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Die
Erfindung betrifft einen Lagersitz, der auf einer antreibbaren Welle
angeordnet ist, bestehend aus einem Gehäuse mit einer Ausnehmung zur
Aufnahme der Welle, wobei die Ausnehmung mit der Welle zusammenwirkende
Mittel zur drehsicheren Festlegung der Welle relativ zum Lagersitz
aufweist und wobei das Gehäuse
einen Bereich zur Aufnahme eines Drehlagers zur drehbaren Lagerung
der Welle und einen Bereich zur Übertragung
eines Drehmoments auf das Gehäuse
in Richtung der Wellenachse aufweist.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin eine Antriebseinheit, bestehend aus
einem Lagersitz, der auf einer Welle angeordnet ist, einem Drehlager
und einem am Bereich zur Übertragung
des Drehmoments drehsicher mit dem Gehäuse verbundenen Antriebsrad.
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Ein
Lagersitz und eine Antriebseinheit der vorstehend genannten Art
sind aus der
DE 42
44 642 C2 bekannt.
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Hierbei
weist das Gehäuse
eine Sackbohrung auf, in die der mit einem Rändel versehene Endbereich einer
Spindelwelle durch Pressung einbringbar ist. Der Sackbohrung gegenüberliegend
ist ein Befestigungszapfen für
das Drehlager angeformt, der als Lagersitz dient. Auf dem Befestigungszapfen
ist das Drehlager durch Presssitz befestigbar. Im Umfangsbereich
der Sackbohrung ist an das Gehäuse außen ein
Schneckenrad angeformt.
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Das
einstückige
aus Gehäuse,
Befestigungszapfen und Schneckenrad bestehende Teil wird auf den
Endbereich der Spindel aufgepresst, so dass es aufgrund der Rändelung
der Spindel drehsicher relativ zur Spindel festgelegt ist. Die Sackbohrung
des Gehäuses
nimmt auf die Spindel übertragene
axiale Druckkräfte,
die in Richtung des Drehlagers wirken, auf. Das Gehäuse ist
jedoch nicht für
Zugbeanspruchungen der Spindel geeignet, da diese sich zumindest
bei höheren
Kräften
aus dem Gehäuse
lösen würde.
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Für den Einsatz
der Spindeleinheiten auf Zug und Druck wird daher in der
DE 42 44 642 C2 eine Spindeleinheit
vorgeschlagen, bei der die Spindelwelle in dem zu lagernden Bereich
einen angedrehten Zapfen aufweist, auf den das Drehlager aufgepresst
wird. Danach wird der überstehende
Zapfen mittels einer Taumelnietmaschine vertaumelt. Das Schneckenrad
wird zuvor auf die Spindel aufgepresst, wobei die radial auftretenden
Momente wieder über
einen aufgebrachten Rändel
und über
einen entsprechende Presspassung aufgefangen werden.
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Das
Andrehen des Zapfens und das Aufbringen des Rändels an dem zu lagernden Spindelende erfordert
mehrere Arbeitsgänge
und ist daher kostenaufwendig.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lagersitz
der eingangs genannten Art, der auf einer antreibbaren auf Druck
und Zug beanspruchbaren Welle angeordnet ist, bereitzustellen, der
mit einem Minimum an Herstellungsaufwand auskommt, wobei eine auf
Druck und Zug beanspruchbare Welle geschaffen werden soll, die einfach
und kostengünstig
herstellbar ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
bei einem Lagersitz der eingangs genannten Art die Welle in einem
Längs bereich,
der nach Einstecken in die Ausnehmung des Gehäuses vor der Ausnehmung angeordnet
ist, eine Umfangsnut aufweist und am Gehäuse Formschlussmittel zur axialen
formschlüssigen
Festlegung des Gehäuses und
des Drehlagers relativ zur Welle vorgesehen sind, die in die Umfangsnut
eingreifen.
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Die
Formschlussmittel können
einstückig
am Gehäuse
angeformt sein.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Formschlussmittel
zur axialen Festlegung des Gehäuses
relativ zur Welle an einer axialen, die Ausnehmung zur Aufnahme
der Welle aufweisenden Stirnseite des Gehäuses angeordnet.
