DE3018536A1 - Verfahren zur herstellung von huettenkoks aus mischkohle, die ueberwiegend minderwertige kohle enthaelt - Google Patents
Verfahren zur herstellung von huettenkoks aus mischkohle, die ueberwiegend minderwertige kohle enthaeltInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hüttenkoks, der minderhaltige Kohle in beachtlich höherem
Mischverhältnis enthält. Der Hüttenkoks wird gemäß einem Verfahren hergestellt, bei dem nicht weniger als 60% Mischkohle
mit einem eingestellten Gesamtfeuchtigkeitsgehalt nicht über 4% mit nicht mehr als 40% Briketts vermischt
werden und bei dem das entstehende Gemisch carbonisiert wird.
Die Mischkohle enthält im wesentlichen nicht weniger als 80% Kokskohle und nicht mehr als 20% minderhaltige Kohle.
Wird Kokskohle des Typs, dessen Verkokungseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung unterscheiden,
pulverisiert und durch Sieben klassifiziert und wird der Teil an Feinteilchen mit der Kokskohle vermischt verwendet,
so kann das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle in der
Mischkohle auf bis zu 35% erhöht werden. Die Briketts enthalten
im wesentlichen nicht weniger als 10% Kokskohle und nicht mehr als 90% minderhaltige Kohle.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Hüttenkoks. Das Verfahren erlaubt eine beachtliche Erhöhung in dem Mischverhältnis von minderwertiger Kohle, die
in die zu verwendende Ausgangskohle eingemischt wird.
Eine der Aufgaben, mit denen sich die Koksindustrie befaßt, ist die Aufgabe, Quellen für Materialkohle zur Verfugung
zu stellen. Hochöfen, insbesondere mit großen Größen, erfordern Hochqualitätskoks, damit ihr Betrieb ohne
Störungen und stabil abläuft. Die allgemeine Verknappung
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auf der Erde an Kohlen mit guter Qualität hat jedoch dazu
geführt, daß der Preis gestiegen ist. Um mit dieser Schwierigkeit
fertig zu werden, wurden Verfahren entwickelt, um minderhaltige Kohle oder Kohle mit niedriger Qualität (diese
Ausdrücke werden in der vorliegenden Anmeldung synonym verwendet), wie nicht-verkokende Kohle oder schlecht verkokende
Kohle, zu verwenden. Diese Kohlen stellen den größeren Teil der Kohlenquellen dar und sind billiger. In der
Vergangenheit hat man sie nicht verwendet, da sie als Kohlemateriälfür
die Herstellung von Hüttenkoks ungeeignet sind. Die jetzt entwickelten Verfahren haben dazu geführt, daß sie
teilweise tatsächlich verwendet werden.
Beispielsweise wurde ein Beschickungssystem mit vorerhitzter
Kohle entwickelt (Coaltek-System oder Precarbon-System), bei dem ein Teil der Verkokungskohle oder die gesamte Verkokungskohle oder Mischkohle, die aus Verkokungskohle und
minderhaltiger Kohle besteht, auf Temperaturen von 200 bis
35O°C vorerhitzt und dann in den Koksofen gegeben wird (vgl.
JA-OS 23 495/46, publiziert am 5. Juli 1971). Weiterhin wurde
ein Beschickungsverfahren, das teilweise mit Briketts arbeitet, entwickelt, bei dem Briketts, die eingemischt minderwertige
Kohle enthalten, zu Mischkohle, die in den Koksöfen
gegeben wird, zugegeben werden (vgl. JA-OS 7375/46,
veröffentlicht am 24, Februar 1971). Bei einem anderen Verfahren wird eine Bäckverbindung zu einem System zugegeben.
Bei diesem Verfahren wird die Beschickungskohle hergestellt, indem man künstliche Kokskohle oder eine Backsubstanz zu
Mischkohle zugibt (vgl. JA-OS 85 803/53, veröffentlicht am 28. Juli 1978). Es ist weiterhin ein selektives Pulverisierungssystem
bekannt, bei dem Kokskohle mit unterschiedlichen Kokseigenschaften, die von der Korngrößenverteilung
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abhängen, unter Verwendung eines Siebs pulverisiert wird (vgl. JA-OS 45 763/49, publiziert am 6. Dezember 1974, und
JA-OS 19 321/53, publiziert am 20. Juni 1978).
Man nimmt an, daß das Beschickungssystem mit vorerhitzter Kohle die Wirkung besitzt, daß der zu bildende Koks eine
erhöhte Festigkeit besitzt, da die Schüttdichte der in den Koksofen zugeführten Kohle erhöht wird und die Intervalle
zwischen benachbarten Kohleteilchen verkleinert sind. Die 100 C-Zone ist auch vollständig abwesend oder während der
Verdampfung der Feuchtigkeit kurz. Die Erwärmungsrate in der plastischen Zone ist verringert und die Dicke der plastischen
Schicht ist größer. Dadurch wird die Möglichkeit, daß
benachbarte Kohleteilchen koaleszieren, verbessert. Obgleich das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle mit der
besonderen Art der zu verwendenden Kohle variiert, nimmt man an, daß die Grenze höchstens 20 Gew.-% (im folgenden
werden einfach % angegeben) beträgt.
Bei dem Beschickungssystem, das teilweise mit Briketts arbeitet, wurden verschiedene Ansichten hinsichtlich der Interpretation
des Mechanismus, der zu der verbesserten Wirkung führt, vorgetragen. Eine typische Theorie ist die, daß
bei dem Verkokungsverfahren die Expansion der Briketts eine Verdichtung der Kohle, die die Briketts umgibt, bewirkt
und somit eine Verbesserung in den Verkokungseigenschaften verursacht. Wenn das Mischverhältnis der Briketts 60% zu
Beginn beträgt, erreicht das Schüttgewicht der in den Koksofen
eingefüllten Kohle seinen Peak und die Festigkeit des gebildeten Kokses wird stark verbessert. Beim Betrieb dieses
Systems im technischen Maßstab verursacht die Segregation der Briketts im Koksofen eine Schwierigkeit beim
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Ausstoßen während der Entnahme des gebildeten Kokses aus
dem Koksofen. Das Mischverhältnis von Briketts ist daher im allgemeinen auf etwa 30% begrenzt. Der Anteil an minderhaltiger
Kohle, der mit der Gesamtbeschickungskohle vermischt werden kann, beträgt etwa 20%, Er ist entsprechend
dem Typ der verwendeten minderhaltigen Kohle jedoch variierbar.
