DE3019882C2 - Übertragerfreie Gabelschaltung - Google Patents
Übertragerfreie GabelschaltungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/54—Circuits using the same frequency for two directions of communication
- H04B1/58—Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa
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Description
LJm in einem Fermrieiäesysiem eine Kommunikation
zwischen zwei Fernmeldestellen zu ermöglichen, sind zwischen den Fernmeldestellen Übertragungseinrichtungen erforderlich, die eine hinreichend störungsfreie
Signalübertragung in beiden Übertragungsrichtungen
ermöglichen. Hierzu kann für jede übertragungsrichtung eine eigene, ggf. im Multiplexbetrieb auch für eine
Mehrzahl gleichzeitig bestehender Verbindungen jeweils zweier Fernmeldestellen mehrfach ausgenutzte
Übertragungsleitung vorgesehen sein; ein solcher Vier
drahtbetrieb wird vorzugsweise in höheren Fernmelde
netzebenen vorgesehen sein. In unteren Fernmeldeebenen, insbesondere im Bereich der Teilnehmeranschlußleitungen, wird im allgemeinen eine Signalübertragung
im Duplexbetrieb über Zweidrahtleitungen durchge-
führt, wobei die Trennung der Übertragungssignale der beiden Übertragungsrichtungen mit Hilfe einer die
Zweidrahtieitung abschließenden Gabelschaltung bewirkt wird, die die Zweidrahtleiuing Ij.ipielsweise in
den vierdrähtigen Teil einer Teilnehmerendstelle (und
umgekehrt) unter Entkopplung des vor der Gabelschaltung wegführenden Empfangszweigs der Vierdrahtleitung von derem zur Gabelschaltung hinführenden Sendezweig überführt (Zur Gewährleistung einer hohen
Übertragungsqualität durch die Gabelschaltung ist au
ßer der Entkopplung zwischen Sende- und Empfangs
zweig der Vierdrahtleitung auch Reflexionsfreiheit zwischen Gabelschaltung und Zweidrahtieitung erwünscht,
was entsprechende zusätzliche Anforderungen an die Gabelschaltung stellt).
Es ist bereits (aus DE-OS 29 14 945, Fig. 1) ein Übertragungssystem mit einer übertragerfreien Gabelschaltung zur Verbindung einer Zweidrahtieitung mit einer
Vierdrahtleitung bekannt, bei der das über den Sendezweig der Vierdrahtleitung bei der Gabelschaltung an-
kommende Sendesignal über eine an die Zweidrahtieitung angepaßte Impedanzschaltung auf die Zweidrahtlcitung gelangt und das auf der Zweidrahtieitung auftretende Signal in einem Addierer mit dem mit (— V2) multiplizierten Sendesignal addiert wird, wobei der Aus-
gang des Addierers den von der Gabelschaltung abgehenden Empfangszweig der Vicrdrahtleitung bildet. Bei
der Zweidrahileitung dieses bekannten Übertragungssysicms handelt es sich um eine (bezogen auf Erde)
unsymmciri.sche Zweidrahtlciiung; demgegenüber ist in
b5 der Praxis vielfach eine symmetrische Zweidrahtlciiung
erwünscht.
In diesem Zusammenhang ist es (aus CH-PS 6 14 325)
bekannt, zwei dort näher beschriebene, jeweils zwei
Operationsverstärker aufweisende unsymmetrische Gabelanordnungen
zu verwenden und zu einer insgesamt vier Operationsverstärker aufweisenden symmetrischen
Gabelanordnung zusammenzuschalten.
Es ist auch schon (aus IBM Technical Disclosure Bulletin,
VoL 16, No. 2, Juü 1973, Seiten 495/496) eine symmetrische
Gabelanordnung mit zwei Operationsverstärkern bekannt, bei der an die eine Zweidrahtleitungsader,
die über eine erste Impedanz mit der einen Ausgangsklemme eines im Eingangszweig der Vierdrahtleitung
liegenden ersten Operationsverstärkers verbunden ist, über einen ersten Widerstand die eine Eingangsklemme eines zum Ausgangizweig der Vierdrahtleitung
führenden zweiten Operationsverstärkers angeschlossen ist, die außerdem über einen zweiten Widerstand
mit der anderen Ausgangsklemme des ersten Operationsverstärkers verbunden ist, und bei der an die andere
Zweidrahtleitungsader, die über eine zweite Impedanz mit dieser anderen Ausgangsklemme des ersten
Operationsverstärkers verbunden ist, über einen dritten Widerstand die andere Eingangsklemme des '.wehen
Operationsverstärkers angeschlossen ist, die außerdem über einen vierten Widerstand mit der genannten einen
Ausgangsklemme des ersten Operationsverstärkers verbunden ist.
