DE3021799C2 - Verfahren zur Herstellung einer Hohlnadel für Etikettenbefestiger o.dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Hohlnadel für Etikettenbefestiger o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer am hinteren Ende mit einem im Durchmesser
dickeren Montageschaft versehenen Hohlnadel aus Rundstahl, die einen am hinteren Ende des Montageschaftes
stirnseitig offenen und vor der Nadelspitze bogenförmig radial auslaufenden Führungskanal für
zumindest annähernd zylindrische, mit einem Faden versehene Querstifte von Befestigern für Etiketten,
Knöpfen od. dgl, aufweist, welche an Textilien oder ähnlichen Trägerstoffen zu befestigen sind, wobei der
Führungskanal mit einem Längsschlitz versehen ist, dessen Breite kleiner ist als die Breite des Führungskanals.
Derartige Hohlnadeln, deren Herstellung Gegenstand der Erfindung ist, werden verwendet in Vorrichtungen
zum Anbringen von Befestigern für Knöpfe,
ίο Etiketten od. dgl. an Textilien oder ähniichen TYägerstoffen.
Die dabei verwendeten Befestiger bestehen aus Kunststoff und sind an einem gemeinsamen Strang
abtrennbar angeordnet. Sie bestehen jeweils aus einem Kopfteil und einem von diesem abstehenden, in der
Mitte, oder im Endbereich von einem Querstift .iurchsetzten, fadenförmigen Verbindungsstück. Die
Hohlnadel dient dabei zum Durchstoßen des Trägerstoffes, an dem der Befestiger angebracht werden soll,
und zum Durchführen des Querstiftes durch den Trägerstoff. Dazu ist die benutzte Vorrichtung mit
einem einen Zuführungskanal kreuzenden, vor- und zurückstoßenden Kolben versehen, der von der hinteren
Stirnseite her in den Führungskanal der Hohlnadel eingeführt werden kann, um jeweils den von der Seite
her in den Führungskanal der Hohlnadel eingeführten Querstift durch die Hohlnadel zu schieben.
Bei der Herstellung solcher Hohlnadeln aus Rundstahl wird der Führungskanal nach dem bisher
bekannten Verfahren (interner Stand der Technik) in der Weise erzeugt, daß der mit der Nadelspitze und dem
Montageschaft vorgedrehte Nadelrohling von der Stirnseite des Montageschaftes her mit einer konzentrischen
Bohrung versehen wird, die etwa bis zu der Stelle reicht, wo der kegelförmige Abschnitt der Nadelspitze
beginnt. Dazu ist es erforderlich, zuvor eine Zentrierbohrung in der Stirnseite des Montageschaftes anzubringen.
Danach wird zunächst das in der Nähe der Nadelspitze liegende Bohrungsende mittels eines
Scheibenfräsers, dessen Breite größer ist als der äußere Nadeldurchmesser und der mit radialem Vorschub so
weit in das Material der Nadel eingeführt wird, die Auslauföffnung der Bohrung gefräst, so daß in der
Nadelaußenseite eine kreisabschnittförmige Ausnehmung
entsteht; nach diesem Vorgang wird mit einem anderen Fräser, der einen kleineren Durchmesser und
eine Dicke hat, welche dem Bohrungsdurchmesser entspricht, der bogenförmige Bohrungsauslauf gefräst.
Mit einem weiteren Scheibenfräser, dessen Dicke kleiner ist als der Bohrungsdurchmesser, wird dann in
einem weiteren Arbeitsgang der Längsschlitz der Bohrung erzeugt.
Wenn man von dem zusätzlich erforderlichen Arbeitsgang des Entgralens absieht, so sind allein für die
Erzeugung des Führungskanals beim herkömmlichen Verfahren fünf Arbeitsgänge erforderlich.
Es ist auch bereits bekannt (DE-AS 18 05 474), Hohlnadeln für derartige Etikettenbefestigungsgeräte
aus einem länglichen Stück flächigen Materials mit seitlichen Abschnitten am vorderen Ende zur Bildung
der Spitze herzustellen, das zu einem die Querstifte führenden Röhrchen derart gebogen wird, daß die
Längskanten den Längsschlitz bilden, wobei das Röhrchen am hinteren Ende in an dem flächigen
Material stehengebliebene, seitliche Vorsprünge zum Befestigen der Hohlnadel in einem Gehäuse übergeht.
