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DE2119411C3 - Sertde-Empfangseinrichtung zur Datenübertragung - Google Patents

Sertde-Empfangseinrichtung zur Datenübertragung

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Publication number
DE2119411C3
DE2119411C3 DE19712119411 DE2119411A DE2119411C3 DE 2119411 C3 DE2119411 C3 DE 2119411C3 DE 19712119411 DE19712119411 DE 19712119411 DE 2119411 A DE2119411 A DE 2119411A DE 2119411 C3 DE2119411 C3 DE 2119411C3
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DE
Germany
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amplifier
transmitter
transmitting
receiving device
wire
Prior art date
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Expired
Application number
DE19712119411
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English (en)
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DE2119411B2 (de
DE2119411A1 (de
Inventor
Adam 8135 Söcking Stock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Priority to CH488972A priority patent/CH539982A/de
Priority to IT2325572A priority patent/IT951843B/it
Priority to NO136372A priority patent/NO136949C/no
Priority to SE517972A priority patent/SE391849B/xx
Priority to NL7205364A priority patent/NL170356B/xx
Priority to JP4030872A priority patent/JPS5411092B1/ja
Publication of DE2119411A1 publication Critical patent/DE2119411A1/de
Publication of DE2119411B2 publication Critical patent/DE2119411B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2119411C3 publication Critical patent/DE2119411C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sende- und Empfangseinrichtung zur Datenübertragung, bei der ein Sender mit einem Generator für die Sendefrequenz, ein Bandpaß und ein Empfänger für die Empfangsfrequenz sowie eine Gabel vorgesehen sind, wobei die Gabel den Generator und den Empfänger mit einer Zweidrahtleitung verbindet, die in eine Vierdrahtleitung übergehen kann,und die Datenübertragung durch Trägerfrequenz-Amplitudenmodulation erfolgt.
Eine derartige Sende- und Empfangseinrichtung ist z.B. aus »Übertragungseinrichtungen für Fernwirksignale« von W. Stüber, Stuttgart, SEL-Nachrichten, 9. Jahrg. (1961), Heft 3, Seiten 175 bis 180 bekannt. Dabei sind Sendefrequenz und Empfangsfrequenz verschieden und es ist nichts darüber gesagt, in welcher Weise der Übergang von der Zweidrahtleitung auf die Vierdrahtleitung vollzogen werden kann.
Sende-Empfangseinrichtungen der vorstehend näher bezeichneten Art können z. B. dazu dienen, in Unterstationen von Fernwirkanlagen über eine Konferenzleitung übertragene Fernwirksignale zu empfangen oder Meldungen an die Konferenzleitung abzugeben.
Bei Fernwirkeinrichtungen ist es häufig üblich, von mehreren, an ein und dieselbe Konferenzleitung angeschlossenen Unterstationen, z.B. mit Hilfe eines Aufrufverfahrens, jeweils nur einer einzigen eine Sendeerlaubnis zu erteilen. Zu diesem Zweck werden in derartigen Fernwirkeinrichtungen Steuerkriterien gebildet, die eine Sendebefugnis oder Empfangsbereitschaft der betreffenden Station charakterisieren. Dies ist z. B. bei der Schaltungsanordnung zum Übertragen von Signalen über einen gemeinsamen Signalkanal in Fernbedienungsanlagen oach der deutschen Auslegeschrift 1169009 der Fall.
Eine Sende- und Empfangseinrichtung zur Datenübertragung mit einem Sender und mit einem Empfanger, bei der zu ein und demselben Zeitpunkt entweder nur gesendet oder nur empfangen wird, und bei der ein dem Sender nachgeschaltetes Sendefilter und ein dem Empfänger vorgeschaltetes Empfangsfilter vorgesehen sind, ist bereits bekannt (Technische Mitteilungen PTT, 1969, H. 9, S. 372 bis 379). Dabei
ist jin eigenes Sende- und ein eigenes Empfangsfilter erforderlich, was insbesondere bei einer häufig angestrebten Verkleinerung der Geräte zu Schwierigkeiten führen kann.
