DE3021886A1 - Verfahren und vorrichtung zum umschnueren von gegenstaenden - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum umschnueren von gegenstaendenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Umschnüren
von Gegenständen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Anbringen einer gespannten Bandschlinge um einen Gegenstand.
Um- bzw.
Zum/Verschnüren von Gegenständen gibt es automatische Maschinen mit einem Joch, das mi+ einem Verschnürungsmechanismus
in Verbindung steht,und die zusammen einen im allgemeinen
kontinuierlichen Banddurchtritt vorsehen. Bei derartigen Maschinen "V/ird das Band von einem Vorrat in und entlang einem
derartigen Durchtritt zur Bildung einer Schlinge zugefimrt,
bei der der vorauseilende Endabschnitt und der Zuführungsabschnitt des Bandes einander überdecken. Nach dem Ergreifen des
vorauseilenden Endabschnitts eirer derartigen Bandschlinge
v/ird auf den Zuführvngsabschnitt des Bandes eine Zugkraft ausgeübt zum Herausziehen des Bandes aus dem Durchtritt als
Schlinge und zur Anbringung derselben im gespannten Zustand um einen zu verschnürenden Gegenstand. Der Zuführungs ab schnitt,
des Bandes wird dann ergriffen, wobei die einander überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und des Zuführungsabschnitts
der Bandschlinge zusammengesiegelt werden.
Es gibt auch halbautomatische Verschnürungsmaschinen, die kein
Joch aufweisen und bei denen der vorauseilende Endabschnitt
eines von einem Vorrat zügeführten Bandesvon Hand um einen
zu verschnürenden Gegenstand umschnürt v-ad dann in die Stellung zum Greifen eingesetzt wird. Findet das Greifen einmal
statt, so wird das Band als Schlinge auf den Gegenstand durch eine Zugkraft gespannt, die auf den Zuführungsabschnitt ctes
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Bar>des aufgebracht wird, wonach der vorauseilende Endabschnitt
una die Zuführungsabschnitte der gespannten Bands clilinge
2usamnengesiegelt werden. .
Der Einfachheit wegen und für die Beschreibung umfaßt der liier
verwendete Ausdruck "Verschnürungsmechanismus" oder einfacher "Mechanismus" Mechanismen mit wenigstens einer Einrichtung zum
Ergreifen des vorauseilenden Endetbschnitts eines Bandes, nachdem
diesesum einen zu verschnürenden Gegenstand geschlungen oder geschnürt wurde. Als Teil eines derartigen Mechanismus
ist in wünschenswerter V/eise, jedoch nicht unbedingt erforderlich, eine Einrichtung vorgesehen zum Siegeln der einander
überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und der Zuführungsabschnitte der Bandschlinge, nachdem deren Spannen beendet
ist* Natürlich ist bei der Vorrichtung nach der Erfindung
eine Einrichtung zum Halten oder Greifen des Zuführungsabs chnitts des Bandes oder zum Zuführen und Spannen des Bandes
erforderlich und kann getrennt vom Verschnürungsmechanismus an Teilen der Vorrichtung angebracht sein. Bei gewissen,
im folgenden beschriebenen Ausführungsformen ist eine dieser Greif-, Zuführungs- und Spanneinrichtungen Teil des Verschnürungsmechanismus,
während bei anderen beschriebenen Ausführungsformen alle diese Einrichtungen Teil des Verschnürungsmechanismus
sind. Ein typisches Beispiel derartiger Verschnürungsmechanismen
mit Einrichtungen zum Zuführen und Spannen des Bandes zum Ergreifen des Bandes vor und nach
dessen Spannen und zum Siegeln von dessen übereinanderliegenden Abschnitten ist z.B. in der US-PS 3 759 169 beschrieben.
Verschnürungsmechanismen der oben beschriebenen Art können
unter einem Gegenstandtragtisch untergebracht werden, was in der genannten US-PS beschrieben ist, ode·." wie bei herkömmlichen
halbautomatischen Verschnürungsmeschinen, so daß der
verschnürte Gegenstand eine untere Bandsiegelüng aufweist,
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d.h. die übereinander überdeckenden Bandabschnitto.sind an
der Unterseite dieses Gegenctands .gesiegelt. Ein derartiger
Verschnürungsmochanismus kaua auch gegenüber dem Gegenstand^erschnürungstisch
so ausgerichtet sein, daß eine gespannte Bandlänge mit einer . Siegelung läng? der Oberseite oder Seite
des Gegenstands vorliegt, oder kai^n in einer Palette.iverschnürungsmascLine
oder e\ner waagerechten Verschnürungsmaschine
angewendet v/erden zw Lieferung eines Gegenstands mit einer seitlich .ge-siegelten gespannten Band, vergl. z.B. die US-PS
3 949 662, 4 005 647.
Erfindungsgemäß sind ein Verschnürungsverfahren und -vorrichtung vorgesehen, bei denen eine Bandschlinge um einen Gegenstand
angeordnet und durch Ausüben einer Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt und auf einen Zuführungsabschnitt
hiervon in hohem Maß gespannt wird, wonach die einander überdeckenden
Abschnitte des vorauseilenden Endes und der Zuführungsabschnitt des Bandes zusamm^ngesiegelt werden zum Halten
der Bandschlinge in ihrem um den Gegenstand gespannten Zustand.
Während die oben beschriebenen bisherigen Vorrichtungen gut
arbeiten, ist die Anwendung auf Gegenstände mit untsr noch höherer Spannung stehenden Bandschlingen ohne irgendwelche oder
ohne bedeutende Einbuße der durch diese Maschinen gegebenen Vorteile bei gewissen Gegenstand.sverschnürungsvorgän.gen erwünscht,
wenn nicht wesentlich. Ein Hauptvorteil der Erfindung ist demnach die Schaffung eines verbesserten Verfahrens und
einer verbesserten Vorrichtung zum Anbringen von gespannten
Bandschlingen um Gegenstände.
Ein weiterer Vorteil ist die Schaffung eines Verfahrens und
einer Vorrichtung zum Verschnüren von Gegenständen mit gespannten Bandschlingen, bei denen Spannur.gsänderungen über
deren Länge während deren Anbringung verringert oder minimiert sind.
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Ein weiterer Vorteil ist die Schaffung eines Verfahvens und
einer Vorrichtung zum Verschnüren von Gegenständen mit gespannten
Bandschlingen, die bessere Eigenschaften hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Spannung haben.
Ein weiterer Vorteil ist die Schaffung eines Gegenroandsverschnürungsverfahrer.j
und einer -vorrichtung, bei der die während des Spannens einer Bandschlinge um einen Gegenstand
auftretende Reibung im wesentlichen beseitigt ist.
x Ein weiterer Vorteil ist die Schaffung eines Gegenstandsvevschnürungsverfahreiis
und -vorrichtung, die sich zum Anbringen einer hochgespannten Bandschlinge eignet, die längs der
Unterseite, der Oberseite oder einer Seite eines Gegenstands gesiegelt ist.
Der in der Beschreibung und in ^en Ansprüchen verwendete Ausdruck
"Ausüben einer Zugkraft" oder dergl. umfaßt die Ausübung eines Zugs auf den Zuführungsabschnitt und/oder den
vorauseilenden Endabschnitt des um den zu verschnürenden Gegenstand
geschlungenen Bands zum Spannen oder Nachspannen der Bandschlinge.
Bei einem um einen Gegenstand geschlungenen od<=r
geschnürten und an seinem vorauseilenden Endabschnitt ergriffenen Band spannt beispielsweise das Ausüben einer Zugkraft ara
Zuführuhgsabschnitt des Bands zum Bewegen oder Zurückziehen desselben die Bandschlinge auf den Gegenstand, wobei die bpannuviS
in dieser Bandschlinge zumindest aufrechterhalten wird und eine' Ausübü:x£ einer Zugkraft auf den vorauseilenden lindabschnitt
des Bands zu dessen Bewegung die Bandschlinge noch weiterspannt.
Wie bei herkömmlichen Verschnürungsvorgängen umfaßt das Verfahren
der Erfindung im einzelnen das Zuführen eines Bands in Längsrichtung von einem Vorrat, das Schlingen des Bands entweder durch ein Joch oder von Hand längs eines Wegs, der in
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einer Ebene verläuft und sich um einen zu verschnürenden Gegenstand erstreckt, zur Bildung einer Bandschlinge, bei der
der vorauseilende Endabschnitt und der Zuführungsabschnitt des Bands einander überdecken. Während bei herkömmlichen Verfahren
das Spannen der Bandschlinge einfach durch Ausüben einer Zugkraft auf den Zuführungs ab schnitt des Bandes erfolgt, v*ährend
der vorauseilende Endabschnjtt des Bandes ergriffen wird,
wird durch das Verfahren der Erfindung die Bandschlinge dadurch
um den Gegenstand gespannt, daß sowohl auf den vorauseilenden Endabschnitt als auch auf den Zuführungsabschnitt des
Bandes Zugkräfte ausgeübt werden. Somit wird durch das beschriebene
Verfahren eine Bandschlinge, die durch Ausüben eier Zugkraft auf deren vorauseilenden Endabschnitt oder auf
deren Zuführungsabschnitt um einen Gegenstand gespannt wurde,
noch weiter dadurch gespannt, daß eine Zugkraft auf den anderen Bandabschnitt ausgeübt wird, wonach die einander überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und des ZUführungsabschnitts
der nun hochgespannten Bandschlinge zusammengesiegelt werden.
Bei herkömmlichen Verschnürungsverfahren wird die Bewegung der
aufeinanderfolgenden Bandsegmente zwischen deren Zuführungsabschnitt und vorauseilendem Endabschnitt durch die entwickelte
summierte Reibung zunehmend verzögert. Als Ergebnis befinden
sich der vorauseilende Sndabschnitt und der Zuführu->gsabschnitt
eines derartigen gespannten Bands unter stark unterschiedlichen Spannungen. Somit besteht in der Bandlänge, die
beim Versiegeln des vorauseilenden Endabschnitts und des Zuführungsabschnitts
entsteht, eine zwischen diesen unterschiedlichen Spannungen liegende Spannung. Darüberhinaus unterscheidet sich die Spannung in dieser speziellen Länge der aufgebrachten
Bandschlinge von den Spannungen in den Bandlängen, die andere Flächen des verschnürten Gegenstands berühren, insbesondere von der hiervon am weitesten entfernt gelegenen Bandlänge.
