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Gleichrichtereinheit und diese aufnehmendes Schleifring-
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lager bei Wechselstromyeneratoren Stand der Technik Die Erfindung
geht aus von einer Gleichrichtereinheit und einem diese aufnehmenden Schleifringlager
bei Wechselstromgeneratoren nach der Gattung des Hauptanspruchs.
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Es sind bereits verschiedene Arten von Gleichrichtereinheiten auch
für Wechselstromgeneratoren vorzugsweise Drehstromgeneratoren bei Kraftfahrzeugen
und sonstigen beweglichen Einheiten bekannt. Die bekannten Generatoren weisen allgemein
eine zylindrische Form auf und verfügen über Gleichrichtereinheiten in Gestalt einer
Kreisscheibe. Die Gleichrichtereinlleit ist üblicherweise im Schleifringlaqerabguß
des Drehstromgenerators angeordnet, wobei es bekannt ist, an einer isolierten Leiterplatte,
in welche
Leiterdrähte eingebettet sind, kreissektorförmige Kühlbleche
zu befestigen, die der Kühlung der die eigentlichten Gleichrichter bildenden Dioden
dienen. Durch Verbindung der Diodenanschlußdrähte mit den Leiterdrähten der umspritzten
Leiterplatte wird die gewünschte Schaltung der Gleichrichtereinheit hergestellt.
Dabei können die Wechselstromzuführungen des Generators mit je einem Kühlblech verbunden
werden, während die Gleichspannungsausgänge von den Leiterdrähten der Leiterplatte
durch Bolzen herausgeführt werden. Es ist auch bekannt, an der Leiterplatte und
insofern vom Schleifringlagerabguß zugänglich Anschlüsse zur Abnahme der Erregerspannung
und einer Phasenspannung anzuordnen.
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Für die verschiedenen Anwendungszwecke ist es erforderlich, die jeweiligen
Schleifringlagerabgüsse für die Drehstromgeneratoren und die entsprechend zugeordneten
Gleichrichtereinheiten einschließlich Leiterplatte und Kühlblechen unterschiedlich
auszubilden, was aufwendig ist und zu einer entsprechend umständlichen Lagerhaltung
zwingt. Es besteht daher Bedarf nach einer universellen Ausbildung des Schleifringlagerabgusses
sowie der zugeordneten Gleichrichtereinheit bei Drehstromgeneratoren, die als Einheitsystem
so ausgelegt und geformt sind, daß sie für Generatoren mit unterschiedlichen Einsatzbedingungen
jeweils anwendbar sind ohne weitere zusätzliche Bearbeitung und wobei insbesondere
auch verschiedene Anschlußmöglichkeiten wahlweise angeboten sind.
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Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Gleichrichtereinheit mit
zugehörigem Schleifringlager bei Wechselstromgeneratoren mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß beliebig unterschiedliche Bauformen
von Drehstromgeneratoren sich eines einheitlichen Schleifringlager-und Gleichrichtersystems
bedienen können, wobei insbesondere ein wahlweiser Stecker- oder Bolzenanschluß
für die Gleichspannungsausgänge von den Leiterdrähten der Leiterplatte möglich ist.
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Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der Erfindung möglich. Schleifringlagerabguß
und Gleichrichtereinheit können weiterhin wahlweise mit einer Phasenspannungs-Anschlußklemme
(Klemme W) ausgerüstet werden, wobei auch diese wahlweise als Stecker- und/oder
Bolzenanschluß herausgeführt sein kann. Weiterhin ist der Einbau von einem Uberspannungsschutz
dienenden sechs Erregerdioden möglich, wobei durch geeignete Maßnahmen für erschwerte
Bedingungen ein Staubschutz wahlweise für die Leiterplatte und das gesamte Drehstrominnere
möglich ist.
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Durch eine verlängerte Halteschraube ist am Schleifringlagerabguß
ein Minusanschluß möglich, außerdem kann der Anbau einer Frischluftzuführung vorgesehen
sein. Je nach dem Belastungsfall können in ihrem Durchmesser unterschiedliche Kugellager
eingepaßt werden, wobei am Schleifringlager entweder ein Anbauregler mit Bürstenhalter
vorgesehen sein kann oder lediglich ein Bürstenhalter mit einem Dreifachstecker
für die Vornahme von Verbindungen
zu einem Wegbauregler.
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Zeichnung Ausführungsbeispiele des universell anwendbaren Systems
aus Einheitsschleifringlagerabguß und Einheitsgleichrichtersystem sind in der Zeichnung
dargestellt und in den zugehörigen Beschreibungen näher erläutert. Es zeigen Fig.
1 den Grundaufbau eines Drehstromgenerators mit Staubschutz in einer Schnittdarstellung,
wobei lediglich den Schleifringlagerabguß und die Gleichrichtereinheit betreffende
Bereiche im einzelnen dargestellt sind, die Fig. 1a das elektrische Schaltbild eines
Drehstromgenerators, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schleifringlager von vorn, Fig.
3 eine Draufsicht auf die umspritzte Leiterplatte, Fig. 4 eine Ansicht auf die mit
Kühlkörpern bestückte Leiterplatte, Fig. 5 zeigt eine erste Ausführungsform der
Steckeranschlußeinheit, eingegossen in den an der Leiterplatte befestigten Kühlkörper
und die Fig. 6, 7 und 8 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel für das die Stecker
aufnehmende und mit dem Kühlkörper zu verbindende Isolierteil jeweils im Schnitt,
in einer Seitenansicht und in einer Ansicht von oben für die Aufnahme von zwei Flachsteckern.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele Der Grundgedanke der Erfindung
besteht darin, den Gleichrichterbereich und das zugeordnete Schleifringlagerschild
oder -abguß bei Drehstromgeneratoren für Kraftfahrzeuge oder sonstige mobile Einheiten
so universell auszubilden, daß mit einer vorgegebenen Form des Schleifringlagers,
der umspritzten Leiterplatte und der Kühlbleche eine Vielzahl von Möglichkeiten
für die wahlweise Ausbildung des Drehstromgenerators selbst geschaffen werden, und
zwar insbesondere hinsichtlich der Anordnung der Spannungen führenden Ausgänge als
Stecker- oder Bolzenanschlüsse.
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In Fig. 1 ist der Drehstromgenerator insgesamt mit 1 bezeichnet; er
umfaßt ein Ständerpaket 2 mit den Ständerwicklungen U, V und W, wie sie in Fig.
1a nochmals symbolisch dargestellt sind. Das Ständerpaket 2 ist in einem Einpaß
gehalten, der vom Gehäuse des Drehstromgenerators gebildet ist, von dem im Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 lediglich das schleifringseitige Lagerschild 3 bzw. der Schleifringlagerabguß,
wie dieser Gehäuseteil auch bezeichnet werden kann, dargestellt ist. Die angetriebene
Welle 4 trägt einen Klauenpolläufer 5, dessen Klauen die Erregerwicklung 6 umfassen.
Der Erregerwicklung wird von zwei Schleifringen 7a und 7b der Erregerstrom zugeführt.
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Der von der stationären Ständerwicklung 2 mit ihren Wicklungsteilen
U, V und W erzeugte Drehstrom wird gleichgerichtet von einem Satz Minusdioden 8
und einem Satz Plusdioden 9 in Form eines Brückengleichrichters (s. Fig. 1a), wobei
der Erregerwicklung 6 der Erregerstrom über einen separaten Satz Erregerdioden 10
und einen Regler 11
zugeführt wird. Es ist üblich und erforderlich,
den mit D+ bezeichneten Regleranschluß nach außen zu führen, desgleichen die die
Plusspannung des Generators führende Anschlußklemme B+, wobei zwischen B+ und Masse
oder Minusanschluß 11 ein Entstörkondensator 12 geschaltet sein kann. Schließlich
ist noch die Phase W des Generators zu einer Außenanschlußklemme 13 geführt, beispielsweise
zur Gewinnung eines zur Drehzahl der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs frequenzporportionalen
Signals. Hauptsächlich zur Verschaltung der jeweils vorgesehenen Anzahl von Dioden
mit der Ständerwicklung sowie gegebenenfalls zur Lagerung der Erregerdioden ist
eine umspritzte Leiterplatte 14 vorgesehen, die die einzelnen Leitungsverbindungen,
gegebenenfalls als Ringleitungen ausgebildet, vom Kunststoff der Leiterplatte umspritzt
enthält. Durch entsprechende Öffnungen in der Leiterplatte werden die erforderlichenAnschlüsse
gebildet. Die Leiterplatte 14 ist näherungsweise kreisförmig ausgebildet und vorzugsweise
aus einem isolierenden Kunststoff, beispielsweise aus Polyamid hergestellt; sie
weist in ihrem Zentrum eine kreisförmige Durchlaßöffnung 15 auf, die auf einem größeren
Teil ihres Umfangs von einer kragenartigen Erhebung 16 schlüssellochähnlich umfaßt
ist. Die Erhebung 16 kann an ihrer zur Leiterplatte abgewandten Seite von einem
Dichtungsprofil 17 abgeschlossen sein, welches dann in einer entsprechend geformten,
schlüo s ellochähnlichen Abschulterung des Schleifringlagers 3 sitzt, zur Staubabdichtung,
wobei die Einführungsöffnung für den Bürstenhalter 18 sowie das schleifringseitige
Lager 19 der Welle 4 umfaßt sind. Auf der anderen Seite ist zur Welle hin ebenfalls
eine Abdichtung vorgesehen, bestehend aus einer Haltekappe 20, die einen Dichtring
21 an der Leiterplatte sichert. An
der Leiterplatte sind mindestens
zwei Diodenkühlkörper 28a,28b befestigt, vorzugsweise angenietet, wobei die Leiterplatte
selbst mittels Bolzen am Schleifringlagerabguß 3 befestigt ist.
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Wegen der erheblichen Vielzahl von möglichen Verschaltungsformen,
die im wesentlichen davon abhängen, ob zwei oder drei Kühlkörper verwendet und ob
die vorhandenen Sätze an Plus-,Minus- und Erregerdioden einfach, doppelt oder in
sonst noch unterschiedlicher Weise vorgesehen sind, wird im folgenden auf die spezielle
Art der Anschaltung der elektrischen Baukomponenten bei vorliegender Erfindung an
die in der Leiterplatte eingegossenen elektrischen Leitungen nur kurz eingegangen.
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Bei der in Fig. 3 gezeigten Leiterplatte 14 sind sechs Erregerdioden
23a, 23b ... 23f vorgesehen, die in wannenartig vorgestülpten Aufnahmeteilen 24
der Leiterplatte eingelegt sind. Ein gemeinsamer Anschluß für sämtliche Erregerdioden
ist von einer inneren Ringschiene 25 gebildet, die im Bereich der Schlüssellochöffnung
in eine Feder 26 übergeht, mit welcher eine nicht dargestellte Gegenfeder am Bürstenhalter
27 (Fig. 2) kontaktiert wird, der entweder über einen Anbau oder über einen Wegbauregler
verfügt. Da, wie die Fig. 3 zeigt, an der Leiterplatte 14 bei diesem Ausführungsbeispiel
lediglich zwei Kuhlkörper 28a, 28b befestigt sind, in welche die jeweils drei Pluodioden
9 bzw. die drei Minusdioden 10 eingepreßt sind, führen die aus liotall bestehenden
Kühlkörper gleichzeitig auch die Gleichstromausgangsspannungen, die durch Bolzenanschlusse
(B+) nch außen geführt sein können. Die freien Ansicht so der Gleichrichterdioden
9, 10 sind dann mit den in der Leiterplatte
14 befindlichen elektrischen
Leitungen 29a, 29b, 29c ... 29f zu verbinden, die durch Öffnungen 30 in der Leiterplatte
zugänglich sind. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise durch einen Schweißvorgang,
wobei gleichzeitig auch an diese Verbindungsleitungen 29a bis 29f die anderen Anschlüsse
der Erregerdioden 23a bis 23f angeschlossen werden können.
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Entsprechend einem wesentlichen Merkmal vorliegender Erfindung weist
einer der mit der Leiterplatte verbundenen Kühlkörper, bei der Darstellung der Fig.
1 der Kühlkörper 28 auf der linken Seite, mindestens eine Durchbrechung 31, vorzugsweise
in T-Form auf, die stets vorhanden ist, unabhängig davon, ob durch diese Durchbrechung
Flachstekkereinheiten geführt und im übrigen in ihr gelagert sind oder nicht. Diese
Flachstecker dienen der isolierten Durchführung von am Drehstromgenerator außen
abzugreifenden Spannungen und können je nach Wunsch eingesetzt werden.
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Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Leiterplatte
mit Kühlkörpern führt der Kühlkörper 28b -beide Kühlkörper 28a und 28b umgreifen
im übrigen mit schürzenartig abgebogenen äußeren Randbereichen die Leiterplatte
zusätzlich zur Erhöhung der Wärmeabgabeleistung -die Plusspannung, die grundsätzlich
auf der Seite des Schleifringlagerabgusses 3 nach außen geführt werden kann, so
daß, wie bei 32 gezeigt, mit diesem Kühlkörper 28b ein Schraubbolzen verbunden ist,
dessen verlängerter Gewindeanschluß isoliert durch eine Durchbrechung oder Bohrung
am Schleifringlagerabguß 3 (s. Fig. 2) nach außen geführt ist; der Schraubbolzen
ist mit 33 bezeichnet.
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Wiederum bei dem in den Figuren dargestellten Ausftihrungsbeispiel
sind in der Leiterplatte 14 der Fig. 3 zwei schmale Durchbrechungen 34 und 35 erkennbar,
die T-förmig einander zugeordnet sind und zu in der Leiterplatte innen liegenden
Drähten oder Anschlußleitungen führen, die hier die Spannung D+ (bei 34) bzw. die
Phasenspannung W (bei 35) führen. Alternativ können aber auch diese Spannungen D+
und W über Schraubanschlüsse nach außen geführt werden, wozu Anschlußverbindungen
isoliert zum Ringschienenanschluß 36 in Fig. 3 (für D+) und - bezüglich der Phasenspannung
W - beispielsweise zu dem in Fig. 3 mit 37 bezeichneten, durch eine Öffnung :n der
Leiterplatte zugänglichen Drahtanschluß geführt sind. Schließlich ist in der Fig.
4 noch ein unmittelbar an dem Kühlkörper 28b angenieteter Steckanschluß 38 erkennbar,
der in diesem Fall dann die gleiche Spannung B+ wie der Schraubbolzen 33 führt.
Es versteht sich, daß es sich hier bei der Verteilung der Spannungen um spezielle
Angaben beim vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt, die auch unterschiedlich
verschaltet und ausgebildet sein können, jedenfalls so, daß beliebige nutzbare Spannungen
am Drehstromgenerator, wie sie aus der Darstellung der Fig. 1a ersichtlich sind,
entweder durch Stecker oder Bolzenanschlüsse auf der Schleifringlagerseite nach
außen geführt sein können, wobei dann im Sinne der gegebenen Erläuterungen Anschlüsse
in der Leiterplatte, Durchführungen und Halterungen für Stecker oder Bolzen in den
Kühlblechen und Durchbrechungen und Halterungen im Schleifringlagerabguß vorhanden
sind.
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Entsprechend den verschiedenen Wahimöqlichkeiten beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel ergeben sich dann die
in Fig. 2 am Schleifringlagerabguß
kenntlich gemachten Anschlußmöglichkeiten für extern herausgeführte Spannungen.
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Bei der Darstellung der Fig. 2 sind durch zwei Bohrungen 39a und 39b
(s. Fig. 4) in den Kühlkörpern 28a, 28b Schraubbolzen 40a, 40b geführt, die den
nach innen geführten Bürstenhalter 18 (s. Fig. 1) so lagern, daß dessen Bürsten
die Schleifringe 7a, 7b erreichen; am Bürstenhalter kann unmittelbar der Regler
41 angebaut sein oder der Bürstenhalter kann, wie in Fig. 2 dargestellt, einen Dreifachstecker
42 bilden mit den in diesem Fall zum weggebauten Regler führenden Spannungsanschlüssen
D+, D-und DF des Drehstromgenerators. Mit 43 ist in Fig. 2 ein Spannbügel bezeichnet,
der am Bürstenhalter den zum Wegbauregler führenden Stecker festhält. Man erkennt
im übrigen, daß in Fig. 2 neben dem Plusspannungsanschlußbolzen 33 (B+) durch eine
Durchbrechung 44 der genietete Anschlußstecker 38 für die Plusspannung B+ noch angeordnet
ist, der dazu dient, die zum Kondensator 12 führende Anschlußbuchse 45 mit B+ zu
verbinden. Die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel T-förmige Durchbrechung
46 im Schleifringlagerabguß 3 der Fig. 2 dient dem Durchtritt von zwei Flachsteckeranschlüssen
47, 48 (bei diesem Ausführungsbeispiel),auf deren Lagerung in einem im Kühlblech
28b gehaltenen Isolierteil weiter unten noch eingegangen wird. Die beiden Flachstecker
47 und 48 führen bei diesem Ausführungsbeispiel die Phasenspannung W (bei 47) bzw.
die zum Regler führende Spannung D+(bei 48). Die Spannung D+ kann aber auch wahlweise
an einem Bolzenabschluß
abgenommen werden, wozu der Schleifringlagerabguß
bei 49 eine Durchbrechung aufweist. Eine weitere Durchbrechung für den Durchtritt
eines Bolzenanschlusses (jeweils isoliert) weist das Schleifringlager 3 bei 50 auf,
nämlich für die Phasenspannung W, wenn diese über einen Bolzenanschluß nach außen
zu führen ist. Da der wahlweise durch die Durchbrechung 49 geführte Bolzen mit dem
Anschluß 36 (Fig. 3) in Kontakt steht, führt dieser bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
die Spannung D+ und ist im übrigen in Fig. 1 mit 51 bezeichnet.
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Das Schleifringlager 3 in Fig. 2 weist daher alle Vorkehrungen, nämlich
in geeigneter Weise angeordnete Durchbrechungen auf, um in Verbindung mit der Einheitsleiterplatte
der Figuren 3 und 4 wahlweise Stecker oder Bolzenanschlüsse mit oder ohne Klemme
W verwirklichen zu können. Das Schleifringlager ist immer mit den Durchbrüchen für
die Steckerzungen, mit den Durchgangslöchern für die Anschlußbolzen sowie mit der
Aufnahme (Abschulterung 52 in Fig. 1) für den Staubschutz auf der Innenseite des
Topfbodens ausgestattet. Außerdem ermöglicht die Lagernabe 72 (Fig.1) den Einbau
verschiedener Kugellagertypen. Da bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die Bolzenanschlüsse
für die Spannung D+ und W nicht besetzt sind, bleiben die Durchtrittslöcher für
die Bolzen bei 49 und 50 frei.
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Ein erstes Ausführungsbeispiel der Lagerung der Spannungen beliebiger
Art von der Leiterplatte isoliert durch den jeweiligen Kühlkörper bis zu Durchbrechungen
im Schleifringlager führende Stecker, nämlich Flachstecker 74, läßt sich der Darstellung
der Fig. 5 entnehmen. Randbereiche des T-förmigen Ausschnittes im Kühlkörper sind
mit
53 bezeichnet; man erkennt, daß die Flachstecker in zueinander
senkrecht angeordneter Form, nämlich Flachstekker 74 und 74a in einen Isolierkörper
54 eingegossen sind, der beidseitig, wie in Fig. 5 bei 55a und 55b angedeutet, die
T-förmige Kontur des Ausschnitts im Kühlkörper (s. auch Fig. 4) umfaßt, so daß der
aus einem Kunststoff, vorzugsweise Polyamid bestehende Steckereinguß 54 im Kühlkörper
sicher gehalten ist und seinerseits die in ihn eingegossenen Flachstecker 74, 74a
unverrückbar lagert. Der untere Teil der Flachstecker 74, 74a der, wie bei 56 gezeigt,
geschlitzt ausgebildet ist, reicht vom Kühlkörper bis in den Ausschnitt 34, 35 der
Leiterplatte (s. Fig. 3) und umfaßt dort beidseitig den in diesem Ausschnitt befindlichen
Leiterdraht. Ein Verschweißen oder Verlöten ist dann ohne Schwierigkeiten möglich.
Der eigentliche, nach oben ragende Steckerbereich tritt durch die Durchbrechung
46 (Fig. 2) des Schleifringlagers. Es versteht sich, daß auf diese Weise eine beliebige
gewünschte Anzahl von Steckern, vorzugsweise Flachsteckern am Kühlkörper befestigt
werden können, um Spannungen der Leiterplatte nach außen zu bringen.
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Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Ausbildung des die Flachstecker
in den Kühlkörpern lagernden Isolierteiles ist in den Figuren 6 bis 8 dargestellt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 6 bis 8 können zwei, wiederum senkrecht
zueinander ausgebildete Flachstecker sicher gelagert werden, wobei die Figuren 6
bis 8 eine erste Hälfte des Isolierteils zeigen, welches, ergänzt durch eine identische
zweite Hälfte, die daher nicht dargestellt zu werden braucht, so ineinander unter
Einlegung der Flachstecker geschoben werden können, daß
sie beidseitig
mittels vorspringender Ränder auch noch den Ausschnitt des Kühlkörpers umfassen,
worauf dann eine Verriegelung zugeordneter Teile durch Einschnappen bewirkt wird.
Der in den Figuren 6 bis 8 gezeigte, in der Draufsicht der Fig. 8 T-förmige Halbkörper
56, von denen jeweils zwei identische Halbkörper das vollständige Isolierteil bilden,
welches die Flachstecker im Kühlkörper hält, verfügt über zwei flache Durchtrittsöffnungen
57a, 57b. Diese verfügen beidseitig über eine Abschulterung 58 oder eine Verengung,
wodurch ein mittlerer, verdickter Teilbereich jedes Flachsteckers durch Anschlag
an die Abschulterung 58 arretiert ist. Allgemein befinden sich im Bereich der Durchtrittsöffnungen
jeweils noch eine zusätzliche, in die Ifauptdurchtrittsöffnung für die Aufnahme
der Flachstecker übergehende zusätzliche Öffnung sowie eine dieser zusätzlichen
Öffnung entweder gegenüberliegende oder an diese angrenzende Zunge, die sich in
kichtung auf den dann jeweils zweiten, dort anzusetzenden Hauptkörper erstreckt.
Bei dem in den Figuren 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Durchtrittsöffnung
57a eine zusätzliche, schmalere Durchtrittsöffnung 59 auf, die seitlich an die mittlere
Durchtrittsöffnung 57a angrenzt. Gegenüber dieser Zusatzöffnung 59 erstreckt sich
in der gleichen Höhe und Breite ein zungenförmiger Materialfortsatz 60, der nach
innen in eine Arretiernase 61 übergeht. Steckt man jetzt jeweils einen Halbkörper
56 ineinander, dann erkennt man, daß die Zunge 60 jeweils des einen Halbkörpers
56 in den freien Zusatzraum 59 einfällt und sich dort mit der Nase 61 am Randbereich
62 arretiert, während die Zunge des anderen Halbkörpers in die entsprechende freie
Zusatzöffnung des einen Halbkörpers eingreift und eine Arretierung am oberen Rand
nach
außen findet. Auf diese Weise sind die beiden Halbkörper 56 - dies betrifft zunächst
lediglich die Durchtrittsöffnung 57a - fest miteinander verbunden und bilden aufgrund
eines äußeren Bundes 63 dann eine geschlossene Ringnut aus, die die T-förmige Ausschnittsöffnung
jeweils im Kühlkörper von beiden Seiten übergreift, wie ohne weiteres verständlich.
Hierbei versteht es sich auch, daß vor dem Zusammenschieben und Einklipsen der beiden
Halbkörper 56 in diese die Flachstecker einzulegen sind, deren sich im Isolierteil
befindliche Innenform geringfügig zu der Form der Darstellung der Fig. 5 unterscheidet,
nämlich komplementär zur zugeordneten Durchtrittsöffnung 57a, 57b ausgebildet ist.
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Geringfügig unterschiedlich ist der Verriegelungsmechanismus bezüglich
der Durchtrittsöffnung 57b getroffen; bei dieser tritt die Verriegelung nur auf
einer Seite ein, daher ist die dort vorhandene Arretierzunge 64 schmaler und weist
neben sich eine gleich breite Zusatzöffnung 65 auf, die dann der Aufnahme der Arretierzunge
64 am jeweils anderen Halbkörper 56 dient.
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Es versteht sich, daß der die Flachstecker jeweils im Kühlkörper lagernde
Isolierteil auch zur Lagerung nur eines Flachsteckers herangezogen werden kann,
was beispielsweise dann erwünscht ist, wenn der Isolierkörper nicht die Spannung
führt (nämlich Spannung B+), die die Befestigung des Flachsteckers 38 lediglich
durch Annieten am Kühlkörper für den Kondensator möglich macht. In diesem Fall können
an beliebiger Stelle des oder der Kühlkörper weitere Isolierteile, auch für nur
einen Flachstecker angeordnet werden, wobei dieser dann entsprechend
dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 8 lediglich die dem unteren Teil des T entsprechende
Form zu haben braucht, wie durch die strichpunktierte Linie 66 in Fig. 8 angedeutet.
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Zur zusätzlichen Sicherung der Isolierteile an den Kühlkörpern ist
es möglich, an den vorzugsweise T-förmigen Isolierteilen seitliche Vorsprünge 67
noch anzuformen, die in ein Halteauge 68 übergehen. Dieses Halteauge kann dann mit
Hilfe eines Hohlniets 69 am Kühlkörper befestigt werden, wobei der Hohlniet vorzugsweise
gleichzeitig den Kühlkörper selbst mit der Leiterplatte verbindet.
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zusammenfassuna Es wird eine Gleichrichtereinheit mit Schleifringlager
für Wechselstromgeneratoren, insbesondere Drehstromgeneratoren in Topfbauweise vorgeschlagen,
bei der die als Gleichrichter dienenden Dioden auf kreissektorförmigen Kühlblechen
angeordnet sind, die an einer Leiterplatte befestigt sind. Die Leiterplatte enthält
Leiterdrähte, die durch Öffnungen der Leiterplatte zugänglich sind entweder für
den Anschluß von Stecker oder Bolzen, die durch die Kühlkörper geführt, in diesen
gegebenenfalls gelagert sind und durch Durchbrechungen des zugeordneten Schleifringlagers
von außen zugänglich sind. Es ist daher möglich, verschiedene Spannungen am Drehstromgenerator,
Phasenspannung W, Reglereingangsspannung D+, Plusspannung B+ über Stecker oder Bolzenanschlüsse
am Schleifringlager abzugreifen, wobei Leiterplatte, zugeordnete Kühlkörper und
Schleifringlager universell verwendbare Einheiten sind.
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