[go: up one dir, main page]

DE3018869A1 - Einrichtung zum erzeugen laengs- und profilkorrigierter zahnflanken an einer zahnradschleifmaschine - Google Patents

Einrichtung zum erzeugen laengs- und profilkorrigierter zahnflanken an einer zahnradschleifmaschine

Info

Publication number
DE3018869A1
DE3018869A1 DE19803018869 DE3018869A DE3018869A1 DE 3018869 A1 DE3018869 A1 DE 3018869A1 DE 19803018869 DE19803018869 DE 19803018869 DE 3018869 A DE3018869 A DE 3018869A DE 3018869 A1 DE3018869 A1 DE 3018869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
correction
longitudinal
grinding
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803018869
Other languages
English (en)
Inventor
Hansjörg Au Bickel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maag Zahnrader und Maschinen AG
Original Assignee
Maag Zahnrader und Maschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maag Zahnrader und Maschinen AG filed Critical Maag Zahnrader und Maschinen AG
Publication of DE3018869A1 publication Critical patent/DE3018869A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/02Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding
    • B23F5/06Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding the tool being a grinding disc with a plane front surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/002Modifying the theoretical tooth flank form, e.g. crowning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Titel: Einrichtung zum Erzeugen längs- und profil-
  • korrigierter Zahnflanken an einer Zahnradschleifmaschine Einrichtung zum Erzeugen längs- und profilkorrigierter Zahnflanken an einer Zahnradschleifmaschine Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erzeugen längs-und profilkorrigierter Zahnflanken an einer Zahnradschleifmaschine, bei der mit einem in Achsrichtung des zu schleifenden Zahnrades hin- und herbewegbaren Längsschlitten und einem quer dazu hin- und herbewegbaren Wälzschlitten eine Längskorrekturschablone bzw. eine Profilkorrekturschablone antriebsverbunden ist und diese Schablonen über Taster Stellgrößen liefern, die nach einer hydraulischen Übermittlung in mechanische Bewegungen zurückübersetzt und als summierte Stellgrößen in Axialverschiebungen einer Schleifscheibe umgesetzt werden.
  • Profilkorrekturen, auch als Profilballigkeit bezeichnet, und Längskorrekturen, auch als Längsballigkeit bezeichnet, sind gewollte Abweichungen von der theoretisch richtigen Form der Zahn flanken von Zahnrädern. Längskorrekturen bestehen im allgemeinen darin, daß das gesamte Zahnprofil in den an die Stirnflächen des Zahnrades angrenzenden Bereichen jeder einzelnen Zahnflanke zurückgenommen ist. Profilkorrekturen bestehen dagegen im allgemeinen darin, daß das Zahnprofil in einer Fußzone und in einer Kopfzone vom Evolventenprofil abweicht. Es ist üblich, derartige Längs- und Profilkorrekturen beim Wälzschleifen von Zahn flanken durchzuführen.
  • Aus der DE-PS 1 230 650, insbesondere Fig.7, ist eine Einrichtung der beschriebenen Gattung an einer mit zwei Schleifscheiben nach dem Wälzverfahren arbeitenden Zahnradschleifmaschine bekannt, bei der zwei Längskorrekturschablonen und zwei Profilkorrekturschablonen, je eine für jede Schleifscheibe, von Tastern abgetastet werden, die an der Kolbenstange je einer primärseitigen Kolbenzylindereinheit angeordnet sind.Jeder der beiden Schleifscheiben sind zwei sekundärseitige Kolbenzylindereinheiten zugeordnet, eine für die Längskorrektur und eine für die Profilkorrektur, und diese beiden Kolbenzylindereinheiten wirken auf zwei um eine gemeinsame Achse an einem Schleifkopfträger schwenkbar gelagerte Hebel derart ein, daß sich die vorn den Kolbenzylindereinheiten bewirkten Auslenkungen dieser Hebel summieren und in eine Axialverschiebung einer Gewindespindel- umsetzen, die einen Schleifkopf mit der zugehörigen Schleifscheibe in deren Achsrichtung verschiebt. Die primärseitigen Kolbenzylindereinheiten sind mit je einer sekundärseitigen Kolbenzylindereinheit durch hydraulische Leitungen verbunden.