Bei dem Zugabesystem, bei dem eine Backverbindung verwendet"
wird, versucht man, die ungenügende Fluidität auszugleichen und die Qualität des gebildeten Kokses zu verbessern,
indem man eine Backsubstanz zugibt. Die Qualität der Backsubstanz spielt daher eine besondere Rolle. Da die Backsubstanz
im allgemeinen einen höheren Preis als Kohle aufweist, ist der Anteil an Backsubstanz, der noch wirtschaftlich tolerierbar
ist und zu der Beschickungskohle zugegeben wird, im allgemeinen auf etwa 10% begrenzt. Aus diesem Grund muß
das Mischverhältnis von minderhaltiger Kohle etwa 20% betragen
.
Bei dem selektiven Pulverisierungssystem sollen die Kokseigenschäften
der Beschickungskohle verbessert werden, indem man Kokskohle, deren Kokseigenschaften sich entsprechend
der Korngrößenverteilung unterscheiden, pulverisiert, die pulverisierten Teilchen durch ein Sieb mit 3 bis
6 mm Meshgröße siebt und erneut die auf dem Sieb zurückgebliebenen
groben Teilchen pulverisiert. Dabei werden die inerten Teilchen, die die Verkokungseigenschaften negativ
beeinflussen und die konzentrisch in der Zone mit groben Teilchen vorhanden sind, einheitlich innerhalb der gesamten
Beschickungskohle verteilt.
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Bei allen oben beschriebenen Systemen beträgt jedoch das
höchstmögliche Mischverhältnis, gemäß dem die Kohle mit niedriger Qualität in die Beschickungskohle eingemischt
werden kann, etwa 20%. Es besteht daher ein Bedarf nach
einem Verfahren, mit dem Hüttenkoks hergestellt werden kann, der minderhaltige Kohle in einem erhöhten Mischverhältnis
enthält. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurden hinsichtlich dieser Zielsetzung mit verschiedenen Winkeln
durchgeführt.
Erfindungsgemäß wird das Beschickungssystem, das teilweise mit Briketts arbeitet, mit der Forderung verknüpft, daß
der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Mischkohle auf oder unter k% erniedrigt werden muß, wenn eine Abtrennung der
Briketts in dem Koksofen verringert wird. Erfindungsgemäß
kann das Mischverhältnis von Briketts bei dem tatsächlichen technischen Betrieb auf 40% erhöht werden, ohne daß es
erforderlich ist, spezielle Maßnahmen vorzusehen, um eine Segregation oder Abtrennung zu verhindern. Durch die Zugabe
einer Backsubstanz zu den Briketts kann die Wirkung der Briketts verbessert werden und das Mischverhältnis von minderhalt
iger Kohle kann bemerkenswert erhöht werden, indem man den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts bei oder unter
k% hält.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren, gemäß dem
das Mischverhältnis von minderhaltiger Kohle auf einen noch höheren Wert erhöht werden kann. Das Verfahren besteht darin,
daß man solche Kokskohle, deren Kokseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung ändern (wie solche
australischen und kanadischen Ursprungs), pulverisiert, die feinen Teilchen, die durch das Sieb hindurchgegangen
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sind, mit der anderen Kokskohle vermischt, nicht weniger als 65% des entstehenden Gemisches mit nicht mehr als 35%
minderhaltiger Kohle unter Bildung einer Mischkohle vermischt,
die Mischkohle so behandelt, daß der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
bei öder unter 4% gehalten wird, getrennt
Briketts herstellt, die nicht weniger als 10% Kokskohle, nicht mehr als 90% minderhaltiger Kohle und ein Bindemittel
und/oder eine Backsubstanz enthalten, nicht weniger als 60% der zuvor erwähnten Mischkohle mit nicht mehr als 40%
der Briketts vermischt und anschließend das entstehende Gemisch carbonisiert bzw. einer Verkokung unterwirft. Der Einfachheit
halber wird im folgenden der Ausdruck "Carbonisieren" verwendet. Die erfindungsgemäßen Vorteile werden noch verbessert,
wenn der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts auf einen Wert nicht über 4% eingestellt wird und wenn die groben
Teilchen, die auf dem Sieb nach der Pulverisierung der Kokskohle, deren Verkokungseigenschaften sich entsprechend
ihrer Korngrößenverteilung ändern, zurückbleiben, erneut pulverisiert und als Ersatz für die Kokskohle in der Mischköhle
oder in der Kokskohle der Briketts verwendet werden. Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren für die Herstellung von Hüttenkoks zur Verfugung zu stellen, bei dem minderhaltige Kohle in einem hohen
Mischverhältnis verwendet wird.
Erfiridungsgemäß soll ein Verfahren zur Herstellung von Hüttenkoks
zur Verfügung gestellt werden, das gemäß dem Beschickungssystem,
das partial mit Briketts arbeitet, durchgeführt wird, ohne daß es erforderlich ist, spezielle Maßnahmen
einzuführen, um eine Segregation zu verhindern.
Anhand der beigefügten Zeichnung wird die Erfindung näher
erläutert.
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Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm der in dem erfindungsgemäßen
Beispiel 2 verwendeten Testvorrichtung und
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, in der die Beziehung zwischen dem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts
und der Koksfestigkeit gemäß Beispiel 3 dargestellt ist.
In der folgenden Beschreibung werden die im folgenden aufgeführten und definierten Ausdrücke verwendet.
Der Ausdruck "Kokskohle" bzw. "Fettkohle" bedeutet stark
verkokende Kohle bis schwach verkokende Kohle.
Der Ausdruck "minderhaltige Kohle" bzw. "Kohle mit geringwertiger
Qualität" bedeutet nicht-verkokende Kohle oder schlecht verkokende Kohle, die folgende Eigenschaften aufweist: CSN (FSl) 0 bis 2, Fließvermögensindex 0 bis 10
D.D.P.M. und Gesamtausdehnungsindex (Audibert-Arnu-Dilatometer)
0, und die man in der Vergangenheit als ungeeignet für die Herstellung von Hüttenkoks angesehen hat.
