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DE303074C - - Google Patents

Info

Publication number
DE303074C
DE303074C DENDAT303074D DE303074DA DE303074C DE 303074 C DE303074 C DE 303074C DE NDAT303074 D DENDAT303074 D DE NDAT303074D DE 303074D A DE303074D A DE 303074DA DE 303074 C DE303074 C DE 303074C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
soap
conveyor
mass
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT303074D
Other languages
English (en)
Publication of DE303074C publication Critical patent/DE303074C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/14Shaping
    • C11D13/20Shaping in the form of small particles, e.g. powder or flakes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Seifenpulver .bzw. Waschpulver wird bisher allgemein in der Weise hergestellt, daß Seifenleim, welchem kalzinierte Soda zugemischt ist, in Kristallisierpfannen zum Erstarren gebracht wird. Dies erfordert aber eine verhältnismäßig lange Zeit, und außerdem müs- ·' sen die dabei erhaltenen kristallisierten Stücke vor dem Mahlen noch zerkleinert werden, wodurch wieder ein Zeitverlust verursacht wird, und wozu außerdem weitere Arbeitskräfte erforderlich sind.
Es sind nun zwar schon Vorrichtungen angegeben worden, durch .welche . diese Ubelstänlde vermieden werden sollten. Diese Vorrichtungen, bei denen das Gut über mehrere übereinander angeordnete Kühlplatten durch auf ihnen arbeitende Rühr- und Schaberwerke beweg! und geführt wird, haben sich jedoch nicht bewährt, da bei denselben sich . die Durchlaßöffnungen der einzelnen Platten fortwährend verstopfen und dann das Rührwerk sich festsetzt. ,
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine neue Vorrichtung zur Herstellung von Seifenpulver, bei welcher die. Mängel aller älteren voll und ganz, beseitigt sind. Dieselbe besteht aus einer verhältnismäßig langen, gekühlten, trogartigen Rinne, durch welche die Seifenmasse mittels einer mit zerkleinernd wirkenden Förderschaufeln besetzten Förderwelle vom einen bis zum anderen Ende hindurchgetrieben wird. Infolge dieser Bauart gestattet die neue Vorrichtung ebenfalls einen ununterbrochenen Betrieb, und das Gut verläßt die Rinne am Austragende als eine grobkörnige Masse, da die Förder- j
(2. Auflage, ausgebet schaufeln die Bildung von größeren Klumpen verhindern. Werden die Schaufeln nach dem Austragende der Rinne hin enger gestellt, so kann durch die Wirkung der Schaufeln sogar eine solche Zerkleinerung des Gutes erzielt werden, daß ein besonderes Zermahlen desselben überhaupt nicht mehr erforderlich ist. Dabei ist aber bei dieser Vorrichtung im Gegensatz zu der vorgenannten, älteren eine Verstopfung und ein Festsetzen der Fördervorrichtung gänzlich ausgeschlossen, zumal der ganze Arbeitsvorgang in der offenen Rinne bequem überwacht werden kann. Endlich gestattet diese Vorrichtung in einfachster Weise das Einblasen von Luft in die Masse während des Durchganges durch die Rinne, indem dieses durch die Förderwelle hindurch geschehen kann. Hierdurch wird' aber der ganze Arbeitsvorgang ganz wesentlich begünstigt. . ■
Bemerkt sei noch, daß es bei Seifenkühlvorrichtungen schon bekannt ist, die flüssige Seifenmasse mittels einer gewöhnlichen Förderschnecke durch einen geschlossenen Kühlbehälter zu führen. Das Wesentliche der vorliegenden Vorrichtung liegt aber in der mit zerkleinernd wirkenden Förderschaufeln besetzten Förderwelle.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem. Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι' die neue Vorrichtung im Längenschnitt, . ■ ' .
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie A-A der Fig. i, ~ ' . ' ' '