Diese bekannte Gabelanordnung ist sowohl verhältnismäßig aufwendig insofern, als sie jedenfalls zwei
Operationsverstärker benötigt, als auch verhältnismäßig kompiex in ihrer Funktion insofern, als ein die genannten
Impedanzen und Widerstände sowie der Ausgangswiderstand eines der Verstärker umfassender
Schaltungskomplex insgesamt an die Zweidrahtleitung angepaßt sein soll und zugleich der die genannten Impedanzen
und Widerstände für sich allein umfassende Teilkomplex verhindern soll, daß das Vierdrahtleitungs-Eingangssignal
zum Ausgangszweig der Vierdrahtleitung gelangt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine prinzipiell noch weniger aufwendige und zugleich weniger
komplexe übertragerfreie Gabelschaltung anzugeben, die die gewünschte Leitungssymmetrie der Zweidrahtieitung
durch eine besonders übersichtliche Dimensionierung gewährleistet.
Die Erfindung betrifft eine übertragerfreie Gabelschaltung
zur Verbindung einer Zwüdrahtleitung mit dem Eingangszweig und dem Ausgangszweig einer
Vierdrahtleitung bei gleichzeitiger Entkopplung der beiden Vierdrahtleitungszweige voneinander, bei der
das über den Eingangszwüig der Vierdrahtleitung ankommende
und an dessen beiden Ausgangsklemmen mit zueinanüer gegenphasigen Eingangssignalspannungen
auftretende Eingangssignal durch eine Impedanzschaltung gedämpft auf die Zweidrahtleitung gelangt
und das auf der Zweidrahtleitung auftretende Signal nach Subtraktion des Eingangssignalanteils zu dem abgehenden
Ausgangszweig der Vierdrahtleitung gelangt, wobei die Impedanzschaltung in der Weise ausgebildet
ist,
daß an die eine Zweidrahtleitungsader, die über eine erste Impedanz mit der einen Ausgangsklemme des Eingangszweigs
der Vierdrahtleitung verbunden ist, über einen ersten Widerstand die eine Eingangsklemme eines
zum Ausgangszweig der Vierdrahtleitung führenden Operationsverstärker', angeschlossen ist, die außerdem
über einen zweiten Widerstand mit der anderen Ausgangsklemme des Eingangjzweigs verbunden ist,
und daß die an die ändert: Zweidrahtleitungsader, die
über eine zweite ImDed^nz mit dieser anderen Ausgangsklcmme
des Eingangszweigs der Vierdrahtleitung verbunden ist, über einen dritten Widerstand die andere
Eingangsklemme des Operationsverstärkers angeschlossen ist, die außerdem über einen vierten Widerstand
mit der genannten einen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist;
diese übertragerfreie Gabelschaltung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Zweidrahtleitungsader mit der einen Klemme der beiden zueinander gegenphasig jeweils die Eingangssignalspannung liefernden Ausgangsklemmen des zumindest wechselstrommäßig niederohmigen Eingangszweigs über die den halben Wellenwiderstand der symmetrischen Zweidrahtleitung zumindest angenähert nachbildende erste Impedanz verbunden ist und der an diese eine Zweidrahtleitungsader über den ersten Widerstand hohen Widerstandswerts angeschlossene invertierende Eingang des zum Empfangszweig der Vierdrahtleitung führenden Operationsverstärkers über den doppelt so großen zweiten Widerstandtiiit der anderen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
und daß die andere Zweidrahtleitungsader mit dieser anderen Ausgangsklemme des Eingangszweigs übei die ebenfalls den halben Wellenwiderstand der Zweidrahtleitung zumindest angenähert nachbildende zweite Impedanz verbunden ist und der an diese andere Zweidrahtleitungsader über den dritten Widerstand ebenfalls des genannten hohen Widerstandswerts angeschlossene nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers über die wiederum doppelt so großen vierten Widerstand mit der genannten einen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
