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DE3301642C2 - Numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine - Google Patents

Numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine

Info

Publication number
DE3301642C2
DE3301642C2 DE3301642A DE3301642A DE3301642C2 DE 3301642 C2 DE3301642 C2 DE 3301642C2 DE 3301642 A DE3301642 A DE 3301642A DE 3301642 A DE3301642 A DE 3301642A DE 3301642 C2 DE3301642 C2 DE 3301642C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
dressing
wear
radial
flanks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3301642A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3301642A1 (de
Inventor
Meinrad Nuolen Donner
Milton Max Wallisellen Mesey
Roman Dipl.-Ing. Geroldswil Schwaighofer
Otto Zürich Wenger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maag Zahnrader und Maschinen AG
Original Assignee
Maag Zahnrader und Maschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maag Zahnrader und Maschinen AG filed Critical Maag Zahnrader und Maschinen AG
Publication of DE3301642A1 publication Critical patent/DE3301642A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3301642C2 publication Critical patent/DE3301642C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1225Arrangements of abrasive wheel dressing devices on gear-cutting machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Abstract

Eine Schleifscheibe (40) mit zwei ringförmigen Flanken (42) ist mittels eines Axialantriebs (21) axial verstellbar. Ein Radialschlitten (50) ist mittels eines Radialantriebs (51) radial zur Schleifscheibe (40) verstellbar. Die Bewegungen in axialer und radialer Richtung sind mit je einer Wegmeßeinrichtung (36 bzw. 38) meßbar. Auf dem Radialschlitten (50) sind zwei Abrichtwerkzeuge (80) unabhängig voneinander zwischen einer Arbeitsstellung und einer Meßstellung hin- und herbewegbar. Ferner ist auf dem Radialschlitten (50) eine Abnutzungsmeßvorrichtung (81) angeordnet, mit der die Abnutzung der Abrichtwerkzeuge (80) in einer zur Schleifscheibenachse (X) parallelen Richtung meßbar ist. Eine Steuerung vergrößert die sich aus dem geforderten Flankenprofil ergebende Relativbewegung in Richtung der Schleifscheibenachse (X) um den Betrag der Abnutzung der Abrichtwerkzeuge (80).

