DE3030313A1 - Schaltung zur unterdrueckung hochfrequenter stoerungen in einem fernsehempfaenger - Google Patents
Schaltung zur unterdrueckung hochfrequenter stoerungen in einem fernsehempfaengerInfo
- Publication number
- DE3030313A1 DE3030313A1 DE19803030313 DE3030313A DE3030313A1 DE 3030313 A1 DE3030313 A1 DE 3030313A1 DE 19803030313 DE19803030313 DE 19803030313 DE 3030313 A DE3030313 A DE 3030313A DE 3030313 A1 DE3030313 A1 DE 3030313A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- level
- video
- current
- signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 26
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 21
- 230000000670 limiting effect Effects 0.000 claims description 21
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 5
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 claims 2
- 206010065044 Apparent life threatening event Diseases 0.000 claims 1
- 102100025800 E3 SUMO-protein ligase ZBED1 Human genes 0.000 claims 1
- 101000786317 Homo sapiens E3 SUMO-protein ligase ZBED1 Proteins 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 6
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/21—Circuitry for suppressing or minimising disturbance, e.g. moiré or halo
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Processing Of Color Television Signals (AREA)
- Picture Signal Circuits (AREA)
Description
RCA 74,065 Sch/Vu
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Schaltung zur Unterdrückung hochfrequenter Störungen in
einem Fernsehempfänger
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verhinderung der Erzeugung
hochfrequenter Störungen in einem Schwarzweiß- oder Farbfernsehempfänger, der eine Bildröhrentreiberstufe zur Zuführung
verstärkter Videosignale hohen Pegels an eine Bildwiedergaberöhre enthält.
Videoendstufen als Bildröhrentreiberstufen in einem Farbfernsehempfänger
beispielsweise müssen typischerweise Videosignale großer Bandbreite (beispielsweise von 0 bis 3 oder 4 MHz) großer
Amplitude (175 V ) verarbeiten. Die Videoausgangsstufen können
S S
unerwünschterweise eine potentielle Quelle für hochfrequente Störungen sein, insbesondere wenn sie sehr schnell zwischen gesättigtem
und nichtgesättigtem Leitungszustand umgeschaltet werden bei in den Bildintervallen auftretenden Videosignalübergängen.
Eine derartige Betriebsweise, die typischerweise bei schnellen weißgerichteten Bildsignalübergängen eintritt, geht
einher mit schnellen Änderungen der starken Strom- und Spannungspegel an den Videoendstufen. Diese schnellen Änderungen erzeugen
wiederum beachtlich starke Hochfrequenzkomponenten, insbesondere im niedrigen VHF-Fernsehsignalfrequenzband zwischen etwa 50 und
100 MHz. Die auf diese Weise entstehenden HF-Komponenten bilden eine Ursache von Signalstörungen und gelangen in die Hochfre-
130009/0915
quenzsignalverarbeitungsschaltungen, die sich an verschiedenen Stellen des Empfängers befinden. Die Störsignale können beispielsweise
in HF-Signalverarbeitungsschaltungen gelangen, die beispielsweise einen Tuner und ZF-Signalverarbeitungsstufen ohne
Abschirmung enthalten, oder auch über den Antenneneingang des Empfängers, der an eine unabgeschirmte unsymmetrische Antenne angeschlossen
ist.
Da die intern abgestrahlten HF-Signale gegenüber dem normalen Fernsehsignal etwas verzögert sind, zeigt sich die Auswirkung
der HF-Signale auf dem Bild in Form schmalbandiger leuchtender Punkte oder Flecken zufälliger Phasenlage unmittelbar an der
rechten Kante im Bild. Diese Bildbeeinträchtigung stört den Betrachter und sollte vermieden werden.
Es sind Maßnahmen bekannt, mit Hilfe deren es sich vermeiden läßt, daß die Bildröhrentreiberstufen bei großen Signalen in
die Sättigung geraten, und damit läßt sich die Erzeugung hochfrequenter Signale unterbinden. Entsprechend einer solchen Technik
wird jede Videotreiberstufe so ausgelegt, daß sie einen ausgedehnten dynamischen Betriebsbereich hat und damit leicht den
vollen Bereich der Videosignalamplituden verarbeiten kann, ohne in die Sättigung zu raten. Jedoch erfordert der ausgedehnte
dynamische Bereich eine hohe Leistungsaufnahme und verringert damit die Zuverlässigkeit der Treiberstufen. Auch kann man sich
auf das Leitendwerden der Gitter-Kathoden-Strecke der Bildröhre verlassen, die eine erhöhte nichtlineare Belastung darstellt und
die Ausgänge der Bildröhrentreiberstufen vor Erreichen von deren Sättigung festklemmt.
Andere bekannte Wege bedienen sich entweder einer örtlich erzeugten
automatischen Regelspannung oder eines Störungsspektrumdetektors zur Begrenzung der Größe der Signalanhebung bei schwachen
Signalbedingungen, wenn es wahrscheinlich ist, daß Störimpulse eine nennenswerte Komponente des Videosignals bilden und wenn
Signalverarbeitungsstufen typischerweise mit hoher Verstärkung aufgrund des dann vorliegenden Regelsignals arbeiten. Diese Ver-
130009/0915
suche sind aber unerwünscht kompliziert oder kostspielig.
