DE3019820C2 - Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines Magnetbandgerätes - Google Patents
Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines MagnetbandgerätesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines Magnetbandgerätes gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches I.
ίο Aus der US-PS 39 30 266 ist eine derartige Schaltung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt, bei
welcher fünf Schalter für die verschiedenen Betriebszustände eines Magnetbandgerätes vorgesehen sind. Diebe
Schalter sind als Drucklasten ausgebildet, die keine Selbsthaltefunktion aufweisen, d. h„ die Schalter befinden
sich in einem geöffneten Zustand, wenn sie nicht betätigt werden. Zur Speicherung der über die Drucklasten
ausgewählten Betriebszustände sind deshalb Sclbsthaltckreise vorgesehen. In Japan besteht jedoch
ein immer größerer Bedarf für Magnetbandgeräte, bei
welchen für verschiedene Betriebszustände entsprechende Betriebstasten als Drucktasten oder Berührungstasten
ausgebildet sind und in anderen Ländern, insbesondere in den USA und in Europa entsteht ein
immer größerer Bedarf für Magnetbandgeräte, bei welchen eine Vielzahl von Belriebszuständen mit einem
einzigen Bedienungsknopf ausgewählt werden kann, wobei dieser Bedienungsknopf beispielsweise als verschiebbarer
Bedienungsknopf ausgebildet ist.
Im allgemeinen ist der logische Schaltkreis für die logische Steuerung in einem großvolumigen integrierten
Schaltkreis (LSI) auf einem Chip integriert, um den zur Verfügung stehenden Raum beschränken zu können
und um die Herstellungskosten insbesondere bei der Massenproduktion verringern zu können. Die an die
Steuereinheit LS/anlegbarcn Signale eines druckknopfbctätigten
Magnetbandgerätes sind jedoch von denen verschieden, welche von einem Mi^ictbandgcrät mit
einem verschiebbaren Bedienungsknopf kommen. Bei dem Magnetbandgerät des Drucktaslentyps werden die
entsprechenden Bedienungstasten nur während des niedergedrückten Zustandcs in den Zustand »Ein« versetzt,
während sie normalerweise in dem Zustand »Aus« sind. Als bekannte Maßnahme dafür werden, wie aus der US-PS
39 30 266 bekannt, Sclbsthalteschaltkreise für die entsprechenden Bedienungsknöpfe vorgesehen, um das
Niederdrücken eines Bedienungsknopf zeitweilig speichern zu können. Im Falle der Verwendung einer
Anordnung mit einem verschiebbaren Bedienungsknopf wird ein Schalter entsprechend der jeweiligen Position
des Bedienungsknopfes ständig niedergedrückt, so daß
kein Bedarf für die Speicherung dieser Funktion durch einen Selbsthaltekreis besteht.
Wie oben beschrieben, sind die Zustände der Ein-
■>■; gangssignale oder die Eingangsbetriebszuständc für den
großvolumigen integrierten Schaltkreis verschieden zu den verwendeten Eingangssignalen. Wenn daher ein für
zwei Arten von Eingangsbctriebssignalen anwendbarer Schaltkreis zur Verwendung in einem einzigen LSI cn\.-
ho wickelt werden soll, dann muß die Zahl der äußeren
Anschlüsse für diesen /..SV extrem vergrößert werden. Die Kosten für einen /.,SV hängen jedoch sehr wesentlich
von der Anzahl der alitieren Anschlüsse ab. Des weiteren
werden der Umfang und die Größe des /.5/ weiter
t>5 vergrößert, wenn die Anzahl der äußeren Anschlüsse
vergrößert wird, Ks ist daher unerwünscht, daß die /.iihl
der Aii.schHis.se mit dem Anwuchsen der Möglichkeiten
von Eingangsbctriebssignalen ebenfalls ansteigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine
Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines Magnetbandgerätes zu schaffen, die sowohl zum Anschluß
eines Bedienfeldes mit Drucktasten (ohne Selbsthaltung) als auch eines Bedienfeldes mit Schiebeschaltern
geeignet ist
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines Magnetbandgerätes
eine Festlegungsvorrichtung vorgesehen, weiche einea Betriebszustand festlegt und welche einen
gemeinsamen Anschluß zu den Bedienungsanschlüssen des LS/ aufweist die somit gemeinsam für eine Mehrzahl
von Signalen verwendbar sind. Weiterhin ist an dem LSI ein Auswahl-Anschluß zum Empfang eines Betriebszuslands-Auswahlsignales
vorgesehen, so daß in Abhängigkeit von dem logischen Fege! des Betriebszustands-Auswahlsignales,
das mit der Festligungsvorrichtung festgelegt wird, die Selbsthaltefunktion der
Selbsthaltekreise gesperrt oder freigegeben werden kann.