Description

dadurch gekennzeichnet, daß
— das Abrichtwerkzeug (80) auf dem Radialschlitten (50) zwischen einer Arbeitsstellung und einer Abnutzungsmeßstellung hin- und herbewegbar ist.
— und auf dem Radialschlitten (50) eine Abnutzungsmeßeinrichtung (81) angeordnet ist, mit der die Abnutzung des Abrichtwerkzeugs (80) in einer zur Schleifscheibenachse (X) parallelen Richtung meßbar ist.
2. Abrichtgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnutzungsme .einrichtung (81) zwei zwischen den Meßstellungeti zweier auf dem Radialschlitten (50) angeordneter, je einer Flanke (42) der Schleifscheibe (40) zugeordneter Abrichtwerkzeuge (80) angeordnete Anschläge (90) aufweist und die Anschläge (90) abwechselnd gegen das eine oder des andere der Abrichtwerkzeuge (80) bewegbar sind.
3. Abrichtgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (90) entsprechend der Schrägung der Flanken (42) der Schleifscheibe (40) schräg einstellbar sind.
4. Abrichtgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Abrichtwerkzeuge (80) unabhängig vom anderen zwischen der Arbeitsstellung und der Meßstellung hin- und herbewegbar ist.
5. Abrichtgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrichtwerkzeuge (80) um eine gemeinsame, zur Schleifscheibenachse (X) parallele Schwenkachse (A) zwischen Arbeits- und Meßstellur.g hin- und herschwenkbar sind.
Die Erfindung betrifft ein numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine mit
— mindestens einem Abrichtwerkzeug, das auf einem im rechten Winkel zur Schleifschcibenachse verstellbaren Radialschlitten angeordnet ist,
— Axial- und Radialantriebon für Relativbewegungen
zwischen Abrichtwerkzeug und Schleifscheibe in Richtung bzw. im rechten Winkel zur Schleifscheibenachse,
— Wegnicßeinrichtungcn zum Messen der genannten r> Rclativbcwcgungcn,
— und einer Steuerung, die diese Relativbcwegungen entsprechend der Abnutzung des Abrichtwerkzeugs korrigiert.
ίο In Zusammenhang mit einem bekannten Abrichtgerät dieser Gattung (Zeitschrift »Industrie-Anzeiger Nr. 54 vom 3.7.1981. S. 12—20) wird es bereits als erforderlich angesehen, den Verschleiß des von einem Einkonidiamanten gebildeten Abrichtv/erkzeugs kontinuierlich zu erfassen und durch entsprechende Korrekturprogramme bei der Datengenerierung für die Bahn des Abrichtwerkzeugs zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck wird die Werkstückgeometrie gemessen und werden die Meßdaten in den Abrichtprozeß rückgeführt. Dies kann dadurch geschehen, daß die am Werkstück gemessenen Profilfehler me»punktbezogen manuell in das Korrekturprogramm eines Generierungsrechners eingegeben werden.
Da jedoch hierfür ein erheblicher Zeitaufwand erforderlich ist, wird empfohlen, die Messung der Werkstükke zu automatisieren und in das Steuerungs- und Softwarekonzept des Abripbtgeräts einzubeziehen. Hierzu erhält im Fall der Herstellung von schneckenförmigen Werkstücken, deren Erzeugende eine Gerade ist, ein
jo zum Messen dieser Werkstücke vorgesehenes Schnekkenmeßgerät einen Schrittmotorenantrieb zum Anfahren der einzelnen Meßpunkte sowie einen Meßtaster, der an einen Rechner ein der Tasterauslenkung proportionales Meßsignal abgibt, das automatisch in das Korrekturprogramm für die Steuerung des Abrichlwerkzeugs eingespeist wird. Eine direkte Kopplung zwischen Werkstückmeßsystem und Abrichtsystem wird als prinzipiell möglich und sinnvoll auch für den Fall bezeichnet, daß für das Werkstückprofil keine gerade Erzeugende existiert.
Dieses bekannte Abrichtgerät kann auf Verschleiß oder Beschädigungen des Abrichtwerkzeugs aber nur mit einiger Verzögerung reagieren, nämlich erst dann, wenn die Schleifscheibe fehlerhaft abgerichtet worden ist und infolgedessen Profilfehler am Werkstück hinterlassen hat. Dabei läßt sich die Gefahr, daß am Werkstück ein nicht mehr korrigierbarer Fehler entsteht, nur dadurch gering halten, daß in äußerst kurzen Intervallen gemessen und die Schleifscheibe nötigenfalls mit geänvierter Einstellung des Abrichtwerkzeugs neu abgerichtet wird. Dies kann jedoch zur hulge haben, daß die Schleifscheibe entweder rasch verschlissen oder, bei sehr kleinen Zustellungen des Abrichtwerkzeugs, nicht genügend nachgeschärft und infolgedessen verschmiert wird. Außerdem ist die erforderliche Einrichtung zum automatischen Messen des Werkstückprofils teuer und bisher nur an wenigen Zahnflankenschleifmaschinen vorhanden.
