DE3021228A1 - Verfahren zur anbringung einer optischen faser an einer halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zur anbringung einer optischen faser an einer halbleiteranordnungInfo
- Publication number
- DE3021228A1 DE3021228A1 DE19803021228 DE3021228A DE3021228A1 DE 3021228 A1 DE3021228 A1 DE 3021228A1 DE 19803021228 DE19803021228 DE 19803021228 DE 3021228 A DE3021228 A DE 3021228A DE 3021228 A1 DE3021228 A1 DE 3021228A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- semiconductor device
- droplet
- fiber
- coating
- optical fiber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/24—Coupling light guides
- G02B6/42—Coupling light guides with opto-electronic elements
- G02B6/4201—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details
- G02B6/4204—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details the coupling comprising intermediate optical elements, e.g. lenses, holograms
- G02B6/4212—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details the coupling comprising intermediate optical elements, e.g. lenses, holograms the intermediate optical element being a coupling medium interposed therebetween, e.g. epoxy resin, refractive index matching material, index grease, matching liquid or gel
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/24—Coupling light guides
- G02B6/42—Coupling light guides with opto-electronic elements
- G02B6/4201—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details
- G02B6/4204—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details the coupling comprising intermediate optical elements, e.g. lenses, holograms
- G02B6/421—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details the coupling comprising intermediate optical elements, e.g. lenses, holograms the intermediate optical component consisting of a short length of fibre, e.g. fibre stub
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/44—Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
- G02B6/4401—Optical cables
- G02B6/4415—Cables for special applications
- G02B6/4427—Pressure resistant cables, e.g. undersea cables
- G02B6/4428—Penetrator systems in pressure-resistant devices
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T156/00—Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
- Y10T156/10—Methods of surface bonding and/or assembly therefor
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Optical Couplings Of Light Guides (AREA)
- Light Receiving Elements (AREA)
- Led Device Packages (AREA)
Description
3021228 Dipl.-Phys. O. E. Weber 3 D-8000 München 71
Patentanwalt Hofbrunnstraße 47
zugelassener Vertreter beim Europäischen Patentamt
Representative before the European Patent Office
M 1283
| Telefon: | (089)7915050 |
| Telegramm: | monopolweber |
| munchen | |
| Telex: | 05-212877 |
Motorola, Inc. 1303 E.Algonquin Road Schaumburg,Illinois 60196
V.St. A.
Verfahren zur Anbringung einer optischen Faser an einer Halbleiteranordnung
0300 5 0/0937
Die Erfindung betrifft allgemein die Herstellung von Halbleitereinrichtungen
und bezieht sich insbesondere auf die Herstellung einer lichtemittierenden und lichtempfindlichen
Halbleiteranordnung, die zumindest einen Teil einer optischen Faser aufweist.
Der Begriff "optische Faser" bezieht sich auf einen oder mehrere Stränge mit einem Durchmesser von bis zu 2 mm
eines lichtleitenden Materials, beispielsweise eines Glases oder eines lichtdurchlässigen oder zumindest für Licht durchscheinenden
Polymers. Der Ausdruck "Licht" umfaßt sowohl eine elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Spektralbereich,
soweit er für das menschliche Auge sichtbar ist, als auch solche Wellenlängen für die Halbleitermaterialien
empfindlich sind oder zumindest sensibilisiert werden können.
In der US-Patentanmeldung Nr. 952 189, die von der Anmelderin am 16. Oktober 1978 hinterlegt wurde, ist ein Anpaß-Anschlußstück
eines aktiven optischen Faserelementes beschrieben, bei welchem eine Anschlußhülse über eine Halbleitereinrichtung
angeordnet ist, um einen Abschnitt der optischen Faser über der Halbleiteranordnung in einer entsprechenden
Position zu halten und um als Anschlußstück für passive Teile eines optischen Kommunikationssystems zu dienen.
