DE3021313C2 - Werk für eine elektronische Analog-Armbanduhr - Google Patents
Werk für eine elektronische Analog-ArmbanduhrInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Werk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Dabei wird hier unter dem Basiswerk das in sich funktionstüchtige, in das Armbanduhrengehäuse einsetzbare
Werk — jedoch ohne die für den Betrieb erforderliche Batterie — gemeint.
Ein solches Werk ist aus dem DE-GM 17 76 389 bekannt. Das Basiswerk besteht dort aus einer
Baueinheit für das mechanische Getriebe (Räder- und Zeigerwerk), das von einem Isolierstoff-Ring mit einem
rinnenförmigen Hohlraum U-förmigen Querschnittes umgeben ist. In diesem Ring-Hohlraum sind die
elektrischen Schaltungskomponenten für den zeitproportionalen elektromechanischen Antrieb des Getriebes
untergebracht. Dieser elektronische Teil des Basiswerkes ragt rückwärtig etwas über den mechanischen
Teil (also den vom Getriebe eingenommenen Teil) des Basiswerkes vor. Dadurch ist eine Positionierungshilfe für den Einsatz und elektromechanischen Anschluß
einer Batterie ausgebildet, die rückwärtig auf dem Basiswerk angeordnet ist und mit einem Polgehäuse,
nämlich mit demjenigen kleineren Durchmessers, in die tv>
dadurch an der Basiswerk-Rückseite ausgebildete flache Einbuchtung hineinragt. Dabei drückt die Batterie mit
der Stirnfläche dieses Gehäusepoles axial gegen eine am Boden der Einbuchtung seitlich angeordnete Kontaktlasche,
während der ringförmige Stirnbereich des radial vorspringenden anderen Gehäusepoies größeren
Durchmessers gegen eine versetzt daneben angeordnete, den U-förmigen Ringraum nach oben abschließende
zweite Kontaktlasche axial andrückt. Dem Einpassen des Basiswerkes (also des funktionstüchtigen Werkes
mit Ausnahme seiner Antriebsbatterie) dient die äußere Ringwand des das Getriebe umgebenden und die
elektronische Schaltung aufnehmenden Isolierstoff-Hohlringes, der somit Ort der Ausbildung des
elektronischen Teiles des Werkes ist. Die wie beschrieben rückwärtig auf dem Basiswerk aufliegende Batterie
ist nur bei in ein Uhrengehäuse eingebautem Basiswerk und nur mittels eines das Gehäuse rückwärtig
verschließenden Bodendeckels am Basiswerk haltbar; wobei die Profilierung des Inneren des Bodendeckels
der vorgegebenen Geometrie der Rückseite des größeren Gehäusepoles der Batterie unter Berücksichtigung
ihrer Eintauchtiefe in das Basiswerk anzupassen ist. Derart konstruktiv einschränkende Gegebenheiten
sind ersichtlich nachteilig, insbesondere im Hinblick auf den Lagerhaltungs- und Ersatzteilbedarf. Nachteilig ist
darüber hinaus, daß der elektronische Schaltungsteil des Basiswerks in einem eigens dafür freizuhaltenden
Ringraum realisiert ist, während andererseits der getriebemechanische Teil des Basiswerks keineswegs
zwingend eine das Innere dieses Ringraumes füllende Kreisfläche bedingt. Nachteilig kann auch sein, daß beim
Einpressen des Basiswerks mittels des Kunststoff-Ringraumes in ein Gehäuse funktionsnachteilige Einwirkungen
auf die elektronische Schaltung, die im Hohlraum in diesem Ring ausgebildet ist, auftreten können. Funktionell
nachteilig ist schließlich auch, daß der die elektrische Schaltung aufnehmende Ringraum zur
Batterie hin geöffnet ist, also Langzeitschäden durch Batteriegase oder Batterieflüssigkeit bei alten Batterien
nicht ausgeschlossen werden können, und daß die Batterie nicht ohne Einbau des Basiswerks in ein
Gehäuse funktionstüchtig am Basiswerk halterbar ist, also einfache Serien-Kontrollen über die Funktionstüchtigkeit
des Basiswerks vor dem endgültigen Einbau in das Armbanduhren-Gehäuse nicht ohne weitere Hilfsmaßnahmen
möglich sind.
Aus der DE-PS 8 73 973 ist ein ähnlicher Werkaufbau bekannt, bei dem das mit allen elektrischen und
mechanischen Komponenten ausgestattete Basiswerk von einer ringförmig ausgestalteten Batterie umgeben
ist, die ihrerseits ins Innere eines umgebenden Uhren-Gehäuses eingepaßt ist. Eine solche ringförmig
das Basiswerk umgebende Batterie bedingt aber vergleichsweise große radiale Abmessungen des Uhrengehäuses;
darüber hinaus weist dieser Lösungsvorschlag den anwendungsorientierten Nachteil auf, nicht auf
handelsübliche Batterien unterschiedlicher Hersteller zurückgreifen zu können, weil eine solche ringförmige
Batterie wegen ungünstigen Leistungs-Volumen-Verhältnisses verglichen mit flachzylindrischen Batterien
nicht zu den Standard-Batterieformen zählt. Auch wirkt sich für die Gestaltungsfreiheit des Gehäuse-Entwerfers
nachteilig aus, daß die Peripherie des Innenaufbaus der Uhr, also des (Gesamt-)Werkes aus Basiswerk und
zugehöriger Batterie, nicht zur Anpassung an flache Gehäuseformen abgeschrägt bemessen werden kann;
denn das würde zusätzliche Einschränkung des Batterievolumens bedingen, mit der Folge entsprechend weiter
verkürzter Batterielebenszcit (also kurzer Gangdauer der Uhr ohne das Erfordernis eines Batteriewechsels).
Aus der CH-AS 12 955/61 ist es bekannt, eine oder
mehrere Batterien in einen Uhrgehäuse-Bodendecke! derart einzusetzen, daß sie, rückwärtig herausragend,
kraftschlüssig darin gehalten sind. Hierbei läßt sich zwar
das eigentliche Uhrengehäuse flach gestalten; aber dennoch ist eine große wirksame Höhe lier getragenen
Uhr wegen der axial hohen, rückwärtig vorstehenden Batterien hinzunehmen. Besonders nachteilig bei dieser
Lösung ist darüber hinaus, daß die Hautverträglichkeit von Batteriegehäusen kritisch sein kann, zumal wenn
Batteriegase zum Handgelenk des Trägers einer solchen Armbanduhr hin austreten.
Wegen der erwähnten Nachteile und konstruktiven sowie insbesondere gestalterischen Einschränkungen,
die den vorgeschlagenen Lösungen zu eigen sind, ist es bei batteriebetriebenen elektronischen Armbanduhren,
die eine Analoganzeige mittels über Getriebe bewegter Zeiger aufweisen, üblich (vgl. z. B. GB-OS 20 09 466), das
Werk aus Basiswerk (mit getriebemechanischem Aufbau und daneben versetzter elektronischer Schaltung)
und darin eingesetzter Batterie zusamme.igefaßt auszubilden,
wobei die Batterie im Basiswerk-Bereich neben dem Zeiger- und Räderwerk angeordnet ist. Das
bedingt jedoch vergleichsweise große radiale Werkabmessungen, da wenigstens etwa zwei Quadranten der
annähernd kreisförmigen Grundfläche des Basiswerks (und damit nun des kompletten Werks) für den
elektromechanischen Wandler (Schrittmotor) und für die mechanische Zeiger-Stelleinrichtung benötigt werden
und da der Zentralbereich des Basiswerks stets durch das Zeiger- und Räderwerk belegt ist. Bei solcher
Werkbestückung ist ein erheblicher Bereich der Basiswerk-Grundfläche nicht dem funktionsoptimierten
Aufbau der Basiswerkfunktionen selbst zur Verfugung gestellt; vielmehr ist ein erhebliches Teilvolumen des ji
Gesamt-Werkes im Basiswerk für die Bdtterieaufnahme freizuhalten. Diese Abmessungs-Grenzen sind insbesondere
der gestalterischen Freizügigkeit kleiner Schmuck-Armbanduhren abträglich. Allenfalls läßt sich die vom
Werk — nämlich vom Basiswerk mit einbezogener w Batterie — eingenommene Grundfläche noch dadurch
reduzieren, daß eine Knopfbatterie sich zwischen dem Basiswerk-Rand und der Zeigerantriebswellen-Achse
über dem dicht aufeinander gepackten Zeigerwerk erstreckt, wie in der US-PS 41 77 631 dargestellt. Auch
diese Anordnung behindert aber einen funktionsoptimierten Aufbau des Zeiger- und Räderwerksgetriebes;
und selbst bei extrem dichter axialer Räder-Packung ergibt sich jedenfalls dann eine im Hinblick auf die
Gestaltungs-Anforderungen des Uhren-Gehäuses unvertretbare Werkhöhe in Richtung der Zeigerantriebswellen-Achsen,
wenn außer dem Stunden- und Minutenzeiger auch noch ein Sekundenzeiger aus der Werk-Mitte
angetrieben werden soll.