Es ist ferner ein Abrichlgerät für die Flanken der
bo Profilschleifscheibe einer Zahnflankenschleifmaschine bekannt (DE-OS 31 12 084), bei dem die Flanken mil /wci Abrichtwerkzeugen abgerichtet und mit Profilkorrekturen versehen werden können. Die Abrichtwerkzeugc sind an einem Ende je eines Stößels befestigt, b5 dessen Längsachse in einer die Schleifscheibenachse enthaltenden Ebene liegt. Die beiden Stößel sind in je einem Führungsgehäuse längs verschiebbar und drehbar gelagert. Die beiden Fiihrungsgehäuse sind unab-
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20
dementsprechend werden die Anschläge der Abnutzungsmeßeinrichtung ebenfalls so eingestellt, daß die Achse des zugehörigen Abrichtwerkzeugs sich beim Messen lotrecht zur Anschlagfläche erstreckt Dadurch werden Meßungenauigkeiten sicher vermieden.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn jedes der Abrichtwerkzeuge unabhängig vom anderen zwischen der Arbeitsstellung und der Meßstellung hin- und herbewegbar ist. Zweckmäßig sind die Abrichtwerkzeuge um eine gemeinsame, zur Schleifscheibenachse parallele Schwenkachse zwischen Arbeits- und Meßstellung hin- und herschwenkbar. Auf diese Weise läßt sich das Abrichtgerät, soweit es vom Radialschlitten und den an diesem angeordneten Bauteilen gebildet ist, besonders einfach gestalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch Teile einer Zahnflankenschleifmaschine mit einem erfindungsgemäßen Abrichtgerät,
F i g. 2 ein Biockschakbiid einer zu dem Ahrichtgcrät gehörigen Steuerung und
F i g. 3 denselben Axialschnitt wie F i g. 1. jedoch mit
daß das Abrichtwerkzeug auf dem Radialschlitten 25 einem abgewandelten Abrichtgerät, zwischen einer Arbeitsstellung und einer Abnut- Die teilweise dargestellte Zahnflankenschleifmaschi-
ne hat ein Gehäuse 10 mit angeflanschtem Motor 12, der über eine mit Vielnutprofil versehene Hohlwelle 14 einen in dieser axial verschiebbar aufgenommenen Zapfen 16 einer Schleifspindel 18 antreibt. Dir Schleifspindel 18 ist in einer Spindelpinole 20 gelagert, die im Gehäuse 10 axial verschiebbar geführt ist.
Zum Verschieben der Spindelpinole 20 samt der Schleifspindel 18 ist ein Axialantrieb 21 vorgesehen; die-
jedes Abrichtwerkzeug kurze Wege zwischen der Ar- 35 ser besteht im wesentlichen aus einem an der Spindelpibeitsstellung und der MeBstellung; die Fehiermöglich- nole 20 ausgebildeten Kolben 22, einem im Gehäuse 10 keiten sind dementsprechend gering. Eine Nachstellung ausgebildeten, doppeltwirkenden Zylinder 24, in dem zwischen Abrichtwerkzeug und Radialschlitten ist im der Kolben 22 zwei Kammern voneinander trennt, und normalen Betrieb nicht vorgesehen; deshalb läßt sich einem Servoventil 26, über das die Kammern mit Drvckdie Abstützunc. des bzw. jedes Abrichtwerkzeugs auf 40 öl versorgt werden. Der Druck in den beiden Kammern dem Radialschiitten mit geringem Bauaufwand derart läßt sich mit je einer Druckmeßeinrichtung 28 messen, kräftig gestalten, daß die von der Schleifscheibe auf das Die Spindelpinole 20 samt der Schleifspindel 18 läßt
Abrichtwerkzeug ausgeübten Reaktionskräfte nicht im- sich mit einer hydraulischen Klemmeinrichtung 30 in stände sind, Verformungen hervorzurufen, aus denen jeder beliebigen mit dem Axialantrieb 21 eins;ellbaren sich Lageungenauigkeiten des Abrichtwerkzeugs erge- 45 Axialstellung festklemmen. Wenn der hydraulische ben würden. Druck ausfällt, wird eine mechanische Klemmeinrich-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfin- tung 32, die normalerweise durch Öldruck in einer undungsgemäßen Abrichtgeräts weist die Abnutzungs- wirksamen Stellung gehalten ist, von einer Feder 34 meßeinrichtung zwei zwischen den Meßstellungen
zweier auf dem Radialschikten angeordneter, je einer
Flanke der Schleifscheibe zugeordneter Abrichtwerkzeuge angeordnete Anschlag; auf und sind die Anschläge abwechselnd gegen das eine oder das andere der