Aus der GB-PS 14 68 363 ist es bekannt zwei Gruppen von Schaltern vorzusehen, die einerseits für die Direktsteuerung
eines Magnetbandgerätes verwendet werden und andererseits für die Fernsteuerung eines
Magnetbandes verwendet werden. Um festlegen zu können, welche der beiden Schaltergruppen die Betriebszustandssignale
für das Magnetbandgerät bereitstellt, ist ein Umschalter vorgesehen. Hierbei ist jedoch
problematisch, daß einerseits Fehlfunktionen auftreten können, wenn beim Umschulten von einer Schaltergruppe
zur anderen das Magnetbandgerät den jeweils vorliegenden Betriebszustandssignalen folgt und somit
beispielsweise direkt vom schnellen Vorlauf in den schnellen Rücklauf springt. Andererseits müssen auch
bei der Schaltung gemäß der GB-PS 14 68 363 für jeden einzelnen Schalter bzw. Taster der Schaltergruppcn ein
Anschluß an einem LSI vorgesehen werden, was die bereits eingangs erwähnten Nachteile mit sich bringt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfändung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung mehrerer Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltkruisdarsicllung eines Magnetbandgerätes,
an welche eine Schaltung für verschiedene Betriebszustände als erste Ausführungsform der Erfindung
anschlicßbar ist;
Fig.2 eine Schaltkrcisdarslellung eines relativ großen
integrierten Schaltkreises LSIiO der in der Schaltung
gemäß I·' i g. 1 verwendet werden kann;
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht des Erscheinungsbildes eines Tonbandgerätes mit Druckknopfbedieniing,
bei welchem die Schaltung gemäß F i g. 2 anwcndbar isl;
Fig.4 ein Blockschaltbild einer Schaltung, die verwendet
wird, wenn die Druekknopfbedienungsvorrichlung
12 gemäß F i g. 2 durch eine verschiebbare Bedienungsknopfvorrichtung 28 ersetzt wird;
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht eines Erscheinungsbildes
eines Tonbandgerätes mit einem verschiebbaren Bedienungsknopf bei welchem die Schaltung ge
maß F i g. 4 angewendet werden kann; b5
F i g. b eine Schaltkreisditrstellung, bei welcher die
Schaltkreise gemäß Fig.2 und 4 zu einem gemeinsamen Schaltkreis kombiniert sind; und
F i g. 7 die perspektivische Ansicht eines Erscheinungsbildes eines Magnetbandgerätes, bei welchem die
Schaltung gemäß F i g. 6 angewendet werden kann und das sowohl eine Verschiebeknopfbedienung als auch eine
Berührungsknopfbedienung aufweist
An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß die Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung mit gleichen Bezugszeichen und Bezugssymbolen erfolgt damit gleiche Teile auch in den
Zeichnungen aus Gründen der Einfachheit gleich bezeichnet werden können und daß gleich bezeichnete
Bauteile leicht durch andere ersetzt werden können, was im Bereich des fachmännischen Könnens liegt.