daß die eine Zweidrahtleitungsader mit der einen Klemme der beiden zueinander gegenphasig jeweils die Eingangssignalspannung liefernden Ausgangsklemmen des zumindest wechselstrommäßig niederohmigen Eingangszweigs über die den halben Wellenwiderstand der symmetrischen Zweidrahtleitung zumindest angenähert nachbildende erste Impedanz verbunden ist und der an diese eine Zweidrahtleitungsader über den ersten Widerstand hohen Widerstandswerts angeschlossene invertierende Eingang des zum Empfangszweig der Vierdrahtleitung führenden Operationsverstärkers über den doppelt so großen zweiten Widerstandtiiit der anderen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
und daß die andere Zweidrahtleitungsader mit dieser anderen Ausgangsklemme des Eingangszweigs übei die ebenfalls den halben Wellenwiderstand der Zweidrahtleitung zumindest angenähert nachbildende zweite Impedanz verbunden ist und der an diese andere Zweidrahtleitungsader über den dritten Widerstand ebenfalls des genannten hohen Widerstandswerts angeschlossene nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers über die wiederum doppelt so großen vierten Widerstand mit der genannten einen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
wobei der invertierende Eingang des Operationsverstärkers mit dessen Ausgang und der nichtinvertierende
Eingang des Operationsverstärkers mit dem Leitungssymmetriepunkt jeweils über einen Widerstand mit einem
v- mal so hohen Widerstandswert verbunden ist, worin ν der Verstärkungsfaktor des rückgekoppelten
Operationsverstärkers ist.
Di ■ Erfindung bringt den Vorteil eines grundsätzlich
niedriger zu haltenden Aufwandes und einer zugleich geringeren Komplexität in Verbindung mit einer im
Hinblick auf die einfache Gewährleistung der Leitungssymmetrie der Zweidrahtleitung besonders übersichtlichen
Dimensionierung einer übertragerfreien Gabelschaltung zur Überführung einer symmetrischen Zweidrahtleitung
in eine Vierdrahtleitung und umgekehrt mit sich, wobei die Gabelschaltung nicht so sehr durch
ineinandergreifende Schaltungskomplexe als vielmehr durch unterschiedliche, voneinander getrennte Gabelschaltungselemente
sowohl eine Entkopplung zwischen Sende- und Empfangszweig der Vierdrahtleitung als
auch einen zumindest angenähert reflexionsfreien Abschluß der Zweidrah'leitung ermöglicht.
Die Gabelschaltung gemäß der Erfindung ist nicht auf eine Nachrichtenübertragung im Gleichlageverfahren
beschränkt; vielmehr kann sie auch in einem Übertragungssystem mit in uer Zeitlage und/oder Frequenzlage
voneinander getrennten Zweidrahtleitungs-Übertragungskanälen
Anwendung finden, in dem die Gabelschaltung in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mit
einem Vierdrahtleitungs-Sendezweig zum Aussenden von Sendesignalimpulsen zu bestimmten Zeitpunkten
und/oder mit einem bestimmten Schwerpunkt ihres
bi Frequenzspektrums und einem Vierdrahtieitungs-Empfangszweig
zum Empfangen von Empfangssignalimpulsen zu anderen Zeitpunkten und/oder mit einem anderen
Schwerpunkt ihres Frequenzspektmms verbunden
5 6
■st- ponenten sich jeweils gerade (zumindest angenähert)
erläutert. Die Gabelschaltung gemäß der Erfindung ist nicht auf
Die Zeichnung zeigt ein Prinzipschaltbild eines Zwei- eine Nachrichtenübertragung im Gleichlageverfahren
draht-Vierdraht-Übertragungssystems mit einer Gabel- 5 beschränkt, sondern kann auch in einem Übertragungsschaltung gemäß der Erfindung. In dem in der Zeich- system mit in der Zeitlage und/oder Frequenzlage vonnung dargestellten Übertragungssystem, in dem sowohl einander getrennten Zweidrahtleitungs-Übertragungs-Analogsignale (Sprache, Video) als auch Digitalsignale kanälen Anwendung finden: Die Gabelschaltung ist