  • Die bekannte Einrichtung hat sich im Prinzip bewährt, doch ergeben sich Ungenauigkeiten einerseits daraus, daß die verhältnismäßig langen hydraulischen Leitungen zwischen den primärseitigen und den sekundärseitigen Kolbenzylindereinheiten unterschiedlichen Temperatureinflüssen ausgesetzt sein können und andererseits daraus, daß bei der mechanischen Summation der von den beiden sekundärseitigen Kolbenzylindereinheiten gelieferten Stellgrößen ein ungünstiges Verhältnis zwischen der Größe der Kolbenbewegungen einerseits und der Schwenkungen der zugehörigen Hebel andererseits kaum zu vermeiden ist und auch bei diesen Hebeln Temperaturänderungen einen Einfluß ausüben können, der bei hohen Genauigkeitsanforderungen an die Zahnflanken nicht vernachlässigt werden darf.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, daß sie besonders hohen Anforderungen an die Genauigkeit der an Zahn flanken ausgeführten Längs- und Profilkorrekturen genügt.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit den Schablonen zusammenwirkenden Taster mit elektrischen Signalgebern verbunden sind, die über ein die Signale für Längskorrektur und für Profilkorrektur auf elektrischem Wege summierendes Steuergerät an einen Stellgeber angeschlossen sind, der entsprechend den von ihm empfangenen Summensignalen eine hydraulische Kolbenzylindereinheit steuert, welche sowohl die für Längskorrekturen wie die für Profilkorrekturen erforderlichen Axialbewegungen der zugehörigen Schleifscheibe bewirkt und mit einem Weggeber verbunden ist, der die von der Kolbenzylindereinheit tatsächlich erzeugten Bewegungen an das Steuergerät zurückmeldet und dort nötigenfalls Stellungskorrektursignale für den Stellgeber auslöst.
  • Die elektrische Signalübertragung von den Signalgebern zum Steuergerät und von diesem zum Stellgeber hat den Vorteil, von Temperaturänderungen, die an einer Zahnradschleifmaschine auftreten können,- unabhängig zu sein. Die elektrische Summation der Signale für Längs- und Profilkorrektur im Steuergerät läßt sich bei geringem Aufwand mit hoher Genauigkeit und vernachlässigbar geringer Trägheit durchführen, so daß der bzw. jeder Schleifscheibe von der zugehörigen Kolbenzylindereinheit die erforderlichen Axialbewegungen mit sehr geringen Fehlern erteilt werden, und diese Fehler werden anhand der vom Weggeber gelieferten Rückmeldung vom Steuergerät automatisch kompensiert.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich ebenso wie die bekannte gattungsgemäße Einrichtung besonders für eine Zahnradschleifmaschine mit zwei Schleifscheiben, die mit je einer Gewindespindel verbunden sind, wobei diese Gewindespindeh gegensinnige Steigungen aufweisen, für Grobverstellungen drehbar und für die Längs- und Profilkorrekturen mittels getrennter Kolbenzylindereinheiten axial verschiebbar sind. Bei einer solchen Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung sind die beiden Gewindespindeln vorzugsweise durch eine Kupplung axial gegeneinander verschiebbar zu gemeinsamer Drehung verbunden. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, beide Gewindespindeln für Grobverstellungen der Schleifscheiben mittels eines gemeinsamen Antriebes zu drehen, ohne daß anschließende, für Längs- und/oder Profilkorrekturen erforderliche Feinverstellungen an Genauigkeit einbüßen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beschrieben. Es zeigt: Fig.1 eine Schrägansicht einer Zahnradschleifmaschnne mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig.2 Teile der erfindungsgemäßen Einrichtung in einem vergrößerten Ausschnitt aus Fig.1, Fig.3 ein weiteres Teil der erfindungsgemäßen Einrichtung in einem weiter vergrößerten Ausschnitt aus Fig.1, Fig.4 bis 4b die Durchführung'von Profilkorrekturen mit der erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • Die in Fig.1 dargestellte Zahnradschleifmaschine hat ein Maschinenbett 10, auf dem ein Längsschlitten 12 längs, d.h. parallel zur Achse A-A des zu schleifenden Werkstückes W, verschiebbar geführt ist. Zum Hin- und Herschieben des Längsschlittens 12 ist ein nicht dargestellter Antrieb üblicher Bauart vorgesehen.
  • Auf dem Längsschlitten 12 ist ein Wälzschlitten 14 quer zur Achse A-A verschiebbar geführt. An dem Längsschlitten 12 ist seitlich ein Kurbeltrieb 16 angebaut, der mit einem exzentrisch einstellbaren Kulissenstien 18 den Wälzschlitten 14 in hin- und hergehende Querbewegungen versetzt. Auf dem Wälzschlitten 14 ist um die Achse A-A drehbar ein Aufspanndorn 20 gelagert, der das Werkstück W trägt und über einen nicht dargestellten Teilkopf bekannter Bauart mit einem Rollbogen 22 verbunden ist.
