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DE3023389C2 - Friktionsrollenbahn - Google Patents

Friktionsrollenbahn

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Publication number
DE3023389C2
DE3023389C2 DE19803023389 DE3023389A DE3023389C2 DE 3023389 C2 DE3023389 C2 DE 3023389C2 DE 19803023389 DE19803023389 DE 19803023389 DE 3023389 A DE3023389 A DE 3023389A DE 3023389 C2 DE3023389 C2 DE 3023389C2
Authority
DE
Germany
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friction
shafts
drive
drive shaft
roller conveyor
Prior art date
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Expired
Application number
DE19803023389
Other languages
English (en)
Other versions
DE3023389A1 (de
Inventor
Johann A. Ing.(grad.) 2820 Bremen Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Krause GmbH
Original Assignee
JOHANN A KRAUSE MASCHINENFABRIK 2820 BREMEN DE
JOHANN A KRAUSE MASCHINENFABRIK 2820 BREMEN
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Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN A KRAUSE MASCHINENFABRIK 2820 BREMEN DE, JOHANN A KRAUSE MASCHINENFABRIK 2820 BREMEN filed Critical JOHANN A KRAUSE MASCHINENFABRIK 2820 BREMEN DE
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Publication of DE3023389A1 publication Critical patent/DE3023389A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles
    • B65G47/263Accumulating articles the conveyor drive is taken from a longitudinally extending shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Friktionsrollenbahn aus mehreren aneinander anschließenden Bahnabschnitten, jeweils mit seitlichen Tragschienen und an diesen gelagerten, drehbaren Friktionswellen, die durch an der Außenseite angeordnete Antriebswellen drehbar sind, insbesondere über auf der Antriebswelle und auf den Friktionswellen angeordnete, miteinander kämmende Kegelräder, wobei die Antriebswellen benachbarter ßahnabschnitte miteinander verbunden sind.
Gegenstand der Erfindung ist vor allem eine Weiterentwicklung und Verbesserung der Friklionsrollcnbahn gemäß DE-AS 25 02 557. Bei dieser bekannten Konstruktion bestehen seitliche Tragschienen aus stranggepreßten Profilen aus Aluminium bzw, einer Aluminiumlegierung. In diesen bzw. in Bohrungen derselben sind die quergerichteten Friktionswellen drehbar gelagert Die an der Außenseite einer der Tragschienen gelagerte, durchgehende Antriebswelle ist mit einer der Anzahl der Friktionswellen entsprechenden Anzahl von Kegelrädern ausgerüstet, die jeweils mit einem um 90" versetzt angeordneten Kegelrad auf der durch die Tragschiene hindurchgeführten Friktionswelle in Eingriff stehen.
Solche Friktionsrollenbahnen eignen sich besonders für den Transport von Werkstücken in Fartigungsbetrieben, insbesondere in Montagebetrieben der Automobilindustrie, Dabei unterteilt sich die Förderstrecke der Friktionsrollenbahn in unterschiedliche Bereiche, denen jeweils eine bestimmte Funktion zugeordnet ist Neben den Bereichen, denen eine ausschließliche Förderfunktion zugeordnet ist sind auf der Förderstrekke Bereiche vorhanden, in denen Arbeiten an einem Werkstück wie z. B. einem Motor- oder Getriebeteil während des Weilertransports durchgeführt werden sollen. In diesen Bereichen muß die Fördergeschwindigkeit reduziert werden. Gleiches gilt auch für Bereiche von Abzweigungen, Kreuzungen etc. der Friktionsrollenbahn.
Aus der EP-PS 4452 ist ein Rollenförderer bekannt bei dem die einzelnen Förderrollen -lurch eine unter diesen in Förderrichtung liegende durchgehende Antriebswelle über "Riemen angetrieben werden. Dieser Rollenförderer besteht ebenfalls aus einzelnen aneinandergeordneten Förderabschnitten, wobei jedem Förderabschnitt neben mehreren stationären Rollen eine Schaltrolle zugeordnet ist Letztere ist auf- und abbewegbar und ragt in unbelastetem Zustand über eine durch die übrigen Förderrollen gebildete Transportebene hinaus. Über einen Hebelmechanismus bewirkt eine jede Schaltrolle eine Betätigung einer Riemenspannrolle des vorhergehenden Förderabschnitts. Gelangt ein zu transportierender Gegenstand in den Bereich einer Schaltrolle, wird diese infolge seines Eigengewichts in die Ebene der übrigen FöxderKlten bewegt Diese Bewegung wird über den Hebelmechanismus auf die Schaltrolle des angrenzenden Förderabschnitts übertragen, wodurch der Riemen zum Antrieb dieser Förderrollen entspannt und somit der Antrieb unterbrochen wird. Ein Auflaufen aufeinanderfolgender Fördergüter bei einem Stau im Förderfluß wird somit durch Stillsetzen einzelner Förderabschnitte verhindert
Schließlich ist aus der US-PS 13 21 303 ein Walzwerkstisch bekannt, der zur Handhabung schweren Walzgutes dient Aufgrund des hohen Gewichts des zu transportierenden Walzmaterials bedarf der Walzwerkstisch einer besonderen Konstruktion und Gestaltung, wodurch deutliche Unterschiede zur Friktionsrollenss bahn gegeben sind. Darüber hinaus muß der Walzwerkstisch ein Reversieren der Förderrichtung und gegebenenfalls ein Wenden des Walzmaterials ermöglichen. Dazu weist dieser an beiden Seiten der Förderbahn angeordnete Antriebswellen auf, die durch Kegelradpaare in fester getrieblicher Verbindung mit den Förderrollen stehen. Diese sind in besonderer Weise derart ausgebildet, daß jeweils zwei in der Längsmittelebene geteilte Rollen auf einer Achse angeordnei sind. Während eine Rolle fest mit der Achse verbunden ist f,5 und über ein seitliches Kegelradgetriebe antreibbar ist. ist die zweite Rolle drehbar auf derselben Achse gelagert. Dabei sind hintereinandcrliegende Rollen des Walzwerkstisches gezielt angeordnet, indem auf eine
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fest auf einer Achse angeordnete RoII^ jeweils eine auf einer weiteren Achse drehbar gelagerte Rolle folgt. In bezug auf die durch die Längsmitte|ebene gebildeten Hälften des Walzwerkstisches sind angetriebene und frei drehbare Rollen versetzt zueinander angeordnet, so daß die auf jeder Seite des Tisches liegenden Antriebswelbn pro Seite lediglich mit jeder zweiten Rolle in getrieblicher Verbindung stehen. Jede frei drehbare Rolle wird jeweils durch eine separate Antriebsverbind»:ig wie z. B. eine Kette, ein Zahnrad etc. angetrieben. Durch diese Konstruktion können die beiden nebeneinanderliegenden Tischhälften je nach Drehriehtung der seitlichsn Antriebswellen gleichsinnig oder entgegengesetzt angetrieben werden.
.ΐ Hinsichtlich der Konstruktion und Aufgabe sind die Förderrollen des Walzwerkstisches mit den Friktionsrollen der Erfindung nicht zu vergleichen. Lediglich wenn Kegelradpaare zum Antrieb der Friktionsrollen : % der Erfindung Verwendung finden, sind Gemeinsamkeia ten im Antrieb der Förderrollen der US-PS 13 21 303 c| gegeben.
fj| Die bekannten Fördermitte! erlauben keine zufriedenstellende Anpassung des Förderflusses arr spezirill sehe Verhältnisse von Fertigungsbetrieben bei weitestf| gehender Aufrechterhaltung eines stetigen Förderflus- U ses.
: ί Der Ei findung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Friktionsrollenbahn vorzuschlagen, bei der in ;1 einzelnen Bereichen individuell unterschiedliche Föri^ dergeschwindigkeiten durchführbar sind.