Z.B. befindet sich bei einer auf einen rechteckigen
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Gegenstand aufgebrachten Bandschlinge die Länge der aufgebrachten Bandschlinge mit den gesiegelten Bandabschnitten unter
einer v/esentlich höheren Spannung als diejenige in der die gegenüberliegende Gegenstandsfläche berührenden Bandlänge. Die
unterschiedlichen Spannungen längs dieser Längen der aufgebrachten Bandschlinge neigen dazu, sich mit der Zeit und/oder
mit der Bewegung des verschnürten Gegenstands auszugleichen, etwa während deren Lagerung und/oder Versand, so daß die gesamte
aufgebrachte Bandschlinge sich etwas lockern kann.
Andererseits werden durch Ausüben einer Zugkraft auf den
vorauseilenden Endabschnitt der Banvischlinge und auch auf deren
Zuführungsabschnitt gemäß dem Verfahren der Erfindung die auf die Bandschlinge wirkenden Reibungskärfte in hohem Xaß beseitigt. Als Ergebnis ist die Spannung in der beim Versiegeln des
vorauseilenden Endabschnitts mit dem Zuführungsabschnitt vorgesehene
Bandlänge größer als die durch herkömmliche Haßnahmen erzielte Spannung, d.h. sie nähert sich der auf den Zuführungsabschnitt einer Bandschlinge durch derartige herkömmliche Maßnahmen
ausgeübten Spannung, ist gleich dieser Spannung oder übersteigt sie sogar. Darüberhinaus sind durch das Verfahren
der- Erfindung größere Längen der angebrachter. Bandschlinge anfänglich
unter Spannungen, die sich wenigstens den ausgeübten Zugkräften nähern. Da die Gesamtanfangsspannung in der Bandschlinge
größer als die durch die herkömmlichen Haßnahmen erzielte
ist, und da nach dem Zusammensiegeln der übereinanderliegenden Abschnitte der Bandschlinge ein geringerer Spannungsausgleich
in dieser auftreten kann, wird somit die aufgebrachte Bandschlinge unter einer vergleichsweise hohen Spannung eng
am verschnürten Gegenstand gehalten.
Wie oben erwähnt, werden beim Verfahren nach der Erfindung Zugkräfte sowohl auf den vorauseilenden Endabschnitt als auch.auf
den .Zuf ührungs. ab schnitt des Bands ausgeübt. Diese Zugkräfte werden zweckmäßig wenigstens teilweise aufeinanderfolgend aus-
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geübt. Während die Zugkraft-wenigstens zu Beginn entweder auf
den vorauseilenden Endabschnitt oder auf den Zuführungsabschnitt
des Bands aus geübt w erden kann, ist es am zweckmäßigsten
und somit bevorzugt, daß eine Zugkraft zuerst auf den Zuführungsabschnitt
des Bands ausgeübt wird. Wenn diese Zugkraft auf den Zuführungsabschnitt des Bands ausgeübt wird, ist der
vorauseilende Endabschnitt des Bands festgelegt zum Spannen des Zuführungsabschnitts und des um den Gegenstand geschlungenen
Bands. Wie bei herkömmlichen Verfahren verzögern Reibungskräfte
die Bewegung des Bands gegenüber dem Gegenstand, weshalb bei diesem Schritt die Spannung im Zuführungsabschnitt
der gespannten Bandschlinge größer eis die Spannung im vorauseilenden
Endabschnitt der auf diese Weise gespannten Schlinge
Wird nun die Spannung im'Zuführungsabschnitt der gespannten
Bandschlinge zumindest aufrechterhalten, erhöht die Ausübung
einer Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands die Spannung in der Bandschlinge. Die auf don vorauseilenden
Endabschnitt ausgeübte Zugkraft kann kleiner als, gleich oder
großer als die auf den Zuführungsabschnitt ausgeübte Kraft sein. Wenn die auf den Zuführungsabschnitt ausgeübte Kraft
einfach aufrechterhalten wird, nachdem die Bandschlinge um einen Gegenstand gespannt ist, kann somit die auf den vorauseilenden
Endrbschnitt ausgeübte Zugkraft sein: (a) geringer als die
auf den Zuführungsabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft zur "
Erzeugung einer gewissen Spannungszunähme in der Bandschlinge,
(b) im wesentlichen gleich der auf den Zuführungsaosohnitt des
Bands ausgeübten Zugkraft oder (c) größer als die auf den Zuführungsabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft. Die Zugkraft
sollte aber nicht so groß sein, daß sich die gespannte Bandschlinge als Ganzes gegenüber dem Gegenstand -bewegt.
Wenn die auf den Zuführungsabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft
die Bandschlinge und den Gegenstand spannt, kann die Zug-
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kraft wahlweise fortgesetzt und erhöht werden, während eine
Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bar.ds augeübt
wird. In diesem Fall können die auf den vorauseilenden Endabschnitt und den Zuführungsabschnitt des Bands ausgeübten
Zugkräfte, wie oben beschrieben, voneinander abweichen.
Als weitere Alternative kann der Zuführungsabschnitt des Bands festgelegt oder gehalten werden, nachdem darauf zum Spannen
der Bandschlinge um den Gegenstand eine Zugkraft ausgeübt wurde. Die dann auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands
ausgeübte Zugkraft kann kleiner als, gleich oder größer als die auf den Zuf^hrungsabschnitt des Bands augeübte Zugkraft sein.
Wenn der Zuführungsabschnitt des Bands festgelegt ist, übersteigt
in diesem Fall die auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft die auf den Zuführungsabschnitt
des Bands ausgeübte Zugkraft wesentlich, ohne daß die gespannte Bandschlinge als Ganzes gegenüber dem Gegenstand verschoben
wird.
Vorzugsweise werden der vordere Endabschnitt und die Zuführungsabschnitte
des Bands derart ergriffen, daß nach Beendigung des Spannens de^ Bandschlinge die zu siegelnden, einander
überdeckenden Abschnitt des vorauseilenden Endes und des Zuführungsabschnitts des Bands unmittelbar an die gespannte Bandschlinge
angrenzen und sich in einem gelockerten oder nur geringfügig gespannten Zustand befinden. Somit befindet sich der
gesiegelte Abschnitt der aufgebrachten Bandschlinge unter einer Spannung, die kleiner, gler'.cn oder größer als die auf den Zuführungsabschnitt
der Bandschlinge vor d^ren Siegeln aufgebrachte
Spannung ist und unter allen Umständen größer als die durch die herkömmlichen Haßnahmen erzielte Spannung ist.
Da die herkömmlichen Verschnürungsrnaßnahr\on das Zuführen oder
Schlingen eines Bandes längs eines vom zu verschnürenden Gegenstand
entfernten Wegs beinhaltet, überdecken sich der voraus-
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eilende Endabschnitt und der Zuführungsabschnitt der Bandschlinge und werden normalerweise an einer vom verschnürten
Gegenstand im Abstand befindlichen Stelle zusammengesiegelt. Wenn somit iiese gesiegelten Bandabschnitte aus der Stellung
des Siegeins freigegeben werden, zieht die Spannung der Bandseil] inge dieses gegen den verschnürten Gegenstand. Dies ergibt
natürlich einen gewissen Verlust an Gesamtspannung in der aufgebrachten
Bandschlinge, der geduldet werder ^ann, etwa wenn
eine halbautomatische Verschnürungsmaschine verwendet wird, oder der ziemlich ausgeprägt ist, etwas beim Verschnüren von
auf Paletten getragenen Gegenständen, wo das Bandsiegeln im allgemeinen an einer Stelle stattfindet, die etwa 7,5 cm oder
mehr vom Gegenstand entfernt ist.
Demnach wird es bei einigen Ausführungsformen des Verfahrens
nach der Erfindung bevorzugt, daß vor dem Ausüben irgendeiner Spannung auf eine Bandschlinge oder während eines derartigen
Spannens die einander überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und des ZuführungsabSchnitts der Bandschlinge gemeinsam
um eine gegebene Strecke zu und zweckmäßig unmittelbar angrenzend an den zu verschnürenden Gegenstand bewegt werden.
Auf diese Weise nähex-t sich die im Anschluß daran gespannte
und gesiegelte Bandschlinge dem Umfang des Gegenstandes enger an, an dem sie angebracht ist, so daß der Verlust an Gesamtspannung
in einer derartigen Bandschlinge sicher minimiert ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung gleicht herkömmlichen Verschnürungsmaschinen
darin, daß sie folgendes enthält:
einen Träger, eine Einrichtung zum Zuführen eines Bands mit
einem vorauseilenden Endabschnitt und einem Zuführungsabschnitt zum Schlingen um einen zu verschnürenden Gegenstand und einen
Verschnürungsmechanismus mit wenigstens einer Einrichtung zum Ergreifen des vorauseilenden Endes eines Landes. ¥ie bei diesen
bekannten Maschinen enthält die Vorrichtung der Erfindung auch eine Spanneinrichtung zum Ausüben einer Zugkraft auf den Zu-
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führungsabschnitt eines um ?inen Gegenstand geschlungenen
Bands, eine Einrichtung zum Halten oder Greifen des Zuführimgsabschnitts
zum Aufrechterhalten der Spannung in einer Bandschleife und eine Einrichtung zum Siegeln der einander
überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und des ZuführungstivSchnitts
eines Bandes.
Da derartige herkömmliche Maschinen im allgemeinen ein Genäuse
aufweisen, das Teil des Maschinenrahmens ist und den Verschnürungsmechanismus
enthält, ist die Vorrichtung der Erfindung im folgenden ebenfalls mit einem derartigen Gehäuse als Teil des
Trägers der Vorrichtung beschrieben. Ferner sind bei den bekannten Verschnürungsmaschinen und bei der Vorrichtung nach der
Erfindung Bandführungseinrichtungen vorgesehen, die einen in einer Ebene liegenden Banddurchtritt bilden. Im Fall einer
halbautomatischen Verschnürungsmaschine unterstützt eine derartige
Führungseinrichtung das Positionieren des vorauseilenden Endiibschnitts eines Bands für den Zutritt und das von Hand
erfolgende Verschnüren in Form einer Schlirge um einen zu verschnürenden Gegenstand, während bei einer automatischen Verschnürungsmaschine
die Führungseinrichtung wenigstens ein Joch und gegebenenfalls bei einer Paletter.verschndrungsvorrichtung
eine Lanze aufweist zum Schnüren eines Bands als Schlinge um einen zu verschnürenden Gegenstand. Bei halbautomatischen und
automatischen Versclmürungsuiaschinen wird das Band vorzugsweise
in der durch die Führungseinrichtrng gebildeten Durchgar^sebene
als Schlinge geschnürt, wobei der vorauseilende Endabsclinitt
und der Zuführungsabschnitt des Bands einander überdeckend angeordnet
sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung weicht von solchen nach dem Stand der Technik darin ab, daß der Verschnürungsmechanismus
gegenüber dem Vorrichtungsträger oder Gehäuse in der durch die Bandführungseinrichtung definierten Ebene bewegbar befestigt
is't. Ferner enthält die Vorrichtung eine Einrichtung zur Be-
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wegung eines derartigen Mechanismus zwischen einer zurückgezogenen
und einer vorgeschodenen Stellung, so daß eine Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt ausgeübt werden kann,
der durch die Greifeinrichtung eines derartigen Mechanismus ergriffen werden kann. Somit können mit der Vorrichtung nach
der Erfindung Zugkräfte unterschiedlicher Größe auf den vorauseilenden ^dabschnitt und den Zuführungsabschnitt eines Bands
und auch aufeinanderfolgend derart ausgeübt v/erden, daß ein
um einen Gegenstand geschlungenes Band um diesen durch Ausüben
einer von diesen Zugkräften gespannt und dann durch Ausüben
der anderen dieser Zugkräfte weitergespannt werden kann.