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Die
Formschlussmittel weisen bevorzugt mindestens einen sich axial von
der Stirnseite des Gehäuses
weg erstreckenden, radial einwärts
gebogenen Vorsprung auf. Hierbei greift der Vorsprung in die Umfangsnut
der Welle ein.
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In
besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen die Formschlussmittel
eine Vielzahl von um die Ausnehmung verteilten sich axial von der Stirnseite
weg erstreckenden, radial einwärts
gebogenen Vorsprüngen
auf.
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Damit
der bzw. die in die Umfangsnut hinein gebogenen Vorsprünge auch
bei sehr hohen Druck- und Zugbelastungen der Welle eine axiale Lagersicherung
gewährleisten,
ist das Gehäuse
aus einem geeigneten Material zu fertigen, durch das ein Zurückbiegen
der Vorsprünge
aus der Ausnehmung oder Nut auch bei sehr hohen Zugkräften verhindert wird.
Das Gehäuse
ist daher vorteilhafterweise als Zink-Druckguss-Teil ausgebildet.
Das Gehäuse
kann jedoch alternativ auch aus Stahl oder anderen Metallen und
Metalllegierungen hergestellt sein. Auch andere geeignete Materialien
kommen in Betracht.
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Die
Formschlussmittel können
auch als separate Teile ausgebildet sein, die das Gehäuse und das
Drehlager relativ zur Welle formschlussig axial festlegen.
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Dazu
kann das Gehäuse
in einer axialen, die Ausnehmung zur Aufnahme der Welle aufweisenden Stirnseite
einen zylinderförmigen
Ansatz mit einer seitlichen Öffnung
aufweisen, in die eine auf den Ansatz radial aufschiebbare Klammer
mit einem Teil einrastbar ist, das in eingerasteter Position gegenüber der
Innenwand des Ansatzes radial nach innen vorsteht.
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Weiterhin
kann die Ausnehmung zur Aufnahme der Welle Formschlussmittel zur
drehsicheren Festlegung des Gehäuses
relativ zur Welle aufweisen.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann die Ausnehmung Kraftschlussmittel zur drehsicheren Festlegung
des Gehäuses
relativ zur Welle einschließen.
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Insbesondere
kann die Ausnehmung eine Rändelung
in Form von sich axial erstreckenden Zähnen aufweisen, wobei der durch
die Zahnspitzen festgelegte geringste Innendurchmesser der Ausnehmung
um einen vorbestimmten Betrag kleiner ist als der größte Außendurchmesser
der Welle im Bereich der Ausnehmung.
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Wenn
das Gehäuse
Kraftschlussmittel aufweist, mit denen es in einem Presssitz auf
der Welle angeordnet werden kann, wird dadurch eine gewisse axiale
Sicherung der Welle gegenüber
dem Gehäuse erreicht.
Diese axiale Sicherung reicht jedoch bei größeren Zugkräften nicht aus. Für den Einsatz
einer Antriebseinheit auf Zug und Druck werden daher die vorstehend
beschriebenen zusätzlichen
Formschlussmittel benötigt.
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Die
Ausnehmung des Gehäuses
zur Aufnahme der Welle ist vorteilhafterweise im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Vorsprünge in Form
von sich axial von der Stirnseite weg und radial einwärts gebogenen Platten
ausgebildet und in Form eines Kranzes über den Rand der kreisförmigen Öffnung der
Ausnehmung an der Stirnseite des Gehäuses verteilt. Dabei sind die
Platten in Umfangsrichtung des durch sie gebil deten Kranzes gekrümmt.
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Die
Platten können
in Draufsicht rechteckig ausgebildet sein.
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Um
die Formschlussverbindung möglichst stabil
zu gestalten, indem die Vorsprünge
eine besonders große
in die Ausnehmung bzw. Nut eingreifende Fläche bilden, ist die Breite
der Platten in Umfangsrichtung geringer als ihr Abstand voneinander. Der
Abstand der Platten in Umfangsrichtung ist vorzugsweise so bemessen,
dass die Platten in der radial einwärts gebogenen Anordnung nur
noch einen sehr geringen Abstand voneinander haben.
