DE3030137A1 - Loesbare verbindungsanordnung an einer fachbildungseinrichtung einer webmaschine - Google Patents
Loesbare verbindungsanordnung an einer fachbildungseinrichtung einer webmaschineInfo
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Description
Patentanwälte
Leinweber & Zimmermen« ο π ο η 1 "5 "7
D - 8000 München 2
-* MG. MB
AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER, ARBDIM/SCHWEIZ
LÖSBARE VERBINDUNGSANORDNUNG AN EINER FACHBILDUNGSEINRICHTUNG EINER
WEBMASCHINE
s 180 -P 9 -
1300U/1007
-τ-
303013?
LÖSBARE VERBINDUNGSANORDNUNG AN EINER FACHBILDUNGSEINRICHTUNG EINER WEBMASCHINE
Die vorliegende Erfindung betrifft einu lätiti.u'i! Vorhindungaanordnung
zwischen einem Webschaft und einer Schafthebelanordnung an einer Fachbildungseinrichtung einer
Webmaschine, wobei die Verbindungsanordnung eine mit der Schafthebelanordnung gelenkig verbundene Steigplatine
umfasst, welche an ihrem Ende im Bereich des Webschaftes ein Kupplungsglied trägt, das formschlüssig in
ein Gegenkupplungsglied am Webschaft eingreift.
Die Bewegung zwischen einer Fachbildungseinrichtung und den Webschäften wird von einer Schafthebelanordriung
mit einer Reihe von Hebeln und angelenkten Kraftübertragungsstäben übermittelt, wobei mindestens an der
Verbindungsstelle zwischen dem letzten Kraftübertragungsstab, der sogenannten Steigplatine und dem Webschaft
eine Trennung möglich sein sollte, um eine rasche Auswechslung der Schäfte, etwa beim Einlegen einer
neuen Kette, gewährleisten zu können.
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Hierfür sind bereits Ausführungsformen bekannt geworden,
bei denen die Steigplatine aus zwei gabelförmig angeordneten Blechbändern gebildet ist, die einerseits
an einem Kraftübertragungsstab oder dgl. und andererseits über einen Gelenkbolzen mit dem Schaftrahrnen verbunden
sind.
Gernäüs FR-PS 11 27 605 sind dabei die Blechbänder federnd
ausgebildet, wobei das eine Band den Bolzen trägt, der dann sowohl den Schaftrahmen als auch das andere
Band durchdringt. Durch Aufspreizung der buiden Bänder
kann dann di^ Trennung erfolgen.
Es ist hierbei leicht erkennbar, dass eine solche Anordnung nur bedingt in der Lage ist, Kräfte gleichmässig
zu übertragen und dass eins solche Anordnung einem hohen Verschleiss unterliegt.
Um diesem Verschleiss bei der vorbeschriebenen, schnell lösbaren Verbindungsanordnung entgegen zu wirken, wurde
durch die DT-PS 21 31 671 vorgeschlagen, die beiden, die Steigplatine bildenden Blechbänder nicht federnd
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ORIGINAL
auszubilden, wobei dann ein Band fest an einem Element
der Schafthebelanordnung angeordnet ist und einen Bolzen
trägt, der in der Bohrung des Schaftrahmens gelagert
ist. Dieser Bolzen weist ein zentrales Loch auf, in das dann ein weiterer Zapfen am anderen Band ein- ·
-
i
greift. Dieses so zusammensteckbare Gebilde wird dünn
mittels lösbarem Klemmorgan verbunden.
Diese Anordnung ist nun zwar in der Lage, relativ verschleissfrei
Kräfte zu übertragen, ist aber sehr aufwendig und nur umständlich zu lösen.
Bei einer anderen Ausführungsform gemäss der
DT-PS 26 09 964 besteht die Steigplatine aus einem
Vierkantrohr mit innenliegendem Zahnprofil, in das ein
Kupplungsteil am Webschaft mit einem Gegenzahnprofil
eingreift.
Bei dieser Anordnung erscheint zwar das Lösen der Verbindung einfach, das Wiederzusammenkuppeln von Webschaft
und Steigplatine dürfte aber nicht ohne weiteres möglieh
sein, da erst mit dem Kupplungsteil am Webschaft
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• ORIGINAL (NSPECTEO
in einem Abschnitt des Rohres der Steigplatine eingefahren WBrden muss, der frei ist vom inneren Zahnprofil.
Ausserdem sind zusätzliche Sicherungsmassnahmen zu treffen,
die ein unbeabsichtigtes Entkuppeln verhindern.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einu
lösbare Verbindungsanordnung der vorbeschriebenen Art zu schaffen, welche unter Vermeidung der vorgenannten
Nachteile mit einfachen Mitteln eine schnelle und sichere Herstellung und Lösung der Verbindung zwischen
einem Webschaft und der Schafthebelanordnung gestattet.
Dies wird nun erfindungsgemäss bei einer lösbaren Verbindungsanordnung
der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass das Kupplungsglied ein an der Steigplatine
über einen Zapfen abgestützter, mindestens zwei parallele Flächen aufweisender Verbindungsblock ist,
und dass das Gegenkupplungsglied eine fest mit dem Webschaft verbundene C-förmige Klaue ist, deren innere
Schenkelflächen Stützflächen für den Verbindungsblock
bilden, wobei in der Klaue federnd abgestützte Kugelkörper oder Stifte einen in Kraftrichtung wirksamen,
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■ ■ -3.
den Verbindungsblack, in der Klaue haltenden Schnappverschluss
bilden.
Durch diese Massnahmen besteht nunmehr diB Möglichkeit
einer rasch herstellbaren und sicheren Verbindung durch lediglich ein seitliches Eindrücken des von der Stuigplatine
getragenen Verbindungsblockes in die Klaue bis zum Einrasten des Schnappverschlusses. Ebenso schnell
kann eine Trennung erfolgen durch lediglich ein Einschieben und Verkanten etwa eines Schraubenziehers zwischen
dem Verbindungsblock und dem Steg der C-förmigen
Klaue, wodurch beide Elemente wieder ausrasten. Durch grosse Stützflächen an Verbindungsblock und Klaue findet
zudem eine vollkommene Kraftübertragung statt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der"Verbindungsblock mindestens in seiner Bewegungsebene eine
quadratische Querschnittsform aufweisen und umschlägig
in die Klaus einschiebbar sein.
Diese Massnahmen verhindern eine einseitige Abnützung
insbesondere dann, wenn der Verbindungsblock mit einem
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gewissen Spiel in der Klaue einsitzt, um durch ein Abfedern
des Verbindungsblockes mittels der Federn des Schnappverschlusses eine zusätzliche Schwingungsdämpfung
zu erreichen.
Εχπβ weitere Ausgestaltung kann ferner darin bestehen,
dciiis die Bahrung im Verbindungsblock zur Aufnahme des
Zapfens der Steigplatine aussermittig und asymmetrisch
angeordnet ist.
Diese Massnahme gestattet, je nach Umschlag des Verbindungsblockes
in der Steigplatine Höhendifferenzen
zwischen Verbindungsblock und Klaue auszugleichen oder eine Justierung des Schaftes in Anpassung an das Gewebe
vorzunehmen.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht ferner darin,
dass die obere Stützfläche an der C-förmigen Klaue eine Ausragung über die untere Stützfläche und über dun Verbindungsblock
hinaus umfasst.
Dies gestattet eine waitere Vereinfachung buirti Her-
1300U/1007
-Al-
stellen oder Lösen der Verbindung, indem nun zunächst
der Webschaft auf den bzw. die Verbindungsblöcke frei aufgesetzt werden kann, um dann anschliessend die Verbindungsblöcke
in die Klauen einzuschieben und einzurasten und umgekehrt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstarides
wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung und ausschnittweise
eine Schafthebalanordnung an einer Webmaschine, mit Webschaft, und
Fig. 2 eine erfindungsgernässe lösbare Verbindung zwischen
dBm Webschaft und der Schafthebelanordnung
gernäss Fig. 1, in grösserem Massstab.
Gemäss Fig. 1 ist an einer, lediglich durch einen Maschirienrahmenabschnitt
1 angedeuteten Webmaschine die sogenannte Schaftführung 2 montiert, in welcher in bekannter
Weise ein Webschaft 3 in Richtung des Pfei-
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les 4 vertikal auf- und abbewegbar geführt ist. In der
Darstellung ist hierbei nur diB eine Maschinenseite angedeutet. Selbstverständlich besteht aber eine Gegenführung
auf der anderen Seite der Maschine.
Die Bewegung des Webschaftes 3 wird von eitiür Schafthebelanordnung
5 einer nicht näher gezeigten Fachbildungseinrichtung verursacht. Hierfür umfasst die Schafthebelanordnung
5 einen Winkelhebel 6, der an einem Schubarm 7 mit der Hauptverbindungsstange 8 zum nicht
gezeigten Antrieb und mit einer Verbindungsstange 3 zum nicht gezeigten Winkelhebel auf der anderen Maschinenseite
gelenkig verbunden ist. Am freien Ende des anderen Armes 10 ist der Winkelhebel B mit dem
einen Ende einer aus zwei parallelen Laschen gebildeten Steigplatine 11 gelenkig verbunden. Am anderen Ende
der Steigplatine 11 ist zwischen den beiden Laschen ein Vsrbindungsblock 12 durch einen Bolzen 13 drehbar gehalten,
welcher Verbindungsblock 12 in einur C-förmigen
Klaue 14 eingeschoben ist, welche Klaue 14 fest an der Unterseite des Wabschaftes 3 montiert ist. Der Verbindungsblock
12 bildet dabei mit der Klaue 14 eine
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nachfolgend anhand von Fig. 2 noch näher zu erläuternde lösbare Verbindung.
Aus Fig. 2 lässt sich die ürfindungsgeroässe lösbare
Verbindung zwischen dem Webschaft 3 und der Steigplatine 11 der Schafthebelanordnung 5 mehr im einzelnen
entnehmen, wobei hier auf die Darstellung der Laschen der Steigplatine 11 der Einfachheit halber verzichtet
wurde, Hierzu kann auf Fig. 1 verwiesen werden. .
Gemäss Fig. 2 weist der Verbindungsblock 12 in seiner BewegungsebenB, die durch den PfBÜ 4 in Fig. 1 angedeutet
ist, eine quadratische Querschnittsform auf, was gestattet, den Varbindungsblock 12 unterschiedlich
um den Bolzen 13 um IBO gedreht in die Klaue 14 einzuschieben.
Es sei erwähnt, dass die Lagerbohrung 15 im Verbindungsblock 12, durch welche sich der Bolzen 13 der Steigplatine
11 hindurcherstreckt, auch aussermittig und asymmetrisch angeordnet sein kann (nicht gezeigt), was
durch entsprechend umgeschlagenen Einschub in die
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Klaue 14 gestattet, die relative Schafthöhe zu regulieren bzw. dem zu verarbeitenden Gewebe anzupassen.
Die am Webschaft 3 fest angeordnete C-förmige Klaue weist eine den Abmessungen des Verbindungsblockas 12
entsprechende lichte Weite zwischen den parallelen Stützflächen 16 und 17 auf, wobei die obere Stützfläche
17 eine Ausragung IB aufweist, die ein Aufsätzen
des Webschaftes 3 auf den Verbindungsblock 12 vor dem relativen Einschieben des Verbindungsblockes 12 in die
Klaue 14 gestattet und vice versa. Dies erleichtert, wie ohne weiteres erkennbar, die Herstellung oder Lösung
der Verbindung.
In den beiden, die Stützflächen 16 und 17 tragenden Schenkelteilen der Klaue 14 sind jeweils Schnappverschlussmittel
in Form je eines aus der betreffenden Stützfläche vorstehenden Stiftes 19, der unter der
Wirkung einer Feder 20 steht, untergebracht. Die vorstehenden Stifte 19 können dabei in entsprechende Vertiefungen
21 in den Gegenflächen des Verbindungsblokkes 12 eingreifen.
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Der Verbindungsblock 12 sowie die Klaue 14 können aus irgend einem geeigneten Material bestehen, etwa aus
Stahl oder aus armiertem Kunststoff.
Sowohl die Herstellung als auch ein Lösen der vorbeschriebenen Verbindung ist nun denkbar einfach. Für dia
Herstellung der Verbindung wird zunächst der· Wcjbschaft
mit der Ausragung bzw. Verlängerung 18 an der Klaue 14 auf den betreffenden Verbindungsblock 12 aufgesetzt und
dann Verbindungsblock 12 und Klaue 14 durch gegeneinandergerichtete
Relativverschiebung ineinander.gedruckt,
bis die Stifte 19 in die Vertiefungen 21 einrasten. Für eine Trennung der Verbindung wird dann ein Schraubenzieher
oder dgl. zwischen Verbindungsblock 12 und Steg der Klaue 14 eingeschoben und mit diesem die beiden Teile
auseinander gedrängt.
Die vorbeschriebene Anordnung ist von robuster und einfacher Bauart, wobei die relativ grossen zusammenwirkenden
Flächen von Verbindungsblock und Klaue für eine einwandfreie Kraftübertragung sorgen.
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Bei genügendem Spiel zwischen den zusammenwirkenden Stütz-Flächen von Verbindungsblock und Klaue können zudem
die Schnappverschlussmittel eine dämpfende Wirkung gegen Schwingungen ausüben.
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ORIGINAL INSPECTED
Claims (5)
1. Lösbare Verbindungsanordnung zwischen ainem Webschaft und einer Schafthebelanordnung an einer Fachbildungseinrichtung einer Webmaschine, wobei die Verbindungsanordnung
eine mit 4er Schafthebelanordnung gelenkig verbundene Steigplatine umfasst, welche an
ihrem Ende im Bereich des Webschaftes ein Kupplungsglied trägt, das formschlüssig in ein Gegenkupplungsglied
am Webschaft eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsglied ein an der Steigplatine
ClD über einen Zapfen (13) abgestützter, mindestens zwei parallele Flächen aufweisender Verbindungsblock
ClZ) ist, und dass das Gegenkupplungsglied eine fest mit dem Webschaft (3) verbundene
C-förmige Klaue (14) ist, deren innere Schenkelflächen
Stützflächen (16,17) für den Verbindungsblock (12) bilden, wobei in der Klaue (14) federnd abgestützte
Kugelkörper oder Stifte (19) einen in Kraftrichtung wirksamen, den Verbindungsblock (12) in der Klaue
haltenden Schnappverschluss bilden.
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2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsblock (12) mindestens
in seiner Bewegungsebene eine quadratische
Querschnittsform aufweist.
Querschnittsform aufweist.
3". Verbindungsanordnung n.iuli Aiu.-pi'uch L mim- .', dadurch
gekennzeichnet, da:;;; dor Vorbindungsblack C12) symmetrisch
und um 18U gedreht in die Klaue (14) einschiebbar ausgebildet ist.
4. Verbindungsanordnung nach einem dt;r Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit. den Schenkelflächen (16,17) der Klaue (14) zusammenwirkenden Flächen
des Verbindungsbluckea (12) Vertiefungen (21)
zum Einrasten der Kugelkcrper oder Stifte (19) aufweisen.
zum Einrasten der Kugelkcrper oder Stifte (19) aufweisen.
5. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzuicfmet, dass die f3ohrung (15) im
Verbindungublock (12) zur Aufnahme des Zapfens (13) der Steigp la tine (11) in an ;.,ich bekannter Weise
auüsermitt ig und a;iymmetriüch angtiur-dn«!. ist.
auüsermitt ig und a;iymmetriüch angtiur-dn«!. ist.
1300U/1007
BAD ORlQlNAL
B. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche .1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Stützfläche
(17] an der C-förmigen Klaue (14) eine Verlängerung
(18) über die untere Stützfläche (IG) und üher den Verbindungsblack (12) hinaus umfasst.
1300U/1007
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH867079A CH639705A5 (de) | 1979-09-26 | 1979-09-26 | Loesbare verbindung zwischen einem webschaft und einer steigplatine. |
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| DE3030137A1 true DE3030137A1 (de) | 1981-04-02 |
| DE3030137C2 DE3030137C2 (de) | 1984-03-08 |
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ID=4343319
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