In der US-PS 3 983 576 ist ein Farbfernsehempfänger beschrieben,
der in einem Signalanhebungsweg des Leuchtdichtekanals eine
Transversalausgleichsschaltung verwendet, um Unter- und Überschwingungen der Signalamplitude zur Erhöhung der Wiedergabeschärfe
des Bildes durch Betonung der Kantenübergänge des Leuchtdichtesignals zu erzeugen. Diese Ausgleichsschaltung enthält
"Kompressions"-Dioden im Leuchtdichtesignalanhebungsweg, um Überschwingungen
in Weißrichtung eines Schwarz-Weiß-Signalkantenüberganges zu komprimieren. Durch diese Kompressionsdioden wird die
Wahrscheinlichkeit herabgemindert, daß die Bildrohrentreiberstufen
in die Sättigung gesteuert werden, aber sie können nicht sicherstellen, daß die Erzeugung hochfrequenter Komponenten auf
ein akzeptables Minimum verringert wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Schaffung einer unkomplizierten und wirtschaftlichen Anordnung, welche die andernfalls
durch den Betrieb der Bildrohrentreiberstufen zwischen gesättigtem
und ungesättigtem Leitungszustand bei scharfen Übergängen
entsprechenden Bildsignalkomponenten entstehenden Hochfrequenzkomponenten auf ein akzeptables Minimum herabsetzt oder
unterbindet. Es ist ferner als vorteilhaft anzusehen, diese Aufgabe in einer Weise zu lösen, welche mögliche Änderungen im Pegel
der Spitzenkomponenten bei Änderungen des Austastbezugspegels des Videosignals berücksichtigt, wie dies beispielsweise infolge
von Schaltungstolerahzen der Fall sein kann.
Eine Schaltung gemäß der Erfindung findet Verwendung in einem Fernsehempfänger zur Bearbeitung eines breitbandigen Videosignales,
das ein vorbestimmtes Frequenzband einnimmt und einen Austastbezugspegel enthält. Dieser Austastbezugspegel erscheint während
Bildaustastintervalle des Videosignals und ist unerwünschten Schwankungen unterworfen. Der Empfänger enthält einen Videosignalverarbeitungskanal
mit einem Zwischensignalverarbeitungsweg für Signale niedrigen Pegels, eine Bildwiedergaberöhre mit einer Helligkeitssteuerelektrode,
und eine Koppelschaltung, welche die
1 30009/091 5
Signale von dem Zwischenvideosignalweg zur Helligkeitssteuerelektrode
der Bildröhre gelangen läßt. Diese Koppelschaltung enthält eine Videoendstufe zur Lieferung von Bild darstellenden
Videoausgangssignalen hohen Pegels an die Steuerelektrode der Bildröhre. Der Empfänger enthält ferner eine im Zwischenvideosignalweg
angeordnete Schaltung, welche Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen
des Videosignals während der Bildintervalle abschneidet. Diese Begrenzungsschaltung enthält ein normalerweise
nichtleitendes Schwellwertleiterelement, welches nur in einer Richtung Strom leitet und zwischen den Zwischensignalweg und
eine Ladungsspeicherkapazität geschaltet ist und eine Gleichstromleiterschaltung.
Diese letztgenannte Schaltung enthält eine an die Kapazität angeschlossene Impedanz, welche mit dieser eine
Zeitkonstante definiert, die relativ lang zur Zeitdauer eines Horizontalbildintervalls des Videosignals ist, zur Bestimmung
einer zeitlich variierenden Gleichstromladung auf der Kapazität, wenn das Schwellwertelement gesperrt ist. Das Schwellwertelement
leitet zur Begrenzung von Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen
von Videosignalen niedrigen Pegels während der Bildintervalle, wenn der Schwellwertleitungspegel des Schwellwertelementes überschritten
wird in Abhängigkeit von dem dann an der Ladungsspeicherkapazität auftretenden Ladungspegel. Diese Begrenzungswirkung
dient im wesentlichen zur Unterbindung schneller Wechsel zwischen gesättigtem und ungesättigtem Leitungszustand in den Videoendstufen
bei übergangsspitzenamplitudenauslenkungen des Videosignals, wobei unerwünschte hochfrequente Störsignale nennenswert
oberhalb des erwähnten Videosignalfrequenzbandes minimal gehalten werden, die andernfalls durch die schnellen Änderungen des Leitungszustandes
in den Videoendstufen entstehen würden. Ferner ist zwischen einen Ausgang der Begrenzerschaltung und einen Eingang
der Videoendstufe ein Tiefpaßfilter geschaltet, um Signalfrequenzen
oberhalb des erwähnten Frequenzbandes zu dämpfen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen Teil eines Fernsehempfängers,
teilweise in Blockdarstellung, mit einer Schaltung gemäß den Prinzipien der hier zu beschreibenden Erfindung.
13 0 0 09/0915
Bei der dargestellten Schaltung wird ein Farbfernsehsignalgemisch mit färb- und breitbandigen Leuchtdichtekomponenten über eine
Antenne 10 empfangen und anschließend in einer Farbfernsehsignalverarbeitungsschaltung
11 weiterverarbeitet. Diese enthält HF- und ZF-Stufen, Detektorstufen und Frequenztrennschaltungen wie
ein Kammfilter zur Trennung der Leuchtdichte- und Farbkomponenten von dem Fernsehsignalgemisch.