Während dadurch bereits eine wesentliche Verbesserung gegenüber anderen Systemen erreicht wurde, sind zur Ausrichtung
des Endes der Faser in Bezug auf den lichtemittierenden Teil der Halbleiteranordnung besonders sorgfältige Fertigungsmethoden
erforderlich.
Der erforderliche Aufwand bei der Fertigung resultiert aus zwei allgemeinen und teilweise einander überlappenden Betrachtungen,
nämlich aus der Mechanik der Fertigung und der Verwendung der Einrichtung und ihrer optischen Leistung.
030050/0937
Die optische Faser muß entlang zueinander senkrechten Achsen exakt ausgerichtet sein, und zwar in Bezug auf den aktiven
Bereich des Halbleiters, um eine gute optische Kopplung zu erreichen- Zuverlässigkeitsbetrachtungen fordern jedoch,
daß die Faser die Halbleiteranordnung nicht berühren darf. Während der Herstellung und im Gebrauch sind die Halbleiteranordnung
und die gesamte Packung stark veränderlichen Temperaturen und Temperaturgradienten ausgesetzt. Da die Faser
und die Plastikpackungsinaterialien stark verschiedene
Temperatur-Ausdehnungskoeffizienten aufweisen, muß die Faser
etwas oberhalb der Halbleiteranordnung angeordnet werden, so daß keine Berührung erfolgt, und zwar selbst dann nicht,
wenn die Halbleiteranordnung warm ist oder wenn ein starkes Temperaturgefälle in der Packung vorhanden ist, weil durch
eine solche Berührung die Oberfläche der Halbleiteranordnung bes-chädigt würde und die optische Leistung beeinträchtigt
wäre. Hingegen ist ein zu großer Abstand zwischen dem Ende der Faser und der Halbleiteranordnung ebenfalls für die
optische Leistung schädlich.
Eine bekannte Maßnahme zur Vermeidung des obigen Nachteils besteht darin, die F=*ser zunächst mit der Halbleiteranordnung
in Berührung zu bringen und dann leicht zurückzuziehen, und zwar mit oder ohne Verwendung eines nichtausgehärteten
Klebstoffs. Dadurch kann jedoch die Halbleiteranordnung beschädigt werden. In einem alternativen Versuch wird bisher
die Faser ohne Kontakt mit der Halbleiteranordnung positioniert, und es wird dann ein Klebstoff aufgebracht, was dazu
führt, daß die Faser in seitlicher Richtung durch den Klebstoff
bewegt werden kann. Da eine optische Kopplung zwischen der Halbleiteranordnung und der Faser gegen einen seitlichen
Versatz wesentlich empfindlicher ist als eine axiale Verlagerung der Faser, ist ein solches Verfahren sehr nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver-
η ■? η η κ fj / n q ■■■>
7
J ^f O \.J vui ^ / v* W \J I
fahren zur Anbringung einer optischen Faser an einer Halbleiteranordnung
der eingangs näher genannten Art zu schaffen, durch welches eine besonders exakte Ausrichtung der optischen
Faser in Bezug auf den aktiven Bereich der Halbleiteranordnung mit verhältnismäßig geringem Fertigungsaufwand ermöglicht
wird.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens soll sichergestellt sein, daß die optische Faser nicht mit der
Halbleiteranordnung in Berührung kommt, so daß Beschädigungen der Halbleiteranordnung mit einem hohen Maß an Sicherheit
vermieden sind.
Weiterhin soll gemäß der Erfindung eine besonders effektive Kopplung von einem lichtemittierenden oder lichtabtastenden
Halbleiter mit einem Abschnitt einer optischen Faser erreicht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll auch bei Halbleitern anwendbar
sein, die eine Anschlußhülse verwenden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren
niedergelegten Merkmale.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsforai ist vorgesehen,
daß eine Halbleiteranordnung mit einem nichtausgehärteten Polymer beschichtet und das Polymer teilweise zur
Aushärtung gebracht wird, daß ein Tröpfchen eines nichtausgehärteten Polymers auf das Ende der optischen Faser aufgebracht
wird, die mit der Halbleiteranordnung zu verbinden ist, daß die Beschichtung und das Tröpfchen derart miteinander in
Berührung gebracht werden, daß sich das Tröpfchen über die Beschichtung ausbreitet, daß das Tröpfchen teilweise ausgehärtet
wird und daß anschließend das Tröpfchen und die Beschichtung vollständig ausgehärtet werden.
030050/-0 33 7
Gemäß der Erfindung ist der wesentliche Vorteil erreichbar, daß die Anbringung einer optischen Faser an eine Halbleiteranordnung
mit besonders hoher Fertigungsgeschwindigkeit durchgeführt werden kann.
Gemäß der Erfindung gelingt auch eine elastische Anbringung
einer Faser an einer Halbleiteranordnung.
Nach dem Grundgedenken der Erfindung wird ein erstes Tröpfchen
eines nicht, ausgehärteten Polymers auf eine Halbleiteranordnung aufgebracht und bildet dort eine Beschichtung
,einer vorgegebenen Dicke auf der Halbleiteranordnung, es wird dann eine teilweise Aushärtung oder eine Gelbildung
bei der Beschichtung der Anordnung herbeigeführt, es wird weiterhin ein zweites Tröpfchen eines nichtausgehärteten
Polymers auf die polierte Oberfläche oder das gespaltene Ende der optischen Faser aufgebracht, welche mit der Halbleiteranordnung
verbunden werden soll, es wird dann die Faser in seitlicher Richtung ausgerichtet, es werden die
zwei Tröpfchen miteinander in Kontakt gebracht, und es wird schließlich das Polymer zur Aushärtung gebracht. Die Faseroptik-Halbleiteranordnung
wird dann vervollständigt, indem eine Vergußmasse sowohl auf die Halbleiteranordnung als
auch auf eine Anschlußhülse aufgebracht wird, die Faser und die Halbleiteranordnung in die Anschlußhülse eingesetzt
werden, um diese beiden Teile miteinander zu vereinigen, wonach die Vergußmasse ausgehärtet wird und das Faserende mit
der Anschlußhülse poliert werden, um eine einzige, ebene Oberfläche zu bilden.
030050/0937
- FT -
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigen:
Figur 1 eine gemäß der Erfindung beschichtete oder
allgemein ausgestattete Halbleiteranordnung,
Figur 2 die Anbringung der Faser an die Halbleiteranordnung,
Figur 5 ein Kopfstück, welches in einer Halterung angeordnet ist, und
Figur 4- ein fertiggestelltes Faseroptik-Halbleiterbauteil.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht die Figur 1 ein Kopfstück nach dem ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Das Kopfstück 10 weist eine Kappe 11 auf, an welcher Elektroden 12 und 13 angebracht sind und die elektrisch mit einer
Halbleiteranordnung 14 verbunden ist. Die Halbleiteranordnung
ist durch Lötung, Schweißung, Klebung oder mit Hilfe eines anderen geeigneten Verfahrens an der Oberseite der Kappe
11 angebracht. Ein definierter Tropfen eines farblosen Polymers 16 ist auf die Halbleiteranordnung 14 aufgebracht
worden, wonach der Tropfen sich über die Halbleiteranordnung ausgebreitet hat und über die Halbleiteranordnung eine Schicht
mit einer Dicke von etwa 25 M bildet.
