DE3024112A1 - Einrichtung zum handhaben von stapeln flexibler gegenstaende, z.b. zeitschriften - Google Patents
Einrichtung zum handhaben von stapeln flexibler gegenstaende, z.b. zeitschriftenInfo
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Description
Einrichtung zum Handhaben von Stapeln flexibler Gegenstände, z. B. Zeitschriften
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Beim Handhaben von am Ausgabeende von Druckmaschinen gebildeten Stapeln von Zeitschriften gibt es insofern Schwierigkeiten,
als die Druckfarben zum Teil noch feucht sind und daher verwischt werden können. Sollen Stapel druckfrischer Zeitschriften
von der Druckmaschine auf eine Palette mit durchgehender Auflagefläche gebracht und gegebenenfalls mehrschichtig abgelegt
werden, so können keine Einrichtungen verwendet werden, bei denen die Stapel von einer durchgehenden oder unterbrochenen,
z. B. gabelförmigen Tragplatte getragen werden, denn die Tragplatte müßte an der Ablegestelle der Palette in horizontaler
Richtung unter dem Stapel herausgezogen werden. Hierbei würde die noch feuchte Druckfarbe an der Unterseite der untersten
Zeitschrift zumindest teilweise verwischt. Außerdem können einzelne Blätter durch Hängenbleiben an der Tragplatte
mitgezogen und dadurch geknickt werden.
Durch die DE-OS 2k k<) 674 ist eine Vorrichtung zum Greifen von
Stapeln flacher Gegenstände bekannt, bei der die Stapel an zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen mittels zweier
aufeinander zu bewegbarer Klemmbacken festgehalten werden. Dieses Greifprinzip ist aber nur für feste biegesteife Gegenstände,
beispielsweise Fliesen, geeignet. Flexible Gegenstände, wie z. B. Zeitschriften, wölben sich aufgrund ihres Gewichtes
nach unten und rutschen aus der Greifvorrichtung heraus.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zum Handhaben von Stapeln flexibler Gegenstände, z. B. Zeitschriften oder Einzelblätter zu schaffen, mit der die
Stapel sicher erfaßt und sämtliche Gegenstände der Stapel schonend behandelt werden. Die Aufgabe wird durch die im
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Kennzeichenteil des Anspruches 1 angegebenen. Merkmale gelöst.
Durch das Stapelformelement wird der auf der Auflageplatte liegende Stapel nach aufwärts vorgewölbt. Wenn danach der
Stapel durch die Greifvorrichtung erfaßt wird, indem sich die Klemmbacken aufeinander zu bewegen, wird der Stapel seitlich
zusammengedrückt und dadurch in der durch die Vorwölbung vorgegebenen Richtung noch stärker gewölbt. Auf diese Weise
erhalten die einzelnen Gegenstände des Stapels eine so ausreichende Steifigkeit, daß sie sich nicht nach abwärts durchbiegen
und nicht aus der Greifvorrichtung herausfallen können.
Die am unteren Ende der Klemmbacken angeordneten Haltefinger stützen in ihrer Arbeitslage die beiden tiefer liegenden Randbereiche
des Stapels und' bilden dadurch eine zusätzliche Sicherung gegen ein Herausfallen des Stapels aus der Greifvorrichtung.
Sie sind insbesondere dann zweckmäßig, wenn der Stapel beim Bewegen von* der Auflageplatte zu einer von dieser
entfernten Palette hohen vertikalen Beschleunigungs- bzw. Abbremskräften
ausgesetzt ist.