Es sind ferner bereits Tortfrequenz-Fernwirk-Übertragungssysteme bekannt (ETZ-A, 1958, H. 2, S. 40 bis 45), bei denen die Signale in beiden Richtungen gleichzeitig übertragen werden. Dabei sind die Sende- und Empfangsfrequenzen einer Station verschieden und die Verkehrsrichtungen können mit einer Gabel oder einer Frequenzweiche getrennt werden.
Es sind ferner Übertragungseinrichtungen für Fernwirksignale bekannt (SEL-Nachrichten, 1961, H. 3, S. 175 bis 180), bei denen für die Übertragung in beiden Richtungen getrennte Übertragungswege vorgesehen sind. Dabei erfolgt die Übertragung jeweils über ein Aderpaar einer Vierdrahtleitung mit in jeder Station gleicher Sende- und Empfangsfrequenz. Bei diesen Übertragungseinrichtungen sind keine besonderen Maßnahmen vorgesehen, um den Einfluß von Störfrequenzen auf die Übertragung zu vermeiden.
Bei einer Ausführung als Kanalgerät für posteigene Leitungen befinden sich auf beiden Seiten ein Generator für die Sendefrequenz, je ein Trennverstärker, Bandpaß und Empfänger für die Empfangsfrequenr., sowie eine Gabel, die den Generator und den Empfänger entkoppelt und beide mit einer Zweidrahtleitung verbindet. Diese Zweidrahtleitung kann im Verlauf des Übertragungswegs auch in eine Vierdrahtleitung übergehen.
Dem Empfänger ist dabei je ein Trennverstärker und ein Bandpaß zugeordnet. Der Sender weist offenbar kein Filter auf.
Es gibt jedoch Anwendungsfälle, bei denen auch im Sendeweg ein Filter angeordnet sein muß, das die bei der Tastung entstehenden Oberwellen vom Übertragungsweg fernhält.
Es ist ferner bereits eine Gabelschaltung für Fernsprechverbindungen bekannt (DT-AS 1 067868), bei der an die Zweidrahtseite zum einen ein Sendezweig mit einer Sendesperre und zum anderen ein Empfangszweig mit einer Empfangssperre angeschlossen ist und die Sperren mittels einer Steuerspannung gemeinsam und entgegengesetzt gesteuert werden. Die Steuerung erfolgt abhängig von auf der Zweidrahtoder Vierdrahtseite eintreffenden Gesprächen.
Es ist weiterhin bereits eine Endstelle einer TF-Übertragungseinrichtung nach dem Zweidraht-Gleichlage-Verfahren bekannt (Buch »Trägerfrequenz-Einrichtungen für Fernsprechleitungen«, Ausgabe Januar 1942, Siemens & Halske AG, Berlin, Kapitel: »Einfach-Trägerfrequenz-Fernsprech-Zubringergeräte EZ«, S. 66 bis 69), bei der es eine Leitungsweiche, bestehend aus einem Hochpaß und einem Tiefpaß, ermöglicht, daß der Fernleitung außer der Trägerfrequenz ein Niederfrequenzgespräch zugeführt werden kann.
Für den Anschluß an einen Vierdrahtübertragungsweg ist diese Endstelle weder bestimmt noch geeignet.
Weiterhin ist bereits bekannt (CH-PS 235 674), bei einem Übergang von einer Zweidrahtleitung auf eine Vierdrahtleitung an der Zweidrahtleitung einen Tiefpaß anzuordnen, dem als elektronische Umschalter wirkende, überlappungsfrei umschaltbare Verstärker nacheeschaltet sind. Dabei sind die leistungsseitigen Anschlüsse des einen Verstärkers an den ankommenden Teil und die des anderen Verstärkers an den abgehenden Teil des Vierdrahtübertragungsweges angeschlossen.
Die beiden Verstärker werden dort durch Impulse, die den Sendeweg öffnen und durch weitere Impulse, die den Empfangsweg öffnen, gesteuert. Dadurch, daß jeweils nur einer der Wege geöifnet ist, sollen Rückkopplungen zwischen Sende- und Empfangsweg ver-
hindert werden. Der Tiefpaß ist vorgesehen, damit die Schaltfrequenz sich im Übertragungsweg nicht störend bemerkbar macht.