Die Beschichtung der Halbleiteranordnung kann aus einem beliebigen
Polymer bestehen, welches die folgenden Eigenschaften aufweist: Da das Polymer in engem Kontakt mit der Halbleiteranordnung
steht, ist es wünschenswert, daß das Polymer einen hohen Reinheitsgrad und eine geringe Vasserabsorption aufweist,
um eine entsprechende Zuverlässigkeit der Halbleitereinrich-
030050/093 7
tung zu gewährleisten. Das Polymer sollte auch farblos oder durchscheinend sein, um bei der Lichtkopplung einen maximalen
Wirkungsgrad zu gewährleisten. Wenn es ausgehärtet ist, sollte das Polymer eine hohe Eiastizität oder Fiexibiiität aufweisen,
um die Faser in die Lage zu versetzen, daß sie leicht in Bezug auf das Chip während der nachfolgenden Kerstellunpsschritte
und bei Temperaturveränderungen im Betrieb der Einrichtung bewegbar
ist. Das Polymer sollte auch zumindest eine brauchbare Haftung an Gold, Silicium und Glas zeigen, um eine Klebeverbindung
mit den entsprechenden Oberflächen herstellen zu können. Zusätzlich sollte das Polymer blasenfrei sein, um
bei der Befestigung eine entsprechende Zuverlässigkeit zu erreichen. Weiterhin sollte das Polymer rasch aushärten, und
zwar bei erhöhten Temperaturen, so daß die Fertigung schnell abgewickelt werden kann.
Unter den Polymeren, welche zur Verwendung gemäß der Erfindung geeignet sind, sind Silikon-Materialien wie GE-261,
welches von der Firma General Electric hergestellt und vertrieben wird, weiterhin D.C.6101 und D.C.6103, die von der
Firma Dow-Corning hergestellt und vertrieben werden. Unter diesen genannten Materialien ist das Material GE-261 zu bevorzugen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine teilweise Aushärtung erreicht, indem der erste Tropfen
auf eine erwärmte Halbleiteranordnung aufgebracht wird, beispielsweise auf eine Halbleiteranordnung, die auf eine Temperatur
von etwa 135 °C erhitzt ist. Wenn das Silikonmaterial· GE-261 verwendet wird, findet in etwa 4- Sekunden eine
Gelbildung statt. An diesem Punkt ist die Beschichtung auf der Halbleiteranordnung noch nicht vollständig ausgehärtet,
kann jedoch einer punktweisen Belastung durch die optische Faser standhalten. Wenn ein mit Hilfe einer UV-Strahlung
härtbares Polymer verwendet wird, mu3 eine derartige Anordnung
030050/0937
verhältnismäßig lange dem ultravioletten Licht ausgesetzt
werden, um eine ausreichende Gelbildung hervorzurufen, wobei
jedoch die entsprechende Zeit zu kurz ist, um das Polymer
vollständig auszuhärten.
Die Figur 2 veranschaulicht den nächsten Schritt bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welchem
ein Tröpfchen 22 auf das Ende der optischen Faser 21 bei Umgebungstemperatur aufgebracht wird, indem beispielsweise
das Ende bis zu einer vorgegebenen Tiefe in ein Polymer eingetaucht wird. Die Faser 21 wird dann in seitlicher Richtung
über dem Kopfstück 10 ausgerichtet, welches auf einer Temperatur von 135 C gehalten wird, wonach die Temperatur
leicht in der Weise vermindert wird, daß das Tröpfchen 22 die Beschichtung 16 berührt, so daß eine Ausbreitung des
Tröpfchens darüber stattfindet. Die Faser 21 wird so lange in ihrer entsprechenden Position gehalten, bis die Ausbreitung
des Tropfen-Gels in drei bis fünf Sekunden stattgefunden hat und die in der Figur 2 als Schicht 23 dargestellte
endgültige Form angenommen hat. An diesem Punkt ist die optische Faser 21 genau in seitlicher und axialer Richtung
ausgerichtet, und zwar mit Hilfe der reproduzierbaren Dicke der Beschichtung 16, so daß eine permanente Befestigung an
dem Kopfstück 10 gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß nach der Gelbildung die beschichtete Halbleiteranordnung
ausreichend fabt ist, um den Faserabschnitt zu halten. Die
Faser 21 wird dann gelöst, und dxe Beschichtung sowie der Tropfen werden voll zur Aushärtung gebracht, indem beispielsweise
in einem entsprechenden Ofen eine Temperatur von etwa 150 C erzeugt wird und die Anordnung dort über eine Zeit
von 30 Minuten entsprechend aufgeheizt wird. Die bestimmte
Kombination aus Zeit und Temperatur kann in weiten Bereichen verändert werden, obwohl bei geringeren Temperaturen in Kauf
zu nehmen ist, daß zur vollen Ausnärtung wesentlich höhere Zeiten notwendig sind.
0 30050/0937
Zusätzlich zur Ausbildung eines Spaltes von etwa 25 /U
zwischen dem Ende der optischen Faser und der Chip-Oberfläche dient die Beschichtung 16 auch dazu, den Fluß des
zweiten Tropfens von Polymer-Material über die Oberfläche der Halbleiteranordnung zu steuern und außerdem den Tropfen
dazu zu bringen, daß er nach unten fließt, obwohl die Auswirkung der Oberflächenspannung ihn entlang der Faser zur
Ausbreitung bringen möchte. Diese verschiedenen Funktionen erleichtern den Zusammenbau der Faser mit dem Kopfstück erheblich.
Es ist nicht erforderlich, daß die Ausrichtung mit dem Tropfen 22 am Ende der Faser 21 erfolgt. Es kann vielmehr
vorab ein Tröpfchen an das Ende der Faser 21 angebracht werden. Unter extrem schwierigen Bedingungen kann eine derartige
Vorgehensweise vorteilhaft sein. Dabei muß allerdings in Kauf genommen werden, daß es sehr schwierig sein
kann, ein Tröpfchen an das Ende der Faser 21 zu bringen, nachdem die Faser in seitlicher Sichtung ausgerichtet ist.
Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß eine zweite Faser dazu verwendet wird, um das Tröpfchen an dem Ende der
ausgerichteten Faser anzubringen. Das weitere Verfahren entspricht dann dem oben beschriebenen Verfahren.
DieFigur 3 veranschaulicht die fertiggestellte Gesamtanordnung
des Kopfstückes in einer entsprechenden Halterung. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
wird eine invertierte Halterung, die auch als Anschlußhülse bezeichnet werden könnte, mit einer Vergußmasse
gefüllt, beispielsweise mit einem unter der Bezeichnung OS-1600 von der Firma Hysol hergestellten und vertriebenen
Material. Weiterhin ist es vorteilhaft, einen Tropfen der Vergußmasse auf die Oberfläche des Kopfstückes 10 über der
Halbleiterbeschichtung aufzubringen, um Blasen in der Gesamtenordnung
auf ein Minimum zu beschränken. Das Kopfstück
030050/0937
10 und die Faser 21 werden dann vorsichtig in die Anschlußhülse eingeführt, und die Vergußmasse wird dann ausgehärtet.
Die Faser 21 ist ausreichend lang, so daß das andere Ende
der Faser 21 durch die Oberseite der Anschlußhülse 31 hindurchragt.
Die Figur 4 veranschaulicht eine fertiggestellte Anordnung,
die gemäß der Erfindung hergestellt wurde und bei welcher das Ende 32 und die Oberseite der Anschlußhülse 31 flachpoliert
wurden, um eine Bezugsfläche für eine Anpassung an ein geeignetes Verbindungsstück zu erzeugen.
Gemäß der Erfindung wird somit ein besonders vorteilhaftes Verfahren geschaffen, welches dazu dient, optische Fasern
mit Halbleiteranordnungen zu verbinden, und es ergibt sich gemäß der Erfindung eine gegenüber herkömmlichen Anordnungen
wesentlich verbesserte Einrichtung. Die seitliche Ausrichtung der Faser läßt sich leicht durchführen, und zwar selbst
dann, wenn ein Tröpfchen 21 bereits an Ort und Stelle vorhanden ist, so daß Toleranzen von weniger als - 25 /U eingehalten
werden können. Ein verschiedenes Ausdehnungsmaß der verschiedenen Komponenten der Anordnung in Reaktion auf Temperaturveränderungen
beeinflußt die Ausrichtung nicht nennenswert, da eine Trennung zwischen dem Ende der Faser 21
und der Halbleiteranordnung 13 vorhanden ist. Dieser Abstand,
diese Trennung oder dieser Zwischenraum läßt sich leicht und gleichförmig durch die Verwendung der Beschichtung
der Halbleiteranordnung herbeiführen.
In einer Abwandlung der oben beschriebenen Ausführungsform kann im Rahmen der Erfindung auch ein unter der Bezeichnung
TO-18 verwendetes Kopfstück verwendet werden, und es liegt
auch im Rahmen der Erfindung, anders ausgebildete Kopfstücke zu verwenden. Gemäß den obigen Erläuterungen kann
auch die Folge, in welcher die einzelnen Schritte ausgeführt
030050/0937
werden, in der Weise variiert werden, daß eine Anpassung an die geforderte Genauigkeit erreicht wird, mit der die Ausrichtung
herbeigeführt werden muß. Es können auch die genannten Temperaturen und Zeiten im Rahmen der Erfindung
variiert werden. Ein Polymer, welches teilweise in 10 Sekunden oder einer kürzeren Zeit aushärtet, ist im Hinblick
auf eine wirtschaftliche Fertigung zweckmäßig. Andere Parameter der Aushärtung lassen sich leicht empirisch bestimmen.
030050/0937
Leerseite
Claims (9)
1. Verfahren zur Anbringung einer optischen Faser an einer Halbleitereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halbleiteranordnung (14)
mit einem nichtausgehärteten Polymer (16) beschichtet und das Polymer teilweise zur Aushärtung gebracht wird,
daß ein Tröpfchen (22) eines nichtausgehärteten Polymers auf das Ende der optischen Faser (21) aufgebracht
wird, die mit der Halbleiteranordnung zu verbinden ist, daß die Beschichtung und das Tröpfchen derart miteinander
in Berührung gebracht werden, daß sich das Tröpfchen über die Beschichtung ausbreitet, daß das Tröpfchen
teilweise ausgehärtet wird und daß anschließend das Tröpfchen und die Beschichtung vollständig ausgehärtet
werden.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ·-
zeichnet, daß die Beschichtung "Caiiv.r3ise äur.vh
Erwärmung dar Halbleitsranorclnnag ausgehärtet wird*
Verfahren nach, laspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß "/or der Beschichtung die Halbleiteranordnung
aufgeheizt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tröpfchen teilweise durch
Erhitzung der Halbleiteranordnung ausgehärtet wird.
5- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiteranordnung über
alle Schritte vor der teilweisen Aushärtung des Tröpfchens auf einer erhöhten Temperatur gehalten
wird.
030050/0937
ORIGINAL INSPECTED
6. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine seitliche Ausrichtung der
optischen Faser mit einem entsprechenden Teil der Halbleiteranordnung herbeigeführt wird.
7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Faser durch eine
axiale Bewegung mit der teilweise ausgehärteten Beschichtung in Berührung gebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Ausrichtung die optische
Faser in axialer Richtung bewegt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 39 dadurch g e k e η η -
zeichnet, daß eine Anschlußhülse mit einer
organischen Vergußmasse gefüllt wird, daß die Faser
v.nä die Halbleiteranordnung in dia imscnlußhülse
eingeführt werden und daß die Vergußmasse ausgehärtet
•10» Verfahren nacli lasprucji 93 dadurch ,3 3 k a 2 a =■
sei ο haet, αε3 7or des Eiaführsn eis Tropfes
einer organischen Vergußmasse auf die Halbleiteran ordnung aufgebracht wird.
0 30050/0937
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/045,903 US4329190A (en) | 1979-06-06 | 1979-06-06 | Process for attaching optical fiber to semiconductor die |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3021228A1 true DE3021228A1 (de) | 1980-12-11 |
Family
ID=21940465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803021228 Withdrawn DE3021228A1 (de) | 1979-06-06 | 1980-06-04 | Verfahren zur anbringung einer optischen faser an einer halbleiteranordnung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4329190A (de) |
| JP (1) | JPS55164804A (de) |
| CA (1) | CA1143547A (de) |
| DE (1) | DE3021228A1 (de) |
| GB (1) | GB2053563B (de) |
Families Citing this family (26)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4653847A (en) * | 1981-02-23 | 1987-03-31 | Motorola, Inc. | Fiber optics semiconductor package |
| US4439006A (en) * | 1981-05-18 | 1984-03-27 | Motorola, Inc. | Low cost electro-optical connector |
| EP0081554B1 (de) * | 1981-06-12 | 1989-02-22 | Motorola, Inc. | Led mit selbstausrichtender linse |
| JPS5915007U (ja) * | 1982-07-16 | 1984-01-30 | オムロン株式会社 | 光モジユ−ル |
| GB2127220B (en) * | 1982-08-31 | 1986-04-23 | Tokyo Shibaura Electric Co | Light-triggered semiconductor device and light guide thereto |
| DE3244882A1 (de) * | 1982-12-03 | 1984-06-07 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Sende- oder empfangsvorrichtung mit einer mittels eines traegers gehalterten diode |
| NL8303251A (nl) * | 1983-09-22 | 1985-04-16 | Philips Nv | Werkwijze voor het optisch verbinden van een lichtgeleider aan een elektrooptische inrichting. |
| DE3337131A1 (de) * | 1983-10-12 | 1985-04-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Glasfaserdurchfuehrung durch eine wandoeffnung eines gehaeuses |
| US4725128A (en) * | 1985-11-20 | 1988-02-16 | Medtronic, Inc. | Method for delivering light from multiple light emitting diodes over a single optical fiber |
| DE3606588A1 (de) * | 1986-02-28 | 1987-09-03 | Siemens Ag | Gasdichte durchfuehrung einer glasfaser |
| GB2230349A (en) * | 1989-04-08 | 1990-10-17 | Oxley Dev Co Ltd | "fibre optic/led coupling". |
| ES2136063T3 (es) * | 1991-11-25 | 1999-11-16 | Corning Inc | Metodo para fabricar y someter a ensayo componentes opticos integrados. |
| US5959315A (en) * | 1992-03-02 | 1999-09-28 | Motorla, Inc. | Semiconductor to optical link |
| US5729645A (en) * | 1996-08-13 | 1998-03-17 | The Trustees Of The University Of Pennsylvania | Graded index optical fibers |
| DE19803225C1 (de) * | 1998-01-28 | 1999-08-19 | Litef Gmbh | Lichtleiterverbindung mit einem Lichtempfänger |
| EP1154298A1 (de) * | 2000-05-09 | 2001-11-14 | Alcatel | Anordnung bestehend aus einer Photodiode und einer optischen Faser |
| US6799902B2 (en) | 2000-12-26 | 2004-10-05 | Emcore Corporation | Optoelectronic mounting structure |
| US6863444B2 (en) | 2000-12-26 | 2005-03-08 | Emcore Corporation | Housing and mounting structure |
| US7021836B2 (en) * | 2000-12-26 | 2006-04-04 | Emcore Corporation | Attenuator and conditioner |
| US6867377B2 (en) * | 2000-12-26 | 2005-03-15 | Emcore Corporation | Apparatus and method of using flexible printed circuit board in optical transceiver device |
| US6905260B2 (en) | 2000-12-26 | 2005-06-14 | Emcore Corporation | Method and apparatus for coupling optical elements to optoelectronic devices for manufacturing optical transceiver modules |
| DE10256188A1 (de) * | 2002-12-02 | 2004-06-24 | Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main | Reflexionsspektrometer |
| US6863453B2 (en) * | 2003-01-28 | 2005-03-08 | Emcore Corporation | Method and apparatus for parallel optical transceiver module assembly |
| US6913399B2 (en) * | 2003-07-23 | 2005-07-05 | Intel Corporation | Metallized optical fibers and ferrules for optical fibers for direct attachment to photodiodes |
| US7699539B2 (en) * | 2008-07-29 | 2010-04-20 | Comoss Electronic Co., Ltd. | Connector for plastic optical fiber |
| US10162120B2 (en) | 2013-03-22 | 2018-12-25 | Canadian Microelectronics Corporation | Wafer-level fiber to coupler connector |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS584470B2 (ja) * | 1975-04-02 | 1983-01-26 | 株式会社日立製作所 | ヒカリケツゴウハンドウタイソウチ オヨビ ソノセイホウ |
| JPS51128280A (en) * | 1975-04-30 | 1976-11-09 | Hitachi Ltd | Optical bonding semiconojctor device and its mandfactoring metho |
-
1979
- 1979-06-06 US US06/045,903 patent/US4329190A/en not_active Expired - Lifetime
-
1980
- 1980-04-02 GB GB8010978A patent/GB2053563B/en not_active Expired
- 1980-05-20 CA CA000352260A patent/CA1143547A/en not_active Expired
- 1980-05-31 JP JP7365180A patent/JPS55164804A/ja active Pending
- 1980-06-04 DE DE19803021228 patent/DE3021228A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4329190A (en) | 1982-05-11 |
| GB2053563B (en) | 1983-05-18 |
| JPS55164804A (en) | 1980-12-22 |
| CA1143547A (en) | 1983-03-29 |
| GB2053563A (en) | 1981-02-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3021228A1 (de) | Verfahren zur anbringung einer optischen faser an einer halbleiteranordnung | |
| DE3888749T2 (de) | Herstellungsmethode eines wirtschaftlichen Faserkopplers. | |
| DE69033798T2 (de) | Methode und Apparat zur Herstellung von optischen Faserenden mit niedrigem Reflexionsvermögen | |
| DE69214857T2 (de) | Verstärkungselement und Verfahren zum Befestigen eines optischen Kopplers im Verstärkungselement | |
| DE68922078T2 (de) | Steckerstift eines optischen Steckers und Methode seiner Herstellung. | |
| DE69324623T2 (de) | Verbindung zwischen optischer Faser und Steigwellenleiter | |
| DE69924051T2 (de) | Faseroptischer Wellenlängenfilter und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE69019354T2 (de) | Optischer Faserkreisel. | |
| DE3430762A1 (de) | Licht emittierendes bauelement | |
| DE2633572B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden optischer Glasfasern miteinander | |
| DE60313113T2 (de) | Optische Kopplungsvorrichtung und ihr Herstellungsverfahren | |
| EP0137312B1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Einschnürungen in Fasern | |
| DE68923244T2 (de) | Herstellungsmethode eines Faserkopplers. | |
| DE3000571A1 (de) | Lichtleiteranschluss und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE19901623B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Verbindung von Anschlußflächen zweier Substrate | |
| DE3939112C2 (de) | ||
| DE4230168C1 (en) | Fixing element for optical-fibre using hardened adhesive - roughens insides surface of insertion opening for gripping fixing adhesive | |
| DE4006863A1 (de) | Optisches wellenleiterbauelement und verfahren zum herstellen eines optischen wellenleiterbauelementes | |
| DE102008011525A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Lichttransmissionsanordnung und Lichttransmissionsanordnung | |
| DE2646657A1 (de) | Verfahren und anordnung zur verbindung von lichtleitfasern | |
| DE4240950C1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Deckels für eine integriert optische Schaltung und Deckel für eine integriert optische Schaltung | |
| EP0043475A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer integrierten mikrooptischen Vorrichtung zur Verwendung mit Multimode-Lichtfasern | |
| DE2627042A1 (de) | Vorrichtung zur verbindung von lichtleitfaserkabeln | |
| DE69025048T2 (de) | Herstellung optischer Komponenten mittels eines Lasers | |
| DE10233974A1 (de) | Verbindungsteil für optische Fasern, Herstellungsverfahren dafür und optisches Bauteil |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |