DE3025380A1 - Maehdrescher - Google Patents
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Description
DlPL.-lNG. WlLFR(U RAECK
PATENTANWALT 7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 - TELEFON (0711) 244003
U 302538Q
- S 536 -
SPERRY N. V.
B - 821 ο Zedelgem / Belgien
Mähdrescher
Die Erfindung bezieht sich auf Mähdrescher, insbesondere auf in solchen Maschinen angewendete Fördereinrichtungen.
Die in der nachfolgenden Beschreibung der Einfachheit halber verwendeten Ausdrücke wie "Körner", "Stroh" und
"Überkehr" (nicht ausgedroschene Ähren) sollen nicht
einschränkend verstanden werden. So bezieht sich "Korn" oder "Körner" auf den Teil des Erntegutes, der aus dem
wegwerfbaren und mit "Stroh" bezeichneten Anteil des Erntegutes ausgedroschen und abgetrennt wird. Unvollständig
ausgedroschene Ähren werden als "tiberkehr" bezeichnet. Hinweise auf "vorn", "hinten", "links", "rechts"
usw. in Verbindung mit dem Mähdrescher und/oder dessen Bauteilen sind unter Bezugnahme auf die Vorwärtsfahrtrichtung
des Mähdreschers auf dem Feld, jedoch nicht einschränkend zu verstagen.
In bekannten Mähdreschern wird das Korn in einer Dresch- und Trennvorrichtung gedroschen und abgetrennt und
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anschließend mit Beimengungen aller Art, wie Spreu, Staub, Strohteilen, nicht ausgedroschenen Ähren, einer
Reinigungsvorrichtung zugeführt. Unterhalb dieser werden die gereinigten Körner aufgefangen und zur
vorübergehenden Speicherung einem Korntank zugeführt. Die von den gereinigten Körnern abgesiebten Beimengungen
und die überkehr werden einer Nachbehandlung unterworfen. Unter dieser Nachbehandlung wird entweder die Rückführung
der überkehr zum nochmaligen Durchlauf durch die Dresch- und Trennvorrichtung oder eine Behandlung in
einer getrennten Nachdrescheinrichtung verstanden. In beiden Fällen wird die überkehr mittels eines Elevators
befördert, der üblicherweise aus einer mit Flügeln oder Schaufeln arbeitenden Bauart besteht.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit diesem Überkehr-Rückführungselevator vorzugsweise in Verbindung
mit einer unabhängigen Überkehr-Nachdreschvorrichtung, und obwohl die Erfindung entweder bei den sog. herkömmlichen
Mähdreschern mit einer Trennvorrichtung in Form von Strohschüttlern oder bei den sog. rotierenden
Mähdreschern mit Dresch- und Trennrotoren der Axialflußbauart angewendet werden kann, ist sie besonders nützlich
bei rotierenden Mähdreschern, die einen oder mehrere querverlaufende Dresch- und/oder Trennrotoren aufweisen,
von denen wenigstens ein Ende sich über die Seitenkante der darunter angeordneten Reinigungsvorrichtung erstreckt.
Bei herkömmlichen Mähdreschern, bei denen die nicht ausgedroschenen Ähren die Dresch- und Trennvorrichtungen
noch einmal durchlaufen, erstreckt sich ein üblicherweise in der Schaufelbauart vorliegender Überkehrelevator
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auf einer Seite der Maschine zwischen einer Stelle unterhalb der Reinigungsvorrichtung, wo die überkehr
gesammelt wird, und einer vor und im allgemeinen oberhalb der Höhe der Dreschvorrichtung und dazu seitlich
liegenden Stelle, an der der Elevator die überkehr an eine in Querrichtung verlaufende Verteilerschnecke
abgibt. Diese aus Überkehrelevator und Verteilerschnecke bestehende Anordnung ist sehr lang und somit teuer und
nimmt darüberhinaus viel Platz ein, so daß durch sie auch der Zugang zu anderen Baugruppen der Maschine und
des Antriebs beträchtlich behindert wird.
Bei rotierenden Mähdreschern einer Bauart mit einer oder mehreren querverlaufenden Dresch- und/oder Trennrotoranordnungen,
von denen sich wenigstens ein Ende über die Seitenkanten der darunter angeordneten Reinigungsvorrichtung
erstreckt, sind zusätzliche Fördermittel zur Beförderung des Erntegutes notwendig, das
an dieser Seite in Richtung auf die Reinigungsvorrichtung abgetrennt wird. Auch bei dieser Bauart wird ein
erheblicher Platz beansprucht und damit der Gestehungspreis erhöht. Außerdem wird das in diesen Trennbereichen
abgetrennte Material in keinem Fall gleichmäßig über die gesamte Breite der Reinigungsvorrichtung verteilt,
woraus deren ungleichmäßige Belastung und somit eine überbelastung resultieren kann. Ein Mähdrescher dieser
Bauart ist beispielsweise in der GB-PS 1 46o 715 gezeigt.
Während der letzten Jahre sind die Größe und im speziellen die Kapazität von Mähdreschern beträchtlich :
erhöht worden, was bedeutet, daß die Dresch-, Trenn- und Reinigungsvorrichtungen in der Lage sein müssen,
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beträchtlich erhöhte Volumen von Erntegut zu verarbeiten. Bei den gegenwärtigen Maschinen mit großer Kapazität
entspricht bereits ein geringer Prozentsatz an überkehr einem beträchtlichen Volumen. Somit müssen der Überkehrelevator
und die Verteilerschnecke ziemlich große Abmessungen erhalten, so daß die Rückführung dieser
großen Überkehrvolumen durch die Dresch-, Trenn- und
Reinigungsvorrichtungen häufig zu einer ungleichmäßigen Belastung und/oder Überlastung der verschiedenen
Bauteile führt, was in jedem Falle nachteilig ist und letztlich erhebliche Körnerverluste verursacht.
Bei anderen bekannten Mähdreschern sind unabhängige Überkehr-Nachdrescher vorgesehen, die normalerweise
so angeordnet sind, daß sie die überkehr aus der Reinigungsvorrichtung
erhalten und die nachgedroschene Überkehr an die Kornpfanne der Reinigungsvorrichtung wieder
abgeben. Diese Anordnung ist insoweit vorteilhaft, als die gesamte Kapazität der eigentlichen Dresch- und
Trennvorrichtung ohne die Gefahr von ungleichmäßiger Belastung oder Überbelastung mit überkehr ausgenutzt
werden kann. Die unabhängigen Überkehr-Nachdrescher haben sich besonders in Verbindung mit Mähdreschern
hoher Durchsatzleistung als vorteilhaft erwiesen, da dann die Arbeitseinheiten mit ihrem größten Wirkungsgrad
betrieben werden können.
Andererseits haben diese unabhängigen Überkehr-Nachdrescher auch einige Nachteile, wobei ein größerer
Nachteil darin liegt, daß bestimmte Ausfuhrungsformen
kompliziert und damit teuer sind. Bei einer Ausführungsform ist ein Elevator herkömmlicher Art mit einer
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Nachdreschvorrichtung kombiniert. Bei einer anderen Ausführungsform ist eine Nachdreschvorrichtung mit einer
senkrechten Schnecke kombiniert, um die überkehr der Nachdreschvorrichtung von oben her zuzuführen. Diese
Bauart wird mit Hilfe eines teure Kegelräder enthaltenden Getriebes angetrieben. Bei diesr Anordnung
wird die überkehr auch nicht kraftvoll über die gesamte Länge der Nachdreschvorrichtung bewegt oder
hineinbewegt, so daß ein gewisser Prozentsatz der Überkehr vorzeitig aus der Nachdreschvorrichtung abgegeben
und somit nach der Abtrennung in der Reinigungsvorrichtung ein zusätzliches Recycling stattfinden
wird.
Sämtliche bekannten Überkehrnachdrescher enthalten einen Rotor, der mit ortsfesten Bauteilen zusammenarbeitet,
um einerseits die überkehr nachzudreschen und um die nachgedroschene überkehr andererseits abzugeben
und sie im wesentlichen gleichmäßig über die Kornpfanne zu verteilen. Die Auslegung des Rotors
besteht daher aus einem Kompromiß, mit dem die beiden gekannten Funktionen hinreichend erfüllt werden. Im
Betrieb bewegt der Rotor die Überkehr über eine aggressive Oberfläche und bewirkt damit den Nachdrusch.
Die aggressive Oberfläche erstreckt sich bei einigen bekannten Überkehrnachdresehern nur über einen kleinen
Bogen, um eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung unterbringen zu können. Deshalb ist der Wirkungsgrad
eines solchen Nachdreschers verhältnismäßig gering. Bei anderen Bauarten ist die aggressive Oberfläche
größer, jedoch der Rotor, wie oben erklärt, nicht in der Lage, sämtliche nicht ausgedroschenen Ähren über
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die gesamte Oberfläche zu bewegen, so daß der maximale Wirkungsgrad nicht erreicht werden kann.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die überkehr
dem Rotor des Nachdreschers entweder koaxial oder in einer im allgemeinen parallel zur Rotorachse verlaufenden
Richtung zugeführt wird. Aus diesem Grund wird die überkehr nicht gleichmäßig über die gesamte Breite
des Nachdrescherrotors und der zugeordneten aggressiven Oberfläche verteilt, womit sich der Wirkungsgrad
abermals verringert. Außerdem sind solche Nachdrescher nicht in der Lage, schwieriges Erntegut zu verarbeiten,
beispielsweise feuchtes oder stark mit Unkraut durchsetztes Erntegut wie auch solches, das mit feuchter,
klebriger Erde vermischt ist. Unter solchen Bedingungen gelangt das Erntegut nicht mehr fließend zwischen
die benachbarten Rotorflügel, sondern neigt dazu, sich im Einlaßbereich des Nachdreschers und auch in den
freien Abständen zwischen benachbarten Flügeln des Rotors festzusetzen. Dadurch sinkt der Durchsatz und
der Wirkungsgrad des Nachdreschers erheblich ab, und ggf. treten auch Verstopfungen auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen anzugeben, mit denen die vorbeschriebenen Nachteile
in den Einrichtungen zur Förderung und zum Nachdreschen der überkehr beseitigt oder weitgehend verringert
werden und ein Mähdrescher zu diesem Zweck nur mit einer Mindestanzahl von Förderelementen ausgestattet
werden muß.
— ι—
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Ein Mähdrescher mit einer Dresch- und Trennvorrichtung, einer Reinigungsvorrichtung zur Aufnahme des gedroschenen
und getrennten Erntegutes und mit einem der Reinigungsvorrichtung zugeordneten überkehrnachdrescher, weist zur
Lösung der genannten Aufgabe erfindungsgemäß eine Fördereinrichtung zur Rückführung der nachgedroschenen
überkehr aus der Nachdreschervorrichtung in die Reinigungsvorrichtung
auf, die in der Lage ist, in wenigstens einem Abschnitt der Dresch- und Trennvorrichtung abgetrenntes
Erntematerial aufzunehmen, um dieses Erntematerial zusammen mit der nachgedroschenen überkehr der
Reinigungsvorrichtung zuzuführen.
Die Erfindung wird mit besonderem Vorteil bei einem Mähdrescher der rotierenden Bauart angewendet, in
der eine rotierende Dreschvorrichtung und eine rotierende Trennvorrichtung parallel zueinander und
quer zur Maschine verlaufen und bei der die Trennvorrichtung eine Breite aufweist, welche die Breite
der Dreschvorrichtung beträchtlich übersteigt und die beiden Enden der Trennvorrichtung über die entsprechenden
Enden der Dreschvorrichtung hinausragen. Im Betrieb solcher Mähdrescher wird die aus Erntegut
bestehende Schicht oder Lage zuerst durch die rotierende Dreschvorrichtung geführt und anschließend im
wesentlichen die Hälfte der Matte aus Erntegut auf einem schraubenförmigen Weg durch die Trennvorrichtung
gegen deren eines Ende geführt, während das restliche Erntegut auf einem gegenläufigen Schraubenweg zum
gegenüberliegenden Ende der Trennvorrichtung befördert wird. An den beiden seitlichen Enden wird
sämtliches Stroh zum Boden abgegeben. In der Dreschvorrichtung und im Mittelabschnitt der Trennvorrichtung
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herausgetrennte, mit Verunreinigungen vermischte Körner, gelangen direkt zu der senkrecht darunter angeordneten
Reinigungsvorrichtung, deren Breite im wesentlichen derjenigen der Dreschvorrichtung entspricht. Somit
erstrecken sich beiderseits des Mittelabschnittes der Trennvorrichtung anschließende Abschnitte über die
Seitenkanten der Reinigungsvorrichtung hinaus, die üblicherweise eine vordere Körnerpfanne und zwei hinter
dieser und übereinander angeordnete Reinigungssiebe umfaßt.
Die Fördereinrichtung erstreckt sich von der Nachdreschvorrichtung
bis an eine Stelle oberhalb der Höhe der Körnerpfanne längs einer Seite der Reinigungsvorrichtung
und unterhalb eines Endabschnittes der Trennvorrichtung. Vorzugsweise ist an beiden Seiten der Reinigungsvorrichtung
unterhalb des jeweiligen äußeren Endes der Trennvorrichtung eine solche Fördereinrichtung vorgesehen.
Bei einer anderen Ausführungsform umfaßt jede
Fördereinrichtung ein Rohr und eine darin angeordnete Förderschnecke. Unterhalb der beiden Endabschnitte
der Trennvorrichtung ist jeweils eine Körnersammelmulde
vorgesehen, um die aus den Endabschnitten abgetrennten Körner aufzunehmen und sie der Fördereinrichtung an
einer Stelle zwischen deren Enden zuzuführen. Der Durchmesser des Förderrohres und der Förderschnecke
stromab hinter der entsprechenden Mulde ist größer als der Durchmesser in anderen Bereichen von Förderrohr
und Förderschnecke. Bei einer Ausführungsform verlaufen Abschnitte des Förderrohres und der Förderschnecke
koaxial zueinander. Hierbei ist koaxial zur Förderschnecke an deren Abgabeende ein Wurfrad vorgesehen,
um die mit Verunreinigungen vermischten Körner quer über die Körnerpfanne zu verteilen. Oberhalb der
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Körnerpfanne können im Weg des von dem Wurfrad abgegebenen Erntegutes Ablenkeinrichtungen vorgesehen sein.
Bei einer anderen Ausführungsform enthält jede Fördereinrichtung
einen ersten Abschnitt in Form eines Förderrohres mit einer Förderschnecke darin, der sich längs
der Reinigungsvorrichtung erstreckt, sowie einen zweiten Abschnitt, der rechtwinklig zum ersten Abschnitt und
quer zur Maschine verläuft. Der zweite Abschnitt wird durch eine Schnecke gebildet, die am Bodenende der
zugeordneten Sammelmulde vorgesehen ist, welche die Form einer Rinne zur Aufnahme der Schnecke besitzt.
Der zweite Abschnitt der Fördereinrichtung befindet sich mit seinem Abgabeende oberhalb der Höhe der Körnerpfanne.
Ausführungsbeispiele für einen Mähdrescher nach der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Mähdreschers nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung der in
Fig. 1 an der Stelle II umrandet angedeuteten Baugruppe,
Fig. 3, 4 Schnittdarstellungen mit unterschiedlichem Maßstab nach den Schnittlinien III-III bzw.
IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3 und
Fig. 6 eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 1 für eine andere Ausführungsform,
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Die Nachdrescher 45 bestehen aus einem im allgemeinen zylindrischen Gehäuse 58 mit gegenüberliegenden Seitenwänden
59, 6o und einem Umfangsmantel 61, in den ein Rotor 62 auf der Welle 53 befestigt ist. In der
Seitenwand 59, die gleichzeitig die Abtrennung zur Übergabeeinrichtung 44 bildet, ist ein Einlaß 52 vorgesehen,
der exzentrisch zur Welle 53 angeordnet ist und sich über einen Sektor von nicht mehr als 18o
erstreckt.
Stromab hinter dem Einlaß 52 sind, in Richtung der Drehbewegung 56 gesehen, ortsfeste aggressive Nachdrescheinrichtungen
in Form von Raspeln oder stationären Schlagleisten 63 in einem besonderen Muster auf einem
Abschnitt des Zylindermantels 61 des Gehäuses 58 befestigt. Rückwärtig davon bezüglich der Drehrichtung
56 ist ein Auslaß 6 4 vorgesehen, der nach oben weist und ebenfalls in dem Umfangsmantel 61 angeordnet
ist.
Der Nachdreschrotor 62 umfaßt eine Anzahl von im allgemeinen radial nach außen gerichteten Flügeln 65,
die auf der Welle 53 befestigt sind und an ihren äußeren Enden nebeneinander verlaufende, aggressive
Raspeln oder Schlagleisten 66 tragen, die bezüglich der ortsfesten Raspeln 63 so angeordnet sind, daß
sich im Betrieb die rotierenden Raspeln zwischen den ortsfesten Raspeln bewegen.
Zwischen dem Auslaß 64 des Nachdreschers 45 und einer öffnung in der Seitenwand des Mähdreschers oberhalb
der Höhe der Körnerpfanne 3o erstreckt sich ein
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Überkehr-Rückführungsförderer 67. Jeder der Rückführungsförderer 67 ist nach vorn aufwärts geneigt und erstreckt,
sich an dem unteren seitlichen Ende der Trennvorrichtung 19 vorbei. Vorzugsweise enthält jeder Förderer 67 ein
Förderrohr 68, das zwischen seinen Enden an einen Sammelschacht 69 angeschlossen ist. Der Durchmesser
des Förderrohrs 68 stromab hinter dem Sammelschacht 69, d. h. bezüglich der Fahrtrichtung des Mähdreschers vor
diesem Schacht, ist der Durchmesser gegenüber dem an den Nachdrescher 65 angeschlossenen Rohrabschnitt vergrößert.
Im Förderrohr 6 8 ist eine Förderschnecke 7o mit zwei Abschnitten von unterschiedlichem Durchmesser
untergebracht, wobei sich der Abschnitt mit dem größeren Durchmesser in dem in Förderrichtung stromabliegenden
Rohrabschnitt befindet.
Der Sammelschacht 69 enthält eine nach oben gerichtete Öffnung zur Aufnahme von Erntegut, das aus dem Abschnitt
der Trennvorrichtung 19 stammt, der sich über die Seiten- oder Längskante der darunter befindlichen
Reinigungsvorrichtung 7 hinauserstreckt. Der Schacht ist nach unten verjüngt und so an das Förderrohr 68
angeschlossen, daß sämtliches Material aus dem Schacht in das Förderrohr geleitet wird.
An ihrem Abgabeende sind die Förderrohre 68 jeweils im wesentlichen konisch erweitert und an ein Wurfgehäuse
71 angeschlossen, das koaxial zum Förderrohr verläuft und eine Abgabeöffnung 72 enthält, die mit
der öffnung in der Seitenwand des Mähdreschers oberhalb der Körnerpfanne zusammenfällt. Entsprechend Fig. 2
und 5 ist auf einer Verlängerung der Förderschneckenwelle 75 innerhalb des Gehäuses 71 ein Rotor 73 befestigt, ;
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der aus mehreren Wurfschaufeln 74 besteht, mit denen
das zurückgeführte Erntegut über die Körnerpfanne 3o verteilt wird. Unterhalb der Trennroste 25 können
im Weg des von beiden Wurfrädern geförderten Erntegutes Ablenkplatten 76 vorgesehen sein, die entsprechend
Fig. 5 vom Trennrost 25 ausgehen.
Wenn beim Betrieb des Mähdreschers 1 während dessen Fahrt über ein Feld das Erntegut von einem Mähbalken
am Schneidtisch 9 gemäht und über den Schrägaufzug 1o der Dresch- und Trennvorrichtung 12 zugeführt wird,
wird es über den Dreschkorb 15 und über den Trennrost mit Hilfe der Dreschtrommel 14 bzw. des Strohförderers
weitergeführt und ausgedroschen. Dabei wird das Erntegut (beispielsweise Weizen, Mais, Reis, Sojabohnen, Raps,
Gerste usw.) gerieben und geschlagen, so daß die Körner oder der Samen gelockert und von den Strohhalmen,
Ranken oder anderem Abfallanteil des Erntegutes getrennt werden. In der Trennvorrichtung 19 wird annähernd
die Hälfte der Strohmatte auf einer ersten Wendelbahn um die Rotoren 21, 22 an der Innenseite des Gehäuses
bis zum einen Ende der Trennvorrichtung 19 gefördert
und von dort auf den Boden abgegeben, während der Rest der Strohmatte in einer gegenläufigen Wendelbahn
um die Rotoren 21, 22 an der Innenseite des Gehäuses zum gegenüberliegenden Ende der Trennvorrichtung 19
bis zur Abgabe gefördert wird. Während dieser annähernd wendeiförmigen Bewegung um die beiden Rotoren 21, 22
herum werden die in der Dreschvorrichtung 13 und durch den Strohförderer und den Trennrost 17 noch nicht
herausgetrennten Körner über die Trennroste 25 herausgetrennt.
Gemeinsam mit den Körnern werden alle
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Arten von Verunreinigungen und Beimengungen wie Spreu, Staub, kurze Strohteile und nicht ausgedroschene Ähren
gleichzeitig aus der Strohmatte herausgetrennt. Dieses
Erntegut, das in der Dreschvorrichtung 13, über den Strohförderer 16 und Trennrost 17 und im Mittelabschnitt
der Trennvorrichtung 19, die sämtlich unmittelbar oberhalb der Reinigungsvorrichtung 7 angeordnet sind,
herausgetrennt worden ist, fällt direkt auf die Reinigungsvorrichtung 7. Das Material, das im Bereich
der äußeren Enden der Trennvorrichtung 19 abgetrennt worden ist, die über die Seitenkanten der Reinigungsvorrichtung
hinausragen, wird in den Sammelschächten 69 aufgenommen und von dort den Förderrohren 68 zugeführt.
Das meiste, wenn nicht sogar das gesamte der Reinigungsvorrichtung
7 zugeleitete Erntegut wird auf der Körnerpfanne 3o aufgenommen, die es schrittweise nach
rückwärts den Sieben 31, 32 zuführt. Die Siebe 31, 32 und das Reinigungsgebläse 33 haben die Aufgabe, leichte
Verunreinigungen, wie Spreu und Staub, nach hinten auf den Boden abzugeben, während gereinigte Körner
über die geneigte Leitwand 35 zur Kornförderschnecke 4ο befördert und dann mit Hilfe des Kornelevators 41
in den Korntank 6 auf der Oberseite der Maschine befördert werden.
Die aus unvollständig ausgedroschenen Ähren bestehende Überkehr wird einerseits von den gereinigten Körnern
und andererseits von dem Abfallmaterial am rückwärtigen Ende der Reinigungsvorrichtung getrennt und über die
Leitwand 36 der überkehrschnecke 43 zugeführt. Die überkehrschnecke 43 wird in Richtung des Pfeiles 56
(Fig. 4) angetrieben, so daß aufgrund des entgegengesetzten Windungsverlaufes der Schneckenflügel
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ungefähr die Hälfte der anfallenden Überkehr nach der einen Seite und der Rest nach der gegenüberliegenden
Seite zum Zwecke der Rückführung befördert wird. Da die Übergabeeinrichtung 44, die Nachdrescher 45 und
die Rückführungsförderer 67 zu beiden Seiten des Mähdreschers einander gleichen, wird bei der nachfolgenden
Beschreibung betriebsweise nur auf die an der einen Seite befindlichen Bauteile Bezug genommen.
Wenn die Schnecke 43 die Überkehr in die Übergabeeinrichtung
44 befördert, drückt das Wurfrad 54 dies Material sofort nach außen zum Umfang des Gehäuses 47,
das einen größeren Durchmesser als die Schnecke 43 besitzt. Wenn das Material vom Wurfrad 54 über die
Innenseite des Gehäuses 47 geschleudert wird, führen es die Rippen 51 und die umgebogenen Abschnitte 39
der Wurfschaufeln 55 auf einem wendeiförmigen Weg dem
zugeordneten Nachdrescher 45 zu. Die dabei stattfindende Axialbewegung der überkehr bezüglich der Übergabeeinrichtung
wird zu einem gewissen Grad auch durch die Form des konischen Abschnittes 49 des Gehäuses 47
eingeleitet, so daß es schließlich über den Einlaß in das Nachdreschergehäuse 58 gelangt. Damit ist klar,
daß die gesamte überkehr ungefähr an einer Seite und an der gleichen Stelle ungefähr am Außenumfang
des Nachdreschergehäuses in dieses eintritt. Die gesamte überkehr wird dem Nachdrescher 45 an dessen
Außenumfang vor den ortsfesten Raspeln 63, in Drehrichtung
56 gesehen, kraftvoll zugeführt. Somit wird die Überkehr über die gesamte Länge der von den ortsfesten
Raspeln 43 gebildeten aggressiven Oberfläche kraftvoll hinwegbewegt und auch kein Materialanteil
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vorzeitig abgegeben. Da somit die gesamte Überkehr über den Außenumfang in den Nachdrescher 45 gelangt,
kann tatsächlich kein Anteil davon der aggressiven Nachdrescherwirkung zwischen den einander benachbarten
Nachdrescherflügeln oder VorSprüngen entweichen. Beim
Eintritt in das Gehäuse 58 werden die nicht ausgedroschenen Ähren im allgemeinen gleichmäßig über
dessen Breite verteilt. Der Rotor 62 lenkt die Strömung der Überkehr in die Drehrichtung 56 um und veranlaßt
sie zu einem Durchgang zwischen den ortsfesten und den beweglichen Raspeln 63 und 66, wo sie einer intensiven
Dreschwirkung unterworfen werden.
Der dem Erntematerial durch den Rotor 62 erteilte Antrieb hat zur Wirkung, daß das Erntematerial den
Nachdrescher 45 verläßt und in Aufwärtsrichtung durch die öffnung 64 in den Rückführungsförderer 67 gelangt,
nachdem es über die gesamte Länge der aggressiven Nachdrescheinrichtungen auf der Innenseite des Gehäuses
hinweggefördert worden ist. Das in den Förderer 67 gelangende Material besteht aus einer Mischung aus
Körnern, Spreu und Staub und wird von den Flügeln der Schnecke 7o erfaßt und schräg aufwärts nach vorn befördert.
Im äußeren Endbereich der Trenneinrichtung oberhalb des Förderers 67 abgetrenntes Material, das
in den Sammelschacht 69 fällt, wird der nachgedroschenen überkehr im Förderer 67 hinzugefügt und dann gemeinsam
mit diesem mit Hilfe des Wurfrades 73 auf die Körnerpfanne 3o befördert. Die Leit- oder Ablenkbleche 76,
die in den von entgegengesetzten Seiten kommenden Materialstrom oberhalb der Körnerpfanne 3ο eintauchen,
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unterstützen die mehr oder weniger gleichmäßige Verteilung dieses Materials über die Körnerpfanne 3o.
Dies, entweder aus den Nachdreschern 45 oder von den äußeren Enden der Trennvorrichtung 19 stammende
Material, wird in der Reinigungsvorrichtung 7 zusammen mit dem Material verarbeitet, das die Körnerpfanne
direkt von der Dresch- und Trennvorrichtung 12 empfängt.
Der Antrieb der verschiedenen erfindungsgemäßen Bauteile ist sehr einfach und umfaßt eine Kette 8o, die um ein
Kettenrad 81 auf einer getriebenen Zwischenwelle 82 des Mähdreschers läuft, ferner ein zweites Kettenrad
auf der Welle 53 zum Antrieb der Überkehrschnecke 43, der Wurfräder 53 sowie der Nachdrescher 45 in der
Drehrichtung 56, und schließlich ein drittes Kettenrad 84 (Fig. 2) auf der Eingangswelle eines Winkelgetriebes
85, das am unteren Ende des Rückführungsförderers 67 befestigt ist, während die Ausgangswelle
des Winkelgetriebes antriebsmäßig mit der Rückführungsschnecke 7o in Verbindung steht.
Bei einem gemäß der Erfindung aufgebauten Mähdrescher können sämtliche Baugruppen, beispielsweise die
Dresch- und Trennvorrichtung, bis hin zu ihrer maximalen Kapazität, für die sie ausgelegt sind,
benutzt werden, ohne dabei irgendwelche Gefahren in Kauf nehmen zu müssen hinsichtlich einer ungleichmäßigen
Belastung und/oder Uberbelastung als Folge einer Zufuhr von Überkehr, aus der unerwünschte
Körnerverluste resultieren würde. Somit wird der
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Dresch- und Trennwirkungsgrad solcher Maschinen beträchtlich
verbessert. Die Gefahr der ungleichmäßigen Belastung der Reinigungsvorrichtung durch überkehr
wird erheblich verringert, da die Überkehr der Körnerv
pfanne mit im wesentlichen gleich großen Mengen von beiden Seiten her zurückgeführt und die überkehr über
die Breite der Körnerpfanne verteilt wird, wobei die gleichmäßige Belastung durch die Leitmittel 76
unterstützt wird. Darüberhinaus wird das aus den äußeren Abschnitten der Trenneinrichtung 19 heraus
abgetrennte Material ebenfalls mehr oder weniger gleichmäßig über die Körnerpfanne verteilt.
Der Wirkungsgrad der unabhängigen überkehr-Nachdrescher liegt aus verschiedenen Gründen ebenfalls sehr hoch.
Ein Hauptgrund dafür ist die unabhängige Übergabeeinrichtung zwischen dem jeweiligen Abschnitt der
überkehrschnecke und dem zugeordneten Nachdrescher,
welche die Überkehr aus der Nähe der Drehachse der Förderschnecke auf einer Wendelbahn bewegt, deren
Durchmesser ungefähr mit denjenigen des Nachdreschers übereinstimmt. Dadurch gelangt die überkehr bereits
an dem Durchmesser in den Nachdrescher, wo der Nachdrusch stattfindet, so daß der Nachdrusch beginnt,
sobald die überkehr in den Nachdrescher überführt worden ist. Ein anderer Grund kann in der Tatsache
gesehen werden, daß die überkehr gleichförmig von der Förderschnecke in den Nachdrescher überführt wird und
in diesem Materialfluß keine Verzögerung entsteht und ungleichmäßige Belastungen vermieden werden. Zusätzlich
wird die überkehr mehr oder weniger gleichmäßig über
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die gesamte Breite des Nachdreschers verteilt, was ebenfalls zur Verbesserung des Wirkungsgrades beiträgt.
Außerdem gelangen sämtliche, nicht ausgedroschenen Ähren ungefähr an der gleichen Stelle in den Nachdrescher,
so daß sie durchweg einer Nachdreschwirkung von im wesentlichen gleicher Länge und Aggressivität
unterworfen werden, wenn sie über die gesamte Länge der ortsfesten, aggressiven Nachdrescheinrichtungen
hinwegbewegt werden. Somit werden praktisch keine Anteile der überkehr vorzeitig abgegeben bzw. aus dem
Nachdrescher herausgefördert.
Wenn die nachgedroschene überkehr die ortsfesten Nachdrescheinrichtungen
verläßt, wird sie sofort in Tangentialrichtung in den Rückführungsförderer abgegeben,
Damit wird vermieden, daß Anteile der überkehr sofort in den Nachdrescher zurückgeführt werden. Die Abgabe
der überkehr aus dem Nachdrescher zum Rückführungsförderer erfolgt sehr gleichmäßig ohne plötzliche
Richtungsänderungen in der Bewegung, so daß wiederum Verzögerungen innerhalb des Materialflusses vermieden
werden. Dies ist besonders deshalb der Fall, weil die Rückführungsschnecke, welche die überkehr vom
Nachdreschrotor übernimmt, im Überführungsbereich diesem Rotor dicht benachbart ist. Somit wird die
überkehr kontinuierlich, gleichmäßig und schnell durch die verschiedenen Einrichtungen hindurchgeführt- ohne
eine nennenswerte Gefahr für Verstopfungen, und da sämtliche Einrichtungen mit ziemlich hohen Drehzahlen
angetrieben werden können, lassen sich auch große überkehrvolumen mit Einrichtungen von vergleichsweise
kleinen Abmessungen verarbeiten.
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Die tiberkehrschnecke, die Übergabeeinrichtungen und die Nachdrescher besitzen einen sehr einfachen Aufbau, da
sie alle koaxial hintereinander liegen. Aufgrund dieser Bauweise ist nur eine einzige Welle mit zugeordneten
Lagern usw. erforderlich, während die Gehäuse eine Metallblechbauart haben können. Aus dem gleichen Grund
ist auch der Antrieb für die verschiedenen Einrichtungen besonders sauber und einfach. Die Überkehrschnecke,
Übergabeeinrichtungen und Nachdrescher erhalten außerdem einen sehr kompakten Aufbau, und aus all diesen
Gründen heraus ist die Gesamtanordnung ziemlich billig, obwohl alle Haupteinrichtungen doppelt, d. h. zu beiden
Seiten der Reinigungsvorrichtung vorgesehen sind.
Die Rückführungsförderer sind im Vergleich zu bekannten
Überkehr-Rückführungsförderern sehr kurz und im Zusammenhang mit den an ihren Abgabeenden■angeordneten Wurfrädern
von sehr einfacher Bauart. Deshalb ist auch die zugeordnete Antriebseinrichtung sehr einfach und die Rückführungseinrichtung
insgesamt vergleichsweise billig. Die Rückführungseinrichtung dient einem doppelten Zweck,
nämlich einerseits der Rückführung von nicht ausgedroschenen Ähren und andererseits dem Transport von
Erntematerial, das in Abschnitten der Trennvorrichtung abgetrennt wird, die außerhalb der Reinigungsvorrichtung
liegen, sowie zur Verteilung dieses Materials über die Breite der Reinigungsvorrichtung. Somit werden keine
besonderen Fördermittel notwendig, um diesen Transport und die Verteilung zu übernehmen, so daß die erfindungsgemäße
Bauweise weder verwickelt noch platzaufwendig ist. Vielmehr ist zu sämtlichen Baugruppen und
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Einrichtungen des Mähdreschers eine gute Zugänglichkeit vorhanden.
Schließlich sind die Nachdrescher und die Rückführungsförderer nach der Erfindung in der Lage, sämtliche
Arten von Erntegut zu verarbeiten, ohne daß dabei nennenswerte Gefahren für eine Verstopfung entstehen,
selbst bei solchen Arten von Erntegut, die bei zahlreichen bekannten Bauarten durchweg zu Schwierigkeiten
führen, z. B. mit Unkraut stark durchsetztes, nasses Erntegut. An dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel
sind selbstverständlich zahlreiche Abänderungen möglich, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Eine solche Abänderung ist unter Bezugnahme auf Fig. beschrieben. Jede Rückführungsfördereinrichtung 67
besteht hauptsächlich aus einer ersten und einer zweiten Förderschnecke 77 bzw. 78, die zueinander
rechtwinklig angeordnet sind. Wie bei der bevorzugten Ausführungsform transportiert die erste Schnecke
die nachgedroschene überkehr aus dem Nachdrescher in Vorwärtsrichtung aufwärts. Diese Schnecke 77 liefert
die nachgedroschene überkehr zu einer zweiten Förderschnecke 78, die in Querrichtung zur Maschine unter
einem Ende der Trennvorrichtung 19 verläuft und am
Boden einer Sammelmulde 79 angeordnet ist, die ihrerseits dazu geeignet ist, Erntegut aufzunehmen, das
aus dem Stroh im Endabschnitt der Trennvorrichtung herausgetrennt worden ist. Somit transportiert die
zweite Schnecke 78 sowohl nachgedroschene Überkehr als auch Erntegut, das in einem Abschritt der Trennvorrichtung
in Richtung zur Reinigungsvorrichtung herausgetrennt worden ist.
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-ftb-
Leerseite
Claims (16)
- DlPL.-lNG. WlLFP.ID RAECKPATENTANWALT 7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003SPERRY N. V.B-821O Zedelgem / Belgien - S 536 -Patentansprüche/(1.J Mähdrescher mit einer Dresch- und Trennvorrichtung, einer Reinigungsvorrichtung zur Aufnahme von durch die Dresch- und Trennvorrichtung gedroschenem und herausgetrenntem Erntematerial und mit einer der Reinigungsvorrichtung zugeordneten Nachdreschvorrichtung für die dort herausgetrennte überkehr/ dadurch gekennzeichnet,daß zur Rückführung der nachgedroschenen überkehr aus der Nachdres'chvorrichtung (45) in die Reinigungsvorrichtung (7) eine Fördereinrichtung (4 6) vorgesehen und angeordnet ist, um in wenigstens einem Abschnitt der Dresch- und Trennvorrichtung (12) herausgetrenntes Erntegut aufzunehmen und dies zusammen mit der nachgedroschenen überkehr der Reinigungsvorrichtung (7) zuzuleiten.
- 2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (7) unterhalb der Dresch- und Trennvorrichtung (12) so angeordnet und so ausgelegt ist, daß sie einen Anteil des in der Dresch- und Trennvorrichtung herausgetrennten Erntegutes direkt von dort empfängt.030062/0961S 536 - 2 -
- 3. Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dresch- und Trennvorrichtung (12) teilweise über eine Seitenkante der darunter angeordneten Reinigungsvorrichtung (7) hinausragt.
- 4. Mähdrescher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (46) sich zwischen der Nachdreschvorrichtung (45) und der Reinigungsvorrichtung (7) in der Nähe einer Seite der Reinigungsvorrichtung erstreckt und unterhalb desjenigen Abschnittes der Dresch- und Trennvorrichtung (12) verläuft, der über die Seitenkante der Reinigungsvorrichtung hinausragt.
- 5. Mähdrescher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem über die Reinigungsvorrichtung hinausragenden Abschnitt der Dresch- und Trennvorrichtung (12) und der Fördereinrichtung (46) zwischen deren Enden ein SammeIschacht (69) so angeordnet ist, daß das in dem Abschnitt der Dresch- und Trennvorrichtung abgetrennte Erntegut der Fördereinrichtung (46) zugeführt wird.
- 6. Mähdrescher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (46) in Form eines Schneckenförderers vorgesehen ist.
- 7. Mähdrescher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des stromab hinter dem Sammelschacht (69) liegenden Abschnittes des Schneckenförderers (46) größer ist als der Durchmesser des anderen Abschnittes des Schneckenförderers.030062/0961S 536 - 3 -
- 8. Mähdrescher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, "■ι daß beide Abschnitte des Schneckenförderers (46) auf einer gemeinsamen Welle (75) koaxial zueinander verlaufen und Förderrohrabschnitte (68) und darin angeordnete Förderschneckenabschnitte (7o) aufweisen.
- 9. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Abgabeende des Schneckenförderers (46) koaxial dazu eine Wurfeinrichtung (73) vorgesehen ist, um von der Nachdreschvorrichtung (45) und der Dresch- und Trennvorrichtung(12) empfangenes Erntegut quer zur Reinigungsvorrichtung (7) auf diese abzugeben.
- 10. Mähdrescher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (7) eine Körnerpfanne (3o) und Reinigungssiebe (31, 32) aufweist, wobei die Reinigungspfanne zur direkten Aufnahme von Erntegut aus der Dresch- und Trennvorrichtung und zum Weitertransport auf die Reinigungssiebe angeordnet ist, wobei die Wurfeinrichtung (73) das von der Fördereinrichtung (46) empfangene Material quer über die Kornpfanne (3o) verteilt.
- 11. Mähdrescher nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Kornpfanne (3o) in der von der Wurfeinrichtung (73) ausgehenden Materialströmung Leit- oder Ablenkmittel (76) vorgesehen sind, die das Erntegut gleichmäßig über die Körnerpfanne (3o) verteilen.030062/0961S 536 - 4 -
- 12. Mähdrescher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenförderer (46) erste und zweite Abschnitte (87, 76) aufweist, die im wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sind, von denen der erste Abschnitt ein Förderrohr mit einer Schnecke darin aufweist, der von der Nachdreschvorrichtung (45) auf einer Seite der Reinigungsvorrichtung ausgeht, und von denen der zweite Abschnitt eine Schnecke aufweist, die am Boden des Sammelschachtes (79) und mit ihrem Abgabeende oberhalb der Reinigungsvorrichtung angeordnet ist, (Fig. 6).
- 13. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dresch- und Trennvorrichtung (12) aus einer rotierenden Bauart ohne Strohschüttler besteht.
- 14. Mähdrescher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dresch- und Trennvorrichtung (12) eine rotierende Dreschvorrichtung (13) sowie eine rotierende Trennvorrichtung (19) umfaßt, die zueinander parallel und quer zur Maschine angeordnet sind, wobei die Trennvorrichtung (19) teilweise quer über die längsverlaufende Seitenkante der darunter befindlichen Reinigungsvorrichtung (7) hinausragt.
- 15. Mähdrescher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung (19) eine größere Breite als die Dreschvorrichtung (13) aufweist und hinter dieser angeordnet ist, wobei ihre030062/0961S 536 - 5 -äußeren Enden etwa in gleichem Maß über die benachbarten Enden der Dreschvorrichtung hinausragen, daß die Reinigungsvorrichtung (7) eine Breite aufweist, die im wesentlichen der Breite der Dreschvorrichtung entspricht und senkrecht unter der Dreschvorrichtung sowie unter dem Mittelabschnitt der Trennvorrichtung angeordnet ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß in der Dreschvorrichtung (13) und im Mittelabschnitt der Trennvorrichtung (19) abgetrenntes Erntematerial direkt auf die Reinigungsvorrichtung (7) fällt, und daß außerdem zu beiden Seiten der Reinigungsvorrichtung und unterhalb der überragenden Endabschnitte der Trennvorrichtung jeweils ein Überkehr-Nachdrescher (45) sowie eine Fördereinrichtung angeordnet sind, wobei die Fördereinrichtungen zur Aufnahme von Erntegut vorgesehen sind, das in den darüberliegenden Abschnitten der Trennvorrichtung abgetrennt worden ist.
- 16. Mähdrescher nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung (19) ein Trenngehäuse (2o) mit wenigstens einem darin angeordneten Trennrotor aufweist und die Anordnung so getroffen ist, daß im Betrieb im wesentlichen die Hälfte der aus der Dreschvorrichtung empfangenen Erntegutmatte auf einer ersten Wendelbahn um den Rotor innerhalb des Gehäuses (2o) zum einen Ende der Trennvorrichtung und der Rest der Strohmatte in einer entgegengesetzten Wendelbahn um den Rotor innerhalb des Gehäuses zum entgegengesetzten Ende der Trennvorrichtung zur Abgabe auf den Boden befördert wird.030062/0961
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