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DE3029419A1 - Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln

Info

Publication number
DE3029419A1
DE3029419A1 DE3029419A DE3029419A DE3029419A1 DE 3029419 A1 DE3029419 A1 DE 3029419A1 DE 3029419 A DE3029419 A DE 3029419A DE 3029419 A DE3029419 A DE 3029419A DE 3029419 A1 DE3029419 A1 DE 3029419A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
thread
bobbin
yarns
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3029419A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg 8901 Leitershofen Thoma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ACKERMANN GOEGGINGEN AG
Original Assignee
ACKERMANN GOEGGINGEN AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19803006445 external-priority patent/DE3006445A1/de
Application filed by ACKERMANN GOEGGINGEN AG filed Critical ACKERMANN GOEGGINGEN AG
Priority to DE3029419A priority Critical patent/DE3029419A1/de
Priority to DE19803039795 priority patent/DE3039795A1/de
Publication of DE3029419A1 publication Critical patent/DE3029419A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/105Arrangements using hollow spindles, i.e. the yarns are running through the spindle of the unwound bobbins
    • D01H1/106Two-for-one twisting
    • D01H1/108Two-for-one twisting for two or more supply bobbins one on top of the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

a .,
ACKERMANN-GÖGGINGEN *··*···· *.·'*..' *.."..· 3 029419
Fabrikstr. 11 **
8900 Augsburg 22 Augsburg, 23.07.80
Zusatz-Patentanmeldung zur Patentanmeldung P 30 06 445.0
Verfahren und Vorrichtungen zur Garn- bzw. Fadenzuführung bei Doppeldrahtzwirnspindeln
Die Erfindung ist Zusatz zur Patentanmeldung P 30 06 445.0 "Verfahren und Vorrichtung zur Garn- bzw. Fadenzuführung bei Doppeldrahtzwirnspindeln"
vom 19.02.80. In der Patentanmeldung P 30 06 445.0 wurde zum Schutz beantragt, die zur Zwirnung mittels Doppeldrahtspindeln vorzusehende Garne und Fäden einzeln zu Spulen mit nur geringer Spulbreite (Sonnenspulen) aufzuwinden und diese übereinander in die Doppeldrahtspindel einzusetzen mit der erfindungsgemäßen Besonderheit, daß die Garne und Fäden beim Zwirnvorgang von den Sonnenspulen ziehend, d.h. rollend, abgezogen werden, wozu in der Doppeldrahtspindel entsprechende leicht drehbare Lagerungen vorgesehen sind. Zur einstellbaren Erzielung einer geringen Fadenvorspannung, wie sie für einen gleichmäßigen, störungsfreien Abzug der Sonnenspulen erforderlich ist, können erfindungsgemäß einfache Bremseinrichtungen in die Spindel eingebaut sein. Diese Bremseinrichtungen können erfindungsgemäß aus an sich bekannten Reibscheiben, z. B. aus mit Metall durchsetztem Kunststoff material, wie es für Bremsscheiben etc. bekannt ist, bestehen. Die Bremskraft dieser Reibbremsen kann erfindungsgemäß durch Auflegen einfacher Metallscheiben dem jeweiligen Garn zugeordnet eingestellt werden. Die Bremsung der durch Drehung der Spulen abgezogenen Fäden kann erfindungsgemäß auch durch andere, an sich
bekannte Bremsvorrichtungen, z. B. durch Einsetzen von Permanentmagnetteilen, die mit geringem Abstand gegen Weicheisenteile bremsend wirken, erfolgen.
Die Weiterführung der Garne und Fäden, die von den sich drehenden Vorgabespulen (Sonnenspulen) radial abgezogen v/erden, erfolgt gemäß der Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 über leicht austauschbare Fadenführer, z. B. Leisten, durch die die Garne jeweils spulenmittig abziehend, nach oben abgelenkt in das freie Mittelrohr der Doppeldrahtspindel eingeführt werden. Diese Fadenführerleiste kann erfindungsgemäß auch als Drahtbügel ausgebildet sein, der so geformt ist, daß die einzelnen Garne bzw. Fäden über ein rundes Bogenstück zur Umlenkung geführt werden mit der Maßgabe, daß dadurch die Garne bzw. Fäden während des gesamten Ablaufs in einer geringen Tangierbewegung an diesem Drahtbügel überlaufen.