(z. B. Daten) übertragen werden können, ist zur Verbin- dann mit einem Vierdrahtleitungs-Sendezweig VS zum
dung einer symmetrischen Zweidrahtleitung ZJL mit ei- io Aussenden von Sendesignalimpulsen zu bestimmten
ner einen Sendezweig VSund einen Empfangszweig VE
Zeitpunkten und/oder mit einem bestimmten Schweraufweisenden Vierdrahtleitung VL bei gleichzeitiger punkt ihres Frequenzspektrums und einem Vierdraht-Entkopplung der beiden Vierdrahtleitungszweige VS,
leitungs-Empfangszweig VE zum Empfangen von Emp-VE voneinander eine übertragerfreie Gabelschaltung G
fangssignalimpulsen zu anderen Zeitpunkten und/oder gemäß der Erfindung vorgesehen. 15 mit einem anderen Schwerpunkt ihres Frequenzspek-
In dieser Gabelschaltung G sind die beiden Adern a, b
trums verbunden. Der Gabelschaltung kann dabei im
der symmetrischen Zweidrahtleitung ZL über die bei- Sendezweig VS der Vierdrahtleitung VL eine Kettenden Hälften einer den Wellenwiderstand der Zweidraht- schaltung eines beispielsweise durch einen Deka-Moduleitung ZL zumindest angenähert nachbildenden Zwei- lator gegebenen Sprachsignal-Coders und einer Digital·
drahtleitungs-Abschlußimpedanz Z12 + Z12 mit den 20 signal-Sendeschaltung zum Aussenden von Sendesibeiden Ausgangsklemmen sa, sb des Sendezweigs VS gnalimpulsen beispielsweise zu bestimmten Zeitpunkder Vierdrahtleitung VL verbunden. Dieser Sendezweig ten vorgeschaltet sein und im Empfangszweig VE der
VS ist ebenfalls symmetrisch ausgebildet, d.h. seine bei- Vierdrahtleitung VL eine Kettenschaltung einer entden Ausgangsklemmen sa, sb führen gegenphasig zuein- sprechenden Digitalsignal-Empfangsschaltung und eiander die jeweilige Sendesignalspannung Us (bezogen 25 nes ggf. durch einen Delta-Demodulator gegebenen
auf einen ein Mittelpotential führenden Leitungssym- Sprachsignal-Decoders nachgeschaltet sein. Die ermetriepunkt O)-, der zwischen den beiden Ausgangs- wähnte Di^Jalsignal-Sendeschaltung kann dabei beiklemmen sa, sb bzw. zwischen jeweils einer Ausgangs- spielsweise Pseudoternär-Halbschritt-Signalimpulse,
klemme und dem Leitungssymmetriepunkt O auftreten- sogenannte half-bauded AMl-(altemate-mark-Inverde Innenwiderstand des Sendezweiges VS möge zumin- 30 sion)Signalimpulse, abgeben, wozu sie, wie dies an andedest näherungsweise vernachlässigbar sein. Tritt dann rer Stelle (DE-PS 29 16 576) vorgeschlagen wird, einen
zwischen den beiden Ausgangsklemmen sa, sb des Sen- Momentanwerte der Sendesignalimpulse codiert speidezweigs VS der Vierdrahtleitung VL insgesamt eine chemden und nach Maßgabe der vom Sprachsignal-Co-Sendesignalspannung 2 · t/sauf, so wird diese durch die der abgegebenen Digitalsignale angesteuerten Festbeiden Hälften Z/2, Z/2 der Zweidrahtleitungs-Ab- 35 wertspeicher aufweisen kann, der die entsprechenden
schlußimpedanz gerade so gedämpft, daß auf die beiden Momentanwerte in ihrer codierten Darstellung einem
Zweidrahtleitungsadern a. b Sendesignalpotentiale je- Decoder zuführt, welcher daraus die entsprechender
weils des Betrages Us 12 mit entgegengesetzten Vorzei- Sendesignalimpulse bildet. Die Digitalsignal-Empfangschen gelangen. schaltung kann einen Regenerator enthalten, wie ei
ßerdem über zwei Widerstände Ädie beiden Eingänge »PCM — Die Pulscode-Modulation und ihre Anwen-
—, + eines zum Empfangszweig VE der Vierdrahtlei- dung im Fernmeldewesen«, Seite 15, Bild 21) bekannt isi
tung VL führenden Operationsverstärkers V ange- und indem mit Hilfe eines Taktextraktors aus den Emp
schlossen; die beiden Widerstände mögen einen hohen fangssignalimpulsen ein Empfangsbittakt abgeleitet
weise zu vernachlässigen ist. Über zwei Widerstände schallung jeweils die Amplitudenentscheidung über der
2 R doppelt so hohen Widerstandswertes sind die bei- jeweiligen Zustandswert des betreffenden Bits getrof·
den Eingänge —, + des Operationsverstärkers Vaußer- fen wird; des weiteren kann die Digitalsignal-Empfangs
dem in zu der Zuordnung zu den Zweidrahtleitungs- 50 schaltung einen beispielsweise mit einer Gleichrichter
ädern a, b umgekehrter Zuordnung mit den beiden Aus- schaltung zu realisierenden Empfangssignalwandlei
gangsklemmen sb, sa des Sendezweigs VS der Vier- enthalten, der die regenerierten Signale in entsprechen
drahtleitung VL verbunden. Schließlich ist noch der in- de ΔΜ- bzw. PCM-Signale umformt Der Sendebittak
vertierende Eingang (—) des Operationsverstärkers V kann, wie dies an anderer Stelle (DE-AS 29 21 019) vor
mit dessen Ausgang und der nichtinvertierende Eingang 55 geschlagen wird, vom Empfangsbittakt abgeleitet um
( + } mit dem Leitungssymmetriepunkt O verbunden, diesem gegenüber um eine halbe Bitzeitspanne phasen
und zwar jeweils über einen Widerstand ν R mit einem verschoben sein. Solche schaltungstechnischen Einzel
zu den erstgenannten Widerständen (R) v-mal so gro- heiten des Sendezweiges VS und Empfangszweiges Vl
ßen Widerstandswert. Operationsverstärkerausgang A
der Vierdrahtleitung VL sind in der Zeichnung jedocl
und Leitungssymmetriepunkt O bilden den Eingang des 60 nicht mehr dargestellt und brauchen hier auch nich
nun auf Empfangssignalpotentiale ± Ue 12 hin, die auf Erfindung nicht erforderlich ist.
den Zweidrahtieitungsadern a, Z>(von deren fernem En-
de her) ankommen und denen dort an sich die oben Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
erwähnten Sendesignalpotentiale ±Us/2 überlagert 65 ~
sind, gerade nur eine reine Empfangssignalspannung
ν · Ue auf, während die zu den Eingangsklemmen des
Operationsverstärkers Vgelangenden Sendesignalkom-
Claims (2)
1. Übertragerfreie Gabelschaltung zur Verbindung einer Zweidrahtieitung mit dem Eingangszweig und dem Ausgangszweig einer Vierdrahtleitung bei gleichzeitiger Entkopplung der beiden Vierdrahtleitungszweige voneinander, bei der das über
den Eingangszweig der Vierdrahtleitung ankommende und an dessen beiden Ausgangsklemmen mit
zueinander gegenphasigen Eingangssignalspannungen auftretende Eingangssignal durch eine Impedanzschaltung gedämpft auf die Zweidrahtieitung
gelangt und das auf der Zweidrahtieitung auftretende Signal nach Subtraktion des Eingangssignalanteils zu dem abgehenden Ausgangszweig der Vierdrahtleitung gelangt wobei die impedanzschaltung
in der Weise ausgebildet ist,
daß an die eint, .Zweidrahtleitungsader, die Ober eine
erste impedanz mii der einen Ausgängskicüinie des
Eingangszweigs der Vierdrahtleitung verbunden ist, über einen ersten Widerstand die eine Eingangsklemme eines zum Ausgangszweig der Vierdrahtleitung führenden Operationsverstärkers angeschlossen ist, die außerdem über einen zweiten Widerstand
mit der anderen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
und daß an die andere Zweidrahtleitungsader, die über eine zweite Impedanz mit dieser anderen Ausgangsklemme du Eingangszweigs der Vierdrahtleitung verbunden ist, über einen dritten Widerstand
die andere Eingangsklemme des Operationsverstärkers angeschlossen ist, die äußerem über einen
vierten Widerstand mit der genannten einen Ausgangsklemme des Eingangszweigs verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Zweidrahtleitungsader (a) mit der einen Klemme (sa) der beiden zueinander gegenphasig jeweils die Eingangssignalspannung (ils) liefernden
Ausgangsklemmen (sa, sb) des zumindest wechselstrommäßig niederohmigen Eingangszweigs (VS)
über die den halben Wellenwiderstand der symmetrischen Zweidrahtieitung (ZL) zumindest angenähert nachbildende erste Impedanz (Z 12) verbunden
ist und der an diese eine Zweidrahtleitungsader (a) über den ersten Widerstand hohen Widerstandswerts (R) angeschlossene invertierende Eingang (—)
des zum Empfangszweig (VE) der Vierdrahtleitung (VL) führenden Operationsverstärkers (V) über den
doppelt so großen zweiten Widerstand (2 R) mit der anderen Ausgangsklemme (sb) des Eingangszweigs
(VS) verbunden ist,
und daß die andere Zweidrahtleitungsader (b) mit dieser anderen Ausgangsklemme (sb) des Eingangszweigs (VS) über die ebenfalls den halben Wellenwiderstand der Zweidrahtieitung (ZL) zumindest angenähert nachbildende zweite Impedanz (Z 12) verbunden ist und der an der an diese andere Zweidrahtleitungsader (b) über den dritten Widerstand ebenfalls
des genannten hohen Widerstandswerts (R) angeschlossene nichtinvertierende Eingang (+) des Operationsverstärkers (V) über den wiederum doppelt
so großen vierten Widerstand (2 R) mit der genannten einen Ausgangsklemmc (sa)des Eingangszweigs
(VS) verbunden ist,
wobei der invertierende Eingang ( —) des Operationsverstärkers (V) mit dessen Ausgang und der
nichtinvertierende Eingang ( + ) des Operationsverstärkers (V) mit dem Leitungssymmetriepunkt (O)
jeweils über einen Widerstand mit einem f-mal so hohen Widerstandswert (v R) verbunden ist, worin ν
der Verstärkungsfaktor des rückgekoppelten Ope
rationsverstärkers (V) ist
2. Gabelschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß sie mit einem Vierdrahtleitungs-Sendezweig (VS) zum Aussenden von Sendesignalimpulsen zu bestimmten Zeitpunkten und/oder mit
ίο einem bestimmten Schwerpunkt ihres Frequenzspektnims und einem Vierdrahtleitungs-Empfangszweig (VE) zum Empfangen von Empfangssignalimpulsen zu anderen Zeitpunkten und/oder mit einem
anderen Schwerpunkt ihres Frequenzspektrums
verbunden ist
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|---|---|---|---|
| DE19803019882 DE3019882C2 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Übertragerfreie Gabelschaltung |
| AT81102244T ATE6330T1 (de) | 1980-04-04 | 1981-03-25 | Uebertragerfreie gabelschaltung. |
| EP81102244A EP0037518B1 (de) | 1980-04-04 | 1981-03-25 | Übertragerfreie Gabelschaltung |
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| AR284867A AR228148A1 (es) | 1980-04-04 | 1981-04-03 | Circuito hibrido sin transformador,particularmente para la conexion de una linea bifilar con el ramal de entrada y el ramal de salida de una linea tetrafilar y simultaneamente para el desacoplamiento entre ambos ramales de la linea tetrafilar |
| MX186710A MX151720A (es) | 1980-04-04 | 1981-04-03 | Mejoras a circuito de interfase de linea de suscriptor |
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ID=6103207
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2607480C2 (de) * | 1976-02-20 | 1982-11-25 | Deutsche Telephonwerke Und Kabelindustrie Ag, 1000 Berlin | Schaltungsanordnung für eine Gabel |
| JPS54136253A (en) * | 1978-04-14 | 1979-10-23 | Nec Corp | Adaptive type electronic hybrid circuit |
-
1980
- 1980-05-23 DE DE19803019882 patent/DE3019882C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3019882A1 (de) | 1981-12-03 |
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