Gemäß Fi g. 1 ist eine Schaltkreisdarstellung schematisch
für einen elektrischen Schaltkreis eines Magnetbandgerätes gezeigt an welchen die Schaltung für verschiedene
Betriebszustände gemäß der Erfindung angeschlossen werden kann. Eine herkömmliche, integrierte
Steuerschaltung LSI 10 weist eine Funktion zum Steuern
eines Motorsteuersystems 14 un-i eine Funktion für einen Aufnahme/Wiedergabe (RET/PBj-Verstärker 16
auf, welcher entsprechend den Betriebszustandsdaten angesteuert wird, die von dem Berührungsknopf-Abschnitt
12 des Magnetbandgerätes abgeleitet werden. Die Steuerung durch den LSI 10 ist jedoch nicht Gegenstand
der Erfindung, so daß demgemäß Detailbeschreibungen des Steuerkreises Z-S/ 10 weggelassen worden
sind. Ein zur Steuerung verwendbarer integrierter Schaltkreis LSI, der als LSI 10 verwendet werden kann,
wurde von der Anmelderin der vorliegenden Erfindung entwickelt. Des weiteren kann ein Modell SAf-4 der
Firma Sharp Co., Japan oder ein Modell 8048 der Firma Intel Co, USA ebenfalls für den Steuerkreis LSI 10 verwendet
werden. Für weitere Detailmerkmale wird hierfür auf die Herstellerhandbücher der entsprechenden
Herstellerfirmen Bezug genommen. Das Motorsteuersystem 14 kann aus einem Geschwindigl-eiissieuer-lC
wie beispielsweise dem Modell TCA 955 der Firma Siemens hergestellt werden. Die entsprechenden Anwenduiigsvorschriften
des diesbezüglichen /Csind im Detail in dem Anwenderhandbuch der selben Firma beschrieben.
Der Bedienungsknopfabschnitt 12 umfaßt fünf Druckschalter 12| bis 12s zur Bestimmung von fünf Betriebszuständen.
Ein Aufnahme-f/?£Q-Schalter 12t. ein
Wiedergabe-(PLAY)-Schalter 122, ein Stop-(STOP)-Schalter
12i, ein schneller Vorlauf-fFF/Schalter 124 und
ein Rückspul-fftfW/Schaller 12$ sind im einzelnen vorgesehen.
Diese Schalter sind nur in einem »EIN«-Betricbszustand,
wenn die entsprechenden Druckknöpfe niedergedrückt werden, während sie im normalen Zustand
in einem »AUS«-Zustand sind. Diese Schalter ü2i
bis »2? werden mit den äußeren Anschlüssen Ti bis T5
des Hauptsteuerkreis LSIiO entsprechend verbunden. Wie diese Anschlüsse im einzelnen mit einem Sieuerkreis
18 in dem LSIiO verbunden sind, wird nachfolgend
noch genauer beschrieben. Zur Übertragung der an den Anschlüssen TI bis Γ5 anliegenden Signale an
den Steuerkreis 18 wird ein Betriebszustand-Auswahlschaltkreis 20 zwischen den Anschlüssen Π bis Γ5 und
dem Steuerkreis 18 vorgesehen. Ein Betriebrzustand-Auswahlzustand wird in dem Betriebszustandauswahl·
schaltkreis 20 in Abhängigkeit von den logischen Pegeln eines Betricbszustand-Auswahlsignals MS bestimmt,
das von einem äußeren Anschluß TO angelegt wird. Der logische Pegel des Signals MS wird durch Betätigung
eines Bctriebs/ustand-Auswahlscruilters 22 geändert.
Wenn z. B. die Kontakuunge des Schalters 22 über einen
erstell Kontakt mit Erde verbunden wird, dann wird
das Signal MS eine logische »0« erhalten. Wenn die Kontaktzunge des Schalters 22 an die Energieversorgungsspannung
+ Vc über einen zweiten Kontakt angelegt wird, dann bekommt das Signal MSeine logische
»1«.
Gemäß Fig. 2 ist eine interne Schaltkrcisausbildung
eines größeren integrierten Schaltkreises LSI 10 von Fig. 1 dargestellt. Die Schaltkreisausbildung gemäß
F i g. 2 kann für ein Magnetbandgerät mit Druckknopfbedienung wie in Fig.3 dargestellt, angewendet werden.
Gemäß F i g. 2 werden die durch die Anschlüsse T1 bis 75 an den integrierten Schaltkreis LS/10 angelegten
Signale an den Steuerkreis 18 über Selbsthalteschaltkreise 24, bis 245 angelegt. Lastsignale LSI bis
LS5 für die Selbsthalteschaltkreise 24i bis 245 werden
von dem Steuerschaltkreis 18 an die Selbsthalteschaltkreise 24i bis 24i über erste Eingangsanschlüsse von
UND-Gliedern 26| bis 265 angelegt. Die Scibäihalicschaltkreise24,
bis24s,und die UND-Glieder26, bis265
bilden in Zusammenwirkung miteinander den Betriebszustand-Auswahlschaltkreis 20. Die UND-Glieder 26|
bis 265 erhalten an den zweiten Eingangsanschlüssen das
Betriebszustand-Auswahlsignal MS. Wenn der Schalter 22 an die Energieversorgungsquelle + Vc angeschlossen
ist. ist wie dargestellt, der logische Pegel des Signals MS gleich »1«. In diesem Betriebszustand ermöglicht
die Steuereinheit 18 den Sclbsthalteschaltkreiscn 24, bis 24j eine zeitweilige Speicherung ihrer Zustände, da die
UND-Glieder 2b bis 265 durchgeschaltet sind. Wenn
z. B. der Schalter 125 einmal betätigt wird, wird ein Rückspulbefehl zeitweilig in dem Selbsthallekreis 24^
gespeichert. In Übereinstimmung mit den Inhalten des Selbsthalteschaltkreiscs 24-, gibt der Steucrschaltkreis
18 einen Befehl zum Rückspulen an das Motorsteuersystem 14. während dabei der Aufnahme/Wiedergabever-
_-:r_l tC _·...«.~.νΑ«-<*1«η1»<»Ι xti'trA
3iai IVCl IV aiUllllllgkOViialtVi "nw.
!n Fig.4 ist ein Ausführungsbeispiel für einen Betriebszustand-Schaltkreis
dargestellt, bei welchem ein Schiebeschaltknopf 28 anstelle der Drucktastenschalter
12 verwendet wird. Die Schaltkreiskonstruktion gemäß F i g. 4 kann für ein Magnetbandgerät mit einem Schiebe-Bedienungsknopf
wie in F i g. 5 dargestellt, verwendet werden. Die Drucktastenschalter 122 bis 12', von
F ί g. 4 werden durch Kontakte 28, bis 28i des Bedienungs-Druckknopfes
28 ersetzt. Wenn gemäß Fig. 5 auf den schnellen Vorlauf (FF)-Betriebszustand verzichtet
wird, muß der Konstrukteur lediglich auf eine Verwendung des Anschlusses Γ4 bei dem integrierten
Schaltkreis LSI 10 verzichten. In dem Schalter mit dem verschiebbaren Bedienungsknopf wird ein Kontaktauswahlzustand
entsprechend den jeweiligen Betriebszuständen aufrechterhalten. Beispielsweise wird in dem
Rückspul-(7?£W>Betriebszustand der Kontakt 28? in einer
Verbindung mit der Erde bzw. der Masse belassen. Demgemäß besteht daher keine Notwendigkeit zur
Speicherung der Daten, welche die Tatsache beinhalten, daß der Kontakt 285 in dem Selbsthalteschaltkreis 245
ausgewählt worden ist In diesem Falle wird der Schalter 22 auf die erste Kontaktseite geschaltet, wodurch der
logische Pegel des Betriebszustand-Auswahlsignals MS zu »0« wird. Als ein Ergebnis daraus, werden alle UND-Glieder
26i bis 265 in den Sperrzustand geschaltet, so
daß keine Lastsignale LS 1 bis LS5 an die Selbsthalteschäiikreise
24, bis 245 angelegt werden können. Die Seibsthalteschaltkreise 24i bis 245 verbleiben daher in
einem Sigrialdurchlaßzustand.
Aus den F i g. 2 und 4 ergibt sich, daß der integrierte
Schaltkreis LSI sowohl mit einem Drucktastenbetriebsabschnitt 12 als auch mit einem Verschiebcdruckknopfabschnitt
28 durch Änderung des logischer Pegels des Betriebszustand-Auswahlsignals MSkompatibel ist, das
an den Anschluß TO iles integrierten Schaltkreises
■5 LSI 10 angelegt wird. Mil anderen Worten, die fünf Anschlüsse
Ti bis TS weisen die Funktionen von zehn
Anschlüssen auf, wenn zusätzlich ein Anschluß TO verwendet wird. Wenn daher ein Drucktastcn-Magnctbiindgerät
gemäß F i g. 3 für den heimischen Markt her-
gestellt wird, braucht lediglich eine Verbindung mit der Energieversorgungsquclle + VC im Herstellungszusland
ausgeführt werden. Zur Herstellung eines Magnetbiindgerälcs mit einem verschiebbaren Bedienungsknopf
gemäß der Darstellung in F i g. 5 für den
diesbezüglich intercssierlen Markt braucht dagegen lediglich
eine Verbindung des Anschlusses TO mit der Schaltkreismasse bzw. -erde hergestellt werden. Wenn
daher die an die Anschlüsse Ti bis TS anlegbaren Signale
bei der Herstellung bereits bekannt sind, besteht
keine Notwendigkeit für das gesonderte Ausbilden eines Schalters 22.
In Fig.6 ist eine Schaltkreis-Anordnung entsprechend
der Kombination des Schaltkreises gemäß F i g. 2 und Fig.4 dargestellt. Die Schaltkreisanordnung ge-
21S maß F i g. 6 wird für Magnetbandgeräte gemäß der Darstellung
von Fi g. 7 verwendet, bei welchen sowohl ein Berührv-Ägs- bzw. Drucktastcnfeld als auch ein Verschiebeschalter
vorgesehen ist. In Fig. 6 sind die Schalter
12i bis 12i zu einem ßcdicnungstastenfeldabschnilt
jo 12 zusammengefaßt, welche ihre Signale an erste Eingangsanschlüsse
von UND-Gliedern3Oi bis3Oi entsprechend
liefern. Die Kontakte 28, bis 285 des Bedienungstastenabschnittes
28 sind entsprechend mit den ersten Eingangsanschlüssen der UND-Glieder 32| bis 32', ver-
bundcn. Die zweiten Eingangsanschlüsse der UND-Güedcr
30- bis 3O5 sind alle mit dem Zungenkontakt des
Bctriebszustand-Auswahlschalters 22 verbunden. Der Zungenkontakt des Schalters 22 ist mit den zweiten Eingangsanschlüssen
von UND-Gliedern 32, bis 32, über
einen Inverter 34 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse der UND-Glieder 30, bis 3O5 sind entsprechend durch
erste Eingangsanschlüsse von ODER-Gliedern 36| bis 36·; an die Eingangsanschlüsse Π bis TS des integrierten
Schaltkreises LS110 angeschlossen. An den Fingangsanschluß
TO des integrierten Schaltkreises 10 wird das Belriebszustand-Auswahlsignal NS von dem
Schalter 22 angelegt Die zweiten Eingangsanschlüssc der ODER-Glieder 36, bis 36·; sind entsprechend den
Ausgangsanschlüssen der UND-Glieder 32i bis 32? angeschlossen.
Der Schalter 22 ist gemäß der Darstellung nach F i g. 7 an einer Seitenwand eines Tonbandgerätes vorgesehen.
Wenn der Schalter 22 gemäß der Darstellung in die Position REG geschaltet wird, wählt der Schalter
22 die zweite Kontaklscite mit einer logischen »1« aus. Zu diesem Betriebszeitpunkt wird das Signal MS eine
logische »1« erhalten, so daß der innere Zustand des integrierten Schaltkreises ISl 10 gleich dem in F i g. 2
ist Die logische »1« des Signals WS ermöglicht ein
bo Durchschalten der UND-Glieder 3Oi bis 30?. Bei diesem
Betriebszustand weist die Ausgangslogik des Inverters 34 eine logische »0« auf, so daß die UND-Glieder 32i bis
32', gesperrt sind. Daher werden die Schalter 12i bis 12s
mi! dem integrierten Schaltkreis 10 durch die UND-
Glieder 30, bis 3O5 und durch die ODER-Glieder 36( bis
36', entsprechend verbunden. Bei diesem Betriebszustand
wird das Magnetbandgerät gemäß der Darstellung von Fig.7 als Druckknopftasten-Magnetbandge-
7 8 Ji
rät verwendet. ?·
Wenn der Schalter 22 in die Position DIC verschoben I1J
wird, dann wird die Kontakl/iingc des Schalters 22 fj
durch den ersten Konlakl gemäß der Darstellung in 1 '
F i g. 7 auf Schaltkreismasse bzw. Erde gelegt. In diesem
Falle bekommt das Signal M.S'eine logische »0« und der
innere /uytand des inlegrierten Schaltkreises ISIIO
wird in dem Zustand gemäß der Darstellung von I·' i g. 4 versetzt. Als ein Ergebnis daraus werden die UN D-Glieder
3Oi bis 3O5 geschlossen und die UND-Glieck-r32i bis
32', werden leitend. Die Kontakte 28i bis 28·, des verschiebbaren
Bedienungsknopfabschnittes 28 werden mit dem inlegrierten Schaltkreis LSI 10durch die UND-Glieder
32| bis 32i und durch die ODER-Glieder 36, bis
36', verbunden. In diesem Falle wird das Magnetbandge- η
rät nach der Darstellung gemäß F i g. 7 als ein Magnetbandgerät
mit einem Verschiebe-Bedienungsknopf verwendet.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung besondere Ausführungsmerkmale angeführt worden sind, ist die
vorliegende Erfindung nicht auf deren Elemente und Konstruklionsteile beschränkt, da ein Fachmann innerhalb
seines fachmännischen Könnens weitere Ausgestaltungen treffen kann, ohne daß dazu erfinderisches
Zutun notwendig wird.
Zum Beispiel kann jeder Anschluß TI bis 75 vier
Signalarten maximal aufnehmen, wenn zwei äußere Anschlüsse TO vorgesehen werden und zwei individuelle
binäre Betriebszustand- Auswahlsignale verwendet werden. In diesem Falle kann der integrierte Schaltkreis
LSI 10 für die Steuerung anderer Aufgaben als der unmittelbaren Magnctbandsteuerungen verwendet werden.
Insbesondere wird eine Verschiebeknopfbedienung
bei einer Verwendung eines Magnetbandgerätes als Diktiergerät bevorzugt, während eine Drucklasienbe- js
dienung im wesentiichcn für einen nüniiülen Töribancibctrieb
angenehmer ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
·
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65
Claims (4)
1. Schaltung für verschiedene Betriebszustände eines
Magnetbandgerätes: mit Bedienungs-Anschlüssen, deren Anzahl der Anzahl der möglichen Betriebszustände
entspricht: mit einem Steuerkreis zur Steuerung der Betriebszustände des Magnetbandgerätes
entsprechend externen Betriebszustands-Signalen, wobei der Steuerkreis zusammen mit mindestens
einem Selbsthaltekreis zur zeitweiligen Speicherung der Betriebszustands-Signale in einem
hochintegrierten Baustein zusammengefaßt ist. aus dem die Bedienungs-Anschlüsse herausgeführt sind;
und mit wenigstens einem Tastschalter zum Anlegen der Betriebszustands-Signale an die Bedienungs-Anschlüsse,
bei welchem der eingeschaltete Zustand lediglich bei Betätigung erzeugt wird, dadurch g e kennzeiconet,
daß eine Festlegungsvorrichtung (22) vorgesehen ist, weiche einen Betriebszustand
in der Betricbszustands-Auswahlvorrichtung (24—26) durch ein Betricbszustands-Auswahlsignal
(MS) festlegt und weiche einen gemeinsamen Anschluß (21) zu den Bedienungs-Anschlüssen (T \ bis
7"5) aufweist, die hierdurch gemeinsam für eine Mehrzahl von Signalen verwendbar sind,
daß der hochintegrierte Baustein (10) einen Auswahl-Anschluß
(TO) zum Empfang des Betriebszustands-Auswahlsignales (MS) aufweist,
daß Einrichtungen (26, bis 265) vorgesehen sind, welche mit dem AuswaM-Anscir'uß (TO) verbunden sind und in Abhängigkeit von dem logischen Pegel des Betriebszustands-Auswah! ignales (MS) die Selbsthaltefunktion des Selbsthaltckrciscs (24i bis 24s) sperren oder freigeben, und
daß aus der Mehrzahl von Signalen mindestens eines durch den Drucktastenschaltcr (12) erzeugbar ist und mindestens ein weiteres durch einen Dauerschalter (28) erzeugbar ist, dessen eingeschalteter Zustand auch nach der Betätigung aufrechterhalten bleibt.
daß Einrichtungen (26, bis 265) vorgesehen sind, welche mit dem AuswaM-Anscir'uß (TO) verbunden sind und in Abhängigkeit von dem logischen Pegel des Betriebszustands-Auswah! ignales (MS) die Selbsthaltefunktion des Selbsthaltckrciscs (24i bis 24s) sperren oder freigeben, und
daß aus der Mehrzahl von Signalen mindestens eines durch den Drucktastenschaltcr (12) erzeugbar ist und mindestens ein weiteres durch einen Dauerschalter (28) erzeugbar ist, dessen eingeschalteter Zustand auch nach der Betätigung aufrechterhalten bleibt.
2. Schaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastschalter (12) als Drucktasten-Betätigungsabschnitt
und daß der Dauerschaltcr (28) als Schiebeschaiter-Betätigungsabschnitl des Magnetbandgerätes
ausgebildet ist, und daß die Festlegungsvorrichtung (22) einen Betriebszustand-Wahlschalter
für den Wechsel des logischen Pegels des Betriebszustands-Auswahlsignales (MS) aufweist,
wodurch der Betriebszustands-Wahlschalter festlegt, welcher von dem Drucktasten-Betätigungsabschnitt
(12) und dem Schiebeschalter-Betätigungsabschnitt (28) den Betriebszustand des Magnetbandgerätes
schaltet.
3. Schaltung nach einem der Ansprüche I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Drucktasten-Betätigungsabschnitt
Berührungstastenschalter aufweist und daß bei Aktivierung des Drucktasten-Betätigungsabschnittes
eine Quelle zur Erzeugung eines logischen Spannungsniveaus (Vc) mit dem Selbsthaltekreis
(24) durch die Festlcgungsvorrichlung (22) verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei Aktivierung des
Schiebcsehaltcr-Bctätigungsabschnittes die Fest Icgungsvorrichtung
(22) keine Verbindung /wischen dem Sclbsthtiliekieis (24) und der Quelle zur l'.r/cugung
des logischen Spannungsniveaus (Vc) herstellt und daher der Selbsthaltekreis (24) keine Selbsthaltefunktion
übernimmt.
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1980
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- 1980-05-23 DE DE3019820A patent/DE3019820C2/de not_active Expired
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