Die Farbkomponente wird von einem Ausgang der Schaltung 11 einer
Farbsignalverarbeitungsschaltung 12 zugeführt, die R-Y, G-Y und B-Y Farbdifferenzsignale erzeugt. Die Leuchtdichtekomponente wird
von einem anderen Ausgang der Schaltung 11 abgenommen und einer Leuchtdichtesignalverarbeitungsschaltung 15 zugeführt, welche
Signalverstärkungs- und -anhebungsschaltungen zur Betonung der Signalamplitudenübergänge zur Verbesserung der Bildauflösung enthält.
Im hier beschriebenen Beispiel enthält die Schaltung 15 eine integrierte Signalverarbeitungsschaltung vom Typ CA3144
(die von von der Solid State Division der RCA Corporation, Somerville, New Jersey, erhältlich ist). Der Schaltung 15 ist
eine Horizontalsignalanhebungsschaltung 17 mit einer Anhebungssteuereinrichtung 19 (beispielsweise einem Potentiometer) zugeordnet,
die in einem Leuchtdichtesignalanhebungsweg liegen. Die Schaltungen 17 und 19 dienen zur Betonung oder Anhebung von
Detailinformation im Sinne einer Anhebung der Bilddetailinformation
und können Anordnungen der Art enthalten, wie sie in den üS-PSen 3 983 576 oder 4 041 531 beschrieben sind. Die verarbeiteten
Leuchtdichtesignale von der Schaltung 15 werden nachfolgenden Schaltungen im Leuchtdichtekanal des Empfängers über eine
Schaltung mit einem Puffertransistor 16 und einer zugehörigen Konstantstromquelle (die etwa 1 mA liefert) mit einem Transistor
18 zugeführt. Diese Schaltung ist in der vorerwähnten integrierten Schaltung für die Verarbeitungsschaltung 15 bereits enthalten,
hier aber eigens dargestellt, um die nachfolgende Erläuterung verständlich zu machen. Die Kollektor-Emitter-Strecke des
Transistors 18 bildet normalerweise einen Strompfad für den Emitterstrom des Transistors 16 und den Basisstrom des Puffertransistors
20. Das über dem Transistor 16 gekoppelte Leuchtdichte-
130 0 09/0915
signal, das als Kurvenform A dargestellt ist, enthält periodische positiv gerichtete Horizontalbildsynchronimpulse V , die auf
einem Austastbezugssockelpegel sitzen (der näherungsweise ein Schwarzpegel eines wiedergegebenen Bildes ist) während Horizontalzeilenaustastintervallen
(von etwa 11 Mikrosekunden gemäß NTSC-Norm) und negativ gerichtete Bildsignalinformationen, die
während der Bildintervalle auftreten (etwa 52 Mikrosekunden gemäß NTSC-Norm) und zwischen benachbarten Austastintervallen liegen.
Der Bildinformationssignalanteil erstreckt sich von einem relativ positiven Schwarzinformationspegel zu einem relativ weniger positiven
Weißinformationspegel in negativer Richtung. Das Bildintervall enthält ebenfalls übergangsspitzenamplitudenauslenkungen
P-, P- in Weißrichtung, wie nachfolgend noch erläutert wird.
Das Leuchtdichtesignal vom Transistor 16 wird über einen Pufferverstärkertransistor
20 zu einer getasteten Klemmschaltung 24 gekoppelt, welche während der Horizontalaustastintervalle getastet
wird, um den Austastpegel des Leuchtdichtesignals auf einen Bezugspegel zu klemmen. Das geklemmte Signal wird durch ein Tiefpaßfilter
mit einem Widerstand 26 und einem Kondensator 27 gefiltert und dann über einen PNP-Leuchtdichtetreibertransistor
verstärkt.
Das verstärkte Leuchtdichtesignal am Emitterausgang des Treibertransistors
35 wird entsprechenden Leuchtdichtesignaleingängen der Rot-, Grün- und Blautreiberstufen 40a, 40b und 40c zugeführt.
Das Leuchtdichtesignal wird in jeder Treiberstufe mit dem R-Y, G-Y und B-Y Farbdifferenzsignal matriziert und entsprechend diesen
Stufen von der Schaltung 12 zugeführt, so daß verstärkte Farbbildsignale -R, -G und -B hohen Pegels an den Ausgängen der
Stufen 40a, 40b bzw. 40c zur Verfügung stehen. Diese Farbsignale werden dann zur getrennten Kathodenansteuerung einer Bildröhre
62 benutzt, deren Kathoden hier als Intensitätssteuerelektroden fungieren. Da die Rottreiberstufe 40a ähnlich wie die Grüntreiberstufe
40b und die Blautreiberstufe 40c ausgebildet ist, ist hier nur die Stufe 40a im einzelnen dargestellt und nachfolgend
beschrieben.
130009/091 5
303Q313
Die Rottreiberstufe 40a weist einen Matrixtransistor 44 und einen in Basisgrundschaltung geschalteten Hochspannungs-Videoendverstärkertransistor
42 auf, die als Kaskodeverstärker zusammengeschaltet sind. Das der als Eingang geschalteten Basis des
Transistors 44 zugeführte R-Y Farbdifferenzsignal wird im Transistor
44 mit dem Leuchtdichtesignal matriziert, welches seinem hier als Eingang fungierenden Emitter vom Treibertransistor 35
über einen einstellbaren Treiberpegeleinstellwiderstand 36 und einen Widerstand 47 zugeführt wird. Ein durch die Matrizierung
entstandenes und der Farbe Rot entsprechendes Farbsignal erscheint in verstärkter Form mit hohem Pegel, so daß es als Treibersignal
für die Rotkathode der Bildröhre 62 ausreicht, am Verbindungspunkt eines Lastwiderstandes 55 mit einer Schaltung 52 im Kollektorausgangskreis
des Endtransistors 42.
Die Rottreiberstufe 40a und hier insbesondere der Endtransistor
42 ist so vorgespannt, daß sich sein Leitungszustand zwischen Sättigung und NichtSättigung ändert, wenn große Spitzenamplitudenauslenkungen
der durch diese Stufe übertragene Signale während der Bildintervalle auftreten. Schnelle Übergangsspitzenauslenkungen
des durch die Stufe 40a verarbeiteten Signals können ausreichen, um den Leitungszustand des Endtransistors 42 schnell
zwischen Sättigung und NichtSättigung zu verändern, wobei die unerwünschten Effekte der Erzeugung starker HF-Komponenten auftreten,
die dann von der Treiberstufe 40a abgestrahlt werden und irgendwo in andere Teile des Empfängers gelangen können, wie
eingangs erwähnt. Solche Übergangssignalauslenkungen treten hauptsächlich
bei den relativ breitbandigen Leuchtdichtekomponenten der Videoausgangsfarbsignale auf, die in den einzelnen Endtreiberstufen
entstehen.
Im hier beschriebenen Beispiel beträgt der bei Schwarzpegelbedingungen
durch jeden Endtreibertransistor (beispielsweise den Transistor 42) fließende Kollektorstrom etwa 1 inA, während ein
typischer Strom beim Weiß-Hochpegelzustand in der Größenordnung von 15 mA liegt. Der Treibersättigungsstrom liegt in der Größenordnung
von 20 mA. Ähnlich kann die Kollektorspannung der Video-
13 0 0 0 9/0915
endtransistoren zwischen etwa +190 Volt (gegen Masse) bei Schwarzpege!bedingungen
und +12 Volt im gesättigten Leitungszustand variieren. Diese Werte der Ausgangsspannungen und Ströme liegen
um einige Größenordnungen höher als die Spannungs- und Stromwerte der mit niedrigen Pegeln arbeitenden Leuchtdichteschaltungen zwischen
dem Transistor 16 und dem Leuchtdichteendtransistor 35 im Leuchtdichtekanal und tragen zur Ausbildung erheblicher HF-Störungen
bei, wenn man die Endtreiberstufen zwischen dem gesättigten und dem nichtgesättigten Zustand leiten läßt. Die HF-Komponenten
können von verschiedenen Punkten in jeder der Videoendstufen abgestrahlt
werden (beispielsweise von Punkten zwischen dem Emitterausgang des Leuchtdichtetreibertransistors 35 und den Kollektorausgangsschaltungen
der Videoendtransistoren, wie etwa des Transistors 42). Jedoch werden erhebliche Beträge dieser HF-Störungen
hauptsächlich von den Kollektorausgangsknotenpunkten der Videoendtransistoren abgestrahlt.
Die Erzeugung dieser HF-Komponenten läßt sich erheblich reduzieren
oder verhindern durch eine Begrenzerschaltung 70 für Signale des Weißspitzenpegels, welche im Signalverarbeitungsweg für die
Leuchtdichtesignale niedrigen Pegels zwischen den Transistoren 16 und 20 angeordnet ist. Die Begrenzerschaltung 70 enthält eine
Schwellwertleitungsdiode 72, die zwischen den Signalweg und einen Ladungsspeicher-Filterkondensator 78 geschaltet ist, und einen
Stromnachführwiderstand 75, der zwischen eine Quelle positiver Gleichspannung (+11,7 Volt) und den Kondensator 78 geschaltet ist
und die Ladung ergänzt, die aus dem Kondensator 78 infolge der Signalbegrenzung abgeflossen ist. Die Begrenzerschaltung 70
schneidet die negativ gerichteten Spitzenauslenkungen des Leuchtdichtesignals
vom Transistor 16 einschließlich der Übergangsspitzenweißauslenkungen
(niedriges Tastverhältnis), welche an den Bildröhrentreiberstufen HF-Störungen verursachen, ab (bewirkt
also eine selektive Begrenzung).
Spitzenweißamplitudenauslenkungen des Leuchtdichtesignals werden abgeschnitten, wenn die negativ gerichtete Amplitude des Leuchtdichtesignals
genügend groß ist, um die Diode 72 in den Leitungs-
130009/0915
zustand vorzuspannen. Der Signalbegrenzungspegel ist gleich der dann am Kondensator 78 auftretenden Spannung abzüglich des Offsetspannungsabfalls
der Diode 72, wenn diese leitet (näherungsweise 0,6 Volt). Während des BegrenzungsIntervalls verringert der durch
die Diode 72 fließende Strom die Ladung des Kondensators 78 und fließt über die Kollektor-Emitter-Strecke des Konstantstromquellentransistors
18 nach Masse. Der relativ kleine Maximalwert des vom Stromquellentransistor 18 geführten Stromes (etwa 1 mA)
reicht in diesem Beispiel aus um sicherzustellen, daß die Ladung auf dem Kondensator 7 8 nicht nennenswert während des Begrenzungsintervalls erschöpft wird, und stellt damit sicher, daß die Begrenzungsfähigkeit
der Schaltung 70 nicht beeinträchtigt wird. Auch ist die Wiederaufladungszeitkonstante (680 Millisekunden)
von Widerstand 75 und Kondensator 7 8 groß gegenüber der Dauer des Horizontalzeilenintervalls und gegenüber der Dauer der HF-Störungen
verursachenden Spitzenweißübergänge oder -Überschwingungen kleinen Tastverhältnisses. Die im Kondensator 78 gespeicherte
Ladung wächst über den Widerstand 75 nicht länger an, wenn der durch den Widerstand 75 fließende mittlere Strom gleich dem von
der Diode 72 geleiteten mittleren Strom ist.