Der Träger gewisser Ausführungsformen der Vorrichtungen nach
der Erfindung unterscheiden sich auch von solchen von herkömmlichen Maschinen dadurch, daß er einen feststehenden Aufbau
und einen Wagen enthält. Bei derartigen Ausführungsformen sind der Verschnürungsmechanismus und dessen Gehäuse am Wagen
befestigt, wobei eine Einrichtung den Wagen zwischen einer
zurückgezogenen und einer vorgeschobenen Stellung bewegt, wobei sich die letztere in der Nähe und zweckmäßig unmittelbar
angrenzend an dem zu verschnürenden Gegenstand befindet.
Im einzelnen erfolgt bei einer Vorrichtung nach der Erfindung
die Bewegung des Verschnürungsmechanismus zwischen dessen zurückgezogener und vorgeschobener Stellung in der Dbene des
Banddurchtritts und erfolgt durch eine gesonderte Antriebseinrichtung. Bei einer Vorrichtung zum Verschnüren von Gegenständen
mit seitlich gesiegelten Bandschlingen, etwa bei einer
gemäß dei* Erfindung gebauten Palettenverschnürungsvorrichtung,
erfolgt beispielsweise die Bewegung des Verschnürungsmechanismus gegenüber dessen Gehäuse in der senkrechten Ebene, in der
sich der Banddurchtritt befindet, und wird vorzugsweise in wenigstens einer ihrer Bewegungsrichtungen durch eine Antriebseinrichtung
erzielt. Wenn somit bei einer derartigen Vorrichtung die Bandschlinge im Banddurchtritt so beschaffen ist, daß
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eine abwärts gerichtete Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt
des Bands während des Spannens der Bandschlinge ausgeübt werden soll, kann ein T^iI des Gewichts oder das gesamte
Gewicht des Verschnürungsmechanismus diesen zum Ausüben der Zugkraft in seine vorgeschobene Stallung drücken. In diesem
Fall kann die Antriebseinrichtung als Ergänzung zur auf dem Verschnürungsmechanicmus wirkenden Schwerkraft verwendet werden
und dient auch zum Anheben desselben in seine anfängliche zurückgezogene Stellung, nachdem das Siegeln der Bandschlinge beendet
ist. Wenn alternativ bei einer derartigen Vorrichtung die Bandschlinge so beschaffen ist, daß während des Spannens ei;±a
aufwärts gerichtete Zugkraft auf deren vorauseilenden Endabschnitt
ausgeübt werden soll, schiebt die Antriebseinrichtung den Verschnürungsmechanismus mit einer solchen Kraft gegenüber
dessen Gehäuse nach oben, daß sein Gewicht mehr als ausgeglichen ist. In diesem Fall kann der Verschnürungsmechanismus nach
Beendigung des Siegeins der Band^chlinge durch Schwerkraft in seine anfängliche zurückgezogene Stellung zurückgeführt werden.
Unabhängig von der Richtung und/oder der Bewegungsart des Verschnürungsmechanismus
gegenüber seinem Gehäuse wird es während des Spannens der Bandschlinge bevorzugt, daß die Bandspanne ir.-richtung
zuerst ihre beabsichtigte Spannfunktion am Zuführungsabschnitt· der Bandschlinge ausführt und dann diese Spannung
zumindest aufrechterhält, während und bis die auf den vorauseilenden Endabschnitt der so gespannten Bandschlinge ausgeübten
Zugkraft das beabsichtigte ergänzende Spannen der Bandschiinge erzielt. Diese Folge ist am zweckmäßigsten und gewährleistet,
daß die auf den vorauseilenden Endabschnitt der Bandschlinge ausgeübten Zugkraft nicht die gesamte oder einen Teil
der Funktion der Bandspanneinrichtung übernimmt und nicht nur lediglich durch die Entspannung längs deren Zuführungsabschnitt
kompensiert wird, sondern tatsächlich ein« Spannungszunähme in
der Bandschlinge erzielt.
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Wie erwähnt, werden bei gewissen Ausführungsformen der Erfin- '
dung der Verschnürungsmechanismus oder dessen Gehäuse von einem Wagen getragen, der auch in der Ebene des Banddurchtritts
eine Bewegung ausführen kann, jedoch in einer im allgemeinen
zur Bewegungsrichtung des Verschnürungsmechanismus gegenüber·
dessen Gehäuse senkrechten Richtung. Wenn z.B. bei einer Palettenvers
chnürungs vorrichtung der Verschnürungsmechanismus senkrecht in der Ebene des Banddurchtx-itts bewegt wird, um, wie
oben beschrieben, auf das vorauseilende Ende der Bandschlinge eine Zugkraft auszuüben, v/ird der Wagen ebenfalls in diese
Ebene,- jedoch waagerecht, bewegt. Die Funktion eines derartigen
Wagens lieg« im Positionieren des Verschnürungsmechanismus in
der Nähe und zweckmäßig unmittelbar angrenzend an den zu verschnürenden
Gegenstand. Somit sind bei einer derartigen Palettenverschnürungsvorrichtung
in der zurückgezogenen Stellung des Wagens die Verschnürungsvorrichtung und das Gehäuse mit
einem Joch ausgefluchtet- und bilden zusammen einen Banddurchtritt, während in einer vorgeschobenen Stellung des Wagens die
Verschnürungsvorrichtung dem zu verschnürenden Gegenstand nahe
ist.
Bei einer gemäß der Hrfindung aufgebauten waagerechten Verschnürungsvorrichtung
dient der Wagen in ähnlicher Weise zum Vorschieben des Siegelmechaniamus unmittelbar angrenzend an
den zu verschnürenden Gegenstand. Die Bewegung des Wagens zwischen dessen zurückgezogener und vorgeschobener Stellung
tritt in der waagerechten Ebene der Bandführungseinrichtung auf und erfolgt senkrecht i'-ur Bewegung des Vorschnürungsmechanismus
in der waagerechten Ebene.
Die Anwesenheit des Wagens bei diesen Ausführungsformen der
Vorrichtung nach der Erfindung stört in keiner Weise das Zuführen des Bands in den und entlang dem lianddurchtritt oder
bei der Lieferung von Gegenständen in die und/oder aus der Vorrichtung, erleichtert jedoch die Anbringung der gespannten
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Bandschlingen, die den verschnürten Gegenstand enger umgreifen. Im allgemeinen ist eine Wagenbewegung zwischen der zurückgezogenen
und der vorgeschobenen Stellung von etwa 7,6 bis 30 cm erwünscht, wobei vorzugsweise eine steuereinrichtung gewährleistet,
daß das Spannen einer Bandschlinge nur dann auftritt,
nachdem dieser Wagen seine vorgeschobene Stsllung eingenommen hat.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung sind bei
einer Vielzahl von Gegenstanden anwendbar, die in Größe und/oder Form variieren können und z.B. aus einer einzigen
Einheit oder Packung oder aus einei Reihe von Einheiten oder Packungen in gestapelter Anordnung bestehen können.
Der hier verwendete Ausdruck "Band" umfaßt herkömmliche flache, schmale, langgestreckt und biegsame Gebilde, die in Längsrichtung
zugeführt werden können, insbesondere Gebilde aus Kunststoff, etwa Polypropylen, Nylon und Polyester, die zur Ausrichtung
ihrer Moleküle verstreckt und/oder gewalzt sind. Ferner umfaßt der hier /erwendete Ausdruck "Siegeln" das Verbinden
der einander überdeckenden Bandabschnitte, etwa durch thermisches Schweißen, metallische Verschlüsse, Klebstoffe und
dergl. Das thermische Erweichen der gegenüberliegenden Fläche der einander überdeckenden Abschnitte des Kunststoffstreifens
erfolgt insbesondere gemäß der in der US-PS 3 759 169 angegebenen
V/eise. Der Einfachheit und der leichteren Beschreibung wegen ist aie Erfindung im folgenden im einzelnen in Verbindung
mit dem Verschnüren von auf Paletten getragenen Gegenständen beschrieben mit im einzelnen einer Haschine gemäß der
US-PS 3 949 662, bei der die Lehre nach der Erfindung angewendet ist. Zusätzlich zeigen Ausführungsformen von halbautomatischen
Verschnürungsvorrichtungen in Verbindung mit der Lehre der Erfindung deren weite Anwendbarkeit.
Die Erfindung betrifft kurz zusammengefaßt ein Verfahren und
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eino Vorrichtung, bei der ein um einen Gegenstand geschlungenes
Band durch Ausüben von zwangsläufigen Zugkräften auf den
vorauseilenden Abschnitt und den Zuführungsabschnitt einer derartigen .oandschleife gespannt wird, wonach diese Bandabschnitte zusammengesiegelt werden. Bei.gewissen Ausführungsforiusn
der Erfindung ist ein Verschnürungsmechanisrnus auf oinem
Wagen getragen, der zum zu verschnürenden Gegenstand hin bewegbar ist, wonach e:.n um diesen Gegenstand geschlungenes
Band durch Ausüben von Zugkräften auf dessen vorauseilenden Endabschnitt und dessen Zuführungsabschnitt gespannt wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Darin zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausfüh
rungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, von der Teile
weggebrochen sind;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung ei
nes Teils der Vorrichtung von
Fig. 1 in deren Arbeitsstellung;
Fig. 3 und 4 Teilansichten eines Teils der
Vorrichtung in Richtung de^ Pfeile IH-III bzw. IV-IV in
Fig. 1;
Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht der
Elemente des Verschnürungsmechanismus,
gesehen von der in Fig. 1 und 2 gezeigten gegenüberliegenden Seite her;
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Fig. 6 und 7 teilweise schematische Ansichten
von Einzelheiten des in Fig. 5 dargestellten Verschnürungsmechanismus;
Fig. 8 ein Schaltschemat eines pneumati
schen Systems in der in Fig. Ί gezeigten Vorrichtung;
Fig. 9 und 10 ein Schaltschema des elektrischen
Systems der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 11,1-2 und 13 schematische Ansichten der Vorrichtung
nach der Erfindung während verschiedener Arbeitsschritte;
Fig. 14,15 und 16 Ausführungsformen einer halbautomatischen Verschnürungsmaschine
mit der Erfindung-
Die Vorrichtung von Fig. 1 bis 13 kann in ein Produktionscder
Verpackungssystem integriert werden und ist in Fig. 1 und 2 in einer Stellung gezeigt, in der gespannte Bandschlingen um
Gegenstände A angebracht werden, die von Paletten P getragen und von einem herkömmlichen Walzenförderer C geliefert werden.
Die Palette P ist eine herkömmliche Zweideckkonstrulction mit einem unteren Deck 15 und einem oberen Deck 17, die an dazwischen
angeordneten Abstandstücken befestigt sind.
Das Gesamtaussehen der Vorrichtung und gewisse Arbeitsstufen gleichen der in der US-PS 3 949 662 angegebenen Palettenverschnürungsmaschine,
auf die der Kürze wegen bei vorhandenen Ähnlichkeiten Bezug genommen wird. Ge'mäß Fig. 1 bis 3 hat die
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Vorrichtung nach der Erfindung einen geeigneten Träger oder Rahmen mit einer Basis 19, iiwei seitlich im Abstand angeordneten
Säulen 21, zwei seitlich im Abstand angeordneten Ständern 25 und einem U-Profil 27, das innerhalb seiner Enden u?--:
den Säulen 21 und den Ständern 25 verbunden ist, wobei ein Steg 29 und Flansche 31 gemäß Fig, 3 angeordnet sind. Eine Einrichtung
zum Führen eines Bands um einen Gegenstand A enthält Jochabschuitte 33,3:^37 und 39 sowie eine Lanze 41, die durch
eine Welle 43 getragen und zwischen einer zurückgezogenen und
einer vorgeschobenen Stellung hin-und herbewegt wirci,vergl. die gestrichelten bzw. ausgezogenen Linien in Fig. 1. Die Drehung
der Welle 43 erfolgt durch einen Mechanismus 45 mit einem Elektromotor 47 und einer Kette 49.
Ein an einem Gegenstand anzubringendes Band S wird von einer
Vorratsspule abgezogen, die von einem geeigneten, am U-Proi'il
27 "befestigten Verteiler 51 getragen wird. Wenn das Band S von
der Zuführungsspule abgezogen wird, wird es um eine Tänzerarmrolle 53 bewegt, durch Rollen in und durch einen Bandspeicher
55 und in einen Verschnürungsmechanismus 57 geleitet. Bei dieser
Ausführungsform und wie im folgenden im einzelnen beschrieben, enthält der Verschnürungsmechanismus eine Einrichtung zum
Ergreifen des vorauseilenden Endabschnitts und des Zuführungsabsclinitts
des Bands, eine Einrichtung zum Zuführen und Ausüben einer Spannung auf den Zuführungsabschnitt und eine Einrichtung
zum Siegeln einander überdeckender Abschnitte des
Bands nach Ausübung von Zugkräften tiuf dessen Zuführungsabscl.'n"-tt
und vorauseilenden Endabschnitt.
Die bisher im einzelnen beschriebene Vorrichtung nach der Erfindung
gleicht im allgemeinen bekannten Palettenverschnürungsmaschinen, wie sie in der US-PS 3 949 662 angegeben sind. Die
Erfindung vjeicht über merklich von diesen Maschinen dadurch
ab, daß der Verschnürungsmechanismus 57 der Vorrichtung nach
der Erfindung senkrecht bewegbar an einem Gehäuse 59 befestigt
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ist, und daß das Gehäuse 59 seinerseits an einem Schlitten 61 getragen ist, der zwischen einer zurückgezogenen und einer
vorgeschobenen Stellung waagerecht bewegbar ist, vergl. Fig. 1
und 2. Bei uieser Ausführungsform sind das Gehäuse 59 und der Wagen 61 als Teil des Vorrichtungsträgers zu betrachten.
Gemäß Fig. 2 und 3 enthält im einzelnen der Wagen-61 eine
Schiebeplatte 63, die durch Stangen 65 verseift und durch eine Reihe von Rollen 67 und 69 getragen und waagerecht bewegbar
geführt ist. Die Rollenachsen 71 sind an Platten 73 befestigt, die bei 75 an die senkrechten Flansche 31 des U-Profils
27 geschraubt sind. Die Rollen 69 ragen durch geeignete Öffnungen im Steg 29 zum Anheben und somit Vorsehen einer
freien Bewegung der Schiebeplatte 63 gegenüber dem Steg 29.
Als Schutz für die Rollen 67 sind den Platten 73 Winkelglieder 77 befestigt. Dem Wagen 61 wird durch eine herkömmliche pneumatische
Zylinderanordnung eine geradlinige Bewegung erteilt. Die Zylinderanordnung hat eine bei 81 am U-Profil 27 angelenkte
Kolbenstange 79 Jnd einen bei 85 an der Seitenplatte 63
angelenkten Zylinder 83.
Das Gehäuse 59 kann .Lediglich aus einer oberen Platte 87 und
aus Eckwinkelabschnitten 89 bestehen, die am Wagen 51 befestigt sind, während der Verschnürungsraechanismus 57 obere
und untere Platten 91 bzw. 93 enthält, die sich seitlich über den Rest dieses Hechanismus hinaus erstrecken. Eine Stange 95
ist an der oberen Platte 91 des Verschnürungsmechanismus 57 befestigt und erstreckt sich, frei durch eine Öffnung in der
oberen Platte 87 des Gehäuses. Ähnliche Stangen 97 sind an der Schiebeplatte 63 des Wagens befestigt und ragen durch öffnungen
99 in der unteren Platte 93 des Verschnürungsmechanismus 57 zu dessen Führung während seiner Bewegung in senkrechter
Richtung, was noch beschrieben wird. Offensichtlich muß der Bereich zwischen dem Verschnürungsmechanismus 57 und dem Gegenstand
A unbehindert sein. Somit sind der Steg 29, die
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Schiebeplatte 63 und die untere Platte 93 des Verschnürungsmechanismus
57 mit Schlitzen 101,103 bzw. 105 versehen, die miteinander ausgefluchtet sind, v/obei ein ähnlicher Schlitz
auch in der oberen Platte 57 des entsprechenden Gehäuses 59 ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 1 arbeiten in der zurückgezogenen Stellung des Wagens 61 die Jochabsjiinitte 33,35,37 und 39 sowie die Lanze 41
mit dem Verschnürungsmechanismus 57 zusammen zur Bildung eines im allgemeinen kontinuierlichen Durchtritts, dv.rch den
das Band S in Längsrichtung zugeführt v/erden kann zur Bildung einer Bandschlinge um einen Gegenstand A. Der Jochabschnitt
ist an der Basis 19 und durch Streben 107 an den Ständern 125
befestigt, während der Jochabschnitt 35 bei 109 für eine Schwenkbewegung.angelenkt ist, was getrichtelt dargestellt ist.
Unter der Wirkung einer Torsionsfeder 111 nimmt der Jochabschnitt 35 normalerweise seine ausgezogen dargestellte Stellung ein, in der er an einem Anschlagstift 113 anliegt.
Während des Umschlingens wird der vorauseilende Endabschnitt eines durch den Verschnürungsmechanismus 57 zugeführten Bands
durch den Jochabschnitt 37 in den Jochabschnitt 35 geführt und wird nach einer Bewegung längs des Jochabschnitts 33 und der
Lanze 41 durch den «Jochabschnitt 39 in den Verschnürungsmechanismus 57 zurückgeführt. Gemäß Fig. 5 sind die Jochabschnitte
37 und 39 lediglich am Verschnürungsmechanismus 57 befestigt und können sich während der senkrechten Bewegung des
Ve^schnürungsmechanismus frei gegenüber der Schiebeplatte 65
und der oberen Pj.atte 87 bewegen.
Die Jochabschnitte 33»35,37 und 39 sind von herkömmlicher
Konstruktion. Als typisch für eine derartige Konstruktion ist der Jochabschnitt. 37 in Fig. 4 dargestellt. Dieser Jochabschnitt
37 enthält einen Träger 115, Abschirmungen 117, eine
Abschirmungshalteschraube 119 und -mutter 121, Federn I23 und
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Federteller 125. Die Abschirmungen 117 sind bei 127 am Träger
125 angelenkt und bilden zusammen mit einem Trägerflansch 129 einen Durchtritt 131 für das Band S. Während des Spannens des
durch den Jochabschnitt geschlungenen Bands werden die Abschirmungen 117 durch das gespannte Band beiseite geschwenkt,
wird das Band gelöst und führen cb'a Federn 123 die Abschirmungen
117 in ihre dargestellten Stellungen zurück, wobei deren Bewegung durch elastische Einsätze 133 gedämpft wird.
Der Verschnurungsmechanismus 57 ist mit Ausnahme seiner Fähigkeit
zur senkrechten Bewegung gegenüber dem Gehäuse 59 und gewisser Steueraspekte im wesentlichen derselbe wie der in vier
US-PS 4 005 647 angegebene. Im folgenden sind nur solche Einzelheiten des Verschnürungsmechanismus 57 einschließlich dessen
Steuersystemen beschrieben, die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Der Verschnürungsmechanismus 57 enthält gemäß Fig. 5 eine Bandzuführungs-
und -spanneinrichtung 135, die das Band von der Vorratsspule .abzieht und es in Längsrichtung durch eine Greifeinrichtung
137 hinauf in und durch das Jochsegment 37 zuführt. Nach einer aufeinanderfolgenden Bewegung längs der Abschnitte
35 und 33 und der langgestreckten Lanze 41 kehrt der vorauseilende Endabschnitt der auf diese Weise um den Gegenstand
A herumgeführten Bandschlinge zum Verschnürungsmechanismus 57 zurück und wird durch die Graifanordnung 137 ergriffen.
Während des nachfolgenden Spannens wird die Bandschlinge eng an den Gegenstand A gezogen, wobei das während dieses Spannens
zurückgezogene Band im Speicher 55 gesammelt wird.
Im einzelnen und in Verbindung mit Fig. 5 bis 7 enthält die
Bandzuführungs- und -spanneinrichtung 135 Spann- und Zuführungsräder 139 urrl 141, die an Wellen 143 bzw. 145 befestigt
und durch.nicht gezeigte Zahnrädsr miteinander in Getriebeverbindung
stehen. Die Welle 143 wird von einer Kette 147 ange-
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trieben, die um ein an der Welle 143 befestigtes Ket.tenzahnrad
149 herumgeführt ist, während ein Kettenzahnrad 151 an
einer Welle 153 eines umsteuerbaren Luftmotors 155 befestigt ist. Durch eine Einrichtung mit einem Kettenspannrad 157 una
einem Schwenkarm 159 wird die Spannung des unteren Trums 161 der Kette 147 abgefühlt zur Betätigung eines Spannungsschalters
TS und zun Stillsetzen des Luftmotors 155, wenn die am Gegenstand A angebrachte Bandschlinge unter einer gegebenen Spannung
steht, was noch im einzelnen beschrieben wird.
Gemäß Fig. 6 und 7 enthält die Greifanordnung 137 vordere und
hintere Greifer oder Halteeinrichtungen 163 bzw. 165. Während
des anfänglichen Zuführens bewegt sich das Band S durch eine
Öffnung 167 im vorderen Greifer I63, durch eine Öffnung 169
in einer feststehenden Abscherplatte 171, vorbei an einem Abschneidmesser 173, zwischen einer beweglichen Siegelplatte
175 und einer zurückziehbaren Zunge 177 und zwischen dem hinteren Greifer 165 und einem zurückziehbaren Amboß 179. Bei
fortgesetzter Zuführung des Bands längs des im allgemeinen kontinuierlichen Durchtritts bewegt sich der vorauseilende
Endabschnitt 181 des Bands zwischen dem vorderen Greifer I63 und dem Amboß 179 und zwischen der Zunge 177 und dem Amboß
179 bis es am Anschlag 183 anstößt. Die Drehung der Räder 139 und 141 dauert an. Wenn sich aber am Spannrad 139 durch übermäßige
Zuführung eine Bandschlinge entwickelt, wird eine
Schwenkplatte 185 bewegt zum Betätigen eines Bandbegrenzungsventils SV, das bewirkt, daß der vordere Greifer 163 schließt
unvl den vorauseilenden Endabschnitt 181 des Bands ergreift und
den Luftmotor 155 stillsetzt.
Die sich auf as Zuführen, Greifen, Siegeln und Abschneiden des
Bands beziehenden Elemente des Verschnürungsmechanismus 57 sind
im wesentlichen wie die in den US-PS 3 759 169, 3 949 662 und
4 005 647 beschriebenen. Der Betrieb dieser Elemente erfolgt
vorzugsweise durch die lineare Betätigungseinrichtung LA und
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die Nockenanordnung LC gemäß diesen Patentschriften.
Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Aufwärtsbewegung
des Verschnürungsmechanismus 57 in eine vorgeschobene Stellung durch eine pneumatische Einrichtung mit einem an der
oberen Platte 87 des Gehäuses befestigten Luftzylinder 187 und einem Kolben mit einer Betätigungsstange 189, die mit der obe-■
ren Platte 91 des Voi'schnürungsmechanismus 57 verbunden ist.
Bei der Beschreibung der Folge eines Arbeitszyklus gemäß dem bevorzugten Verfahren der Erfindung wird hauptsächlich auf die
Fig. 8 bis 10 und die schematischen Ansichten von Fig. 11 b^s
13 Bezug genommen. Zur besseren Herausstellung der Funktionen
der verschiedenen Steuerelemente befindet sich zur Durchführung eines Arbeitszyklus die Vorrichtung in einem Zustand, bei dem
der Verschnürungsmechanismus 57 sich in seiner Ruhe- oder Rückzugstellung befindet, der Wagen 61 sich ebenfalls in seiner
Rulie- oder Rückzugstellung befindet und das Band S längs der
Jochabschnitte 37,35 und 33 vorher zugeführt wurde.
Zum besseren Verständnis des Arbeitszyklus wird die Funktion gewisser elektrischer Grenz- und Druckschalter erläutert;
Grenzsshalter LS-1 und LS-2 steuern den Motor 47 zum Ausfahren
und Zurückziehen des Wagen-Lanze-Mechanismus 45 durch Aberregen eines Motorstartrelais i'JE (Mo tor- Aus fahren) bzv/. eines
Motcrstartrelais MR (Motor-Zurückziehen).
Der waagerechte Ruhegrenzschalter 191 gibt die Stellung des Wagens 61 an. Wenn der Wagen ganz zurückgezogen ist, regt er
ein Relais R-7 ab, um eine Bandzuführung durch das Joch am Beginn eines Mascha'nenzyklus oder am Ende eines Verschnürungszyklus
zu ermöglichen, um das Joch vorher zu versorgen. -
Ein Grenzschalter 195 an der oberen Platte erregt bei Betäti-
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gung den Elektromagnet S-1 eines Wagenstop -Magnetventils 197
zum Anhalten der Bewegung des Wagens 61 und zum Einleiten des
Bandspannens.
Ein nockenbetätigter Grenzschalter 199 steuert die Abwärtsbewegung des VerschnürungsmechanisEVP.s 57 und das Zurückziehen
des Wagens 61.
Ein Schalter PE-1 leitet das Ausfahren des Wagens 61 ein. Ein
Schalter PE-2 wird betätigt, wenn das Band vollständig gespannt ist, und steuert die Verweildauer eines linearen
Nockens LC. Bei der hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsform steuert ein Schalter PE-3 ein Relais R-6, das sich nicht
erregt und kein senkrechtes Schwimmen oder Antreiben des Verschnürungsmechanismus
57 gestattet, sofern sich der Wagen 61 nicht um eine gegebene Strecke zum Gegenstand A hin bewegt.
Fig. 8 wird bei AS Druckluft geliefert. In Fig. 9 erfolgt eine Stromzufuhr bei ES. Fig. 9 zeigt einen Schalter SW-1, der für
Automatik- oder Handbetrieb eingeschaltet werden kann, wodurch Lichter AL baw. HL aufleuchten. Gemäß der Darstellung
ist der Schalter SW-1 auf Automatikbetrieb eingeschaltet. Der Anfang eines Haschinenzyklus beginnt durch niederdrücken eines
Zyklus Start-Druckknopf 201 oder durch ein das Relais R-1 erregendes
Eingangssignal. Dies erregt den Haschinenzyklus-Taktge>:or
TDR-1, stellt einen Lanze-Ausfahr-Rückzug-Schalter SW-2
in seine Ausfahrctellung und einen Bandzufuhr- und -spannschalter
SW-3 in seine in Fig. 9 dargestellte Zuführungsstellung und erregt das liotorstartrelais HE (Hotorausfahren), das
den Hotor 47 startet und die Lanze 41 sich durch einen Hohlraum
in einer Palette P ausfahren läßt. 1st.die Lanze um etwa
2,5 cm ausgefahren, wird ein hinterer Grcnzschalter LS-2 geschlossen,
wodurch ein Relais R-5 erregt wird, das ein Erlöschen eines Lanze-Zurückgezogen-Lichts 203 verursacht, erregt
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einen Lanze-Feststellung-Ta^tgeber TDR-2 und "bereitet das
Motorstartrelais MR (Motor-Zurückziehen) vor auf das Zurückziehen der Lanze 41 am Ende des Verschnürungszyklus.
Beim vollen Ausfahren der Lanze 41 schließt der vordere Grenzschalter
T 3-1, wodurch ein Relais R-4 erregt, ein Lanze-Ausgefahren-Licht 205 erleuchtet und ein Lanze- Verzögert-Taktgeber
TDR-2 aberregt wird. Für den Fall, daß der vordere'Grenzschalter
LS-1 nicht schließt, e-cwa wenn die Lanze 41 während
ihres Ausfahrens blockiert ist, wird das Relais R-4 nicht erregt
und schaltet der Lanze-Yerzögert-Taktgeber TDR-2 aus, wodurch ein Störungslicht 207 aufleuchtet und das Relais R-3 erregt
wird. Dies wiederum regt das Relais R-1 ab und unterbricht den Maschinenzyklus. Beim Niederdrücken einei Rückstellknopfs
209 wird die Lanze 41 in ihre ursprüngliche verstaute Stellung zurückgezogen.
Bei der oben beschriebenen Erregung des Relais R-4 wird das Hotor-Starrelais ME (Motor-Ausfahren) aberragt, wodurch der
Motor 47 stillgesetzt wird. In diesem Augenblick betätigt der Elektromagnet S-3 eines Ventils V-6 ein Ventil V-4 derart, daß
Luft in den Luftmotor geleitet und das Band 5 durch den Verschnürungsmechanismus
57 sowie längs der Jochabschnitte 37f35
und 33» der Lanze 41 und des Jochabschnitts 39 zugeführt wird, bis sein freies Ende 181 einen Anschlag 183 berührt. Das Band
S beginnt dann zum Ausknicken,und e.s entwickelt sich an Spannrad
139 eine Scnlinge, die ein Schwenken einer Platte 185 bewirkt,
die den Bandgrenzschalter SV betätigt, der das Venvü V-1 verstellt.
Die Luft wird nun zum vorderen Greifer 163 geleitet, der den freien Sndabschnitt 181 des Bands auf dem Amboß 179
ergreift.
In diesem Augenblick wird der elektrische Druckschalter PE-I
betätigt und erregt den Elektromagnet S-4 eines Wagenvorschiebeventils
211, das Luft zur Kolbenseite des Luftzylinders 33
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leitet und ein Vorschieben des Wagens 61 zu einem zu verschnürenden
Gegenstand A verursacht. Bei einem vorgegebenen Weg des
Wagens 61 öffnet ein Wagengrenzventil 213 zur Atmosphäre, entlüftet
die Luft von der Kolbenseite des AntriebsZylinders 1ö7
für das senkrechte Schwimmen und betätigt den Schalter PE-3.
Wenn der Schalter PE-3 geschlossen wird, wird das Relais R-6 erregt, wodurch der Elektromagnet S-4 eines Ventils 215 für das
senkrechte Schwimmen betätigt wird. Der Luftdruck wird durch
einen SchwiEimdruckregler 217 auf einen solchen Druck eingeregelt,
daß für die Kolbenstange 189 eine Kraft geliefert wird, wie sie zum Ausgleichen des Gewichts des gesamten Verschnürungsmechanismus
57 erforderlich sein könnte. Auf diese Weise ist der Verschnürungsmechanismus 57 vorbereitet für den Ausgleich nach der Ausübung der Zugkraft auf dem Zuführungsabschnitt
des Bands S.
Am Gehäuse 59 sind bei 191 obere Platten 193 angelenkt, die
bei Berührung mit dem Gegenstand A während des Vorschiebens des Wagens schwenken und einen obere Grenze-Grenzschalter 195
betätigen, der den Wagenstop -Elektromagnet S-1 und den Elektromagnet S-4 des Ventils V-5 erregt. Bei dieser Stufe und bei
nun angehaltenem waagerechtem Überqueren oder Vorschieben des Wagens 61 leitet das Magnetventil V-5 für das Bandspannen
Luft in den Luftmotor. Wenn das Band ausreichend uni den Gegenstand A angezogen ist, damit das in Fig. 5 gezeigte Spannkettenzahnrad
157 bewegt wird, wird der Spannungsgrenzschalter TS freigegeben, wodurch dessen Kontakt und das Relais R-2
geschlossen werden. Diese Stufe ist in Fig. 11 dargestellt und
zeigt das Band, wie es durch herkömmliche Verschnürungsverfahren
und -maschinen auf sein Höchstmaß gespannt wäre. Jedoch erregt bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
das Schließen des Relais R-2 den Spannungsverzögerungstaktgeber
TDR-5 und den Elektromagnet S-7 des Hagnetventils' 219 für den senkrechten Antrieb, das die Kolbenstangenceite
des Luftzylinders 187 unter Druck setzt. Der Lufteintritt wird
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durch den Antriebsregler 121 geregelt, der auf einen Druck eingestellt ist, der zur Kolbenstange 189 eine derartige Kraft
liefert, daß bei irgendeiner durch das gespannte Band auf den
Verschnürungsmechanismus 57 ausgeübten Aufwärtskraft das Gewicht des gesamten Verschnürungsmechanismus 57 ausgeglichen
ist. ■ - <·
Y/enn der Antriebsregler so eingestellt ist, daß die auf die
Kolbenstange 189 ausgeübte Kraft einen Ausgleich des Gewichts des Verschnürungsmechanismus 57 liefert, ist die Vorrichtung
nun imstande, auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands eine Zugkraft auszuüben, die sich zumindest derjenigen Zugkraft
enger nähert oder dieser zweckmäßig gleich ist, die auf den Zuführungsabschnitt der Bandschlinge ausgeübt wird, so
daß die Spannungen in diesen Bandabschnitten im allgemeinen gleich groß sind. Diese Stufe ist in Fig. 12 dargestellt.
Wenn somit der Antriebsregler 219 so eingestellt ist, daß die
auf die Kolbenstange 189 ausgeübte Kraft größer als die zum Ausgleichen des Verschnürungsmechanismus 57 erforderliche ist,
wird dieser mit einer solchen Kraft nach oben angetrieben, daß die auf den vorauseilenden Endabschnitt 181 der Bandschlinge
wirkende Zugkraft sich enger an die Zugkraft annähert oder dieser gleich ist, die auf den Zuführungsabschnitt derartiger
Bandschlingen wirkt. Diese Stufe ist in Fig. 13 dargestellt.
Da das Magnetventil V-5 noch erregt ist, spannt der Luftmotor
155 das Band weiterhin, wodurch er angehalten wird. Der Spannungsregler
223 regelt den Luftdruck über das Magnetventil V-5, das seinerseits das Drehmoment des Luftmotors 155 regelt.
Sobald der Spannungsverzögerungstaktgeber TDR-5 ausschaltet, wird das Magnetventil V-10 erregt und liefert Luft zur Verstellung
des Ventils V-2, das gleichzeitig den Schalter PE-2 zum Aberregen des Ventils V-5 betätigt. Als Ergebnis wird das
Bandspannen unterbrochen, der Verweiltaktgeber TDR-I für den
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linearen Nocken erregt, der hintere Greifer 165 betätigt zum
Klemmen und Halten des Zuführungaabschnitts der Bandschlinge
am Amboß 179 und Luft zur Kolbenseite des Zylinder;:·-'-für den
linearen Nocken geleitet, wobei der Zylinder den linearen
Nocken ausfährt.
Wenn dieser lineare Nocken ausfährt, schließt der Nockengrenzschalter 199. Nachdem das gespannte B^rid abgeschnitten
und durch eine erhitzte Klinge 225 gesiegelt ist, schaltet der Verweiltaktgeber TDR-1 für den linearen Nocken aus und
erregt das Relais R-1 ab. Das Motorstartrelais MR (Motor-Zurückziehen) wird hierdurch erregt,' so daß die Lanze 41
zurückgezogen wird. Das Relais R-2 wird auch aberregt, wie
auch das Mag netventil 219 für den senkrechten Antrieb und
der Spannungsverzögerungstaktgeber TDR-5. Letzterer regt den
Elektromagnet S-8 des Ventils V-10 ab.
Das Ausschalten des Verweiltaktgebers TDR-I für den linearen
Nocken erregt auch das Relais R-8, das sich selbst eingeschaltet hält. Durch das Relais R-1 wird auch das Magnetventil V-6 aberregt, so daß Luft durch das Magnetventil V-6
zur Verstellung der Ventile V-1 und V-2 hindurchtritt. Einmal
verstellt, entlüftet das Ventil V-2 Luft vom hinteren Greifer 165 und leitet Luft zur Kolbenstangenseite des Zylinders
für den linearen Nocken,''wodurch der Nocken zurückgezogen und
somit der Amboß 179 geöffnet wird zum Auswerfen des Bands and Öffnen des Nockengrenzschalters 199. Zusätzlich kehrt sein
Schalter PE-2 in seine no.ir.ale Stellung zurück. Das verstellte
Ventil V-1 entlüftet Luft vom vorderen Greifer 163 und gestattet dem Schalter PE-1 in seine normalerweise offene Stellung zurückzukehren.
Das Wagenschutz-Magnetventil 211, das Wagenhalte-Magnetventil
197 und das Magnetventil 215 für das senkrechte Schwimmen sind nun abgeregt. Jedoch zieht sich der Wagen 61 nicht
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zurück, bis der Verschnüru^gsmechanismus sich abwärts bewegt
zum Schließen des Begrenzungsventils 227 für die senkrechte
Ruhestellung. Sobald dies erzielt i.st und sich der Wagen 61 zurückzieht, wird das Wagengrenzventil 213 betätigt, das die
Kolbenserte des Zylinders für das senkrechte Schwimmen/Antreiben
winter Druck setzt, und regt der Schalter PE-3 das
Relais R-6 ab.
Beim vollen Zurückziehen des Wagens 61 wird der waagerechte
\ Ruhestellungsgrenzschalter 191 betätigt und regt das Relais R-7 ab, das seinerseits den Zyklustaktgeber TDR-3 für das
vorherige Zuführen und das Magnetventil V-4 erregt. Nun wird Luft zur Steuerung des Ventils V-4 geleitet, das betätigt
wird und Luft zum Luftmotor 155 leitet, der das Band S wieder
durch den Verschnürungsmechanismus und die Jochabschnitte 37,35 und 33 zuführt. Wenn der Taktgeber TDR-3 ausschaltet,
regt er das Relais R-8 ab, das seinerseits-den Taktgeber TDR-3 und das Magnetventil V-6 aberregt, das den Luftmotor
155 stillsetzt und die Bandzufuhr anhält.
In einer in Fig. 11 dargestellten Stufe grenzt der Verschnürungsmechanismus
57 unmittelbar an don gerade verschnürten Gegenstand A an, wobei der vorauseilende Endabschnitt 181 der
Bandschlinge ergriffen und diese durch die Spanneinrichtung
135 aui den Gegenstand A gespannt wird. Die Spannung in den jeweiligen Abschnitten oder Schenkeln 197,199,201,203 und
205 der aufgebrachten Bandschlinge sind als T1, T2, T3, T4 und
T5 angegeben, wobei die Reibungskräfte, die die Belegung der Bandschlinge, insbesondere an den Ecken des Gegenstands, während
des Spannens verzögern, als FI, F2, F3 und F4 angegeben
sind.
Offensichtlich nimmt die Spannung in der Bandschlinge zunehmend längs ihrer Längserstreckung von einer maximalen Spannung
TI zu einer minimalen Spannung T5 ab. Da die Spannung
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T5 = Τ1-F1-F2-F3-F4 ist und wenn der vorauseilende Endabschnitt
und die Zuführungs?bschnitte der angebracht^n Bandschlinge
in dieser Stufe gesiegelt werden sollen, liegt die Spannung in der durch die Schenkel 197 und 205 gebildeten
Seite dieser gesiegelten Bands chlit'.ge zwischen der Spannung
von T1 und T5.
Gemäß dieser AusfüLiungsform und gemäß Fig.12 wird der Verschnürungsmechanismus
57 nach und während des fortgesetzten Spannens der Bandschlinge durch die Spanneinrichtung 135 mit
einer solchen Kraft nach oben gedrückt, daß sein Gewicht, wie durch den Pfeil 209 angegeben, ausgeglichen ist.
Dmch Ausüben einer aufwärtsgerichteten Kraft auf den Verschnürungsmechanismus 57, die größer als das Gewicht des Verschnürungsmechanismus
ist, wie durch den Pfeil 211 in Fig. angegeben, befinden sich die Schenkel 197 und 199der Bandschlinge unter den Spannungen T 1 und T2, entwickelt durch die
von der Zugeinrichtung 135 ausgeübte Zugkraft. Die Schenkel 205 und 203 befinden sich unter den Spannungen T5 und T4, die
durch den vorgeschobenen Verschnürungsmechanismus 57 ausgeübt werden,und nähern sich zweckmäßig oder sind gleich den Jeweiligen
Spannungen T1 und T2, während die Spannung T3 im Schenkel 201 der Bandschlrnge diejenige ist, die sich im allgemeinen
gleich zu ihren-entgegengesetzten Enden erstreckt, ausgeübt durch die Spanneinrichtung 135 und den vorgeschobenen Verschnürungsmechanismus 57. In einzelnen ist zweckmäßig
TI ■--■ T5 und T2 = T1-F1=T4=T5-F4, während T3=T2-F2=T4-F3 und
größer als die in Fig. 11 erzielte Spannung ist.
Beim Siegeln der Schenkel 197 und 205 der Bandschiinge ist
die Spannung in der resultierenden Seite des aufgebrachten Bands gleich der in diesen Schenkeln ursprünglich vorhandenen
Spannung oder T1, das gleich T5 ict.
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Die auf den Verschnürungsmechanismus 57 ausgeübte aufwärtsantreibende
Kraft, gemäß Pfeil 211 in Fig. 13, hängt von den Reibungskräften ab, die während des Verschnürens eines besonderen
Gegenstands A angetroffen werden und die ihrerseits von den Eigenschaften des gerade aufgebrachten Bands S abhängen,
etwa von dessen Gleitfähigkeit und Oberflächenglattheit. Offensichtlich sind Reibungskräfte, etwa F1, ^2, F3 und F4, vorhanden.
"Wahrend der Verschnürungsmechanismujo 57 i&it einer
Kraft nach oben getrieben werden kann, die größer als sein Gewicht ist, sollte diese aufwärtsantreibende Kraft nicht so
groß sein, daß sie den" Gegenstand A anhebt oder die verzögernden Reibungskräfte, etwa F1, F2, F3 und F4, übersteigt und
bewirkt, daß die Bandschlinge als Ganzes gegenüber dem Gegenstand A gleitet.
Während die bevorzugte Arbeitsfolge der in Fig. 1-13 gezeigten
Ausführungsform der' Erfindung im einzelnen beschrieben
wurde, kann die beschriebene Vorrichtung ohne Vorschieben des Viagens 81 betrieben werden. In diesem Fall bewirkt die Aufwärtsbewegung
des Verschnürungsnechanismus 57 unter einer Kraft, die gleich oder größer als dessen Gewicht ist, daß der
hiervon getragene Jochabschnitt 57 den Jochabschnitt 35 auslenkt,
was in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Beim nachfolgenden Siegeln des vorauseilenden Endabschnitts und des
Zuführungsabschnitts der Bandschlinge wird deren gesiegelte
Seite auf die Seite des Verschnürten Gegenstands in derselben Weise wie bei herkömmlicher Vorrichtungen gedrückt. Soweit
jedoch der vorauseilende Eudabschnitt urd der Zuführungsabschnitt
der Bandschlinge unter Spannungen stehen, die vor ihrem Siegeln einander wenigstens nähern, ist die Gesamtspannung
in der aufgebrachten Bandschlinge größer als diejenige, die mit derartigen herkömmlichen Vorrichtungen erzielt wird.
Bei der im einzelnen beschriebenen Ausführungs forin der Erfindung
wird die Spanneinrichtung 135 betätigt zum Spannen
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der Bandschlinge auf den Gegenstand A (Fig. 11) und wird in
Betrieb gehalten zum Aufrechterhalten der Spannung in der
Bandschlinge, während eine Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt oder Schenkel 205 der Sandschlinge in einer in
Fig. 12 und 13 dargestellten Weise ausgeübt wird. Das Aufrechterhalten der in der Bfndschlinge durch die Spanneinrichtung
135 entwickelten Spannung kann auch durch Ergreifen des Zuführungsabschritts oder Schenkels 197 der gespannten Bandschlinge an irgendeiner außerhalb des Verschnürungsme.chanismus
57 gelegenen Stelle erzielt werden, wonach der Betrieb der Spanneinrichtung unterbrochen werden kann.
Es wird nun Bezug auf die Fig. 14-16 genommen, die weitere Ausführungsformen der Erfindung darstellen, und in der gleiche
Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Fig. 14 zeigt solche Elemente einer halbautomatischen Verschnürungsmaschine,
die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind, einschließlich eines Trägers oder Rahmens 213
mit einem Tisch 215 und einer feststehenden Führung 217 und eines Verschnürungsmechanismus 219. Wie noch zu beschreiben,
sind seitlich des Bandverlaufs Gegenstandsanschläge 221 und 223 vorgesehen, die zur Anpassung an unterschiedlich große
Gegenstände zueinander einstellbar sind.
Der in Fig- 14 gezeigte Verschnürungsmechanismus 219 wird
auf der Führung 217 durch Lager 225 getragen und enthält eine
Greifeinrichtung 227 und eine Halteeinrichtung 22£' -:un Festlegen
des vorauseilenden Endabschnitts bzw. des Zuführungsabschnitts eines Bands S, eine Einrichtung 231 zum Siegeln
einander überdeckender Bandabschnitte und eine Bandzuführungs-
und -spanneinrichtung 233 mit Rädern 235 und 237. Bei Verwendung eines aus thermoplastischem Material gebildeten Bands S
können alle Einrichtung 227,229,251 und 233 von solcher ..·.-.
Konstruktion sein und in einer Weise arbeiten, wie es in den
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angegebenen US-PS 3 759 169 und 4 005 647 beschrieben ist.
Am Verschnürungsmechanismus 219 ist eine Zahnstange 239 befestigt, die mit einem von einem nicht gezeigten Motor angetriebenen
Zahnrad 241 in Eingriff steht. Eine Bewegung des Verschnürungsmechanismus 219 nach links wird durch einen AuscKLag
243 begrenzt, vergl. Fig. 14.
Bei Anwendung dieser Ausführungsforin wird ο Ine gegebene Länge
des Bands S von einem nicht gezeigten Vorrat durch eine Zuführungseinrichtung 233 derart zugeführt, daß sein vorauseilender
Endabschnitt 244 zugänglich ist für ein Ergreifen und von Hand erfolgendes Verschnüren als Schlinge um den Gegenstand
A. Wie bei herkömmlichen halbautomatischen Verschnurungsmaschinen betagt das Einsetzen des vorauseilenden
Endabschnitts 244 in die Greifeinrichtung 277 einennicht gezeigten Schalter, der eine Folge von Vorgängen einleitet. Im
einzelnen wird bei dieser Folge von Vorgängen die Greifeinrichtung 227 zuerst veranlaßt, den vorauseilenden Endab-schnitt
des Bands ö zu ergreifen und festzulegen, wonach die Spanneinrichtung 233 betätigt wird zum Anbringen des Bands S
am Gegenstand A als gespannte Schlinge. Soweit beschrieben, arbeitet dir in Fig. 14 gezeigte Vorrichtung in derselben
Weise wie herkömmliche Verschnurungsmaschinen. Jedoch wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung nach dem Aufbringen
der gespannten Bandschlinge auf den Gegenstand A der Betrieb der Spanneinrichtung 233 so fortgesetzt, daß die Spannung in
der Bandschlinge aufrechterhalten wird, während dem Verschnürungsmechanismus 219 durch die Zahnstange 239 und das
Zahnrad 241 eine Bewegung in Richtung des Pfeils 245 erteilt wird.
Somit kann bei dieser Ausführurgsform die am vorauseilenden
Endabschnitt der Bandschlinge durch die darauf ausgeübte Zugkraft entwickelte Spannung kleiner als die Spannung sein
und sich ihr nähern oder gleich sein, die durch die auf den
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Zuführungsabschnitt dieser Schlinge ausgeübte Zugkraft erzeugt
wird.
Die in Fig. 15 dargestellte Ausführungsform der Erfindung
unterscheidet sich von der in Fig. 14 gezeigten nur dadurch, daß sie eine Bandzuführungs- unu -spanneinrichtung 233 aufweist,
die vom Verschnürungsmechanismus 219 getrennt ist.
Bei dieser Anordnung erfolgt die Bewegung des Verschnürungsmechanismus
219 in Richtung des Pfeils 215 durch Antreiben der Zahnstange 239 mittels des Zahnrads 241 mit einer Zugkraft
am vorauseilenden Endabschnitt des Bands, die kleiner
als oder gleich derjenigen ist, die durch die Einrichtung 233 ausgeübt wird. Wenn der Zuführungsabschnitt des Bands
gegenüber dieser Einrichtung 233 nicht gleitet, kann die auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft die auf dessen Zuführungsabschnitt ausgeübte übersteigen.
Bei der in Fig. 16 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung
ist an der Unterseite des Tischs2"i5 ein Zwischenrahmen
247 befestigt, der die Führung 217 sowie die Bandzuführungs- und -spanneinrichtung 233 trägt. Soweit beschrieben, sind die in Fig. 15 und 16 gezeigten Vorrichtungen im
wesentlichen dieselben. Bei der letzteren Vorrichtung ist jedoch eine Hilfsgreif- oder -badeeinrichtung 251, die nicht
Bestandteil des Verschnürungsmechanismus 219 ist, am Tisch
?A5 befestigt.
Bein Betrieb dieser Ausführungsform wird das um den Gegenstand
A geschlungene und von der Greifeinrichtung 227 gehaltene Band S durch die Spanneinrichtung 233 auf den Gegenstand
A gespannt, wonach der Zuführungsabschnitt des Bands durch die Halteeinrichtong 251 festgelegt wird. Dieser Vorgang gleich demjenigen gewisser bekannter Verschnürungsmaschiiien.
Bei der in Fig. 16 gezeigten Vorrichtung wird je-
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doch vor dem Siegeln der einander überdeckenden Bandabschnitte der Verschnürungsmechanismus 219 durch die Zahnstange 239 und
das Zahnrad 241 in Richtung des Pfeils 245 gedrückt zum Ausüben einer Zugkraft auf das vorauseilende Ende der Bandschi\nge
zu deren weiterein Spannen. In diesem Fall kann die auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bands ausgeübte Zugkraft
kleiner, gleich oder größer als die auf den Zuführungsabschnitt
des Bands ausgeübte Zugkraft sein. Sobald das Spannen beendet ist, wird die Greifeinrichtung 229 zum Halten des Zuführungsabßchnitts
des Bands betätigt, wonach die Greifeinrichtung 251 gelöst wird und die einander überdeckenden Bandabschnitte
des aufgebrachten Bands zusammengeseigelt werden.
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- t/ty.
Leerseite
Claims (31)
- Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Assmann Cr. il, iCcenigcberger Dipl,-Phys. R. Holzbauer - Dipl.-Ing. F7. Xlii.gsfclses« - Di. F. Zumstein jun.PATENTANWÄLTEMünchen 2 · Br&uhausstraQe 4 · Telefon Semmel-Nr. 225341 · Telegramme Ziimpat Telex 5299793021888U.L.No.7403FMC CORPORATION, Philadelphia,Pa.,USA "PATENTANSPRÜCHEVorrichtung zum Umschnüren von Gegenständen, gekennzeichnet durch einen Träger, durch eine Einrichtung (135,233) zum Zuführen eines Bcuides mit einem vorauseilenden Endabschnitt und einem Zuführungsatschnitt zum Verschnüren als Schlinge um einen zu verschnürenden Gegenstand, durch einen gegenüber dem Träger bewegbar befestigten Mechanimus (57,219) mit einer Einrichtung (Io3,227) zum Ergreifen des vorauseilenden Endabschnitts eines um einen Gegenstand geschlungenen Bandes, durch eine Spanneinrichtung (135,233) zum !^eingriffbringen mit einen Zuführungsabschnitt eines um einen Gegenstand geschlungenen 3andes und zum Ausüben einer Zugkraft auf dem Zuführungsabschnitt durch eine Einrichtung (167,189;239,241) zum Bev/egen des Mechanismus (57,219) gegenüber dem Träger zwischen zurückgezogenen ui»1 vorgeschobenen Stellungen zum Ausüben einer Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt eines von der Greifeinrichtung ergriffenen Bandes, wodurch ein urr. einen Gegenstand geschlungenes Band durch die von dea he-Ö3ÜÖ51/O870- 2 - - ■ ■■:■-■■ :chanismus (57,219) und der Spanneinrichtung (135,233) ausgeübten Zugkräfte um den Gegenstand gespannt wird, und durch eine Einrichtung (225,231) zum Siegeln der einander überdeckenden Abschnitte des,vorauseilenden Endes und des Zuführungsabschnitts eines Bandes zum Aufrechterhalten einer gespannter/ Bandschlinge in ihrem um einen Gegenstand gespannten Zustand.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus gegenüber dem Träger in einer Ebene bewegbar ist, und daß die Zuführungseinrichtung (135,233) ein. Band .führt zum Verschnüren als. im wesentlichen in dieser Ebene liegenden Schlinge.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß der Mechanismus (57) gegenüber dem Träger in der Ebene waagerecht bewegbar befestigt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Bandführungseinrichtung (33,35,41), die im wesentlichen in der Ebene angeordnet ist und mit der Bandzuführungseinrichtung (135) und dem Mechanismus (o7) in Verbindung steht zum Schnüren eines Bandes als Schlinge um einen zu verschnürenden Gegenstand.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4,' dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus (57) gegenüber dem Träger und der Bandführungsäinrichtung (33,35,41) in der Ebene waagerecht bewegbar befestigt ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine feststehende Konstruktion und einen Wagen (61) enthäl+, daß der Mechanismus (57) auf dem Wagen(61) befestigt ist zur waagerechten Bewegung in der Ebene ■ demgegenüber, daß eine Einrichtung (79,83) vorgesehen030051/08783021880ist zum Bewegen des Wagens (61) in der Ebene gegenüber der feststehenden Konstruktion zwischen einer zurückgezogenen Stellung, in der der Mechanismus (57) mit der Bandf übungseinrichtung (33,35,41) in Verbindung steht, und einer vorgeschobenen Stellung, in der der Mechanismus (57) unmittelbar an den zu verschnürenden Gegenstand angrenzt, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist zur Erzeugung einer Bewegung des Mechanisnrus (57) in die vorgeschobene Stellung wenigstens nachdem der Wagen (61) in seine vorgeschobene Stellung bewegt ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus (57) am Träger befestigt ist zur senkrechten Bewegung in der Eb?ne gegenüber dem Träger und der Bandführungseinrichtung (33 > 35,41).
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine feststehende Konstruktion und einen wagen (61)enthält, dr.ß der Mechanismus am Wagen zur senkrechten Bewegung in der Ebene befestigt ist, daß eine Einrichtung (79,83) vorgesehen ist zum waagerechter. Bewegen des Wagens (61) in der Ebene gegenüber der feststehenden Konstruktion zwischen einer zurückgezogenen Stellung, in der der Mechanismus (57) mit der Bandzuführungseinrichtuiig (33,35, 41) in Verbindung steht, und einer vorgeschobenen Stellung, in der der Mechanismus (57) unmittelbar an einen zu verschnürenden Gegenstand angrenzt, und daß eine Einrichtung (187,189) einen Vorschub des Mechanismus (57) wenigstens nach der Bewegung des Wagens (b1) in seine vorgeschobene Stellung erzeugt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) wenigsten* während der Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist, und daß eine Einrichtung (I65) vorgesehen030051/0878ist zum Halten des Vor.cchubabschnittε eines um einen Gegenstand geschlungenen und gespannten Bandes.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) vor und während der Bewegung des Mschanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung v/irksam ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) zusammen mix dem Mechanismus (57) bewegbar ist, anfänglich ein um einen Gegenstand geschlungenes Band spannt und eine im allgemeinen gleichmäßige Zugkraft auf den Zuführungsabschnitt eines Bandes ausübt, während eine Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt eines Bandes durch die Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung ausgeübt wird.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) wenigstens 'während der senkrechten Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist, und daß eine Einrichtung (165) vorgesehen ist zum Halten des Zuführung^teils eines um einen Gegenstand geschlungenen und gespannten Bandes.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) vor und während der senkrechten Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist. "■■*o
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135) mit dem Mechanismus (57) senkrecht bewegbar ist und zum anfänglichen Spannen einer Bandschlinge um einen Gegenstand und zum Ausüben einer im allgemeinen gleichmäßigen Zugkraft auf den Zuführungsabschnitt eines Bandes dient, während eine Zugkraft auf den030051/0878vorauseilenden Endabschnitt eines Bandes durch die senkrechte Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung ausgeübt wird.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135,2T3) wenigstens während der Bewegung des Mechanismus in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist, md daß eine Einrichtung (165,129,251) vorgesehen ist zum Halten des Zuführungsabschnitts eines um einen Gegenstand geschlungenen und gespannten Bandes.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135,132) vor und während der Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135,533) mit dem Mechanismus (57) bewegbar ist zum anfänglichen Spannen eines um einen Gegenstand geschlungenen Bandes dient und eine im allgemeinen gleich-näßige Zugkraft auf den Zuführungsabschnitt eines Bandes ausübt, während eine Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt eines Bandes durch die Bewegung des Mechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung ausgeübt wird.
- 18.· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (135,233) vor der Bewegung des Hechanismus (57) in seine vorgeschobene Stellung wirksam ist, und daß eine Einrichtung (165,229,251) vorgesehen ist zum Halten des ZuführungsabSchnitts eines Bandes, das um einen Gegenstand geschlungen und durch die von der Spanneinrichtung (135,233) ausgeübte Zugkraft gespannt ist.Ö3Ö0S1/0678302188a
- 19. Vorrichtung zum Umschnüren von Gegenständen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (135,233) zum Zuführen eines Bandes mit einem vorauseilenden Endabschnitt und einem Zuführungsabschnitt von einer Liefereinrichtung rum Verschnüren als Schlinge um einen zu verschnürenden Gegenstand, durch eine Einrichtung (57,219,135,2?3). zum Ergreifen und Belegen des vorauseilenden Endes und des Zufüiirungsabscl^nitts eines um einen Gegenstand geschlungenen Bandes zum Ausüben von Zugkräften unterschiedlicher Größe auf die jeweiligen Bandabschnitte zum Spannen der Bandschleife um den Gegenstand, und durch eine Einrichtung (225,231) zum Versiegeln der einander überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und der Zuführungsabschnitte des Bandes zum Aufrechterhalten einer gespannten Bandschleife in ihrem gespannten Zustand um einen Gegenstand.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 1Q, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ergreifen und Bewegen des vorauseilenden Endabschnitts und des ZuführungsabSchnitts eines Bandes aufeinarxderfolgcnd bewegt werden, wodurch die auf einen der Bandabschnitte ausgeübte Zugkraft eine Bandschlinge um einen Gegenstand spannt und die auf den anderen Bandabschnitt ausgeübte Zugkraft die Spannung wenigstens im anderen Abschnitt erhöht.
- 21. Verfahren zum Umschnüren von Gegenständen, gekennzeichnet durch Schlingen eines Bandes mit einem vorauseilenden Endabschnitt und einem Zuführungsabschnitt als in einer Ebene liegende und sich um einen zu verschnürenden Gegenstand erstreckende Schlinge, durch Ergreifen und Bewegen des vorauseilenden Endabschnitts und des Zuführungsabschnitts der Schnur £um Ausüben von Zugkräften, die sich auf den jeweiligen Bandabßchnitten einander nähern zum Spannen der Bandschlinge um den Gegenstand, und durch Versiegeln der030051/0870einander überdeckenden Abschnitte des vorauseilenden Endes und des Zuführungsabschnitts des Bandes zum Aufrechterhalten dei· Bandschlinge in ihrem gespannten Zustand um den Gegenstand.
- 22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkräfte wenigstens zum Teil aufeinanderfolgend ausgeübt werden, wobei vom vorauseilenden Endabschnitt und vom Zuführungsabschnitt wenigstens einer festgelegt sind, während eine Zugkraft anfänglich auf den anderen Bandabschnitx ausgeübt wird zum Spannen des anderen Bandabschnitts und der Bandschlinge um den Gegenstand, und daß wenigstens die Spannung im anderen Bandabschnitt aufrechterhalten wird, während eine Zugkraft auf den einen Bandabschnitt ausgeübt wird.
- 23. Verfahren zum Umschnüren von Gegenständen, gekennzeichnet durch Verschnüren eines Bandes mit einem vorauseilenden Endabschnitt und einem Zuführungsabschnitt als in einer Ebene liegende und sich um einen zu verschnürenden Gegenstand erstreckende Schlinge, durch Ergreifen und Bewegen deü vorauseilenden Endabschnitts und des Zuführungsabschnitts des Bandes wenigstens teilweise aufeinanderfolgend zum Ausüben einer Zugkraft auf die ^sweiligen Enden hiervon, wobei vom vorauseilenden Endabschnitt und vom Zuführungsabschnitt wenigstens einer festgelegt ist, während eine Zugkraft anfänglich auf den anderen Bandabschnitt des Bandes ausgeübt wird zuin Spannen des anderen Bandabsclinitts und der Bandschlinge um den Gegenstand, und durch Aufrechterhalten der Spannung wenigstens im anderen Bandabschnitt, während eine Zugkraft auf den einen Bandabschnitt ausgeübt wird.
- 24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der vorauseilende Endabschnitt des Bandes festgelegt030051/0870.■ ■ - 8 -•wird, -während eine Zugkraft zuerst auf den Zuführungsabschnitt des Bandes ausgeübt wird.
- 25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Zuführungsabschnitt des Bandes ausgeübte Zug- kraiI -wenigstens konstant gehalten wira, während eine Zugkraft auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bandes ausgeübt wird.
- 26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den vorauseilenden End^bschnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft kleiner als die auf dessen Zuführungsabschnitt ausgeübte Zugkraft ist.
- 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Zuführungsabschnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft erhöht wird, während die auf deren vorauseilenden Endabschnitt ausgeübte Zugkraft erhöht wird.
- 28. Verfahren nach ./jispruch 25» dadurch gekennzeichnet, daß die auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft größer als die auf deren Zuführungsabschnitt ausgeübte Zugkraft ist.
- 29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Zuführungsabschnitt ausgeübte Zugkraft erhöht wird, während auf den vorauseilenden Endabschr?tt des Bandes eine Zugkraft ausgeübt wird.
- 30. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsabschnitt des Bandes nach dem Ausüben der Zugkraft auf ihn festgelegt wird, und daß die auf den vorauseilenden Endabschnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft kleiner als die auf den Zuführungsabschnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft ist.030051/087t
- 31. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsabschnitt des Bandes nach dem Ausüben der Zugkraft auf ihn festgelegt wird, und daß die auf den vorauseilenden Endabscnnitt des Bandes ausgeübte Zugkraft größer als die auf dessen Zufüiirungs ab schnitt ausgeübte Zugkraft ist.030051/0878
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Also Published As
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| GB2053132A (en) | 1981-02-04 |
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