Da das zusätzliche vertikale Abstützen des Stapels wegen dessen
Wölbung und der dadurch bedingten Eigensteifigkeit nur im tiefer liegenden Randbereich zu erfolgen braucht,. können die Haltefinger
vergleichsweise kurz ausgebildet sein. Dadurch wird die Berührungsfläche zwischen den Haltefingern und der Unterseite
des Stapels von vornherein auf ein Minimum begrenzt. Eine geringe Länge der Haltefinger bringt noch den weiteren Vorteil,
daß die Greifvorrichtung beim Absetzen der Stapel verhältnismäßig niedrig über der Palette stehen kann, so daß die Stapel \
beim Freigeben nur eine geringe Fallhöhe haben.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Stapel- '
formelement von einer über die Oberseite der Auflageplatte an- j
hebbaren Leiste gebildet. Die vorzugsweise in einem mittig ι liegenden Schlitz der Auflageplatte angeordnete Leiste ist in
ihrer Ruhelage so weit zurückgefahren, daß deren Oberseite mit
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der Oberseite der Auflageplatte fluchtet. Die Leiste wird erst dann angehoben, wenn der Stapel fertig gebildet ist.
Sofern für das Bilden des Stapels keine ebene Auflagefläche
erforderlich ist, kann das Stapelformelement von der eine gewölbte
Form aufweisenden Oberseite der Auflageplatte gebildet
sein, so daß die einzelnen Gegenstände des Stapels schon beim Auflegen auf die Auflageplatte bzw. den Stapel vorgewölbt
werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß
die Haltefinger um eine horizontale Achse schwenkbar sind und in der Rahelage mit der Klemmfläche der Klemmbacken fluchten.
Da also die Haltefinger nicht in horizontaler Ebene weggezogen, sondern nach außen und damit nach unten weggeschwenkt werden,
besteht keine Gefahr, daß bei druckfrischen Zeitschriften die
eventuell noch feuchte Druckfarbe auf der Unterseite der untersten Zeitschrift verwischt und/öder einzelne Seiten teilweise
mitgezogen und dabei geknickt werden. Dadurch, daß die Haltefinger in der Ruhelage mit der Klemmfläche der Klemmbacken
fluchten, bildet die Klemmfläche jedes Klemmbackens eine in sich geschlossene ebene Fläche ohne Vorspränge und Vertiefungen. Daher
besteht keine Gefahr, daß beim Aufnehmen oder Absetzen eines Stapels einzelne Zeitschriften oder Blätter an den Klemmbacken
hängenbleiben.
In weiteren Unteranspriichen sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Greifvorrichtung angegeben, wobei ein besonderer Vorteil darin besteht, daß die Greifvorrichtung auf verschieden breite
Stapel einstellbar ist.
Durch die Maßnahme, die für den Antrieb der Haltefinger dienenden
Getriebeelemente in Aussparungen der Klemmbacken anzuordnen, wird für die Unterbringung dieser Getriebeelemente kein
zusätzlicher Raum beansprucht, der anderenfalls entweder den nutzbaren Raum zwischen den Klemmbacken einengen oder die
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äußeren Abmessungen und somit den Raumbedarf der Greifvorrichtung
vergrößern würde. Durch die kompakte Bauweise lassen sich die Stapel mit vergleichsweise engen Lücken ablegen.
Die Erfindung ist anhand eines in.der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung der Greifvorrichtung undder
Auflageplatte nach Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Greifvorrichtung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines Teils der Greifvorrichtung
und der Auflageplatte nach Linie XII-III
der Fig. 1,
Fig. k eine Schnittdarstellung des unteren Teils der Greifvorrichtung
und einer zweiten Ausführungsform der
Auflageplatte.
Die Einrichtung zum Handhaben von Stapeln S aus flexiblen
Gegenständen, bei denen es sich im folgenden um Zeitschriften Z handelt, besteht aus einer einen Stapel S tragenden Auflageplatte
1 und einer Greifvorrichtung 2.
Die Auflageplatte 1 ist am Äusgabeende einer nicht dargestellten
Druckmaschine auf einem Gestell 3 befestigt und enthält in ihrer Mitte einen länglichen Führungsschlitz k und an zwei
einander gegenüberliegenden Seiten mehrere Aussparungen 5· Im
Führungsschlitz *t ist eine auf- und abbewegbare Leiste 6 angeordnet,
die mit der Kolbenstange 7 eines am Gestell 3 befestigten Druckluftzylinders 8 verbunden ist. Die Leiste 6 dient in
angehobener Lage als Formelement für den Stapel S.
Die Greifvorrichtung 2 weist eine horizontale Trägerplatte 10 auf, an der ein Flansch 11 ausgebildet ist, mit dem die Greif-
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vorrichtung 2 an einem Arm eines nicht dargestellten Handhabungsgerätes
befestigt werden kann. An der Trägerplatte 10 sind zwei parallel zueinander verlaufende Führungsstangen 12
befestigt, auf denen zu beiden Seiten der Trägerplatte 10 je ein Schlitten 13 bzw. lk verschiebbar angeordnet ist. Der
Schlitten 13 ist mit einer Zahnstange 15 und der Schlitten lk mit einer Zahnstange l6 fest verbunden. Die beiden Zahnstangen
151 l6 kämmen mit einem auf der Trägerplatte 10 frei drehbar gelagerten
Zahnrad 17· Die Zahnstange 15 ist mit der Kolbenstange l8 eines Druckluftzylinders 19 verbunden, der auf einem vertikalen
Schenkel 20 eines Winkelstückes 21 befestigt ist. Der andere, sich horizontal erstreckende Schenkel 22 des Winkelstücks
21 hat eine zylindrische Form und ist in einer Bohrung der Trägerplatte 10 verschiebbar angeordnet. Eine in der Trägerplatte
10 eingeschraubte Schraube 2k greift in eine Führungsnut 25 des Schenkels 22 und verhindert dadurch, daß sich das Winkelstück
21 in der Bohrung 23 verdrehen kann. In dem hohl ausgebildeten
Schenkel 22 ist eine in der Trägerplatte 10 drehbar gelagerte, axial festgehaltene Gewindespindel 26 eingeschraubt.
An der Unterseite der Schlitten 13, lk ist je eine vertikal
verlaufende Klemmbacke 27 befestigt» Die beiden Klemmbacken sind identisch ausgebildet. Sie weisen eine mit dem Stapel S
in Berührung tretende Klemmplatte 28 auf, die durch einen oberen und einen unteren Steg 29, 301 durch Seitenwände 31 und eine
Bodenplatte 32 versteift ist. In den Klemmbacken 27 ist eine durch die beiden Stege 29, 30 und den Raum 33 zwischen den
Stegen 29, 30 hindurchgehende Welle 3k angeordnet. Am oberen
Ende jeder Welle 3k ist eine Kurbel 35 befestigt, die mit der
Kolbenstange 36 eines auf dem jeweiligen Schlitten 13 bzw. lk
angeordneten Druckluftzylinders 37 verbunden ist. Am unteren
Ende jeder Welle 3^ ist ein Kegelrad 38 befestigt, das mit
einem Kegelrad 39 kämmt. Die Kegelräder 39 sind auf einer in der jeweiligen Klemmbacke 27 gelagerten Welle k0 befestigt.
Auf der Welle kO sind ferner mehrere Haltefinger '±1 befestigt,
die zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Lage schwenkbar sind. In der vertikalen Lage, die zugleich die Ruhelage
ist, befinden sich die Haltefinger kl in Aussparungen
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der Klemmplatten 28 und fluchten mit der Klemmfläche der jeweiligen
Klemmplatte 28. In der horizontalen Lage, die zugleich die Arbeitslage ist, greifen die Haltefinger kl in die Aussparungen
5 der Auflageplatte 1.
Bei der in Fig. k dargestellten zweiten Ausführungsform ist
auf einem Gestell 50 eine bogenförmige Auflageplatte 51 befestigt.