Im einzelnen ist, mit Bezug auf die Leuchtdichtesignalwellenform A, der Kondensator 78 zu Beginn eines Bildzeilenintervalls auf
irgendeinen Wert aufgeladen (beispielsweise +3,6 V). Der Spitzenweißübergang P. tritt kurz nach Beginn des Bildintervalles auf
und wird auf etwa +3 V begrenzt (also die Spannung am Kondensator 78 abzüglich der Offsetspannung von 0,6 V der Diode 72). Bei
dieser Begrenzung verringert sich die Ladung des Kondensators etwas über den Stromweg mit der Diode 7 2 und dem Transistor 18.
Die Diode 72 hört nach dem Begrenzungsintervall auf zu leiten, wenn der Signalpegel und der Wert der Ladung am Kondensator 78
nicht mehr ausreichen, um die Diode 72 in den Durchlaßzustand vorzuspannen. Die Ladung auf dem Kondensator 78 wächst über den
Kondensator 75 während des Intervalls zwischen dem Übergang P.
und dem nächsten Übergang P^ an. Während dieses Intervalls reichen
die Ladung auf dem Kondensator 78 und der Signalpegel nicht aus, um die Diode 72 in Durchlaßrichtung vorzuspannen, so daß
130009/0915
die Begrenzungsschaltung 70 unwirksam ist. Eine Begrenzung tritt erneut bezüglich des Übergangs P~ auf, welcher eine genügend
große Amplitude hat, um die Diode 72 in Durchlaß vorzuspannen. In diesem Moment wird P~ auf einen Wert begrenzt, der gleich der
Spannung ist, die am Kondensator 78 erscheint abzüglich der Offsetspannung der Diode 72.
Die Begrenzerschaltung 70 arbeitet somit im Sinne einer Begrenzung
der Spitzen weißgerichteter Signale, welche genügend negativ sind, um die Diode 72 leitend zu machen. Auch hängt 'der Begrenzungspegel
sowohl von der Größe der Ladung im Kondensator 78 als auch vom Pegel des Leuchtdichtesignals zu einem gegebenen Zeitpunkt
ab, er ist also nicht auf einen vorbestimmten Wert festgelegt, sondern kann vielmehr wandern. Diese Eigenschaft der Schaltung
70 ist vorteilhaft, weil sie dadurch Spitzensignalauslenkungen
begrenzt, die HF-Störungen in einem System zur Folge haben können, in dem Verschiebungen des Austast- oder Schwarzbezugspegels
des von der Schaltung 70 abgefühlten Videosignals wahrscheinlich sind. Eine solche Verschiebung kann durch Exemplarstreuungen
infolge von Schaltungstoleranzen der in der Schaltung 15 enthaltenen Signalverarbeitungsschaltungen verursacht sein.
Es folgt ein erläuterndes Beispiel.
Es sei in einem ersten Beispiel angenommen, daß ein nominaler Austast- oder Schwarzbezugspegel des Leuchtdichtesignals vom
Transistor 16 bei +4,4 V liegt und daß Spitzenbildsignalübergänge, welche HF-Störungen an den Bildtreiberstufen hervorrufen können,
eine Amplitude von +2 V und weniger haben. Dann lassen sich HF-Störungen verhindern durch Begrenzung der Spitzenamplitudenauslenkungen
unter +2 V.
Auswirkungen von Schaltungstoleranzen können dazu führen, daß der Schwarzbezugspegel von Exemplar zu Exemplar um +0,5 V schwankt,
und damit verschiebt sich entsprechend der Pegel der Spitzenamplitudenauslenkungen,
welche HF-Störungen auslösen können. Wenn bei einem zweiten Beispiel Toleranzauswirkungen den Schwarzbezugspegel
um +0,5 V auf 4,9 V beispielsweise anwachsen lassen,
130009/0915
dann steigt der Pegel der Spitzenamplitudenauslenkungen, welche
HF-Störungen hervorrufen können, um einen entsprechenden Betrag auf + 2,5 V. Wenn nun die Begrenzungsschaltung 70 so ausgelegt
wäre, daß sie Signale unter einem festen Wert von + 2,0 V begrenzt, wie im ersten Beispiel, dann würden Signale zwischen +2,5 V und
den festen Begrenzungspegel von +2,0 V nicht begrenzt werden. Damit würden unbegrenzte Spitzenübergangssignale im letztgenannten
Bereich unerwünschte HF-Störungen hervorrufen. Wenn gemäß einem weiteren Beispiel Toleranzeffekte einer Herabsetzung des Schwarzpegels
um 0,5 V auf +3,9 V zur Folge haben, dann würde ein auf +2,0 V festgelegter Begrenzungspegel in unerwünschter Weise
Signalinformation abschneiden, welche keine HF-Störungen verursachen würde. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser unerwünschten
Effekte wird durch den wandernden Begrenzungspegel der Schaltung 70 minimal gehalten.
