DE3027320A1 - Naehmaschine - Google Patents
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- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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Description
302732Q
Nähmaschine
Die Erfindung betrifft eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine
mit die Nähstiche ausbildenden Einrichtungen, die elektronisch so gesteuert werden, daß sie die relative Lage
zwischen einem zu nähenden Stoff und einer Nadel ändern, um dadurch ein Nähstichmuster zu erzeugen. Die Erfindung betrifft
insbesondere eine Nähmaschine, die in der Lage ist, die Gesamtnähstichmusterläxige vom ersten Stich bis zum
letzten Stich zu bestimmen und ein Muster der gewünschten Länge auszubilden,und die anschließend nach der Erzeugung des
Musters anhalten kann. Die erfindungsgemäße Nähmaschine erzeugt nämlich nur ein Muster bestimmter Größe und hält anschließend
automatisch an.
Die elektronisch gesteuerte Nähmaschine kann ein gewähltes Muster erzeugen und dann angehalten werden. Bei der Ausbildung
eines kombinierten Serienmusters aus gleichen Mustern oder verschiedenen Mustern wird es jedoch notwendig, die
Größe jedes Musters aufgrund der Größe des zu nähenden Stoffes oder dem gegenseitigen Gleichgewicht zwischen den Mustern,
d:.e das kombinierte Muster bilden, zu bestimmen. Diesem Erfordernis
können jedoch herkömmliche Nähmaschinen nicht gleichzeitig genügen. Selbst wenn beispielsweise die Anzahl
der Nähstiche bestimmt wird, um Knopflöcher mit einer bestimmten Größe ze. bilden, werden aufgrund der Unterschiede
in der Dicke und der Art des zu nähenden Stoffes nicht immer gleich große Knopflöcher erzeugt. Es ist daher bisher notwendig,
zur Bestätigung einen Nähversuch auszuführen.
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Durch die Erfindung sollen die Mangel der bekannten Nähmaschinen beseitigt werden und soll insbesondere die Größe eines
Musters mit Hilfe einer Zusatzeinrichtung am Stoffdrückerfuß festgelegt werden, die mit dem zu nähenden Stoff
beweglich ist, und soll elektrisch der Sollwert und die sich bewegende Stoffmenge wahrgenommen werden, Su daß die Stofftransportlänge
entsprechend dem Sollwert festgelegt werden kann und die Stofftransportlänge auf die tatsächliche, sich
bewegende Stoffmenge ansprechend geändert werden kann, wodurch das Muster die bestimmte Länge haben kann und die Nähmaschine
angehalten wird, nachdem das Muster gebildet ist.
Durch die Erfindung soll weiterhin die Leistungsfähigkeit der Nähmaschine' erhöht werden und sollen der Aufbau sowie die Arbeitsweise
der Steuerung vereinfacht werden.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Nähfußzusatzeinrichtung gemäß eines
Ausführungsbeispiels der Erfindung, die an der Druckstange einer Nähmaschine angebracht
ist;
Fig. 2 das Blockschaltbild der Steuerschaltung
gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 3 ein Zeitsteuerdiagramm, und
Fig. 4 das Flußdiagramm gemäß aines Ausführungs
beispiels der Erfindung.
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ORIGINAL
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Fig. 1 zeigt einen Nähfuß und die Bauelemente eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung, die an einer nicht dargestellten Nähmaschine angebracht sind, wobei der Nähfußrahmen 1
an seiner Unterseite mit einem Material mit großem Reibungewiderstand,
wie beispielsweise Gummi, (das nicht dargestellt ist) versehen ist, am einen Schlupf zwischen der Nühfußzusatzeinrichtung
und dem zu nähenden Stoff zu verhindern. Ein Nähfuß 2 ist an eii:.om Fußhalter 4 befestigt, dor an eine
Druckstange 3 geschraubt ist. Der Nähfußrahmen 1 wird durch den Nähfuß 2 gehalten und ist nach rechts und links beweglich.
Eine Zahnleiste 5, die an einer Führungsplatte 6 ausgebildet ist, die am Nähfußrahmen 1 fest angebracht ist, wird
durch die Führungsplatte 6 gehalten und ist nach rechts und links beweglich. Es ist ein Zapfen 7 für die Zahnleiste 5
vorgesehen. Der Zapfen 7 ist an einer gewünschten Stelle relativ zu Skalen 8 befestigt, die am Nähfußrahmen 1 markiert
sind, um die Länge eines zu nähenden Musters zu bezeichnen, so daß die Zahnleiste 5 an einer gewünschten Stelle am Nähfußrahmen
1 fest angeordnet wird. Der Nähfuß 2 ist mit einer Markierung 9 versehen, die die Einstichstelle der Naael beim
Nähen von geraden Nähten und Zickzacknähten bezeichnet. Eine nicht dargestellte Feder ist zwischen dem Nähfuß 2 und dem
Fußrahmen 1 vorgesehen, um den Fußrahmen 1 nach rechts in der Zeichnung soweit vorzuspannen, bis er in der dargestellten
Lage an einen nicht dargestolten Anschlag anschlägt, wobei der Nullpunkt 8a der Skala 8 mit der Markierung 9 übereinstimmt.
Der Nähfußrahmen v/ird nach links gegen die Feder zvpammen mit dem Stoff während dessen Vorbewegung beim Nähen
bewegt, wobei dann, wenn der Zapfen 7 zu der Nadeleinstichmarkierung 9 kommt, die Nähmaschine angehalten v/ird. Ein
Drehpotentiometer R, das am Nähfuß 2 angebracht ist, weist ein Ritzel 10 auf, das an seiner Drehwelle angebracht ist.
Das Ritzel 10 kämmt mit der Zahnleiste 5. Durch die feste
Einstellung des Zapfens 7 auf eine der Skalen 8 wird die Anfangseinstellung des Potentiometers R festgelegt. Wenn der
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Zapfen zur Markierung 9 korunt, wird die Nähmaschine automatisch
angehalten. Ein Zuleitungsdraht 11 des Potentiometers R ist über einen nicht dargestellten Stecker mit einer später
beschriebenen Steuereinrichtung verbunden, die im Maschinengehäuse aufgenommen ist. Statt eines Drehpotentiometers
R kann ein lineares Potentiometer verwandt werden. In diesem Fall wird keane Zahnleiste 5 benutzt und liegt der
Kontaktarm des linearen Potentiometers auf einer bestimmten Skala 8 des Nähfußrahmens 1.
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild einer Steuerschaltung mit einem Festspeicher ROM, der eine VielzaL.1 von Nähstichmuster-Steuersignalen
einschließlich der Knopflochnähstichsteuersignale und der Programmsteuersignale speichert. Eine zentrale
Datenverarbeitungseinheit CPU ist für alle Programmsteuerungen vorgesehen. Ein Speicher mit direktem Zugriff
RAM speichert kurzzeitig die Prozesse der Programmoperationen und deren Ergebnisse. Mit I/O isL ein Eingang und Ausgang
bezeichnet. Der Speicher .ROM, die Datenverarbeitungseinheit CPU, der Speicher RAM und der Eingang/Ausgang bilden einen
elektronischen Kleinrechner. Ein Musterwähler PS enthält nicht dargestellte Musterwählschalter, die an der Oberseite der
Nähmaschine vorgesehen sind. ¥enn ein gewünschtes Muster gewählt wird, wird das Ergebnis dieser Wahl im Speicher RAM gespeichert.
Ein Impulsgenerator PG an der Armwelle gibt einen Impuls pro Umdrehung der Armwelle der Nähmaschine aus. Der
Inpuls liegt an der Datenverarbeitungseinheit CPU, um die Nähstichsteuersignale
vom Speicher ROM auszulesen. Elektrische Treiberteile DVg und DVp steuern die Nadelschwingamplitude
und die Stofftransportbewegung. Die Treiberteile betreiben
einen Nadelschwiugsteuermotor Mg und einen Stofftransportsteuermotor
Mp jeweils nach Maßgabe der Signale von der Datenverarbeitungseinheit
CPU. Eine Anhalt e-einrichtung BD bremst den nicht dargestellten Masr.hinenmotor nach Maßgabe
des Signals von der zentralen Datenverarbeitungseinheit CPU
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und hält die Nadel in einer bestimmten Stellung, beispielsweise
am oberen Totpunkt, an.
Der Speicher ROM speichert die Nadelschwingeteuersignale und
die Stofftransportsteuersignale hinsichtlich einer der Adressen. Fig. 3 zeigt die Beziehung zwischen dem Auslesen der
Steuerdaten und ihrem Wirksamwerden. In Fig. 3A sind die Oberfläche P der Stichplatte und der geometrische Ort N der
Vertikalbewegung des unteren Punktes der Nadel dargestellt, wobei die Nähmaschine mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben
wird. A^, Ap sind die Zeitpunkte zum Auslesen
der Steuerdaten für die Nadel und den Stofftransport vom
Speicher ROM. Wenn beispielsweise zum Zeitpunkt A^ ein Muster
gewählt wird, werden die Steuerdaten in dem gesamten Bereich ausgelesen, in dem sich der Nadelnunkt N über der Stichplatte
P nach dem Zeitpunkt A^ befindet. Die zum Zeitpunkt A^ ausgelesenen
Nadelsteuerdaten steuern augenblicklich den Nadelsteuermotor Mg und bestimmten die Nadelschwingposition S^, an
der die Nadel in den Stoff eintritt. Fig. 3B zeigt, daß der
Transporteur den St~ff an den erhöhten Bereichen F1, F1^
transportiert, während sich die Nadel über u.sr Stichplatte
P in Fig. 3a befindet. Die Transport?teuerdaten für den Stoff,
die zum Zeitpunkt A^ ausgelesen werden, steuern den Stofftransportsteuermotor
M„ mit einer derartigen Phase, daß sich die Nadel anschließend unter der Stichplatte P befindet, um
einen nicht dargestellten Transpoi-tregler zu steuern, und
führen im erhöhten Teil F 1^ den Stofftransport vom anfänglichen
Nadeleintrittspunkt S^ zum zweiten Eintrittspunkt S2 aus.
Im folgenden wird anhand des Flußdiagr&uims in Fig. 4 die Arbeitsweise
des Ausführungsbeispiels der Erfindung mit dem oben beschriebenen Aufbau näher erläutert. Wenn die in Fig. 2
dargestellte Steuerschaltung mit Energie versorgt wird, wird sie in Betrieb gesetzt und beginnt ein Programm. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU liest die Wahl am Musterwählteil PS
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aus und bestätigt, daß das Potentiometer R über die Zuleitung
11 mit der Steuerschaltung verbunden ist, und daß die Zahnleiste 5 durch den Zapfen 7 relativ zur Skala 8 an einer Stelle
festgelegt ist, die der kleinsten steuerbaren Länge des gewählten Musters entspricht. Es wird beispielsweise bestätigt,
daß die Zahnleiste 5 so eingestellt ist, daß ein Knopfloch mit einer bestimmten Länge erzeugt wird. Wenn die Einstellung
vorgenommen ist, liest die DateiAverarbeitungseinheit CPU den
Anfangssollwert Ro des Potentiometers R aus, der der festen Lage des Zapfens 7 entspricht, wobei die Datenverarbeitungseinheit CPU diesen Anfangssollwert speichert. Wenn die Einstellung
nicht vorgenommen ist, erfolgt das normale fortlaufende Nähenin einer nicht dargestellten Routine. Anschliessend
liest die Datenverarbeitungseinheit CPU die Nähstichsteuerdaten des Speichers ROM zu einem Zeitpunkt, beispielsweise
dem Zeitpunkt A^, aus, während sich die Nadel über der
Stichplatte P befindet, und steuert die Datenverarbeitungseinheit CPU aen Nadelschwingsteuermotor MB,um die Nadelschwingbewegung
zu steuern, und dadurch die Anfangsnadelstellung zu bestimmen. Wenn ein nicht dargestellter Maschinensteuerschalter
betätigt wird, näht die Nadel mit dem Anfangseinstich S1.
Wenn ein anderes Muster als das Knopfloch gewählt worden ist, berechnet die zentrale Datenverarbeitungseinheit CPU ein Verhältnis
K zwischen der Länge des durcli den Anfangssollwert
Ro des Potentiometers R bezeichneten Musters und der algebraischen Gesamtsumme 2" ROM jeder Nähstichlänge, die bezüglich
des gewählten Musters aus dem Speicher ROM ausgelesen
wird. Dieses Verhältnis bezeichnet das Verhältnis der Länge des durch den Zapfen 7 bezeichneten Musters zur Standardlänge
des gewählten Musters. Die Daten ROM füi den Anfangsstofftransport,
die aus dem Speicher ROM ausgelesen werden, werden mit dem Verhältnis K multipliziert, um bestimmte Nähstichlangensteuerdaten
F zu liefern und damit den Anfangsstofftransport zu steuern. Da bestimmte Nähstichlängensteuerdaten P1 beim
zweiten Nähstich und bei den späteren Nähstichen hinsichtlich
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eines Änderungskoeffizienten auf der Grundlage einer tatsächlichen
Messung verwandt werden, werden die Daten F durch die Daten ^ür den Anfangsstofftransport ersetzt und wird
der Stofftx-ansportsteuermotor M51 zum Zeitpunkt C^ durch die
Daten P1 betrieben. In Fig. 4 ist der oben erwähnte Änderungskoöffizient
mit T bezeichnet, wobei dieser Koeffizient T gleich 1 gesetzt wird, um eine später beschriebene Berechnung
durchzuführen. Die Datenverarbeitungseinhei^ CPU liest anschließend
die zweiten Nähstichsteuerdaten vom Speicher ROM zum Zeitpunkt Ap, um den Motor Mß entsprechend der Nadelsteuerdaten
für den zweiten Nähstich anzutreiben. Während die Maschine läuft, wird der Motor Mp durch die Transportsteuerdaten
angesteuert, um die Bewegung des Transporteurs im Bereich F!. zu steuern, während sich die Nadel über der Stichplatte
P befindet. Die Nadel kommt dann zum Stoffeinstichpunkt
Sp, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn zum Zeitpunkt
B2 der Stofftransport beendet ist, wird der Wert des
Potentiometers R ausgelesen und gleich R1 gesetzt. Bei üem
vorliegenden Ausführungsbeispiel basiert der Stofftransport,
der den Zeitpunkt B. erreicht, auf der Information des Stofftransports
des gewählten Musters vor einer neuen Musterwahl. Der NähfußrsLmen 1 wird jedoch gegen den Stoff gedrückt, nachdem
die anfängliche NadelabsenkstelJ.ung bestätigt worden ist,
d.h. nachdem der Stofftransport vov der neuen Musterwahl zum
Zeitpunkt B,. beendet ist. Der Anfangsstoff transport ein^s
neuen Musters v/ird daher nicht durch die Information vor der neuen Musterwahl beeinflußt. Anschließend ermittelt die Datenverarbeitungseinheit
CtU den Unterschied zwischen der StofftransportbeStimmung F und der Bewegungsstrecke RO-R1
des Potentiometers R, d.h. den Fehlerunterschied e. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU bestätigt, daß F1 und F'- e für die folgende Steuerung nicht gleich 0 sind und legt ein
neues Verhältnis K zwischen R1 und der verbleibenden arithmetischen
Gesamtsumme 21 ROM nach Subtraktion eines Stofftransportes,
der bereits ausgeführt ist, fest. Der Änderunä's-
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koeffizient T wird dann dazu benutzt, einen neuen Koeffizienten T zu bilden, der durch den Unterschied e geändert ist,
um dadurch arneut geänderte Nähstichlangensteuerdaten F1 zu
bilden. Wenn irgendein Wert F1 und F1 - e nahezu gleich 0
ist, d.h.,wenn die Stofftransportbestimmung gleich 0 ist, oder
wenn sich das Potentiometer R kaum bewegt hat, werden die vorhergehenden Daten benutzt anstatt erneut de.o Verhältnis K und
den Koeffizienten T zn bilden. Anschließend wird ein neues
Verhältnis K dazu benutzt, einen Fehler e im nächsten Schritt zu erhalten, um bestimmte Nähstichlangensteuerdaten F zu bilden,
wie es oben beschrieben wurde. Der neue Wert Rr wird gleich dem Wert Ro gesetzt, um einen Unterschied L und ein
Verhältnis K im nächsten Schritt zu erhalten. Wenn R1 nicht
gleich 0 ist, wird dadurch weiter genäht, daß die Schritte nach dem Auslesen des Speichers ROM wiederholt werden, und
wenn der Wert des Potentiometers R gleich 0 wird, sind alle Nähstiche eines Muters ausgeführt. Der Zapfen 7 kommt zur
Markierung 9 und die Anhalteeinrichtung BD wird betätigt, um die Mähmaschine mit der Nadel am oberen Totpunkt anzuhalten,
woraufhin das Programm zum Anfang RET zurückkehrt. ¥enn die Druckstange 3 angehoben wird, wird der Nähfußrahmen 1 vom
Stoff gelöst und kehrt das Potentiometer R auf die Anfangseinstellung zurück. Die Zeitpunkte A^, A2 B1, B2 werden
durch den Impulsgenerator PG der Armwelle erfaßt.
Im, folgenaen wird auf das Nähen eines Knopfloches als ein Anwendungsbeispiel
der erfiniungsgemäßen Anordnung Bezug genommen.
Ein Knopfloch v/ird mii: linken Längsneftstichen, ersten
Verriegelungsstichen, rechten Längsheftstichen und zweiten Verriegelungsstichen gebildet. Wenn durch den Musterwählteil
PS das Nähen eines Knopfloches gewählt ist, tritt die Nadel
in den Stoff am Punkt S^ ein und wird anschließend der Anfangswert
RO des Potentiometers R als Wert R„ gewählt. Anschließend
werden die Standardstrofftransportsteuerdaten F,,
die im Speicher ROM für die linken Längsheftstiche gespei-
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chert sind, durch die Daten F' ersetzt, die "bestimmte Nähstichlängensteuerdaten
sind, die im Hinblick auf den Änderungskoeffizienten auf der Grundlage der tatsächlichen Messung
für die Nähstiche vom später erwähnten zweiten Stich gewählt sind. Die Daten F1 werden anstelle der Daten F. ohne
Änderung für den ersten Transport verwandt. Der Stofftransportsteuermotor
Mp wild entsprechend den Daten F1 zum Zeitpunkt
C. angetrieben. Die zweiten Nähstichsteuerdaten des Speichers ROM werden zum Zeitpunkt Ap ausgelesen, wie es oben
beschrieben wurde, und der Nadelstfiuermotor Mg wird nach Maßgabe
der Nadeisteuerdaten für den zweiten Stich betrieben.
Der Stoff wird im Bereich F^' wie erwähnt transportiert, und
die Nadel erreicht den zweiten Einstichpunkt Sp- Der Wert des
Potentiometers R wird zum Zeitpunkt B2 ausgelesen und gleich
R1 gesetzt. Im nächsten Schritt wird der Unterschied e zwischen
den Standardstofftransportsteuerdaten F^ für die linken
Län^oheftstiche und der Bewegungsstrecke Rp-R1 des Potentiometers
R ermittelt. Dann wird für die nächste folgende Steuerung bestätigt, daß F' und F' - e nicht gleich O sind
und wird der Wert F' neu gebildet, der um den Unterschied e
geändert ist. Wenn irgendein Wert Ff und F' - e nahezu gleich
O ist, werden die vorhergehenden Daten F1 verwandt. Anschliessend
wird der reue Wert R1 gleich RF gesetzt, um den nächsten
Unterschied e zu bilden. Wenn R' nieCt gleich 0 ist, werden
die Schritte nach dem Auslesen dec Speichers ROM wiederholt,
um weiter zu nähen, bis der Wert des Potentiometer= R gleich O wird. Dann sind alle Stiche der linken Heftnaht ausgeführt
und kommt der Zapfen 7 zur Markierung 9. Das Programm geht auf das Nähen der ersten Verriegelungsctiche über. Was die
Verriegelungsstiche anbetrifft, so wird zur Vereinfachung der Darstellung der Erfindung auf Einzelheiten der Stichsteuerung
verzichtet. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß davon ausgegangen
wird, daß die Stofftransportkoordinaten am Anfang und
am Ende übereinstimmen. Wenn die ersten Verriegelungsstiche
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ausgeführt sind, wird mit dem Nähen der rechten Längsheftstiche "begonnen, wie es bei den linken Längsheftstichen der
Fall ist, indem Standardstofftransportsteuerdaten Fg verwandt
"werden, die im Speicher ROM gespeichert sind. Die Tatsache, daß der Wert des Potentiometers R gleich dem Anfangswert
Ro wird, zeigt an, daß die Stofftransportkoordinatö auf die Anfangsstichposition des Knopfloches zurückgekehrt ist, und ·
daß die bestimmte Länge der rechten Längsheftstiche erreicht ist. Nachdem die zweiten Verriegelungsstiche ausgebildet sind,
wird die Anhalteeinrichtung BD betätigt, um die Nähmaschine mit einer sich am oberen Totpunkt befindlichen Nadel anzuhalten
und kehrt das Programm zum Anfang zurück. Erfindungsgemäß
werden die Standardstofftransportsteuerdaten F im Speicher ROM gespeichert, um bei der normalen Wahl der Knopflochnähstiche
davon ausgelesen zu v/erden. Es ist jedoch auch möglich, von Hand aus diesen Wert zu ändern, wenn das notwendig
werden sollte.
Wenn in der oben beschriebenen Weise gemäß der Erfindung ein
Muster gewählt wird und die Musterlänge in 'fransportrichtung
festgelegt wird, wird der Stofftransport auf der Grundlage
einer tatsächlichen Messung gesteuert, so daß das Muster mix
der gewünschten Länge unabhängig von der Stärke und der Art des Stoffes erzeugt wird. Zur Ausbildung eines kombinierten
Musters aus verschiedenen Einzelmustern ist daher das Gleichgewicht zwischen den Mustern wahlfrei, wobei der Aufbau und
dj.e Arbeitsweise der Steuerung sehr einfach sind.
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@AD ORIGINAL
-413 r
Leerseite
Claims (1)
- Dr. F. Zurnstein sen. - Di1. E. Assrrtanri - Dr. F:. Koenigsberge-Dipl.-Phys. R. Holzbauer - Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun.8000 München 2 · Brauhausstraße 4 · T'.u'fon SammelNr. 22 5341 ■ Telegramme Zumpat - Telex 5299793/LiP-55708-575Janome Sewing Machine Co.,Ltd., Tokyo/JapanPATENTANSPRUCHNähmaschine mit Nähstiche ausbildende-η Einrichtungen, die elektronisch betrieben werden, um die Nadelschwingbcwegung und die Stofftransportbewegung durch den Transporteur zu steuern,gekennzeichnet durch eine elektronische Speichereinrichtung, die Nähstichsteuerdaten für eine Vielzahl von Nähstichmustern speichert, die von der *,ähmaschine erzeugt werden, durch eine Hust^rwähleinrichtung, die von Hand aus betätigt wird, um irgendeines der Nähstichmuster auszuwählen, durch eine Stoffdrückereinrichtung, die einen Teil aufweist, dor zusammen mit dem Transporteur im selben Ausmai3 und in dieselbe Richtung bewegbar ist, dui-ch eine Einrichtung, die mit der Stoffdrückereinrichtung zusammenarbeitet, um die Lage des beweglichen Teils der Stoffdrückereinrichtung wahrzunehmen, durch eine Einrichtung zum Einstellen des beweglichen Teils, um die Länge des gewählten Musters in Transportrichtung vorzubestimmen, durch eine Recheneinrichtung, die ein Stofftranspoz^tsteuersignal für jeden Nähstich des Musters bestimmt, das030066/0805BAD ORIGINALmittels eines Verhältnisses zwischen dem Sollwert der Nähstichlängenfestlegungseinrichtung und der algebraischen Gesamtsumme des Transports des Musters gewählt wird, die durch die Daten bestimmt ist, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, wobei die Recheneinrichtung das Stofftransportsteuersignal und ein Signal von der Einrichtung zum Wahrnehmen der Lage des beweglichen Teils empfängt, das auf der Bewegungsstrecke aufgrund des StofftransportSteuersignals beruht,und die beiden Signale pro Stich vergleicht, um das Stofftransportsteuersignal so zu ändern, daß es mit der Stofftransportlänge übereinstimmt, die durch das Stofftransportsteuersignal und die Bewegungsstrecke des beweglichen Teiles bestimmt ist, wobei weiterhin die Recheneinrichtung ein Signal zum Anhalten der Nähmaschine erzeugt, wenn die Länge der S±-iche,die du-.ch die Einstelleinrichtung bestimmt ist, erreicht ist, und durch eine elektromagnetische Einrichtung, die durch das Signal von der Recheneinrichtung betrieben wird, um die Bewegung des Transporteurs zu steuern.030066/0805
BAD ORIGINAL
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4343249A (en) | 1982-08-10 |
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