Am oberen Einlauf der Garne bzw. Fäden in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel ist erfindungsgemäß eine leicht drehbare Rolle, z. B. Kimmenrolle, aufgesetzt, über die die Garne bzw. Fäden in das Mittelrohr der Spindel eingeführt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren bei Doppeldrahtspindeln gemäß der Patentanmeldung P 30 06 445.0, Garne bzw. Fäden radial von den sich leicht drehend gelagerten Einzelfadenspulen abzuziehen und nach entsprechender Umlenkung nach oben zur Zwirnung in das Spindelmittelrohr einzuführen, kann in der Regel nur für Zwirne, hergestellt aus einer oder zwei Einzelgarnspulen verwendet werden, wenn diese zu sog. Sonnenspulen aufgespult in die Doppeldrahtspindel eingesetzt werden.
Zwirne, die aus mehr als 2 Einzelgarnen bzw. Fäden bestehen, können erfindungsgemäß gleichwohl entsprechend mit den in der Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 beschriebenen Vorrichtungen gezwirnt werden. Die hierfür vornehmlich auf zylindrische Hülsen zu sog. Fachspulen parallel aufgespulten Garne bzw. Fäden werden in gleicher Weise wie die Einzelfadenspulen (Sonnenspulen) in die Doppeldrahtspindel leicht drehbar gelagert eingesetzt und über eine erfindungsgemäß vorgeschlagene Fadenleiste bzw. Fadenbügel spulhub - mittig radial abgezogen und weiter in gleicher Weise, wie beim Zwirnvorgang mit Einzelfadenspulen nach oben über eine sich leicht drehende Einführungsrolle in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel eingeführt und von da in an sich bekannter Weise der Zwirnung und Aufspulung zugeführt. Auch für diese Fachspulen wird vorteilhafter Weise zu gleichmäßigen Abrollung eine einstellbare Bremse verwendet, die gleich der Konstruktion bzw. Form sein kann, wie für Sonnenspulen beschrieben.
Die Erfindung ist in dem Figuren 1, 2, 3, und 4 beschrieben. In Figur 1 ist die Lagerung der Fachspule (1) wie in der Hauptanmeldung P 30 06 445.0 für die dort eingesetzten Sonnenspulen (A u. B) wiedergegeben, wobei zum Aufsetzen der vornehmlich auf zylindrische Hülsen (2) gespulten Garne (1!) (Fachspulen) eine Zwischenhülse (4) u. (4f) über die Lager (3 u. 3') aufgesetzt ist. Die von der Fachspule (1) radial ablaufenden gefachten Fäden (1') werden über den seitlich am Außentopf der Doppeldrahtspindel (5) leicht austauschbar z. B. in der skizzierten Halterung (6) eingesetzten Fadenbügel bzw. Fadenschwert (7) nach oben umgelenkt und über die auf dem Spindel-Mittelrohr aufgesetzte, leicht drehbare Rolle (8) in das freie
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Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel und weiter zur Speicherscheibe geführt.
In Figur 2 ist ein Fadenbügel (7) aus Rundmaterial dargestellt, der in die an der Innenseite des Doppeldrahtspindelaußenmantels (5) angesetzte einfache Halterung (6) eingesetzt wird. Dieser Fadenbügel (7) hat den jeweiligen Ablaufspulen z. B. Sonnenspulen oder Fächspulen zugeordnet spulenmittig einen Überlaufbügel (7a) und ist an seinem oberen Teilbereich nach innen zur Spindelmitte abgebogen.
In Figur 3 ist eine einfache Bremseinrichtung für die leicht drehbar gelagerte Ablaufspule (1) bzw. der Einzelfadenspulen (A u.B) der Hauptpatentanmeldung P 30 06 445.0 dargestellt. Ein z. B. mit Metall durchsetztes Scheibenteil aus Kunststoffmaterial (10) ist als Bremsscheibe in ein belastbares Kolbenteil (11) eingesetzt, das über das Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel verdrehungsfixiert, jedoch mit einem geringen achsialen Gleitspiel aufgesetzt ist und dabei mit seiner Bremsfläche gegen eine entsprechende Gleitfläche (12) der leicht drehbaren Spulenlager (3 u. 3') drückt. Die Bremskolben (11) können dem jeweiligen Garn zugeordnet mit Gewichtsscheiben (13) entsprechend belastet werden. Bei Abzwirnung von 2 eingesetzten Einzelgarn- bzw. Fadenspulen ist für jede Spule eine entsprechende, gering wirkende Bremse vorzusehen.
In Figur 4 ist als Bremseinrichtung ein durch Permanentmagnetteile in Zusammenwirkung mit Weicheisenteilen ausgebildete Bremse dargestellt. Kleine Permanentmagnetteile (14) z. B. in zylindrischer Form sind in dem vornehmlich
runden Bremskolben (11) in entsprechender Anzahl eingesetzt, wobei der Bremskolben wie in Figur 3 dargestellt, auf der Spulenlagerung (3 u. 31) aufsitzt. Zur Wirksamkeit der Permanentmagnete sind in der Spulenlagerung (3 u. 31) entsprechend kleine Weicheisenteile (15) eingesetzt.
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Claims (2)

419.0 Patentansprüche;
1. Vorrichtung zur Garn- bzw.Fadenzuführung bei Doppeldrahtzwirnspindeln nach Patentanmeldung 30 06 445.0 dadurch gekennzeichnet, daß die in die Doppeldrahtspindel eingelegte Garn bzw. Fadenspule (1), gebildet aus mehreren parallel aufgespulten Einzelgarnen bzw. Fäden (FachspulejsO mittels Kugel-, Rollen-, Nadeloder Gleitlager (3 bzw. 31) leicht drehbar in der Doppeldrahtspindel gelagert ist und daß die von dieser Spule radial abgezogenen parallelisierten Garne bzw. Fäden zu einem am Doppeldrahtspindelaußentopf (5) leicht austauschbar eingesetzten Fadenführerbügel (7) und von dort zu einer auf dem Mittelrohr (9) der Doppeldrahtspindel aufgesetzten, leicht drehbaren, vom Faden überlaufend angetriebenen Rolle (8) und weiter in das Mittelrohr der Doppeldrahtspindel und zur Speicherscheibe geführt werden.
2. Vorrichtung zur Garn- bzw. Fadenzuführung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsbremse (10/11/12/13) aus einer mit Bremsbelegmaterial (10) gebildeten Scheibenbremse besteht.
DE3029419A 1980-02-21 1980-08-02 Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln Withdrawn DE3029419A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3029419A DE3029419A1 (de) 1980-02-21 1980-08-02 Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln
DE19803039795 DE3039795A1 (de) 1980-08-02 1980-10-22 Verfahren und vorrichtungen zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803006445 DE3006445A1 (de) 1980-02-21 1980-02-21 Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln
DE3029419A DE3029419A1 (de) 1980-02-21 1980-08-02 Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3029419A1 true DE3029419A1 (de) 1982-04-01

Family

ID=25783833

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3029419A Withdrawn DE3029419A1 (de) 1980-02-21 1980-08-02 Verfahren und vorrichtung zur garn- bzw. fadenzufuehrung bei doppeldrahtzwirnspindeln

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DE (1) DE3029419A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0242715A3 (de) * 1986-04-17 1988-03-02 Ackermann-Göggingen Ag Topfzwirnspindel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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