Fig. 3 in Draufsicht, und
en am 7. Mai rg2a.l
Fig. 4 in einem Längenschnitt nach Linie B-B der Fig. 2.
Es ist α die Rinne, welche 10 m und mehr lang sein kann. Sie ist oben offen und am einen Ende mit dem Aufgabetrichter h, am entgegengesetzten Ende mit einem rutschenartigen Auslauf c versehen. Dabei ist die Rinne α doppelwandig ausgeführt, und es dient der zwischen den Wänden befindliche U-förmige, allseitig geschlossene Raum d zur Zirkulation des die Kühlung der Rinne vermittelnden Kühlwassers. Zu dem Zwecke sind in den aufrechten Schenkeln dieses U-förmigen Raumes Scheidewände e angeordnet, welche vom Aufgabeende der Rinne nach dem Austragende hin ansteigen und hier an die End^vand des Raumes d sich anschließen, während sie nicht ganz bis ans Aufgabeende reichen. Die Zuführung des Kühlwassers erfolgt am Austragende der Rinne unterhalb der Scheidewände e durch die Stutzen/, und die Ableitung am gleichen Ende oberhalb der Scheidewände e durch die Stutzen g, so daß das Kühlwasser vom Austragende nach dem Aufgabeende der Rinne durch den unter den Wänden c befindlichen Teil des Raumes d und dann zurück oberhalb der· Wände'0 zirkuliert.
Die ganze Rinne α durchzieht nun der
Länge nach eine in den Rinnen-Endwänden gelagerte Förderwelle h, welche mit Hilfe des Zahnrades i angetrieben werden kann. Diese Welle h ist mit Förderschaufeln k besetzt, welche im wesentlichen trapezförmig gestaltet und dabei so gestellt sind, daß eine jede derselben das Gut der nächsten zuzuschieben sucht.
Der zur Bildung des Seifenpulvers dienende Seifenleim, welchem kalzinierte Soda zugemischt ist, wird durch den Aufgabetrichter b
4.0 in die Rinne α eingeführt und dann mittels der Förderschaufeln k in derselben weitergeführt bis ans Austragende. Auf diesem Wege durch die stetig gekühlte Rinne α wird1 die zuerst flüssige Masse kristallisiert, wobei aber durch die Einwirkung der Förderschaufeln k die Bildung größerer. Stücke verhindert wird, so daß die Masse die Rinne als grobkörniges, trockenes Produkt verläßt, das vor dem Zermahlen nicht mehr zerkleinert zu werden braucht. Ja, . es kann sogar ein besonderes Zermahlen ganz vermieden werden, ■. wenn, wie auch schon erwähnt wurde, im Endteile der Rinne die Transportschaufeln so gestaltet und so eng gestellt werden, daß sie eine hinreichende Zerkleinerung der Masse verur-Sachen.
Wie ersichtlich, ist bei dieser neuen Vorrichtung ein längeres Stehenlassen der Masse ganz vermieden. Sie gestattet vielmehr ein ununterbrochenes Arbeiten, so daß durch ihre Anwendung die Herstellung von Seifenpulver ganz wesentlich beschleunigt und damit bedeutend verbilligt wird. Eine Verstopfung der Vorrichtung ist ausgeschlossen, da das Gut stets gleichmäßig in der Rinne weitergeschoben wird und keine enge öffnungen zu passieren hat. Dabei gestattet die offene Rinne eine gute und bequeme Überwachung des ganzen Arbeitsvorganges.,
Die Förderwelle kann hohl sein, um durch sie hindurch Luft in ■ das Gut einblasen zu können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Seifenpulver (Waschpulver) aus flüssiger Seifenmasse, gekennzeichnet durch eine in einer offenen, in bekannter Weise gekühlten Rinne (a) angeordnete, mit zerkleinernd wirkenden Förderschaufeln (k) besetzte Welle O),
2. Ausfuhrungsform dei" Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (h) hohl ist und zum Einblasen von Luft in das Gut dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303074D Active DE303074C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE303074C (de)

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