DE3021927A1 - Elektronische steuereinrichtung fuer verstellpumpen - Google Patents
Elektronische steuereinrichtung fuer verstellpumpenInfo
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Description
Majsttk, ,.,.,..,.,:„-,.] »■
75515
PAEKER HANNIFIN CORPORATION Cleveland, Ohio (V.S..A.)
Elektronische Steuereinrichtung für Yerstellpumpen
Die Erfindung "betrifft Verstellpumpen, insbesondere eine
elektronische Einrichtung zur Steuerung des Förderstroms
und des Austrittsdruckes derartiger Pumpen.
Es ist "bekannt, "bei Verstellpumpen den Austrittsdruck
und den Förderstrom zu steuern, wobei je nach der Einsatzart der Pumpe die eine oder andere Steuerungsart gewählt
werden kann. Gewöhnlich wird mit Druckausgleich gearbeitet, aber auch der Stromausgleich wird häufig angewendet, wenn beispielsweise die Geschwindigkeit eines Hydrozylinders
gesteuert werden soll. Es ist auch bekannt, einen Strom- und einen Druckausgleich miteinander zu kombinieren
und dazu Steuerungseinrichtungen für beide Parameter an einer gemeinsamen Pumpe vorzusehen. Zur Energieeinsparung
werden in der letzten Zeit häufiger Verstellpumpen verwendet,
die für eine Strom- und eine Drucksteuerung eingerichtet und dahe^ flexibler sind.
Es ist ferner bekannt, derartige Steuerungseinrichtungen
für eine Fernsteuerung einzurichten, und zwar nicht nur
-2-
Auswahl oder Veränderung des Betriebszustandes der lumpe
durch Fernbedienung, sondern auch zur kontinuierlichen Steuerung der Pumpe durch ein elektrisches Signal. Auf
diese V/eise kann eine sehr flexible Steuerung erhalten werden.
Es ist zwar bekannt^ für die Veränderung der Sollwerte
für den Strom- und Druckausgleich eine Fe^nb-diennris;
vorzusehen, doch waren für die beiden Steuerungsarten
bisher im wesentlichen voneinander unabhängige Einrichtungen erforderlich und die Kosten in vielen Fällen
zu hoch. Diese Einrichtungen bestanden im wesentlichen aus unabhängigen Regelkreisen zur Steuerung eines mechanischen
Stellgliedes, das entweder in der Pumpe selbst oder in einem Steuerungsteil derselben vorgesehen
war. Dabei bestand jeder Regelkreis aus einer Elektronik zum Erfassen und Verstärken einer Abweichung auf Grund
eines eingegebenen Sollwertsignals und eines Rückfülirungssignals,
das von einem mit der Regelstrecke verbundenen Sensor kommt, und umfaßte er meistens auch ein Servorventil
zur Abgabe von Druckmittel an einen Stellkolben.
Beispielsweise könnte mit dem Ausgleichsventil der Flügelzellenpumpe mit veränderbarem FörderS'brom gemäß
der US-PS 3 5^9 281 ein Positionierungs- Regelkreis
verbunden werden, dessen Stellglied aus einer Stange besteht, die an dem Ende der Feder des Ausgleichsventils
angreift und dadurch die Spannung der Feder verändert. Au± diese Weise könnte ein ferngesteuerter Druckausgleich
der Pumpe erfolgen.
Man könnte einen zweiten Regelkreis mit einem Positions-
sensor vorsehen, der mit dem Gehäuse der Pumpe mechanisch gekuppelt ist und auf ein Sollstromsignal derart anspricht,
dass von eier Druckseite der Pumpe über ein Servoventil
der zum Verstellen des Gehäuseringes dienende Stellkolben der Pumpe druckbeaufschlagt wird. Auf diese Weise
kann außer dem Austrittsdruck auch der Förderstrom der Pumpe beeinflußt werden.
In den bekannten Systemen zur Beeinflussung sowohl des
Förderstroms als auch des Austrittsdruckes hat die große. Zahl der erfordsrlichen Bestandteile einen ungünstigen
Einfluß auf die Zuverlässigkeit und die Kosten. Andererseitsist die Verstellpumpe dank ihrer Anpassungsfähigkeit hervorragend
zur Energieeinsparung geeignet. Ihre weitere Verwendung ist jedoch davon abhängig, dass die für die
Anpassungsfähigkeit der Pumpe erforderlichen Steuerungseinrichtungen nicht zu aufwendig sind.
Die Erfindung sdafft nun eine vereinfachte Steuerungseinrichtung zur Beeinflussung des Förderstroms und des
Austrittsdruckes von Verstellpumpen. Zu diesem Zweck wird eine elektronische Schaltung mit als integrierte
Schaltungen ausgebildeten Operationsverstärkern vorgesehen, die auf Grund von elektrischen EingangsSignalen
den Förderstrom und den Austrittsdruck einer Verstellpumpe beeinflussen können. Ferner ist eine Regelung
vorgesehen, welche die bei verschiedenen Austrittsdrückeη
in der Pumpe auftretenden Schlupfverluste ausgleicht-,
diese Regelung kann entsprechend dem Verschleiß von Teilen der Pumpe und der Steuerungseinrichtung nachgestellt
werden.
Eine bevorzugte Anwendung findet die Erfindung zur Steue-
1 / fl δ Q 1
ig %J \J %r ι
rung einer Flügelzellen-Verstellpumpe, die in einer Kunststoff -Spritzgußmaschine verwendet wird. Dabei sollen die
Formteile mit einer gesteuerten Geschwindigkeit geschlossen und im geschlossenen Zustand während des Spritzgußvorganges
einer gesteuerten Kraft unterworfen werden. Für diese Aufgabe eignet sich besonders eine Verstellpumpe
, in der zunächst über den Förderstrom die Schließgeschwindigkeit und danach über den Druck des Nachdruckes
gesteuert wird. Dabei ist es während der Förderstromfsteuerung
zweckmäßig, die Drucksteuerung zum Verhindern einer Überlastung heranzuziehen.
In der bevorzugten Anwendung der Erfindung ist eine übliche Flügelzellen-Verstellpumpe mit einem druckmittelbetätigten
Ausgleichsventil kombiniert, das durch ein zur Proportionalregelung dienendes Hydroventil gesteuert
-wird, das auf elektrische Ausgangssignale eines elektronischen
Steuerungssystems anspricht.