Bei derartigen Hohlnadeln ist der hintere Montageschaft durch ein angespitztes Kunststoffstück gebildet.
Diese aus Blech zu einem Röhrchen gebogenen
Hohlnadeln sind zwar sehr billig herstellbar, haben aber
den Nachteil, daß sie keine ausreichende Stabilität insbesondere im Bereich ihrer Spitze besitzen, so daß sie
leicht verbogen werden können bzw, ihre Spitze bei harten Stoffen, die durchstochen werden sollen, abbricht
oder schnell stumpf wird. Aus diesem Grund werden für solche Etikettenbefestigungsgeräte in der Praxis Hohlnadeln,
die aus Rundstahl gearbeitet sind, bevorzugt (siehe hierzu auch US-PS 20 69 878).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Hohlnadeln der
eingangs genannten Art aus Rundstahl anzugeben, das insbesondere eine einfachere und mit weniger Arbeitsgängen auskommende Erzeugung des axialen Führungskanals der Hohlnadel ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß zur Erzeugung des geschlitzten Führungskanals
mittels eines ein U-förmiges Schnittprofil aufweisenden Scheibenfräsers eine vom hinteren Schaftende bis etwa
zu dem sich zur Spitze verjüngenden Nadelabschnitt eine U-förmige Längsnut eingefräst wird, welche im
Montageschaft in dem außerhalb des dünneren Nadelquerschnittes liegenden Radialbereich breiter ist als in
dem innerhalb des Nadelquerschnittes liegenden Radialbereich und beidseitig stufenartige Randflächen
aufweist, und daß danach die Ränder der ll-förmigen Längsnut unter Freilassung eines sich in Spitzennähe
befindlichen radialen Auslaßschlitzes, der die Breite der Längsnut aufweist, mittels eines Prägewerkzeuges nach
innen geprägt werden. jn
Durch dieses Verfahren entfällt nicht nur das Bohren, das insbesondere bei kleinen Bohrerdurchmessern
häufig zu einem Verlaufen des Bohrers bzw. zum Bruch des Bohrers führt, sondern auch das Nachfräsen des
Führungskanalauslaufes in der Nähe der Nadelspitze j,
sowie das radiale Anfräsen der Bohrung zur Erzielung einer Auslauföffnung, und es entfällt mit dem Bohren
auch das Anbringen einer Zentrierbohrung auf der Stirnseite des Montageschaftes. Darüber hinaus wird
vermieden, daß ringförmige Rillen im Führungskanal entstehen, die beim Bohren unvermeidlich sind und
unter Umständen für das Durchführen der Querstifte der zu befestigenden Etikettenhalter sehr störend sein
können. Somit lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren die Hohlnadeln nicht nur wesentlich billiger,
sondern auch qualitativ besser herstellen als mit dem bisher angewandter Verfahren, bei dsm zur Erzeugung
des Führungskanals zunächst eine zentrale Bohrung, danach der Schlitz und schließlich die Austrittsöffnung
in jeweils gesonderten Arbeitsgängen erzeugt werden mußten.
Dabei ist es in Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn die Randkantenabschnitte der U-förmigen
Längsnut im Bereich des Montageschaftes V-förmig hinterschnitten sind, weil sich dadurch das
Einwärtsprägen de;· Randkanten leichter und vor allem gleichmäßiger bewerkstelligen läßt.
Wenn man vorsieht, daß die Randkantenabschnitte der U-förmigen Längsnut im Montageschaft sowohl vor
als auch nach dem Prägevorgang von d'jr Nadelachse eo
einen größerer radialen Abstand haben als die Randkantenabschnitte der Längsnut im Nadelbereich,
erreicht man, daß der Führungskanal im Bereich des Montageschaftes eine größere radiale Ausdehnung hat
als im Nadelbereich. Dies ist insbesondere dann von t,-,
Vorteil, wenn die einstückig an die Querstifte der Etikettenbefestiger angespritzten Fäden in der Nähe
der Querstifte etwas flicker sind als im größeren Abstand vom Querstift, so daß sich diese Befesi^er
leichter in den Führungskanal der Hohlnadel einführen bzw. durch diesen hindurchschieben lassen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 4 und 5.
Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Hohlnadel und teilweise einen Prägestempel,
Fig.2 einen Schnitt II-II der Fig. 1 mit einem
ebenfalls im Schnitt dargestellten Fräserprofil,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II der
F i g. 1 nach dem Prägevorgang mit geschnittenem Prägestempelprofil,
Fig.4 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform
einer Hohlnadel mit einem anderen Prägestempel,
F i g. 4a die Nadelspitze der F i g. 4 in Draufsicht,
F i g. 5 einen Schnitt V-V in F i g. 4,
Fig. 6 einen Schnitt V-V der Fig. 4 nach dem
Einwärtsprägen der Längsnutkanten,
Fig.7 die fertige Hohlnadel ^emäß Fig. 1 in
Draufsicht,
Fig.8 einen Strang mit Etikettenbefestigern in Seitenansicht,
F i g. 9 eine Schnittansicht IX-IX aus F i g. 8.
Die ir. F i g. 1 dargestellte Hohlnadel 1 besteht aus
einem einstückigen, gedrehten Rundstahlteil, das am vorderen Ende mit einer konisch zulaufenden Spitze 2
und am hinteren Ende mit einem Montageschaft 3 versehen ist, dessen Durchmesser etwa doppelt so groß
ist wie der Durchmesser des dünneren vorderen Nadelteils 4. Zwischen dem dünneren Nadelteil 4 und
dem Montageschaft 5 besteht ein hohlkehlenartiger Übergang 5. Zur Erzeugung eines axialen Führungskanals
10' wird zunächst mittels eines Scheibenfräsers 7, der ein U-förmiges Schnittprofil 8 mit beidseitig
V-förmig vorstehenden Schneidzähnen 9 aufweist, von der hinteren Stirnseite des Montageschaftes 3 her eine
Längsnut 10 gefräst, die in der Nähe der Spitze 2 in einem der Umfangskrümmung des Scheibenfräsers 7
entsprechenden Bogen 11 radial ausläuft. Beim Fräsen
der Längsnut IO taucht der Scheibenfräser 7 mit seinem U-förmigen Umfangsprofil 8 so tief in das Material der
Hohlnadel 1 ein, daß das Zentrum des Halbkreisprofiles 8 mit der Längsachse 11 der Hohlnadel 1 zusammenfällt.
Dadurch erhält die Längsnut 10 das aus Fig. 2 ersichtliche Querschnittsprofil, und es entstehen über
die Länge des dickeren Montageschaftes drei beidseitig durch V-förmige Randflächen 12'und 13'hinterschnittene
Randkanten 12 und 13, die außerhalb des Durchmesserbereichs bzw. außerhalb der Randkanten
14 des dünneren Nadelteils 4 liegen. Die seitlichen Schneidzähne 9 sind nä.nlich in diesem Falle in einem
ndi&'.er; Abstand vom Umfang des U-formigen
Fräserprofils 8 angeordnet, der größer ist als der Radius des dünneren Nadtlteils 4.
Mittels eines Prägestempels 15, der annähernd die Breite des Schnittprofils der seitlichen Schneidzähne 9
des Scheibenfräsers 7 aufweist und der stufenförmig abgesetzte Prägeflächenabschnitte 16 und 17 besitzt,
werden die Randkanten 12 und 13 bzw. 14 der Längsnut 10 einwärtsgeprägt, so daß die aus Fig. 3 ersichtliche
Form eines Führungskanals 10' entsteht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie im Bereich des Montageschaftes
3 die Form eines geschlitzten Langloches und im Bereich des dünnen Nadslteiles annähernd die Form
einer axial geschlitzten Bohrung aufweist. Die axiale
Erstreckung des Prägestempels 15 bzw. die axiale Erstreckung des Prägeflächenabschnittes 16 ist dabei so
gewählt, daß die Randkanten 14 des dünneren Nadelteils 4 nicht über ihre gesamte Länge, sondern von
einer Stelle 18 an bis zum Übergang 5 einwärtsgeprägt werden, so daß zwischen der Stelle 18 und dem
Auslaufende 19 der Längsnut 10 ein Auslaßschlitz 23 verbleibt, durch welchen die vom Schaftende her durch
den Führungskanal 10' geschobenen Querstifte 20 der in Fig.8 dargestellten Etikettenbefestiger 21 aus der
Hohlnadel bzw. aus deren Führungskanal 10' in einer Radinibewegung herausgeführt werden können. In dem
zwischen der Stelle 18 und dem Auslaufende 19 liegenden Abschnitt bleibt also die mit dem Scheibenfräser
7 eingearbeitete Breite der Längsnut 10 bestehen, während in dem dahinter liegenden Bereich der
Hohlnadel I durch das Einwärtsprägen der Randkanten 12, 13 und 14 ein Führungskanal 10' mit einem
Axialschlitz 22 entsteht, dessen Breite kleiner ist als die Breite des Führungskanals 10' selbst.
Bei der Anwendung dieser Nadel gleitet durch den Axialschlitz 22 jeweils der fadenförmige Teil 2Γ des zu
befestigenden F.tikettenbefestigers. wenn der zugehörige Querstift 20 durch den Führungskanal 10' geschoben
wird.
Zweckmäßig ist es dabei, die Randkanten 14 zumindest im Bereich des Auslaiifschlitz.es 23 zu
entgraten bzw. mittels eines spanabhebenden Werkzeuges — z. B. einer Feile — zu brechen.
Damit beim Einwärtsprägen der Randkanten 12, 13 und 14 im Bereich des Überganges 5 kein radial-stufenförmiger
Absatz entsteht, ist der Übergang 24 zwischen dem Prägeflächenabschnitt 17 und dem Prägeflächenabschnitt
16 des Prägestempels 15 bogenförmig bzw. schräg ausgebildet. Die ovale bzw. langlochartigc
Querschnittsform des im Bereich des Montageschaftes 3 liegenden Abschnittes des Führungskanals 10' dient zur
Erleichterung des Einführens der Querstifte 20 in den hinteren Abschnitt des Führungskanals 10' insbesondere
dann, wenn — wie es in der Praxis häufig vorkommt — der fadenförmige Teil 2Γ des Etikettenbefestigers 21 an
der Verbindungsstelle mit dem Querstift 20 etwas dicker ist als im übrigen Bereich. Zum seitlichen Einführen der
Querstifte 20 in den Führungskanal 10' ist am hinteren Ende des Montageschaftes 3 der Hohlnadel 1 eine
Quernut 25 vorgesehen. Außerdem kann zum Abschneiden der Querstifte 20 von den Fadenabschnitten 21'. die
sie mit einem Strang 26 verbinden, durch eine stirnseitige Ausfräsung 27 das hintere Ende des
Führungskanals 10' mit einer Schneidkante 28 versehen sein.
Bei der in den I ig.4. 4a. 5 und 6 dargestellten
s Ausführungsform wird vom gleichen Nadelrohling
ausgegangen wie bei der vorstehend beschriebenen Ausfiihrungsform.
Dabei ist jedoch zur Erzeugung der Längsnut 10 ein Scheibenfräser T verwendet, der zwar dasselbe
ίο Schnittprofil wie der Scheibenfräser 7 aufweist, bei dem
jedoch die seitlich V-förmig vorstehenden Schneidzähne 9' einen kleineren Abstand vom Umfang des
U-förmigen Schnittprofils 8' aufweisen, der auf den
Radius des dünneren Nadelteils 4 abgestimmt ist. Die
Ii Randkanten 14'. die mit diesem Fräser T erzeugt
werden, laufen deshalb in einer Ebene auch im Bereich des Montageschaftes 3 durch. Zum Einwärtsprägen der
Randkanten 14' der Längsnut 10 wird deshalb ein Prägestempel 15' verwendet, der eine nichtabgesetzte.
^o durchgehend ebene riägciiaCnc 1/' äütvv'Ciai. u\z. mit
dem Fräser T erzeugte Längsnut 10 erhält somit die aus F i g. 5 ersichtliche Querschnittsform mit den im Bereich
des Montageschaftes 3' V-förmig hinterschnittenen Randkanten 14'. Nach dem Einwärtsprägen der
r> Randkanten 14' durch den Prägestempel 15' entsteht ein zumindest annähernd runder Führungskanal 10/1. der
über seine gesamte Länge die gleiche Querschnittsform aufweist und einen Längsschlitz 22' besitzt.
Ali weiteren Unterschied zu der Ausführungsform
ίο der Hohlnadel 1 besitzt die Hohlnadel Γ eine radiale
bogenförmige Ausfräsung 29, die so angebracht ist. daß der Längsschlitz 22' und somit auch der Führungskanal
10/1 an einer der Stelle 18 der Hohlnadel 1 entsprechenden Stelle 18' endet und in eine radiale
i=> Auslaßöffnung 23' mündet, die sich zwischen der Stelle
18' und dem Auslaufende 19 der Längsnut 10 erstreckt. Durch diese Ausfräsung 29 kann erreicht werden, daß
die durch den Führungskanal geführten Querstifte 20 der Etikettenbefestiger etwas leichter aus der Hohlna-
■»o del austreten können. Unbedingt erforderlich ist diese
Ausfräsung 29 jedoch nicht. Ohne sie ist die Hohlnadel jedenfalls infolge des Wegfalls eines Arbeitsganges
billiger herzustellen. Im übrigen sind die Herstellungskosten der Hohlnadel Γ gleich wie bei der Hohlnadel 1.
wenn man davon absieht, daß ein abgestufter Prägestempel 15 in seiner Herstellung etwas teurer ist, als ein
mit einer durchgehend ebenen Prägefläche 17' versehener Prägestempel 15'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung einer am hinteren Ende mit einem im Durchmesser dickeren Montageschaft
versehenen Hohlnadel aus Rundstahl, die einen am hinteren Ende des Montageschaftes
stirnseitig offenen und vor der Nadelspitze bogenförmig radial auslaufenden Führungskanal für
zumindest annähernd zylindrische, mit einem Faden versehene Querstifte von Befestigern für Etiketten,
Knöpfen od. dgl. aufweist, welche an Textilien oder ähnlichen Trägerstoffen zu befestigen sind, wobei
der Führungskanal mit einem Längsschlitz versehen ist, dessen Breite kleiner ist als die Breite des
Führungskanals, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des geschlitzten Führungskanals
(10'; 10/1) mittels eines ein U-förmiges Schnittprofil (8; S1) aufweisenden Scheibenfräsers (7; T) eine vom
hinteren Schaftende bis etwa zu dem sich zur Spitze (2) verjüngenden Nadelabschnitt eine U-förrrtige
Längsnut (iCi) eingefräst wird, welche im Montageschaft
(3) in dem außerhalb des dünneren Nadelquerschnittes
(4) liegenden Radialbereich breiter ist als in dem innerhalb des Nadelquerschnittes (4) liegenden
Radialbereich und beidseitig stufenartige Randflächen (12', 13') aufweist, und daß danach die
Randkanten (12, 13, 14, 14') der U-förmigen Längsnut (10) unter Freilassung eines sich in
Spitzennähe befindlichen radialen Auslaßschlitzes (23; 23'), der die Breite der Längsnut (10) aufweist,
mittels eines Prägewerkzeuges (15; 15') nach innen geprägt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randkantenaoschnitte (12, 13) der
U-förmigen Längsnut (10) im Bereich des Montageschaftes (3) V-förmig hinterschnu.en sind.
3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randkantenabschnitte
(12, 13) der U-förmigen Längsnut (10) im Montageschaft (3) sowohl vor als auch nach dem
Prägevorgang von der Nadelachse einen größeren radialen Abstand haben als die Randkantenabschnitte
(14) der Längsnui (10) im Nadelbereich (4).
4. Verfahren nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der U-förmigen
Längsnut ein scheibenartiger Stufenfräser (7; T) verwendet wird, der beidseitig mit in bezug auf das
U-Profil (8; 8') symmetrisch vorspringenden, auf einem kleineren Radius liegenden Schneidzähnen (9;
9') versehen ist.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einwärtsprägen der
Randkanten (12, 13, 14) der U-förmigen Längsnut (10) ein im Übergangsbereich (5) zwischen dem
Nadeldurchmesser und dem Montageschaftdurchmesser stufenförmig abgesetzte Prägeflächen (16,
17) aufweisender Prägestempel (15) verwendet wird.
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