Abrichtwerkzeuge bewegbar. Damit wird der zusätzliche Vorteil erreicht, daß mit einer und derselben Meßvorrichtung jeweils die Abnutzung eines der beiden Abrichtwerkzeuge gemessen werden kann, während das
andere Abrichtwerkzeug seine Arbeitsstellung einnimmt. Dadurch wird der gesamte Bauaufwand und
Zeitbedarf für das Feststellen der Abnutzung beider
Abrichtwerkzeuge besonders gering gehalten.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform der Erfindung ist vorzugsweise dadurch weitergebildet, daß die Anschläge entsprechend der Schrägung der Flanken der
Schleifscheibe schräg einstellbar sind. Die Abrichtwerk- t>5 Schleifscheibe 40 läßt sich sowohl bei der Einwirkung zeuge sind üblicherweise so angeordnet, daß ihre Ach- auf ein Werkstück wie beim Abrichten ihrer Flanken 42 sen beim Abrichten zumir^est annähernd senkrecht auf oder ihrer Mantelfläche 44 mit einem an der Spindelpi-Her abzurichtenden Flanke der Schleifscheibe stehen; nole 20 angeordneten Schwingungsmesser 46 überwa-
hiingig voneinander um eine gemeinsame Achse schwenkbar, die ir> einem Abstand von der Schleifscheibtenachse in der Mittelebene der Schleifscheibe liegt Die beiden Stößel sind als Rundzahnstangen ausgebildet und kämmen mit einem gemeinsamen, auf der Schwenkachse angeordneten Ritzel. An dem vom Abrichtwerkzeug abgewandten Ende jedes Stößels ist ein Tästarm befestigt der mit einer am zugehörigen Führungsgehäuse auswechselbar befestigten Schablone derart zusammenwirkt daß der betreffende Stößel bei seiner Längsbewegung um seine Längsachse gedreht und das zugehörige Abrichtwerkzeug somit um die Längsachse geschwenkt wird, wenn die abzurichtende Flanke der Schleifscheibe eine Korrektur erhalten soll. Die Abnutzung des Abrichtwerkzeugs wird bei dieser Korrektur nicht berücksichtigt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abrichtgerät der eingangs beschriebenen Gattung derart zu gestalten, daß die Abnutzung des bzw. jedes Abrichtwerkzeugs beim Herstellen und Nacharbeiten eines Flankenprofils auf besonders einfache und die Schleifscheibe schonende Weise ausgeglichen werden kann. Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst
zungsmeßstellung hin- und herbewegbar ist, — und auf dem Radialschiitten eine Abnutzungsmeßeinrichtung angeordnet ist, mit der die Abnutzung des Abrichtwerkzeugs in einer zur Schleifscheibcnachse parallelen Richtung meßbar ist
Durch die Anordnung der Abnutzungsmeßeinrichtung am Radialschlitten selbst ergeben sich für das bzw.
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gegen einen an der Spindelpinole 20 befestigten Klemmbalken 35 gedrückt, um die Spindelpinole 20 festzuklemmen.
Der Spindelpinole 20 und der in ihr radial und axial gelagerten Schleifspindel 18 ist eine inkrementale WegmeEein, leistung 36 zugeordnet, die in bekannter Weise von einem Strächgiuer und einem Ablesekopf gebildet ist. Der Spindelpinoie 20 ist ferner ein Näherungsschalter 38 zugeordnet, mit dem sich jeweils bei Betriebsbeginn der Nullpunkt für die Anzeige der Wegmeßeinrichtung 36 auffinden laßt.
Am freien Ende der Schleifspinde! 18 ist eine Profilschleifscheibe 40 befestigt, die zwei voneinander abgewandte, im wesentlichen kegelstumpfförmige Flanken 42 und eine diese Flanken 42 miteinander verbindende zylindrische Mantelfläche 44 aufweist. Die
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chen. Zur Ermittlung der Drehzahl der Schleifscheibe 40 ist an der Spindelpinole 20 ferner ein Näherungsschalter 48 angeordnet, der mit einem entsprechenden, mit der Schleifscheibe 40 umlaufenden Bauteil zusammenwirkt.
Die Schleifscheibenachse X, längs derer die Schleifscheibe 40 mittels des Axialantriebs 21 verschiebbar ist, bildet zusammen mit einer senkrechten Mittelachse Y ein rechtwinkliges Koordinatensystem. Längs der Mittelachse Kist auf einer maschinenfesten Führung 49 ein oberhalb der Schleifscheibe 40 angeordneter Radialschlitten 50 verschiebbar.
Zum Verschieben des Radialschlittens 50 ist ein steuerbarer Radialantrieb 51 vorgesehen; dieser besteht im wesentlichen aus einem am Radialschlitten 50 befestigten Kolben 52, einem maschinenfesten, doppeltwirkenden Zylinder 54, in dem der Kolben 52 zwei Kammern voneinander trennt, und einem Servoventil 56, mit dem sich der Druck in den beiden Kammern steuern läßt. Dem Radialschlitten 50 ist ferner eine inkrcmentaie Wegmeßeinrichtung 58 zugeordnet, deren Nullpunktlage mittels eines Näherungsschalters 60 bestimmt wird.
Auf dem Radialschlitten 50 ist beiderseits seiner Mittelachse Vje ein Schwenklager 62 mit einer darin gelagerten Welle 64 angeordnet. Die beiden Wellen 64 haben eine gemeinsame geometrische Achse, die im folgenden als Schwenkachse A bezeichnet wird, sich parallel zur Schleifscheibenachse X erstreckt und die Mittelachse V rechtwinklig schneidet.
Auf jeder der beiden Wellen 64 ist innerhalb des zugehörigen Schwenklagers 62 ein Ritzel 66 ausgebildet. Die beider. Ritzel 66 kämmen mit je einer Zahnstange 68, die kolbenartig in einem doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder 70 derart geführt ist, daß die Wellen 64 sich um je mindestens 180° hin- und herdrehen lassen. Jeder der Wellen 64 ist ein Paar einstellbarer Anschläge 72 zugeordnet, die ebenfalls innerhalb des zugehörigen Schwenkiagers 62 angeordnet sind und mit einem radial in die betreffende Welle 64 eingeschraubten Bolzen 74 derart zusammenwirken, daß sie den Drehbereich der Welle 64 begrenzen. Jeder der beiden Wellen 64 sind ferner zwei Näherungsschalter 76 zugeordnet, mit denen sich feststellen läßt, ob die Welle 64 die eine oder andere Endstellung ihres Drehbercichs erreicht hat.
An jeder Welle 64 ist ein Schwenkarm 78 befestigt, der ein Abrichtwerkzeug 80 trägt. Die beiden Abrichtwerkzeuge 80 sind zum Abrichten je einer der beiden Flanken 42 der Schleifscheibe 40 vorgesehen und sind durch Drehen der zugehörigen Welle 64 um 180° zwischen einer Arbeitsstellung und einer Meßstellung hin- und herschwenkbar. F i g. 1 zeigt das rechte Abrichtwerkzeug 80 in seiner Arbeitsstellung und das linke Abrichtwerkzeug in seiner Meßstellung. Die Schwenkbewegungen der beiden Abrichtwerkzeuge 80 sind derart miteinander koordiniert, daß jeweils nur eines der beiden Abrichtwerkzeuge 80 seine Arbeitsstellung einnimmt, und dies in jedem Fall ehe der Radialschlitten 50 die gezeichnete Stellung erreicht hat, in der das betreffende Abrichtwerkzeug 80 die zugehörige Flanke 42 der Schleifscheibe 40 berühren kann. Das Abrichten der betreffenden Flanke 42 geschieht dann durch aufeinander abgestimmte Bewegungen der Schleifscheibe 40 längs der Schleifscheibenachse X und des Radialschlittens 50 längs seiner Mittelachse Y.
Damit jederzeit festgestellt werden kann, ob und gegebenenfalls wie weit sich die Abrichtwerkzeuge 80 abgenutzt haben, ist auf dem Radialschlitten 50 eine Abnutzungsmeßeinrichtung 81 angeordnet. Zu dieser gehört ein am Radialschlitten 50 befestigter Sockel 82. der über ein Paar Rlattfedern 84 mit einer Brücke 86 verbunden ist. Die beiden Blattfedern 84 erstrecken sich in ihrer abgebildeten Ruhelage parallel zur Mittelachse Y und schneiden beide die Schleifspindelachse X unter einem rechten Winkel. Die Brücke 86 ist demzufolge im wesentlichen parallel zur Schleifspindelachse X hin- und herbewegbar. Zum Messen ihrer Bewegungen ist der Brücke 86 eine Tauchspule 88 zugeordnet.
An der Brücke 86 sind zwei Anschläge 90 befestigt,
ίο die je einem der beiden Abrichtwerkzeuge 80 zugeordnet sind und je eine Anschlagfläche aufweisen, die durch Drehen des betreffenden Anschlags 90 derart einstellbar ist, daß sie sich im rechten Winkel zur Achse des zugehörigen Abrichtwerkzeugs 80 erstreckt. Wenn die
is Abrichtwerkzeuge 80 neu eingesetzt oder nachgestellt worden sind, hat jedes von ihnen in seiner Meßstellung gegenüber dem zugehörigen Anschlag 90 ein Spiel von 0,2 mm. Durch Abnutzung der Abrichtwerkzeuge 80 vergröuefi sich dieses Spiel; diese Vergrößerung wird
το der beim Abrichten stattfindenden Axialbewegung der Schleifscheibe 40 zugeschlagen.
Um sicherzustellen, daß die Brücke 86 jeweils ihre in Fig. 1 abgebildete Mittelstellung einnimmt, wenn eines der Abrichtwerkzeuge 80 in seine Meßstellung geschwenkt wird, ist beiderseits der Brücke 86 je ein Kolben 92 in einem am Radialschlitten 50 befestigten Zylinder 94 geführt und derart federbelastet, daß er bestrebt ist, ein Abweichen der Brücke 86 zu dem betreffenden zylinder 94 hin zu verhindern. Zum Messen der Abnutzung des einen oder anderen Abrichtwerkzeugs 80 läßt sich die Einwirkung des betreffenden Kolbens 92 auf die Brücke 86 dadurch aufheben, daß in den zugehörigen Zylinder 94 Drucköl eingeleitet wird.
Der Brücke 86 ist ein Paar Elektromagnete 96 zugeordnet, von denen jeweils der eine oder andere einschaltbar ist. je nachdem welches der Abrichtwerkzeuge SO gernessen werden soll. Durch Einschalten des betreffenden Elektromagnets 96 wird die Brücke 86 derart bewegt, daß der entsprechende Anschlag 90 gegen das zugehörige Abrichtwerkzeug 80 gedruckt wird. Die dabei stattfindende Auslenkung der Brücke 86 aus ihrer Mittelstellung wird mit der Tauchspule 88 gemessen.
Um zu verhindern, daß die beschriebene Messung durch eine etwaige Schräglage des Radialschlittens 50 und dadurch bedingte, asymmetrisch auf die Brücke 86 einwirkende Gewichtskräfte verfälscht wird, ist die Brücke 86 durch einen auf dem Radialschlitten 50 gelagerten zweiarmigen Hebel 98 mit einer Ausgleichsmasse 100 verbunden, die auf dem Sockel 82 parallel zur
so Brücke 86, gegenläufig zu deren Bewegungen, hin- und herschiebbar geführt ist.
Am unteren Rand des Radialschlittens 50 ist in dessen Mittelachse Vein Abrichtwerkzeug 102 zum Abrichten der Mantelfläche 44 der Schleifscheibe 40 angeordnet.
In Fig.2 sind die im Vorstehenden beschriebenen Antriebe und Meßeinrichtungen mit dünnen Linien in Verbindung mit der zugehörigen Steuerung dargestellt. Hauptbestandteile dieser Steuerung sind eine Wegerfassungsschaltung 104, die dem Radialantrieb 51 samt
M Wegmeßeinrichtung 58 zugeordnet ist, eine Positionsaufnchmerschaltung 106, die der mechanischen Klemmvorrichtung 32 und Teilen der Abnutzungsmeßeinrichtung 81 zugeordnet ist. ein AID- und DM-Wandler 108. welcher dem Schwingungsmesser 46. dem Axialantrieb
b5 21, dem Näherungsschalter 48 sowie Teilen der Abnutzungsmeßeinrichtung 81 zugeordnet ist. und eine weitere Wegerfassungsschaltung UO. die vor allem dem Axialantrieb 21 zugeordnet ist. Diese Schaltungen 104 bis
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7 8
110 sind über einen Datenbus 112 an eine handelsübliche Ablaufsteuerung 114 angeschlossen, wie sie beispielsweise im Bauslein ISPX-88/40 der Firma INTEL
enthalten ist.
Die Wegerfassungsschaltung 104 ist Gegenstand der 5
deutschen Patentanmeldung 32 13 046 und wird deshalb
hier nicht näher beschrieben. Sie ist über einen Impulsformer ' *δ mit der Wegmeßeinrichtung 58 verbunden,
ist ferner über einen Verstärker 118 mit dem Servoventil 56 verbunden und ist schließlich unmittelbar mit dem io
Näherungsschalter 60 verbunden.
Die Positionsaufnehmerschaltung 106 ist beispielsweise im Baustein ICS 910 der Firma INTEL enthalten. f
Der AID- und DM-Wandler 108 ist beispielsweise ti
von den Bausteinen 1SPX-311 und ISPX-328 der Firma 15 :\
INTEL gebildet. Er ist über eine Schaltung 120 mit der jfj
Tauchspule 88 verbunden und an eine Proportional- "■
Ventilsteuerung 122 angeschlossen, welche die Zylinder -;
70 steuert Die Schaltung 120 bereitet die Signale der a
Tauchspule 88 derart auf. daß sie analog weiterverarbei- 20 |
tet werden können. |
Die Ventilsteuerung 122 steuert die Schwenkgc- S
schwindigkeit der Wellen 64. %
Die Wegerfassungsschaltung 110 ist in gleicher Weise |
aufgebaut wie die Wegerfassungsschaltung 104. Sie ist 25 &
über einen Verstärker 124 an das Servoventil 26 und I
über einen Impulsformer 126 an die Wegmeßeinrichtung 36 angeschlossen. *■
Das in F i g. 3 dargestellte, abgewandelte Abrichtge- ■';
rät unterscheidet sich von demjenigen gemäß F i g. 1 30 1
dadurc.i, daß auf der Führung 49 ein Kreuzschlitten 130 |
geführt ist, der seinerseits mit einer an ihm ausgebilde- |
ten, zur Schleifspindelachse X parallelen Führung 132
den Radialschlitten 50 führt. Der Axialantrieb 21 verbindet hier den Kreuzschlitten 130 mit dem Radialschlitten 35
50, während die Schleifspindel 18 axial unverschiebbar
gelagert ist Der Radialantrieb 51 ist nicht mehr unmittelbar mit dem Radialschlitten 50 verbunden, sondern
mit dem Kreuzschlitten 130.
40
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
50
55

Claims (1)

33 Ol 642 Patentansprüche:
1. Numerisch gesteuertes Abrichtgcrät für die Flanken (42) einer Profilschleifscheibe (40) an einer Zahnflankenschleifmaschine mit
— mindestens einem Abrichtwerkzeug (80), das auf einem im rechten Winkel zur Schleifscheibenachse (X) verstellbaren Radiaischlitten (50) angeordnet ist,
— Axial- und Radialantrieben (21; 51) für Relativbewegungen zwischen Abrichtwerkzeug (80) und Schleifscheibe (40) in Richtung bzw. im rechten Winkel zur Schleifscheibenachse (X),
Wegmeßeinrichtungen (36; 58) zum Messen der genannten Relativbewegungen.
— und einer Steuerung, die diese Relativbewegungen entsprechend der Abnutzung des Abrichtwerkzeug (80) korrigiert,
DE3301642A 1982-12-24 1983-01-19 Numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine Expired DE3301642C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7543/82A CH659026A5 (de) 1982-12-24 1982-12-24 Profiliereinrichtung fuer eine schleifscheibe an einer zahnflankenschleifmaschine.

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Publication Number Publication Date
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Family

ID=4326794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3301642A Expired DE3301642C2 (de) 1982-12-24 1983-01-19 Numerisch gesteuertes Abrichtgerät für die Flanken einer Profilschleifscheibe an einer Zahnflankenschleifmaschine

Country Status (6)

Country Link
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GB (1) GB2132521B (de)

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