  • Auf dem Längsschlitten 12 ist parallel zum Wälzschlitten 14 ein Rollbandständer 24 verschiebbar geführt, der durch Rollbänder 26 mit dem Rollbogen 22 verbunden ist. Wird der Wälzschlitten 14 auf dem Längsschlitten 12 hin- und herbewegt, während der Rollbandständer 24 in bezug auf den Längsschlitten 12 stillsteht, so führt das Werkstück W eine Abwälzbewegung aus, die sich aus der Querbewegung des Wälzschlittens 14 und einer überlagerten Drehung des Werkstückes W um die eigene Achse A-A zusammensetzt.
  • Am Rollbandständer 24 ist ein Kulissenstein 28 gelagert, der in einer am Maschinenbett 10 einstellbar befestigten Kulisse 30 geführt ist. Wenn das Werkstück W, wie in Fig.1 dargestellt, eine Schrägverzahnung aufweist, dann wird die Kulisse 30 in einem mit dem Zahnschrägungswinkel übereinstimmenden Winkel in bezug auf die Achse A-A eingestellt. Längs der Achse A-A hin- und hergehende Bewegungen des Längsschlittens 12 haben dann zur Folge, daß der Rollbandständer 24 hin- und hergehende Querbewegungen auf dem Längsschlitten 12 ausführt und infolgedessen über den Rollbogen 22 dem Werkstück W zusätzliche hin-und hergehende Teildrehungen vermittelt, die sich den durch hin- und hergehende Querbewegungen des Wälzschlittens 14 hervorgerufenen Teildrehungen überlagern.
  • Auf dem Maschinenbett 10 ist ferner ein Maschinenständer 32 um eine senkrechte Achse V-V schwenkeinstellbar angeordnet. Am Maschinenständer 32 ist ein waagerechter Querbalken 34 in der Höhe einstellbar geführt. Der Querbalken 34 trägt zwei zueinander symmetrisch gestaltete Schleifkopfträger 36, die gegensinnig längs des Querbalkens 34 verstellbar sind. An jedem Schleifkopfträger 36 ist ein Schleifkopf 38 höheneinstellbar geführt. An jedem Schleifkopf 38 ist eine tellerförmige Schleifscheibe 40 gelagert.
  • An jedem der beiden Schleifköpfe 38 ist ein Abrichtgerät 42 angeordnet; dieses Gerät ist nur an dem in Fig.1 vom Betrachter aus weiter hinten angeordneten Schleifkopfträger 36 erkennbar, da der vordere Schleifkopfträger 36 samt an ihm angeordneten Bauteilen der Übersichtlichkeit halber nur teilweise dargestellt ist.
  • Jedem der beiden Schleifkopfträger 36 ist für seine Verstellung längs des Querbalkens 34 eine Gewindespindel 44 zugeordnet, die mittels einer Kugelführung 46 im Querbalken 34 um etwa 1mm axial verschiebbar gealgert ist und in Schraubeingriff mit einer Spindelmutter 48 steht, welche am betreffenden Schleifkopfträger 36 befestigt ist. Die beiden Gewindespindeln 44 haben gegensinnige Gewinde, fluchten miteinander und sind zu gemeinsamer Drehung durch eine Kupplung 50 miteinander verbunden, ohne dadurch in ihrer axialen Relativverschiebbarkeit behindert zu sein.
  • Jede der beiden Gewindespindeln 44 ist durch einen am Querbalken 34 gelagerten Hebe152 gelenkig mit der Kolbenstange 54 einer hydraulischen Kolbenzylindereinheit 56 verbunden, um von dieser die erforderlichen Axialverschiebungen für Längs- und Profilkorrekturen der von der zugehörigen Schleifscheibe 40 zu schleifenden Zahnflanken des Werkstücks W zu erhalten. Solange die beiden Kolbenzylindereinheiten 56 eine bestimmte Stellung einnehmen, sind die Gewindespindeln 44 an Axialverschiebungen gehindert.
  • Die eine, in Fig.1 rechte Gewindespindel 44 ist mit einem am Querbalken 34 befestigten Motor 58 gekuppelt, mittels dessen sich die beiden Gewindespindeln 44, während sie in axialer Richtung festgehalten sind, gemeinsam drehen lassen, um die beiden Schleifkopfträger 36 gegensinnig zu verschieben. Solche Verschiebungen der Schleifkopfträger 36 können die Größenordnung von 200mm erreichen und dienen dazu, den Abstand der beiden Schleifscheiben 40 voneinander der Zahnteilung des Werkstücks W anzupassen.
  • Am Maschinenbett 10 ist ein insgesamt als Längskorrekturgeber 60 bezeichnetes Gerät angeordnet, in dem eine im rechten Winkel zur Achse A-A angeordnete Welle 62 gelagert ist. Die Welle 62 trägt eine Trommel 64, die dreheinstellbar auf ihr befestigt und durch ein Seil 66 mit dem Längsschlitten 12 verbunden ist. Durch eine Spiralfeder ist die Welle 62 derart vorgespannt - gemäß Fig.1 im Uhrzeigersinn - , daß die Trommel 64 das Seil 66 straff hält. Die Trommel 64 weist zwei in axialem Abstand nebeneinander angeordnete Längskorrekturschablonen 68 auf, die je einer der beiden Schleifscheiben 40 zugeordnet sind. Jede der beiden Längskorrekturschablonen 68 setzt sich zusammen aus einer segmentförmigen Zahnkopfschablone 68a und einer ebenfalls segmentförmigen Zahnfußschablone 68f, die beide winkeleinstellbar an einer an der Trommel 64 ausgebildeten kreisförmigen Grundscheibe 68g befestigt sind. Das genaue Einslen der Zahnkopf- und Zahnfußschablonen 68a und 68f ist durch an der Grundscheibe 68g ausgebildete Winkel skalen 70 erleichtert.