Da die Zeitschriften Z schon beim Auflegen auf die Auflageplatte 51 nach aufwärts gewölbt werden, bildet die
Oberseite 52 der Auflageplatte 51 ein Formelement für die Zeitschriften
Z bzw. den Stapel S. In der Auflageplatte 51 sind für die Haltefinger k± der unveränderten Greifvorrichtung 2
Aussparungen 53 vorgesehen.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt:
Zum Umsetzen eines auf der Auflageplatte 1 befindlichen Stapels
S auf eine nicht dargestellte Palette wird die geöffnete Greifvorrichtung über dem Stapel S abgesenkt. Gleichzeitig
wird durch Beaufschlagen des Druckluftzylinders 8 die ^
Leiste 6 angehoben und dadurch der Stapel S in die in Fig. 1 dargestellte Form vorgewölbt. Sobald die Greifvorrichtung 2 in
der für das Erfassen des Stapels S erforderlichen Höhenlage stillgesetzt wurde, wird der Druckluft zylinder 19 so beauf-*
schlagt, daß er die Kolbenstange l8 zurückzieht. Hierdurch wird die Zahnstange 15 in der gleichen Richtung und die Zahnstange
l6 in der entgegengesetzten Richtung verschoben, was zur Folge hat, daß sich die Schlitten 13, l4 und damit die :
Klemmbacken 27 aufeinander zu bewegen. Hierbei legen sich die Klemmplatten 28 an den Stapel S an und drücken ihn seitlich
zusammen, wodurch er in der durch die Vorwölbung vorgegebe- ;
nen Richtung noch stärker gewölbt wird. Durch die gewölbte Form haben die Zeitschriften Z eine so ausreichende Steifig- !
keit, daß sie sich nicht nach abwärts durchbiegen können. :
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Sobald die Klemmbacken 27 ihre Schließbewegung beendet haben, werden die beiden Druckluftzylinder 37 gleichzeitig beaufschlagt.
Die Bewegung der Kolbenstangen 36 wird über die Kurbeln 35, die Wellen34 und die Kegelräder 38, 39 auf die Wellen
kO übertragen, wodurch die Haltefinger kl aus ihrer Ruhelage
in die in den Figuren 1 und 3 dargestellte Arbeitslage geschwenkt
werden. In dieser Lage stützen die Haltefinger kl die beiden am tiefsten liegenden Randbereiche des Stapels S, wodurch
der Stapel S in vertikaler Richtung gehalten wird.
Nachdem die Klemmbacken 27 den Stapel S seitlich eingeklemmt und die Haltefinger kl den Stapel S Untergriffen haben, wird
durch Aufwärtsbewegen der Greifvorrichtung 2 der Stapel S von der Auflageplatte 1 bzw. 51 entfernt. Zum Absetzen des Stapels
S wird die Greifvorrichtung 2 so weit abwärts bewegt, daß die Bodenplatten 32 der Klemmbacken 27 auf der den Stapel S aufnehmenden
Unterlage aufsitzen, bei der es sich beispielsweise um eine Palette oder um zuvor schon abgelegte Stapel handelt.
Danach werden zunächst die Haltefinger kl in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt
und anschließend die Klemmbacken 27 voneinander weg bewegt, worauf der Stapel S aus der Greifvorrichtung 2
herabfällt.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 4 werden die Zeitschriften
Z schon beim Stapeln auf der Auflageplatte 51 um das
gleiche Maß vorgewölbt, um das der Stapel S bei der ersten Ausführungsform durch Aufwärtsbewegen der Leiste 6 vorgewölbt
wird. In diesem Fall entfällt also das Vorwölben während bzw. unmittelbar vor dem Erfassen des Stapels S, wodurch die Zeit
für das Erfassen eines Stapels S unter Umständen geringer sein kann als bei der ersten Ausführungsform.
Sollen Stapel S von geringerer oder größerer Breite gehandhabt werden, so ist die Greifvorrichtung 2 an die neue Breite anzupassen.
Zu diesem Zweck wird die Gewindespindel 26 in entsprechender Weise gedreht, wodurch das Winkelstück 21 relativ
zur Trägerplatte 10 verschoben wird. Die Verschiebebewegung
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des Winkelstücks 21 wird über den Druckluftzylinder 19, die
Kolbenstange l8 und die Zahnstange 15 auf den Schlitten 13 übertragen. Da sich hierbei das Zahnrad 17 mitdreht, wird die Verschiebebewegung des Winkelstücks 21 in gleichem Umfang, jedoch in umgekehrter Richtung auch auf die Zahnstange l6 und den
Schlitten l4 übertragen. Auf diese Weise werden die beiden
Klemmbacken 27 gleichmäßig aufeinander zu oder voneinander weg in eine an die neue Breite der Stapel S angepaßte Ausgangslage bewegt. Diese Einstellbewegung hat auf die Hublänge des Druckluftzylinders 19 keinen Einfluß, so daß der Weg jedes einzelnen Klemmbackens 27 beim Öffnen und Schließen der Greifvorrichtung 2 stets der gleiche ist.
Kolbenstange l8 und die Zahnstange 15 auf den Schlitten 13 übertragen. Da sich hierbei das Zahnrad 17 mitdreht, wird die Verschiebebewegung des Winkelstücks 21 in gleichem Umfang, jedoch in umgekehrter Richtung auch auf die Zahnstange l6 und den
Schlitten l4 übertragen. Auf diese Weise werden die beiden
Klemmbacken 27 gleichmäßig aufeinander zu oder voneinander weg in eine an die neue Breite der Stapel S angepaßte Ausgangslage bewegt. Diese Einstellbewegung hat auf die Hublänge des Druckluftzylinders 19 keinen Einfluß, so daß der Weg jedes einzelnen Klemmbackens 27 beim Öffnen und Schließen der Greifvorrichtung 2 stets der gleiche ist.
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Claims (1)
- CBBDPFAFF I NDUSTRl EMASCHl NEN GMBH KAISERSLAUTERN2k. Juni 1930Patentansprüche1. Einrichtung zum Handhaben von Stapeln aus flexiblen Gegenständen, z. B. Zeitschriften, bestehend aus einer die Stapel tragenden Auflageplatte und einer relativ zu dieser bewegbaren Greifvorrichtung mit zwei einander entgegengesetzt bewegbaren Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (l, 5l) ein aufwärts gerichtetes Stapelformelement (6, 52) aufweist und daß am unteren Ende der Klemmbacken (27) Haltefinger (4l) angeordnet sind, die aus einer im wesentlichen innerhalb der jeweiligen Klemmbacke (27) liegenden Ruhelage einwärts in eine Arbeitslage bewegbar sind.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stapelformelement von einer über die Oberseite der Auflageplatte (l) anhebbaren Leiste (6) gebildet ist.3· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stapelformelement von der eine gewölbte Form aufweisenden Oberseite (52) der Auflageplatte (51) gebildet ist.km Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefinger (*tl) um eine horizontale Achse schwenkbar sind und in der Ruhelage mit der Klemmfläche der Klemmbacken (27) fluchten.130065/0036ORIGINAL INSPECTED5. Einrichtung nach, einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (2) aus einer horizontalen Trägerplatte (lO) und zwei die Klemmbacken (27) tragenden Schlitten (13, l4) besteht, die auf Führungsstangen ( 12) verschiebbar gelagert und mittels eines auf der Trägerplatte (10) angeordneten Druckmittelzylinders C19) und eines Getriebes (15, l6, 17) in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind.6. Einrichtung nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder (19) auf einem relativ zur Trägerplatte (lO) verschiebbaren und mittels einer Handhabe (26) einstellbaren Winkelstück (21) befestigt ist.7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Haltefinger (4l) auf den Schlitten (l3i lA) Druckmittelzylinder (37) angeordnet sind, die über in Aussparungen (33) der Klemmbacken (27) angeordnete Getriebeelemente (34, 38, 39) mit den Haltefingern (4l) verbunden sind.13006 5/0036
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| JPS6410428B2 (de) | 1989-02-21 |
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