;3 Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Ü Friktionsrollenbahn dadurch gekennzeichnet, daß jeder i| Bahnabschnitt mindestens zwei Antriebswellen mit unterschiedlichen Antriebsgeschwindigkeiten aufweist, v: und die Friktionswellen jedes Bahnabschnitts mit einer \f Antriebswelle in getrieblicher Verbindung stehen, -ι! derart, daß alternativ eine Antriebswelle eines benachbarten (antreibenden) Bahnabschnitts die Friktionswel- -\ len des (anzutreibenden) Bahnabschnitts über die korrespondierende Antriebswelle antreibt
Die einem "ahnabschnitt zugeordneten Friktionsrollenbahnen können je nach der für diesen Bahnabschnitt gewünschten Fördergeschwindigkeit an eine Antriebswelle höherer oder geringerer Umdrehungsgeschwindigkeit eines benachbarten Bahnabschnitts angekuppelt sein. Entsprechend stellt sich die Fördergeschwindigkeit für diesen Bahnabschnitt ein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind beide Tragschienen eines Bahnabschnitts — auf ihrer Außenseite — jeweils mit einer durchgehenden Antriebswelle ausgerüstet. Der einen Seite der Friktionsrollenbahn bzw. der einzelnen Bahnabschnitte kann dabei eine höhere Umdrehungsgeschwindigkeit und der anderen Seite der Friktionsrollenbahn eine niedrigere Umdrehungsgeschwindigkeit der Antriebswellen und damit der Friktionswellen und schließlich der '■■ auf diesen gelagerten Friktionsrollen zugeordnet sein. Je nach der erwünschten Fördergeschwindigkeit in dem betreffenden Bahnabschnitt wird die eine oder andere Antriebswelle mit den Friktionswellen in Antriebsver- *o bindung gebracht.
Auch hinsichtlich der Herstellung einer getrieblichen Verbindung zwischen der einen oder anderen Antriebswelle und den Friktionswcllen sind unterschiedliche bevorzugte Lösungen möglich. Die Antriebswellen f>5 können insgesamt durch axiale Verschiebung in- bzw. außer F.ingriff der Kegelräder gebracht werden. Es ist aber auch möglich, die bc'-cffcndcn Kegelräder auf der Antriebswelle und/oder auf den Friktionswellen verstellbar zu lagern.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist innerhalb eines Bahnabschnitts nur jeweils eine von mehreren, insbesondere zwei Antriebswellen mit Kegelrädern ausgerüstet und die andere Antriebswelle lediglich als Zwischenwelle ohne Kegelräder ausgebildet. Bei der Montage einer Friktionsrollenbahn aus derart ausgestalteten, übereinstimmenden Bahnabschnitten werden diese alternativ in gleichgerichteter oder um 180° versetzter Relativanordnung aneinandergeschlossen. Dadurch kann bei unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Antriebswellen auf beiden Seiten der Friktionsrollenbahn für jeden Bahnabschnitt individuell die erwünschte Fördergeschwindigkeit bestimmt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfol: gend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Friktionsrollenbahn im Querschnitt, F i g. 2 eine Seitenansicht zu der Friktionsrollenbahn gemäß Fig. 1 ohne Abdeckblech,
F ι g. 3 einen Ausschnitt einer Friktionsrollenbahn in stark vereinfachter Grundrißdarstellung,
Fig.4 eine Darstellung entsprechend Fig.3 bei veränderter Anordnung von Bahnabschnitten.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel für Friktionsrollenbahnen geht in den Einzelheiten weitgehend von der bekannten gattungsgemäßen Friktionsrollenbahn aus. Ein Tragwerk der Friktionsrollenbahn besteht demgemäß aus zwei im Abstand voneinander verlaufenden Tragschienen TO und 11. Diese können in beliebiger Weise ausgebildet sein, bestehen vorzugsweise aber aus stranggepreßten Profilen aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung. Das Profil der Tragschienen 10, 11 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem unteren Flansch 12 zur Befestigung der Tragschienen 10, 11 auf einer Unterkonstruktion sowie aus einem oberen, nach außen weisenden Schenkel 13. Ein aufrechter Steg 14 ist mit Bohrungen 15 versehen. Diese dienen zur Lagerung von quergerichteten Friktionswellen 16 mit in den Bohrungen 1* angeordneten Kugellagern 17.
Auf den sich quer zu den Tragschienen 10, 11 erstreckenden Friktionswellen 16 sind seitlich, nämlich benachbart zu den Tragschienen 10, 11, Friktionsrollen 18 und 19 üblicher Bauart gelagert. Auf diesen liegt der zu transportierende Gegenstand, z. B. eine Palette mit einem Werkstück, zur Übertragung der Förderbewegung auf.