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Die
Platten können
andererseits auch an ihrem an das Gehäuse angeformten Ende eine relativ große Breite
aufweisen und sich zu ihrem freien Ende hin verjüngen. In der radial einwärts gebogenen
Position können
die Platten dann einen im wesentlichen in radialer Richtung gleichen
Abstand voneinander haben, der bevorzugt minimal ist.
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Die
axiale Länge
der Vorsprünge
im Verhältnis
zum Durchmesser des durch sie gebildeten Kranzes beträgt vorzugsweise
0,1 bis 0,4. Besonders vorteilhaft ist ein Verhältnis von 0,2 bis 0,3.
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Bevorzugt
ist die Ausnehmung zur Aufnahme der Welle als Sackloch im Gehäuse ausgebildet, so
dass ein Ende der Welle darin einsteckbar ist. Der Grund des Sackloches,
der auch eine Öffnung
kleineren Durchmessers aufweisen kann, dient zur Aufnahme axialer
Druckbelastungen der Welle, die zum Lager hin gerichtet sind.
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In
einer vorteilhaften Ausführung
der Erfindung ist der Bereich zur Aufnahme eines Drehlagers als
koaxialer Ansatz an der der Ausnehmung gegenüberliegende Stirnseite des
Gehäuses
angeordnet, wobei der Außendurchmesser
des Ansatzes kleiner als ist als derjenige des Gehäuses.
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Der
Ansatz kann eine axiale Durchgangsöffnung aufweisen, deren Durchmesser
kleiner ist als der Durchmesser der Ausnehmung zur Aufnahme eines
Wellenendes.
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Der
Ansatz ist dabei an seiner äußeren Umfangsfläche zur
Aufnahme des Drehlagers, zum Beispiel des Innenrings eines Kugellagers,
ausgelegt.
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Das
Drehlager kann auf den Ansatz unter Druck aufgepresst sein, so dass
es durch seinen Presssitz bis zu bestimmten Kräften drehsicher und verschiebungssicher
an dem Gehäuse
angeordnet ist.
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Das
Gehäuse
weist bevorzugt an seiner äußeren Umfangsfläche Mittel
zur drehsicheren Befestigung eines Antriebrades, über das
ein Drehmoment auf die Welle übertragen
werden kann, auf.
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Andererseits
kann ein Antriebsrad, zum Beispiel ein Schneckenrad, Zahnrad, Riemenrad
oder dergleichen, auch einstückig
an das Gehäuse
angeformt sein.
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Die
Mittel zur drehsicheren Befestigung eines Antriebsrades auf der äußeren Umfangsfläche des
Gehäuses
können
eine sich axial erstreckende Keilverzahnung aufweisen. Das Antriebsrad
kann dann an der Innenseite seiner Nabe mit einer korrespondierenden
Keilverzahnung versehen sein, so dass das Antriebsrad axial auf
das Gehäuse
aufgeschoben werden kann und durch die Keilverzahnung einen drehsicheren
Sitz erhält.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Gehäuse an seinem
die Ausnehmung zur Aufnahme der Welle aufweisenden Ende mit einem
radial nach außen
an seiner äußeren Umfangsfläche vorstehenden
Vorsprung versehen, der eine zum gegenüberliegenden Ende des Gehäuse weisende
Anschlagfläche
für das
Antriebsrad aufweist. Die Anschlagfläche weist mit ihrer Normalen
vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Ge häuses.
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Der
Vorsprung und seine Anschlagsfläche sind
bevorzugt ringförmig
um das Gehäuse
gebildet.
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Die
der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird weiterhin
durch eine Antriebseinheit gelöst,
die aus einem Lagersitz und einer Welle der oben beschriebenen Art,
einer Welle, einem Drehlager und einem am Bereich zur Übertragung des
Drehmoments drehsicher mit dem Gehäuse verbundenen Antriebsrad
gelöst.
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Bevorzugt
ist das Drehlager als Kugellager ausgebildet und sitzt mit seinem
Innenring auf der Umfangsfläche
eines an dem Gehäuse
angeordneten konzentrischen Ansatzes. Eine hoch belastbare axiale
Lagersicherung ist dadurch gegeben, dass das Drehlager durch Taumelvernietung
am freien Ende des Ansatzes auf diesem verschiebungssicher befestigt
ist. Dazu ist das Gehäuse
aus einem geeigneten Material, wie zum Beispiel als Zink-Druckguss-Teil, wie
oben angeführt,
gefertigt.
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Das
Drehlager liegt dann an seiner Taumelvernietung gegenüberliegenden
Stirnseite gegen die radiale Verbreiterung des Gehäuses am
Fuß seines Ansatzes
und/oder gegen das Antriebsrad an.
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Das
Antriebsrad kann in der zur Welle hinweisenden axialen Richtung
durch einen schon erwähnten
an dem die Ausnehmung aufweisenden Ende des Gehäuses angeordneten radialen
Vorsprung mit einer Anschlagfläche
für das
Antriebsrad axial gesichert sein.
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Die
axiale Länge
des Gehäuses
zwischen der Anschlagfläche
und der dieser gegenüberliegenden
Stirnseite des Gehäuses
ist dann gleich der oder größer als
die axiale Länge
des Antriebsrades.
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Das
Gehäuse
und der daran angeformte Ansatz sind so bemessen, dass bei auf dem
Gehäuse gegen
die Anschlagfläche
anliegenden Antriebsrad und auf dem Ansatz gegen das Gehäuse und/oder das
Antriebsrad anliegenden Drehlager das freie Ende des Ansatzes vom
Drehlager um eine vorbestimmte Länge
vorsteht, so dass das freie Ende des Ansatzes vertaumelt oder in
anderer Weise vernietet werden kann und das Drehlager verschiebungssicher
auf dem Gehäuse
und dem Ansatz festliegt.
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Die
Welle kann insbesondere bei einem Linearantrieb als Spindel ausgebildet
sein.
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Weiterhin
kann das Antriebsrad als Schneckenrad gestaltet sein, das mit einer
durch einen Elektromotor angetriebenen Schnecke kämmt.
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Das
Antriebsrad kann, wie schon oben erwähnt, eine Keilverzahnung an
der Innenseite seiner Narbe aufweisen, die mit einer Keilverzahnung
auf der äußeren Umfangsfläche des
Gehäuses
im Bereich der Ausnehmung korrespondiert, so dass es axial und drehsicher
auf das Gehäuse
aufschiebbar ist.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Lagersitzes,
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2 einen
Längsschnitt
durch den in 1 dargestellten Lagersitz,
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3 eine
stirnseitige Ansicht des Lagersitzes in Richtung des Pfeils A in 2,
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4 eine
stirnseitige Ansicht des Lagersitzes in Richtung des Pfeils B in 2,
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5 eine
auseinandergezogene Darstellung einer Antriebseinheit aus Lagersitz,
Drehlager, Antriebsrad und Welle vor ihrer axialen Lagerungssicherung
der einzelnen Teile,
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6 die
in 5 gezeigten Teile in ihrer Zusammensetzung ihrer
axialen Lagerungssicherung,
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7 eine
auseinandergezogene Darstellung der in 5 gezeigten
Teile nach ihrer axialen Lagerungssicherung,
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8 die
in 5 gezeigten Teile in ihrer Zusammensetzung nach
erfolgter axialer Lagerungssicherung,
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9 einen
Längsschnitt
durch einen Lagersitz nach erfolgter axialer Lagersicherung,
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10 eine
stirnseitige Ansicht des in 9 dargestellten
Lagersitzes in Richtung des Pfeils A in 9,
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11 eine
stirnseitige Ansicht des in 9 gezeigten
Lagersitzes in Richtung des Pfeils B in 9,
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12 eine
stirnseitige Ansicht des in den 6-8 gezeigten
Schneckenrads,
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13 eine
auseinandergezogene Darstellung einer weiteren Ausführung einer
Antriebseinheit mit alternativen Formschlussmitteln und
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14 die
in 13 gezeigten Teile in ihrer Zusammensetzung nach
erfolgter axialer Lagersicherung.
