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DE3022772A1 - Vorrichtung zum schneiden von prospekten, bedruckten blaettern o.dgl. gegenstaenden - Google Patents

Vorrichtung zum schneiden von prospekten, bedruckten blaettern o.dgl. gegenstaenden

Info

Publication number
DE3022772A1
DE3022772A1 DE19803022772 DE3022772A DE3022772A1 DE 3022772 A1 DE3022772 A1 DE 3022772A1 DE 19803022772 DE19803022772 DE 19803022772 DE 3022772 A DE3022772 A DE 3022772A DE 3022772 A1 DE3022772 A1 DE 3022772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting knife
cutting
conveyor belts
transport
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803022772
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Neumann
Lothar 8000 München Schubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803022772 priority Critical patent/DE3022772A1/de
Publication of DE3022772A1 publication Critical patent/DE3022772A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/24Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
    • B26D1/245Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0675Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form specially adapted for piles of sheets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schneiden von Prospekten, bedruckten
  • Blättern oder dergleichen Gegenständen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Prospekten, bedruckten Blättern oder dergleichen Gegenständen.
  • Bisher werden die von Rotationsdruckern abgegebenen bedruckten Blätter, bedruckten und gefalzten Blätter oder Prospekte stapelförmig Ubernommen und manuell oder maschinell stapeiweise an den jeweiligen Kanten beschnitten. Eine derartige Weiterverarbeitung der von den Rotationsdruckern abgegebenen Gegenstände verhindert einen kontinuierlichen Arbeitsverlauf, weil vor dem Beschneiden der Kanten ein Stapeln erforderlich ist, bevor die einzelnen Stapel der Gegenstande beschnitten werden können. Besonders nachteilig wirkt sich dieses Kantenbeschneiden deswegen aus, weil Rotationsdrucker heute bis zu 40 GOO Exemplare drucken und abgeben und zwischen dem Druck- und Falzvcrgong im Rotationsdrucker einerseits und dem Vorgang des Kantenbeschneidens andererseits eine Unterbrechung des kontinuierlichen Arbeitsflusses vorliegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein Beschneiden der von dem Rotationsdrucker o.dgl.abgegebenen Gegenstände in kontinuierlicher und zur Arbeitsweise des Rotationsdruckers o.dgl.kompatiblen Weise ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine aus wenigstens.einem Paar von drehföhig gelagerten Schneidmessern bestehende Schneideinrichtung, und eine obere und untere Transporteinheit zur Zuführung der zu schneidenden Gegenstände zur Schneideinrichtung,wobei die Transporteinheiten die zu beschneidenden Gegenstände wenigstens im Bereich der Schneideinrichtung zumindest teilweise klemmend aufnehmen, gelöst.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprechen.
  • Die erfindungsgemöße Vorrichtung ermöglicht die kontinuierliche Ubernahme der von einem Rotationsdrucker ausgegebenen Gegenstände, wie Prospekte, bedruckte Blätter, oder dergleichen und das kontinuierliche Beschneiden von einer Kante oder von zwei Kanten dieser Gegenstände, wodurch ein kontinuierlicher Fertigungsfluß gewUhrleistet ist. Die Transportgeschwindigkeit der oberen und unteren Transporteinheit bzw. Transportbänder und der gegebenenfalls vorgesehenen Seitenbönder der erfindungsgemaBen Vorrichtung entspricht der von einer Rotationsdrt>ckmaschine abgegebenen StUcRnghb, die heute bis zu 40 000 Exemplare pro Stunde erreicht.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die zu beschneidenden Gegenstönde mit Hilfe eines oberen und unteren Transportbandes oder eines oberen und unteren Transportbcnd Paures erfasst und der Schneideinrichtung zugeführt. Die Schneideinrichtung besteht aus einem oberen und unteren kreisförmicon Schneidmesser0 deren Schnittpunkt in der Ebene der Transportbahn und vorzugsweise auf der Oberfläche bzw. Oberkante des unteren Transportbcindes liegt. Damit wird ein sauberes Åbschneiden der Kanten sichergestellt und ein Umbiegen der Kanten der Gegenstände verhindert. Die Schneideinrichtung kann bei der erfindungsgemäBen Vorrichtung an zwei Seiten gegenüber der Transporteinrichtung und/oder auch mittig gegenüber der Transporteinrichtung vorgesehen sein, so daß ein Beschneiden der Kanten einerseits und/oder ein Trennen der Gegenstande ausführbar ist. Die seitlichen Schneideinrichtungen und/oder die mittige Schneideinrichtung sind vorzugsweise verschwenkbar angeordnet und können im Bedarfsfall aus ihrer Betriebsstellung herausgeschwenkt werden. Damit ist es jederzeit möglich, nur eine seitliche Kante zu beschneiden, indem nur eine der seitlichen Schneideinrichtungen in die Betriebsstellung verschwenkt wird.
  • Für Gegenstände größerer Breite weist die erfindungsgemäße Vorrichtung jeweils zwei obere und zwei untere Transportbänder auf, wobei die oberen Transportbänder bzw. entsprechend die unteren Transportbänder in einem vorzugsweise einstellbaren Abstand zueinander einrichtbar sind. Auf diese Weise können mit einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemößen Vorrichtung Schnittbreiten von 140 bis-320 mm stufenlos eingestellt werden. Die Schnittgeschwindigkeit wird auf die StUckzahl der zugeordneten Rotationsdruckmachine abgestimmt und beträgt beispielsweise bis zu 6,0 m pro Sekunde.
  • Die einander zugeordneten oberen und unteren Transportbänder fluchten zumindest im Bereich der Schneideinrichtung. Das untere Schneidmesser hat einen Durchmesser, der der Lagerrolle entspricht, an der das betreffende Schneidmesser befestigt ist, zusätzlich zur doppelten Stärke des unteren Transportbandes, infolgedessen die Schneidkante des unteren Schneidmessers mit der oberen Kante bzw. Oberfläche des auf seiner zugeordneten Lagerrolle au fliegenden unteren Transportbandes fluchtet. Das obere Schneidmesser hat eine solche Größe, daß es über die Oberkante des unteren Transportbandes übersteht, wodurch ein Schnittpunkt zwischen dem oberen und unteren Schneidmesser gewohrleistet ist. Das obere und untere Schneidmesser sind in vorbestimmtem Spiel zueinander seitlich angeordnet, wobei das Spiel durch entsprechende Verstellung der das untere Schneidmesser tragenden Lagerrolle justierbar ist.
  • Das obere Schneidmesser ist neben seiner Verschwenkbarkeit aus der Betriebsstellung heraus auch in Vertikalrichtung verlagerbar, d.h. in Richtung auf das untere Schneidmesser verstellbar, um eine Reduzierung seines Außendurchmessers infolge eines Verschleißes ausgleichen zu können.
  • Der Schnittpunkt zwischen dem oberen und unteren Messer soll erfindungsgemäß nicht unterhalb der Oberkante bzw. Oberfläche des unteren Transportbandes liegen, was dadurch gewährleistet ist, daß die Achse des oberen Schneidmessers und die des unteren Schneidmessers nicht in der gleichen vertikalen Ebene liegen, sondern in zueinander versetzten Ebenen.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung sind Seitenbander vorgesehen, die mit der gleichen Geschwindigkeit wie die oberen und unteren Transportbänder angetrieben werden und eine Ausrichtung der zu beschneidenden Gegenstönde infolge eines etwa konusförmigen Verlaufes sicherstellen. Die Seitenbönder werden an einer Stelle umgelenkt bzw. zuruckgefUhrtg an der die zu beschneidenden Gegenstände von den oberen und unteren Trunsportbändern fest bzw.
  • klemmend aufgenommen werden.
