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Druckkochapparat
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Die Erfindung betrifft einen Druckkochapparat gemäss dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Druckkochapparate der genannten Art stehen seit längerer Zeit in Grossküchen
im Gebrauch. Sie eignen sich sehr gut zum Flüssigkochen, Dämpfen, Anziehen, Dünsten,
Pasteurisieren und Kochen unter verschiedenen Druckbedingungen (Ueberdruck, Gleichdruck,
Vakuum) von Kochgut jeder Art. Dieses wird, besonders wenn es sich um flüssiges
oder halbflüssiges Kochgut handelt, direkt in den Kochbehälter oder, z.B. bei verschiedenen
Gemüsesorten oder anderem festen Kochgut, in einzelnen Tragbehältern in den Kochbehälter
oder Kocllraum des Druckkochapparats eingebracht. Hierbei sind Steuer- und Regelgeräte
vorgesehen, welche einen automatischen Ablauf eines wählbaren Kochprozesses (Kochdauer,
Kochtemperatur) gewährleisten, wozu sich eine äussere Beheizung des Kochbehälters
mittels im Druckkochapparat erzeugten Wasserdampfes besonders eignet, aber auch
aus einem heissen Oelbad oder Wasserbad, einem Heissgasstrom usw. bestehen kann.
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Wenn es erwünscht ist, ein Dampfgaren des Kochgutes, insbesondere
von Gemüsen, vorzunehmen, muss dies entweder in einem hierfür bestimmten, separaten
Dampfkochapparat erfolgen, oder es muss bei den bekannten Druckkochapparaten der
eingangs genannten Art vor dem Aufheizen eine bestimmte Menge Wasser in den Kochbehälter
gebracht werden, welche dann beim Aufheizen verdampft und die Wasserdampfatmosphäre
für das Kochgut schafft. Dieses Dampfgarverfahren beansprucht zur Garung der Lebensmittel
verhältnismässig viel Zeit, weil die Dampferzeugung im Kochbehälter erst erfolgt,
wenn die eingebrachte Wassermenge aufgeheizt ist, und ist vor allem nur bedingt
steuerbar, indem man überschüssigen Dampf durch ein beispielsweise im Deckel angeordnetes
Ueberdruck- und Dampfablassventil ins Freie entweichen lässt.
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Aufgabe der Erfindung ist, einen Druckkochapparat der eingangs genannten
Art zu schaffen, welcher mit einfachen Mitteln wahlweise ein automatisch ablaufendes
Dämpfen des Kochgutes und damit eine wesentliche Verkürzung der Kochzeit sowie eine
schonende Behandlung des Kochgutes erlaubt.
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Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale gelöst.
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Mit dem erfindungsgemässen Druckkochapparat lässt sich das den Garprozess
erheblich verkürzende Dämpfen des Kochgutes bezüglich der Dampfzuführung gesteuert
und im gleichen Gerät
durchführen, in welchem wahlweise ein Garprozess
mit von aussen erhitztem Kochbehälter vorgenommen wird.
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Besonders vorteilhaft lässt sich die Erfindung gestalten, wenn der
Kochbehälter des Druckkochapparates in an sich bekannter Weise mindestens teilweise
von einem Dampfraum umgeben ist, welcher mit einem mit fleizelementen versehenen
Wasserbad in Verbindung steht. Dann genügt es, die Rohrleitung an den genannten
Dampfraum anzuschliessen, so dass eine Fremd-Dampfquelle nicht benötigt ist. Ein
in dieser Rohrleitung angeordnetes Steuerventil ermöglicht eine einfache, programmierbare
Steuerung der Dampfzufuhr. Das ebenfalls in der genannten Rohrleitung angeordnete
Rückschlagventil verhindert ein Zurückfliessen flüssigen Kochgutes oder von Kochwasser
aus dem Kochbehälter, falls der Druck im Kochbehälter grösser als in der Rohrleitung
bzw. im Dampfraum ist. Zudem ermöglicht das Rückschlagventil die Zuführung von Dampf
in den Kochbehälter automatisch erst dann, wenn der Dampfdruck im Dampfraum einen
bestimmten Mindestwert erreicht hat.