Die bekannte Schaltgabel kann auch bei einem reinen Zweidrahtsystem benutzt werden, um eine
>5 Selbsterregung zu vermeiden. Sie ist u.a. zur Verwendung bei Trägerfrequenzsystemen bestimmt.
Über die Bemessung der Verstärkung zur Einstellung des Pegels an einem Bandpaß ist dieser Literaturstelle nichts zu entnehmen.
Es ist ferner bereits ein Einkanal-Wechselstrom-Telegrafiegerät mit Amplitudenmodulation bekannt (»Einkanal-Wechselstrom-Telegrafiegerät mit Amplitudenmodulation AM-WTl, Siemens & Halske AG, Nr. 1-2250-035; 9621), bei dem der Kanalsende- und Kanalempfangspegel gleich groß sind. Ein gemeinsames Sende- und Empfangsfilter ist dabei nicht vorgesehen, und für den Betrieb in Verbindung mit einer Vierdrahtleitung ist eine Gabelschaltung oder eine Frequenzweiche erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sende- und Empfangseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich mit einem gemeinsamen Sende- und Empfangsfilter realisieren und wahlweise an Zweidraht- oder Vierdrahtübertragungswege anschließen läßt.
Man kann zu diesem Zweck den leitungsseitigen Übertrager des Filters als Gabel ausbilden und sowohl mit der abgehenden, als auch mit der ankommenden Leitung so verbinden, daß beide Leitungen durch die
4P Gabeldämpfung voneinander entkoppelt sind, ferner den geräteseitigen Übertrager des Filters ebenfalls als Gabel ausgestalten und an ihn Sender und Empfänger, die dann durch die Gabeldämpfung entkoppelt sind, anschließen.
Gemäß der Erfindung wird d 2 Sende-Empfangseinrichtung entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 ausgebildet. Dabei kann mit Hilfe eines Steuerkriteriums, das in einer Fernbedienungseinrichtung ohnehin zur Verfugung
steht, während der Sendung eines Tetegramms die abgehende Leitung bzw. während der Empfangsbereitschaft die ankommende Leitung mit dem Filter verbunden und die jeweils nicht benötigte Leitung abgetrennt werden.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß der elektronische Umschalter, der es ermöglicht, bei der Schaffung von Anschlüssen für einen Vierdraht-Übertragungsweg mit einem gemeinsamen Sende-Empfangs-Filter auszukommen und bei An-Schluß einer Zweidrahtleitung die Funktion eines Zweidrahtverstärkers mit Rückkopplungssperre übernimmt, zugleich gewährleistet, daß der Bandpaß im günstigsten Arbeitsbereich betrieben wird. Die zwischen ankommender und abgehender Leitung erzielbare große Rückflußdämpfung gestattet es dabei, die Sende-Empfangseinrichtung auch in größeren Anlagen, insbesondere Fernwirkanlagen, einzusetzen, bei denen eine Vielzahl von Stationen an ein und den-
selben Übertragungsweg angeschlossen sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Bei Ausbildung der Sende-Empfangseinrichtung entsprechend den Merkmalen des Patentanspruchs 6 ergibt sich der Vorteil, daß sich die Sende- und Empfangseinrichtung besonders leicht an unterschiedliche Leitungspegel anpassen läßt, ohne daß dabei die häufig geeichte Einstellung der Schaltverstärker geändert zu werden braucht.
Die Erfindung wird an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Sende-Empfangseinrichtung und
Fig. 2 einen Stromlauf einer Sende-Empfangseinrichtung, die entsprechend Fig. 1 aufgebaut ist.
Für die Übertagung von Melde- und Befehlstelegrammen in Fernwirkanlagen kann man z.B. unverstärkte Vierdraht- oder auch Zweidrahtleitungen vorsehen. Die von einer Fernwirkstation abgegebenen Gleichstromzeichen werden dabei entsprechend Fig. 1 auf der Sendeseite mittels eines Signalsenders 6 in amplitudenmodulierte 3000-Hz-Zeichen umgesetzt und in die abgehende Leitung F-I eingespeist. Auf der Empfangsseite setzt ein Signalempfänger 5 die ankommenden 3000-Hz-Zeichen wieder in Gleichstromzeichen um und gibt diese zur Auswertung an eine in der Figur nicht näher dargestellte Fernwirkeinrichtung.
Die Schaltung nach Fig. 1 enthält den Generator 7 mit dem den Sendemodulator enthaltenden Sender 6, dem Signalempfänger 5, dem Sende- und Empfangsbandpaß 3, sende- und empfangsseitige Schaltverstärker 1 und 2 mit Leitungsübertragern 16 und 26.
Der elektronische Umschalter ist durch die beiden Schaltverstärker 1 und 2 gebildet, die durch das Steuerkriterium St einer in der Figur nicht näher dargestellten Fernwirkstation wechselseitig gesperrt werden können. Da hierbei die Verstärkung des jeweils nicht gesperrten Verstärkers voll zur Verfugung steht, können dafür die Ausgangsstufe des Senders 6 und die Eingangsstufe des Empfängers 5, insbesondere die erste Stufe eines Eingangsverstärkers, entfallen.
Ohne Steuerspannung Si ist der Verstärker 2 gesperrt; der Verstärker 1 ist durchlässig. Ein am ankommenden Teil Fl des Vierdrahtübertragungsweges ankommender 3000-Hz-Zeichenschritt gelangt über den Eingangsübertrager 16, nach Verstärkung im Schaltverstärker 1, zum Bandpaß 3 und weiter zum Signalempfänger 5. Hier wird das Signal weiter verstärkt, gleichgerichtet und steuert, nach einer Korrektur der pegelabhängigen Schrittlänge in einer Regelschaltung, über einen Schmitt-Trigger einen Ausgangstransistor. Dieser gibt über die Leitung E Bezugspotential an die Fernwirkeinrichtung.
Wenn die Fernwirkstation ein Telegramm abgeben will, gibt sie ein in der Fernwirkeinrichtung ohnehin bereits für andere Zwecke, insbesondere zur Charakterisierung einer Sendebefugnis oder Empfangsbereitschaft, vorhandenes Steuerkriterium auf die Leitung St, das den Schaltverstärker 1 sperrt und die Sperrung des Schaltverstärkers 2 aufhebt. Der Sender 6 ist nun betriebsbereit und die Fernwirkstation kann ihr Telegramm über die Leitung S zum Sender 6 geben. Der Sender 6 enthält einen Sendemodulator, der die 3000-Hz-Spannung des Generators 7 tastet. Der getastete 3000-Hz-Ton gelangt über den Bandpaß 3 nach Verstärkung im Schaltverstärker 2 übei den Ausgangsübertrager 26 an den abgehenden Teil Fl des Vierdrahtübertragungsweges.
Nach Telegrammende nimmt die Fernwirkeinrichtung die Steuerspannung St weg. Der Schaltverstärker 2 wird gesperrt, der Schaltverstärker 1 durchlässig. Der Empfänger 5 ist wieder empfangsbereit.
Beim ankommenden Teil Fl des Vierdrahtübertragungsweges ankommende Fernwirkzeichen oder sonstige Spannungen können nicht zum abgehenden Teil des Vierdrahtübertragungsweges gelangen, da sowohl beim Senden als auch bei Empfang immer ein Schaltverstärker gesperrt ist. Dabei ergibt sich eine besonders hohe Sperrdämpfung. Bei der in Fig. 2 gezeigten Sende-Empfangseinrichtung besitzen die Schaltverstärker 1 und 2 einen gemeinsamen Übertrager 9, der zugleich Ausgangsübertrager der empfangsseitigen Verstärkerstufe 1 als auch Eingangsübertrager der sendeseitigen Verstärke kerstufe 2 ist. Dieser Übertrager 9 liegt mit einei Wicklung, an die der Kondensator 92 angeschlossen ist, zugleich am Bandpaß 3 und an den Kollektoren der im Schaltverstärker 1 enthaltenen Transistoren 11 und 12. Übertrager 9 und Kondensator 3 können dabei in den Bandpaß einbezogen werden.
Eine weitere Wicklung des Übertragers 9 ist an die Basisanschlüsse der im zweiten Schaltverstärker 2 enthaltenen Transistoren 21 und 22 geführt.
Die Basisanschlüsse der Transistoren 11 und 12 sind an die symmetrische Sekundärwicklung des
Übertragers 16, die Kollektoren der Transistoren 21 und 22 an die symmetrische Primärwicklung des
Übertragers 26 angeschlossen.
Der Eingangsübertrager 16 der empfangsseitigen Verstärkerstufe 1 und der Ausgangsübertrager 26 der sendeseitigen Verstärkersrufe 2 sind jeweils als Gabelübertrager ausgebildet und Bestandteil einer Gabelschaltung zum Anschluß eines Dienstgeräts.
Dabei bildet der Übertrager 16 zusammen mit der Nachbildung 18 eine Gabelschaltung, mit einem zusätzlichen Ausgang A3 zum Anschließen des Dienstgeräts. Bei der Gabelschaltung, die der Übertrager 26 zusammen mit der Nachbildung 28 bildet, läßt sich das Dienstgerät an den zusätzlichen Eingang £3 anschließen.
Die Primärwicklung des Übertragers 16 und die Nachbildung 18 sind in Serie geschaltet. Bei dieser Serienschaltung liegen die Nachbildung 18 am Anschluß al und die Primärwicklung am Anschluß fl3 des Gabcleingangs £2.
Die Sekundärwicklung des Übertragers 26 und die Nachbildung 28 sind in Serie geschaltet. Bei dieser Serienschaltung liegen die Nachbildung 28 am Anschluß ad und die Sekundärwicklung am Anschluß aA des Gabelausgangs Al.
Beide Übertrager 16 und 26 besitzen Anschlüsse al bzw. o5, die es zusammen mit den Anschlusses ah bzw. aA gestatten, die Übertrager, falls gewünscht, auch als einfache Leitungsübertrager zu betreiben. Der Emitter des Transistors 11 ist über den Widerstand 13, der Emitter des Transistors 12 über den Widerstand 14 an den Kollektor des Transistors 82 geführt. Der Emitter des Transistors 21 liegt über dem Widerstand 23, der Emitter des Transistors 22 übei dem Widerstand 24 am Kollektor des Transistors 81 Die Widerstände 13 und 14 sind durch den stufenweise einstellbaren Widerstand 15, die Widerstände 23 und 24 durch den stufenweise einstellbaren Wider-
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stand 25 überbrückt, so daß sich die Verstärkung der Schaltverstärker einstellen läßt.
Die Steuerpotentiale für die beiden Schaltverstärker 1 und 2 sind dabei durch die Kollektorpotentiale der in einer zweistufigen Steuerschaltung enthaltenen, emitterseitig unmittelbar am Bezugspotential »—« und kollektorseitig je über einen Widerstand 84 bzw. 87 an Versorgungsspannung » + « geführten Transistoren 81, 82 gebildet. Der erste Transistor 81 ist an der Basis durch das Steuerkriterium St steuerbar. Die Basis des zweiten Transistors 82 liegt am Abgriff eines Kollektorspannungsteilers des ersten Transistors 81. Dieser Kollektorspannungsteiler besteht aus den Widerständen 85 und 86.
Die Anordnung der beiden Schaltverstärker zwischen Filter 3 und Leitungen des Vierdrahtübertragungsweges bietet Vorteile für die Anpassung der Geräte an die verschiedenen Leitungsarten und -pegel. So wird der nicht konstante Scheinwiderstandsverlauf des Bandpasses 3 durch die Schaltverstärker gegen die Leitung entkoppelt. Ferner können der sendeseitige Ausgang Al und der empfangsseitige Eingang El, die jeweils unmittelbar am Übertrager liegen, auf hohen Innenwiderstand ausgelegt und daher in vorteilhafter Weise parallel an eine beidseitige mit 600 Ω abgeschlossene Leitung angeschaltet werden. Zur Anschaltung des Geräts am Ende einer Leitung wird der Innenwiderstand durch Anschalten der Widerstände 17 und 27 auf 600 Ω eingestellt.
Außerdem ist auch ein Betrieb an einer Zweidrahtleitung möglich. Hierzu sind der Eingang El (Anschlüsse al und a3) und der Ausgang Al (Anschlüsse aS und a4) parallel zu schalten und miteinander an die Leitung zu legen. Die Schaltverstärker 1 und 2 übernehmen hierbei die Funktion eines Zweidrahtverstärkers mit Rückkopplungssperre. Der Innenwiderstand ist bei dieser Betriebsart ebenfalls auf hochohmig oder auf 600 Ω einstellbar. Zur Einstellung auf hochohmig werden die Widerstände 17 und 27 abgetrennt. Die Einstellung auf 600 Ω erfolgt dadurch, daß nur einer der beiden Widerstände 17 und 27 durch Herausnehmen der Lötbrücken k und / abgetrennt wird. Die Einstellung auf 600 Ω erfolgt dadurch, daß nur einer der beiden Widerstände 17 und 27 angeschaltet wird.
Für eine weitere Anschaltemöglichkeil: sind die Leitungsübertrager 16 und 26 als unsymmetrische Gabeln ausgebildet. Hiermit kann die Sende-Empfangseinrichtung niederohmig in eine Vierdrahtleitung eingeschleift werden, an der noch andere Geräte, z.B. Dienstleistungseinrichtungen, angeschaltet sind. Bei Zweidrahtleitungen sind dabei beide Gabelübertrager in Reihe zu schalten.
Die Anpassung an die Leitungspegel bzw. Anschaltpegel wird ebenfalls in den Schaltverstärkern 1 und 2 vorgenommen. Durch Verändern der Gegenkopplung, mit Hilfe von Lötbrücken, Stufeiischaltern oder Drehwiderständen 15 und 25, läßt sich die Verstärkung sowohl der Sendeseite als auch der Empfangsseite und damit der Sendepegel bzw. die Empfindlichkeit des Empfängers auf die jeweiligen Leitungsverhältnisse einstellen.
Dabei wird die Schaltung zweckmäßigerweise so bemessen, daß beim Senden und beim Empfangen der Fernwirkzeichen annähernd der gleiche Pegel am Sende-Empfangs-Filter 3 liegt und damit das Filter 3 im günstigsten Arbeitsbereich betrieben wird.
Bei dieser Bemessung bereitet es ferner besonders geringe Schwierigkeiten, mit Hilfe der Gabeldämpfung des geräteseitigen Übertragers 40 sicherzustellen, daß der Empfänger auf die vom eigenen Sender kommenden 3000-Hz-Zeichen nicht anspricht.
Bei besonders hohen Anforderungen an die Gabeldämpfung kann auch der Empfänger 5 selbst durch eine passende Sperrschaltung, die mit dem Schaltkriterium St aus der Fernwirkeinrichtung gesteuert wird,
ίο gesperrt werden.
Der als Gabelübertrager ausgebildete Übertrager 40 wird zweckmäßigerweise in den Bandpaß 3 einbezogen. Der Übertrager 40 besitzt die Wicklungen 42 und 43, die jeweils mit einer Anzapfung versehen sind.
"5 Die Wicklungen 42 und 43 sind auf der einen Seite über den Widerstand 1' und auf der anderen Seite über den aus den Teilwiderständen 46 und 47 bestehenden Widerstand 2' miteinander verbunden. Zwischen den Anzapfungen der Wicklungen 42 und 43 liegt der aus den Teilwiderständen 44 und 45 besteherde Widerstand 3.
Die Wicklung 42 ist an die Lötstifte b und c, die weitere Wicklung 43 an die Lötstifte / und g angeschlossen. Zwischen den Verbindungspunkten der Teilwiderstände 44 und 45 einerseits und den Teilwiderständen 46 und 47 andererseits liegt die Versorgungsspannung + , -.
Vom Empfänger 5 ist in der Figur nur ein Teil der Eingangsstufe dargestellt. Diese ist als Gegentaktschaltung mit den Transistoren 51 und 52 ausgebildet. Die Transistoren sind in Emitter-Grundschaltung geschaltet und über die Emitterwiderstände 53, die an Bezugspotential » —« geführt sind, gekoppelt. Zur Verstärkungseinstellung sind die Widerstände 53 und 54 durch das Potentiometer 55 überbrückt. Die Basisanschlüsse der Transistoren 51 und 52 sind an die Lötstifte α und e angeschlossen.
Die Gleichstromarbeitspunkte der Eingangsstufe und der Ausgangsstufe sind so ausgelegt, daß die galvanische Verbindung über den Gabelübertrager möglich ist.
Vom Sender 6 ist in der Figur nur ein Teil der Ausgangsstufe dargestellt, die eine Modulator- oder Verstärkerschaltung sein kann. Die Ausgangsverstärkerstufe enthält die Transistoren 61 und 62, die über die Emitterwiderstände 63 und 64, die durch das Potentiometer 55 gemeinsam überbrückt sind, an Bezugspotential » —« geführt sind. Die Kollektoren der Transistoren 61 und 62 sind an die Lötstifte α und h geführt.
Bei der Sende-Empfangseinrichtung wird für normalen Betrieb der Signalpegel auf —0,9 Np am relativen Pegel 0, d.h. auf einen Pegel —0,9 NpmO eingestellt. Bei gleichzeitiger Benutzung der Leitung
zusammen mit anderen Übertragungssystemen, z.B. zusammen mit einer Einrichtung zur Übertragung von Dienstgesprächen bis 2400 Hz, oder bei mehreren Fernwirk-Kanälen mit verschiedenen Signalfrequenzen, kann es jedoch erforderlich sein, den Signalpegel
auf den von CCIT hierfür vorgeschlagenen Pegel von -1,7 NpmO abzusenken. Der Sender muß dann auf einem um 0,8 Np tieferen Sendepegel und gleichzeitig der Empfänger auf eine um 0,8 Np höhere Empfindlichkeit umgeschaltet werden.
Diese Umschaltung läßt sich auf einfache Weise an der Gabel 4 vornehmen. Die Gabel ist zu diesem Zwecke unsymmetrisch, mit einem Übersetzungsverhältnis von 2,23 entsprechend 0,8 Np, ausgelegt und
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k
mit den passenden Widerständen 1' und 2' abgeschlossen. Der Widerstand 3' ist der Nachbildwiderstand.
Für den Signalpegel —0,9 NpmO liegt der Sender 6 über die Kurzschlußbrücken α bis c und g bis h an der Gabelseite mit der hohen Windungszahl und der Empfänger 6 über die Kurschlußbrücken b bis d und e bis / an der niedrigen Windungszahl.
Mit der Umschaltung auf Signalpegel —1,7 NpmO werden die Gabelsciten vertauscht angeschlossen, so daß der Sender 6 nun über die Kurzschlußbrücken a bis b und /bis h an der niedrigen und der Empfänger 5 über die Kurzschlußbrücke c bis d und e bis g an
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der hohen Windungszahl liegt.
Wenn die an die Gabel angeschaltete Ausgangsstufe mit hohem Ausgangswiderstand und ingeprägtem Kollektorstrom sowie die Eingangsstufe mit hohem Eingangswiderstand und eingeprägter Basis-Emitter-Spannung betrieben werden, stellt sich zu dem jeweiligen Sendepegel die entsprechende Empfängerempfindlichkeit zwangläufig ein.
Die an der Gabel 4 vorgesehene Pegelumschaltung
ίο hat den Vorteil, daß dabei die bei den Schaltverstärkern vorzunehmende Einstellung auf den jeweiligen Anschaltepegel der Leitung, die gegebenenfalls geeicht ist, nicht verändert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
S. . W

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Sende- und Empfangseinrichtung zur Datenübertragung, bei der ein Sender mit einem Generator für die Sendefrequenz, ein Bandpaß und ein Empfänger für die Empiangsfrequenz sowie eine Gabel vorgesehen sind, wobei die Gabel den Generator und den Empfänger mit einer Zweidrahtleitung verbindet, die in eine Vierdrahtleitung übergehen kann, und die Datenübertragung durch Trägerfrequenz-Amplitudenmodulation erfolgt, gekennzeichnet durch die Gesamtheit folgender Merkmale:
a) die Sende- und Empfangsfrequenz sind gleich, und die Übertragung erfolg* jeweils nur in einer Richtung;
b) der Bandpaß (3) ist in der Zweidrahtleitung angeordnet;
c) dem Bandpaß (3) sind als elektronische Um- ^0 schalter wirkende, überlappungsfrei umschaltbare Verstärker (1, 2) nachgeschaltet, die in Abhängigkeit von einem die Sendeoder Empfangsbereitschaft der Sende- und Empfangseinrichtung charakterisierenden as Steuerkriterium (St) gesteuert werden und deren Verstärkung derart bemessen ist, daß sich beim Senden und beim Empfangen annäherend der gleiche Pegel am Bandpaß (3) einstellt;
d) im Falle eines Vierdrahtübertragungsweges sind die leitungsseitigen Anschlüsse des einen Verstärkers (1) an den ankommenden Teil (Fl) und die des anderen Verstärkers (2) an den abgehenden Teil (Fl) des Vierdraht-Übertragungsweges angeschlossen;
e) im Falle eines Zweidrr.htübertragungsweges sind die leitungsseitigen Anschlüsse der Verstärker (1,2) einander parallelgeschaltet und an den Zweidrahtübertragungsweg angeschlossen.
2. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärker stromgegengekoppelte Gegentaktschaltungen in Emitter-Grundschaltung sind, bei denen die Emitter jeweils über einen Ernitterwiderstand (13,14 bzw. 23,24) jeweils an ein Steuerpotential geführt sind.
3. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerpotentiale durch die Koiiektorpotentiale der in einer zweistufigen Steuerschaltung enthaltenen emitterseitig, insbesondere unmittelbar, an Bezugspotential ( —) und kollektorseitig je über einen Widerstand an Versorgungsspannung (+) geführten Transistoren (81, 92) gebildet sind, von denen ein erster Transistor (81) an der Basis durch das Steuerkriterium (Si) steuerbar ist und die Basis des zweiten Transistors (82) am Abgriff eines KollektGrspannungsteilers (85, 86) des ersten Transistors (81) liegt.
4. Sende- und Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Bandpaß (3) liegender Übertrager (9) zugleich Ausgangsübertrager des empfangsseitigen Verstärkers (1) als auch Eingangsübertrager des sendeseitigen Verstärkers (2) ist.
5. Sende- und Empfangseinrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsübertrager (16) des empfangsseitigen Verstärkers (1) und der Ausgangsübertrager (26) des sendeseitigen Verstärkers (2) jeweils als Gabelübertrager ausgebildet und Bestandteil einer Gabelschaltung zum Anschluß eines Dienstgeräts sind.
6. Sende- und Empfangseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschaltung unsymmetrisch bemessen und an ihren Zweigen angepaßt mit Abschlußwiderständen abgeschlossen ist und daß der Sender (6) mit hohem Ausgangswiderstand und eingeprägtem Ausgangsstrom und der Empfänger (5) mit hohem Eingangswiderstand und eingeprägter Eingangsspannung betrieben sind und daß die Anschaltung des Empfängers (5) und des Senders (6) an die abgeschlossenen Zweige vertauschbar ist.
DE19712119411 1971-04-21 1971-04-21 Sertde-Empfangseinrichtung zur Datenübertragung Expired DE2119411C3 (de)

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DE2119411B2 DE2119411B2 (de) 1976-07-29
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