Es sei darauf hingewiesen, daß unter bestimmten Bedingungen der Begrenzungsvorgang der Schaltung 70 erhebliche Beträge hochfrequenter
Übergänge erzeugen kann, welche eine Form von HF-Störungen darstellen, wenn sie weitergeleitet und durch die Videoendstufen
abgestrahlt werden. Jedoch können solche hochfrequenten Übergänge durch die Tiefpaßfilterschaltung 26, 27 im Leuchtdichtesignalweg
für niedrige Signalpegel ganz erheblich gedämpft werden. Dieses Tiefpaßfilter dämpft Signalfrequenzen oberhalb von etwa
7 MHz, und es dient auch zur Dämpfung unerwünschter hochfrequenter
Übergänge, die durch die vorausgehenden Leuchtdichtesignalverarbeitungsschaltungen,
wie also etwa die Stufen innerhalb der Schaltung 15 erzeugt werden. Bei diesem Beispiel hat jede der
BiIdröhrentreiberstufen eine begrenzte Frequenzbandbreite (nämlich
wegen der Filterwirkung der Kollektor-Basis-Rückkopplungskapazität jeder der Videoendstufen, wie beispielsweise des Transistors 42).
Von praktischer Bedeutung ist jedoch, daß der Mechanismus, infolgedessen die Bandbreitenbegrenzung auftritt, nicht in der Lage
ist, die HF-Störungen zu unterbinden oder nennenswert zu verringern, die infolge des Betriebs der Bildröhrentreiber zwischen
gesättigtem und ungesättigtem Zustand oder infolge des Begrenzungsvorgangs entstehen.
130009/0915
Die vorbeschriebene Begrenzungsanordnung stellt eine einfache und preiswerte Schaltung zur erfolgreichen Herabsetzung der erwähnten
HF-Störungen auf ein akzeptables Minimum dar, und sie erlaubt eine Vorspannung der Videoendstufen für einen wirksamen
Betrieb sowohl bei Färb- als auch Einfarbfernsehempfängern.
130009/0915
Claims (8)
1) Fernsehempfänger zur Verarbeitung breitbandiger Videosignale,
die innerhalb eines vorgeschriebenen Frequenzbandes liegen und einen Austastbezugspegel enthalten, der während
Bildaustastintervallen des Videosignals auftritt und unerwünschten Schwankungen unterworfen ist, mit einem Videosignalverarbeitungskanal,
der einen Zwischenverarbeitungsweg für Videosignale niedrigen Pegels, eine Bildwiedergaberöhre mit einer Helligkeitssteuerelektrode
und eine Koppelschaltung für Signale von dem Zwischensignalweg zur Helligkeitssteuerelektrode der Bildröhre
aufweist, wobei die Koppelschaltung eine Videoendstufe zur Lieferung von ein Bild darstellenden Videoausgangssignalen hohen
Pegels an die Helligkeitssteuerelektrode der Bildröhre enthält, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenvideosignalweg
eine Begrenzerschaltung (70) zur Begrenzung von
1 LJ υ ύ Ο 9/0915
ZUCELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT · PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
POSTSCHECK MÖNCHEN NR. 6 9148-800 · BANKKONTO HYPOBANK MÜNCHEN (BLZ 700 200 40) KTO. 60 60 25 73 78 SWIFT HYPO DE MM
Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen des Videosignals während
dessen Bildintervallen angeordnet ist, die eine Ladungsspeicherkapazität (78), ein zwischen den Zwischensignalweg und die Kapazität
geschaltetes, nur in einer Richtung stromleitendes, normalerweise gesperrtes Schwellwertleitungselement (72) und ein
Gleichstromleitungselement (75) mit einer an eine Gleichspannungsquelle und die Kapazität angeschlossenen Impedanz enthält,
daß die von dieser Impedanz und der Kapazität definierte Zeitkonstante lang ist gegenüber dem Zeitraum eines Horizontalbildintervalls
des Videosignals zur Bestimmung einer sich zeitlich verändernden Gleichstromladung in dem Kondensator bei gesperrtem
Schwellwertselement, so daß die Begrenzerschaltung entsprechend
der sich zeitlich verändernden Kondensatorladung und dem Pegel der Spitzenamplitudenauslenkungen des Videosignals frei
variieren kann, daß das Schwellwertelement zur Begrenzung der Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen von Videosignalen niedrigen
Pegels während der Bildintervalle leitend wird, wenn der Schwellwertleitungspegel des Schwellwertelementes in Abhängigkeit
vom Pegel des Breitbandvideosignals und dem sich verändernden Ladungspegel, der dann an dem Ladungsspeicherelement auftritt,
überschritten wird zur Verhinderung schneller Änderungen zwischen Leitungs- und Sperrzustand der Videoendstufe bei den
Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen des Videosignals im Sinne einer Minimalisierung unerwünschter hochfrequenter Störsignale,
die erheblich über dem genannten Frequenzband liegen und andernfalls durch die schnellen Änderungen hervorgerufen würden, und
daß ferner ein Tiefpaßfilter (26,27) zwischen einen Ausgang der Begrenzungsschaltung und einen Eingang der Videoendstufe (42)
zur Dämpfung von Signalfrequenzen oberhalb des erwähnten Frequenzbandes vorgesehen ist.
2) Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellwertleitungselement (72) eine Diode umfaßt.
3) Fernsehempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwellwertleitungselement (72) so gepolt ist,
■ 1 30009/0915
daß es bezüglich der Kapazität (78) Strom im entgegengesetzten
Sinne zu dem von der Impedanz (75) bezüglich der Kapazität geleiteten Strom leitet.
4) Fernsehempfänger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zwischensignalweg ein Strombegrenzer
angekoppelt ist, an den das Schwellwertelement (72) derart angeschlossen ist, daß durch dieses fließender Strom auch
durch das Strombegrenzungselement fließt und die Größe des durch dieses fließenden Stromes begrenzt wird.
5) Fernsehempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischensignalweg Videosignalverarbeitungsstufen
mit einer Signalausgangsschaltung (16,18) mit einem
zugehörigen, einen im wesentlichen konstanten Strom leitenden Ausgangsstrompfad enthält, an dem das Schwellwertleitungselement
(72) derart angeschlossen ist, daß der von ihm geführte Strom durch den Strompfad fließt und die Amplitude des durch das
Schwellwertelement fließenden Stromes begrenzt.
6) Fernsehempfänger nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Videosignalkanal einen Videosignalverarbeitungskanal
mit einer Schaltung (17,19) zur Anhebung von Amplitudenauslenkungen des Videosignals während des
Bildintervalls enthält, und daß diese Anordnung im Videosignalkanal vor der Begrenzungsschaltung angeordnet ist.
7) Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Breitbandvideosignal ein Farbfernsehsignal mit Farb- und breitbandiger Leuchtdichtekomponente ist und daß der Zwischensignalverarbeitungskaial
für Videosignale niedrigen Pegels einen Zwischensignalverarbeitungsweg für Leuchtdichtesignale
niedrigen Pegels enthält, daß die Bildröhre eine Farbbildwiedergaberöhre mit mehreren Helligkeitssteuerelektroden ist, daß die
Koppelschaltung mehrere Videoendstufen zur Zuführung von Farbsignale
darstellenden Videoausgangssignalen hohen Pegels, die
13 0 009/0915
303031?
-4-
aus den Leuchtdichte- und Farbkomponenten abgeleitet sind, zu den entsprechenden Helligkeitssteuerelektroden der Bildröhre enthält,
daß die Begrenzungsschaltung Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen
der Leuchtdichtekomponente während der Bildintervalle des Videosignals begrenzt und daß die Schwellwertschaltung
Übergangsspitzenamplitudenauslenkungen des Leuchtdichtesignals niedrigen Pegels während der Bildintervalle begrenzt, wenn der
Schwellwertleitungspegel der Begrenzungseinrichtung in Abhängigkeit vom Pegel der breitbandigen Leuchtdichtekomponente überschritten
wird.
8) Fernsehempfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Videoausgangsstufen enthalten ein aktives Hochspannungselement
(42) mit einer Eingangsschaltung zur Zuführung der Leuchtdichtekomponente und entsprechender Farbdifferenzsignale, die
aus der Farbkomponente abgeleitet sind, und einer Ausgangsschaltung (52,55) zur Lieferung von Farbbilder darstellenden Videosignalen
hohen Pegels.
130009/0915
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/065,453 US4276566A (en) | 1979-08-10 | 1979-08-10 | Circuit for inhibiting radio frequency interference in a television receiver |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3030313A1 true DE3030313A1 (de) | 1981-02-26 |
| DE3030313C2 DE3030313C2 (de) | 1982-10-21 |
Family
ID=22062812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3030313A Expired DE3030313C2 (de) | 1979-08-10 | 1980-08-11 | Schaltung zur Unterdrückung hochfrequenter Störungen in einem Fernsehempfänger |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4276566A (de) |
| JP (1) | JPS5632883A (de) |
| DE (1) | DE3030313C2 (de) |
| FR (1) | FR2463556A1 (de) |
| GB (1) | GB2058513A (de) |
| IT (1) | IT8024016A0 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5768984A (en) | 1980-10-16 | 1982-04-27 | Toshiba Corp | Chroma signal processing circuit |
| DE3119653C2 (de) * | 1981-05-16 | 1985-05-09 | Grundig E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig holländ. Stiftung & Co KG, 8510 Fürth | Verfahren zur dynamischen Cross-Color-Unterdrückung, vorzugsweise in Codern von Farbfernsehsignalquellen |
| US4689663A (en) * | 1985-09-27 | 1987-08-25 | Rca Corporation | Television receiver with display driver amplifier and input video filter having inversely related bandwidths |
| KR920008266Y1 (ko) * | 1989-12-31 | 1992-11-14 | 삼성전자 주식회사 | Tv방송의 6채널 수신시 fm혼신방지회로 |
| US5031042A (en) * | 1990-07-09 | 1991-07-09 | Zenith Electronics Corporation | Noise coring and peaking circuit |
| US5969762A (en) * | 1997-02-26 | 1999-10-19 | Thomson Consumer Electronics, Inc. | Video signal driver including a cascode transistor |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2861180A (en) * | 1955-05-02 | 1958-11-18 | Rca Corp | Detector for vestigial sideband signals |