  • Die erfindungsgemöße Vorrichtung lößt sich auch derart konzipieren, daß zwischen zwei oberen und unteren Transportbandpaaren nur eine einzige Schneideinrichtung, bestehend aus dem oberen und unteren Schneidmesser, angeordnet wird, so daß eine derart ausgebildete Vorrichtung ausschließlich den Zweck hat, die zugeführten Gegenstände entlang einer vorbestimmten Linie zu trennen.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Teildarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Veranschaulichung wesentlicher Bestandteile, Fig. 2 eine Teilschnittansicht entsprechend der Linie II-II in Fig.1, Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung einer abgewandelten AusfUhrungsform mit jeweils zwei oberen und unteren Transportbändern, die in verstellbarem Abstand zueinander liegen, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anordnung des oberen und unteren Schneidmessers zur Erzielung eines optimalen Schnittpunktes, Fig. 5a bis 5c schematische Darstellungen zur Erläuterung einer seitlichen Transporteinheit und zur Erläuterung ihrer Verstellbarkeit, und Fig. 6 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung einer Einsatzmöglichkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 werden das Arbeitsprinzip und der grundlegende Aufbau der erfindungsgemößen Vorrichtung beschrieben.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine obere und untere Transporteinheit 1,2 vorgesehen, die gemäß nachfolgender Beschreibung vorzugsweise jeweils aus einem oder mehreren oberen Transportbändern und einem oder mehreren unteren Transportbändern bestehen. Fig. 1 zeigt schematisch ein oberes und unteres Transportband 1,2, die Uber nicht dargestellte Rollen, Gleitschienen oder eine Kombination aus Rollen und Gleitschienen umlaufend geführt sind, wobei die Bewegungsrichtung der oberen und unteren Transportbänder 1,2 durch einen Pfeil A veranschaulicht ist. Mit 3 ist ein zwischen den beiden Transportbändern 1 und 2 eingeklemmter Gegenstand bezeichnet, der zu einer aus einem oberen Schneidmesser 4 und einem unteren Schneidmesser 5 gebildeten Schneideinrichtung geführt wird, welche zum Beschneiden der Kanten des Gegenstandes 3 und/oder zum Durchschneiden des Gegenstandes 3 dient, wie noch später beschrieben ist. Die Achse 6 des oberen Schneidmessers 4 liegt oberhalb einer mit 7 angegebenen Transportebene der Gegenstände 3, während die Achse 8 des unteren Schneidmessers 5 unterhalb der Transportebene 7 liegt, wobei die Transportebene 7 eine horizontale, zwischen den beiden Transportbändern 1 und 2 liegende Ebene ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Schnittpunkt S des oberen und unteren Schneidmessers 4,5 in der Transportebene 7 liegt, d.h. zwischen den beiden Transportbändern 1 und 2, die zumindest über den mit dem Buchstaben D angedeuteten Bereich parallel zueinander verlaufen und in diesem Bereich die zu schneidenden Gegenstande 3 fest einklemmen. Damit werden die Gegenstände 3, zwischen dem oberen und unteren Transportband 1,2 geführt, an den Schneidmessern 4 und 5 unter gleichzeitiger Ausführung eines Schneidvorganges entlang geführt und in einem sich an den Bereich D anschließenden Bereich von den Transporthandern 1,2 freigegeben. Die Achsen 6,8 der Schneidmesser 4,5 sind zur Festlegung des Schnittpunktes S in der Transportebene 7 bzw. zwischen den beiden Transportböndern 1 und 2 in zwei zueinander parallelen vertikalen Ebenen angeordnet; diese zweckmäßige und vorteilhafte Festlegung des Schnittpunktes S ergibt sich aus den noch folgenden Darlegungen.
  • Nach Fig. 1 werden die oberen und unteren Transportbänder 1,2 jeweils über mehrere, nicht dargestellte Transportrollen gefUhrt, die zumindest über den Bereich D oberhalb und unterhalb der Ebene 7 liegend angeordnet sind. An einer der Transportrollen für das untere Transportband 2 ist das untere Schneidmesser 5 befestigt (Fig.2), wobei die betreffende Rolle mit 10 bezeichnet ist. Die Rolle 10 lagert das untereTransportband 2, dessen unterer, rücklaufender Abschnitt mit 2a angegeben ist. Auf der einen Stirnseite der Rolle 10 sitzt das untere Schneidmesser 5, wobei das Schneidmesser 5 beispielsweise eine mittige Öffnung hat, mit deren Hilfe es auf die Rolle 10 aufgesetzt und fixiert ist, wobei im befestigten Zustand des Schneidmessers 5 ein in Axialrichtung vorspringender Abschnitt 10a ein Auflager für das des Schneidmessers 4 darstellt. Das Schneidmesser 5 ist an der mit 10b angedeuteten Stirnseite der Rolle 10 dadurch fest angeordnet, daß von der Stirnseite 10c Schraubbolzen 11 her in das Schneidmesser 5 in dafür vorgesehene Bohrungen 5a eingeschraubt sind. Die Rolle 10 sitzt bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel Uber Kegelrollenlager 12 oder dergleichen auf einer Achse 13,welche in Richtung der Pfeile E verstellbar ist. Wie aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, entspricht der Durchmesser des Schneidmessers 5 dem Außendurchmesser der Rolle 10 zuzüglich der zweifachen Stärke des Transportbandes 2, so daß die Schneidkante des Schneidmessers 5 bündig mit der Oberkante bzw.
  • oberen Fläche des unteren Transportbandes 2 abschließt.
