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DE3028887A1 - Unbewegliche nachruestvorrichtung an fahrzeugaufbauten - Google Patents

Unbewegliche nachruestvorrichtung an fahrzeugaufbauten

Info

Publication number
DE3028887A1
DE3028887A1 DE19803028887 DE3028887A DE3028887A1 DE 3028887 A1 DE3028887 A1 DE 3028887A1 DE 19803028887 DE19803028887 DE 19803028887 DE 3028887 A DE3028887 A DE 3028887A DE 3028887 A1 DE3028887 A1 DE 3028887A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
retrofit
door frame
frame
vehicle
door
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803028887
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. 7105 Leingarten Dautel
Jost 6900 Heidelberg Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dautel Emil Co KG GmbH
Original Assignee
Dautel Emil Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dautel Emil Co KG GmbH filed Critical Dautel Emil Co KG GmbH
Priority to DE19803028887 priority Critical patent/DE3028887A1/de
Priority to NL8103493A priority patent/NL8103493A/nl
Publication of DE3028887A1 publication Critical patent/DE3028887A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/10Doors arranged at the vehicle rear
    • B60J5/108Doors arranged at the vehicle rear for load transporting vehicles or public transport, e.g. lorries, trucks, buses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/44Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element
    • B60P1/4414Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load
    • B60P1/4421Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load the loading platform being carried in at least one vertical guide
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/44Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element
    • B60P1/4485Attaching the complete loading platform unit to the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Unbewegliche Nachrüstvorrichtung an Fahrzeug-
  • aufbauten Beschreibung Die Erfindung betrifft eine unbewegliche Nachrüstvorrichtung an Fahrzeugaufbauten mit mindestens einer von einer Türumrahmung umgebenen Türöffnung, zum Zusammenwirken mit beim Be- und Entladen benutzten nachgerüsteten Fahrzeugteilen.
  • Solche unbeweglichen Nachrüstvorrichtungen dienen z.B. als Befestigungsvorrichtungen für nachgerüstete, beim Be- und Entladen benutzte Fahrzeugteile, wie z.B. für Hubeinrichtungen an Fahrzeugen oder als Befestigungsvorrichtungen für Bedienungseinheiten solcher Hubeinrichtungen. Eine bekannte nachgerüstete Hubeinrichtung- ist im Inneren eines Fahrzeugaufbaus, in der Regel dicht an der Hecktür untergebracht und weisen eine Schwenkachse, die nahe einem hinteren Eck des Fahrzeugaufbaus befestigt ist und eine mit dieser Schwenkachse über Hubmittel verbundene Plattform auf. Diese Plattform ist dabei in die Senkrechte geklappt und steht quer zur Fahrtrichtung. Als unbewegliche Nachrüstvorrichtung zum Befestigen einer solchen beweglichen nachgerüsteten Hubeinrichtung wird bekannterweise eine Metallplatte verwendet, die entweder direkt mit dem Boden des Fahrzeugaufbaus oder durch den Boden hindurch mit tragenden Teilen des Fahrgestells verbunden ist. Die nachgerüstete Hubeinrichtung ist mit ihrer Schwenkachse auf diese nachgerüstete Befestigungsvorrichtung geschraubt odg geschweißt.
  • Zum Betreiben der Hubeinrichtung sind zunächst die Hecktüren zu öffnen und festzustellen. Danach wird die Plattform entriegelt und um die Schwenkachse soweit geschwenkt, daß sie in Fahrtrichtung liegt. Nach dem erneuten Verriegeln der Schwenkachse wird die Plattform in die Waagerechte geklappt und ist damit betriebsbereit. Um das Fahrzeug wieder fahrtbereit zu machen, sind alle Handgriffe in umgekehrter Reihenfolge durchzuführen.
  • Durchldie Unterbringung der bekannten Hubeinrichtung im Inneren von Fahrzeugaufbauten wird die Größe der nutzbaren Ladefläche erheblich verringert. Um diesen Verlust an Ladefläche möglichst gering zu halten, weisen diese Hubeinrichtungen einen komplizierten Falt- und Drehzusammenbau auf. Die Vielzahl der bewegbaren Teile führt zu Klappergeräuschen während der Fahrt und hat außerdem eine sehr komplizierte Handhabung zur Folge, Wenn ein größerer Gegenstand, selbst von leichtem Gewicht, von der Ladefläche entnommen werden soll, so müssen nicht nur die Hecktüren geöffnet werden, sondern es muß auch die quer zur Fahrtrichtung liegende Plattform geschwenkt werden, um den Gegenstand dem Fahrzeugaufbau entnehmen zu können. Bei hydraulisch betätigten Hub einrichtungen treten auch immer wieder Verschmutzungen im Wageninnern durch Austreten des Hydrauliköls auf.
  • Von Kofferaufbauten her ist es bekannt, Hubeinrichtungen außerhalb des Kofferaufbaus zu befestigen, und die Plattform so anzubringen, daß sie im fahrbereiten Zustand in etwa senkrecht steht, daß sie in etwa die Abmessungen der Türöffnung aufweist und daß sie dadurch die Türöffnung verschließt. In diesem Fall ist in den Türrahmen eine Dichtung eingelegt, die das Innere des Kofferaufbaus durch die angelegte Plattform nach außen hin abdichtet. Zwar sind derartige Hubeinrichtungen schnell und einfach am Fahrgestell eines Fahrzeuges mit Kofferaufbau montierbar, jedoch erfordert das Anbringen von Verriegelungsvorrichtungen und Bedienungseinheiten einen erheblichen Arbeitsaufwand und führt zu Verletzungen der Karosserie durch das Anbringen der nachgerüsteten Teile.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unbewegliche Nachrüstvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die schnell und einfach ohne erhebliche Verletzung der Karosserie montierbar ist und die wenig oder gar keine Ladefläche beansprucht.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Nachrüstvorrichtung ein die Türöffnung zumindest teilweise umgebender Nachrüsttürrahmen ist. Eine derartige Nachrüstvorrichtung kann, unabhängig von der Art des Fahrzeugaufbaus, z.B. als Befestigungsvorrichtung für nachgerüstete bewegliche Fahrzeugteile wie Schiebe-, Rolladen- oder Gliedertüren oder Hubeinrichtungen verwendet werden, sie kann z.B. als Anschlag für eine hochgeklappte Ladeplattform dienen, oder es können an ihr Verriegelungsvorrichtungen und Bedienungselemente angebracht sein.
  • Die vorgeschlagene Nachrüstvorrichtung kann insbesondere dann ohne jegliche Veränderung am Fahrzeugaufbau angebracht werden, wenn sie statt ursprünglich vorhandener Türen in am Türrahmen angebrachte Türangeln eingehängt ist. Die Einsparung der Türen führt nicht nur zu der sehr einfachen Montagemöglichkeit ohne Verletzung der Karosserie durch die Nachrüstvorrichtung, sondern dadurch ist auch eine Erniedrigung des Gesamtpreises eines mit einer vorgeschlagenen Nachrüstvorrichtung statt einer bekannten Nachrüstvorrichtung ausgestatten Fahrzeuges erzielt.
  • Zum Beispiel werden bei den eingangs beschriebenen bekannten Hubeinrichtungen die Fahrzeugtüren und zusätzlich die nachgerüstete Hubeinrichtung mitsamt der nachgerüsteten Befestigungsvorrichtung benötigt. Bei Verwendung des vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmens als Anschlag für eine außen am Fahrzeugaufbau montierte Hubeinrichtung, z.B. bei einem bekannten Kastenaufbau, fällt der Preis für die Türen, die nicht mehr benötigt werden, weg. Dieses Wegfallen der Türen führt auch zu einer Gewichtsverminderung eines mit einem vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmen und einer außen angebrachten Hubeinrichtung ausgerüsteten Fahrzeuges gegenüber einem gleichen Fahrzeug mit einer bekannten nachgerüsteten Hub einrichtung mit nachgerüsteter Befestigungsvorrichtung.
  • Eine besonders gute Abdichtung eines Nachrüsttürrahmens ergibt sich dann, wenn er gegenüber dem Fahrzeugaufbau durch einen sich an die Türumrahmung legenden Abdichtgummi abgedichtet ist.
  • Ein solcher Abdichtgummi liegt zweckmäßigerweise gerade dort an der Türumrahmung an, wo ohne Nachrüsttürrahmen die Abdichtgummis ursprünglich vorhandener Türen anliegen.
  • In einer sehr einfachen Ausführungsform kann der Nachrüsttürrahmen z.B. nur aus einem elastischen Schlauch bestehen, der durch Luft, Hydraulikflüssigkeit oder ein anderes Treibmittel aufgeblasen wird. In einer solchen Ausführungsform kann der Nachrüsttürrahmen als Dichtprofil für eine von hinten an den Fahrzeugaufbau geklappte Plattform dienen.
  • Sehr einfach montierbar, wartungsfrei, und als Befestigungsvorrichtung für Türen, Hubeinrichtungen und Bedienungseinheiten geeignet ist ein Nachrüsttürrahmen, der formstabil ist, und der eine Ebenenbegrenzung und eine Anpaßbegrenzung aufweist, die an Rundungen oder Vorsprünge des Fahrzeugaufbaus angepaßt ist.
  • Ein solcher fester Nachrüsttürrahmen kann z.B. ein Metallrahmen oder ein fester Kunststoffrahmen sein. Zur besseren Abdichtung zum Fahrzeugaufbau und/oder zu einer Plattform ist es von Vorteil, diesen formstabilen Nachrüsttürrahmen noch mit weichen Gummidichtungen zu versehen Im Falle eines Kastenaufbaus und einer außen an diesem angebrachten Hubeinrichtung liegt die Anpaßbegrenzung am Fahrzeugaufbau von außen an und-gleicht Rundungen des Aufbaus aus Die Ebenenbegrenzung dichtet zusammen mit einer an sie angelegten Plattform das Innere des Fahrzeugaufbaus nach außen hin ab. Dient der formstabile Nachrüsttürrahmen z.B. zum Anbringen einer Rolladentür, so kann er nach innen oder nach außen am Fahrzeugaufbau angebracht sein. Die außenseitige Anbringung ist dabei besonders vorteilhaft, da in diesem Fall durch die nachgerüsteten Fahrzeugteile kein Ladeplatz beansprucht wird.
  • Ein weiterer Vorteil des formstabilen Nachrüsttürrahmens ist der, daß Bedienungselemente für eine nachgerüstete Tür oder eine Hubeinrichtung oder eine Plattform- oder Türverriegelung angebracht werden können. Es ist daher nicht notwendig, den Fahrzeugaufbau zur Befestigung solcher Elemente zu verändern und damit zu beschädigen.
  • Sehr erhebliche Vorteile bietet eine Lösung, die eine außerhalb des Fahrzeugaufbaus befestigte Hùbeinrichtung mit einer ebenen Plattform im wesentlichen der Abmessungen der Türöffnung aufweist und bei der im fahrbereiten Zustand die Plattform der Hub einrichtung in etwa senkrecht steht und dabei dicht am-Nachrüsttürrahmen anliegt. Gegenüber den bisher bekannten nachgerüsteten Hub einrichtungen im Inneren eines Fahrzeugaufbaues bestehen nicht nur die Vorteile, daß kein Platz mehr im Wageninneren beansprucht wird, daß Klappergeräusche und Verschmutzung wegfallen und daß die Bedienung wesentlich vereinfacht ist, sondern es stehen mit der vorgeschlagenen Lösung auch wesentlich größere Plattformen als bisher zur Verfügung.
  • Dies ist von ganz besonderem Vorteil, z.B. bei Kastenwagen, die zum Transport von Behinderten in Rollstühlen dienen. Nach der DIN-Norm Nr. 75078 für Versehrten-Lifte wird eine Abmessung der Plattform von mindestens 900 auf 1200 mm gefordert.