| US2914606A (en) * | 1956-02-23 | 1959-11-24 | Hazeltine Research Inc | Detector system correcting for single sideband distortion |
| US3557305A (en) * | 1968-03-06 | 1971-01-19 | Bell & Howell Co | Dc restoration and white clipping circuit for video recorder |
| US3980815A (en) * | 1974-04-04 | 1976-09-14 | Sony Corporation | White level clipping circuit |
| US3983576A (en) * | 1975-05-23 | 1976-09-28 | Rca Corporation | Apparatus for accentuating amplitude transistions |
| US4091420A (en) * | 1976-01-09 | 1978-05-23 | Victor Company Of Japan, Limited | Video amplifier |
| US4158852A (en) * | 1978-05-11 | 1979-06-19 | Rca Corporation | Video signal translating circuit |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB755024A (en) * | 1954-01-06 | 1956-08-15 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to interference limiting circuits for television receivers |
-
1979
- 1979-08-10 US US06/065,453 patent/US4276566A/en not_active Expired - Lifetime
-
1980
- 1980-08-05 IT IT8024016A patent/IT8024016A0/it unknown
- 1980-08-05 GB GB8025472A patent/GB2058513A/en not_active Withdrawn
- 1980-08-08 JP JP10975980A patent/JPS5632883A/ja active Pending
- 1980-08-08 FR FR8017599A patent/FR2463556A1/fr active Pending
- 1980-08-11 DE DE3030313A patent/DE3030313C2/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2861180A (en) * | 1955-05-02 | 1958-11-18 | Rca Corp | Detector for vestigial sideband signals |
| US2914606A (en) * | 1956-02-23 | 1959-11-24 | Hazeltine Research Inc | Detector system correcting for single sideband distortion |
| US3557305A (en) * | 1968-03-06 | 1971-01-19 | Bell & Howell Co | Dc restoration and white clipping circuit for video recorder |
| US3980815A (en) * | 1974-04-04 | 1976-09-14 | Sony Corporation | White level clipping circuit |
| US3983576A (en) * | 1975-05-23 | 1976-09-28 | Rca Corporation | Apparatus for accentuating amplitude transistions |
| US4091420A (en) * | 1976-01-09 | 1978-05-23 | Victor Company Of Japan, Limited | Video amplifier |
| US4158852A (en) * | 1978-05-11 | 1979-06-19 | Rca Corporation | Video signal translating circuit |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| "radio und fernsehen", 16, 1967 * |
| Heft 23, S. 723 * |
| Towers: "Transistor Television Recievers", 1963, John F. Rider Publishing Co., New York, S. 72 und 73 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2463556A1 (fr) | 1981-02-20 |
| IT8024016A0 (it) | 1980-08-05 |
| JPS5632883A (en) | 1981-04-02 |
| US4276566A (en) | 1981-06-30 |
| DE3030313C2 (de) | 1982-10-21 |
| GB2058513A (en) | 1981-04-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3430933A1 (de) | Nichtlineare dynamische entkernungsschaltung fuer videosignale | |
| DE69116254T2 (de) | Vorrichtung zur Modulation der Abtastgeschwindigkeit eines Strahls mit einem Abschaltungsschaltkreis | |
| DE2933471A1 (de) | Schaltungsanordnung zum abtrennen von synchronsignalen | |
| DE2819775C3 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Strahlstrombegrenzung einer Bildröhre | |
| DE3419282A1 (de) | Videosignalverarbeitungsschaltung mit automatischen regelsystemen fuer weissabgleich und strahlstrombegrenzung bei der bildroehre | |
| DE3029342A1 (de) | Kammfilterschaltung | |
| DE3715239C2 (de) | ||
| DE2853611C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Farbartkomponenten verursachten Störungen im Leuchtdichtesignal eines Farbfernsehgerätes | |
| DE1804302A1 (de) | Hochfrequenzverstaerkerschaltung | |
| DE3011726C2 (de) | Stabilisierte automatische Helligkeitsregelschaltung in einem Videosignalverarbeitungssystem mit automatischem Strahlstormbegrenzer | |
| DE4113532B4 (de) | Video-Display-Gerät mit Schutzschaltung gegen Einbrennen von Punkten auf der Bildröhre | |
| DE2819773B2 (de) | Strahlstrombegrenzungsschaltung | |
| AT390537B (de) | Schaltung zur erzeugung von treibersignalen fuer eine bildroehre und zur regelung des schwarzpegelstromes | |
| DE3030313C2 (de) | Schaltung zur Unterdrückung hochfrequenter Störungen in einem Fernsehempfänger | |
| DE2519359A1 (de) | Schwarzwert-klemmschaltung fuer eine einrichtung zum verarbeiten eines videosignals | |
| DE2720706A1 (de) | Stoerunterdrueckungsschaltung | |
| DE69332793T2 (de) | Schaltung zur automatische Kontrastregelung mit eingefügter vertikaler Austastlücke | |
| DE3103998C2 (de) | Strahlstrombegrenzerschaltung | |
| DE3014052A1 (de) | Fm-fehlerkompensationsschaltung | |
| DE3146926C2 (de) | Farbfernsehempfänger | |
| DE2042171C3 (de) | Fernsehempfänger | |
| DE2737552A1 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen strahlstrombegrenzung | |
| DE2905004C2 (de) | Strahlstrombegrenzungsschaltung | |
| DE3340721C2 (de) | System zur Verarbeitung von Videosignalen | |
| DE69414057T2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Vorspannungsregelung einer Bildröhre mit Blitzverhinderung bei Warmstart |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |