DE3028140A1 - Ladewagen fuer landwirtschaftliche massengueter - Google Patents
Ladewagen fuer landwirtschaftliche massengueterInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D90/02—Loading means
- A01D90/04—Loading means with additional cutting means
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Description
3028U0
Be schreibun
Die Erfindung betrifft einen Ladewagen mit einer Aufnahme
einrichtung für landwirtschaftliche Massengüter wie Gras oder Heu und mit einem sich daran anschließenden
Förderkanal und einer Fördereinrichtung mit einer mittels einer Achse umlaufenden Fördertrommel, an
welcher an ihrem Umfange aus Förderzinken bestehende Förderkämme je um eine Achse schwenkbar gelagert sind,
wobei deren Förderzinken in den Förderkanal ragen und während ihres Umlaufes in der Weise gesteuert sind, daß
jeder Förderkamm mittels eines Kurbelarms während des Förderns in eine etwa radiale Stellung und während
des Umlaufes außerhalb des Bereiches des Förderkanals in eine zuiickgeschwenkte Stellung bewegt wird.
Es sind bereits Fördereinrichtungen mit Fördertrommel^
bekannt (schweizerische Patentschrift 450 79^), bei
denen die Steuerung der Förderzinken durch vor den Stirnseiten der Fördertrommel außen angebrachten Kulissenbahnen
erfolgt, so daß sich dadurch nicht nur ein großer Platsbedarf ergibt, vielmehr die Fördertrommel in ihrer
Lage auch zum Antrieb unveränderbar ist und nur iait großen Schwierigkeiten in der Steuerfunktion verändert
werden kann, darüber hinaus aber auch auch beispielsweise bezüglich ihrer Länge nicht beliebig gestaltet werden
kann. Auch ist ein zentrales Verstellen der Neigung oder der Eingrifftiefe der Förderzinken in den Förderkanal
nicht möglich. Beim Einschieben des Gutes und insbesondere beim Schneidvorgang werden die Förderkämme stark
auf Verdrehung beansprucht und müssen dementsprechend
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kräftig ausgeführt werden, weil die außenliegenden Kurbelarme einen der Trommellänge entsprechenden Abstand
aufweisen müssen. Die unrunden Steuerkulissen und die darin geführten Rollen der Kurbelarme unterliegen
zudem einem hohen Verschleiß und lassen auch nur eine niedere Drehzahl zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Ladewagen den Antrieb und die Steuerung
der Fördertrommel so auszubilden, daß sie bei einer kompakten Bauweise an alle funktionellen unterschiedlichen
Gegebenheiten ohne größeren baulichen Aufwand angepaßt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem solchen Ladewagen vor, daß die Achse der Fördertrommel
stillsteht und im Inneren der Trommel auf der Achse mindestens eine Exzenterscheibe befestigt ist, auf welcher
ein Steuerring drehbar gelagert ist, der eine mit der Fördertrommel in Verbindung stehende Γϋΐηβ1ιΐηβιΛeinrichtung
sowie mit einem Ende am Steuerring und mit dem anderen Ende am zugeordneten Kurbelarm angelenkte Betätigungsarme
aufweist.
Dadurch, daß die gesamte Steuerung im Inneren der Fördertrommel angeordnet ist, kann die Steuerung auch z.B.
in der Längsmitte der Fördertrommel vorgesehen werden oder es können zwei Steuerungen etwa je im Drittelabstand
der Trommellänge angeordnet werden, wodurch die Verdrehungsbeanspruchungen der Zinkenkämme wesentlich
herabgesetzt werden. Da in der Regel vier bis sechs Zinkenkämme am Umfang der Fördertrommel angeordnet werden,
greifen jeweils die Zinken von zwei bis drei Zinken-
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kämmen gleichzeitig in das Gut ein, wobei die zugehörigen
Zinkenkämme über ihre Steuerorgane abgestützt sind und so größere Belastungsspitzen, wie diese beim
Schneidvorgang auftreten, gemeinsam aufnehmen. Dadurch ist es auch möglich, die Neigung der Förderelemente
im Förderkanal auch während des Laufes der Fördertrommel zu verstellen.
Die gesamte Lagerung der Steuerung im Inneren der Oirommel
führt darüberhinaus auch zu dem Vorteil, daß die Fördertrommel zusammen mit der Steuerung ortsveränderlich
gelagert werden kann.
Besonders günstig ergibt sich eine solche Möglichkeit
dann, wenn der Fördertrommel eine mit deren Achse parallel verlaufende Vorgelegewelle zugeordnet ist, welche Vorgelegewelle
als Schwenkachse für die Fördertrommel dient, indem von der Achse der Fördertrommel an beiden Enden
außerhalb der Fördertrommel mit der Vorgelegewelle verbundene Schwenkarme abzweigen.
Dabei kann ohne beträchtlichen Mehraufwand die Vorgelegewelle auch geteilt sein und zwischen die beiden Wellenteile
ein Umkehrgetriebe eingeschaltet werden, so daß bei einem Verstopfen des Kanals die Behinderung durch
einfaches Ausschwenken der Fördertrommel mit gleichzeitiger Umsteuerung des Antriebs beseitigt werden kann.
Außerdem erlaubt diese Ausgestaltung eine wahlweise geringere Eindringtiefe der Förderzinken in den Förderkanal,
beispielsweise bei Belastungsspitzen, oder ein Außereingriffbringen der Förderzinken, beispielsweise
beim Einzug von Fremdkörpern.
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Die Mitnehmereinrichtung der Fördertrommel kann besonders
einfach ausgebildet sein, wenn sie als vom Steuerring starr abzweigender, an einem Kurbelarm
gelenkig-angreifender Arm ausgebildet ist.
Es ist aber auch möglich, daß die Mitnehmereinrichtung aus einer etwa radial verlaufenden Kulissenbahn und
aus einer in diese eingreifenden Mitnehmerrolle besteht .
Der Umstand, daß jeder Steuerring auf einer kreisrunden Exzenterscheibe gelagert ist, führt zu der Möglichkeit,
die Steuerringe jeweils mittels Kugelkränzen bzw. Kugellagern auf der zugeordneten Exzenterscheibe zu lagern..
Die Fördertrommel kann an funktionelle Besonderheiten
in Form von sehr großen Belastungen auf einfache Weise angepaßt werden, indem die Fördertrommel in mindestens
zwei Längsabschnitte unterteilt ist, wobei die Förderkämme der Längsabschnitte zueinander in Umfangsrichtung
versetzt sind und in jedem Längsabschnitt eine Exzenterscheibe
etwa in deren längsmitte angebracht ist und die mit den Exzenterscheiben zusammenwirkenden Steuerringe
so angeordnet sind, daß die Enden der Förderzinken alle Abschnitte etwa die gleiche Zinkenbahn beschreiben.
Durch diese Ausbildung der Fördertrommel wird der Schneidvorgang in kleinere Bereiche aufgeteilt und dadurch die
Belastungsspitzen wesentlich herabgesetzt. Beispielsweise ergeben sich bei einer Unterteilung in drei Trommelabschnitte
bei vier Zinkenkämmen zwölf aufeinanderfolgende Schnitte bei einer Umdrehung der Fördertrommel. Während
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bei den "bekannten außenliegenden Steuerungen die Fördertrommel
nur in zwei Abschnitte unterteilt werden konnte, ist gemäß der Erfindung die Unterteilung der
Trommel in beliebig viele Abschnitte möglich.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der nachfolgenden Beschreibung sind anhand der Zeichnung Ausfuhrungsbeispiele des Erfindungsgedankens
erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 die Fördertrommel schematisch im Schnitt,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Fördereinrichtung in einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 in Vorderansicht schematisch eine dreiteilige Fördertrommel,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht zu Fig. 3»
Fig. 5 eine Seitenansicht der Fördertrommel mit einer
hydraulischen Verstellmöglichkeit,
Fig. 6 ebenfalls eine Seitenansicht der Fördertrommel
mit einer weiteren Verstell- und Verriegelmöglichkeit,
Fig. 7 ein weiteres Beispiel der Ausgestaltung der Steuerung der Fördertrommel in Seitenansicht,
Fig. 8 dazu einen teilweisen Längsschnitt durch die Fördertrommel,
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Fig. 9 ein anderes Beispiel der Steuerung der Trommel in
Seitenansicht,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht eines Ladewagens
mit der Fördervorrichtung,
Fig. 11 eine weitere Ausbildung der Fördertrommel schematisch
im Axialschnitt und
Fig.12 die Fördertrommel im Querschnitt nach der Linie
XII-XII der Fig. 11.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich, umfaßt der Ladewagen eine Aufnahmeeinrichtung 41 zur Aufnahme des Gutes vom Boden
sowie ein sich an die Aufnahmeeinrichtung anschließendes Bodenblech 43, welches das aufgenommene Gut zu einem Förderkanal
15 führt, der Bestandteil der Fördervorrichtung ist. Das Gut verläßt den Förderkanal an der oberen Mündung
44 und gelangt von da aus im freien Wurf zu einem Kratzerboden 49«
In den Förderkanal ragen durch Schlitze in den inneren Abstreifblechen 46 Förderzinken 6, die im gezeichneten
Beispiel mit Messern 16 zusammenarbeiten, die von der gegenüberliegenden Seite in den Förderkanal 15 ragen.
Der Ladewagen kann mittels einer Zugdeichsel gezogen werden oder aber auch als Selbstfahrer ausgebildet sein.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Fördertrommel 1 auf einer sich nicht drehenden Achse 2 drehbar gelagert. Sie
weist am Umfang Zinkenkämme 3 auf.
An den Stirnseiten wird die Fördertrommel 1 durch Scheiben oder Armkreuze 4 begrenzt, die auf der Achse 2 dreh-
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bar gelagert und untereinander am Umfang durch, vier
Stangen 5 fest miteinander verbunden sind«. Auf den Stangen. 5 sind die als Rohr ausgebildeten Zinkenkämme
mit den darauf befestigten Förderzinken 6 begrenzt schwenkbar gelagert. Jeder Förderkamm 3 weist mindestens
einen davon starr abzweigenden Kurbelarm 38 auf.
Auf der Achse 2 ist mindestens eine Exzenterscheibe
8 aufgekeilt, die eine kreisrunde Außenform aufweist. Auf der äußeren Kreisringfläche der Exzenterscheibe 8
ist ein Steuerring 7 vorzugsweise mittels Kugellager (nicht gezeichnet) drehbar gelagert.
Der Steuerring 7 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig.
mit einem davon starr etwa radial nach außen abzweigenden Steuerarm 37 versehen, der an seinem Ende mit einem
der Kurbelarme 38 durch ein Gelenk, wie z.B. einen Gelenkbolzen verbunden ist. Von den restlichen Kurbeln 38 der
Förderzinken 6 ist jeder an seinem Ende mittels eines
Gelenks mit einem Betätigungsarm 4? verbunden, dessen
anderes Ende jeweils mittels eines Schwenkbolzens am Steuerring. 7 angelenkt ist.
Im Beispiel nach Fig. 1 sind zwei solche Exzentersteuertmgen
etwa im Drittelabstand der Trommellänge vorgesehen,
wobei die Exzenterscheiben 8 undrehbar mit der Achse 2
verbunden sind.
Die Achse 2 kann winkelverstellt werden mittels eines Stellhebels 9» eier in mehreren Lagen mittels eines
ortsfesten Rastsegments 10 feststellbar ist. So kann das Verstellen der Förderzinken 6 auch während des TJm-
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laufens der Fördertrommel 1 vorgenommen werden. Eine
solche Verstellung kann zur Veränderung der Einschubrichtung,
zur besseren Anpassung an die jeweilige Futterart dienen, sie ist insbesondere für Ladewagen
mit frontseitiger Abladeeinrichtung zum Erzielen eines störungsfreien Abtragvorganges von Bedeutung. (Fig. 1 und
2). Im einfachsten Fall genügt zur Steuerung der Förderkämme eine einzige Steuerung in Form der Exzenterscheibe
8 und des Steuerringes 7» wie in Fig. 1 gestrichelt in der Längsmitte der Trommel 1 angedeutet. Man ist in der
Wahl der Anzahl dieser Steuerungen konstruktiv frei, so daß je nach Belastung auch eine Mehrzahl von solchen
Steuerungen in der Trommel vorgesehen werden können. Die Achse 2 kann dabei einen beliebigen Querschnitt aufweisen
und auch rohrförmig ausgestaltet sein.
Mit den äußeren Armkreuzen 4 der Fördertrommel ist außen
ein Kettenrad 50 starr verbunden.
Parallel zur Achse 2 ist oberhalb der Fördertrommel 1 eine Vorgelegewelle 11 vorgesehen, die in der Mitte geteilt
ist, wobei zwischen den beiden Teilen der Vorgelegewelle 11 ein Wendegetriebe 12 eingeschaltet ist,
das seinen Antrieb durch eine Zapfwelle 13 erfährt.
An jedem Ende der Vorgelegewelle 11 ist ein Ritzel 52
befestigt, das über eine Kette 14 mit dem Kettenrad 50
in Verbindung steht und so die Fördertrommel in Drehung versetzt.
Die in den Förderkanal 15 ragenden Schneidmesser 16 reihenweise in einem bestimmten Abstand zueinander so
angeordnet, daß die Messer mit den Förderzinken 6 zusammen-
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arbeiten, wobei in jedes Schneidmesser 16 eine als Doppelzinke ausgebildete Förderzinke 6 eingreift.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erfolgt die Steuerung der
Förderzinken 6 durch die geschilderte Steuerungseinrichtung so, daß die Förderzinken während der Förderung
des Gutes, insbesondere durch den Förderkanal 15 etwa eine radiale Stellung einnehmen. In Bewegungsrichtung
der Trommel gesehen hinter dem Ende des Förderkanals 15 werden die Förderzinken nahezu tangential umgelegt,
um eine weitere Mitnahme des Gutes zu verhindern und die Zinken ohne jede Hemmung aus dem Gut zu ziehen.
Die Förderzinken 6 werden im Anschluß daran während ihres weiteren Umlaufes wieder allmählich radial eingestellt.
In der Fig. 3 ist eine dreiteilige Fördertrommel 1' mit zueinander in Umfangsrichtung versetzten Zinkenträgern
3' schematisch dargestellt. Das Versetzen ist aus der
schematischen Seitenansicht in Fig. 4 zu erkennen. Jeder Trommelabschnitt 17» 18 und 19 weist etwa in seiner
Mitte eine eigene Exzentersteuerung 7' auf. Die zwischenliegenden Armkreuze 4-1 sind auf der Achse 2' gelagert
und bilden zusammen mit den Endkreuzen und den damit fest verbundenen Stangen 51 einen Verwendungssteifen
Rotationskörper. Durch die versetzte Anordnung der einzelnen Trommelabschnitte zueinander werden Belastungsspitzen
abgebaut, was insbesondere im Zusammenwirken mit einem Vielmesserschneidwerk von Bedeutung ist. Ferner
wird dadurch der Lauf der Fördertrommel besonders gleichmäßig, so daß im Zusammenwirken mit der Kugellagerung
der Steuerringe auf den Exzenterscheiben ein außerordentlich ruhiger, alle Konstruktionsteile schonender Lauf auch
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bei hohen Fördergeschwindigkeiten gewährleistet ist*
Wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, kann die Fördertrommel
1 mit Rücksicht auf die im Inneren derselben angeordnete Steuerungseinrichtung auch verschwenkbar angeordnet
sein, so daß die Eindringtiefe der Forderzinken 6 in
den Förderkanal 15 einstellbar bzw. steuerbar ist.
Dazu ist die Achse 2 an beiden Enden fest mit jeweils einem Schwenkarm 20 verbunden. Jeder Schwenkarm ist
mittels des anderen Endes um die Vorgelegewelle 11 schwenkbar gelagert. Mindestens an einem Schwenkarm
greift ein doppelt beaufschlagbarer Kolben eines Hy~
draulikzylinders 21 an. Die in Fig. 5 angedeuteten Leitungen für den Hydraulikzylinder 21 verdeutlichen,
daß die Verstellung der Fördertrommel 1 auch vom Fahrersitz aus erfolgen kann.
Ebenso ist das Wendegetriebe 12 mittels eines Bowdenzuges
22 oder einem Gestänge vom Fahrersitz aus schaltbar. Durch diese Möglichkeit kann bei verstopftem Förderkanal
15 oder bei eingezogenen Fremdkörpern die Fördertrommel 1 ausgeschwenkt werden, so daß die Förderzinken
6 nur noch wenig oder gar nicht in den Förderkanal 15 eingreifen. Anschließend kann der Drehsinn für den
Trommelantrieb umgeschaltet und die Fördertrommel langsam in die Ursprungslage zurückgeführt werden, wobei der
verstopfte Förderkanal geräumt wird bzw. Fremdkörper ausgetragen werden können.
In weiterer Ausgestaltung dieser schwenkbaren Ausführung kann der Steuerungsablauf für die Fördertrommel und das
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Wendegetriebe auch, selbsttätig vorgenommen werden. Dies ist im Ausführungsbeispiel gemäß ELg. 6 dargestellt.
Dort greift über ein Gelenk eine Betätigungsstange 24 an einem Schwenkarm 20 an. Die Betätigungsstange 24
weist im Bereich des freien Endes eine Schrägrast 42 auf, in welche bei vollem Eingriff der Förderzinken 6
in den Förderkanal 15» d.h. bei eingeschwenkter Fördertrommel 1 ein Sperriegel 25 eingreift, der durch eine
mittels einer Verschraubung 53 einstellbaren Druckfeder 25 beaufschlagt ist. Der Sperriegel 23 verhindert formschlüssig,
daß die Fördertrommel noch weiter eingeschwenkt wird. Bezüglich des Ausschwenkens der Fördertrommel
1 wirkt jedoch der Sperriegel 23 nur kraftschlüssig, d.h. als Hemmung unter dem Druck der Feder
25. Übersteigt der Widerstand im Förderkanal 15 einen vorbestimmten, am Sperriegel 23 mittels der Druckfeder
25 eingestellten Wert, so wird der Sperriegel 23 von der Betätigungsstange 24 abgehoben. Die Fördertrommel
kann infolgedessen ausschwenken und zwar gegen den Druck einer Rückstellfeder 26, die auf der Betätigungsstange
24 angeordnet ist und an dem Bund der Stange anliegt.
Beim Ausschwenken der Fördertrommel 1 wird der Sperrriegel 23 hoch gedrückt» Dabei wird ein in den Sperrriegel
23 eingreifender Winkelhebel 27 mitgenommen, der im Winkel mittels eines ortsfesten Lagers schwenkbar gelagert
ist und mit dem anderen Winkelarm einen Schalter 28 steuert, so daß eine Kupplung 29 elektromagnetisch
betätigt wird, um den Drehsinn des Getriebes 12 umzusteuern.
Wenn der Widerstand im Förderkanal abgebaut ist, so führt
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die Rückführfeder 26 die Fördertrommel 1 in die Ausgangslage zurück, wobei der Sperriegel 23 wieder in
die Schrägrast an der Betätigungsstange 24 einrastet.
Anstelle der beschriebenen kraftschlüssigen Fixierung
der Betätigungsstange 24 können auch andere bekannte Rastausbildungen benützt werden, soweit diese eine
Belastungsschwelle aufweisen, die nach überwinden keinen oder nur einen geringen Widerstand leisten.
In 3?ig. 6 sind die Schneidmesser 16 einer Schneidmesser-Reihe mittels einer Achse 54 schwenkbar gelagert. An
der Schwenkachse 54 greift starr ein Hebelarm 30 an,
der über ein Gestänge 31 mit einer Verlängerung 32 des
Winkelhebels 27 gelenkig verbunden ist. Die Schneidmesser 16 sind durch eine Feder (nicht gezeichnet) in ihrer
Schneidstellung gehalten. Wenn auf die Schneidmesser im Förderkanal Fremdkörper treffen, so können die Schneidmesser
16 im Förderkanal um einen gewissen Betrag zurückschwenken. Dabei wird über den Hebelarm 30, das Gestänge
31 und den Winkelhebel 27 und 32 der Sperriegel gegen den Druck der Feder 25 hochgehoben, so daß die
Betätigungsstange 24 entriegelt ist und die Fördertrommel 1 ausschwenken kann.
Diese Ausführung kann auch so gestaltet sein, daß die begrenzte Messerschwenkbewegung einen hydraulischen
Verstellzylinder (in Fig. 5 mit 21 bezeichnet) steuert und die elektromagnetische Drehsinnumschaltung betätigt.
Auch kann in einfacher Ausführung nach Überwindung einer
Widerstandsschwelle eine entsprechend begrenzt einstellbare Messerbewegung über Gestänge oder dergleichen die
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Fördertrommel unmittelbar verschwenken und die Mörderzinken
ganz oder teilweise außer Eingriff bringen.
Bei dem Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 7 und 8
g&zeigt ist, sind die Exzenterscheiben 8 wie in den
anderen Beispielen auf der nicht angetriebenen Achse 2 befestigt, wobei auf Jeder Exzenterscheibe der
Steuerring 33 drehbar gelagert ist. Dieser Steuerring 33 weist mindestens eine drehbare Führungsrolle
34· auf, die in eine U-förmige, zur Radialen des Steuerringes
geneigt verlaufende Kulissanbahn 35 eingreift,
welche mit einem Armkreuz 4 der Fördertrommel 1 fest verbunden ist und so als Hitnehmer zwischen der Fördertrommel
1 und dem Steuerring 33 wirkt. So können sämtliche Betätigungsarme
47 am Steuerring 33 gelenkig angreifen.
Die in Fig. 9 dargestellte Ausführung weist grundsätzlich
die gleiche Mitnehmereinrichtung auf. Dort ist jedoch
am Steuerring 36 eine gabelförmige Kulissenbahn
39 angebracht, in welche eine am Trommelkreuz 4 drehbar
gelagerte Führungsrolle 3^ eingreift. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind sämtliche Betätigungsarme
47 gelenkig mit dem Steuerring 36 verbunden.
Die Schwenk-und Steuerbarkeit der Fördertrommel und damit
die besondere Funktion der Forderzinken kann auch
zur Erzielung von Dosiervorgängen bei Abtrag- und Zuteilvorrichtungen vorteilhaft eingesetzt werden.
Zu erwähnen ist noch, daß bei solchen mehrteiligen Fördertrommeln,
wie in den Figuren 3 und 4 dargestellt,
die Enden der Förderzinken aller Abschnitte der Fördertrommel etwa die gleiche Zinkenbahn beschreiben können.
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Die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Fördertrommel 1 stimmt bezüglich der Ausgestaltung der Steuervorrichtung
im Prinzip mit der Fördertrommel nach Fig. 1 überein. Sie besteht aus vier Trommelscheiben 64, welche mittels
durchlaufender Stangen 65 vorzugsweise in Form von Rohren oder Profilen durch Schweißen zu einer starren Trommel
vereinigt sind, wobei die Stangen 65 nicht am Umfang
der Trommelscheiben 64 angeordnet, sondern etwas nach
innen gerückt sind. Die Fördertrommel 1 weist drei Trommelabschnitte 17 auf. In jedem Trommelabschnitt 17 weisen
die zugehörigen Trommel scheiben 64 im Bereich des Umfangs
randoffene Ausnehmungen 66 auf, in welche von außen jeweils ein Flanschlager 67 eingeschoben und mittels
Schrauben lösbar befestigt ist. Die Flanschlager 67 sind von Trommelabschnitt 17 zu Trommelabschnitt 17 winkelversetzt,
wie aus Fig. 12 ersichtlich. In zwei gegenüberliegenden Flanschlagern 67 ist jeweils ein Zinkenträger 3'
in Form einer Stange oder eines Rohres schwenkbar gelagert,
die zur Bildung eines Zinkenkammes mit den Zinken versehen sind.
In jedem Trommelabschnitt 17 ist,wie im Beispiel nach
Fig. 3»auf der Achse 2 der Fördertrommel 1 eine Exzenterscheibe 8' aufgekeilt, auf welcher ein Steuerring 7' drehbar
gelagert ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann.somit jeder Zinkenkamm
leichtein- und ausgebaut werden, indem einfach die zugehörigen Flanschlager 67 von den Trommelscheiben 64
abgenommen werden, nachdem die Verbindung der Betätigungsarme 47 und der Steuerarme 37 von den Zinkenträgern gelöst
wurde.
Die Fördertrommel gemäß Fig. 11 und 12 ist besonders bei mehrfach versetzter Anordnung der Förderkämme zweckmäßig,
da infolge des starren Rotationskörpers die Anzahl der Förderkamm-Reihen gering gehalten werden kann, ohne da-
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durch die Festigkeit der Trommel zu vermindern. Im Ausführungsbeispiel
sind drei Forderkamm-Reinen angeordnet» wodurch
auch, der mechanische Aufwand (Lager usw.) wesentlich herabgesetzt wird. Die Schnittfolge in der Zeiteinheit
kann gegenüber Fünf- oder Sechskamm-Trommeln dadurch,
ausgeglichen werden, daß die Drehzahl der Fördertrommel erhöht wird, was die vorliegende Steuerung ohne weiteres
zuläßt.
Mindestens auf den äußeren Scheiben 64 sind in der Mitte
Lager aufgeschraubt. Wie Fig. 11 zeigt, können bei schwerem Betrieb (Yielmesserschneidwerk) alle vier Scheiben,
zwecks besserer Abstützung, mit Lagern versehen sein. In jedem Trommelabschnitt sind am Umfang der Scheiben Je
drei Förderkämme gelagert, wobei die Kämme der einzelnen Trommelabschnitte zueinander versetzt sind. Die Förderkämme
können aus an beiden Enden abgesetzten Wellen bestehen, auf denen die Förderzinken aufgesetzt sind. Bei
der Montage werden dann die Förderkämme durch axiales Versetzen in die Scheiben eingefädelt und beiderseits
durch einschraubbare Flanschlager geführt.
Es sei noch erwähnt, daß die beschriebene Vorrichtung
zum Steuern der Förderzinken von Fördereinrichtungen auch. zur Steuerung der Zinken von Heuwerkungsmaschinen Verwendung
finden kann, bei denen ein Drehgestell um eine aufrechtstehende Achse rotiert, an welchem Drehgestell
etwa radial nach außen ragende stangenförmige Tragarme um ihre Längsachse schwenkbar gelagert sind, die am äusseren
Ende jeweils die Zinken tragen. Bei solchen bekannten Heuwerkungsmaschinen ist um die aufrechtstehende
Drehachse herum maschinenfest eine Kurvenbahn angebracht, durch welche Kurbelarme gesteuert werden, die
jeweils am inneren Ende jedes Tragarmes angreifen und diesen verschwenken.
Das Verschwenken der Tragarme bzw. der daran befestigten Zinken kann nun auch mittels der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung
vorgenommen werden.
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Claims (16)
1. Ladewagen mit einer Aufnahmeeinrichtung für
landwirtschaftliche Massengüter wie Gras oder Heu und mit einem sich daran anschließenden Förderkanal
und einer Fördereinrichtung mit einer mittels einer Achse umlaufenden Fördertrommel, an welcher an ihrem
Umfang aus Förderzinken bestehende Förderkämme je um eine Achse schwenkbar gelagert sind, wobei deren
Förder zinken in den Förderkanal ragen und während ihres Umlaufens in der Weise gesteuert sind, daß jeder
Förderkanal mittels eines Kurbelarms während des
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Förderns in eine etwa radiale Stellung und während des Umlaufes außerhalb des Bereiches des Förderkanals
in eine zurückgeschwenkte Stellung "bewegt wird, d adurch
gekennzeichnet, daß die Achse (2) der Fördertrommel (1) stillsteht und im Inneren
der Trommel (1) auf der Achse (2) mindestens eine Exzenterscheibe (8) befestigt ist, auf welcher ein Steuerring
(7 bzw. 33.bzw. 36) drehbar gelagert ist, der eine
mit der Fördertrommel (1) in Verbindung stehende Mitnehmereinrichtung sowie mit einem Ende am Steuerring
(7) und mit dem anderen Ende am zugeordneten Kurbelarm
(38) angelenkte Betätigungsarme (47) aufweist.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet,
daß die Mitnehmereinrichtung
als vom Steuerring (7) starr abzweigende, an einem Kurbelarm (38) gelenkig angreifender Arm (37) ausgebildet
ist (Fig. 2).
3. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich.net,
daß die Mitnehmereinrichtung aus einer etwa radial verlaufenden Kulissenbahn (35
bzw. 39) und aus einer in diese eingreifenden Mitnehmerrolle (34) besteht (Fig. 7 und 9).
4. Ladewagen nach Anspruch 3» dadurch gekenn
ζ e i ch η e t, daß die Kulissenbahn (39) gekrümmt verläuft (Fig. 9).
5. Ladewagen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Steuerring (7 bzw. 33 bzw. 36) mittels Kugelkränzen auf der Exzenterscheibe (8) gelagert ist.
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6. Ladewagen nach mindestens einem der Ansprüche 1 Ms 5i dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördertrommel (1) in mindestens zwei Längsabschnitte (17, 18, 19) unterteilt ist, wobei die Förderkämme
(6) der Längsabschnitte zueinander in Uinfangsrichtung
versetzt sind und in jedem Längsabschnitt eine Exzenterscheibe etwa in deren Längsmitte angebracht ist
und die mit den Exzenterscheiben zusammenwirkenden Steuerringe (71) so angeordnet sind, daß die Enden
der Forderzinken aller Abschnitte etwa die gleiche
Zinkenbahn beschreiben (Pig. 3 und 4·).
7. Ladewagen nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fördertrommel (1) eine mit deren Achse (2) parallel verlaufende Vorgelegewelle (11) zugeordnet ist
(Fig. 1).
8. Ladewagen nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorgelegewelle (11) als Schwenkachse für die Fördertrommel (1) dient, indem
von der Achse (2) der Fördertrommel (1) an beiden Enden außerhalb der Fördertrommel (1) mit der Vorgelegewelle
(11) verbundene Sohwenkarme (20) abzweigen (Fig. und 6).
9. Ladewagen nach Anspruch 8, dadurch gekennze.ich.net,
daß die Vorgelegewelle (11) geteilt ist und zwischen die beiden Vellenteile ein
Umkehrgetriebe (12) eingeschaltet ist (Fig. 1).
10. Ladewagen nach Anspruch 8, dadurch g ekennzeichnet,
daß an mindestens einem der
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3028U0
Schwenkarme (20) eine die Fördertrommel (1) in den
Förderkanal (15) schwenkende Betätigung (21) angreift (Fig. 5).
11. Ladewagen nach Anspruch 10, dadurch gekenn
ζ e i ch η e t, daß die Betätigung als eine vorgespannte Feder (26) ausgebildet ist und daß ein
federbelasteter Sperriegel (23) zur kraftschlüssigen Arretierung der Fördertrommel (1) in der vorderen
Schwenkstellung vorgesehen ist.
12. Ladewagen nach Anspruch 11, dadurch gekenn
ζ e i ch η e t, daß die vorgespannte Feder (26) auf einer mit einem Ende am Schwenkbarm (20) angelenkten
Betätigungsstange (24) angeordnet ist, und daß der Sperriegel (23) mit einer an der Betätigungsstange
(24) vorgesehenen Schrägrast (42) zusammenwirkt.
13. Ladewagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Förderkanal (15) ragenden Messer (16) ausschwenkbar gelagert und mit einem den Motor für die Fördertrommel (1) in der
Drehrichtung umkehrenden Schalter (28) verbunden sind.
14. Ladewagen nach Anspruch 9» dadurch ge«
kennzeichnet, daß die in den Förderkanal
(15) ragenden Messer (16) ausschwenkbar gelagert und über ein Gestänge mit dem Umkehrgetriebe (12) verbunden sind.
15. Ladewagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Förderkanal (15) ragenden Messer (16) ausschwenkbar gelagert und
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.-..--. 3028 UQ
mittels eines Gestänges mit den Schwenkarmen (20) der Fördertrommel (1) verbunden sind.
16. Ladewagen, insbesondere nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15» dadurch gekennzeich
net, daß die Fördertrommel (1) mindestens zwei im
Abstand zueinander angeordnete TrommeIscheiben (64) aufweist,
die durch parallel zur Trommelachse (2) verlaufende Stangen (65) zu einer starren Einheit verbunden
sind, wobei an den Trommelscheiben (64) die Zinkenkämme (3') auswechselbar gelagert sind, indem die Trommelscheiben
(64) im Bereich ihres Umfanges randoffene Ausnehmungen zur Aufnahme von Flanschlagern (67) für
die Achsen der Zinkenkämme (31) aufweisen.
die Achsen der Zinkenkämme (31) aufweisen.
130034/0646
Applications Claiming Priority (1)
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