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Wie
aus den 1 bis 4 hervorgeht,
besteht der Lagersitz für
eine antreibbare Welle aus einem Gehäuse 1 mit einer Ausnehmung 2 zur
Aufnahme der Welle, wobei die Ausnehmung 2 mit der Welle zusammenwirkende
Mittel 3 zur drehsicheren Festlegung der Welle relativ
zum Lagersitz aufweist. Das Gehäuse 1 weist
weiterhin einen Bereich 4 zur Aufnahme eines Drehlagers
zur drehbaren Lagerung der Welle und einen Bereich 5 zur Übertragung
eines Drehmoments auf das Gehäuse 1 in
Richtung der Wellenachse auf. Um das Gehäuse 1 relativ zur
Welle und das Drehlager am Gehäuse 1 festlegen
zu können,
sind am Gehäuse 1 Formschlussmittel 6 zur axialen
Sicherung des Gehäuses 1 auf
der Welle vorgesehen.
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Die
Formschlussmittel 6 sind an einer axialen, die Ausnehmung 2 zur
Aufnahme der Welle aufweisenden Stirnseite 7 des Gehäuses 1 angeordnet und
bestehen aus einer Vielzahl von um die Ausnehmung verteilte, sich
axial von der Stirnseite 7 weg erstreckende, radial einwärts biegbare
Vorsprünge 8.
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Bei
dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse als
Zink-Druckguss-Teil gefertigt, das nicht nur einfach herzustellen ist,
sondern den Vorsprüngen,
in ihrer radial einwärts gebogen
Position, eine genügende
Festigkeit und Stabilität
gegen Zurückbiegen
verleiht. Das Gehäuse 1 mit
den Vorsprüngen 8 in
ihrer radial einwärts
gebogenen Position wird in den 9 und 10 gezeigt und
weiter unten näher
erläutert.
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Wie
außerdem
aus den 1 bis 4 hervorgeht,
weist die Ausnehmung 2 Kraftschlussmittel zur drehsicheren
Festlegung des Gehäuses 1 relativ zur
Welle auf. Die Kraftschlussmittel sind als Rändelung in Form von sich axial
erstreckenden Zähnen 10 ausgeführt.
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Wie
die genannten Figuren zeigen, sind das Gehäuse 1 und die Ausnehmung 2 im
wesentlichen zylinderförmig
ausgebildet. Die Vorsprünge 8 sind
in Form eines Kranzes sich axial erstreckender Platten über den
Rand der kreisförmigen Öffnung der
Ausnehmung 2 an der Stirnseite 7 des Gehäuses 1 verteilt.
Wie insbesondere aus den 1 und 4 hervorgeht,
sind die plattenförmigen
Vorsprünge 8 in Umfangsrichtung
ihrer kranzförmigen
Anordnung gekrümmt.
Um beim Radialeinwärtsbiegen
der Vorsprünge 8 möglichst
einen geschlossenen umlaufenden Vorsprung zu erhalten, ist die Breite
der plattenförmigen
Vorsprünge 8 in
Umfangsrichtung geringer als ihr Abstand. Die plattenförmigen Vorsprünge sind in
Draufsicht rechteckig ausgebildet. Ihre axiale Länge im Verhältnis zum Durchmesser des von
ihnen gebildeten Kranzes beträgt
ca. 0,25.
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Aus 2 ist
ersichtlich, dass die Ausnehmung 2 als Sackloch zur Aufnahme
eines Endes einer Welle ausgebildet ist.
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An
der der Stirnseite 7 mit der Öffnung der Ausnehmung 2 und
den Vorsprüngen 8 gegenüberliegenden
Stirnseite 11 des Gehäuses 1 ist
ein koaxialer Ansatz 12 zur Aufnahme eines Drehlagers angeordnet,
dessen Außendurchmesser
kleiner ist als derjenige des Gehäuses 1.
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Der
Ansatz 12 weist eine axiale Durchgangsöffnung 13 auf, deren
Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Ausnehmung 2 ist.
Die der Ausnehmung 2 gegenüberliegende Öffnung des
Ansatzes 12 weist eine konische Verbreiterung auf.
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Aus
den 1 und 4 geht weiterhin hervor, dass
das Gehäuse 1 an
seiner äußeren Umfangsfläche außerhalb
des Ansatzes 12 Mittel 14 zur drehsicheren Befestigung
eines Antriebsrads aufweist. Diese Mittel bestehen aus einer sich
axial erstreckenden Keilverzahnung.
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Auf
diese lässt
sich, wie weiter unten noch ausgeführt wird, ein Antriebsrad mit
einer korrespondierenden Keilverzahnung an der Innenseite der Nabe
drehsicher aufschieben.
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Das
Gehäuse 1 ist
an seinem die Ausnehmung 2 zur Aufnahme der Welle aufweisenden
Ende mit einem radial nach außen
an seiner äußeren Umfangsfläche vorstehenden
ringförmigen
Vorsprung 15 versehen. Der Vorsprung 15 weist
eine zur gegenüberliegenden
Stirnseite 11 des Gehäuses 1 gerichtete
ringförmige
Anschlagfläche 16 zur
axialen Anlage eines Antriebsrades auf.
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Eine
Antriebseinheit, bestehend aus dem in den 1 bis 4 gezeigten
Lagersitz, einer Welle 17, einem Drehlager 18 und
einem am Bereich zur Übertragung
des Drehmomentes drehsicher mit dem Gehäuse 1 verbundenen
Antriebsrad 19, ist in den 5 und 6 gezeigt.
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Zur
Herstellung der Antriebseinheit wird das oben beschriebene Gehäuse 1 zusammen
mit einem Antriebsrad 19 und einem Drehlager 18 oder
ohne diese Teile unter Druck axial auf ein Ende der Welle 17 aufgebracht.
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Die
Welle ist in dem betrachteten Ausführungsbeispiel als Spindel
ausgebildet. Zum Einpressen des Spindelendes in die Ausnehmung 2 des
Gehäuses 1 ist
keine weitere Bearbeitung der Spindel, insbesondere keine Rändelung
derselben, erforderlich. Durch die in der Ausnehmung 2 des
Gehäuses 1 angebrachte
Rändelung
wird eine drehsichere Presspassung zwischen Gehäuse 1 und Spindelwelle 17 erreicht.
In Richtung auf die Lagerung wirkende Druckbeanspruchungen der Spindelwelle 17 werden durch
die als Sackloch ausgebildete Ausnehmung 2 aufgenommen.
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Die
Spindelwelle 17 weist in einem Längsbereich, der nach Einstecken
in die Ausnehmung 2 des Gehäuses 1 vor der Ausnehmung 2 angeordnet
ist, eine Umfangsnut 20 auf, in der etwa eine Windung der
Spindel fehlt und die in einfacher Weise herzustellen ist. In diese
Umfangsnut 20 erstrecken sich die radial einwärts gebogenen
Vorsprünge 15 des Gehäuses 1,
wie in den 7 und 8 sowie 9 bis 11 gezeigt
ist. Dadurch wird die Spindelwelle 17 auch bei sehr hohen
Zugkräften
axial am Gehäuse 1 gesichert.
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Das
in den 5 bis 8 und 12 gezeigte,
als Schneckenrad ausgebildete Antriebsrad 19 weist an der
Innenseite seiner Nabe, wie aus 12 hervorgeht,
eine mit der Keilverzahnung an der Umfangsfläche des Gehäuses 1 korrespondierende
Keilverzahnung 21 auf, mit der es nach Aufschieben auf
das Gehäuse 1 auf
diesem drehsicher befestigt ist. Nach dem Aufschieben des Antriebsrads 19 auf
das Gehäuse 1 liegt
es mit einer Stirnseite axial an der Anschlagfläche 16 des radialen
Vorsprungs 15 des Gehäuses 1 an.
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Anschließend wird
auf den Ansatz 12 des Gehäuses 1 das Drehlager 18 aufgeschoben.
Das Drehlager 18 ist als Kugellager ausgebildet, wobei der
Innendurchmesser des Innenrings einen etwas kleineren Durchmesser
aufweist als der Außendurchmesser
des Ansatzes 12. Somit ergibt sich ein Presssitz des Drehlagers 18 auf
dem Ansatz 12.
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Das
Drehlager 18 liegt an einer Stirnseite an dem auf dem Gehäuse 1 aufgeschobenen
Antriebsrad 19 an. Zur axialen Sicherung des Drehlagers 18 und
des Antriebsrades 19 auf dem Gehäuse 1 steht das freie
Ende des Ansatzes 12, wie in 6 gezeigt,
vom Drehlager um eine vorbestimmte Länge vor, so dass das freie
Ende des Ansatzes 12 nach einer Taumelvernietung das Drehlager 18 und
das Antriebsrad 19 gegen das Gehäuse 1 axial festlegt.
Die Vernietung des Ansatzes 12 des Gehäuses 1 ist in den 7 und 8 näher dargestellt.
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Der
in den 9 bis 11 gezeigte Lagersitz mit erfolgter
axialer Lagersicherung unterscheidet sich von dem in den 1 bis 4 dargestellten
Lagersitz vor axialer Lagersicherung noch dadurch, dass die um die
Ausnehmung 2 verteilten, sich radial von der Stirnseite 7 weg
erstreckenden, radial einwärts
gebogenen Vorsprünge 8 trapezförmig ausgebildet
sind, d.h. an ihrem an das Gehäuse
(1) angeformten Ende eine relativ große Breite aufweisen und sich
zu ihrem freien Ende hin verjüngen.
Wie insbesondere aus 10 hervorgeht, haben die Vorsprünge 8 in
der radial einwärts
gebogenen Position dann einen im wesentlichen in radialer Richtung
gleichen Abstand voneinander.
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Bei
den in den 13 und 14 gezeigten Ausführungsbeispiel
weisen die Formschlussmittel 6 zur formschlüssigen axialen
Festlegung der Welle 17 relativ zum Gehäuse 1 eine separate
Klammer 22, die auf einen an der die Ausnehmung zur Aufnahme der
Welle 17 aufweisenden Stirnseite des Gehäuses 1 angeordneten
zylinderförmigen
Ansatz 23 radial aufschiebbar ist.
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Die
Klammer 22 ist, wie 13 zeigt,
U-förmig
ausgebildet. Beim radialen Aufschieben auf den Ansatz 23 des
Gehäuses 1 rasten
die Schenkel 24, 25 der Klammer 22 in
entsprechende gegenüberliegende Öffnungen 26 des
zylinderförmigen
Ansatzes 23 ein. Die Klammer 22 und die Öffnungen 26 sind
so ausgebildet, dass in eingerasteter Position Teile der Schenkel 24 und 25 durch
die Öffnungen 26 gegenüber der
Innenwand des Ansatzes 23 nach innen in die Umfangsnut 20 der
Welle 17 eingreifen und diese verschiebungssicher gegenüber dem
Gehäuse 1 festlegen.
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Im Übrigen sind
das Gehäuse 1 sowie
das Antriebsrad 19 und das Drehlager 18 wie in
den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
ausgebildet.
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- 1
- Gehäuse
- 2
- Ausnehmung
- 3
- Mittel
zur drehsicheren Festlegung der Welle
- 4
- Bereich
zur Aufnahme ein es Drehlagers
- 5
- Bereich
zur Übertragung
eines Drehmoments
- 6
- Formschlussmittel
- 7
- Stirnseite
- 8
- Vorsprung
- 9
- Kraftschlussmittel
- 10
- Zahn
- 11
- Stirnseite
- 12
- Ansatz
- 13
- Durchgangsöffnung
- 14
- Mittel
zur drehsicheren Befestigung eines Antriebsrads
- 15
- Vorsprung
- 16
- Anschlagfläche
- 17
- Welle
- 18
- Drehlager
- 19
- Antriebsrad
- 20
- Umfangsnut
- 21
- Keilverzahnung
- 22
- Klammer
- 23
- Ansatz
- 24
- Schenkel
- 25
- Schenkel
- 26
- Öffnung