  • Zum Längskorrekturgeber 60 gehören ferner zwei Taster 72, die als unabhängig voneinander schwenkbare, abgewinkelte Hebel ausgebildet sind, je eine der beiden Längskorrekturschablonen 68 abtasten und die dabei auftretenden Bewegungen auf je einen Signalgeber 74 übertragen. Die beiden Signalgeber 74, von denen der eine der linken und der andere der rechten Schleifscheibe 40 zugeordnet ist, verwandeln - beispielsweise elektroinduktiv - die Bewegungen der Taster 72 in elektrische Signale, die über getrennte Leitungen 76 einem Steuergerät 78 zugeführt werden.
  • In entsprechender Weise ist dem Wälzschlitten 14 gemäß Fig.1 ein Profilkorrekturgeber 80 zugeordnet. Zu diesem gehört eine Welle 82, die unmittelbar mit dem Kurbeltrieb 16 verbunden ist und eine Trommel 84 mit zwei in axialem Abstand nebeneinander angeordneten Profilkorrekturschablonen 86 trägt. Die beiden Profilkorrekturschablonen 86 bestehen aus je einer kreisförmigen Grundscheibe sowie je zwei auf dieser eisntellbar befestigten Schablonensegmenten, die aus Platzgründen in Fig.1 nicht einzeln bezeichnet sind. Zum Profilkorrekturgeber 80 gehören ferner zwei Taster 88, die unabhängig voneinander senkrecht verschiebbar sind, je eine der beiden Profilkorrekturschablonen 86 abtasten und die dabei auftretenden Bewegungen auf je einen Signalgeber 90 übertragen. Die beiden Signalgeber 90, von denen wiederum der eine der linken und der andere der rechten Schleifscheibe 40 zugeordnet ist, verwandeln - wiederum elektroinduktiv - die Bewegungen der Taster 90 in elektrische Signale, die über getrennte Leitungen 92 dem Steuergerät 78 zugeführt werden.
  • Am Maschinenbett 10 oder in dessen Nähe ist ein Pumpenaggregat 94 aufgestellt, das über Druckleitungen 96 und Rücklaufleitungen 98 sowie je ein Paar Stellglieder 100 in Gestalt von 3/4-Wegeventilen an die beiden Kolbenzylindereinheiten 56 angeschlossen ist, welche in der beschriebenen Weise mechanisch mit je einem der beiden Schleifköpfe 38 verbunden sind. In den Rücklaufleitungen 98 ist zwischen jedem Paar Stellglieder 100 und dem Pumpenaggregat 94 ein einstellbares Druckhalteventil 102 angeordnet. Die Stellglieder 100 sind mechanisch mit je einem Stellgeber 104 verbunden, der über eine elektrische Leitung 106 vom Steuergerät 78 betätigbar ist.
  • Die Kolbenstange 54 jeder der beiden doppeltwirkenden Kolbeneylindereinheiten 56 ist mit einem Weggeber 108 verbunden, der über eine Rückmeldeleitung 110 elektrisch an das Steuergerät 78 angeschlossen ist.
  • In Fig.4 ist von dem Werkstück W ein Zahn Z dargestellt, dessen Zahnflanken in ihrem mittleren Bereich die Form einer Evolvente ev haben, im Bereich des Zahnkopfes und des Zahnfußes jedoch eine Kopfkorrektur ka bzw eine Fußkorrektur kf aufweisen sollen.
  • Die Kopfkorrektur erstreckt sich vom Zahnkopfpunkt A* bis zu einem Punkt B*. Vom Punkt B* bis zu einem Punkt C* folgt das Profil der in Fig.4 mit einer kräftigen Linie dargestellten Zahnflanke der Evolvente ev. Vom Punkt C* über einen Punkt D* bis zum Zahnfußpunkt F* erstreckt sich die Fußkorrektur kf.
  • Die Eingriffsstrecke reicht vom Punkt A* nur bis Punkt D*, während der Abschnitt D* bis F* nur einen Übergang zu einer Zahnfußausrundung darstellt.
  • Fig. 4a zeigt ein mit einem üblichen Evolventenprüfgerät aufgenommenes, jedoch in der Ordinate stark überhöhtes Profilprüfbild, in dem die Evolvente ev und der ihr folgende Profilabschnitt von B bis C als waagerechte Gerade erscheint. Die Eingriffsstrecke ist, ebenfalls in der Waagerechten, mit e bezeichnet.
  • Fig.4b zeigt eine der Profilkorrekturschablonen 86 mit Grundscheibe 86g, Zahnkopfschablone 86a und Zahnfußschablone 86f 0 sowie eine Tastrolle t, die entsprechend den Punkten A* bis F* mit A' bis F' bezeichnet sind.
  • Die verschiedenen Funktionen der beschriebenen Einrichtung lassen sich an einem Schaltpult 112 einstellen, das in Fig.1 neben einer Anzeigetafel 114 angedeutet ist.
  • Ein verschiedenen Winkelstellungen

