DE1507329A1 - Schwadrechen fuer auf dem Boden liegende Erntegueter,insbesondere fuer Heu - Google Patents
Schwadrechen fuer auf dem Boden liegende Erntegueter,insbesondere fuer HeuInfo
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Description
Interfinana AG
Luxemburg
Schwadrechen für auf dem. Boden liegende
Ernteguter, Insbesondere für Heu
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwadrechen für auf
düsi Boden liegende Erntegüter, insbesondere für Hau, mit I
Einern oder mehreren antreibbaren, auf vertikal gerichteten
Achsen drehbar angeordneten Rechkörpern, die mit bodennahen, iaramartig ausgestalteten und etwa horizontal gerichteten
Rechzinken versehen sind,
Suss seitlichen Versetzen von auf dem Boden liegendem Erntegut
iat es bereits bekannt, eine Heuerntemaschine mit mehreren in einer Reihe angeordneten, drehbar in einem Gestell gelagerten
Rechrädera zu verwenden. Dabei werden die Rechräder von einer gemeinsamen Triebwelle aus über einzelne Getriebeglieder
angetrieben, wobei in einer Arbeitslage als Seitenrechen wenigstens ein Rechrad das von einem vorangehenden
Rechrad seitlich versetzte Erntegut weiter seitlich vereetet,
bis aaitlich zur Maschine ein zum Laden geeigneter Schwad gebildet
-und dabei die bearbeitete Fläche sauber abgerecht ist.
!Derartige Heuerstemaechinen haben aber den Nachteil, daß die
isesfcrseht oder annähernd, senkrecht stehenden ReohEinJcsn di®
■#od*nnarbe aufreißest und.tißßahadigen...Dies ist jedoch haupt-
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Unterlagen s*t 7 J ι aU a φ. ι ini)%dj,lHi in "■
BAD ORIGINAL - ^
■- 2 -
sächlich bei der Heugewinnung auf Wiesen unerwünscht, weil
sieb dabei einmal Steine und Erde mit dem Erntegut veriniaölien
und zum anderen die Grasnarbe beschädigt wird und leidet-,
3ΪΕ weiterer fiachteil dieser bekannten Heuerntemaschinen
^ beetebt darin, daß die einzelnen Rechräder das Erntegut auf
deiE "3;:-%an seitwärts abrollen, wodurch zuletzt ein dicker neuste:;,
cfe entsteht. Die Verdrehung dieses Heustricks wird um so
großer , -je mehr Rechräder die Maschine aufweist. Ein derart
festgedrehter Strick läßt sich von einer nachfolgenden Lademaschine,
beispielsweise einem ieldlader, Ladewagen oder einer
Aufsammelpresse nur schlecht aufladen, weil der Heustrick von den Schwingen- oder Kettenförderern nicht portionsweise erfaßwerden
kann. Alle bekannten Aufladevorrichtungen arbeiten aber? nielit kontinierlich, sondern intermittierend, so daß jede
ψ ladevorrichtung darauf angewiesen ist, das Erntegut leicht
teilbar su erhalten. Ein IIeu3trick reißt jedoch nicht ab und
führt zu unerwünschten Verstopfungen des Ladeaggregates»
tfgabe der Erfindung ist es daher, einen Schwadrechen für
auf <ls:2 Boden liegende Erntegüter, insbesondere für Heu zu
schaffen, mittels dem die Nachteile der vorbekannten Ausführungen,
vermieden werden. Vor allem soll erreicht werden, daß die Reeiiwerkzeuge schonend über die Grasnarbe streichen und
dabsi keine Steine, Wurzeln und Erde aus dem Boden herausrechen,
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• / 9
Außerdem soll mit der zu schaffenden Vorrichtung ein lockerer ladeschwad oder mehrere kleinere NachtSchwaden, sogenannte
Loreien, gebildet werden können, die sich leioht in Portionen
aufteilen und aufnehmen lassen·
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Schwadrechen für auf dem Boden liegende Erntegüter der vorgenannten Art dadurch
erreicht, daß vertikal über den Rechzinken der an einem ein- ™
oder mehrteiligen Querträger angeordneten Rechkörper, der in Bodennähe als Abrtützschüesel ausgebildet oder mit einer oder
mehreren einstellbaren Abstützrollen versehen ist, umlaufende, bodenentfernte Mitnehmerzinken oder -bleche vorgesehen sind.
Besonders vorteilhaft iet es, die mit Rechzinken und Hitnehmersinken
oder -bleche veroohenen Rechkörper eu einer oder mehreren.
Gruppen irusar.r.engefaßt äimV an den Querträger quer zur
Fahrtrichtung anzuordnen und gruppenweise von einer gemein- *
B'ine-Λ £rlerwelle über einzelne Getriebeglieder gleichsinnig
oltr g'.-r;^nl'-'uig anzutreiben„ Hierbei sollten zweckmäßiger·»
w::^' m.: i.c-;hzi.i~ken und die vorzugsweise aus entsprechend ge-
*..r.:~if,n Blechen ;-ebildeten Mitnehmerzinken einander benachb.-..
^r Rechkörper derart ausgebildet und die Rechkörper derart
angeordnet sein, daß die Zinkenbahnen der Rechsinken und/oder
der Mitnehmersinken eich tangieren oder überschneiden, wobei
bsi einer Überschneidung der Zinkenbahnen die Zinken kamnartig
ineinandergreifen„
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• /·
Sie Rechsinken und/oder die Mitnehmer ζ ink en bzw. -bleche
sind in vorteilhafter Weise vorzugsweise in Antrieberichtung
gekrümmt, beispielsweise in Form einer logarithmisch» Spirale auszubilden und die KrUsnrung der Mitnehmersinken oder
-bleche 1st hierbei kleiner zu wählen, als die Krümmung der Rechzinken.
Die Rechkörper können, wie es bereite erwähnt wurde, in Bodennähe als Abstützschüseel ausgebildet oder mit einer oder
mehreren einstellbaren Abstützrollen versehen sein. Bei Verwendung von Abstutζschussein zur Halterung der Rechkörper
sollte die Abstützschüssel mit den Rechzinken und den MItnehmercinken an einer auf der vertikal gerichteten Achse verschiebbaren Hülse befestigt und die Achse sollte zur drehfesten
Verbindung mit der Hülse mit Ansätzen, Scheiben, Rollen oder dglο versehen sein, die in einer Ausnehmung der Hülse bei
" deren Yerstellbewegung gleiten.
Des weiteren ist es angebracht, die Rechkörper und/oder der.
starr oder gelenkig ausgebildeten Querträger mit einer Verstelleinrichtung zu versehen, mittels der die Neigung der
Reohkörper vorzugsweise in Fahrtrichtung einstellbar let, und
die RechJcörper auf des Querträger verschiebbar an«uordnen.
Ferner können die die Rechkörper tragenden Teile des Querträgers derart ausgebildet werden, daß sie getrennt oder ge-
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ο /e
BAOORfGlNAl. ;
meinaam in eine Ruhestellung hochschwenkbar und in dieser
Stellung fixierbar sind. Auch kann der Querträger um eine
etwa vertikal gerichtete Achse verschwenkbar und arretierbar beispielsweise mit einem Getriebe verbunden werden.
Um die Förderleistung des Schv/adrechens an das sich von Rechkörper
zu Rechkörper häufende Gut anzupassen, sollte der Querträger quer zur Fahrtrichtung gegenüber dem Boden geneigt "
ausgebildet oder mit einer Einrichtung zur Einstellung einer Feigung versehen sein. Zu dem gleichen Zweck ist es aber auch
möglich, mindestens einen in Förderrichtung folgenden Rechkörper, vorzugsweise den letzten Rechkörper einer Gruppe, im
fassungsvermögen größer su bemessen als den vorherigen Rechkörper.
Nach einer Weiterbildung, kann der Querträger aus einem Mehrkantprofil
hergestellt werden, und es können an desseir Profil i
angepaßte Lagerhülsen vorgesehen werden, die mit mindestens je einem Schnellverschluß ausgestattet sind»
Zum Antrieb der Rechkörper können Ketten, Riemen, Teleskop-
und/oder Schiebewellen oder dgl, verwendet werden, die innerhalb und/oder außerhalb des Querträgers angeordnet sind.
Ferner ist es auch möglich, die Rechkörper aus mit Schlitzen oder dgl. versehenen Trommeln zu bilden, wobei durch die
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BAD ORIGINAL·*- -^* <■ r :^
Schlitze die Rechzinksn und/oder die Mitnehmerzinken greifen0
Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Schwadrechen, dessen
Rechwerkzeuge in Rechsinken und Mitnehmerzinken unterteilt sind, eignet sich besonders gut zum seitlichen Versetzen von
auf dem Boden liegendem Erntegut. Die Reehzinken streichen, da sie nahezu horizontal angeordnet sind, schonend über die
ψ Grasnarbe, wobei durch die Rechzinken keine Steine, Wurzeln
oder Erde aus dem Boden herausgerissen werden. Ohne Schwierigkeiten kann mit dem vorschlagsgemäßen Schwadrechen aus
dem zu versetzenden Gut ein lockerer Ladeschwad oder mehrere kleine loreien gebildet werden„
Weitere Einzelheiten und Merkmale eines gemäß der Erfindung
ausgebildeten Schwadrechens ergeben sich aus den in der
Zeichnung dargestellten besonders vorteilhaften Ausführungs-.
beispielen sowie der nachfolgenden Beschreibung. Hierbei
zeigt: .-'■""■
Fig. 1 : eine Hinteransicht eines aus mehreren Rechkörpern
gebildeten Schwadrechens zum seitlichen Versetzen von auf dem Boden liegenden Erntegutes mit starrem Querträger,
Pig. 2 : eine Draufsicht auf den Schwadrechen nach Pig. 1,
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BAD
Fig. 3 : eine schematische Darstellung eines in Form einer
logarithmischen Spirale ausgebildeten Mitnehmerzinkene eines Rechkörpers,
Fig. 4 : eine senematische Darstellung eines in Form einer
logarithmischen Spirale ausgebildeten Rechzinkens eines Rechkörpers,
Pig. 5 ' eine Seitenansicht eines Rechkörpers, der mit Rech-
und Hitnehmerzinken versehen ist,
?ig, 6 : einen Längoschnitt durch einen höhenveretellbaren,
an ein<m starren Querträger befestigten Rechkörper,
Fig, 7 : eine W- teransicht eines Schwadreohens «um seitlichen
Versetzen dee Erategutee mit auseinandergezogenen
"ige ° : eine Draufsicht auf den Schwadrechen nach Fig. 7,
':'■;.', eine Draufsicht auf den Schwadrechen nach den Fig.
und 8 im Betriebszustand,
Fig.10 : eine Draufsicht auf den Schwadrechen nach den Fig.
und 8 jedoch mit im Betrieb zusammengeschobenen Rechrädera,
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Fig. 11 : eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbel-
spiel eines gemäfl der Erfindung ausgebildeten Schwadrechen mit gelenkig unterteiltem Querträger,
Fig. 12 : eine schematische Hinteransicht zweier Rechkörper
des Schwadreohens nach Fig. 11,
Fig. 13 : eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines zum seitlichen Verschwenken eingerichteten Schwadreohens nach der
Erfindung,
In den Fig. 1 bis 6 ist ein Aueführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Schwadrechens dargestellt. Auf
* einem starren Querträger 1 sind die Rechkörper 8 sum seitlichen Versetzen des auf dem Boden liegenden Erntegutes befestigt, die durch einen Kettentrieb 2 gemeinsam antreibbar
sind. Der Antrieb des Kettentriebes 2 erfolgt dabei von einer Gelenkwelle 5 aus über einen Kegeltrieb A auf ein Kettenrad
Der Kettentrieb 2 steht mit dem Kettenrad 5 in Eingriff und schlingt sich um eine Reihe von Kettenrädern 6 dergestalt,
daß alle Rechräder oder Rechkörper 8 gleichsinnig angetrieben
werden, um der Kette die nötige Spannung zu verleihen, sind
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auf dem Querträger 1 eine Reihe von Kettenspannrollen 7 vorgesehen, die so angeordnet sind, daß sie nachgestellt werden
können o
Auf dem starren Querträger 1 des Schwadrechens sind mehrere nebeneinander liegende Rechkörper 8 angeordnet. Die Rechkörper 8 weisen an ihrem unteren Ende eine Stützschüssel 9
auf, an deren Umfang mehrere Rechzinken 10 befestigt sind. Außerdem sind die Reohkörper 3 mit über den Rechzinken 10
angebrachten Mitnehmöreinken 11 versehen. Die Rechzinken 10
und auch die Mitnehmerzinken 11 können hierbei, wie es in
den Pig. 3 und 4 gezeigt i3t, in vorteilhafter Weise in Form einer logarithm!sehen Spirale, wobei der Tangentenwinkel
konstant ist, gekrümmt sein, e3 ist jedoch auch möglich,
Rechzinken 10 und die Mitnehmerzinken 11 andersartig zu
krümmen oder geradlinig auszubilden. Die Zinken können aus Flachfederstahl oder aus Rundfederstahl gefertigt sein.
Eine besondere Eigenart dieser Zinkenanordnung besteht darin, daß der unterste, dem Boden zugekehrte Rechzinken 10 in Drehrichtung am meisten nach außen ragt und die anderen darüber
befindlichen Recheinken 10 treppenförmlg nach innen abgestuft sind. Dadurch streift der unterste Zinken das Out von
Boden ab und fördert es treppenweise zu den nachfolgenden höheren Zinken. Die einzelnen an der Schüssel 9 befestigten
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- ίο ·
Rechzinken 10 dee benachbarten. Rechkörpers 8 duroh den
Zwischenraum hindurchetreichen können. Dabei nehmen die
Zinken des benachbarten Reohkörpers 8 das Erntegut von den
Zinken dee danebenliegenden Rechkörpers ab und fördern ··
sum nächsten Rechkörper veiter. Die oberhalb der Rechzinken
10 angeordneten und an der Welle der Reohkörper 6 befestigten Mitnehmerzinken 11, die auch ale Mitnehmerbleche ausgebildet
sein können, haben, vie es bereits dargelegt wurde, zweckmäßigerweise ebenfall» die Form einer logarithmischen Spirale,
da den Mitnehmerzinken 11 die Aufgabe zukommt, insbesondere bei sehr starkem Erntegut und bei großen Mengen, die Transportarbeit von einem Rechkörper 8 zum anderen zu unterstützen
und zu fördern«
Wie aus Fig» 1 ersichtlich ist, nimmt die Höhe und damit das
Fassungsvermögen der Rechkörper 8 von rechte nach links zu. Daraus ergibt sich eine schwache Neigung der Querträger 1
zum Boden. Dadurch wird auch das Ineinandergreifen der Rechzinken 10 benachbarter Rechkörper 8 erleichtert. Die Mitnehmerzinken 11 sind der nach links sich steigernden Erntegutmenge
in ihrer leistung angepaßt. So können, in Förderriehtung ge*
sehen, die ersten beiden Rechkörper 8 beispielsweise mit je »
einem Mitnehmerzinken 11, die beiden mittleren Rechkörper
mit je zwei und die beiden letzten mit je drei Mitnehmerzinken ausgerüstet sein.
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An dem Querträger 1 befindet eich, wie aue PIg. 2 hervorgeht,
gelenkig angeordnet eine Zugdeicheel 12 und horizontal verschwenkbar eine Spurhaltestange 13· Beide Bauteile werden in
die Ackerschiene 14 eines nicht dargestellten Schleppers eingehängt. Mt der Zugdeichsel 12 ist eine Verstellvorrichtung 15 verbunden, die auf den starren Querträger 1 einwirkt.
In Pig. 2 1st als Ausführungsbeispiel der Verstelleinrichtung ä
15 eine Spindelverstellung gezeigt, es könnte aber auch eine Hebelverstellung oder eine andere bekannte Verstellvorrichtung
dazu vorgesehen werden. Mit Hilfe der Verstellvorrichtung 15 ist es möglich, die an dem starren Querträger 1 angeordneten
Rechkörper β in Fahrtrichtung P eu neigen, so daß, wie es der Fig. 5 au entnehmen ist, der unterste RechEinken 10 jedes
Rechkörpers θ vor der Stützschüssel 9 eanft über die Grasnarbe
streicht. Mit Hilfe der Verstellvorrichtung 15 ist die Neigung in großen Grenzen verstellbar, so daß alle Arten von Erntegütern mit diesen Rechkörpern aufgenommen werden können. '
Damit eine gute Bodenanpaasung insbesondere bei unebenen Wiea^n ^ j er Feldern gewährleistet ist, können die Rechkörper 8
~ii£ "ig. 6 mit einer Verschiebevorrichtung versehen werden.
eieeem Zweck ist die von den Kettenrädern 5» 6 nach unten
verlaufende Antriebswelle 16 an ihrem unteren Ende mit Rollen 17 oder Scheiben auszustatten, die durch einen Stift 1Θ mit
der Antriebswelle 16 in Verbindung stehen. Vor der Befestigung
der Rollen 17 wird auf die Welle 16 eine Schlebehttlee 19 ge~
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schoben, die an ihrem unteren Ende einen Schieberaum 20 in Form einer Rechtecksäule oder eine geeignete Ausnehmung, in
die die Rollen 17 drehfest eingreifen können, aufweist.
Da an der verschiebbaren Hülse 19 die Schüssel 9 und daran die Rechzinken 10 und am Schaft der Sohiebehülse 19 die Mitnehmerzinken 11 befestigt sind, kann, falle ein derartig
ausgebildeter Rechkörper auf ein Hindernis aufläuft; eich
der einzelne Rechkörper heben und am Ende des Hindernisses, bedingt durch das Schwergewicht des Rechkörpers, wieder in
seine alte Stellung surUcksenken«
Bei dem Ausführungsbeispiel eines Schwadrechen gemäß den
Fig. 7 bis 10 sind zwei Rechkörper 100 an einem starren Querträger 101 in dessen Längsrichtung verschiebbar angebracht. Um dies zu ermöglichen, sind die Reohkörper 100 an
Lagerhülsen 102 befestigt. Jede LagerhUlse 102 hat einen
Schnellverschluß 103, mit dem sie auf dem Querträger 101 arretiert werden kann. Der Querträger 101 wird vorteilhafterweise aus einem Mehrkantprofil hergestellt, damit die Lagerhülsen gegen radiale Verdrehung gesichert sind. In den gezeigten Ausführungsbelspiel erfolgt der Antrieb von der nieht
dargestellten Gelenkwelle eines Schleppers au· auf ein Getriebe 104. Das Getriebe 104 ist als Wechsel- und Untersetzungsgetriebe ausgebildet, um mehrere Geschwindigkeiten
zu ermöglichen. Am GetriebeäusgflCng befindet sich ein Kegeltrieb
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105, VOn dem aus die Teleskop- oder Schiebewellen angetrieben
werden. In den Fig. 7 bis 10 sind Teleskopwellen 106 dargestellt, durch die die einzelnen Rechkörper 100 über einen
weiteren Kegeltrieb 107 angetrieben werden. Anstelle dieser
Teleskopwellen könnt« aber auch Riementriebe oder einfache
Schiebewellen verwendet werden, in denen sich eine lange Keilbahn oder eine Profilnase befindet, auf der die Kegeltriebe 107 verschoben werden können. An dem Querträger 101 ™
ist wiederum eine Zugdeichsel 108 gelenkig befestigt. Mit Hilfe einer Verstellvorrichtung 109 kann die Neigung der
Rechkörper 100 verstellt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Pig. 7 bis 10 sind
ebenfalls Rechzinken 110 vorgesehen, die die Form einer logarithmischen Spirale aufweisen. Über den Rechzinken sind
Mitnehmerbleche 111 an den Rechkörpern 100 befestigt. Die Mitnehmerbleche 111 können an ihren äußeren Enden zusätzlich ^
mit zinkenähnlichen Einschnitten ausgestattet sein, so daß es auch bei diesem Ausführungsbeispiel möglich ist, die Rechkörper 100 soweit zusammenzuschieben, daß sich die Zinkenspitzenbahnen überschneiden. Die Mitnehmerbleohe 111 sind
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel derart angeordnet,
daß sie in Drehrichtung etwas hinter den Rechzinken 110 lie» genο Sie können aber auch lotrecht über den Reohzinken liegen0
Die Maschine 1st mit Stützrollen 112 ausgerüstet.
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AIs weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 11 und 12
ein Schwadrechen zum Versetzen von auf dem Boden liegende» Out mit gelenkigem Querträger 150 dargestellt. Hierbei sind
die Mittel zum Antrieb der Rechkörper 152 in dem aus Profilrohren bestehenden Querträger angeordnet. Als Reohwtrkzeuge
werden einzelne Doppelfedern 151 verwendet. Die Doppelfedern 151 sind bei den Rechkörpern 152 an deren Dreharmen befestigt»
und zwar so, daß bei gleichsinnigem Umlauf die einzelnen Zinken, deren Zinkenspitzenbahnen 153 einander überschneiden,
aneinander vorbeigehen können (Fig. 12). Dabei streifen die Zinken der benachbarten Rechkörper das Gut von den vorhergehenden Zinken ab und geben es zum nächsten Rechkörper weiter.
Abweichend von der Fig. 12 könnten die Rechkörper 152 auch in jeweils gleicher Stellung angeordnet sein. Sorgt man nämlich
dafür, daß benachbarte Rechkörper in ihrer Höhenlage etwas voneinander abweichen, dann können die Rechzinken trotz Überschneidung frei aneinander vorbeistreichen. In !Transport st ellung können die äußeren Rechkörper hochgeklappt und festgehalten werden.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 13 und 14 ist ein
Schwadrechen zum seitlichen Versetzen von auf dem Boden liegendem Gut dargestellt, bei welchem die Querträger 200 und
201 um eine im wesentlichen vertikale Achse 202 verschwenkbar sind. Die Rechkörper 203 werden hierbei über Eellrientn 204
angetrieben. Die Querträger 20p und 201 können auf ein·» Stell-
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segment 205 nach außen oder innen um die Achse 202 rerschwenkt und durch Bolzen 206 (Fig. 13) in den einzelnen
Lagen festgestellt werden. Die Rechkörper 203 werden duroh
Stutsräder 207 getragen.
Damit die Rechkörper in eine gewisse Neigung zum Boden in Fahrtrichtung F gestellt werden können, befindet eich am Getriebegehäuse 208 eine auf die Deichsel 209 einwirkende Ver- ™
Stellvorrichtung 210. Seitlich am Getriebegehäuse 208 sind Anschlußstellen 211 (Flg. 14) vorgesehen, an denen Spuretangen 212 angelenkt sind, die über Spurhebel 213 mit den
Stttterädern 207 in Verbindung stehen. Der Schwadrechen wird durch ein· Gelenkwelle 214 τοη einem nicht dargestellten
Schlepper aus angetrieben. Für Transportstellung wird an den Halterungen 215 der Stützräder 207 eine Schraube 216 gelöst
und die Halterung 215 auf der Radachse 217 nach unten verschoben. I
Die in den Zeichnungen dargestellten Schwadrechen haben
folgende Wirkungsweisen:
Der Sohwadreohen nach den Flg. 1 bis 6 wird in das breit liegend· Erntegut gefahren. Dabei streichen die Rechsinken 10
der Rechkörper 8 sanft über den Boden und heben das Gut to« Boden ab. Die Mitnehmerzinken 11 transportieren dann das Gut
gemeinsam mit den Rechsinken 10 zum nächsten Rechkörper und τοη
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dort ebenso weiter bis zum letzten Rechkörper· Dadurch wird ein lockerer Schwad gebildet, der sich vorzüglich sogar für
solche Aufnahmevorrichtungen eignet, die absatzweise fördern.
Die Maschine gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis
10 ist besonders geeignet zum Bilden von swti Vachtschwaden (Loreien) oder zum Bilden eines großen Ladeschwads· In Fig.
bis 9 ist die Vorrichtung zum Bilden von Nachtsohwaden dargestellt. Dabei heben die Rechsinken 110 das Gut vom Boden an
und die nachfolgenden Mitnehmerbleche 111 transportieren das Gut locker in den Längsschwad· Nach Lösen der Schnellverschlüsst
103 können die beiden Rechkörper 100 auf dem Querträger 101 zusammengeschoben werden. In Fig. 10 ist eine derartige Grundstellung gezeigt. Dabei wird das Rechgut von dem rechten Rechkörper zum linken befördert, der es dann in einen Schwad, der
doppelt so hoch sein kann wie die Rechkörper selbst, ablegto
In dem Aueführungsbeispiel nach Fig. 11 und 12 ist eine Torrichtung mit gelenkigem Querträger 150 dargestellt. Dabei ist
ein Stützrad 154 unterhalb jedes Rechkörpers angeordnet, so
daß sich die einzelnen Rechkörper den Bodenunebenheiten anpassen können. Die an den lotreohten Dreharmen der Drehkörper
152 befestigten Doppelfedern 151 haben hierbei einen so grofen
lichten Federzwischenraum, daß sie auch bei Eniokbewegungen des gelenkigen Querträgers 150 nicht aneiaandersehlag«n. Di«
Zinkenspitzenbahnen 155 greifen Ineinander. Die Arbeitsweise
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bei dieser Ausführung ist die gleiche wie bei den zuvor beschriebenen.
Wie aus den einseinen Ausführungsbeispielen ersichtlich ist, kann der Antrieb der einzelnen Rechkörper durch Schieb·-*
Teleskop- oder Gelenkwellen innerhalb oder außerhalb der Querträger erfolgen.
Die dargestellten und beschriebenen Rechkörper sind, einsein oder in Gruppen zusammengefaßt, vor allen zum seitlichen
Versetzen von auf dem Boden liegendem Heu geeignet. Ee ist
aber selbstverständlich auch möglich, Güter anderer Beschaffenheit, wie beispielsweise Str/imist oder dgl·, zu bearbeiten.
21.3.1969/E/tr A 6801
909882/0058
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Schwadrechen für auf dem Boden liegende Erntegüter, insbesondere für Heu, mit einem oder mehreren antreibbaren, auf vertikal gerichteten Achsen drehbar angeordneten Rechkörpern, die mit bodennahen, kammartig ausgestalteten und etwa horizontal gerichteten Rechsinken versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß vertikal über den Rechzinken (10;11Oj$Θ90 der an einem ein- oder mehrteiligen Querträger (1;101;150) angeordneten Rechkörper (8;100;152;203), der in Bodennähe ale Abstützschüesel (9) auegebildet oder mit einer oder mehreren einstellbaren Abstützrollen (112) versehen ist, umlaufende, bodenentfernte Mitnehmersinken (11;) oder -bleche (111£H"€y) vorgesehen sind.2. Schwadrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Rechzinken (10;110;5θ9θ und Hltnenmerainken (11) oder -bleche (111/5+0) versehenen Rechkörper (8;100;152(203)■ ■ ' #zu einer oder mehreren Gruppen zusammenfaßt an de« Quer-· träger (1;101;150) quer zur Fahrtrichtung angeordnet sind und gruppenweise von einer gemeinsamen Triebwelle (5)105) über einzelne Getriebeglieder (4,5;105,106) gleichsinnig oder gegenläufig antreibbar sind.909882/0068Neue Unterlagen (Art 7 s ι Abs. 2 Nr. 1 s*. < ^-' ^geges. v. 4.9.BAD ORIQINAL3. Schwadrechen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn· zeichnet, daß die RechBinken (10) und die vorzugsweise aus entsprechend geformten Blechen gebildeten Hltnehmerzinken (11) einander benachbarter Reohkörper (8) derart nahe nebeneinander angeordnet sind, daß die Zinkenbahnen der Rechzinken (10) und/oder der Mitnehmerzinken (11) sich tangieren oder überschneiden, wobei im Falle einer Überschneidung der Zinkenbahnen die Zinken (10,11) kamnartlg Ineinandergreifen.4. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die RechBinken (1O;11O;151) und/oder Mitnehmerzinken (11) bzw. -bleche (111) in Antrieberichtung gekrümmt, beispielsweise in Form einer logarithmischen Spirale, ausgebildet sind.5. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch t gekennzeichnet, daß die Krümmung der Mitnehmerzinken (11) oder »bleche (111) kleiner 1st als die Krümmung der Reehzlnken (10;110).6. Schwadrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AbatützschUaeel (9) mit den Rechzinken (10) und den Mitnehmerzinken (11) an einer auf der vertikal gerichteten Achse (16) verschiebbaren Hülse (19) befestigt sind und daß909882/0050 ·/·BAD ORIGINAL-1N-die Achse (16) zur drehfesten Verbindung mit der Hülse mit Ansätzen, Sohelben oder Hollen (17) versehen let, die in einer Ausnehmung (20) der Hülse (19) bei deren Verstellbewegung gleiten.7. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bie 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechkörper (8;100;152) und/oder der starr oder gelenkig ausgebildete Querträger (1;1O1;15O) mit einer Verstelleinrichtung (15;109) versehen let, mittels der die Neigung der Rechkörper (8;100;152) vorzugsweise in Fahrtrichtung (F) einstellbar 1st·8. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (1) quer zur Fahrtrichtung gegenüber dem Boden geneigt auegebildet oder Mit einer Einrichtung zur Einstellung einer Neigung versehen let«9. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechkörper (100;152) auf dem vorzugsweise aus einem Mehrkantprofil gebildeten Querträger · (101;150) verschiebbar angeordnet sind·10. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querträger (101) an dessen Profil angepaßte Lagerhülsen (102) vorgesehen sind, die mit mindestens je einem SohnellverschluS (103) ausgestattet sind.909882/005* . ./.BAD ORfQiNAL-ΧΜ11. Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rechkörper (152) tragenden Teile des Querträgers (150) getrennt oder geaeinaaji in eine Ruhestellung hochschwenkbar und in dieser Stellung fixierbar sind«12« Schwadrechen nach einem der Ansprüohe 1 bis 11, dadurch % gekennzeichnet, daß der Querträger (200,201) um ein· etwa vertikal gerichtete Achse (202) verschwenkbar und arretierbar beispielsweise mit einem Getriebe (208) verbunden ist.13· Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer in Förderrichtung folgender Rechkörper, vorzugsweise der letzte Rechkörper einer Gruppe, im Fassungsvermögen größer bemessen ist g als der vorherige Rechkörper.14« Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Rechkörper (8;100) innerhalb und/oder außerhalb des Querträgere (1;1O1) Ketten (2), Riemen, Teleskop- und/oder Schiebewellen (106) oder dglc vorgesehen sind.15· Schwadrechen nach einem der Ansprüche 1 bis 14· dadurch gekennzeichnet, daß die ReehkSrper (152) aus mit Schlitzen909882/005« . ,oder ähnlichen öffnungen versehenen Trommeln gebildet sind, wobei durch die Schlitze die Rechzinken (151) und/oder die Mitnehmerzinken greifen.21.3.1969(E/tr A 6801909882/0058
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (5)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2438414A1 (fr) * | 1978-10-11 | 1980-05-09 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Machine a recolter le foin |
| EP0217436A1 (de) * | 1985-09-05 | 1987-04-08 | C. van der Lely N.V. | Maschine zur Behandlung von Gras, Heu oder sonstigen Gewächsen auf dem Boden |
| EP0337559A1 (de) * | 1988-04-12 | 1989-10-18 | C. van der Lely N.V. | Landwirtschaftliche Maschine |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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- 1967-08-25 GB GB3914867A patent/GB1178409A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2438414A1 (fr) * | 1978-10-11 | 1980-05-09 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Machine a recolter le foin |
| EP0217436A1 (de) * | 1985-09-05 | 1987-04-08 | C. van der Lely N.V. | Maschine zur Behandlung von Gras, Heu oder sonstigen Gewächsen auf dem Boden |
| US4776157A (en) * | 1985-09-05 | 1988-10-11 | C. Van Der Lely, N.V. | Machine for working grass, hay or other crops on the field |
| EP0337559A1 (de) * | 1988-04-12 | 1989-10-18 | C. van der Lely N.V. | Landwirtschaftliche Maschine |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| CH465300A (de) | 1968-11-15 |
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