In Erkenntnis dieser Zusammenhänge urd Grenzen
der Möglichkeiten herkömmlicher Konstruktionsvarianten liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Werk eingangs genannter, gattungsgemäßer Art derart im Hinblick auf die Trennung zwischen Basiswerk und
Batterie auszulegen, daß es axial und radial kleine bo
Abmessungen aufweist und in preisgünstiger Serienfertigung als Standardwerk hoher Funktionssicherheit und
langer Laufzeit bei Verwendungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit variablen Gestaltungen kleiner
Armbanduhren-Schmuckuhrengehäuse erstellbar ist. -ή
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Werk gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 zusätzlich gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Anspuches 1 ausgestaltet ist
Durch diese funkti-onelie Zusammenfassung einer
einheitlichen, gesondert fertigbaren und austauschbaren Halterung für das Basiswerk und unabhängig davon für
die Aufnahme wenigstens einer Batterie ist eine unterkalibrige Bestückung von Armbanduhren-Gehäusen
gefördert, wobei das Basiswerk auf kleinste Abmessungen optimiert werden kann, weil die Batterie
rückwärtig auf dem Basiswerk bzw. neben diesem in der Halterung, die dem Basiswerk-Einbai.· in das Gehäuse
dient, angeordnet und befestigt ist. Die Lage der Batterie bedingt also keine Kompromisse beim
funktionsgerechten Innenaufbau des Basiswerkes mehr; und zu unterschiedlichster Uhrengestaltung hinsichtlich
Laufzeit und/oder Ausstattung und Formgestaltung eines Uhrengehäuses steht ein einheitlich ausgestaltetes,
also preisgünstig in Serienfertigung erstellbares Basiswerk bei großzügiger Bestückbarkeit mit gemäß den
anderen Randbedingungen jeweils auszuwählender Batterie zur Verfügung, wobei lediglich die Basiswerk-
und Batterie-Halterung entsprechend den Vorgaben der Batierieabmessungen und der Gehäuseabmessungen
auszuwählen ist.
Zweckmäßigerweist ist dabei die zugleich die Funktion eines Paßstückes zur Anpassung des Basiswerkes
an das Gehäuse-Innere erfüllende und als Batterieaufnahme dienende Halterung als Spritzgußteil
gefertigt. Halterungen auch sehr unterschiedlicher Geometrie lassen sich also in hoher Paßgenauigkeit
preisgünstig als Vorratsteile zur Bestückung eines Gehäuses mit Basiswerk und Batterie herstellen und
bereitstellen. Diese das Basiswerk topfförmig umgebende und zur Batterie hin mechanisch und elektrisch
trennende bzw. isolierende Halterung dient dabei zugleich als mechanischer und chemischer Schutz des
Basiswerks aus Schaltungsanordnung und Getriebeanordnung gegen Fremdeinwirkungen im Zuge der
Montage und gegen Fremdeinwirkungen von einer — beispielsweise defekten — Batterie her. Die Batterieaufnahme-Ausbildung
als hohlzylindrische Mulde ermöglicht das funktionstüchtige Anschließen einer Batterie
an das Basiswerk für Basiswerk-Funktionskontrollen, ohne daß es des Einbaus in ein Gehäuse oder des
Anbaus zusätzlicher Hilfsmaßnahmen bedarf.
Insbesondere eröffnet darüber hinaus die Verwendung einer solchen getrennt dimensionierten und
gefertigten Halterung für den unterkalibrigen Einbau des Basiswerks und der Batterie in ein Armbanduhren-Gehäuse
die vorteilhafte Möglichkeit, um das Basiswerk herum weitere Batterieaufnahme-Mulden zur Verlängerung
der Laufzeit durch getrennte Energieversorgung bestimmter Funktionsteile und/oder zur Aufnahme von
Zusatzfunktionen wie Kalenderringen auszugestalten.