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Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Druckkochapparates
wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. £5 zeigen: Fig. 1 eine perspektivische
Aussenansicht des Druckkochapparates, Fig. 2 eine schematische Innenansicht von
der Seite des Druckkochapparates der Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische
Innenansicht des Druckkochapparates der Fig. 1 von vorne, Fig. 4 einen Längsschnitt
durch ein Rückschlagventil des Druckkochapparates der Fig. 1 bis 3.
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Der in Fig. 1 dargestellte Druckkochapparat weist ein im wesentlichen
kubisches Gehäuse 1 mit einem obenliegenden, auf der Hinterseite angelenkten Deckel
2 auf. Der Deckel 2 verschliesst einen nachfolgend noch beschriebenen Kochbehälter
druckfest ab. Er ist mit einem nur bei Drucklosigkeit aufklappbaren Sicherheitsverschluss
3 und einem zum Heben des Deckels 2 ausgebildeten Handgriff 4 versehen. Im Deckel
ist ein kombiniertes Ueberdruck- und Dampfablassventil 5 angeordnet. An der unteren
Vorderseite des Gehäuses ist ein Auslauf-Drehventil 6 für den Kochbehälter angeordnet,
das gegen Oeffnen bei unter Druck stehendem Kochbehälter gesichert ist. Es ist zudem
so bemessen, dass nicht nur eigentliche Flüssigkeiten, sondern auch zähflüssige
oder pastöse Nahrungsmittel wie Breie, Teigwaren usw. durch das Auslaufventil aus
dem Kochbehälter austreten können.
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er in Fig. 1 vom Deckel 2 nicht abgedeckte Teil des Gehäuses 1 enthält
in seinem Innern Steuer- bzw. Regelgeräte sowie Anschlusseinrichtungen für die Beheizung
des Kochbehälters. An
der Vorderseite des Gehäuses 1 ist eine Steuertafel
7 eingebaut, welche in einem oberen Teil einen Drehknopf 8 zur stufenlosen Wahl
der Kochtemperatur, eine Anzeigeeinrichtung 9 zur ziffernmässigen Anzeige der effektiven
Kochtemperatur sowie einen Drehschalter 10 zum Ein- und Ausschalten der Kochbehälter-Heizung
und gegebenenfalls zur Wahl von Ileizintensitätsstufen enthält. Durch ein innerhalb
des Gehäuses untergebrachtes Temperatur-Regelgerät, z.B. einen elektronischen Temperaturregler,
wird die Kochtemperatur auf dem eingestellten Wert gehalten. Der untere Teil der
Steuertafel 7 enthält einen Druckknopfschalter 11 zum Einschalten der nachfolgend
beschriebenen direkten Dampfzuführung in den Kochbehälter, zwei Signallampen 12
und 12a sowie eine Programmuhr 13 für den Garvorgang bei direkter Dampfzufuhr in
den Kochbehälter.
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In den Fig. 2 und 3 sind schematische Innenansichten des Druckkochapparates
der Fig. 1 von der Seite bzw. von vorn dargestellt, wobei alle nicht in direktem
Zusammenhang mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung stehenden Bauteile weggelassen
oder bloss angedeutet sind.
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Eine obere Abdeckung 15, auf welcher der Deckel 2 aufliegt, heizt
fugenlos in den bereits erwähnten, wannenförmigen Kochbehälter 16 über. Unter seitlichen
Verschalungen 17, welche Seitenwände des Gehäuses 1 der Fig. 1 bilden, sowie auf
der
Seite des die Steuer- und Regelgeräte sowie Anschlusseinrichtungen
enthaltenden Teils 18 (Fig. 3) des Gehäuses sind Wärmeisolationen 19 angeordnet.
Der untere Teil des Kochbehälters 16 ist allseitig von einem Dampfraum 20 umgeben,
welcher der Erhitzung des Kochbehälters bzw. des darin enthaltenen Kochgutes dient.
Zur Erzeugung des Dampfes ist unterhalb des Dampfraumes 20 ein Wasserbad 21 angeordnet,
dessen Mindestwasserhöhe mit einer gestrichelten Linie 22 angedeutet ist.
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Zur Erhitzung des Wasserbades 21 sind in diesem langgestreckte Heizelemente
23 angeordnet, die beispielsweise elektrische lleizelemente sind, aber auch Dampfschlangen
oder Oelumlaufschlangen sein können. An den Dampfraum 20 ist über ein Rohrstück
24 ein U.eberdruckventil 25 angeschlossen, das bei Ueberschreiten eines bestimmten
Dampfdrucks von beispielsweise 1,8 bar im Dampfraum 20 Dampf nach hinten in Richtung
des Pfeils 26 (Fig. 2) entweichen lässt. Im Betrieb des bisher beschriebenen, an
sich bekannten Druckkochapparates beträgt der Arbeitsdruck im Dampfraum 20 beispielsweise
1,6 bar und derjenige im Kochraum des Kochbehälters 16 je nach dessen Grösse beispielsweise
0,25 bis 0,5 bar.
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Zur direkten Zuführung von Gardampf in den Innenraum des locllbellcilters
16 ist eine Rohrleitung 28 an das Rohrstück 24 (I:ig. 3) und damit an den Dampfraum
20 angeschlossen. In die lollrlcitung 28 ist ein Steuerventil 29, z.B. ein Piagnetventil
(Fig.
2) als elektrisch steuerbare Sperre für die Dampfströmung in der Rohrleitung 28
eingesetzt. Ueber ein Rückschlagventil 30, das in Fig. 3 nur angedeutet ist und
anhand der Fig. 4 noch näher beschrieben wird, mündet die Rohrleitung 28 im Kochbehälter
16 nahe dessen Boden 31, wobei die Seitenwand 32 des Kochbehälters 16 hierzu mit
einer Oeffnung 33 versehen ist. Oberhalb der Oeffnung 33 ist im Kochbehälter 16
ein sich über die ganze Fläche des Bodens 31 erstreckendes Lochblech 34 angeordnet.
Befindet sich das Magnetventil 29 in seiner Offenstellung und hat der Dampfdruck
im Dampfraum 20 einen Wert erreicht, der über dem Schwellenwert des Rückschlagventils
30 liegt, bei welchem dieses öffnet, so wird Dampf aus dem Dampfraum 20 in die bodennahe
Zone des Kochbehälters 16 gemäss den Pfeilen 35 in Fig. 3 eingesprüht. Der eingesprühte
Dampf verteilt'sich unterhalb des Lochblechs und gelangt allscitig zu dem im Kochbehälter
16 befindlichen Kochgut.
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Das Rückschlagventil 30 wird so eingestellt, dass es bei einem Dampfdruck
öffnet, der zwischen dem Betriebsdruck im Kochbehälter 16 und dem Betriebsdruck
im Druckraum 20 öffnet, also beispielsweise bei 0,8 bar für die vorgängig angegebenen
Betriebsdrücke. Dadurch ist eine Verschmutzung der Rohrleitung 28, des Ueberdruckventils
25 und des Dampfraums 20 ausgeschlossen. Nicht dargestellt ist in den Zeichnungen
ein Druckmesser, der bei Erreichen des genannten Betriebsdruckes die erstgenannte
Signallampe 12 auf der Schalttafel 7 einschaltet.
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Ferner ist ein ebenfalls nicht dargestelltes Zeitschaltelement vorhanden,
das beim Betätigen des Druckknopfschalters 11 in Gang gesetzt wird und nach einer
bestimmten Zeit die zweite Signallampe 12a einschaltet undloder ein akustisches
Signal erzeugt, z.B. mittels eines Horns.
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Die Betriebsweise der beschriebenen direkten Dampfeinsprühung in den
Kochbehälter ist sehr einfach. Durch Betätigen des Drehschalters 10 und des Temperaturwahl-Drehknopfs
8 im oberen Teil der Schalttafel 7 wird bei vorerst offenem bzw.
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unverriegeltem Deckel 2 der Druckkochapparat in üblicher Weise in
Betrieb gesetzt. Sobald die als Bereitschaftslampe vorgesehene Signallampe 12 im
unteren Teil der Schalttafel 7 anzeigt, dass der Dampfdruck im Dampfraum 20 den
Betriebsdruck erreicht hat, wird das Kochgut in den Kochbehälter 16 eingefüllt,
der Deckel 2 geschlossen und verriegelt und die-vorgesehene Dämpfzeit an der Programmuhr
13 eingestellt. Das im Deckel 2 befindliche Dampfablassventil 5 wird vorerst offen
gelassen. Durch Drücken des Druckknopfschalters 11 wird nun das Magnetventil 29
geöffnet, so dass Dampf vom Dampfraum 20 über das Rückschlagventil 30, das wegen
des über dem Oeffnungsdruck des Rückschlagventils 30 liegenden Betrieb-sdruck des
Dampfes im Dampfraum 20 ebenfalls offen ist, in den Kochbehälter 16 strömt und die
im Kochbehälter 16 befindliche Luft durch das Dampfablassventil 5 nach aussen treibt.
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Nach der durch das erwähnte Zeitschaltelement bestimmten
Zeit
von beispielsweise drei Minuten, welche für die Entlüftung des Kochbehälters 16
vorgesehen ist, leuchtet die zweite Signallampe 12a auf und es ertönt ein akustisches
Signal, um anzuzeigen, dass der Entlüftungsvorgang im Kochbehälter 16 beendet ist.
Gleichzeitig wird durch das Zeitschaltelement die Programmuhr 13 in Gang gesetzt,
wobei zudem das Dampfablassventil 5 von Hand geschlossen wird. Während der durch
die Programmuhr 13 bestimmten Zeit läuft nun im Kochbehälter 16 der durch den einströmenden
Dampf bewirkte Dämpfvorgang ab, wobei der bereits erwähnte Druck von beispiclsweise
0,25 bis 0,5 bar im Kochbehälter 16 durch das Ueberdruck- und Dampfablassventil
5 im Deckel 2 bestimmt ist. Nach dem Ablauf der Programmuhr 13 wird das Magnetventil
29 automatisch wieder geschlossen und das Ende des Dämp£vorganges durch ein erneutes
Aufleuchten der Signallampe 12 und das akustische Signal angezeigt, worauf das gedämpfte
Kochgut nach Ablassen des Dampfdruckes dem Kochbehälter 16 entnommen wird.
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Der vorliegende Druckkochapparat weist in bekannter Weise noch weitere
Vorrichtungen zu seinem Betrieb auf, z.B. ein automatisch gesteuertes Ventil zur
Ergänzung des Wasscrbades 2; mit Wasser, damit dessen Mindesthöhe 22 beim Dampfentzug
erhalten bleibt, und eine Wasserkühlung des Deckels 2.
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I)cr vorliegende Druckkocapparat ermöglicht durch die Brgänzung des
eingangs erwähnten, bekannten Druckkochapparates mit verhältnismässig wenigen und
einfachen Teilen, die zudem ohne weiteres im bereits.bestehenden Gehäuse untergebracht
werden können, eine sehr vorteilhafte Ergänzung der üblichen Kochprozesse durch
den beschriebenen Dämpfprozess. Letzterer bewirkt eine wesentliche Verkürzung der
Garzeit und zudem eine intensivc Entlüftung des Kochgutes.
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in besonders einfaches und zweckmässiges Rückschlagventil 3 ist in
Fig. 4 dargestellt. Das Rückschlagventil weist ein im wesentlichen zylindrisches
Gehäuse 37, das an seinen beiden offenen Enden je mit einem Aussengewinde 38 bzw.
39 versehen ist. Mit dem Gewinde 38 ist das Gehäuse 37 in eine Muffe 40 geschraubt,
die an die Seitenwand 32 (Fig. 3) des Kochbehälters 16 aufgeschweisst ist und die
Oeffnung 33 begrenzt. Das Gewinde 39 dient zum Aufschrauben der in Fig. 4 nicht
dargestellten Kohrleitung 28 (Fig. 2,3).
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Auf der in die Seitenwand 32 geschraubten Seite des Gehäuses 37 weist
dieses an seiner Innenseite einen radial nach innen ragenden, kegelstumpfförmigen
Sitz 41 auf. Dem Sitz 41 ist ein kegelstumpfförmiger Absperrteller 42 zugeordnet,
der zudem mit einem Dichtungsring 43 versehen ist. Der Absperrteller 42 ist mittels
eines Sprengrings 44 mit einem Stössel
45 verbunden, kann aber
auch fest mit diesem verbunden sein.
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Der Stössel 45 ist im Innern des Gehäuses 37 durch zwei mit mehreren
Löchern 46 versehene, axial bewegliche Scheiben 47 bzw. 48 geführt. In der einen
Scheibe 47 ist der Stössel 45 lose geführt, wobei die Scheibe auf einer Schulter
49 des Gehäuses 37 aufliegt. Mit der anderen Scheibe 48 ist der Stössel 45 verschraubt,
wozu der Stössel 45 einen Gewindebereich 50 aufweist. Zwischen die beiden Scheiben
47, 48 ist eine koaxiale Feder 51 eingelegt, deren Kraft durch Drehen der Scheibe
48 längs des Gewindebereichs 50 des Stössels 45 einstellbar ist. Zur Sicherung ist
eine Gegenmutter 52 auf den Stössel 45 geschraubt. Der Schwellenwert des Oeffnungsdrucks
des dargestellten Rückschlagventils 30 kann somit in einfacher Weise eingestellt
werden. Da die Aussenfläche 53 des Absperrtellers 42 bündig mit der Innenfläche
der Seitenwand 32 des Kochbehälters ist, können keine Speiseteile an schwer zugänglichen
und schwer reinigbaren Stellen hängen bleiben.
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Bei einem Druckkochapparat, dessen Kochbehälter auf andere Weise als
mittels eines ihn umgebenden Dampfraums erhitzt wird, kann die Dampfzuführung in
den Kochbehälter mittels einer separaten Dampfquelle oder Dampfleitung erfolgen.
Eine solche an eine externe Dampfquelle angeschlossene Dampfleitung 55 ist in Fig.
3 gestrichelt angedeutet.
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Die Rohrleitung 28 braucht nicht direkt in den Bereich nahe des Bodens
31 des Kochbehälters 16 in diesen zu münden. Gegebenenfalls kann die Rohrleitung
28 auch an einer anderen Stelle einschliesslich des Deckels 2 zum Kochbehälter 16
geführt sein. Durch einen weiteren Dampfkanal soll dann aber der Dampf zum Raum
zwischen dem Boden 31 des Kochbehälters 16 und dem eingelegten Lochblech 34 geführt
sein, damit von diesem Bereich aus eine gleichmässige Dämpfung des Kochguts und
vorgängig eine rasche und intensive Entlüftung des Kochbehälters 16 erfolgt.
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Zusammenfassung Der Druckkochapparat weist einen durch einen Deckel
(2) druckfest verschliessbaren Kochbehälter (16) auf, der zu seiner Erhitzung von
einem Dampfraum (20) umgeben ist. Zur Erzeugung des Dampfes im Dampfraum (20) ist
darunter ein Wasserbad (21) angeordnet, das durch Heizelemente (23) erhitzt wird.
Der Bodenbereich (31) des Kochbehälters (16) ist über eine Rohrleitung (28) mit
dem Dampfraum (20) verbunden. In die Rohrleitung (28) sind ein Magnetventil (29)
zur Steuerung des Dampfstromes in der Rohrleitung (28) sowie nahe der Mündung (33)
der Rohrleitung (28) im Kochbehälter (16) ein Rückschlagventil (30) zur Verhinderung
einer Verschmutzung der Rohrleitung (28) und des Dampfraums (20) durch Kochgut eingesetzt.
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Wenn der Dampfdruck im Dampfraum (20) einen bestimmten Wert erreicht
hat, strömt bei geöffnetem Magnetventil (29) Dampf aus dem Dampfraum (20) in den
Kochbehälter (16) und bewirkt dort eine Dämpfgarung des Kochgutes. Somit lässt sich
ein an sich bekannter Druckkochapparat mit Dampfbeheizung seines Kochbehälters durch
Einbau nur weniger zusätzlicher Bauteile -auch für eine Schnellgarung von Nahrungsmitteln
mittels Dampf einsetzen.
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(Fig. 3)