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e f ffi Einrichtung zum Erzeugen längs- und profilkorrigierter Zahnflanken an einer Zahnradschleifmaschine, bei der mit einem in Achsrichtung des zu schleifenden Zahnrades hin- und herbewegbaren Längsschlitten und einem quer dazu hin- und herbewegbaren Wälzschlitten eine Längskorrekturschablone bzw. eine Profilkorrekturschablone antriebsverbunden ist und diese Schablonen über Taster Stellgrößen liefern, die nach einer hydraulischen Obermittlung in mechanische Bewegungen zurückübersetzt und als summierte Stellgrößen in Axialverschiebungen einer Schleifscheibe umgesetzt werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die mit den Schablonen (68,86) zusammenwirkenden Taster (72,88) mit elektrischen Signalgebern (74,90) verbunden sind, die über ein? die Signale für Längskorrektur und für Profilkorrektur auf elektrischem Wege summierendes Steuergerät (78) an einen Stellgeber (104) angeschlossen sind, der entsprechend den von ihm empfangenen Summensignalen eine hydraulische Kolben-Zylindereinheit (56) steuert, welche sowohl die für Längskorrekturen wie die für Profilkorrekturen erforderlichen Axialbewegungen der zugehörigen Schleifscheibe (40) bewirkt und mit einem Weggeber (108) verbunden ist, der die von der Kolben-Zylindereinheit (56) tatsächlich erzeugten Bewegungen an das Steuergerät (78) zurückmeldet und dort nötigenfalls Stellungskorrektursignale für den Stellgeber (104) auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1,für eine Zahnradschleifmaschine mit zwei Schleifscheiben, die mit je einer Gewindespindel verbunden sind, wobei diese Gewindespindeln gegensinnige Steigungen aufweisen, für Grobverstellungen drehbar und für die Längs- und Profilkorrekturen mittels getrennter Kolben-Zylindereinheiten axial verschiebbar sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die beiden Gewindespindeln (44) durch eine Kupplung (50) axial gegeneinander verschiebbar zu gemeinsamer Drehung verbunden sind.
DE19803018869 1980-04-03 1980-05-16 Einrichtung zum erzeugen laengs- und profilkorrigierter zahnflanken an einer zahnradschleifmaschine Withdrawn DE3018869A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH266380A CH644289A5 (en) 1980-04-03 1980-04-03 Apparatus for generating longitudinally corrected and profile-corrected tooth flanks on a gear-grinding machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3018869A1 true DE3018869A1 (de) 1981-10-08