So ist durch die erfindungsgemäße Lösung die Möglichkeit eröffnet, für jeden Anwendungsfall ohne
die Serienfertigung des Standard-Basiswerkes verlassen zu müssen durch Bereitstellung entsprechend ausgebildeter
Halterungen die optimale Uhrgehäuse-Bestükkung — unter Berücksichtigung von Zusatznutzen und
Laufzeitoptimierung bei Ausnutzung des in der Halterung verfügbaren, das Basiswerk bei unterkalibrig
bestücktem Uhrengehäuse umgebenden Raumes — zu realisieren.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dc.i Unteransprüchen. Eine Erläuterung der Erfindung
gibt die nachstehende, auch weitere Vorteile berücksichtigende Beschreibung von in der Zeichnung unter
Beschränkung auf das Wesentliche, aber angenähert
maßstäblich dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen für die erfindungsgemäße Lösung. Es zeigt
Fig. 1 den Umriß eines Werkes aus Basiswerk und
angesetzter Batterie in Ansicht gegen die Zifferblatt-Seite des Werkes, -.
Fig. 2 ein Werk gemäß Fig. 1 in Schnitt-Seitenansicht
entsprechend den Blickpfeilen H-Il in Fig. 1, jedoch mit Berücksichtigung zusätzlicher Maßnahmen
im verstärkten Randbereich einer das Basiswerk umgebenden und die Batterie aufnehmenden Halterung i<
> zum Werk-Einbau in ein Armbanduhren-Gehäuse,
Fig.3 das Werk gemäß Fig. 1 in Schnitt-Seitenansicht
gemäß den Blickpfeilen III-III in Fig. 1,
F i g. 4 in Schnittdarstellung entsprechend F i g. 2 ein Werk mit abgewandelter geometrischer Gestaltung r>
seiner Halterung und
F i g. 5 ein Prinzipschaitbiid zur Veranschauiichung
der Speisung unterschiedlicher Funktionsteile des Basiswerkes aus unterschiedlichen in seiner Halterung
entsprechend F i g. 4 eingesetzten Batterien. üo
Die zifferblattseitige Ansicht gemäß F i g. 1 zeigt ein in gestreckter Konfiguration erstelltes Basiswerk 1,
dessen kreisbogenförmig verlaufende Längsränder 2 schmalseitig über angenähert geradlinig verlaufende
Stirnränder 3 miteinander verbunden sind. Im Bereiche 2Ί
der Stirnränder 3 sind, wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, Montage-Absätze 4 an das Basiswerk
angeformt.
Der Innenbereich des Basiswerks 1 ist praktisch vollständig vom Zeiger- und Räderwerk 5 (in F i g. 2 jo
angedeutet) aus den getrieblichen Teilen eines Werkes sowie vom diese Getriebeausbildung antreibenden
Schrittmotor und der elektronischen zeithaltenden Antriebsschaltung ausgefüllt, wobei das Basiswerk 1 in
der Regel auch eine elektromechanische oder mechanisehe Stelleinrichtung aufweist, die über eine Stellwelle 6
von außerhalb des Basiswerks 1 manuell betätigbar ist. Zur Komplettierung des Basiswerks 1 zu einem
funktionstüchtigen Werk ist eine Batterie 7 für den Betrieb der elektronischen Schaltung und des Schrittmotors
vorgesehen, die nicht in den Bereich des Basiswerks 1 hineinragt; diese Batterie 7 ist vielmehr
rückwärtig auf dem Basiswerk 1 (mit der Möglichkeit der Anordnung zusätzlicher Batterien T neben der
seitlichen Berandung des Basiswerks 1 wie in F i g. 2 angedeutet) angeordnet, nämlich in Batterieaufnahme-Mulden
funktionstüchtig gehaltert, die in einer Halterung 9 für den Einbau des Basiswerks 1 samt Batterie 7,
T in ein umgebendes Uhrengehäuse 8 ausgebildet sind.
Auf diese Weise steht die gesamte Grundfläche des so Basiswerks 1 dem eigentlichen mechanischen, elektromechanischen
und elektronischen Aufbau des insoweit funktionstüchtigen Basiswerks i zur Verfügung. Hinsichtlich
Bemessung und insbesondere auch Anordnung der Funktionsteile im Basiswerk 1 sind also keine
Kompromisse mehr im Hinblick darauf erforderlich, womöglich noch im Bereiche der Grundfläche des
Basiswerks einen relativ großen Raum für die Aufnahme einer Batterie freihalten zu müssen. Der
Aufbau des Basiswerks 1 kann somit, ohne zunächst eine <>o
Batterieanordnung berücksichtigen zu müssen, allein im Hinblick auf wünschenswerte Abmessungen des Basiswerks
1 und dessen Funktion optimiert werden, insbesondere im Hinblick auf sowohl möglichst geringe
axiale Bauhöhe wie auch geringe Grundfläche des Basiswerks 1. Andererseits steht für die Abmessung der
rückwärtig über dem Basiswerk 1 angeordneten Batterie 7 praktisch die gesamte Grundfläche des
Basiswerks 1 (bzw. die größte in sie einschreibbare Kreisfläche) zur Verfügung. Daraus ergibt sich die
Anwendbarkeit von Batterien 7 mit großen Radialabmessungen, was der in der Praxis geforderten hohen
Uhren-Betriebszeit (Batterielebensdauer) auch bei extrem flach ausgebildeter Batterie 7 entgegenkommt, so
daß die rückwärtig über dem Basiswerk 1 liegende Batterie 7 nur eine vergleichsweise geringe: Vergrößerung
der Gesamthöhe des Werkes aus Basiswerk 1 und Batterie 7 bedingt.
Für den Einbau des Werkes aus Basiswerk 1 und Batterie 7 in ein Uhrengehäuse 8 ist, wie insbesondere
aus Fig. 2 ersichtlich, das Basiswerk 1 von einer, bevorzugt als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildeten,
Halterung 9 umgeben, die als Einbau-Passung beim Einsetzen des Basiswerks 1 in das Uhrengehäuse 8 und
zugleich zur Ausbildung von Batieriehaiterungs-Muiden
17 dient, also das Basiswerk 1 peripher, und an der Rückseite 10 des Basiswerks 1, umgibt. Dabei kann im
wesentlichen der gesamte als zylindrische Batteriehalterungs-Mulde
t7 dienende rückwärtige Bereich der Halterung 9 mit einer einzigen großflächigen Batterie 7
bestückt sein, wie es der Schnittdarstellung in F i g. 3 entspricht. Im dargestellten Beispielsfalle liegt der
innere, vorragende Pol der konzentrisch-knopfförmig aufgebauten Batterie 7 unmittelbar gegen einen als
Batterieanschluß 12 dienenden Bereich der Rückseite 10 des Basiswerks 1 an. Vorteilhaft ist hier aber ein
dünnwandiger Abschluß (aus Fig.3 nicht ersichtlich)
zwischen der Batterieaufnahme-Mulde 17 und dem Einbau-Bereich für das Basiswerk 1 aufgebildet, um eine
mechanische Trennung zwischen Batterieraum und Basiswerkraum sicherzustellen. Als gegenpoliger Batterieanschluß
13 kann eine radial gegen die Zylinderwandung 14 der Batterie 7 elastisch andrückende Metallfahne
am Rande der flach-hohlzylindrischen Batterieaufnahme-Mulde 17 angeordnet sein, die zur elektrischen
Schaltung innerhalb des Basiswerks 1 hineinführt.
Wie schon angedeutet und detaillierter aus der Beispielsdarstellung gemäß Fig.4 ersichtlich dient die
Halterung 9 zum Einbau des Basiswerks 1 in ein Uhrengehäuse 8 und zur funktionstüchtigen Aufnahme
wenigstens einer Batterie 7 zugleich als mechanischer Schutz auf den nicht vom Zifferblatt 15 abgedeckten
Randbereichen des Basiswerks 1 gegen beispielsweise Staubablagerungen, Eintritt von Batteriesäure oder
Beschädigungen im Zuge der Handhabung beim Einsetzen des Basiswerks 1 in ein Uhrengehäuse 8.
Diese zum Basiswerk 1 hin topfförmig mit dicken Wandungsbereichen 19 ausgestattete Halterung 9 weist
also in ihrer rückwärtigen oder Boden-Außenfläche 16 wenigstens eine zum Basiswerk 1 hin verschlossene
Baüerieaufnahme-Muide 17 auf, in die die in die
Kunststoff-Halterung vorzugsweise eingegossenen Batterie-Anschlüsse
12,13 hineinragen. Die innere Profilierung der Batterieaufnahme-Mulde 17 weist vorzugsweise
Vorsprünge 18 auf, durch die das polaritätsrichtige Einsetzen von Batterien 7-, T sicherstellbar ist
Die Halterung 9 ist bei unterkalibriger Ausstattung von Uhrengehäuse 8 mit besonders starken Wandungsbereichen 19 ausgebildet, die der Anpassung der
Außenkontur des Basiswerks 1 an die Innenkontur des dieses aufnehmenden Uhrengehäuses 8 dienen (vgL
Fig.2 in Verbindung mit der in Fig. 1 gestrichelt angedeuteten Kontur einer Halterung 9). Auf diese
Weise braucht stets lediglich ein Standard-Basiswerk 1 geringstmöglicher Grundfläche in entsprechend unterschiedlich
geformte Spritzguß-Halterungen 9 eingesetzt
zu werden, um damit demgemäß ausgewählte Uhrengehäuse 8 unterschiedlicher gestalterischer Ausbildungen
zu bestücken, ohne daß für diese Anpassung des Basiswerks 1 an das Uhrengehäuse 8 nennenswerte
Mehrkosten anfallen.
Insbesondere im Falle rundum besonders stark ausgebildeter Randungsbereiche 19 (gestrichelte Darstellung
in F i g. 1, F i g. 2 oder F i g. 3) ist es zweckmäßig, in diesen Bereich der Halterung 9 Zusatznutzen-Funktionsteile
wie vorzugsweise den Ziffernring 20 (vgl. Fig. 2) einer Datumsanzeige oder den Anzeigering
einer Kalenderanzeige unterzubringen, wobei der jeweilige Ring mit einem ins Innere des Basiswerks 1
hineinragenden Fortschaltmechanismus (in der Zeichnung nicht dargestellt) ausgestattet ist. Die jeweilige
Anzeige ist dann durch ein Fenster 21 im Zifferblatt 15 sichtbar. Auch diesbezüglich ist das optimal klein
ausgelegte Basiswerk 1 universell anwendbar, zumal es auch einfach unter Fortlassung des erwähnten Fortschaltmechanismus
in kleinere Uhrengehäuse 8 von Armbanduhren ohne solchen Zusatznutzen einsetzbar
ist; wiederum ist lediglich eine andere Auswahl der Spritzguß-Halterung9zu treffen.
Die Halterung 9 kann, wie schon erwähnt, mit einer Mehrzahl einzelner Batterieaufnahme-Mulden 17 ausgestattet
sein, die im Falle der Beispielsdarstellung der F i g. 4 sämtlich über der Rückseite 10 des Basiswerks 7
gelegen und in die äußere Bodenaußenfläche 16 der topfförmigen Halterung 9 eingeformt sein können; statt
dessen oder zusätzlich können rückwärtig im verstärkten Wandungsbereich 19 (vgl. Fig. 2) schräg oberhalb
neben dem Basiswerk 1 weitere solche Batterieaufnahme-Mulden ausgebildet sein. Im Falle der Ausstattung
des Werkes mit unterschiedlichen Batterien 7,7' können auch solche kleineren Durchmessers gewählt werden,
die hinsichtlich ihrer Belastbarkeits-Eigenschaften unter Berücksichtigung der Erfordernisse nach langer Lebensdauer
für den Antrieb beslimmter Funktionsteile des Werkes optimiert sind, also bestimmten Schaltungsteilen
des Werkes individuell und fest zugeordnet sind. Im Beispielsfalle der Fig. 5 ist eine Batterie 7'.1 der
zeilhaltenden Oszillatorschaltung 22 im Basiswerk 1, eine weitere Batterie 7.2 dem ihr nachgeschalteten
Frequenzteiler 23 und eine zusätzliche Batterie 7'.3 einer Motoransteuerung 24 schaltungstechnisch zugeordnet.
Diese Schaltungsteile sind dabei derart miteinander zusammengeschaltet, daß keine die Batterielebensdauer
beeinträchtigenden Ausgleichsströme zwischen den einzelnen Batterien T ... auftreten
können. Zusätzlich ist eine Batterie TA zur Speisung einer Zifferblatt-Beleuchtung 25 vorgesehen, deren
Erschöpfung also ohne Einfluß auf die Betriebsdauer der Uhr selbst ist.
Unter Umständen kann bei derartiger Anordnung mehrerer kleinerer Batterien T in einer entsprechenden
Anzahl von Batterieaufnahme-Mulden 17 unter Anpassung der Batterie-Leistungscharakteristik an die zu
speisenden Schaltungsteile des Basiswerks 1 auf die zusätzliche Anordnung einer großflächig die Rückseite
10 des Basiswerks 1 überdeckenden Batterie 7 sogar ganz verzichtet werden. Dadurch wird der Einbau des
Basiswerks 1 samt dieses peripher einfassender Halterung 9 in ein extrem flaches Uhrengehäuse 8
möglich, und dennoch ist eine in der Praxis geforderte lange Uhrenlaufzeit von beispielsweise zwei Jahren
ohne Batteriewechsel gewährleistet. Unterschiedliche Optimierungen der unterschiedlichen Batterieaufnahme-Mulden
17 können dabei die korrekte Bestückung der Armbanduhr mit den den jeweiligen Schaltungsteilen
zugeordneten, unterschiedliche Geometrien aufweisenden Batterien 7' ... gewährleisten, wie in Fig.4
durch eine tiefe und durch eine flache Batterieaufnahme-Mulde 17 angedeutet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Werk für eine batteriebetriebene elektronische Analog-Armbanduhr mit einem Basiswerk (1), das
Zeiger- und Räderwerk (5) einschließlich einer elektronischen Antriebs-Steuerschaltung umfaßt,
mit einer, vom Basiswerk getrennt gefertigten. Halterung (9) für Einbau des Basiswerks (1) in ein
Armbanduhren-Gehäuse(8), dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (9) als vom Basiswerk (1) trennbares topfförmiges Bauteil
ausgebildet ist, in das das Basiswerk (!) eingesetzt ist, und das in seiner dem Werk-Zifferblatt (5)
gegenüberliegenden Boden-Außenfläche (16) wenigstens eine hohlzylindrische, die Batterie radial
fixierende, Batterieaufnahme-Mulde (17) als Baueriehalterung eingeformt hat
2. M!/erk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (9) als ein Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.
3. Werk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den das Basiswerk (1)
umgebenden verstärkten Wandungsbereichen (19) der Halterung (9) Zusatznutzen-Funktionsteile der
Armbanduhr angeordnet sind.
4. Werk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterung
(9) über der Rückseite (10) des Basiswerks (1) eine Batterieaufnahme-Mulde (17) für eine großflächige
Batterie (7) ausgebildet ist. »
5. Werk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere
kleinere Batterien (7'), die unterschiedlichen Funktionsteilen des Basiswerks (1) zugeordnet sind, in der
Boden-Außenfläche (16) des das Basiswerk (1) j-, umgebenden verstärkten Wandungsbereiches (19)
der Halterung (9) hohlzylindrische Batterieaufnahme-Mulden (17) gegeneinander abgegrenzt ausgebildet
sind.
40
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803021313 DE3021313C2 (de) | 1980-06-06 | 1980-06-06 | Werk für eine elektronische Analog-Armbanduhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803021313 DE3021313C2 (de) | 1980-06-06 | 1980-06-06 | Werk für eine elektronische Analog-Armbanduhr |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3021313A1 DE3021313A1 (de) | 1981-12-17 |
| DE3021313C2 true DE3021313C2 (de) | 1982-10-21 |
Family
ID=6104007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803021313 Expired DE3021313C2 (de) | 1980-06-06 | 1980-06-06 | Werk für eine elektronische Analog-Armbanduhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3021313C2 (de) |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873973C (de) * | 1948-10-02 | 1953-04-20 | Willy Dr-Ing Messerschmitt | Uhr, insbesondere Taschen- und Armbanduhr, mit elektrisch angetriebenem Schaltwerk |
| DE1776389U (de) * | 1957-07-19 | 1958-10-23 | Uhren Werk Ersingen Allein Inh | Elektrische uhr. |
| US3670491A (en) * | 1971-03-10 | 1972-06-20 | Milton E Weschler | Battery-pintle assembly for a wrist watch |
| US3971206A (en) * | 1974-10-03 | 1976-07-27 | U.S. Electronic Services Corporation | Distributed watch |
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| US4243329A (en) * | 1977-11-01 | 1981-01-06 | Citizen Watch Co., Ltd. | Watch movement construction |
-
1980
- 1980-06-06 DE DE19803021313 patent/DE3021313C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3021313A1 (de) | 1981-12-17 |
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