DE3029419A1 - Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindelnInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/10—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
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Description
a .,
ACKERMANN-GÖGGINGEN *··*···· *.·'*..' *.."..· 3 029419
Fabrikstr. 11 **
8900 Augsburg 22 Augsburg, 23.07.80
Zusatz-Patentanmeldung zur Patentanmeldung P 30 06 445.0
Verfahren und Vorrichtungen zur Garn- bzw. Fadenzuführung bei Doppeldrahtzwirnspindeln
Die Erfindung ist Zusatz zur Patentanmeldung P 30 06 445.0 "Verfahren und Vorrichtung zur Garn- bzw. Fadenzuführung
bei Doppeldrahtzwirnspindeln"
vom 19.02.80. In der Patentanmeldung P 30 06 445.0 wurde zum Schutz beantragt, die zur Zwirnung mittels Doppeldrahtspindeln
vorzusehende Garne und Fäden einzeln zu Spulen mit nur geringer Spulbreite (Sonnenspulen) aufzuwinden und diese übereinander in
die Doppeldrahtspindel einzusetzen mit der erfindungsgemäßen Besonderheit, daß die Garne und Fäden beim Zwirnvorgang von den
Sonnenspulen ziehend, d.h. rollend, abgezogen werden, wozu in der Doppeldrahtspindel entsprechende leicht drehbare Lagerungen
vorgesehen sind. Zur einstellbaren Erzielung einer geringen Fadenvorspannung, wie sie für einen gleichmäßigen, störungsfreien
Abzug der Sonnenspulen erforderlich ist, können erfindungsgemäß einfache Bremseinrichtungen in die Spindel eingebaut sein.
Diese Bremseinrichtungen können erfindungsgemäß aus an sich bekannten
Reibscheiben, z. B. aus mit Metall durchsetztem Kunststoff material, wie es für Bremsscheiben etc. bekannt ist, bestehen.
Die Bremskraft dieser Reibbremsen kann erfindungsgemäß durch Auflegen einfacher Metallscheiben dem jeweiligen Garn zugeordnet
eingestellt werden. Die Bremsung der durch Drehung der Spulen abgezogenen Fäden kann erfindungsgemäß auch durch andere, an sich
bekannte Bremsvorrichtungen, z. B. durch Einsetzen von Permanentmagnetteilen,
die mit geringem Abstand gegen Weicheisenteile bremsend wirken, erfolgen.
Die Weiterführung der Garne und Fäden, die von den sich drehenden Vorgabespulen (Sonnenspulen) radial abgezogen v/erden, erfolgt gemäß der Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 über leicht
austauschbare Fadenführer, z. B. Leisten, durch die die Garne jeweils spulenmittig abziehend, nach oben abgelenkt in das
freie Mittelrohr der Doppeldrahtspindel eingeführt werden.
Diese Fadenführerleiste kann erfindungsgemäß auch als Drahtbügel ausgebildet sein, der so geformt ist, daß die
einzelnen Garne bzw. Fäden über ein rundes Bogenstück zur Umlenkung geführt werden mit der Maßgabe, daß dadurch die
Garne bzw. Fäden während des gesamten Ablaufs in einer geringen Tangierbewegung an diesem Drahtbügel überlaufen.
Am oberen Einlauf der Garne bzw. Fäden in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel ist erfindungsgemäß eine leicht drehbare
Rolle, z. B. Kimmenrolle, aufgesetzt, über die die Garne bzw. Fäden in das Mittelrohr der Spindel eingeführt werden. Das
erfindungsgemäße Verfahren bei Doppeldrahtspindeln gemäß der
Patentanmeldung P 30 06 445.0, Garne bzw. Fäden radial von den sich leicht drehend gelagerten Einzelfadenspulen abzuziehen und
nach entsprechender Umlenkung nach oben zur Zwirnung in das Spindelmittelrohr einzuführen, kann in der Regel nur für Zwirne,
hergestellt aus einer oder zwei Einzelgarnspulen verwendet
werden, wenn diese zu sog. Sonnenspulen aufgespult in die Doppeldrahtspindel eingesetzt werden.
Zwirne, die aus mehr als 2 Einzelgarnen bzw. Fäden bestehen, können erfindungsgemäß gleichwohl entsprechend mit den in der
Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 beschriebenen Vorrichtungen gezwirnt werden. Die hierfür vornehmlich auf zylindrische Hülsen
zu sog. Fachspulen parallel aufgespulten Garne bzw. Fäden werden in gleicher Weise wie die Einzelfadenspulen (Sonnenspulen) in
die Doppeldrahtspindel leicht drehbar gelagert eingesetzt und über eine erfindungsgemäß vorgeschlagene Fadenleiste bzw. Fadenbügel
spulhub - mittig radial abgezogen und weiter in gleicher Weise, wie beim Zwirnvorgang mit Einzelfadenspulen nach oben
über eine sich leicht drehende Einführungsrolle in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel eingeführt und von da in an sich bekannter
Weise der Zwirnung und Aufspulung zugeführt. Auch für diese Fachspulen wird vorteilhafter Weise zu gleichmäßigen Abrollung
eine einstellbare Bremse verwendet, die gleich der Konstruktion bzw. Form sein kann, wie für Sonnenspulen beschrieben.
Die Erfindung ist in dem Figuren 1, 2, 3, und 4 beschrieben. In
Figur 1 ist die Lagerung der Fachspule (1) wie in der Hauptanmeldung P 30 06 445.0 für die dort eingesetzten Sonnenspulen
(A u. B) wiedergegeben, wobei zum Aufsetzen der vornehmlich auf zylindrische Hülsen (2) gespulten Garne (1!) (Fachspulen) eine
Zwischenhülse (4) u. (4f) über die Lager (3 u. 3') aufgesetzt
ist. Die von der Fachspule (1) radial ablaufenden gefachten Fäden (1') werden über den seitlich am Außentopf der
Doppeldrahtspindel (5) leicht austauschbar z. B. in der skizzierten Halterung (6) eingesetzten Fadenbügel bzw. Fadenschwert
(7) nach oben umgelenkt und über die auf dem Spindel-Mittelrohr aufgesetzte, leicht drehbare Rolle (8) in das freie
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Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel und weiter zur Speicherscheibe
geführt.
In Figur 2 ist ein Fadenbügel (7) aus Rundmaterial dargestellt, der in die an der Innenseite des Doppeldrahtspindelaußenmantels
(5) angesetzte einfache Halterung (6) eingesetzt wird. Dieser Fadenbügel (7) hat den jeweiligen Ablaufspulen z. B.
Sonnenspulen oder Fächspulen zugeordnet spulenmittig einen Überlaufbügel (7a) und ist an seinem oberen Teilbereich nach
innen zur Spindelmitte abgebogen.
In Figur 3 ist eine einfache Bremseinrichtung für die leicht drehbar gelagerte Ablaufspule (1) bzw. der Einzelfadenspulen
(A u.B) der Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 dargestellt.
Ein z. B. mit Metall durchsetztes Scheibenteil aus Kunststoffmaterial
(10) ist als Bremsscheibe in ein belastbares Kolbenteil (11) eingesetzt, das über das Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel
verdrehungsfixiert, jedoch mit einem geringen achsialen Gleitspiel aufgesetzt ist und dabei mit seiner
Bremsfläche gegen eine entsprechende Gleitfläche (12) der
leicht drehbaren Spulenlager (3 u. 3') drückt. Die Bremskolben (11)
können dem jeweiligen Garn zugeordnet mit Gewichtsscheiben (13) entsprechend belastet werden. Bei Abzwirnung von 2 eingesetzten
Einzelgarn- bzw. Fadenspulen ist für jede Spule eine entsprechende,
gering wirkende Bremse vorzusehen.
In Figur 4 ist als Bremseinrichtung ein durch Permanentmagnetteile
in Zusammenwirkung mit Weicheisenteilen ausgebildete Bremse dargestellt. Kleine Permanentmagnetteile (14)
z. B. in zylindrischer Form sind in dem vornehmlich
runden Bremskolben (11) in entsprechender Anzahl eingesetzt, wobei der Bremskolben wie in Figur 3 dargestellt, auf der
Spulenlagerung (3 u. 31) aufsitzt. Zur Wirksamkeit der Permanentmagnete
sind in der Spulenlagerung (3 u. 31) entsprechend kleine Weicheisenteile (15) eingesetzt.
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Leerseite
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Garn- bzw.Fadenzuführung bei Doppeldrahtzwirnspindeln
nach Patentanmeldung 30 06 445.0 dadurch gekennzeichnet, daß die in die
Doppeldrahtspindel eingelegte Garn bzw. Fadenspule (1), gebildet aus mehreren parallel aufgespulten Einzelgarnen
bzw. Fäden (FachspulejsO mittels Kugel-, Rollen-, Nadeloder
Gleitlager (3 bzw. 31) leicht drehbar in der Doppeldrahtspindel
gelagert ist und daß die von dieser Spule radial abgezogenen parallelisierten Garne bzw. Fäden
zu einem am Doppeldrahtspindelaußentopf (5) leicht austauschbar eingesetzten Fadenführerbügel (7) und von dort
zu einer auf dem Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel aufgesetzten, leicht drehbaren, vom Faden überlaufend
angetriebenen Rolle (8) und weiter in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel und zur Speicherscheibe geführt
werden.
2. Vorrichtung zur Garn- bzw. Fadenzuführung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsbremse (10/11/12/13) aus einer mit Bremsbelegmaterial (10)
gebildeten Scheibenbremse besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3029419A DE3029419A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-08-02 | Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln |
| DE19803039795 DE3039795A1 (de) | 1980-08-02 | 1980-10-22 | Verfahren und vorrichtungen zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803006445 DE3006445A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln |
| DE3029419A DE3029419A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-08-02 | Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3029419A1 true DE3029419A1 (de) | 1982-04-01 |
Family
ID=25783833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3029419A Withdrawn DE3029419A1 (de) | 1980-02-21 | 1980-08-02 | Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3029419A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0242715A3 (de) * | 1986-04-17 | 1988-03-02 | Ackermann-Göggingen Ag | Topfzwirnspindel |
-
1980
- 1980-08-02 DE DE3029419A patent/DE3029419A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0242715A3 (de) * | 1986-04-17 | 1988-03-02 | Ackermann-Göggingen Ag | Topfzwirnspindel |
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