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DE3029895A1 - Schaltungsanordnung zur speisung von bausteinen in teilnehmerstationen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur speisung von bausteinen in teilnehmerstationen

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Publication number
DE3029895A1
DE3029895A1 DE19803029895 DE3029895A DE3029895A1 DE 3029895 A1 DE3029895 A1 DE 3029895A1 DE 19803029895 DE19803029895 DE 19803029895 DE 3029895 A DE3029895 A DE 3029895A DE 3029895 A1 DE3029895 A1 DE 3029895A1
Authority
DE
Germany
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transistor
collector
circuit
base
voltage
Prior art date
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Application number
DE19803029895
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English (en)
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DE3029895C2 (de
Inventor
Kurt Dipl.-Ing. 7900 Ulm Eberhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aumovio Microelectronic GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE3029895A1 publication Critical patent/DE3029895A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/08Current supply arrangements for telephone systems with current supply sources at the substations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • "Schaltungsanordnung zur Speisung von Bausteinen in Teilnehmerstationen" Zusatz zu DBP . . .. (P 29 31 922) Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung von eine konstante Betriebsspannung erfordenden Bausteinen in über eine Anschlußleitung gespeiste Teilnehmerstationen, bei der eine erste Schaltungsmaßnahme vorgesehen ist, welche den Schleifenstrom in der Anschlußleitung bestimmt, bei der eine zweite Schaltungsmaßnahme vorgesehen ist, welche den Wechselstromwiderstand der Schaltungsanordnung bestimmt, bei der ein erster Stromkreis zum Speien des Bausteins mit dem Schleifenstrom, ein zweiter Stromw.kreis zur Ableitung des Schleifenstromes vom Baustein und eine Vergleichsschaltung zur Umschaltung des Schleifenstromes vorhanden ist (nach Patentanmeldung P-29 31 922.0).
  • Teilnehmerstationen (Endstellen) von Fernmelde- und Fernsprechanlagen werden über die Teilnehmeranschlußleitung, hier kurz Anschlußleitung genannt, gespeist. Die Endgeräte erhalten hierzu ihren Speisestrom z4 B. aus einer 60 V Amtsbatterie über eine Drosselspule oder Relaiswickbeispielsweise lung, welche/einen Wicklungswiderstand von 1 k# hat. Je nach Länge der Teilnehmeranschlußleitung@ deren ohmscher Widerstand bis zu 2,5 k# betragen darf, ergeben sich dadurch im Kurzschlußfall Schleifenströme zwischen 17 und 60 mA. Dem Schleifenstrom überlagert ist der Sprechstrom oder gegebenenfalls ein niederfrequenter Signalstrom. Für diesen soll das Endgerät einen Wechselstromwiderstand von z. B. 600 # haben.
  • Künftig werden immer mehr Funktionen der Endgeräte, wie z. B. die Wahlsignalabgabe, von integrierten Schaltungen (Bausteinen) ausgeführt. Um in diesen mit möglichst wenig Verlustleistung auszukommen und um genügend Sicherheitsabstand von der maximal zulässigen Betriebsspannung der Bausteine zu haben, ist eine möglichst niedrige Betriebsspannung an den Anschlußklemmen der Endstelle wünschenswert. Andererseits sollen gelegentlich auftretende hohe Amplituden dem Gleichstrom überlagerter Donsignale unverzerrt übertragen werden.
  • Ist z. B. ein Baustein für eine Betriebsspannung von 3 V vorgesehen und mit einer Maximalamplitudz der Wechselspannung von 2,5 V zu rechnen, so ist ohne zusätzliche Schaltungsmaßnahmen eine KlemmenspannunE von mindestens 3 V + 2,8 V 5,8V erforderlich, wobei jedoch als weiteres Problem die Realisierung eines linearen 600Q -Wechselstromwiderstandes hinzukommt.
  • Eine SchaltungsaSordmng, die diese Schwierigkeiten verhindert, ist z. B. aus der DE-OS 29 31 922 bekannt. Bei dieser.Schaltungtanordnung ist eine erste Schaltungsmaßnahme vorgesehen, welche den Schleifenstrom in der knschlußleitung und eine zweite Schaltungsmaßnahme, wel che den Wechselstromwiderstand der Schaltungsanordnung be.sti.mmt.- Hierbei dient ein erster Stromkreis zum Speisen des eine -konstanteBetriebsspannung erfordenden Bausteins mit dem Schleifenstrom und ein zweiter Stromkreis zur Ableitung des Schleifenstromes vom Baustein, falls die Klemmenspannung der Anschlußlejtung unterhalb der Betriebsspannung des Bausteins sinkt.
  • Die- Ausgestaltung dieser bekannten Schaltungsanordnung sieht vor, daß der eine konstante Betriebsspannung erfordenden Baustein von einem komplementären Darlingtontransistor gespeist wird, dessen Basisspannung einen zweiten Stromkreis so steuert, daß dieser beim Unterschreiten der Basisspannung unter eirAM vorgebenen Wert den zweiten Stromkreis zum Ableiten des Schleifenstromes einschaltet.
  • Die dort beschriebene 'Ausgestaltung hat jedoch den Nachteil, daß bei ihrer Integration auf einem Halbleiterchip die Schaltungsanordnung im Gebiet der Stromübernahme des Speisestromes vom Baustein auf die Ableitung elektrische tiP-Schwingungen auStreten, die nur durch weitere externe, nicht auf dem Baustein integrierbare Bauteile beseitigt werden können..Außerdem besteht der Wunsch, die minimal zulässige Spannung für die Anschlußleitungsklemmen weiter zu reduzieren Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung. der eingangs genannten Art weiterhin zu verbessern, so daß die Schaltung insbesondere ohne externe Pbasenkorrekturmsßnahmen auskommt Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 genannte Erfindung gelöst. Die erfindungsgemäße Schaltung erfordert zu ihrem stabilen Betrieb keine zusätzlichen externen Bauteile, wie z. B. Kondensatoren'und vermeidet Verzerrungen der an der Anschlußleitung liegenden Signalspannungen selbst dann, wenn deren Amplitude die Speisespannung um 1,5 V unterscheidet. Bei einer Klemmenspannung der Anschlußleitung von 5 V ist folglich ein Tonsignal von 7 Vss unverzerrt übertragbar.
  • Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: FIG. 1 Schaltbild des Ausführungsbeispiels FIG. 2 Zeitlicher Verlauf einer angenommenen Klemmenspannung FIG. 3 Zeitlicher Verlauf des Speise stromes I1 FIG. 4 Zeitlicher Verlauf des abgeleiteten Stromes I2 In FIG. 1 ist das Schaltbild der erfinduagsgemäßen Schaltungsanordnung angegeben. Das Endgerät rLt den Klemmen K1 und K2 ist an der a- und b-Ader der Anseylußleitung angeschlossen, deren Leitungswiderstand als Widerstand 3 dar- gestellt ist und die vom Amt von einer 60 V-Batterie 1 über den Gleichstromwiderstand 2 einer Drossel- oder Relaiswicki.ung von 1 k: gespeist wird. Die im Endgerät eingebaute: erfindungsgemäße Schaltungsanordnung umfaßt die Bauteile 4 bis 131. Der zu speisende Baustein ist mit 20 bezzichnet. Die Bauteile 4 bis 13 sind aus der bereits zitierten DE-OS 29 31 922 bekannt und wurden mit gleichen Ziffern bezeichnet. Bauteile der Weiterbildung sind mit 3-stelligen Ziffern gekennzeichnet.
  • Die erste Schaltungsmaßnahme, welche den Schleifenstrom in der Anschlußleitung bestimmt, enthält als wesentliches Bauteil einen Transistor 120 in Planartechnik mit zwei Kollektoren, von denen der eine, hier als normaler Kollektor C1 bezeichnet, den Emitter ringförmig umgibt, so daß der Transistor mit diesem Kollektor wie üblich arbeitet. Der zweite Kollektor 02, im folgendenmit Hilfskollektor bezeichnet, umgibt wiederum den normalen Kollektor Cj ebenfalls ringförmig Er ist dadurch vom Emitter des Transistors durch den normalen Kollektor C1 abgeschirmt und führt erst dann Strom, wenn die Kollektorspannung des normalen Kollektors Cl unter die Sättigungsspannung sinkt, was bei einer Spannung des Kollektors C1 gegen Emitter von etwa 0,15 V eintritt. Der Hilfskollektor C2 dient hier zur Steuerung des Ableitstromes; Ein Transistor mit Hllfskollektor st beispielsweise in IEEE, Vol SC-13, No 6, Dec 19?8, p 840 in Verbindung.mit FIG 5 beschrieben Die Arbeitsweise der bekannten Schaltungsanordnung wird erfindungsgemäß dadurch wesentlich verbessert, daß als erste Schaltungsmaßnahme, die den Schleifenstrom in der Anschlußleitung bestimmt, der Transistor 120 von einem ersten Leitfähigkeitstyp mit dem normalen Kollektor Cl und dem Hilfskollektor C2 vorgesehen ist, an dessen Basis ein an die beiden Anschlußklemmen E1 und E2 geschalteter Basisspannungsteiler 6, 7 und an dessen normalem Kollektor C1 die Basis eines komplementären Transistors 13 vom zweiten Leitfähigkeitstyp angeschlossen ist. Der Kollektor des komplementären Transistors 13 ist über einen ersten Widerstand 14 mit der einen AnschluBleitungeklemme K1 und der Emitter des komplementären Transistors 13 ist mit dem zu versorgenden Baustein 20 verbs den, dessen konstante Betriebsspannung beispielsweise 3 V beträgt? Im Ausführungsbeispiel ist der Transistor vom ersten Leitfähigkeitstyp ein PNP-Transistor und der komplementäre Transistor 13 hierzu ein NPN-Transistor.
  • Die zweite Schaltungsmaßnahme, welche den Wechselstromwider stand der Schaltungsanordnung bestimmt besteht aus einer Reihenschaltung eines Kondensators 4 mit einem Widerstand 5, die zwischen der Basis des ersten Transistors 120 und der einen Anschlußleitungsklemme K1 geschaltet ist.
  • Durch die erste Schaltungsmaßnahme wird ein erster Stromkreis durch die Reihenschaltung des ersten Widerstandes 14 mit der Kollektor-Emitter-Strecke des komplementären Transistors 13 gebildet Der über diese genaniten Bauelemente fließende Strom 11 speist den Baustein 2C; Der zweite Stromkreis, der erst dann wirksam wird, wenn die Klemmenspannung der Anschlußleitung unter die Betriebsspannung des Bausteins 20 sinkt, wird durch die Kollektor-Emitter-Strecke eines zwischen dem Kollektor des komplementären Transistors 13 und der anderen Aaschlußleitungsklemme K2 geschalteten Transistors 8 vom zweiten Iieitfähigkeitstyp, also einem NPN-Transistor, gebildet.
  • Gesteuert wird dieser Transistor dadurch, daß seine Basis an den Hilfskollektor des ersten Transistors 120 angeschlossen ist.
  • Die Vergleichsschaltung zur Umleitung des Schleifenstromes wird durch den Aufbau des Transistors 120 gebildet Der FIG. 1 ist ferner zu entnehmen, daß das an die 4nschluÇ klemme K1 angeschlossene Basisspannungsteilerelement durch eine erste Stromquelle 600 gebildet ist. Diese Stromquelle speist einen konstanten Strom in das andere Basisspannungsteilerelement, einem Widerstand 7, dessen anderes Ende an die Anschlußleitungsklemme K2 angeschlossen ist. Der konstante Strom durch den Widerstand 7 bewirkt eine konstante Spannung am Widerstand 7.und damit an der Basis des Transistors 120 bezüglich der Klemme K2. Ferner ist der Transistor 120 der eine Transistor eines Differenzvezstärkers, dessen gemeinsamerEmitterwiderstand 141 mit der einen Anschlußleitungsklemme K1 verbunden ist und dessen anderer Transistor 121 mit seiner Basis zum einen über eine Konstantspannungsquelle mit dem Kollektor des komplementären Transistors 13 und zum anderen über eine zweite Stromquelle 124 mit der anderen Anschlußleitungsklemme K2 verbunden ist. Die Konstantspannungsquelle ist im Ausführungsbeispiel durch zwei als Diode geschaltete Transistoren 125 und 126 gebildet.
  • Als Kollektorwiderstand ist für den Differenzverstärker eine Stromspiegelschaltung mit einem als Diode geschalteten Transistor 122 in der Kollektorleitung des Transistors 121 und mit einem von dem Transistor 122 gesteuerten rlrcL sistor 123 in der Kollektorleitung des normalen Eollektors C1 des Transistors 120 vorgesehen. Diese Stromspiegelschaltung gestattet noch bei niedrigen Betriebsspannungen des Differenzverstärkers eine hohe Spannungsverstärkung des Transistors 120.
  • Die konstante Basisspannung des Transistors 120 bewirkt über dessen Basis-Emitter-Strecke und der Basis-Emitter-Strecke des Transistors 121 eine bezüglich der Klernne K2 ebenfalls konstante Spannung an der Basis des Transistors 121 und über die durch. zwei in Reihe geshalteten Dioden realisierte Konstantspannungsquelle 125, 126 auch eine nahezu konstante Kollektcrspannung des Transistors 13.
  • den Die Klemmenspannung der Anschlußleitung ist gegeben durch/ Spannungsabfa 11 am Widerstand 14 und durch die Basisspannung des Transistors 120, die gegebenenfalls durch die GröZe des Stromes durch die Stromquelle 600 oder durch den Basisspannungsteilerwiderstand 7 justiert werden kann. Da der Widerstand 14 einen Widerstandswert von etwa 10 zur hat, liegt die Änderung der Klemmenspannung bei unterschiedlichen Schleifenströmen im Bereich von et. IV Durch diese n u konstante Klemmenspannung wird in Verbindung mit dem Widerstand der Anschlußleitung, dem Innenwiderstand und der Leerlaufspannung der amtsseitigen Speisung der Teilnehmeranschlußleitung der Schleifenstrom bestimmt. Änderungen der Klemmenspannung werden über den Widerstand ., die beiden Dioden 125 und 126, den Differenz- verstärker, den Kollektor C1 und den Transistor 13 ausgeregelt und veQursachen unterschiedliche Speiseströme fur den Baustein 20, dessen Betriebsspannung durch eine Konstantspannungsschaltung 22 konstant gehalten wird, der ein Kondensator 21 parallel geschaltet ist Mit 23 ist eine eine konstante Betriebsspannung erfordernde Schaltung, beispielsweise ein Verstärker,bezeichnet.
  • Tonfrequente Wechselspannungen gelangen über den Kondenscltor 4 und den Widerstand 5 auf die Basis des Transistors 120 und steuern über Transistor 120 den Transistor 13 und damit den Strom Ip, so daß hierdurch der Wechselstrominrenwiderstand der Schaltungsanordnung auf einen gewünschten Wert festgelegt werden kann; Im Ausführungsbeispiel wurden folgende Werte und Einstellungen gewählt: C4 # 30/uF C128, C129 # 10-30 pF R5=10k# R7=22 k# R14=10# R131 Spannung zwischen Basis des Transistors 120 und Klemme K2 etwa 3,7 V.
  • Sinkt im Ausführungsbeispiel die Klemmspannung der ßnschlu3-leitung auf 4 V, so gelangt die Spannung zwischen Kollektor Cl und Emitter des Transistors 120 in dss Gebiet ier Sättigungsspannung von etwa 0,15V und der Emitterstrom des Transistors 120 fließt zum Kollektor C2, dessen Spannung bezüglich seines Emitters noch etwa 3 V beträgt Der nun über den Kollektor C2 fließende Strom steuert den Transistor 3 aus, so daß nun der Schleifenstrom vom zweiten Stromkreic, gebildet durch die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 8, übernommen wird.
  • Der Vergleich zwischen der konstanten Betriebsspannung des Bausteins 20 und der zur Verfügung stehenden Elemmenspannung wird folglich in diesem Ausführungsbeispiel im Transistor 120 durchgeführt und hat als Kriterium den Cbergang des durch den Kollektor C1 fließenden normalen Sollektorstromes auf den Hilfskollektor C2. Auch hier sind bei der Stromübernahme HF-Schwingungen zu beobachten, die aber durch integrierbare Kapazitäten in der GröBenordnkng von 10 bis 30pF zwischen Jeweils einem Kollektor und der Basis des Transistors 120 leicht und sicher zu beseitigen sind.
  • FIG. 2 zeigt den Verlauf eines sinusförmigen Tonfrequenzsignals zwischen den Klemmen K1 und K2 der Anschlußleitung bei einer Spannung von 3 V am Kondensator 21. Die vom Schleifengleichstrom bewirkte Spannung an den Klemmen K und K2 betrage beispielsweise 5 V. Die Amplitude der überlagerten Wechselspannung sei 3,5 V.
  • Ohne Stromableitung über den Transistor 8 ergibt sich der strichliert dargestellte Kurvenverlauf. Er zeigt, daß die Spannung unterhalb 4,5 V abgeflacht ist und das Wechselspannungssignal somit verzerrt wird, woraus eine unerwünschte Verzerrung der Tonübertragung folgt, die mit erheblichen Änderungen des Wechselstromwiderstandes der Schaltungsanordnung verbunden ist. Bei Vorhandensein der Ableitung des Schleifenstromes über den Transistor 8 wird diese Abflachung vermieden.
  • In FIG. 3 ist der Verlauf des Speisestromes I1, der durch den Emitter des Transistors 13 fließt, dargestellt und in FIG. 4 der Verlauf des abgeleiteten Stromes I2, der im wesentlichen über die Eollektor-Emitter-Strecke des Transistors 8 fließt. Sinkt die Klemmenspannong unter 4 V, so hört der Speisestrom 11 auf zu fließen und wird vom Transistor 8 als Ableitstrom I2 in gewünschter Weise übernommen. Während der kurzen Zeit, in der der Speisestrom unterbrochen ist, hat der Kondensator 21 (FIG. 1) die AAfgabe, den Speisestrom für die Schaltung 23 zu liefern Durch die erfindungsgemäße Schaltungsano->dnung wird folglich der Einsatzpunkt beginnender Wechsestromspannungsverzerrungen zu niedrigeren Klemmenspannungen hin veriagert, so daß bei einem maximalen Schleifenstrom von 100 mA und einem Klemmenspannungsmittelwert von 6 V die Verlustleistung der Schaltungsanordnung nur 600 mW beträgt. Ohne die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung und einer dann erforderlichen mittleren Klemmenspannung von etwa 8,5 V wäre die Verlustleistung jedoch 850 mW, so daß dann bereits aufwendige Kühlmaßnahmen .erforderlich wären. Auch würde eine mittlere Klemmenspannung von 8,5 V mit einer überlagerten Wechselspannungsamplitude von 3 V,Spitzenspannungen von 11,5 V ergeben, die zu technologischen Schwierigkeiten im integrierten Schaltkreis führen würden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung liegt dagegen die maximale Spitzenspannung unter 10 V und damit im sicheren Bereich.
  • In vorteilhafter Weise wird durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung der Baustein 20 bis zu einer Schleifengleichspannung von 4 V noch gespeist. Bei einem Schleifen-iPchstrom von 17 mA beträgt die Klemmenspannung 5 V Im gesamten Strombereich von 17 bis 100 mA bleibt der Klirrfaktor überlagerter Tonfrequenzsignale mit 7Vss unter 1%

Claims (3)

  1. Patentansprüche (1,) Schaltungsanordnung zur Speisung von eine konstante Betriebsspannung erfordernden Bausteinen in über eine Anschlußleitung gespeiste Teilnehmerstationen, bei der eine erste Schaltungsmaßnahme vorgesehen ist, welche den Schleifenstrom in der Anschlußleitung bestimmt, bei der eine zwei te Schaltungsmaßnahme vorgesehen ist, welche den Wechselstromwiderstand der Schaltungsanordnung bestimnt, bei der ein erster Stromkreis zum Speisen des Bausteins mit dem Schleifenstrom, ein zweiter Stromkreis zur Ableitung des Schleifenstromes vom Baustein und eine Vergleichsschaltung zur Umschaltung des Schleifenstromes vorhanden ist, (nach Patent-Anmeldung P 29 31 922), dadurch gekennzeichnt daß als erste SchaltungsmaRnahme ein erster Transistor l;120) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit einem normalen Kollektor (C1) und einem Hilfskollektor (C2) vorgesehen ist, an dessen Basis ein an die beiden Anschlußklemmen (K1, K2) geschalteter Basisspannungsteiler (600,7) und an dessen normalem Kollektor (C1) die Basis eines komplementären Transistors (13) vom zweiten Beitfähigkeitstyp angeschlossen ist, wobei der Kollektor des komplementären Transistors (13) über einen ersten Widerstand (14) mit der einen Anschlußleitungsklemme (K1) und der Emitter des komplementären Transistors (13) mit dem zu versorgenden Baustein (20) verbunden sind, daß als zweite Schaltungsmaßnahme zwischen der Basis des ersten Transistors (120)und der einen Anschlußleitungsklemme (E1) eine Reihenschaltung eines Kondensators (4) mit einem Widerstand (5) geschaltet ist, daß der erste Stromkreis durch die Reihenschaltung des ersten Widerstandes (14) mit der Kollektor-Emitter-Strecke des komplementären Transistors (13) gebildet ist, daß der zweite Stromkreis durch die Eollektor-Emitter-Strecke eines zwischen dem Kollektor des komplementären Transistors (13) und der anderen Anschlußleitungsklemme (K2) geschalteten Transistors (8) vom zweiten Leitfähigkeitstyp gebildet ist, dessen Basis an den Hiltskollektor des ersten Transistors (120) angeschlossen ist, und daß die Vergleichsschaltung durch den ersten Transistor (1g) gebildet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an die eine Anschlußleitungsklemme (K1) angeschlossene Basisspannungsteilerelement durch eine erste Stromquelle (600) gebildet ist
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dad-3trch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (pa?) der eine Transistor eines Differenzverstärkers ist, dessen gemeinsamer Emitterwiderstand (141) mit der einen Anschlußleitungsklemme (K1) verbunden ist dessen anderer Transistor (121) mit seiner Basis zum einen über eine Konstantspannungsquelle (125, 126) mit dem. Kollektor des komplementären Transistors (13) und zum anderen über eine zweite Stromquelle (124) mit der anderen Anschlußleitungsklemme (K2) verbunden -ist.
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