  • Vorzugsweise ist das untere Schneidmesser 5 hinterschnitten und weist damit eine nach außen gewandte, konisch verlaufende Flache 5b auf, so daß -im Schnitt gesehen- eine punktöhnliche BerUhrung zwischen dem oberen und unteren Schneidmesser 4,5 vorliegt. Mit der in Fig. 2 gezeigten Anordnung und der Verstellbarkeit der Achse 13 in Pfeilrichtung E läßt sich das untere Schneidmesser 5 vor der Aufnahme des Betriebs der erfindungsgemäßen Vorrichtung an das obere Schneidmesser 4 heranfahren, das gegenüber dem Schneidmesser 4 nicht in Richtung der Pfeile E verstellbar angeordnet ist. Obgleich es aus Fig. 2 nicht ersichtlich ist, liegen das Schneidmesser 4 und 5 nicht direkt aneinander an, sondern halten ein kleines Spiel zueinander ein, was durch axiale Verstellung der Achse 13 einstellbar ist.
  • Das obere Schneidmesser 4 ist in einer zu den Lagerrollen für das obere Transportband 1 unabhängigen Anordnung vorgesehen, d.h. entgegen dem unteren Schneidmesser 5 nicht seitlich an einer Lagerrolle für das obere Transportband 1 angeordnet. Entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 2 werden die Gegenstände 3 zwischen dem oberen und unteren Transportband 1, zumindest im Bereich D, fest eingeklemmt und in diesem fixierten und vorzugsweise in eine bestimmte Ausrichtung gebrachten Zustand durch die Schneidmesser 4 und 5 an einer Kante beschnitten, die über die Transportbänder 1,2 in Fig. 2 auf der linken Seite hinaussteht. Die in Fig. 1 mit 8 bezeichnete Achse entspricht bei dieser Ausführungsform der Achse 13 der Lagerrolle 10.
  • In Abwandlung zur Ausführungsform nach Fig. 2 kann die erfindungsgemäß Vorrichtung zwei Schneidmesserpaare 4,5 aufweisen, die ein beidseitiges Abschneiden von Kanten der Gegenstände 3 ermöglichen.
  • Eine derartige abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemößen Vorrichtung ist in Fig. 3 gezeigt und besteht im wesentlichen aus einer Verdoppelung der unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 gezeigten Teile gegenüber einer Symmetrielinie 14, wobei ein Paar obere Transportbänder 1,1' und ein Paar untere Transportbänder 2,2' vorgesehen sind, die in einem vorbestimmten Abstand zueinander liegen.
  • Der Abstand zwischen den Transportbändern 1 und 1' bzw. 2 und 2' ist vorzugsweise einstellbar, so daß Gegenstände 3 beliebiger Breite an ihren Kanten beschnitten werden können. Bei der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung sind somit die Schneidmesserpaare 4,5 und 4',5' auf zwei Seiten vorgesehen, wodurch ein zweiseitiges Beschneiden der zugeführten Gegenstände 3 realisierbar ist. Da der Aufbau der in Fig. 3 auf der rechten Seite gegenüber der Symmetrielinie 4 dargestellten Einheit spiegelsymmetrisch zu dem Aufbau der auf der linken Seite der Symmetrielinie gezeigten Einheit ist, erübrigt sich eine weitere Beschreibung.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform kann das obere Schneidmesser 4 oder 4' nach Fig. 3 oder beide Schneidmesser 4,4' aus der in Fig.3 gezeigten Betriebslage heraus verschwenkbar sein, so daß im Bedarfsfall nur eines der beiden oberen Schneidmesser 4 einsetzbar ist.
  • Die Verschwenkbarkeit der oberen Schneidmesser wird gemäB Fig. 1 dadurch erreicht, daß jedes obere Schneidmesser 4 oder 4' in einer Lagereinrichtung 15 gelagert ist, die um einen Drehpunkt 16 verstellbar ist, wodurch das obere Schneidmesser 4 in Richtung eines Pfeiles F aus seiner Betriebsposition heraus verschwenkt werden kann. Zusätzlich zu dieser Verschwenkbarkeit durch die Lagereinrichtung 15 ist durch nicht dargestellte Mittel sichergestellt, daß jedes obere Schneidmesser 4 in der Ebene 17 in Richtung eines Pfeiles G nach unten verstellbar ist, wodurch eine Verringerung des Durchmessers infolge Verschleißes kompensierbar ist.
  • Aus den Fig. 1 bis 3 geht hervor, daß das obere Schneidmesser 4 nicht direkt über dem unteren Schneidmesser 5 angeordnet ist,sondern mit seiner Achse 6 gegenüber der Achse 8 versetzt ist. Das obere Schneidmesser 4 greift über die obere Kante oder Flöche des unteren Transportbandes 2 (Fig.2) über, während die Schneidkante des unteren Schneidmessers 5 exakt mit der oberen, die Gegenstände 3 lagernden Fläche des unteren Transportbandes 2 fluchtet. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Schnittpunkt S zwischen dem Schneidmesser 4 und 5 innerhalb der Ebene 7 liegt, jedoch nicht unterhalb der oberen Fläche des unteren Transportbandes 2. Auf diese Weise wird ein Umbiegen der Kante des zu beschneidenden Gegenstandes, z.B. in Fig. 2 nach unten, mit Sicherheit ausgeschlossen, so daß ein exaktes und sauberes Beschneiden der Kanten von Gegenständen 3 gewährleistet ist.Mit der erfindungsgemdBen Vorrichtung lassen sich damit einzelne Blätter und insbesondere Prospekte, die mehrfach gefalzt sind, beispielsweise mit mehr als 50 Seiten, sauber beschneiden. Fig. 4 zeigt die Lage des Schnittpunktes S auf der Oberflöche des unteren Transportbandes 2, wobei der Schnittpunkt S sich in der gewünschten Lage befindet. Dieser Schnittpunkt ergibt sich aufgrund der voll ausgezeichneten Lage der Schneidmesser 4 und 5. Ein Schnittpunkt X würde sich ergeben, wenn die Achse des oberen Schneidmessers entsprechend der strichpunktierten Darstellung vertikal über der Achse des unteren Schneidmessers liegt, wobei sich der Schnittpunkt X unterhalb der Oberfläche des unteren Transportbandes 2 befindet. Die Einstellung eines derartigen Schnittpunktes wurde dazu führen, daß die zu beschneidenden Gegenstände an ihren Kanten umgebogen werden und kein sauberer Schneidvorgang erzielbar ist. Die Darstellung nach Fig. 4 zeigt somit, daß die versetzte Anordnung der Achsen 6 und 8 des oberen und unteren Schneidmessers 4 und 5, d.h. die Lage der Achsen 6 und 8 in zwei unterschiedlichen Vertikalebenen, wesentlich ist, um einen sauberen Schneidvorgang dadurch zu gewährleisten, daß der Schnittpunkt S auf der Oberfläche des unteren Transportbandes 2 oder zumindest im Zwischenraum zwischen dem oberen und unteren Transportband 1,2 definiert wird.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Lagerrollen für das oder die oberen Transportbänder vorteilhafterweise federnd gelagert, wodurch unterschiedliche Stärken der zu beschneidenden oder zu schneidenden Gegenstände 3 kompensiert werden können und/oder der Anpreßdruck auf die zu führenden Gegenstände 3 in der gewünschten Weise einstellbar ist. Die Lagerrollen zur Führung des oder der unteren Transportbänder 2 sind vorzugsweise stationär bzw. nicht federnd gelagert.
  • Wie der schematischen Darstellung nach Fig. 1 entnehmbar ist, sind, in Transportrichtung gesehen, vor dem Bereich D zwei seitliche Transporteinrichtungen vorgesehen, vorzugsweise in Form von Seitenbändern bzw. seitlichen Transportböndern 20. Fig. 5 gibt eine schematische Darstellung dieser Seitenbönder wieder und entspricht einer Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1 entsprechend der Linie IV-IV.
  • In Fig. 5 sind jeweils zwei nebeneinanderliegende Transportbänder mit 21 und 22 dargestellt, die die in Fig. 3 gezeigten beiden Transportbandpaare 1,2 und 1',2' repräsentieren. Die Seitenbänder 20 nach Fig. 1 sind in Fig. 5a bis 5c mit 23 und 24 bezeichnet. Die Transportrichtung für die zu beschneidenden Gegenstände ist mit A angegeben. Somit werden die zu schneidenden Gegenstände in Richtung eines Pfeiles A bewegt. Die Seitenbönder 23,24 haben im Eintrittsbereich der Gegenstände konusförmigen Verlauf, wobei der konusförmige Verlauf in Abschnitte 23a,24a mit starker Schräglage gegenüber der Transportrichtung A und Abschnitte 23b,24b mit gegenüber der Transportrichtung weniger starker Schräglage unterteilt ist. Durch die Bereiche 23a bis 24b wird die Ausrichtung der zu beschneidenden Gegenstände sichergestellt. Die Seitenbänder 23,24 können entweder symmetrisch oder getrennt verstellbar sein, wie dies gegenüber Fig. 5a in Fig. 5b und Fig. 5c gezeigt ist. Bei der Einstellung nach Fig. 5a halten die Band-0 abschnitte 23b, 24b einen Winkel von beispielsweise 5 zu der Vertikalebene (entspricht dem Pfeil A) bzw. zu den Transportbändern 21,22 ein, während sie in Fig.5b und 5c parallel zu den Transporthondern 21,22 eingerichtet sind. Die Einstellung nach Fig. 5b dient dazu, die zu beschneidenden Gegenstände so zuzuführen, daß die dem Seitenband 24 zugewandte Kante über eine kleine Breite beschnitten wird, während die dem Seitenbond 23 zugewandte Kante im nachfolgenden Schneidprozeß über eine größere Breite abgeschnitten wird. Wesentlich ist, daß die Seitenbänder 23,24 an einer Stelle durch Lagerrollen 25,26 umgelenkt werden, an welcher entsprechend Fig. 1 die Gegenstände 3 hinreichend ausgerichtet sind und bereits durch das obere und untere Transportband fest eingeklemmt werden. Die den Lagerrollen 25,26 entsprechende Position ist in Fig. 1 durch eine Lagerrolle 27 angedeutet. Ersichtlicherweise können die Seitenbönder 23,24 an der Position der Lagerrollen 25,26 umgelenkt bzw. zurückgeführt werden, wenn die zu beschneidenden Gegenstände 3 nach ihrer Ausrichtung an dieser Stelle durch das obere und untere Transportband 1,2 fest erfasst sind und eine Fehlausrichtung infolge des Festklemmens der Gegenstände 3 zwischen den Transportbändern 1 und 2 verhindert ist. Die auf diese Weise von den Transportbändern 1,2 erfassten Gegenstönde werden dann zu der Schneideinrichtung, bestehend aus einem oder mehreren Paaren von Schneidmessern 4,5 zugeführt. Die seitlichen Transportbänder 23,24, die gemäß Fig. 5a bis 5c im wesentlichen senkrecht gegenüber der Ebene der oberen und unteren Transportbänder angeordnet sind,liegen mit ihrer Mitte etwa in der Transportebene 7, wie es in Fig. 1 angedeutet ist. Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 wurde erläutert, daß die Schneidmesser 4,5 seitlich der oberen und unteren Transportbänder 1, 2 vorgesehen sind. Derart angeordnete Schneidmesser dienen damit dem Zweck, die Kanten von Gegenstönden 3, wie Prospekten oder dergleichen, zu beschneiden. Anstelle der seitlichen Anordnung der Schneidmesser 4,5 oder zusätzlich zu dieser seitlichen Anordnung der Schneidmesser 4,5 kann ein entsprechendes Schneidmesserpaar auch mittig zwischen den Transportbandpaaren 1,2 und 1',2' in Fig. 3 eingesetzt werden, um die zu der Schneideinrichtung geführten Gegenstände 3 entlang einer durch das mittige Schneidmesserpaar festgelegten Linie zu trennen. Dies bedeutet, daß entgegen der Darstellung nach Fig. 3 entweder nur ein mittig angeordnetes Schneidmesserpaar 4,5 oder zusätzlich zu einem oder beiden der seitlichen Schneidmesserpaate 4,5 bzw. 4',5' vorgesehen sein kann. Die Breite der bei der Vorrichtung nach Fig. 3 mit zwei seitlichen Schneidmesserpaaren 4,5 und 4',5' zu beschneidenden Gegenstände 3 kann nahezu beliebig sein. Bei einer relativ großen Breite der Gegenstände 3 kann nach Fig. 3 zusätzlich eine mittige Führungseinrichtung 30 vorgesehen werden, die ein Durchbiegen der Gegenstände 3 in dem horizontalen Abstand zwischen den Transportbandpaaren 1,2 und 1',2' verhindert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich die Schnittbreite für Prospekte oder dergleichen zwischen 140 bis 320 mm stufenlos einstellen. Die Schnittgeschwindig beträgt bei einer realisierten AusfUhrungsform ca.
  • 6,0 m / Sek.
  • Die Transportgeschwindigkeit der oberen und unteren Transportbänder 1,2 oder der oberen und unteren Transportbandpaare 1,1' und 2,2' ist synchronisiert. Zusätzlich kann die Drehgeschwindigkeit des unteren Schneidmessers 4 mit der Transportgeschwindigkeit der oberen und unteren Transportbänder synchronisiert sein. Die Rotationsgeschwindigkeit des oberen Schneidmessers kann mit der des unteren Schneidmessers synchronisiert sein, jedoch im Bedarfsfall auch größer oder kleiner als die des unteren Schneidmessers sein.
  • Die Transportgeschwindigkeit der Seitenbander 23,24 muß ersichtlicherweise mit der Transportgeschwindigkeit der oberen und unteren Transportbänder synchronisiert sein.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand einer praktischen Einsatzmöglichkeit beschrieben.
  • Mit 31 ist eine Rolle bzw. eine Rotationsdruckmaschine angegeben, die bedruckte Blätter oder mehrseitige, gefalzte Prospekte einem Eckförderer 32 zuführt. Die Ausgabe der bedruckten Blätter, Prospekte oder dergleichen erfolgt beispielsweise mit einer Stückzahl von bis zu 40 000/Stunde und erfolgt kontinuierlich entsprechend dem Druckvorgang im Rotationsdrucker selbst. Die Gegenstände 3 werden vom Eckförderer 32 ohne Richtungsänderung einer ersten, erfindungsgemUBen Vorrichtung 33 zugeführt, in der die Kanten 3a und 3c beschnitten werden. Anschließend werden die Gegenstände 3 einem weiteren Eckförderer 34 zugeführt, der sie wieder ohne Richtungsänderung einer zweiten, erfindungsgemußen Vorrichtung 35 zufUhrt, in der die Kanten 3d und 3b beschnitten werden. Ersichtlicherweise kann im Bedarfsfall in der Vorrichtung 3 auch nur eine der beiden Kanten 3a, 3c beschnitten werden und in der Vorrichtung 4 nur eine der beiden Kanten 3b und 3d. Von der Vorrichtung 33 werden die beschnittenen Gegenstönde beispielsweise über ein weiteres Transportband weggeführt und gestapelt.
  • Die Erfindung schafft eine Schneidvorrichtung, bei der die einander zugeordneten scheibenförmigen Schneidmesser derart angeordnet sind, daß ihr Schnittpunkt in dem Zwischenraum zwischen dem oberen und unteren Transportband liegt, die wenigstens im Bereich der Schneidmesser bzw. des Schnittpunktes parallel zueinander und übereinander verlaufen. Das obere und untere Transportband haben gleiche Breite.
  • Bei Einsatz mehrerer oberer Transportbänder entsprechend Fig. 3 (und mehrerer unterer Transportbänder) liegen sie wenigstens im Bereich D nebeneinander, d.h. in der gleichen Ebene. Die Schneidmesser befinden sich in dazu vertikalen Ebenen, wobei die beiden einander zugeordneten Schneidmesser im wesentlichen parallel zueinander liegen.
  • Die Erfindung wurde vorstehend in Verbindung mit einem bevorzugten Einsatzbeispiel, d.h. in Anwendung bei einer Rotationsdruckmaschine beschrieben. Es ist ersichtlich, daß die erfindungsgemdße Vorrichtung auch andere Einsatzmöglichkeiten hat.

Claims (27)

  1. Potentonspruche vorrichtung zum Schneiden von Prospekten, bedruckten Blättern der dergleichen Gegenständen, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine aus wenigstens einem Paar von drehfähig gelagerten Schneidmessern (4,5; 4,5, 4',5') bestehende Schneideinrichtung, und eine obere und untere Transporteinheit (1,2; 1,2, 1',2') zur ZufUhrung der zu schneidenden Gegenstände zur Schneideinrichtung, wobei die Transporteinheiten (1,2; 1,2 1',2') die zu beschneidenden Gegenstände (3) wenigstens im Bereich der Schneideinrichtung zumindest teilweise klemmend aufnehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (4,5; 4,5 4',5') seitlich und/oder mittig in Bezug auf die durch die Transporteinheiten (1,2; 1,2, 1'2') definierte Transportbahn (7) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung noch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schneidmesser (4) der Schneideinrichtung (4,5) im wesentlichen oberhalb der Transportbahn (7) und das andere Schneidmesser (5) im wesentlichen unterhalb der Transportbahn (7) angeordnet ist, wobei die Achsen (6,8) des oberen und unteren Schneidmessers (4,5) in zwei unterschiedlichen Vertikalebenen liegen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt (S) der beiden Schneidmesser (4,5) etwa in der Transportebene (7) zwischen der oberen und unteren Transporteinheit (1,2; 1,2, 1',2') liegt.
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Transporteinheit (1,2; 1,2, 1',2') jeweils durch wenigstens ein Transportband gebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Transporteinheit jeweils aus wenigstens zwei Transportbändern (1,1', 2,2') besteht, wobei die beiden Transportbänder (1,1' bzw. 2,2') der oberen bzw. unteren Transporteinheit in verstellbarem Abstand zueinander angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und untere Transportband (1,2, 1',2') zumindest im Bereich (D) des Schnittpunktes (S) parallel zueinander verlaufen.
  8. 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und untere Schneidmesser (4,5, 4',5') scheibenförmig ausgebildet sind und daß das obere Schneidmesser größeren Durchmesser als das untere Schneidmesser hat.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und untere Schneidmesser (4,5, 4',5') in zwei im wesentlichen zueinander parallelen Ebenen liegen.
  10. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt zwischen oberem und unterem Schneidmesser (4,5, 4',5') auf der Oberkante des unteren Transportbandes (2,2') liegt.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schneidmesser (4,4') aus seiner Betriebsstellung heraus schwenkbar angeordnet ist (Einrichtung 15,16).
  12. 12. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schneidmesser (4,4') senkrecht zur Transportbahn (7) verstellbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schneidmesser (5) seitlich an einer das untere Transportband (2) lagernden Lagerrolle (10) befestigt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schneidmesser mit seiner Schneidkante mit der Oberkante des auf seiner Lagerrolle (10) aufliegenden unteren Transportbandes (2) fluchtet.
  15. 15. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schneidmesser (5) an seiner dem oberen Schneidmesser (4) zugewandten Seite hinterschnitten ist.
  16. 16. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitliche Transporteinrichtung (20, 23, 24) zur Zufuhrung der zu schneidenden Gegenstonde (3) zwischen die obere und untere Transporteinheit (1,2; 1,2, 0',2') vorgesehen ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Transporteinrichtung (20, 23, 24) einen verstellbaren, etwa konusförmigen Einlauftrichter aufweist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Transporteinrichtung (20, 23, 24) aus einem Paar von Transportbändern besteht.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Transportbänder (23,24) unabhängig voneinander verstellbar sind.
  20. 20. Vorrichtung nach wenigstens einem der Anspruche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Transportbdnder (23,24) an einer Stelle (bei 25,26; 27) der Transportbahn (7) umgelenkt werden, an welcher die zu schneidenden Gegenstunde (3) klemmend zwischen den oberen und unteren Transportbandern (1,2; 1,2 1',2') aufgenommen sind.
  21. 21. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden unteren Transportbändern (2; 2,2') eine Fuhrungseinrichtung (30) vorgesehen ist.
  22. 22. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorcngehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Transportbänder (1,2; 1,2 1',2') synchron angetrieben sind.
  23. 23. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Schneidmesser (5,5') synchron zu den oberen und unteren Transportböndern (1,2; 1,2, 1',2') angetrieben ist.
  24. 24. Vorrichtung noch wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schneidmesser (4; 4,4') synchron zu dem unteren Schneidmesser (5; 5,5') angetrieben ist.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schneidmesser (4;4,4') mit Vorlauf oder Nachlauf gegenuber dem unteren Schneidmesser (5;5,5') angetrieben ist.
  26. 26. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerrollen fUr das obere Tronsportband (1; 1,1') federnd gelagert sind.
  27. 27. Vorrichtung zum Schneiden von Prospekten, bedruckten Blättern oder dergleichen Gegenstönden, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h obere und untere Transportbb.nder (1,2; 1,2, 1',2'), die wenigstens Uber einen Bereich (D) parallel zueinander verlaufen, und durch in diesem Bereich (D) angeordnete obere und untere, scheibenförmige Schneidmesser (4,5; 4,5, 4',5'), deren Schnittpunkt (S) auf der Oberkante des unteren Transportbandes liegt, wobei das obere Schneidmesser (4,4') Uber die Oberkante des unteren Transportbandes nach unten reicht, während das untere Schneidmesser (5,5') mit der Oberkante des unteren Transportbandes abschließt und die zu beschneidenden Gegenstände in dem Bereich (D) durch die oberen und unteren Transportbänder zumindest nahe ihren zu beschneidenden Kanten fest eingespannt sind.
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