  • Dieses Maß ist mit den bisher bekannten Hubeinrichtungen für Kastenwagen gerade noch realisierbar, ohne daß die Hubeinrichtung ein zu unerträgliches Hindernis im Wageninnern werden würde. In verschiedenen Untersuchungen werden jedoch Versehrtenlifte mit Breite oder Tiefe von 1400 bis 1600 mm gefordert. Bei der vorgeschlagenen Hub einrichtung mit Nachrüsttürrahmen ergeben sich diese Abmessungen von selbst, da die Abmessungen z.B. von Hecktüren an Kastenwagen eine Größe von etwa 1500 mm auf 1500 mm aufweisen.
  • Bei Verwendung von geführten Hubeinrichtungen kann der Nachrüsttürrahmen direkt als Führungsgestell verwendet werden. Der Nachrüsttürrahmen kann auch einen Parkbügel aufnehmen, der z.B. in Form eines umgekehrten U um die Plattform läuft und an seinen unteren Enden drehbar gelagert ist. Ein solcher Parkbügel kann dann ausgeklappt werden, wenn das Fahrzeug mit der vorgeschlagenen Hubeinrichtung geparkt ist und sichergestellt werden soll, daß der Platz hinter der Hubeinrichtung nicht durch andere Fahrzeuge verstellt wird. Dies ist insbesondere von Vorteil für Rollstuhlfahrer, die unter Umständen darauf angewiesen sind, zunächst mit ihrem Rollstuhl ins Fahrzeuginnere zu gelangen, bevor sie dieses weiter bedienen können. Da für diese Personen der Zugang zum Fahrzeug nur über die Hubeinrichtung möglich ist, ist es entscheidend, daß sie sich den für die Bedienung notwendigen Platz sichern können.
  • Gemäß den Sicherheitsvorschriften sind an Hubeinrichtungen druckempfindliche Vorrichtungsteile dort vorzusehen, wo sich Spalte verengen. Bei der vorgeschlagenen Hubeinrichtung werden die Sicherheitsvorschriften ohne besonderen konstruktiven Aufwand direkt dadurch erfüllt, daß der Nachrüsttürrahmen mindestens einen Sicherheitsbügel aufweist, durch den die Hubeinrichtung in ihrer Hub- oder Schließbewegung bei Berührung oder Annäherung angehalten wird.
  • Mit Hilfe des vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmens können aber auch Schiebe-, Glieder- oder Roladentüren einfach und ohne wesentliche Verletzung an einem Fahrzeugaufbau befestigt werden. Dabei sind genormte Türen verwendbar, da mit Hilfe des Nachrüsttürrahmens eine einfache Anpassung zwischen an einem Fahrzeugaufbau vorhandener Türöffnung und käuflichen Türelementen hergestellt werden kann. Die Verwendung solcher nachgerüsteter Schiebe-, Glieder- oder Rolladentüren ist wiederum für Behinderte von Vorteil, da sie nicht einer schwenkenden Tür ausweichen müssen. Andererseits kann sich ein Nachrüstwunsch für eine nicht ausladende Tür dadurch ergeben, daß mit einem Fahrzeug zu dessen Entladen häufig an eine Stelle zu fahren ist, an der Flügeltüren wegen enger räumlicher Begrenzung nicht mehr geöffnet werden können. Der Nachrüsttürrahmen ermöglicht in solchen Fällen ein schnelles Anpassen an durch äußere Umstände vorgegebene Sachlagen, die entweder durch die Person des Fahrzeugführers oder durch bestimmte Transportaufgaben vorgegeben sind.
  • Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsformen ist es von besonderem Vorteil, den Nachrüsttürrahmen zweiteilig auszubilden, mit einem ersten Einbaurahmen für das nachgerüstete Fahrzeugteil und einem zweiten Anpaßrahmen zum Anbauen an das jeweilige /z.B.
  • Fahrzeug. Zum wahlweisen Einbauen von fünf verschiedenen nachrüstbaren Fahrzeugteilen, z.B. einer Schiebetür, einer Gliedertür, einer Rolladentür oder zwei unterschiedlichen Hubeinrichtungen ist es dann erforderlich, fünf verschiedene Einbaurahmen herzustellen. Sollen diese fünf verschiedenen Einbaurahmen mit dem jeweils zugehörigen nachgerüsteten Fahrzeugteil an zzeinBVerschiedenen Fahrzeugtypen wahlweise anbringbar sein, so ist noch die Herstellung von zehn verschiedenen Anpaßrahmen erforderlich. Mit den zehn Anpaßrahmen und den fünf Einbaurahmen kann dann jedes der fünf nachrüstbaren Fahrzeugteile schnell und einfach an einem der zehn verschiedenen Fahrzeugaufbauten montiert werden. Ohne diese Zweiteilung in Einbaurahmen und Anpaßrahmen wären fünfzig verschiedene Nachrüsttürrahmen erforderlich, um das gleiche, schnelle und einfache Nachrüsten zu ermöglichen Ein besonders gutes Herstellen und einfaches Anbringen eines vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmens ist auch dadurch gewährleistet, daß dieser aus geschäumtem Kunststoff hergestellt wird. Dazu wird ein schäumbarer Kunststoff in eine Form eingegossen und härtet in dieser aus. Wenn der Nachrüsttürrahmen Führungsfunktion zu übernehmen hat, so wird man einen Kunststoff wählen, der zu hoher Steifigkeit aushärtet, während man für einen Nachrüsttürrahmen, der vorwiegend Dichtfunktion über nehmen soll, einen schäumbaren Kunststoff wählt, der nach dem Aushärten noch eine Gummielastizität besitzt. Der Vorteil eines solchen Nachrüsttürrahmens besteht darin, daß in ihm Bedienungsteile und andere Vorrichtungsteile direkt eingeschäumt sein können.
  • Das Einschäumen eines Kunststoffes kann auch direkt am Fahrzeugaufbau selbst erfolgen. Dies hat den Vorteil, daß die Anpassung des Rahmens an Rundungen und Vorsprünge oder Vertiefungen optimal erfolgt. Bei einem Fahrzeugaufbau, der beispielsweise Türangeln und eine nachgerüstete Hubeinrichtung aufweist, kann das Aufschäumen z.B. so erfolgen, daß die Plattform der Hubeinrichtung in Schließstellung gebracht wird, daß mit Schablonen der Uberlappungsraum zwischen Karosserie und Plattform abgedeckt wird,und daß danach ein Kunststoff in die so gebildete Hohlform eingeschäumt wird. Entsprechend kann z.B. auch nur der Anpaßrahmen zwischen Karosserie, Einbaurahmen und Schablonen eingeschäumt werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 Einen Kastenwagen mit Nachrüsttürrahmen von hinten; Fig. 2 den hinteren Teil eines Kastenwagens mit Nachrüsttürrahmen von der Seite; Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines in Türangeln einhängbaren Nachrüsttürrahmens; Fig. 4 einen schematischen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 von Fig. 1 in Blickrichtung der Pfeile mit einer Variante der Rahmenbefestigung; Fig. 5 einen schematischen Teilschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 1 in Blickrichtung der -Pfeile mit einer anderen Variante der Rahmenbefestigung; Fig. 6 einen schematischen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1 in Blickrichtung der Pfeile, jedoch in einer anderen Ausführungsform als in Fig. 4; Fig. 7 eine schematische Teildraufsicht von links auf die Anordnung gemäß Fig. 6 mit geschnittenem Karosserieblech; Fig. 8 einen schematischen Teilschnitt entlang der Linie 8-8 von Fig. 7 in Blickrichtung der dort eingezeichneten Pfeile; Fig. 9 eine schematische Seitenansicht eines Nachrüsttürrahmens mit einer Hubeinrichtung, die durch den Rahmen geführt und getragen wird; Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines zweiteiligen Nachrüsttürrahmens, der eine nachgerüstete Rolladentür trägt; Fig. 11 einen schematischen horizontalen Teilschnitt durch das hintere Ende eines Kastenaufbaus mit Plattform und Nachrüsttürrahmen mit Parkbügel; Fig. 12 einen Vertikalschnitt in Fahrtrichtung eine; unteren Rahmenbalkens mit Sicherheitsbügel.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 13 ein Kastenaufbau bezeichnet, an dem ein Nachrüsttürrahmen15 und eine Hubeinrichtung 14 angebracht sind. Letztere weist im wesentlichen eine Plattform 16und Hubmittel17 auf. Die Hubeinrichtung ist am hinteren Ende des Kastenaufbaus statt der Hecktüren angebracht. Das Fahrzeug, von dem der Kastenaufbau 1 Bestandteil ist, ist in der dargestellten Form z.B. ein Kraftfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von etwa zwei bis drei Tonnen. Von den weiteren Teilen dieses Kastenwagens sind nur noch die Räder18 dargestellt. Auf die Darstellung z.B. von Rücklichtern oder der hinteren Stoßstange wurde der Ubersichtlichkeit halber verzichtet. Eine tatsächlich vorhandene Stoßstange ist teils hinten am Fahrzeug direkt, teils an der Plattform befestigt.
  • In Fig. 3 ist ein vierseitiger Nachrüsttürrahmen 15 mit einer vorderen Anpaßbegrenzung 20 und eing hinterenEbenenbegrenzung 21 dargestellt. Die Begriffe vorn und hinten werden dabei in Fahrtrichtung gesehen verstanden. Wenn eine vorgeschlagene Hubeinrichtung jedoch an einer Seitentür eines Kastenaufbaus angebracht ist, so soll unter der vorderen Begrenzung diejenige verstanden sein, die der Karosserie näher liegt.
  • Der Nachrüsttürrahmen 3 weist eine Höhe 33 und eine Breite34 auf, die etwas größer sind als die Höhe und die Breite der Türöffnung, an der die Hubeinrichtung angebracht ist. Die Plattform 16 weist ebenfalls in etwa die Höhe 33 und die Breite 34 auf. Die genaue Abmessung der Plattform hängt davon ab, ob sie in einer Aussparung des Nachrüsttürratenseinliegt oder von hinten an diesentanschlägt. In der Praxis haben Breite 33 und Höhe 34 etwa das Maß von 150 - 170 cm.
  • Die hintere Begrenzung ist als Ebenenbegrenzung 11 ausgebildet, so daß die ebene Plattform in ihrem hochgeklappten Zustand, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, dicht an der hinteren Be-/i t grenzung anliegt. Die vordere Begrenzung a s Anpaßbegrenzung 20 so an die gerundeten Formen des Kastenaufbaus angepaßt, daß sie dicht an diesem anliegt. Die seitlichen Rahmenteile 22 des Nachrdsttürrahmens 15 weisen Befestigungslaschen 23 auf, die so angebracht sind, daß sie zu am Kastenaufbau 13 angebrachten Türangeln 24 so passen, daß der Nachrüsttürrahmen dicht am Kastenaufbau anliegt, wenn die Befestigungslaschen 23 mit den Türangeln 24 verbunden sind. Die Verbindung kann z.B. dadurch erfolgen, daß die Befestigungslaschen 23 Zapfen aufweisen, die direkt in Löcher in den Türangeln 24 eingehängt und dann gesichert werden.
  • Ein auf diese Weise befestigter Nachrüsttürrahmen ist auch in einem Teilschnitt entlang der Linie 4-4 von Fig. 1 in Fig. 4 dargestellt. Dabei ist mit 25 das Karosserieblech des Kastenaufbaus bezeichnet, an dem eine Türangel 24 befestigt ist.
  • Das seitliche Rahmenteil 22 ist über die an ihm angebrachten Befestigungslaschen 23 mit den Türangeln 2Lt verbunden. Das seitliche Rahmenteil 22 weist sowohl auf seiner vorderen wie auf seiner hinteren Begrenzung jeweils eine auf die entsprechende Begrenzungsfläche aufgebrachte, z.B. aufgeklebte Gummidichtleiste 26 auf. Die vordere Gummidichtleiste 26.1 greift dabei in den an der Türöfftiung angebrachten Türfalz 27 ein, der sonst für den Eingriff einer an einer Tür angebrachten Gummidichtleiste vorgesehen ist. Die hintere Gummidichtleiste26.2 dichtet das Innere des Kastenaufbaus durch die an die Gummidichtleiste angelegte Plattforml6 nach außen hin ab.
  • Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform einer möglichen Befestigung eines Nachrüsttürrahmens. Dabei ist das seitliche Rahmenteil 22 mit dem Karosserieblech 25 über eine Schweißnaht 28 verbunden. Die Plattform 16schlägt nicht wie in Fig. 4 dargestellt von außen an das seitliche Rahmenteil, sondern ist in eine Aussparung 29 des Nachrüsttürrahmens eingeklappt.
  • Außer diesen festen Nachrüsttürrahmen sind auch solche möglich, die aus elastischen Schläuchen bestehen, die durch Luft, Hydraulik- oder andere Treibmittel dichtend an das Karosserieblech 25 und die Plattform 16 angelegt werden.
  • Anstatt einen vorgefertigten Nachrüsttürrahmen zu verwenden und diesen am Fahrzeugaufbau zu befestigen, wird auch vorgeschlagen, den Nachrüsttürrahmen erst am Fahrzeugaufbau selbst durch Aufschäumen eines Kunststoffes herzustellen. In Fig. 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der an einem Fahrzeug eine Hub einrichtung als nachgerüstetes Fahrzeugteil angebracht ist. Vom Fahrzeugaufbau und der Plattform 6 der Hubeinrichtung ist nur ein Teilschnitt entsprechend der Linie 4-4 von Fig. 1 in Blickrichtung der Pfeile dargestellt, wobei nur für die nunmehrige Erläuterung wesentliche Teile dargestellt sind. Es ist das einer Tür zugewandte hintere Ende eines Karosseriebleches 25 dargestellt. Eine Plattform 6 wird, wie in den Fig.
  • 1 und 2 dargestellt, von hinten an den Fahrzeugaufbau angelegt.
  • Es werden nun wegnehmbare Schablonen 30 so an das Karosserieblech 25 und die Plattform 6 angelegt, daß sich ein abgeschlossener Hohlraum ergibt. Der Hohlraum wird auch nach unten hin abgeschlossen, was jedoch in Fig. 6 nicht erkennbar ist. In diese Hohlform wird ein Kunststoff eingeschäumt, der nach dem Aushärten den Nachrüsttürrahmen 15 bildet. Der Nachrüsttürrahmen hält an den Angeln 24, die in ihn eingeschäumt sind. Nach dem Aushärten werden die Schablonen 30 entfernt und der Nachrüsttürrahmen 15 wird gegebenenfalls an den Nahtstellen zwischen den einzelnen Formteilen überarbeitet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel, wo der Nachrüsttürrahmen lediglich Dichtfunktion zwischen der von hinten angelegten Plattform 6 und dem Karosserieblech 25 übernimmt, wird zweckmäßigerweise ein schäumbarer Kunststoff verwendet, der nach dem Aushärten noch eine gute Elastizität aufweist.
  • Die Herstellung eines Nachrüsttürrahmens durch Schäumen eines Kunststoffes hat außer der genauen Anpaßmöglichkeit an Rundungen und Vorsprünge am Karosserieblech den Vorteil, daß z.B.
  • Bedienungselemente oder Verriegelungselemente mit eingeschäumt werden können und nach dem Aushärten des Kunststoffes fest im Nachrüsttürrahmen sitzen. Die Möglichkeit ist unabhängig davon, ob ein Nachrüsttürrahmen in einer speziellen Form oder direkt am Fahrzeug hergestellt wird. In den Fig. 7 und 8 ist eine in einen Nachrüsttürrahmen 15 eingeschäumte Bedienungseinheit 31 dargestellt. Diese besteht z.B. aus einem Blechkasten mit zwei Befestigungskrallen 32. In der Draufsicht gemäß Fig. 7 sind wie auch in den Fig. 6 und 8 nur für die Erläuterung und die Anschaulichkeit notwendige Teile dargestellt; außerhalb der Schnittebenen liegende Begrenzungslinien sind nicht eingezeichnet. Die -Fig. 8 zeigt einen Seitenschnitt entlang der Linie 8-8 in Fig. 7.
  • Die Bedienungseinheit 31 ist in die eine Schablone 30 eingesetzt und überragt sie nach Innen in den Hohlraum, der zur Herstellung des Nachrüsttürrahmens 15 mit Kunststoff ausgeschäumt wird. Nach dem Aushärten des Kunststoffes ist die Bedienungseinheit 31 mit ihren Krallen 32 im Nachrüsttürrahmen fest verankert.
  • Eine solche Bedienungseinheit 31 mit Bedienungselementen 35 weist auch der Nachrüsttürrahmen 15 gemäß Fig. 3 auf. Außerdem ist an ihm eine Plattformverriegelung 36 befestigt. Dabei ist es unabhängig, ob der Nachrüsttürrahmen z.B. aus einer Metall- oder aus einer Kunststoffkonstruktion oder aus einem sonstigen Material besteht. Die entscheidende Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik besteht vielmehr darin, daß für die Bedienung notwendige Teile unterschiedlichster Art an einem Fahrzeug einfach nachgerüstet werden können ohne dessen Karosserie zu beschädigen.
  • Die Bedienungselemente 35 z.B. für eine Hubeinrichtung können als Betätigungsknöpfe ausgebildet sein. Die Bedienungseinheit kann jedoch auch einen Sensor aufweisen, über den durch Fernsteuerung die Bedienung der Hubeinrichtung und der Plattformverriegelung 20 erfolgt. Eine solche Fernbedienung ist vor allem bei Benutzung eines Fahrzeugs mit Hubeinrichtung durch behinderte Personen sinnvoll, die sich im Rollstuhl fortbewegen müssen.
  • Bei den bisherigen Ausführungsbeispielen wurde jeweils nur ein Nachrüsttürrahmen besprochen, der Dichtfunktion zwischen einer Plattform und der Karosserie des Fahrzeugaufbaus übernimmt. Auf einen solchen Nachrüsttürrahmen wirken nur geringe Kräfte, wie sein Eigengewicht und die Anlagekraft der Plattform. Daher kann er z.B. einfach in Türangeln eingehängt sein. Auch wenn ein solcher Nachrüsttürrahmen nur Führungsgestell für die Vertikalbewegung einer Hubeinrichtung ist, oder wenn er z.B. Führungsgestell und Halterung für ein leichtes nachgerüstetes Fahrzeugteil, wie z.B. eine Kunststoff-, Rolladen- oder Gliedertür ist, so kann er ebenfalls noch auf einfacheArt und Weise an der Karosserie befestigt werden. In Fig. 9 ist dagegen ein Nachrüsttürrahmen dargestellt, der das gesamte Gewicht einer Hubplattform zusätzlich der mit dieser beförderten Last trägt. Ein solcher Nachrüsttürrahmen, auf den hohe Kräfte wirken, wird zweckmäßigerweise am Fahrgestell eines Fahrzeuges befestigt.
  • Die Hubeinrichtung gemäß dieser Fig. 9 benötigt ein Führungs-und Traggestell, das im dargestellten Ausführungsbeispiel direkt durch einen Nachrüsttürrahmen gebildet ist. Dazu weist der Nachrüsttürrahmen 15 jeweils im linken und rechten seitlichen Rahmenteil 22 eine gestrichelt-dargestellte Führungsnut 37 auf.
  • Die Plattform 16 ist jeweils links und rechts in einem Gelenk 38 klappbar mit einer Hubstange 39 verbunden. Jede Hubstange ist in der Führungsnut 37 so geführt, daß sie nur eine Vertikalbewegung ausführen kann. Am oberen Ende der Führungsnut 37 und unten am Nachrüsttürrahmen in Fahrtrichtung nach vorne ist jeweils eine Rolle 40 angebracht. Uber diese Rollen ist ein Seil oder eine Kette 41 geführt, die mit der Hubstange 39 verbunden ist und von einer Zugeinrichtung 42 gezogen wird. Zum Betätigen der Hubeinrichtung wird zunächst die senkrecht stehenden Plattform 16 in die Waagerechte aufgeklappt, worauf sie durch die über die Rollen 40 laufende Kette abgesenkt wird. Danach ist der in Fig. 9 dargestellte Zustand erreicht. Der Hub- und Schließvorgang läuft genau umgekehrt ab. Bei dieser Konstruktion muß der Nachrüsttürrahmen auch das Gewicht des gehobenen Gegenstandes tragen. Er kann daher nicht mehr nur in die Türangeln eingehängt werden, sondern ist fest mit dem Fahrgestell zu verbinden.
  • Bei hydraulisch betätigten Vertikalhubeinrichtungen hängt es von der speziellen Ausführungsform ab, ob der Nachrüsttürrahmen das gesamte Lastgewicht zu tragen hat oder im wesentlichen nur Führungsfunktionen übernimmt. Wenn der Nachrüsttürrahmen im wesentlichen nur Führungsfunktion übernehmen soll, so werden statt der beschriebenen Ketten links und rechts unten am Fahrzeugaufbau Hydraulikzylinder befestigt, die mit ihren Kolbenstangen an den Hubstange angreifen und diese bei Zuführen von Hydraulikflüssigkeit nach oben drücken. Dieses nach oben Drücken erfolgt zweckmäßigerweise durch einen gleichlaufgeschalteten hydraulischen Antrieb, so daß es zu keinem Verkanten der Hub einrichtung zwischen den Führungsnuten links und rechts kommen kann. Bei dieser Ausführungsform ist das Lastgewicht über die Hydraulikzylinder über das Fahrgestell abgestützt und der Nachrüsttürrahmen übernimmt mit seinen Führungsnuten nur Führungsfunktion.
  • Die Fig. 10 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Nachrüsttürrahmens 15, der aus einem Einbaurahmen 59 und einem Anpaßrahmen 45 zusammengesetzt ist. Der Einbaurahmen weist an seinem oberen Ende einen Rolladenkasten 1111 auf, in den eine Rolladentür 45 eingebaut ist. Diese ist durch einen unten an ihr angebrachten Verschlußhebel 116 verschließbar, der z.B. in die Verschlußvorrichtungen am Fahrzeugaufbau eingreift, die ohne nachgerüstete Rolladentür zum Verschließen der ursprünglich vorhandenen Türen vorgesehen sind.
  • Dieser Einbaurahmen kann für verschiedene Typen von Fahrzeugaufbauten verwendet werden. Die Anpassung an den jeweiligen Fahrzeugaufbautyp erfolgt über den Anpaßrahmen 43, der z.B.
  • wie eingangs erläutert, durch Einschäumen eines Kunststoffes in eine Hohlform zwischen Karosserie, Schablonen und in diesem Falle Einbaurahmen 59 hergestellt wird. Die Verbindung zwischen Einbaurahmen und Nachrüsttürrahmen erfolgt in diesem Falle dadurch, daß der Einbaurahmen 59 Befestigungskrallen 32 aufweist, die diesen mit dem angeschäumten Anpaßrahmen 43 nach dem Aushärten des angeschäumten Kunststoffes fest verbinden. Die Befestigungskrallen sind in Fig. 10 gestrichelt an der vorderen Seite des Nachrüsttürrahmens 15 dargestellt.
  • Die Fig. 11 zeigt einen Schnitt durch den hinteren Teil eines Kastenwagens gemäß Fig. 1 mit einem Nachrüsttürrahmen 15, der zur Befestigung oder Anlage mehrerer nachgerüsteter Fahrzeugteile dient. Im dargestellten Beispiel sind diese nachgerüsteten Fahrzeugteile die Plattform 6 einer Hubeinrichtung und eine Parkraumbesetzvorrichtung 47. An dem Karosserieblech 25 ist ein Nachrüsttürrahmen 15 befestigt, der an seiner Ebenenbegrenzung 21 eine innere Aussparung 29 und eine äußere Aussparung 48 aufweist, die z.B. beide in Form eines umgekehrten U um den Nachrüsttürrahmen laufen. Die innere Aussparung 29 dient dabei, wie schon im Zusammenhang mit der Fig. 5 erläutert, zur Aufnahme der Plattform 16; in die äußere Einsparung 118 ist eine Parkraumbesetzvorrichtung 47 eingelegt, die um eine unten am Nachrüsttürrahmen verlaufende Achse klappbar ist. Die ausgeklappte Parkraumbesetzvorrichtung ist gestrichelt ausgeklappt dargestellt und mit 49 bezeichnet. Die Parkraumbesetzvorrichtung kann in Form eines umgekehrten U um den Nachrüsttürrahmen umlaufen; die Parkraumbesetzvorrichtung kann jedoch auch einfach in Form zweier Stangen ausgebildet sein, die in einer äußeren Aussparung 48 in den seitlichen Rahmenteilen 22 verlaufen.
  • Die Benutzung einer solchen Parkraumbesetzvorrichtung ist vor allem für einen Rollstuhlfahrer, der sich unbedingt den Zugang zur Hubeinrichtung seines Fahrzeuges freihalten muß, von Vorteil. Der Rollstuhlfahrer setzt sich im Inneren des Fahrzeugaufbaus in den Rollstuhl, betätigt dann durch Fernsteuerung die Hubeinrichtung, die ihm in der vorgeschlagenen Form mit ihrer besonders großen Plattform-besondere Sicherheit bietet, verschließt nach dem Verlassen des Fahrzeuges dieses wieder durch die Plattform und klappt dann die Parkraumbesetzvorrichtung aus, um sich dadurch für seine Rückkehr den Platz zum sicheren Zugang seines Fahrzeuges freizuhalten.
  • Gerade für behinderte Personen im Rollstuhl, für die Fahrzeugumbauten unbedingt erforderlich sind, bietet der vorgeschlagene Nachrüsttürrahmen den Vorteil, daß er auf einfache Art und Weise vielfältige Anpassungsmöglichkeiten zuläßt und daß dabei trotzdem die Nachrüstkosten sehr gering gehalten werden. Zusammen mit einer Hubeinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel wird eine große Plattform zur Verfügung gestellt, die besondere Sicherheit bietet und die kaum zu einer Gewichtserhöhung des Fahrzeuges beiträgt, da ja die ursprünglich vorhandenen Türen ausgehängt sind und in diese der Nachrüsttürrahmen eingehängt ist. Das Gewicht von Nachrüsttürrahmen und Hub einrichtung übersteigt nicht wesentlich das Gewicht der ausgehängten Türen.
  • Besondere Sicherheitsvorschriften für Hub einrichtungen erforderen, daß an Stellen, an denen sich während der Hub- oder Senkt bewegung ein Spalt verengt, Sicherheitsvorrichtungen anzubringen sind, die ein Einklemmen der bedienenden Person verhindern. Bei einem vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmen ist es möglich, diese Sicherheitsvorrichtungen direkt am Nachrüsttürrahmen selbst anzubringen, ohne daß Eingriffe in die Karosserie hierbei erforderlich wären.
  • In Fig. 12 ist ein unterer Rahmenbalken 19 mit Sicherheitsbügeln 50.1 und 50.2 gemäß Fig. 3 in einem Vertikalschnitt näher dargestellt. Der untere Rahmenbalken 19 ist hohl ausgebildet und von hinten an den Ladeboden 51 des Fahrzeuges angelegt.
  • Die Fahrtrichtung des Fahrzeuges ist durch einen Pfeil gekennzeichnet und mit 52 bezeichnet. Ist der Nachrüsttürrahmenallerdings an einer Seitentür angeschlagen, so liegt die Fahrtrichtung senkrecht zur Papierebene. Uber und unter dem unteren Rahmenbalken ist dicht an seiner hinteren Rahmenbalkenbegrenzung 53 jeweils ein Sicherheitsbügel 50 angebracht. Die beiden Bügel stehen über einen Bügelhalter 54, der durch das Innere des hohlen Rahmenbalkens 19 geführt ist, miteinander in Verbindung. Der Bügelhalter ist an der Schalterachse 55 eines ebenfalls im Innern des hohlen Rahmenbalkens untergebrachten elektrischen Schalters 56 befestigt. Die Schalterachse wird durch Federn 57 in ihrer Mittellage gehalten. Der Schalter 56 ist durch Zuleitungen 58 mit den elektrischen Bedienmitteln für die Hubeinrichtung, z.B. einem elektrischen Motor in der Zugeinrichtung 42 verbunden.Der Schalter 56 weist solche Kontakte auf, daß in seiner Mittelstellung der Stromkreis für die elektrischen Bedienmittel geschlossen ist. Wird jedoch die Schalterachse 55 nach oben oder nach unten ausgelenkt, so wird der Stromkreis unterbrochen. Diese Auslenkung der Schalterachse nach oben oder nach unten erfolgt, wenn entweder der untere Sicherheitsbügel 50.1 nach oben gedrückt oder der obere Sicherheitsbügel 50.2 nach unten gedrückt wird. Durch den unteren Sicherheitsbügel 50.1 ist gewährleistet, daß beim Anheben einer Plattform keine Quetschung eines überstehenden Gegenstandes zwischen der Plattform und dem unteren Rahmenbalken 19 des Nachrüsttürrahmens erfolgen kann. Der obere Sicherheitsbügel 50.2 sorgt dafür, daß die Plattform nicht abgesenkt werden kann, wenn ein Gegenstand noch teilweise auf dem Ladeboden 51 und teilweise schon auf der nach hinten an den unteren Rahmenbalken 19 anliegenden Plattform aufliegt, dadurch auf den oberen Sicherheitsbügel 50.2 drückt und in Folge dessen der Schalter 56 den Stromkreis zum Betreiben der Hubeinrichtung unterbricht. Entsprechend zur Anbringung von Sicherheitsbügeln 50.1 und 50.2 an einem unteren Rahmenbalken 19 ist es aber auch möglich, entsprechende Sicherheitsbügel an den seitlichen Rahmenteilen 22 anzubringen. Die Sicherheitsvorrichtung muß auch nicht notwendigerweise aus Sicherheitsbügeln bestehen, die bei Auslenkung einen Schalter betätigen, sondern es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen die Auslösung eines Schalters durch Auftreten von Druck in einer flüssigkeitsgefüllten Leitung erfolgt, oder bei denen ein: Stromkreis über optische oder kapazitive Meßverfahren schon bei Annäherung eines Gegenstandes unterbrochen wird. Der Vorteil bei der vorgeschlagenen Ausführungsform besteht darin, daß derartige bekannte Sicherheitsvorrichtungen an dem Nachrüsttürrahmen angebracht werden können, ohne daß dazu Arbeiten an der Karosserie des Fahrzeugaufbaus vorzunehmen sind.
  • Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen Nachrüsttürrahmen, die Rundungen an Kastenaufbauten ausgleichen und es dadurch ermöglichen, eine ebene Plattform gut abdichtend an eine Türöffnung in einem Kastenaufbau anzulegen. Die Verwendung eines vorgeschlagenen Nachrüsttürrahmens ist aber auch bei Kofferaufbauten oder anderen Aufbauten sinnvoll, wo ein derartiger Ausgleich nicht erforderlich ist. Wie dargestellt, dient ein vorgeschlagener Nachrüsttürrahmen unabhängig von der Art des Fahrzeugaufbaus dazu, Türelemente, insbesondere genormte oder billig käufliche Türelemente,einfach an einem beliebigen Aufbau zu montieren, ohne daß wesentliche, die Karosserie des Aufbaus beschädigende Umbauten vorgenommen werden müssen.
  • Bezugszeichenliste 4-4 linke Schnittlinie in Fig. 1 5-5 rechte Schnittlinie in Fig. 1 7-7 Schnittlinie in Fig. 6 8-8 Schnittlinie in Fig. 7 13 Kastenaufbau 14 Hubeinrichtung 15 Nachrüsttürrahmen 16 Plattform 17 Hubmittel 18 Rad 19 unterer Rahmenbalken 20 vordere Anpaßbegrenzung 21 hintere Ebenenbegrenzung 22 seitliche Rahmenteile 23 Befestigungslaschen 24 Türangeln 25 Karosserieblech 26.1 vordere Gummidichtleiste 26.2 hintere Gummidichtleiste 27 Türfalz 28 Schweißnaht 29 Aussparung 30 Schablone 31 Bedienungseinheit 32 Befestigungskrallen 33 Höhe 311 Breite 35 Bedienungselement 36 Plattformverriegelung 37 Führungsnut 38 Gelenk 39 Hubstange 40 Rolle 41 Kette 42 Zugeinrichtung 113 Anpaßrahmen 44 Rolladenkasten 45 Rolladentür 46 Verschlußhebel 47 Parkraumbesetzvorrichtung 48 äußere Aussparung 49 ausgeklappte Parkraumbesetzvorrichtung 50.1 unterer Sicherheitsbügel 50.2 oberer Sicherheitsbügel 51 Ladeboden 52 Fahrtrichtung 53 hintere Rahmenbalkenbegrenzung 54 Bügelhalter 55 Schalterachse 56 elektrischer Schalter 57 Feder 58 Zuleitung 59 Einbaurahmen Leerseite

Claims (13)

  1. Bezeichnung: Unbewegliche Nachrüstvorrichtung an Fahrzeugaufbauten Ansprüche (1-) Unbewegliche Nachrüstvorrichtung an Fahrzeugaufbauten mit mindestens einer von einer Türumrahmung umgebenen Türöffnung, zum Zusammenwirken mit beim Be- und Entladen benutzten nachgerüsteten Fahrzeugteilen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Nachrüstvorrichtung ein die Türöffnung zumindest teilweise umgebender Nachrüsttürrahmen (15) ist.
  2. 2. Nachrüstvorrichtung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) in an der Türumrahmung vorhandene Türangeln (24) eingehängt ist.
  3. 3. Nachrüstvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (3) gegenüber dem Fahrzeugaufbau (13) durch einen sich an die Türumrahmung legenden Abdichtgummi (26.1) abgedichtet ist.
  4. 4. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) formstabil ist, eine Ebenenbegrenzung (21) und eine Anpaßbegrenzung (20) aufweist, die an die Türumrahmung angepaßt ist.
  5. 5. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (3) außenseitig am Fahrzeugaufbau (13) angebracht ist.
  6. 6. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Nachrüsttürrahmen (15) das Führungsgestell für ein geführtes nachgerüstetes Fahrzeugteil (45) bildet.
  7. 7. Nachrüstvorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) das Führungsgestell für eine Schiebe-, Glieder- oder Rolladentür (45) bildet.
  8. 8. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) Sicherungselemente (36, 50) und/ oder Bedienungselemente (35) für die Bedienung eines anderen nachgerüsteten Fahrzeugteiles (16, 45) aufweist.
  9. 9. Nachrüstvorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) mindestens eine Sicherheitsvorrichtung (50) mit einem eine Hubeinrichtung in ihrer Hub- oder Schließbewegung bei Berührung oder Annäherung anhaltenden Schalter (41) aufweist.
  10. 10. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) eine Parkraumbesetzvorrichtung (47) aufnimmt.
  11. 11. Nachrüstvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Nachrüsttürrahmen (15) zweiteilig ist,mit einem ersten Einbaurahmen (59) für das nachgerüstete Fahrzeugteil und mit einem zweiten Anpaßrahmen (43) zum Anpassen an das jeweilige Fahrzeug.
  12. 12. Nachrüsttürrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß er aus geschäumtem Kunststoff besteht.
  13. 13. Nachrüsttürrahmen nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß er aus einem zwischen Türumrahmung, nachgerüstetem Fahrzeugteil und wegnehmbaren Schablonen eingeschäumten Kunststoff besteht.
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