Das Ausgleichsventil besitzt ein übliches federbelastetes Kolbenventil, das von der Druckseite der Verstellpumpe
mit Druckmitteldruck beaufschlagt wird und in Abhängigkeit von dem Austrittsdruck der Pumpe den Stellkolben der
Pumpe mit einem geringeren Druck beaufschlagt. In einem Ausgleichsventil wird na? malerweise der Ventilkolben
mit dem gegen die Kraft einer Rückstellfeder wirkenden Austrittsdruck der Pumpe beaufschlagt. In den "bekannten
Systemen konnte die Vorspannung der Feder von Hand oder über ein Stellglied mittels eines Regelkreises verstellt
werden. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird die von der Rückstellfeder auf den Kolben des Ausgleichsventils
ausgeübte Federkraft durch den Austrittsdruck der Flügelzellenpumpe unter Steuerung durch ein
elektrisch-hydraulisches Servoventil unterstützt. Dieses
-5-
ΐ/ofi
Servoventil bewirkt durch eine Proportionalsteuerung, dass der Austrittsdruck des Ventile der Amplitude eines
an den Steuereingang des Ventils angelegten, elektrischen Signals proportional ist.
Zum Erzeugen dieses elektrischen Signals dient eine elektronische Schaltung mit Operationsverstärkern, die
als integrierte Schaltungen vorgesehen sind und den Förderstrom und den Austrittsdruck der Pumpe darstellende,
elektrische Eingangssignale und ein Rückführungs-.
signal empfangen, das die Position des Gehäuseringes der Flügelzellenpumpe darstellt.
Die Steuerung umfaßt ferner eine Integrierstufe, die
das Sollstromsignal und das von dem Sensor für die Ge-* häuseringposition kommende Rückführungssignal empfängt
und deren die Sollstellung des Gehäuseringes in der Flügelzellenpumpe darstellendes Ausgangss^pal an einen
Summierpunkt angelegt wird, an dem auch das Ausgangssignal eines zweiten Operationsverstärkers liegt, an
dessen Eingang ein Signal liegt, das durch die Kombination des Ausgangssignals des Integrierverstärkers und eines
die Obergrenze für den Austrittsdruck der Pumpe angebenden Signals erhalten wird. An den -Eingang eines dritten
Operationsverstärkers werden das Ausgangssignal des Integrierverstärkers
und über eine Logikschaltung das Ausgangssignal des zweiten Operationsverstärkers angelegt.
Die logikschaltung bewirkt, dass der v/ert des an den
dritten Operationsverstärker angelegten Signals durch das Ausgangssignal des zweiten Operationsverstärkers begrenzt,
d.h. eine Druckbegrenzung bewirkt wird. Das Ausgangssignal des dritten Verstärkers wird einem Endverstärker
zugeführt, der ein Steuersignal an das elek-
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0300-51/0891
trisch-hydraulische Ventil abgibt, das jetzt über die Rückstellfeder
des Ausgleichsventils einen Sollwert für den Beaufschlagungsdruck des Stellkolbens der Flügelzellenpumpe
und damit eine Sollposition für den Gehäusering der Pumpe bestimmt. Wenn Veränderungen der Belastung der
Pumpe zu Veränderungen des Pumpenaustrittsdruckes führen, werden die von dem elektrisch-hydraulischen Ventil und
dem. Druckausgleichsventil erzeugten Drucksignale kontinuierlich derart verändert, dass die Pumpe mit einem gewünschten
Förderstrom und Austrittsdruck arbeitet.
Die Erfindung schafft somit ein elektronisches System
zur Steuerung des Austrittsdruckes und des Förderst.roms einer Verstellpumpe mit einem aus Operationsverstärkern
bestehenden Regelkreis zur kontinuierlichen Steuerung des den Förderstrom steuernden Teils der Pumpe. Bei Anwendung
auf eine Flügelzellen-Verstellpumpe werden ein Sollstromsignal und ein die Stellung des verstellbaren Gehäuseringes
darstellendes Rückführungssignal an einen Integrierverstärker angelegt, dessen Ausgangssignal an ein elektrischhydraulisches Ventil zur Steuerung des Druckausgleichsventils
der Pumpe angelegt wird. Zur Beeinflussung des Austrittsdruckes der Pumpe wird das Steuersignal durch
Vergleich mit einem Diuckbegrenzungssignal begrenzt. Zum
Ausgleich von Schlupfverlusten wird ein Teil des Steuersignals zu einer proportionalen Verändaung des Druckbegrenzungssignals
herangezogen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
In diesen zeigt
Figur 1 ein Blockschema einer Kombination einer elektrischen Steuereinrichtung gemäß der Erfindung mit
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830051/0831
einer Verstellpumpe, wobei die Erzeugung deir verwendeten
Signale und die Art der Lastkompensation angedeutet sind
Figur 2 im Vertikällängsschnitt das Druckausgleichsventil
gemäß der Erfindung
Figur 5 ausführlicher die elektronische Schaltung,'? mit deren
Verbindungen mit d.em elektrisch-hydraulischen Ventil und der Flüge ^zellenpumpe mit veränderbarem Förderstrom
und
Figur 4· im Vertikallängsschnitt ein elektrisch-hydraulisches
Ventil zur Steuerung des Ausgleichsventils gemäß Figur
2.
Gemäß Figur 1 umfaßt die Steuerungseinrichtung 10 gemäß der
Erfindung eine Elektronikschaltung 11, ein elektrisch-hydraulisches
Ventil 12 (EHV), ein DruckaugJ.eichsventil 14·, einen
Stellkolben 15, einen Gehäusering 16 und einen Positionssensor 18. Der Stellkorben 15 und der Gehäusering 16 gehören
zu der Flügelzellenpumpe 20, deren Druckseite dutch den Kasten 19 angedeutet ist. Die Pumpe 20 gibt Flüssigkeit in
einem einstellbaren Förderstrom unter einem einstellbaren Druck an eine Last 21 ab. Die Druckseite 19 ist schematisch
angedeutet, damit gezeigt werden kann, wie der Austrittsdruck der Pumpe über die Sückkopplungsleitungen 22 und 24- auf das
EHV 12 bzw. das Druckausgleichs ventil 14 wirken kann. Ein
weiterer Eegelkreis umfaßt den Positionssensor 18, der über die Leitung 25 an die elektrische Schaltung 11 ein elektrisches
Signal abgibt, das die Position des Gehäuseringes 16 der Verstellpumpe 20 darstellt. In dem in Figur 1 dargestellten
Steuerungssystem werden über die Leitungen 26 und 27 Signale abgegeben, welche die Sollwerte für den Förderstrom
bzw. den Austrittsdruck der Pumpe 20 darstellen.
-8-
» t Λ 9
-/-41
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
eine Flügelzellenpumpe mit veränderbarem Förderstrom verwendet, die unter Druck stehende Flüssigkeit an den
Formschließzylinder, den Spritzzylinder und den Schnekkenantriebsmotor
einer Spritzgußmaschine abgibt. Es kann erforderlich sein, diese Teile der Maschine einzeln nacheinander
oder in verschiedenen Kombinationen zu betätigen. Für diesen Zweck ist die Verstellpumpe dank ihrer
großen Flexibilität besonders gut geeignet. Die hier beschriebene Verstellpumpe ist eine Flügelzellenpumpe,
doch kann man die Steuerungseinrichtung gemäß der Erfindung auch zusammen mit anderen Geräten, beispielsweise einer
Kolben-Verstellpumpe verwenden. Allgemein kann das System gemäß der Erfindung in zahlreichen Fällen verwendet werden,
in den ein einzelner Teil aufgrund von mehreren elektrischen Signalen gesteuert werden soll.
In der hier verwendeten Flügelzellen-Verstellpumpe 20 bestimmt in an sich bekannter Weise die Position des Gehäuseringes
16 das Maß, um das die Flügel vorstehen und damit den Förderstrom der Pumpe und kann auf diese Weise sowohl der
Austrittsdruck als auch der Förderstrom der Pumpe beeinflußt werden. Die Wirkungsweise einer derartigen Flügelzellenpumpe
mit veränderbarem Förderstrom ist in der am 22. Juni 1976 ausgegebenen
US-PS 3 964 844 (Whitmore und Mitarb.) erläutert. Der Förderstrom kann mittels eines Positionssensors
18 überwacht werden. In einer Axialkolbenpumpe kann man eine ähnliche Beeinflussung durch Veränderung des Winkels
einer darin vorgesehenen Taumelscheibe erzielen.
In der in Figur 1 dargestellten Steuerungseinrichtung 10 bewirken über die Leitungen 25, 26, 27 angelegte elektri-
sehe Signale, dass über die leitung 30 ein Steuersignal
an das elektrisch-hydraulische Ventil 12 angelegt wird. Dieses zur Proportionalsteuerung dienende Ventil 12
legt an die ^eitung 31 ein Drucksignal an, das dem Druck in der an die Druckseite 19 der Pumpe 20 angeschlossenen
Leitung 22 und dem über die ^eitung 30
angelegten elektrischen Steuersignal proportional ist. Das Drucksignal wird über die figitung 31 an das Druckausgleichsventil
14 abgegeben, das auf der Druckseite
19 der Pumpe 20 deren Förderstrom steuert.
Es wurde bereits erwähnt, dass die Flügelzellenpumpe
20 mit veränderbarem Förderstroia eine übliche Pumpe
mit einem Gehäusering 16 ist, der durch einen druckmitteldruckbeaufscÜLagten
Stellkolben 15 verstellbar ist. Der den Stellkolben 15 beaufschlagende Druckmitteldruck
und damit der Förderstrom der Pumpe 20 wird durch ein Druckausgleichsventil 14 gesteuert. In der vorliegenden,
bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Druckausgleichsventil 14- ein übüciies Ausgleichsventil, das
mit dem Stellkolben 15 und dem Gehäusering 16 der Pumpe deren Austrittsdruck regelt, beispielsweise wie es in
der US-PS 3 549 281 beschrieben ist. In derartigen bekannten Druckausgleichsventilen wird durch manuelles
Einstellen der Federspannung die auf den Kolben des Ventils wirkende Rückstellkraft und damit der Druckmitteldruck
beeinflußt, mit dem der Stellkolben 15 der Pumpe beaufschlagt wird.Dieser Druck ist eine Funktion
des Austrittsdruckes der Pumpe, mit dem der Ventilkolben
gegensinnig zu der Federkraft beaufschlagt wird. Ein derartiges System ist in Figur 1 dargestellt, in der
eine Leitung 24- von der Druckseite 19 der Pumpe 20 zu dem Druckausgleichsventil 14 führt, das über die ^eitung
-10-
V- JIf.
ein Ausgangssignal an den Stellkorben 15 abgibt, der
seinerseits den Gehäuaaring 16 positioniert.
Wenn datier bei einer gegebenen Position des Gehäuserixiges
16 die Pumpe 20 von einem Elektromotor oder dergleichen mit konstanter Drehzahl angetrieben wird und einer Last
21 einen Förderstrom zuführt, stellen sich die Pumpe 20 und das Druckausgleichsventil 14 auf einen stationärer"
Zustand ein. Bei einer Veränderung der Last 21, beispiels'-weise
einer Erhöhung der Belastung, nimmt der Druck auf der Druckseite 19 zu. Dieser Druckanstieg wirkt über die
Rückkopplungsleitung 24 auf das Druckausgleichsventil 14-so
dass der über die leitung 32 den Stellkolben Vp beaufschlagende
Druck verringert und der Gehäusering 16 im Sinne einer Verringerung des Förderstroms der Pumpe verstellt
wird. Infolgedessen wird auch der Austrittsdruck der Pumpe verringert. Dieser Vorgang dauert an, bis ein
neuer stationärer Zustand erreicht ist.
In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird zur Steuerung der Position des Gehäuseringes 16 der Pampe
20 ein abgeändertes Druckausgleichsventil 14 verwendet, das nun anhand der Figur 2 beschrieben wird. In dem Gehäuse
35 ^es Ventils sind eine untere Bohrung 36t eine
obere Bohrung 38 und diese verbindende Querbohrungen 39»
40 ausgebildet, die als Sauganschluß bzw. Systemdruckanschluß dienen. Die Bohrung 40 wird mit dem Austrittsdruck
der Pumpe 20 beaufschlagt. Mit der unteren Bohrung 36 stehen ein zweiter Sauganschluß 41 und ein Stellkolbenanschluß
42 in Verbindung. Dieser steht mit der leitung 32 (Figur 1) in Verbindung, über die der Stellkolben 15
-11-
mit Druckmitteldruck beaufschlagt wird. Am einen Ende
des Gehäuses 35 besitzt dieses eine große Flachsenkung
die eine Federaufnahme darstellt und über eine querbohrung
4-5 mit der oberen Bohrung 38 in Verbindung steht. Die obere Bohrung 38 besitzt am einen Ende ein Gewinde 4-6 zum
Einschrauben eines Fittings, das über die Leitung 31
(Figur 1) mit dem EHV 12 verbunden ist.
des Gehäuses 35 besitzt dieses eine große Flachsenkung
die eine Federaufnahme darstellt und über eine querbohrung
4-5 mit der oberen Bohrung 38 in Verbindung steht. Die obere Bohrung 38 besitzt am einen Ende ein Gewinde 4-6 zum
Einschrauben eines Fittings, das über die Leitung 31
(Figur 1) mit dem EHV 12 verbunden ist.
Die untere Bohrung 36 des Ventilgehäuses 35 ist am linken
!Ende mit einem Schraubstöpsel 4-8 verschlossen und enthält einen Ventilkolben 50 mit Rippen 51 bis 53, die
mit dem Ventilgehäuse 35 dicht in Gleitberührung stehen.
In dem Kolben 50 erstreckt sich über einen Teil seiner
axialen Länge eine zentrale Bohrung, die über Querbohrungen
55 eine Verbindung zwischen dem Systemdruckanschluß 4-0
und auswärts von der Rippe 51 gelegenen, linken Stirnfläche des Kolbens 50 herstellt. Mit dem an den Anschluß
4-0 angelegten Systemdruck werden somit die Rippen 51»
!Ende mit einem Schraubstöpsel 4-8 verschlossen und enthält einen Ventilkolben 50 mit Rippen 51 bis 53, die
mit dem Ventilgehäuse 35 dicht in Gleitberührung stehen.
In dem Kolben 50 erstreckt sich über einen Teil seiner
axialen Länge eine zentrale Bohrung, die über Querbohrungen
55 eine Verbindung zwischen dem Systemdruckanschluß 4-0
und auswärts von der Rippe 51 gelegenen, linken Stirnfläche des Kolbens 50 herstellt. Mit dem an den Anschluß
4-0 angelegten Systemdruck werden somit die Rippen 51»
53 im Sinne einer Bewegung des Kolbens 50 nach rechts I
i in Figur 2 beaufschlagt. f
Die Federaufnahme 4-4- enthält eine Druckfeder 56, die über |
Federteller auf die rechte Stirnfläche des Ventilkolbens · %
50 wirkt und diesen nach links zu bewegen trachtet. Die |
Federaufnahme 44 ist an ihrem rechten Ende durch eine |,
Kappe 58 geschlossen und bildet einen dicht verschlossenen f
Raum, der nur über die Querbohrung 4-5 mit der oberen |
Bohrung 38 in Verbindung steht. Der in der Federaufnahme %
44 herrschende und die rechte Stirnfläche des Kolbens 50 1
beaufschlagende Druck ^rächtet zusammen mit der Kraft |
der Feder 56,den Kolben 5° nach links zu bewegen. Selbst \
bei druckloser Federaufnahme 4-4- trachtet die Feder 56, |
-12- l
G3QG51/U831
den Ventilkolben 50 nach links in eine Position zu bewegen,
in der die Hippe 52 den Stellkolbenanschluß 42 aufgesteuert
hat, so dass unter dem Systemdruck stehende Flüssigkeit von dem Kanal 40 dem Stellkolbenanschluß 42 zugeführt
wird. Wenn sich der Ventilkegel 50 unter der Einwirkung
des Systemdrucks nach rechts bewegt, könnte die Rippe 52 in eine Stellung bewegt werden, in der sie den Anschluß
42 teilweise verschließt, so dass der Stellkolben 15 mit einem geringeren als dem Systemdruck beaufschlagt
wird. Wenn der Kolben 50 in Figur 1 nicht weiter nach
rechts bewegt wird, unterbricht die Rippe 52 die Verbindung
zwischen den Anschlüssen 40 und 42 vollständig und steuert sie eine Verbindung zwischen dem Stellkolbenanschluß 42
und dem Sauganschluß 39 auf, so dass das auf den Stöllkolben 15 einwirkende Druckmittel der Saugseite der Pompe 20 zugeführt
werden kann.
iDie obere Bohrung 38 ist an ihrem linken Ende mit einer federbelasteten Ventilnadel 60 abgeschlossen, deren abflußseitiges
Eide sich in der Saugbohrung 39 befindet und die als Sicherheitsventil wirkt. Durch Einschrauben der Tragstange
61 in das Ventilgehäuse 35 kann die Federbelastung der Ventilnadel 60 eingestellt werden. Das Ausgleichsventil
14 besitzt ferner in der mit dem Systemdruck beaufschlagten Querbohrung 40 an deren Schnittpunkt mit der oberen Bohrung
38 eine Blende 62 mit einer engen Durchlaßöffnung, die mit
der oberen Bohrung 38 in Verbindung steht.
In der Figur 4 ist schematisch im Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines elektrisch-hydraulischen Ventils gezeigt,
■das in das Gewinde 46 am einen Ende der oberen Bohrung 38
des Ausgleichsventils 14 geschraubt werden kann. Das Ventil 12 ist ein Proportional-Drucksteuerventil, dessen Austritts-
-13-
β Ό η
■*» *i \J
.Tl E Λ ä ,
O O -t
druck der Stromstärke eines an das Ventil angelegten elektrischen Signals im wesentlichen proportional ist.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
ein von der Firma Fema Corporation in Portage, Michigan (V0St.A.) als Modell 82 erhältliches Proportional-Drucksteuerventil
(Teil Nr. 82820) verwendet. Dieses Ventil kann einen Austrittsdruck bis zu etwa 140 bar
haben, der bei einem Eingangsstrom von etwa 0,5 A erreicht wird. Dieses Ventil ist zur Steuerung des Austrittsdruckes
bei Veränderungen des Förderstroms der Pumpe im Bereich von etwa 1,7 l/min bei 17 bar bis zu
etwa 12 l/min bei etwa 140 bar geeignet. Das angegebene Ventil stellt jedoch nur ein Beispiel eines Ventils
dar, das in einem System der vorliegenden Art verwendet5
werden kann. Im Rahmen des Erfindungsgedankens können
auch Ventile zahlreicher anderer, ähnlicher Arten verwendet werden.
Das EHV 12 besitzt in seinem Ventilgehäuse 68 eine Magnetspule 66 zum Erzeugen einer magnetischen Kraft,
die auf einen Anker 69 ausgeübt wird, der in der Spule koaxial und längsbewegbar angeordnet ist. Der Anker 69
dient zur Steuerung des Druckmittelstroms, der durch eine Düse oder einen Ventilsitz 70 tritt, mit der oder
dem der Anker 69 zusammenwirkt. Über den Ventilsitz stehen ein Einlaß 71 und ein Auslaß 72 miteinander in
Verbindung. Der Einlaß 71 des EHV 12 steht über die Leitung 31 (Figur 1) mit dem gewindetragenden Teil 46
der oberen Bohrung 38 des Ausgleichsventils 14· in Verbindung.
Der Auslaß 72 steht mit dem Behälter in Verbindung^,
der unter atmosphärischem Druck steht, Daher führt das Anlegen eines elektrischen Signals über die Speiseleitungen;
-14-
74 an die Magnetspule 66 zum Erzeugen eines Magnetfeldes, das den Anker 69 gegen die Wirkung des durch den Ventilsitz
70 tretenden Druckmittelstroms gegen den Ventilsitz 70 bewegt, so dass der Durchlaß in dem Ventils tz 70
verengt und daher im Einlaß 71 und damit auch in der
oberen Bohrung 38 des Ausgleichsventils 14 ein Rückstau erzeugt wird.
Im Betrieb steuert das AusJ-eichsventil 14 den Druck in
dem Stellkolbenanschluß 42 in Abhängigkeit von dem Austrittsdruck der Pumpe 20, der an den Systemdruckanschluß
40 angelegt wird, und in Abhängigkeit von dem Druck, der unter Steuerung durch das EHV 12 in der Federaufnahme 44
herrscht. Der Druck in der oberen Bohrung 38 entspricht dem an den Anschluß 40 angelegten Systemdruck abzüglich
des Druckabfalls an der Blende 62; dieser Druckabfall beträgt unter normalen Betriebsbedingungen etwa 14 bar.
Der Druckabfall an der Blende 62 soll die Kraft der Feder 56 praktisch vollständig kompensieren, so dass unter nor-
-malen Betriebsbedingungen die auf den Kolben 50 wirkenden
Kräfte im wesentlichen nur von dem an den Anschluß 40 angelegten Systemdruck und dem durch das EHV 12 gesteuerten
Druck in der Federaufnahme 44 abhängig ist.
In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung kann man daher sowohl den Austrittsdruck als auch den Förderstrom
beeinflussen, indem man den Druck in der Federaufnahme 44
und damit den Druck steuert, mit dem über den Stellkolbenanschluß 42 der Stellkolben 15 der Pumpe 20 beaufschlagt
wird, der den Gehäusering 16 der Pumpe in die entsprechen-
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, , .a A M
*Φ Λ Jf J Λ
Wf » «
de Position bringt. Die Koppelung des Positionssensors mit der Verstellpumpe 20 ist durch eine gestrichelte
Linie 78 angedeutet, die besagen soll, dass das bewegliche Element des Positionssensors 18 an dem Gehäusering 16 der
Pumpe 20 angreift und der Sensor 18 über die Leitung 79 ein elektrisches Ausgangssignal abgibt, das der Position
des Gehäuseringes 16 und damit dem Mörderstrom der Pumpe
'J20 proportional ist. In der bevorzugten Ausführungsform
'der Erfindung ist der Sensor 18 ein Weg-Gleichstrom-Wandler, der in .Abhängigkeit von der Position seines
beweglichen Elemt its ein Gleichstromsignal erzeugt. Das
Rück'ührungssignal wird über die leitung 79 an einen
Eingang 80 der elektronischen Steuerschaltung 11 abgegeben. An die Eingänge 81 und 82 dieser Schaltung 11 werden
Befehlssignale angelegt, die einen Sollwert für den I1Orderstrom
und eine Obergrenze für den Austrittsdruck der Pumpe 20 angeben.
Die elektrische Steuerschaltung 11 umfaßt als i tegrierte Schaltungen ausgebildete Operationsverstärker und eine
eigene Endverstärkerstufe. Der erste Verstärker 84- ist als
Integrierverstärker und der zweite und dritte Verstärker 85 und 86 sind als summierende Umkehrverstärker geschaltet.
Der Endverstärker 87 ist ein Leistungstransistor in Emitterschaltung. Die Stromversorgung der elektronischen
Schaltung ist nicht dargestellt. Die Verstärker 84- bis 87 werden auf bekannte Weise gespeist. An manchen Stellen
sind mit in Klammern gesetzten (+)- und (-)-Zeichen die Vazeichen von Spannungen angedeutet,1 die auf eine stabilisierte
Spannungsquelle hinweisen.
Von dem Schleifer des Potentiometers 90 wird ein Soll-
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stromsignal über geeignete Schaltungsbestandteile an
einen Summierpunkt 91 angelegt, der mit dem negierenden
Eingang des Integrierverstärkers 84- verbunden ist. An den Summierpunkt 91 wird ferner von dem Sensor 18 über
den Eingang 80 ein Rückführungssignal angelegt, das an dem Summierpunkt 91 mit anderen Signalen zu dem Eingangssignal
des Integrierverstärkers 84- kombiniert wird. Das ,fan dem Eingang 81 liegende Signal ist normalerweise ein
positives Signal im Bereich von 0 bis +6 V, wobei f höheres Potential einen höheren Sollwert für den Eörderstrom
der Verstellpumpe 20 angibt. Das an den Eingang 80 angelegte Rückkopplungssignal ist ein negatives Signal
im Bereich von etwa 0 bis -6 V und gibt die Position des Gehäuseringes 16 der Pumpe 20 an, wobei ein größeres
negatives Potential einem größeren Jörderstrom der Pumpe
20 entspricht. Zum Erzielen einer Integrierfunktion ist
der Integrierverstärker 84- mit einem Rückkopplungskondensator 92 kombiniert. Die Spannung am Ausgang 94· des Integrierverstärkers
84- ändert sich mit einer Geschwindigkeit, die dem über den Summierpunkt 91 an den Eingang des Verstärkers
84- angelegten Signal proportional ist. Der Integrierverstärker 84- ist vorzugsweise eine hochwertige Einrichtung,
die an ihrem Ausgang 94- eine Spannung aufrechterxiaxten
isiann, dxc eme ϊιΐχΐΐΐυχοη der Exngangsspannung usz.
91 ist. Beispielsweise kann der Verstärker ein unter der Bezeichnung MG14-56G von der Firma Motorola erhältlicher
Verstärker oder ein gleichwertiger Verstärker sein; dies gilt auch für die anderen Operationsverstärker 85 und 86.
Der Endverstärker 87 kann ein Transistor von Typ 2N604-5
oder ein gleichwertiges Gerät sein.
Das Aus gangs signal des Integrierverstärkers 84- wird an
den negierenden Eingang 95 eines weiteren Operationsverstärkers 86 angelegt, der von seinem Ausgang 96 ein
-16a-
G30051/08S1
Ausgangssignal an die Basiselektrode des Üeistungstransistors
87 anlegt. Dieser legt ein entsprechendes Steuersignal über die Leitungen 74- an das EHV 12 an.
Zum Positionieren des Gehäuseringes 16 der Pumpe 20 ist somit ein'. Regelkreis vorhanden. Wenn über den
Eingang 81 an den Summierpunkt 91 ein Sollstromsignal
angelegt wird, erscheint am Ausgang 94- des Integrierverstärkers 84· ein Spannungssignal, das über die Verstärker
86, 87 dem EHV 12 zugeführt wird. Dieses Signal trachtet, -den Anker 69 des EHV 12 im Sinne des Schließens
der Ventilöffnung 70 zu bewegen und damit den Druck im
Einlaß 71 des EHV 12 und in der oberen Bohrung 38 und
der Federaufnahme 44 des Ausgleichsventils 4-5 zu erhöhen. Nun sei auf die Figur 2 bezuggenommen. Ohne einen Systemdruck
würde die Ventilfeder 56 den Ventilkolben 50 nach
links schieben und dadurch die Verbindung zwischen dem Druckansdiuß 4-0 und dem Stellkolbenanschluß 4-2 und
damit zu dem Stellkolben 15 aufsteuern, so dass dieser
den Gehäusering 16 in eine Position bringt, in dem die Pumpe 20 einen größeren Förderstrom erzeugen kann.
Dann werden jedoch die Rippen 51» 53 mit dem in dem
Druckanschluß 4-0 auftretenden ßystemdruck beaufschlagt, der unter Überwindung- der relativ schwachen Rückstellkraft der Feder 56 den Kolben 50 nach rechts zu bewegen
trachtet. Infolgedessen unterbricht die Rippe 52 die
Verbindung zu dem Stellkolbenanschluß 4-2, so dass der den Stellkolben 15 beaufschlagende Druck nicht
weiter ansteigen kann.
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Q3QG51/Q89T
der Positionssensor 18 eine relativ niedrige Spannung, die angibt, dass der G-ehäusering 16 der Pumpe 20 nur
relativ wenig verstellt worden ist. Bei einem so kleinen Rückkopplungssignal bewirkt das an dem Summierpunkt 91
vorhandene, kombinierte Signal, dass das Ausgangssignal
des Integrierverstärkers 84 und damit auch das iiüber die
Ausgangsleitungen 7^ an das EHV 12 abgegebene Steuersignal
weiter zunehmen. Bei zunehmendem Druckanstieg tv. der Federaufnahme 44 unterstützt der die rechte Stirnfläche
des Ventilkolbens 50 beaufschlagende Druck die Kraft der Feder 56? so dass der Ventilkolben 50 nach links geschoben
wird, bis die Rippe den Stellkolbenanschluß 42 auf-» steuert und der Stellkolben 15 mit einem höheren Druck
beaufschlagt wird. Infolge dieses höheren Beaufschlagungsdruckes wird der Gehäusering 16 weiter im Sinne
einer Zunahme des Förderstroms der Pumpe verstellt. Diese· weitergehende Verstellung des Gehäuseringes 16 bewirkt,
dass die negative Ausgangsspannung des Positionssensors
18 zunimmt. Dieser Vorgang dauert an, bis das Ausgangssignal des Sensors 18 dem an den Eingang 81 angelegten
Sollstromsignal gegengleich ist, so dass an dem Summierpunkt 91 eine Nullspannung liegt, die eine weitere Veränderung
der Ausgangsspannung des Integrierverstärkers 84 verhindert. Dessen Ausgangsspannung bleibt somit jetzt
stationär und stellt die Sollstellung des Gehäuseringes 16 dar.
Wenn nun die Pumpe 20 mit einem gewünschten, kompensierten Erderstrom arbeitet, der durch eine bestimmte Spannung
am Eingang 81 angegeben wird, führt jede beispielsweise duffich Verstellen des Schleifers des Potentiometers 90
bewirkte Verringerung dieser Spannung dazu, dass am Sum-
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• I Il
mierpunkt 91 eine Minusspannung auftritt und daher die
Spannung am Ausgang 94- des Integrierverstärker-s 84- gegensinnig
zu der vorstehend beschriebenen Veränderung verändert wird. Diese niedrigere Signalspannung wird
über die Eingangsleiter 74 an das EHV 12 angelegt, dessen
Ausgangsdruck jetzt abnimmt. Infolgedessen wird der in der Federaufnahme 44 auf den Ventilkolben 50 ausgeübte und
ihn nach links zu schieben trachtende Druck schwächer, so dass der Systemdruck den Kolben 50 nach rechts schiebt.
Dabei steuert die Rippe 52 des Kolbens 50 die Verbindung
zwischen dem Stellkolbenanschluß 4-2 und dem Sauganschluß
39 auf, so dass der den Stellkorben Z5 beaufschlagende
Druck abnimmt und der GehäuserLng 16 im Sinne einer Verringerung des Förderstroms der Pumpe 20 verstellt wird.
Auch dieser Vorgang dauert an, bis das Ausgangssignal
des Sensors 18 dem Eingangssignal am Eingang 81 gegengleich ist, so dass am Summierpunkt 91 eine Nullspannung
erhalten wird und der von dem EHV 12 gesteuerte Druck konstant bleibt.
Die kontinuierliche Steuerung erfolgt auf Grund des an den Eingang 81 angelegten Sollstromsignals. Es ist zwar
dargestellt, dass dieses Signal durch ein von Hand verstellbares Potentiometer 90 gesteuert wird, doch
könnte dieses Signal auch auf andere Weise gesteuert |werden, beispielsweise als Ausgangssignal eines computergesteuerten
Systems, das zur automatischen Fernsteuerung der Verstellpumpe 20 in Abhängigkeit von gewählten Parametern
dient.
;Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass
durch eine Kombination von Signalen in der elektronischen
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3 0 051/0831
• It II
• · ■ ■
Steuerschaltung 11 der Austrittsdruck der Verstellpumpe |
20 begrenzt werden kann. Das den Austrittsdruck begrenzende
Signal wird von dem Schleifer des Potentiometers 100 abgenommen und an den Eingang 82 angelegt. Es hat normalerweise
eine Spannung von O bis +6 V, wobei die höhere Spannung eine höhere Obergrenze für den Austrittsdruck der
Pumpe 20 angibt. Von dem Eingang 82 wird das Druckbegren^ zungssignal an einen zweiten Summierpunkt 102 angelegt,
an den ferner über den Vorwiderstand 104 das Ausgangssignal des Integrierverstärkers 84 angelegt wird. Das resultierende Signal wird an den negierenden Eingang des
Operationsverstärkers 85 angelegt, an dessen Ausgang 105 ein proportionales Ausgangssignal erscheint.
Von dem Ausgang 105 wird das Signal über ein im wesentlichen aus den Dioden 107, 108 bestehendes Logiknetzwerk
an den Eingang 95 des zweiten Operationsverstärkers 86 angelegt. Die Diode 107 ist derart gepolt, dass sie das
an den Eingang 95 angelegte Signal derart begrenzt, dass es die Spannung des Druckbegrenzungssignals am Eingang 82
nicht überschreitet. Infolgedessen kann das Steuersignal in der -'-'eitung 74- einen gewünschten Pegel nicht überschreiten
und der Austrittsdruck des EHV 12 nicht über einen vorgegebenen Wert steigen. Auf die.se Weise kann
die Steuerungseinrichtung druckbegrenzend wirken. Es versteht sich, dass diese Funktion bei einer Beeinflussung
des Förderstroms derart wirksam wird, dass bei einem Befehl zum Einstellen des Gehäuseringes 16 im Sinne eines
größeren Förderstroms dieser Förderstrom nicht über einen vorgegebenen Wert ansteigen kann, der durch das Einstellen
des Druckbegrenzungspotentiometers 100 vorgewählt worden ist.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der elektrischen Steuerungseinrichtung 11 sind typische Signal-
-20-
nc^jnnn-a
uy I/UO3 I
f I
spannungen angegeben, die in einem System der vorliegenden Art angewendet werden können. Am Summierpunkt 91 werden an
den Eingang 81 angelegte Sollstromsignale mit den an den Eingang 80 angelegten RückführungsSignalen kombiniert.
Wenn an dem Summierpunkt 91 ein Plussignal resultiert, nimmt die Minusspannung am Ausgang 94 des Integrierverstärkers
84 zu.
Es sei angenommen, dass ein Druckbegrenzungssignal von 4 V von dem Potentiometer 100 über den Eingang 82 an den
Summierpunkt 102 angelegt und dort mit dem von dem Ausgang 94 kommenden Signal kombiniert wird. Wenn jetzt
am Ausgang 94- des Integrierverstärkers 84 eine Nullspannung
liegt, hat die resultierende Spannung an dem Eingang 102 einen Wert von 4 V, so dass am Ausgang 105 eine Spannung
von -4 V erscheint. Da die Anodenspannung der Diode 107 gegenüber der Spannung an deren mit dem Summierpunkt
95 verbundenen Kathode negativ ist, erfolgt keine Begrenzung und kann die Spannung am Summierpunkt 94- schwanken.
Wenn dagegen die Spannung am Ausgang 9^· -5 V erreicht
und an dem Summierp'unkt 102 mit der an den Eingang 82
angelegten Druckbegrenzungsspannung von 4 V kombiniert
wird, resultiert am Summierpunkt 102 eine Spannung von -1 V und daher am Ausgang IO5 eine Spannung von +1 V.
Infolgedessen liegt an der Diode I07 eine Durchlaßvorspannung,
so dass die Spannung von +1 V am Ausgang IO5 mit der Spannung von -5 V bei 104 summiert wird und eine
resultierende Spannung von -4 V an dem Summierpunkt 95 erhalten wird, der dem Operationsverstärker 86 vorgeschaltet
ist. Infolgedessen kann die Spannung am Ausgang des
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/n
I I 1 I • I I
-tf- ZG.
ümkehrverstärkers 86 nicht über die Spannung von 4- V
am Eingang 82 steigen und kann die Steuerungseinrichtung 11 den Austrittsdruck der Pumpe 20 begrenzen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Steuerungseinrichtung besteht darin, dass man andere Kompensationsfunktionen anstatt durch komplizierte Ventileinrichtungen
und dergleichen durch geeignete Verarbeitung von elektrischen Signalen erzielen kann. Beispielsweise ist bekannt,
dass die Schlupfverluste in einer Pumpe mit deren Austrittsdruck
in Beziehung stehen. Daher können in dem vorliegenden System derartige Schlupfverluste relativ
leicht unter Verwendung eines Signals kompensiert werden, das dem Austrittsdruck der Pumpe proportional ist. Da die
über die ^eitungen 74- an das EiIV 12 angelegte Steuersignale
mit dem Austrittsdruck der Pumpe 20 in Beziehung stehen, kann man einen Teil dieser Signale rückkoppeln
und auf das an den Eingang 81 angelegte Sollstromsignal aufschalten, um dieses zu modifizieren. Dieses Signal
-kann in dem Emitterkreis des ^eistungstransistors 87 "von
dem Potentiometer 110 erzeugt und von dessen Schleifer 111 an den Summierpunkt 91 angelegt und dort mit dem
über den Eingang 81 angelegten Sollstromsignal und dem über den Eingang 80 angelegten Rückkopplungssignal kombiniert
werden. Normalerweise wird der Schleifer das Potentiometers 110 zur automatischen Kompensation von Schlupfverlusten
in eine; vorherbestimmte Position gebracht. Der Schleifer kann jedoch von Zeit zu Zeit nachgestellt werden,
damit der Anteil des über die Leitung 111 abgegebenen Kompensationssignals größer oder kleiner wird.
Auf diese Weise können auch größere Schlu fverluste kompensiert werden, die auftreten, wenn ein Verschleiß
der Pumpe stattgefunden hat.
In der bevorzugten Ausführnngsform der Erfindung wird
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3Ü21927
ein spezielles Ausgleiclisventil 14 verwendet, auf
das die Erfindung jedoch nicht eingeschränkt ist. Beispielsweise kann man ein elektrisch-hydraulisches
,Ventil, z.B. das /entil 12, in verschiedenen Anordnungen
zur Steuerung von Drücken mit Hilfe von Einrichtungen wie dem Stellkorben 15 der·Verstellpumpe 20 verwenden.
Das hier dargestellte und "beschriebene Ausgleichs,ventil
14 hat jedoch den Vorteil, dass das mit ihm versehene System feinfühliger anspricht.
-23-
Claims (1)
- PatentansprücheSystem zur Steuerung des Förderstroms und des Austrittsdrucks einer Verstellpumpe mit einem druckmittelbetätigten Stellantrieb zum Positionieren eines die Verdrängung beeinflussenden Stellgliedes der Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen eines dem
Stellantrieb zuzuführenden Druckmittelsignals ein elektrisches Steuerungssystem vorgesähen ist, das einen jmit dem Stellglied gekoppelten Sensor umfaßt, ferner--, .' einen Sollstromgeber zum Erzeugen eines den Sollwert für den Förderstrom der Pumpe angebenden Sollstromsignals, eine Einrichtung zum Kombinieren des Sollstromsignals und des Poafcionssignals zu einem resultierenden Signal, das eine Sollstellung für das
Stellglied angibt, und einen Signalumsetzer zum Umsetzen des resultierenden Signals in ein dazu proportionales Druckmitteldrucksignal, mit dem der Stellantrieb beaufschlagt wird.System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Solldruckgeber zum Erzeugen eines Solldrucksignals, das einen Sollwert für den Austrittsdruck der Pumpe angibt, und durch eine Einrichtung, die verhindert, dass das resultierende Signal das Solldrucksignal
überschreitet, so dass ein Druckausgleichspegel
erhalten wird.3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalumsetzer eine elektrisch betätigbare Einrichtung zur Beeinflussung eines Druckmittelstroms-24-030051/0891in Abhängigkeit von dem resultierenden Signal umfaßt.4. System nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Signalumsetzer ferner ein Druckausgleiohsventil für die Pumpe umfaßtv das auf den von der elektrisch betätigbaren Einrichtung abgegebenen Druckmittelstrom anspricht.5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass■;,^ & & '■- - '■ i iv.die Pumpe eine Flügelzellenpumpe mit veränderbarem V*i', f"% ' ' '.'' Mörder strom ist und der Stellantrieb ein Stellkolben t I* , \ ' zum Verstellen des Gehäuseringes der Pumpe ist.6.· System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betätigbare Einrichtung ein elektrischhydraulisches Druckventil ist.7,- System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckausgleichsventil ein Kolbenventil umfaßt, dass zur Steuerung des den Stellantrieb beaufschlagenden Druckes in Abhängigkeit von dem Austrittsdruck der Pumpe dient.8. System nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dassdas Druckausgleichsventil eine Einrichtung zum Be3.asten des Kolbens des Eolbenventils in Abhängigkeit von dem Drucksignal aufweist, das von der elektrisch betätigbaren Einrichtung abgegeben wird.9» System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckkompensationsventil ferner eine Blende auf--25-. :$p"Jiii,4-*ViiU>tv-:-txlA,:-, (,.J,. ...-ψ- 3.weist, die mit dem Äustrittsdruck der Pumpe beaufschlagt wird und deren Durchlaß mit einem Druckraum in Verbindung steht, dass die elektrisch betätigbare Einrichtung zur Beeinflussung des Druckes in dem Druckraum geeignet ist und dass zur Beeinflussung der Position des Ventilkolbens die eine Stirnfläche desselben mit dem Druck in dem Druckraum beaufschlagt ist.10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
der Austrittsdruck .er Pumpe trachtet, &n Ventilkolben
gegen die Wirkung des Druckes in dem Druckraum zu bewegen.11. System nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Kombinieren der Signale eine Integreierschaltung aufweist, die das resultierende Signal in Abhängigkeit von dem Sollstromsignal und dem Positionssignal erzeugt.12. System nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen eines dem resultierenden Signal
proportionalen Signales und zur Abgabe desselben an die Einrichtung zum Kombinieren der Signale als Korrektursignal zum Ausgleich von Schlupfverlusten der Pumpe.13. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Solldruckgeber vorgesehen ist, der zum Erzeugen
eines Solldrucksignals geeignet ist, das einem Sollwert entspricht und an den Signalumsetzer für den Austrittsdruck der Pumpe angelegt wird, und dass dieser geeignet ist, zur Beeinflussung des Austrittsdruckes der Pumpe
ein von dem Solldrucksignal und dem Austrittsdruck der
Pumpe abhängiges ' Druckmitteldrucksignal zu
erzeugen, mit dem der Stellantrieb beaufschlagt wird.-26-I ♦ Vi14. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Druckbegrenzungssignalgeber,zum Erzeugen eines Druckbegrenzungssignals, das eine Obergrenze für den Austrittsdruck der Pumpe angibt, und durch eine Einrichtung, -ä±Q verhindert, dass das re suit i'er ende Signal das Druckbegrenzüngssignal überschreitet.
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