Family

ID=4238779

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803018869 Withdrawn DE3018869A1 (de) 1980-04-03 1980-05-16 Einrichtung zum erzeugen laengs- und profilkorrigierter zahnflanken an einer zahnradschleifmaschine

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH644289A5 (de)
DE (1) DE3018869A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2213650C2 (ru) * 2001-07-05 2003-10-10 Рязанская государственная сельскохозяйственная академия им. проф. П.А. Костычева Способ восстановления зубчатых передач
RU2428293C2 (ru) * 2009-10-05 2011-09-10 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кемеровский технологический институт пищевой промышленности" Способ восстановления зубьев зубчатых колес и устройство для его осуществления

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2213650C2 (ru) * 2001-07-05 2003-10-10 Рязанская государственная сельскохозяйственная академия им. проф. П.А. Костычева Способ восстановления зубчатых передач
RU2428293C2 (ru) * 2009-10-05 2011-09-10 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Кемеровский технологический институт пищевой промышленности" Способ восстановления зубьев зубчатых колес и устройство для его осуществления

Also Published As

Publication number Publication date
CH644289A5 (en) 1984-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0021329B1 (de) Teilwälzverfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Verzahnungen
DE3439376C2 (de)
DE3018869A1 (de) Einrichtung zum erzeugen laengs- und profilkorrigierter zahnflanken an einer zahnradschleifmaschine
DE1605363C3 (de) Vorrichtung an einem zur Messung, Registrierung und/oder Korrektur der Lage von Gleisen dienenden Fahrzeug, insbesondere Gleisrichtmaschine
EP0069274B1 (de) Wälzgetriebe bei einer Verzahnungsmaschine für Evolventenverzahnung
CH660521A5 (de) Geraet zur profilpruefung und flankenlinienpruefung von gerade- oder schraegverzahnten evolventen-zahnraedern.
DE3320914C1 (de) Zahnradwaelzschleifmaschine fuer gerad- und schraegverzahnte Stirnraeder
DE1652794A1 (de) Maschine zum Hertellen von Zahnraedern mit und ohne Evolventenverzahnung
DE1502543B1 (de) Vorrichtung zum Abrichten von profilierten Schleifscheiben zum Schleifen von Stirnraedern mit schraubenfoermig verlaufenden Zaehnen von insbesondere Evolventenprofil
DE3301642C2 (de) Numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine
DE102024111210B4 (de) Kaltwalzmaschine
DE638474C (de) Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben
DE1652015C3 (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben mit Evolventenprofil oder ähnlichem Profil
DE2055411C3 (de) Für verschiedene Grundkreisdurchmesser einstellbares Wälzgetriebe bei einer Verzahnungsmaschine für Evolventenverzahnung
CH620145A5 (en) Method and device for grinding an external tooth system on cylindrical involute gears
DE3713806C1 (en) Generating drive of a gear grinding machine
DE2439557C2 (de) Stanzmaschine zum Nuten von in Kreisringsegmente zerlegten Dynamoblechen größeren Durchmessers
DE2306695C3 (de) Abrichtvorrichtung für Profilschleifscheiben
DE411911C (de) Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnradschleifmaschine
DE692391C (de) Verfahren zum Abrichten von Schleifschnecken zum Schleifen von Evolventenverzahnungen nach dem Schraubwälzverfahren
DE1294786B (de) Zahnflankenschleifmaschine
DE2149029B2 (de) Langdrehautomat mit einer Wälzfräsvorrichtung
DE2706506A1 (de) Transferautomat mit kreisfoermiger und/oder geradliniger zubringbewegung
DE2162259B2 (de) Maschine zum Läppen eines aus Tellerrad und Ritzel bestehenden Kegel- oder Hypoidzahnradpaares
DE2114151B2 (de) Vorrichtung zum einstellen der spanabnahme beim zweiweg-waelzschleifen von zahnraedern

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal