DE3019606C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B6/00—Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
- A61B6/02—Arrangements for diagnosis sequentially in different planes; Stereoscopic radiation diagnosis
- A61B6/03—Computed tomography [CT]
- A61B6/032—Transmission computed tomography [CT]
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zerteilen
eines Blockes aus gefrorenem, insbesondere tiefgefrorenem
Lebens- oder Futtermittel, wie Fisch, Fleisch, Gemüse oder
dergleichen, in kleinere Einheiten mittels mehrerer
zueinander paralleler, kreisscheibenförmiger, rotierender
Trennblätter, insbesondere Kreissägeblätter, bei dem der
Block unter die oberhalb einer Plattform angeordneten
Trennblätter geschoben wird.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
Manche Lebensmittel, aber auch Futtermittel, wie Fisch,
Fleisch, Gemüse werden zu Blöcken tiefgefroren, dann
schrittweise in kleinere quaderförmige Einheiten, und zwar
in Riegel, Platten oder Stäbchen zerschnitten. Dabei wird
gefordert, daß möglichst wenig Schnittverlust entsteht.
Diese Forderung hat man schon zufriedenstellend mit einem
Verfahren und einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß im Gegensatz zu früheren Verfahren und
Vorrichtungen die Trennblätter nicht von unten die
Plattform durchgreifen, sondern oberhalb der geschlossen
ausgebildeten Plattform angeordnet sind. Auf diese Art und
Weise wird verhindert, daß der beim Zerteilen nicht zu
vermeidende Verschnitt unter die Plattform gelangt und
verlorengeht. Da der Verschnitt oberhalb der Plattform
verbleibt, ist es möglich, ihn aufzufangen und den
kleineren Einheiten wieder zuzuführen. Darüber hinaus ist
es bei Anordnung der Trennblätter oberhalb der Plattform
möglich, diese verhältnismäßig dünn auszuführen und ihnen
eine ausreichende Steifigkeit dadurch zu verleihen, daß
sie bis auf einen der Dicke der Blöcke entsprechenden Rand
zwischen Flanschen eingespannt sind (DE-PS 35 12 488 und
DE-PS 35 27 620).
In der Praxis hat sich gezeigt, daß es beim Zerteilen der
Blöcke zu Unregelmäßigkeiten insofern kommen kann, als sich
die Trennblätter infolge einer örtlichen Verhärtung im
Block verformen und größere Stücke aus dem Block
herausreißen. Darüber hinaus kann es dazu kommen, daß
kleinere Einheiten mit erhöhter Geschwindigkeit den
Schneidbereich verlassen und sich beim Aufprall verformen
und/oder den weiteren Transport stören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zu schaffen, mit dem bzw. mit der es
möglich ist, Blöcke mit örtlich unterschiedlicher Härte
störungsfrei zu schneiden.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig dadurch gelöst, daß die
Blöcke mittels der Trennblätter bis auf dünne Stege
durchtrennt und durch nachgeordnete Trennelemente die
Stege durchtrennt werden, wobei die Durchtrennung der Stege
bereits beginnt, wenn die Blöcke noch mittels der
Trennblätter durchtrennt werden.
Vorrichtungsmäßig wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Trennblätter mit ihrem peripheren Rand in einem derart
kleinen Abstand von der Auflagefläche der Plattform
angeordnet sind, daß der Block zum größeren Teil bis auf
dünne Stege durchtrennt wird, und in Transportrichtung des
Blockes hinter den Trennblättern mit diesen fluchtend
ausgerichtete, die Spalte zwischen der Auflagefläche und
den mit Abstand dazu angeordneten Rändern der Trennblätter
überbrückende Trennelemente zur Durchtrennung der Stege
angeordnet sind.
Da bei der Erfindung im Bereich der Trennblätter keine
vollkommende Durchtrennung des Blockes in kleinere Einheiten
erfolgt, verlassen die nur noch über die dünnen Stege
verbundenen kleineren Einheiten als zusammenhängende Einheit
den Bereich der Trennblätter. Erst im Bereich der außerhalb
des Wirkungsbereichs der Trennblätter angeordneten
Trennelemente erfolgt die vollkommende Durchtrennung. Deshalb
können einzelne Einheiten, in denen die Trennblätter auf
härtere Stellen auftreffen, durch die Trennblätter nicht aus
dem Bereich der Trennblätter herauskatapultiert werden. Eine
Beschädigung der kleineren Einheiten sowie eine Störung des
weiteren Transportes wird auf diese Art und Weise wirksam
verhindert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens bestehen
beispielsweise darin, daß für die Durchtrennung der Stege
im Transportweg der Blöcke ortsfest angeordnete Messer
verwendet werden.
Als zweckmäßig für den weiteren Transport hat sich
erwiesen, wenn die Auflagefläche für die durchtrennten
kleineren Einheiten in gegeneinander höhenversetzte
Transportbahnen übergeht, die mit den Zwischenräumen
zwischen den Trennblättern fluchtend ausgerichtet sind.
Durch das Höhenversetzten der benachbarten kleineren
Einheiten gegeneinander wird verhindert, daß nach dem
Durchtrennen die Einheiten wieder zusammenfrieren.
Auch bei der Erfindung ist von Vorteil, wenn, wie an sich
bekannt, in Transportrichtung hinter den Trennblättern und
oberhalb der Auflagefläche und/oder der Transportbahnen
Niederhalter für die durchtrennten Blöcke vorgesehen sind.
Die Niederhalter können mit ihren an den Blöcken bzw.
kleineren Einheiten wirksamen Teilen als gegeneinander
versetzte Rollen ausgebildet sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Durchtrennen von Blöcken
in schematischer Darstellung in Seitenansicht
und
Fig. 2 zwei Alternativen eines Trennblattes im axialen
Halbschnitt.
Oberhalb einer Plattform 1 sind auf einer angetriebenen
Welle 2 mehrere kreisscheibenförmige Trennblätter 3 zwischen
Versteifungsflanschen 4 mit gegenseitigem Abstand
voneinander eingespannt angeordnet. Der periphere Rand 5
eines jeden Trennblattes 3 ist mit geringem Abstand von
der Auflagefläche 6 der Plattform 1 angeordnet. Fluchtend
mit jedem Trennblatt 3 ist ein bis zur Auflagefläche 6
reichendes Trennelement 8 in Form eines Keilmessers
unmittelbar hinter jedem Trennblatt 3 angeordnet. An die
Auflagefläche 6 schließen sich höhenversetzte
Transportbahnen 9, 10 an, deren Breite dem Abstand der
Trennblätter 3 entspricht und die mit den Zwischenräumen
zwischen den Trennblättern 3 fluchten. Bei jeder dieser
Transportbahnen 9, 10 sind hintereinander ein kleinerer
Rollensatz 11, 12 und ein größerer Rollensatz 13, 14 als Niederhalter
vorgesehen. Die Rollen 11, 12, 13, 14 sind den einzelnen
Transportbahnen 9, 10 zugeordnet. Aufgrund unterschiedlicher
Durchmesser der einzelnen Rollen 11, 12, 13, 14 wird die
Höhenversetzung der Transportbahnen 9, 10 ausgeglichen, so
daß die Rollen 11, 12, 13, 14 den gleichen Abstand von der
Auflagefläche der Transportbahnen 9, 10 haben.
Die Trennblätter 3 haben den in Fig. 2 dargestellten
Aufbau. Über einen konischen Ringabschnitt 27 gehen sie in
den verhältnismäßig dünnen äußeren Bereich 28 über, der beim
links dargestellten Ausführungsbeispiel an seinem peripheren
Rand 25 und einem sich daran anschließenden Ringbereich auf
beiden Seiten des Trennblattes mit Diamantstaub belegt ist
und beim rechts dargestellten Ausführungsbeispiel radial von
außen gestaucht, z. B. gerändelt oder mit gestauchten Zähnen
versehen ist. In beiden Fällen kann das Trennblatt 3 deshalb
spanabhebend wirksam werden.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Zu zerteilende quaderförmige Blöcke bzw. Platten 15 werden
an ihrer Hinterkante von Mitnehmern 16 hintergriffen und
vorgeschoben, die an einer umlaufenden Transportkette 17
angeordnet sind und eine rostartige Plattform 18 von unten
durchgreifen. Wie Fig. 1 zeigt, durchtrennen die
Trennblätter 3 die Platten 15 nicht vollkommen, sondern
lassen dünne Stege 19 stehen. Diese dünnen Stege 19
werden von den nachgeordneten Keilmessern 8 durchtrennt,
deren Form aus Fig. 1 ersichtlich ist. Bei dieser
vollkommenen Durchtrennung erfolgt die Höhenversetzung der
so erhaltenen einzelnen kleineren Einheiten im Bereich der
Transportbahnen 9, 10. Dabei sorgen die als Niederhalter
wirksamen Rollen 11, 12, 13, 14 dafür, daß diese
Höhenversetzung und der weitere Transport störungsfrei
verlaufen. Im gesamten Bereich, also auch im Bereich der
Trennblätter 3, bleiben die Blöcke 15 und/oder kleineren
Einheiten wegen der verbliebenen Stege 19 unter Kontrolle.
Zu einem Herausschleudern einzelner Teile kann es nicht mehr
kommen.
Claims (8)
1. Verfahren zum Zerteilen eines Blockes aus
gefrorenem, insbesondere tiefgefrorenem Lebens- oder
Futtermittel, wie Fisch, Fleisch, Gemüse oder dergleichen,
in kleinere Einheiten mittels mehrerer
parallel angeordneter kreisscheibenförmiger rotierender
Trennblätter, insbesondere Kreissägeblätter, bei dem der
Block unter die oberhalb einer Blattform angeordneten
Trennblätter geschoben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Block
mittels der Trennblätter bis auf dünne Stege durchtrennt
wird und durch nachgeordnete Trennelemente die Stege
durchtrennt werden, wobei die Durchtrennung der Stege
bereits beginnt, wenn der Block noch mittels der
Trennblätter durchtrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß für die
Durchtrennung der Stege im Transportweg des Blockes
ortsfest angeordnete Messer verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß nach der
Durchtrennung die kleineren Einheiten beim weiteren
Transport gegeneinander höhenversetzt werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 3,
bestehend aus einer eine Auflagefläche (6) für den zu
zerteilenden Block (15) aufweisenden Plattform (1),
oberhalb der Plattform (1) und parallel zueinander
angeordneten, rotierend angetriebenen Trennblättern (3),
insbesondere Kreissägeblättern und auf den Block (1)
einwirkenden Vorschubmitteln (16, 17),
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennblätter (3) mit ihrem peripheren Rand (5) in einem
derart kleinen Abstand von der Auflagefläche (6) der
Plattform (1) angeordnet sind, daß der Block (1) zum
größten Teil bis auf dünne Stege (19) durchtrennt wird,
und in Transportrichtung (7) des Blockes (15) hinter den
Trennblättern (3) mit diesen fluchtend ausgerichtete, die
Spalte zwischen der Auflagefläche (6) und den mit Abstand
dazu angeordneten Rändern (5) der Trennblätter (3)
überbrückende Trennelemente (8) zur Durchtrennung der Stege
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennelemente (8) stationär angeordnete Messer sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflagefläche (6) in gegeneinander höhenversetzte
Transportbahnen (9, 10) übergeht, die mit den Zwischenräumen
zwischen den Trennblättern (3) fluchtend ausgerichtet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in
Transportrichtung (7) hinter den Trennblättern (3) und
oberhalb der Auflagefläche (6) und/oder der Transportbahnen
(9, 10) Niederhalter (11, 12, 13, 14) für die durchtrennten
Blöcke (15) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Niederhalter (11, 12, 13, 14) mit ihren an den Blöcken (15)
wirksamen Teilen als gegeneinander höhenversetzte Rollen
ausgebildet sind.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19803019606 DE3019606A1 (de) | 1980-05-22 | 1980-05-22 | Schichtgeraet zur herstellung von transversalschichtbildern |
| US06/250,060 US4377868A (en) | 1980-05-22 | 1981-04-01 | Tomograph for the production of transverse layer images |
| FR8108010A FR2482854A1 (fr) | 1980-05-22 | 1981-04-22 | Appareil tomographique pour l'etablissement d'images tomographiques en couches transversales d'un objet |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
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| DE3019606C2 true DE3019606C2 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6103083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803019606 Granted DE3019606A1 (de) | 1980-05-22 | 1980-05-22 | Schichtgeraet zur herstellung von transversalschichtbildern |
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| FR (1) | FR2482854A1 (de) |
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1981
- 1981-04-01 US US06/250,060 patent/US4377868A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1981-05-22 JP JP7789381A patent/JPS5720255A/ja active Pending
Also Published As
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| US4377868A (en) | 1983-03-22 |
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