Der Antrieb der Friktionswellen 16 und damit der auf diesen gelagerten Friktionsrollen 18, 19 erfolgt durch eine zentrale Antriebswelle 20. Diese ist seitlich an der Tragschiene 10, in Längsrichtung derselben verlaufend, gelagert. Zu diesem Zweck sind an der Außenseite — in bezug auf' die Friktionsrollen 18, 19 — in Abständen Lagerwandungen 21 an der Tragschiene 10 befestigt. In diesen ist die durchgehende Antriebswelle 20 gelagert und geführt.
Die Antriebsbewegung der Antriebswelle 20 wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durch Kegelräder 22 übertragen, die in Abständen entsprechend den Abständen der Friktionswellen 16 auf der Antriebswelle 20 gelagert sind und mit korrespondierend ausgebildeten Kegelrädern 23 auf den Friktionswellcn 16 in Eingriff stehen. Letztere sind zu diesem Zweck über das Kugellager !7 bzw. >n Steg 14 hinaus nach .uM'.en verlängert zur Aufnahme der Kegelräder 23. Das so ausgebildete Getriebe ist bei dem gezeigten Ausftih-
rungsbeispiel (Fig. I) nach außen hin durch ein U förmiges Abdeckblech 24 umschlossen und damit geschützt.
Die Friktionsrollenbahn ist in mehrere, aneinander anschließende Bahnabschnitte 25a, 256, 25c... geeigneter, handhabungsfähiger Länge unterteilt. Entsprechend ist auch die Antriebswelle 20 in einzelne Wellenabschnitte 26a. 266, 26c unterteilt, die etwa einer Länge eines Bahnabschnitts 25a, 256 ... entsprechen. Die Enden der Wellenabschnitte 26«, 266 ... benachbarter u Bahnabschnitte 25a, 256... sind in Antriebsverbindung, und zwar durch eine lösbare Kupplung 27, z. B. eine Steckkupplung bekannter Ausführung. Der Antrieb kann dadurch zentral für die Antriebswelle 20 erfolgen, unter Übertragung auf die gesamte Länge der ι Friktionsrollenbahn.
Wie in F i g. I gezeigt, ist die hier als Ausführungsbeispiel dargestellte Friktionsrollenbahn mit einer zweiten Antriebswelle 28 ausgerüstet, die der gegenüberliegende" Tragschiene \ \ zü^coriiribc is«. Die bstreffenefs y*. Antriebswelle 28 ist ebenfalls — wie die Antriebswelle 20 — in einzelne Wellenabschnitte 29a, 29b, 29c unterteilt. Diese sind in Lagerwandungen 30 geführt bzw. gelagert. Für die Verbindung der benachbarten Enden der Wellenabschnitte 29a, 296 ... sind ebenfalls π Kupplungen im Sinne der Kupplung 27 vorgesehen.
Die Antriebswelle 28 ist bei dem vorliegenden Ausführungsheispiel ohne getriebliche Verbindung mit der Friktionswelle 16, und zwar dadurch, daß auf dieser Antriebswelle 28 keine Kegelräder im Sinne der jo Kegelräder 22 angeordnet sind. Die Antriebswelle 28 hat lediglich den Zweck, die Antriebsbewegung zwischen benachbarten Bahnabschnitten 25a. 256 ... bzw. /wischen benachbarten Wellenabschnittcn 29a, 296 zu übertragen. ji
Mit einer in vorstehender Weise ausgebildeten Friktionsrollenbahn bzw. mit derartigen Bahnabschnitten 25,7, 256,25csind unterschiedliche Gestaltungen von Friktionsrollenbahnen unter Verwendung eines einheitlichen Typs der Bahnabschnitte 25a. 256... möglich. -to
F'g. 3 zeigt eine Ausführung einer Friktionsrollenbahn, bei der Bahnabschnitte 25a. 256. 25c in der Ausführung gemäß F i g. I mil übereinstimmender Relativstellung aneinandergekuppelt sind. Dies bedeutet, daß die mit Kegelrädern ausgestattete, also Antrieb auf die Friktionswcllen 16 übertragende Antriebswelle 20 ausschließlich auf einer Seite der Friktionsrollenbahn angeordnet ist. Wenn diese Antriebswelle 20 mit einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit angetrieben ist, /. B. entsprechend einer Fördergeschwindigkeit von 10 m/min, so gilt diese Fördergcschwindigkeii für die gesamte in Fig. J dargestellte Strecke tier I riktionsrollenbahn.
F i g. 4 zeigt eine alternative Ausführung bei Verwendung gleicher Ba!"i:ibschnitte25;i, 256.25c wie in Fi g. 3. Der (mittlere) Bahnabschnitt 256 ist gegenüber dem vorstehenden Ausführungsbeispiel um 180 versel/i angeordnet. Die mit Kegelrädern 22 bestückte Antriebswelle 20 bzw. der Wellenabschnitt 266 schließt an die Antriebswelle 28 bzw. die benachbarten Wellenabschnitte 29a und 29c an. Dies bedeutet, daß die Fr;k!ionswcl!cri !S des Bahnabschriitts 256 rnii einer Geschwindigkeit angetrieben werden, die der Umdrehungsgeschwindigkeit der Antriebswelle 28 entspricht, und die beispielsweise eine gegenüber den benachbarten Bahnabschnitten verminderte Fördergeschwindigkeit zur Folge hat (z. B. 2 m/min). Im Bereich des Bahnabschnitts 256 können demgemäß bei Aufrechterhaltung des Transports Bearbeitungen an einem Werkstück durchgeführt, dieses aber auch aus der Förder, .recke herausgenommen w erden.
Im Sinne der Darstellung gemäß F i g. 3 und 4 können beliebige Kombinationen von Förderstrecken mit unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten zusammengestellt werden, jeweils unicr der Voraussetzung, daß die Umdrehungsgeschwindigkeiten der Antriebswellen 20 und 28 unterschiedlich sind.
Alternativ können Antriebsverbindungen zwischen den Antriebswellen 20, 28 einerseits und den Friktionswellen 16 andererseits auch durch entsprechende Gestaltung des Übertragungsgetriebes bestimmt werden, z. B. durch eine Verstellbarkeit der Kegelräder 22 und/oder 23 in Axialrichtung der jeweiligen Welle.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Friktionsrollenbahn aus mehreren aneinander anschließenden Bahnabschnitten, jeweils mit seitlichen Tragschienen und an diesen gelagerten, drehbaren Friktionswellen, die durch an der Außenseite angeordnete Antriebswellen drehbar sind, insbesondere über auf der Antriebswelle und auf den Friktionsrollen angeordnete, miteinander kämmende Kegelräder, wobei die Antriebswellen benachbarter Bahnabschnitte miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bahnabschnitt (25a, 256, 25c.) mindestens zwei Antriebswellen (20, 28) mit unterschiedlichen Antriebsgeschwindigkeiten aufweist und die Frik- )5 tionswellen (16) jedes Bahnabschnitts (25a, 256, 25c
...) mit einer Antriebswelle (20, 28) in getrieblicher Verbindung stehen, derart daß alternativ eine Antriebswelle (20, 28) eines benachbarten (antreibenden) Bahnabschnitts (25a, 256, 25c ...) die M Friktionswellen (16) des (anzutreibenden) Bahnabschnitts (&äa, 256,25c...) über die korrespondierende Antriebswelle (20,28) antreibt
2. Friktionsrollenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß jeder der beiden seitlichen Tragschienen (10, 11) eine der Antriebswellen (20, 28) zugeordnet ist
3. Friktionsrollenbahn nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einheitlich ausgebildete Bahnabschnitte (25a. 256 ...). die übereinstimmend auf einer Seite bzw. an einer Tragschiene (10) mit einer durchgehenden, Kegelräder (22) aufweisenden Antriebswelle '2O) und auf der anderen Seite bzw. an der anderen Tragschiene (11) mit einer ebenfalls durchgehenden, keine Kegelräder aufweisenden Antriebswelle (28) versehen sind, wobei die Bahnabschnitte (25a, 256...) alternativ in gleichgerichteter oder um 180° versetzter Relativanordnung aneinandergeschlossen sind.
4. Friktionsrollenbahn nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswellen (20, 28) eines Bahnabschnitts (25a, 256 ...) durch Kupptungen (27), insbesondere Steckkupplungen, mit den Antriebswellen (Wellenabschnitten 29a, 296 ...) des anschließenden Bahnabschnitts verbunden sind.
5. Friklionsrollenbahn nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Antriebswellen (20, 28) und den Friktionswellen (16) gelagerte Kegelräder (22, 23) axial verstellbar sind.
DE19803023389 1980-06-23 1980-06-23 Friktionsrollenbahn Expired DE3023389C2 (de)

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