Der Ausdruck "Mischkohle11 bedeutet eine Kohle, die Kokskohlen im Gemisch enthält oder ein Gemisch, das die gewünschten
Anteile aus Kokskohle und minderhaltiger Kohle enthält und so eingestellt ist, daß CSN im Bereich von 3 bis 9 und
der Gehalt an flüchtigen Materialien im Bereich von 25 bis 33% liegen.
Der Ausdruck "Beschickungskohle" bedeutet Kohle, die hergestellt
wird, indem man nur Mischkohle verwendet oder indem man Mischkohle mit Briketts oder Backsubstanzen vermischt
und damit den Koksofen beschickt.
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Der Ausdruck "Brikett" bedeutet ein Produkt, das erhalten wird, indem man Kokskohle und minderhaltige Kohle in dem
gewünschten Mischverhältnis vermischt, eine Backsubstanz und/oder ein Bindemittel zu dem entstehenden Gemisch zugibt,
das Gemisch verknetet und es in nicht-verformtem Zustand
unter einer Walzenpresse verformt.
Der Ausdruck "Backsubstanz" bedeutet eine aromatische bituminöse Substanz. Beispielsweise können als Backsubstanzen
Kohlepech, Asphaltpech und solche Peche, die durch Wärmebehandlung
oder Lösungsmittelextraktion von Kohleteer, Asphalt, Bodenöl, das nach der Entfernung der 230°C-Fraktion von Kohleteer
zurückbleibt und das im folgenden als "Straßenteer" bezeichnet wird, Kohlepech, schweres aus dem Erdöl stammendes
Öl usw. erhalten werden, verwendet werden. Sie können zusammen mit Lösungsmitteln, wie Kohleteer, Straßenteer,
Propan-Deasphaltierter Asphalt (PDA) usw., verwendet werden. Sie sind unveränderlich fähig, die Verkokungseigenschaften
zu verbessern, und sie werden im allgemeinen in einem Mischverhältnis
von 1 bis 30% zugegeben.
Das Bindemittel wird verwendet, damit die Briketts ihre ursprüngliche
Form beibehalten können. Kohlepech, Asphalt, Straßenteer, Kohleteer usw. können als Bindemittel verwendet
werden und sie werden im allgemeinen in einem Mischverhältnis von 5 bis 15% zugegeben.
Gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird Mischkohle, die durch Vermischen von nicht weniger als 80%
Kokskohle mit nicht mehr als 20% minderhaltiger Kohle erhalten worden ist, vorerhitzt oder getrocknet, so daß der
Gesamtfeuchtigkeitsgehalt bei oder unter 4% eingestellt ist. Getrennt werden Briketts hergestellt, indem man nicht
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weniger als 10% Kokskohle und nicht mehr als 90% minderhaltiger
Kohle und ein Bindemittel und eine Backsubstanz vermischt. Dann werden nicht mehr als 40% der Briketts mit nicht
weniger als 60% der Mischkohle mit dem eingestellten Feuchtigkeitsgehalt von nicht über 4% vermischt und danach wird
das entstehende Gemisch carbonisiert.
Bei der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform findet die
Segregation der Briketts weniger als bei den üblichen Mischkohlen (mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 8%) statt.
Das Mischverhältnis von Briketts kann bis zu 40% erhöht werden, selbst wenn die Herstellung bzw. Durchführung in technischem
Maßstab erfolgt. Das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle kann wesentlich erhöht werden, da die Mischkohle
so eingestellt wird, daß ihr Gesamtfeuchtigkeitsgehalt bei oder unter 4% liegt. Wird der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der
Briketts zusätzlich auf oder unter 4% erniedrigt, so wird die Dicke in der plastischen Schicht in der plastischen Zone
erhöht, ähnlich wie bei der Beschickungskohle bei dem Beschickungssystem mit vorerhitzter Kohle. Die Wirkung bei der
Zugabe der Backsubstanz wird verbessert und das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle kann erhöht werden. Als
Folge davon kann fast die Hälfte der Gesamtmenge der Beschickungskohle
durch minderhaltige Kohle ersetzt sein.
Die obere Grenze für das Mischverhältnis von minderhaltiger
Kohle in der Mischkohle, deren Gesamtfeuchtigkeitsgehalt auf oder unter 4% erniedrigt wird, ist bei 20% festgesetzt.
Der Grund für diese obere Grenze von 20% ist der, daß die Koksfestigkeit der Mischkohle ungenügend wird, sofern
man nicht Spezialbedingungen einsetzt, wenn das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle 20% übersteigt.
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Die obere Grenze des Mischverhältnisses der minderhaltigen
Kohle in. der Materialkohle für die Briketts ist auf 9O?o
festgesetzt. Der Grund für diese Grenze ist der, daß die Koksfestigkeit ungenügend wird, wenn das Mischverhältnis
der minderhaltigen Kohle 90/0 übersteigt.
Die obere Grenze für den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der
Mischkohle ist bei k% festgesetzt. Der Grund für diese Grenze
ist der, daß die Koksfestigkeit der Mischkohle ungenügend wird, wenn die Segregation der Briketts steigt. Das Mischverhältnis
von Briketts wird dementsprechend erniedrigt, \venn der Feuchtigkeitsgehalt h% übersteigt.
Das Mischverhältnis der Briketts kann erhöht werden, indem
man den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Mischkohle, wie oben beschrieben, einstellt. Wie bereits beschrieben, wird das
Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle \%reiter erhöht, wenn
der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts zusätzlich auf oder unter k% erniedrigt wird.
Die Herstellung der Briketts mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
nicht über 4% kann durchgeführt werden, indem man zuerst
die Materialkohle, deren GesamtfeuGhtigkeitsgehalt auf geeignete Weise zuvor eingestellt wurde, verknetet und dann
die Materialkohle zu den Briketts unter einer Walzenpresse
verformt. Man kann auch zuerst die Materialkohle zu Briketts
unter einer Walzenpresse verformen und dann die Briketts
so'behandeln, daß ihr Gesamtfeuchtigkeitsgehalt eingestellt wird. Die Wirkung der Einstellung des Gesamtfeuchtigkeitsgehalts
ist gleich, unabhängig davon, welches der beiden oben beschriebenen Verfahren man verwendet.
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Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird
die Kokskohle, deren Verkokungseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung ändern, pulverisiert. Die
pulverisierte Kohle wird durch ein Sieb gesiebt. Die auf dem Sieb zurückbleibenden groben Teilchen werden erneut
pulverisiert. Sie werden dann mit den feinen Teilchen, die man unter dem Sieb sammelt, weiterer Kokskohle und minderhaltiger
Kohle unter Bildung der Mischkohle vermischt. Anschließend wird der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des entstehenden
Gemisches eingestellt. Alternativ kann die Kokskohle, deren Verkokungseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung
ändern, pulverisiert werden, die pulverisierte Kohle durch ein Sieb gesiebt werden, die groben Teilchen,
die auf dem Sieb zurückbleiben, weiter pulverisiert
werden und als Ersatz für die Kokskohle in den Briketts verwendet werden.
Nach einer besonderen zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform für die Herstellung von Hüttenkoks durch Carbonisierung
der Beschickungskohle, die durch Vermischen der Mischkohle mit den Briketts hergestellt worden ist, kann die
Kokskohle, deren Verkokungseigenschaften sich entsprechend
der Korngrößenverteilung ändern, zuerst pulverisiert werden und die pulverisierte Kohle kann dann durch ein Sieb gesiebt
werden. Die feinen Teilchen, die unter dem Sieb gesammelt werden, werden mit anderer Kokskohle vermischt.
Nicht weniger als 65% des entstehenden Gemisches und nicht mehr als 35% minderhaltiger Kohle werden unter Bildung der
Mischkohle vermischt und die Mischkohle wird dann so behandelt, daß der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt auf h% oder
darunter eingestellt wird. Getrennt können Briketts mit nicht weniger als 10% Kokskohle, nicht mehr als 90% min-
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derhaltiger Kohle und einem Bindemittel und/oder einer Backsubstanz
hergestellt werden. Danach werden nicht weniger als 60% der zuvor erwähnten Mischkohle und nicht mehr als kO%
der Briketts vermischt und einer Carbonisierung bzw. Verkokung unterworfen.
Bei dem Beschickungssystem mit vorerhitzter Kohle wird das
Schüttgewicht der Beschickungskohle in dem Koksofen erhöht, wodurch eine Kompaktion bzw. Verdichtung der Kohleteilchen
begünstigt wird und die gegenseitige Fusion zwischen dem Teil mit niedrigem Molekulargewicht und dem Anteil mit hohem
Molekulargewicht in der plastischen Zone verbessert wird. Wird dieses System zusammen mit dem zuvor erwähnten
selektiven Pulverisierungssystem verwendet, so erhält man eine synergistische Wirkung, da die Dispersion des Teils
mit niedrigem Molekulargewicht im Verlauf der Vorerhitzung begünstigt wird, da sich die inerten Teilchen, die die Verkokungseigenschaften
negativ beeinflussen und die in dem Teil aus Teilchen konzentrisch vorhanden sind, einheitlich
innerhalb der Mischkohle verteilen können. Als Folge kann das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle bemerkenswert
erhöht werden. Da der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt in der Mischkohle auf oder unterhalb 4% ähnlich wie bei der ersten
Ausführungsform vor dem Mischen der Mischkohle mit den Briketts eingestellt wird, wird die Segregation der Briketts
in dem Koksofen verringert und das Mischverhältnis von Briketts während der technischen Durchführung der Erfindung
kann bis zu 40% erhöht werden, ohne daß es erforderlich ist, irgendwelche speziellen Maßnahmen vorzusehen,
um eine Segregation auszuschließen. Das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle kann somit erhöht werden.
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Wenn bei der zweiten Ausführungsform der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
der Briketts zusätzlich, auf oder unter 4% eingestellt wird, so besteht zusätzlich zu der Wirkung, daß durch das
Vorerhitzen die Dicke der plastischen Schicht in der plastischen Zone geändert wird, weiterhin die Möglichkeit, daß benachbarte
Kohleteilchen sich vereinigen, und dadurch kann das Mischverhältnis von minderhaltiger Kohle in den Briketts
proportional erhöht werden. Diese Wirkung kann zusätzlich verbessert werden, wenn während der Herstellung der Briketts
eine Backsubstanz zugegeben, wird. Dadurch wird das Mischverhältnis
von minderhaltiger Kohle in den Briketts weiter erhöht. Werden die groben Teilchen, die auf dem Sieb zurückbleiben,
erneut pulverisiert und weiter zu den Briketts zugegeben, so erhält man die Wirkung, daß die feinen Teilchen,
die sich unter dem Sieb ansammeln, modifiziert werden und daß dadurch das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle in
der Mischkohle erhöht werden kann.
Aus den oben näher erläuterten Gründen ist es bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren, bei dem eine spezifische Kombination von Stufen verwendet wird, möglich, Hüttenkoks aus
Beschickungskohle, die minderhaltige Kohle bis zur Hälfte der gesamten Menge enthält, herzustellen.
Bei der zweiten Ausführungsform wird die obere Grenze für das Mischverhältnis von minderhaltiger Kohle in der Mischkohle
auf 35% festgesetzt. Der Grund für diese obere Grenze ist der, daß die Koksfestigkeit ungenügend wird und das
Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle 35% übersteigt.
Die Gründe für und die Effekte für die Festsetzung der oberen
Grenze des Mischverhältnisses der minderhaltigen Kohle in den Briketts auf 90%, Einstellung des Gesamtfeuchtig-
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keitsgehalts der Mischkohle bei oder unter h% und die Festsetzung
der oberen Grenze des gesamten Feuchtigkeitsgehalts der Briketts bei h% sind gleich wie bei der ersten Ausführungsform.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Beispiel 1
Eine Mischkohle A, die nur aus Kokskohle gebildet ist, und
eine minderhaltige Kohle B (vgl. Tabelle I) werden in unterschiedlichen
Verhältnissen, wie in Tabelle II angegeben, vermischt. Sie werden dann in einem Fließbett mit einem
Durchmesser von 300 mm behandelt, um die entsprechenden
angegebenen Feuchtigkeitsgehalte einzustellen, in 18-1-Zinnbehälter
gegeben, in einen elektrischen Ofen bei 8000C
gestellt und darin 4 h stehen gelassen. Sie werden dann auf
TQOO0C mit einer Erwärmungsrate von 3,3°C/min erhitzt, bei
dieser Temperatur 3 h gehalten, dann aus dem elektrischen Ofen entnommen, mit Sprühwasser abgeschreckt und dann wird
die Koksfestigkeit entsprechend JIS K-2151-6 geprüft. Dieses
Standardverfahren wird bei den im folgenden aufgeführten
Versuchen unveränderlich verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt.
Mischkohle
A
A
Ungefähre Analyse {%) CSN F.I. Teil-
Feuch- Asche fluch- gebun- (Log chen-
tigkeit tiges dener DDPM) größe
Material Kohlen- (unter
stoff 3 mm)
1,6
minderhaltige Kohle B 2,7
8,7 26,3
8,8
34,1
63,4 4 1/2 2,10 85 54,4
keine
1/2 Dre- 85 hung
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Bemerkungen: Die ungefähre Analyse erfolgt entsprechend JIS
M-8812, CSN entsprechend JIS M-8801-5 und FI
entsprechend JIS M-8801-7. Diese Standards werden in den folgenden Tests unverändert verwendet.
Versuch
Mischverhältnis
Gesamt-
feuch-
tigkeit
Schüttgewi eht
in der
Zinnbüchse
(kg/m3)
in der
Zinnbüchse
(kg/m3)
Koksfestigkeit
DI
30 15
150
Mischkohle A 100%
It
Mischkohle A 90% + minderhaltige Kohle B 10%
Mischkohle A 80% + minderhaltige Kohle B 20%
H II
8,0 6,0 4,0 2,0 0
8,0 5,0 3,0 0
8,0 5,0 3,0 0
Mischkohle A 70% + minderhaltige Kohle B 30%
750
800
850
870
870
800
850
870
870
750
810
860
870
810
860
870
750
810
860
870
810
860
870
870
93,8 94,1 94,6 94,8 94,8
89,2 90,8
94,9 95,4
85,2 87,8
93,3 93,8
91,4
83,0 83,9 86,1
86,5 86,6
75,7 76,8
86,3 86,4
68,7 74,9 82,5 82,9
78,2
Bemerkung: Der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt wird entsprechend dem Verfahren für die vereinfachte Messung des
gesamten Feuchtigkeitsgehalts, das in JIS M-8811-6
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definiert wird, bestimmt. (Dieses Verfahren wird
bei den im folgenden aufgeführten Tests unverän- ^ dert verwendet).
Das Schüttgewicht in der Zinnbüchse wird bestimmt, indem eine 10-kg-Probe in einem Eisenkasten mit
235 mm Breite, 235 mm Länge und 35.5 d™ Höhe gegeben
wird, der Kasten aus einer Höhe von 11 cm auf eine Eisenplatte dreimal fallengelassen wird und
die Höhe der Probe, die sie in dem Kasten einnimmt, bestimmt wird. Dieses Verfahren wird bei
den im folgenden aufgeführten Versuchen unverändert übernommen.
Aus Tabelle II folgt, daß die Wirkung des Vorerhitzens der
Mischkohle A besonders bei Testversuchen kenntlich ist, bei denen Gesamtfeuchtigkeitsgehalte nicht über h% verwendet
werden und bei denen die Vermischung der Mischkohle A beim Vermischen der minderhaltigen Kohle B in der oberen Grenze
von etwa 20% liegt,
Eine Mischkohle A, die in der obigen Tabelle I aufgeführt
ist, wird in dem zuvor erwähnten Fließbett behandelt, um unterschiedliche vorgegebene Feuchtigkeitsgehalte im Bereich
von 8 bis 2% einzustellen. Sie wird dann in den Speisetrichter 1 der in Figur 1 dargestellten Versuchsvorrichtung gegeben. Getrennt werden Briketts des Masec-Typs
(mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt, eingestellt auf 896 und 2%) mit der in Tabelle III aufgeführten Zusammensetzung
und mit den Maßen 35 mm χ 35 mm χ 25 mm in den Brikettspeisetrichter 2 gegeben. Durch Betrieb des Schnek-
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kenförderers 3 und des Vibrationsförderers 4 werden die
Mischkohle A und die Briketts aus dem Speisetrichter 1 bzw. dem Briket^speisetrichter 2 in den vorgegebenen Anteilen
herausgezogen, durch einen Förderer des Kreistyps 5 in einen Ofen in vollen Maßstab aus Stahlplatten gegeben,'der
so hergerichtet ist, daß nur die Länge der Carbonisierungskammer des großen Koksofens mit den Maßnen 7,1 m Höhe, 16,5 m
Länge und 0,46 m Breite halbiert ist. Über den Probenauslaß wird das Material dann entnommen. Die so erhaltenen Proben
werden auf die Segregation der Briketts untersucht.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IV angegeben. Die in Tabelle IV aufgeführten Werte stellen die Durchschnittswerte von
fünf Proben in dem längs der Höhe geteilten Koksofen in vollständigem Maßstab dar.
Mischverhältnis (%)
Mischkohle A 40
minderhaltige Kohle B 60
Kohleteer (zusätzlich) 7
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Mischverhältnis der Briketts Prozentgehalt der Briketts,
die in unterschiedlichen ': Stellungen vorhanden sijid (%)
Inneres Untersei- in der
der Ofen- te des
tür Beschikkungs- ■■ ■ loches
tür Beschikkungs- ■■ ■ loches
Mitte zwischen den Beschik-,kungslöchern
Prozentge- maximaler halt der Variationsvorhandenen koeffizient ;
Briketts der Briketts (R) (max.-Min.) ; ;
O
OO
O
OO
O
Gesamtfeuchtigkeit
Mischkphle A
Gesamtfeuchtigkeit
Gesamtfeuchtigkeit
Briketts
Gesamtfeuchtigkeit 6%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Briketts
Gesamtfeuchtigkeit 4%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Briketts
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Briketts
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Briketts
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Briketts
40
20
40
50
20
30
40
50
20
30
40
50 29,3
34,6
42,8
50,0
30,1
34,6
42,8
50,0
30,1
35,3
43,1
43,1
51,1
14,1
21,8
49,2
69,5
14,2
27,4
46,9
65,9
14,1
21,8
49,2
69,5
14,2
27,4
46,9
65,9
11,7
14,1
17,5
30,9
11,9
13,0
19,8
28,5
23,6
32,1
38,0
42,8
22,2
31,2
36,8
41,9
14,1
17,5
30,9
11,9
13,0
19,8
28,5
23,6
32,1
38,0
42,8
22,2
31,2
36,8
41,9
30,7
43,4
55,9'
76,9
30,2
42,0
58,0
74,0
20,4
27,3
39,6
44,7 20,8
29,8
37,5 45,6
19,0
29,3 38,4 46,0 18,3 29,0 38,2 45,5 9,5
10,3 11,2 26,7 8,0 3,8 10,1 24,0
,54
1,40 1*54 1,51 1,40 1,45 1,48 1,18 1,07 1,23
1,39 1,11 1,04 1,17 1,32
cn co cn
Fortsetzung Tabelle IV
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Briketts
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Briketts
Gesamtfeuchtigkeit 8%
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Briketts
Mischkohle A
Gesamtfeuchtigkeit 2%
Briketts
| 20 | 14,5 | 22,9 | 21,0 | 8,4 | 1,14 |
| 30 | 28,0 | 31,0 | 28,5 | 3,0 | 1,03 |
| 40 | 47,5 | 37,3 | 38,1 | 10,2 | 1,19 |
| 50 | 66,6 | 42,3 | 45,0 | 24,3 | 1,33 |
| 20 | 31,2 | 10,3 | 32,0 | 21,7 | 1,60 |
| 30 | 35,0 | 13,9 | 44,5 | 30,6 | 1,48 |
| 40 | 41,6 | 18,2 | 59,3 | 41,1 | 1,48 |
| 50 | 48,7 | 29,7 | 78,1 | 48,4 | 1,56 |
Bemerkung: maximaler Variationskoeffizient der Briketts = maximaler Prozentgehalt der
vorhandenen Briketts / Mischverhältnis
cx> cn co
Aus Tabelle IV folgt, daß bei den Proben, bei denen Briketts
zu der Mischkohle A zugegeben wurden, die einen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
von 8% aufweisen, der Gehalt an vorhandenen Briketts in der Größenordnung um etwa 50% des
Mischverhältnisses der Briketts verringert wurde, ohne Bezugnahme auf den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts,
und daß bei den Proben, bei denen Briketts in einem Mischverhältnis von 40% vermischt wurden, Teile mit maximalen
Prozentgehalten von Briketts in der Nachbarschaft von 60% lokal innerhalb des Koksofens auftreten, was die Möglichkeit
nahelegt, daß Ausstoßschwierigkeiten und andere Schwierigkeiten bei der Entnahme aus dem Koksofen auftreten.
Bei den Proben, bei denen Briketts zu den Mischkohlen A mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 4% und 2% zugegeben
werden, sind die Variationen in den Prozentgehalten der vorhandenen Briketts recht niedrig und im Bereich von 10
bis 20%, ohne Bezugnahme auf den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts, wo das Mischverhältnis von Briketts bis zu
40% liegt, was nahelegt, daß selbst beim technischen Betrieb das Mischverhältnis der Briketts bis zu 40% erhöht
werden kann.
Diese Werte zeigen, daß die Segregation in dem Koksofen, die durch die Zugabe der Briketts stattfindet, mehr von dem
Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Mischkohle als von dem der Briketts abhängt. Der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts
wird nach dem Verfahren für die Bestimmung des Gesamtfeuchtigkeitsgehalts
(Toluolverfahren), spezifiziert in JIS K-2425-9, bestimmt. (Dieses Verfahren wird bei den
folgenden Tests unverändert angewendet).
Q30048/0761
Eine Mischkohle C, die in Tabelle V angegeben ist und die nur aus Kokskohle besteht, wird in dem gleichen Fließbett,
wie es im Beispiel 1 verwendet wird, behandelt, um ihren Gesamtfeuchtigkeitsgehalt auf 2% einzustellen. Die Materialkohle
für die Brikettierung der gleichen Zusammensetzung, wie sie in Tabelle III angegeben ist, wird in einem Trockner
behandelt, so daß der angegebene Gesamtfeuchtigkeitsgehalt erhalten wird. Sie wird dann mit 7% zugegebenem Straßenteer
bei 50 bis 60°C während 10 min verknetet. Sie wird zu Briketts des Masec-Typs mit 35 mm χ 35 mm χ 25 mm mit
einer Walzenpresse verarbeitet. Die Briketts werden in einem Mischverhältnis von 30% mit der zuvor erwähnten Mischkohle
C vermischt. Das entstehende Gemisch wird gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 carbonisiert und die Koksfestigkeit
des gebildeten Kokses wird geprüft. Die Beziehung zwischen dem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts und der
Koksfestigkeit wird in Figur 2 dargestellt.
ungefähre Analyse (%) CSN F. I. Teilchen-Feuch-
Asche fluch- gebun- (Log größe tigkeit tiges dener DDHi) (unter
Material Kohlen- mm) (%) stoff
Mischkohle
C 1,7 8,7 27,2 62,4 5 1/2 1,36
Getrennt wird die zuvor erwähnte Materialkohle für die Brikettierung
mit ihrem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt · *'
mit 7 % zugegebenem Straßenteer bei 50 bis 600C während
10 min verknetet. Das Gemisch wird zu Briketts des Masec-
0300A8/0761
Typs von 35 mm χ 35 mm x 25 mm mit einer Walzenpresse verarbeitet.
Die Briketts werden dann in einem Trockner behandelt, um den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt auf 2% einzustellen,
und in einem Mischverhältnis von 30% mit der Mischköhle
C mit einem eingestellten Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
von 2% vermischt. Das entstehende Gemisch wird bei den gleichen
Bedingungen, wie im Beispiel 1 beschrieben, carbonisiert und dann wird die Koksfestigkeit DI;?,- geprüft, von
der man feststellt, daß sie 93,5 beträgt. Dieser Wert ist praktisch identisch mit dem Wert von 93,6 der Koksfestigkeit
DI^t-, den man für Koks feststellt, der hergestellt
wird, indem man Briketts des Typs (mit einem. Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
von 2%) zum Vermischen verwendet, wobei die Briketts gebildet werden, indem man zuerst die Materialkohle
so behandelt, daß der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt eingestellt wird, und dann die Materialkohle mit einer Walzenpresse
verformt.
Aus dieser Tatsache folgt, daß die Wirkung des Gemisches der Briketts gleich ist, unabhängig davon, ob die Briketts
erhalten werden, indem man zuerst die Materialkohle behandelt, um den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt einzustellen, und
anschließend die Materialkohle mit einer Walzenpresse verformt, oder indem man zuerst die Materialkohle mit einer
Walzenpresse verformt und anschließend die geformten Blöcke der Materialkohle behandelt, um den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
einzustellen. Dies bedeutet, daß die Wirkung absolut nichts mit dem Verfahren zu tun hat, gemäß dem die
Herstellung der Briketts erfolgt.
Man arbeitet gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 und be-
0-30048/0761
handelt eine Mischkohle D, die nur aus Kokskohle besteht,
lind eine minderhaltige Kohle E, wie in Tabelle VI angegeben,
so, daß ihre Gesamtfeuchtigkeitsgehalte auf 8% bei den gleichen
Testversuchen und 2.% bei anderen eingestellt werden. Diese werden dann miteinander in unterschiedlichen Mischverhältnissen,
wie in Tabelle VII aufgeführt, vermischt. Die entstehenden Gemische werden mit der Mischkohle D, minderhaltiger
Kohle E und Straßenteer in unterschiedlichen Mischverhältnissen, wie ebenfalls in Tabelle VII angegeben,
vermischt, bei 50 bis 600C während 10 min verknetet und mit
kO% Briketts des Masec-Typs von 35 mm χ 35 mm χ 25 mm, die
zuvor in einer Walzenpresse gebildet wurden, vermischt. Das entstehende Gemisch wird gemäß dem Verfahren von Beispiel 1
carbonisiert und dann wird die Koksfestigkeit festgestellt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle VII aufgeführt.
ungefähre Analyse {%)
Feuch- Asche fluch- gebuntigkeit tiges dener Material Kohlenstoff
Feuch- Asche fluch- gebuntigkeit tiges dener Material Kohlenstoff
CSN F.I. Teilchen-(Log größe (un-DDPM)
ter 3 mm)
Mischkohle D 1,3 8,9
minderhaltige Kohle
E 2,6 10,0
26,4 65,4 32,9 54,5
5 1/2 1,92 85
1,0 85
Q300A8/0761
Ver- Mischkohle Briketts
such Gesamt- Misch- Gesamt- Mischver- Binde-Nr.
feuch- verhältnis feuch- hältnis mittel ,tigkeit Misch- minder- tigkeit Misch- minder- Straßenkohle
haltige kohle haltige teer (%) D (%) Kohle E D (%) Kohle E
Gesamtgehalt an minderhaltiger Kohle (%)
Koksfestigkeit -150
| 15 | 8,0 | 100 | 0 | - | - | - | - | |
| 16 ( | 8,0 | 100 | 0 | 8,0 | 60 | 40 | 7 | |
| 17 | 8,0 | 100 | 0 | 8,0 | 40 | 60 | 7 | |
| 18 | 8,0 | 100 | 0 | 8,0 | 20 | 80 | 7 | |
| o> | 19 | 2,0 | 100 | 0 | - | - '■ | - | - |
| O O |
20 | 2,0 | 80 | 20 | - | - | - | - |
| OO | 21 | 2,0 | 60 | 40 | - | - | - | - |
| /—> | 22 | 2,0 | 80 | 20 | 8,0 | 60 | 40 | 7 |
| <J | 23 | 2,0 | 80 | 20 | 8,0 | 40 | 60 | 7 |
| O .—» |
24 | 2,0 | 80 | 20 | 8,0 | 20 | 80 | 7 |
| 25 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 60 | 40 | 7 | |
| 26 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 40 | 60 | 7 | |
| 27 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 25 | 75 | 7 | |
| 28 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 20 | 80 | 7 |
DI
15
| - ' ■ ■ | 83,4 | CO CD ■ν |
| 16 | 84,1 | 18536 |
| 24 | 83,4 | |
| 32 | 82,6 | |
| Ό | 85,1 | |
| 20 | 83,4 | |
| 40 | 82,6 | |
| 28 | 84,2 | |
| 36 | 83,5 | |
| 44 | 82,7 | |
| 28 | 84,5 | |
| 36 | 84,1 | |
| 42 | 83,5 | |
| 44 | 83,0 | |
Aus der Tabelle VII ist erkennbar, daß bei Versuch 23, wo kombinierte Beschickungssysteme mit vorerhitzter Kohle
(Mischkohle D) und das Beschickungssystem mit Partialbriketts verwendet wurden, der Gesamtgehalt an minderwertiger
Kohle 36% beträgt, ein Wert, der um etwa 12% höher ist als der Wert von 24%, der bei Versuch Nr. 17 erhalten wurde,
der die einfache Anwendung des Beschickungssystems mit Partialbriketts darstellt. Aus Versuch Nr. 27 folgt weiter,
daß die zusätzliche Verwendung von Briketts mit einem eingestellten Gesamtfeuchtigkeitsgehält von 2% es ermöglicht,
daß das Mischverhältnis für die minderhaltige Kohle 42% beträgt .
Diese hohen Gehalte an minderhaltiger Kohle sind der synergistisehen
Wirkung der gemeinsamen Verwendung von dem Beschickungssystem mit vorerhitzter Kohle und dem Beschickungssystem, bei dem Partialbriketts verwendet werden, und der synergistischen
Wirkung der zusätzlichen Verwendung getrockneter Briketts zuzuschreiben.
Es wird die gleiche Mischkohle wie bei Versuch Nr. 20 im Beispiel 4 mit 40% Briketts vermischt, wie es in Tabelle
IX angegeben wird, die nach dem Verfahren von Beispiel 4 erhalten worden sind. Das entstehende Gemisch wird gemäß
dem Verfahren von Beispiel 1 carbonisiert und die Koksfestigkeit
des so erhaltenen Kokses wird geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle IX angegeben.
Die Eigenschaften der Backsubstanz, die zu den Briketts
zugegeben worden ist, sind in Tabelle VIII angegeben.
0300A8/0761
Erweichungs- gebundener unlösliche Verbindungen bei der Endgültige Analyse (%)
punkt ( Cj Kohlen- Lösungsmittelextraktion (%) C H N S
:. stoff (%) η-He- Benzol Schwefel- Chino- ^
.'■ '■■ ' " ■■■'■'■ ■'' ■'. xan '■.. , ■ ,kohlen-' . lin ' "■ ν , ' :/'' \ ,,
; ■: ■■ ■ ■ · , , ; '■ , ■' ■■■ stoff. :. ,· , . ■ ■■■■ '■:.■ ■■.■■■': ■■■ ■ - ' '"' / .
Backsubstanz
187
.57,9
79,2 48,3
34,1
14,7. 85,7 5,9 1,9 7,0
co cn co co
Ver- Mischkohle such Gesamt- Mischver-Nr. feuch- hältnis
tigkeit Misch- min- X%) kohle der-D (%) haltige
Kohle E (Ji)
Briketts
Gesamt- Mischverhältnis
feuch- Misch- minder- Back- Straßen- Kohletigkeit kohle haltige sub- teer (zu- teer
{%) D (%) Kohle E stanz sätzlich) (zusatz-
(50 (%) 00 Hch)
Gesamtgehalt an minderwertiger Kohle
Koksfestigkeit
1I0 (»
| 29 , | 2,0 | 80 | 20 | 8,0 | 25 | 75 | - | 7 |
| 30 | 2,0 | 80 | 20 | 6,0 | 25 | 75 | - | 7 |
| ο 31 | 2,0 | 80 | 20 | 4,0 | 25 | 75 | - | 7 |
| ο 32 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 25 | 75 | - | 7 |
| ο 33 | 2,0 | 80 | 20 | 8,0 | 13,5 | 81 | 5,5 | 7 |
| £ 34 | 2,0 | 80 | 20 | 6,0 | 13,5 | 81 | 5,5 | 7 |
| S 35 | 2,0 | 80 | 20 | 4,0 | 13,5 | 81 | 5,5 | 7 |
| JU | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 13,5 | 81 | 5,5 | 7 |
| - 37 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 9,5 | 85 | 5,5 | 7 |
| 38 ' | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 4,5 | 90 | 5,5 | 7 |
| 39 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 9,5 | 85 | 5,5 | - |
| 40 | 2,0 | 80 | 20 | 2,0 | 4,5 | 90 | 5,5 | - |
7 7
| 42 | 4 | 83,0 | CO CD |
| 42 | 4 | 83,0 | I8536 |
| 42 | 4 | 83,4 | |
| 42 | -P- | 83,4 | |
| 44, | 83,0 | ||
| 44, | 83,2 | ||
| 44, | 83,9 | ||
| 44, | 84,0 | ||
| 46 | 83,4 | ||
| 48 | 82,8 | ||
| 46 | 83,4 | ||
| 48 | 82,7 | ||
Aus der Tabelle IX ist erkennbar, daß durch die Zugabe von
Backsubstanz bei einem Mischverhältnis von 5,5% zu Briketts das Mischverhältnis der minderhaltigen Kohle E in den Briketts
auf 6% bei Briketts mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 8% erhöht werden kann und daß die Erhöhung des
Mischverhältnisses auf 10% gesteigert v/erden konnte, wenn
der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts auf 2% erniedrigt wurde.
Diese Tatsache zeigt, daß der Einfluß der Zugabe der Backsubstanz zu den Briketts noch prägnanter auftritt, wenn der
Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts erniedrigt ist. Die Verringerung im Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts ergibt
somit eine unerwartete Wirkung.
Mischkohlen F und G der entsprechenden im folgenden aufgeführten
Zusammensetzungen werden unterschiedlichen Vorbehandlungen (I bis IV), die im folgenden beschrieben werden,
unterworfen und in 18-1-Zinnbüchsen gegeben. Die Mischkohle
wird dann gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 carbonisiert und dann wird die Koksfestigkeit geprüft. Die Ergebnisse
dieser Versuche sind in Tabelle X angegeben.
Mischkohle F:
stark verkokende Kohle aus den USA 25%
semi-stark verkokende Kohle aus Australien 55%
schwach verkokende Kohle aus Japan 20%
Mischkohle G:
stark verkokende Kohle aus Australien 25%
semi-stark verkokende Kohle aus den USA 55%
schwach verkokende Kohle aus Japan 20%
030048/0761
Erläuterung für die Vorbehandlung:
I: Die gegebene Mischkohle wird in einem Ausmaß pulverisiert, daß Kohleteilchen, die 80% Teilchen mit
einer Teilchengröße von nicht über 3 mm enthalten, gebildet werden, und dann wird der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
auf 8% eingestellt.
II: Die Mischkohle, die der Vorbehandlung I unterworfen wurde, wird auf 2000C in einem Fließbett mit einem
Durchmesser von 350 mm vorerhitzt und kann dann auf
einer Eisenplatte abkühlen.
III: Von den Bestandteilskohlen, die die Mischkohle ergeben, wird die Kokskohle australischen Ursprungs pulverisiert.
Die entstehenden Teilchen werden durch ein 6-mm-Sieb gesiebt und die groben Teilchen, die
auf dem Sieb zurückbleiben, werden erneut pulverisiert. Man erhält Teilchen, die 80% Teilchen einer
Größe von nicht über 3 mm enthalten. Die verbleibenden beiden Kokskohlen werden unter Bildung von Teilchen,
die 80% Teilchen einer Größe von nicht über 3
mm enthalten, pulverisiert. Dann werden diese Teilchen (erneut pulverisierte grobe Teilchen und feine
Teilchen von Kohle australischen Ursprungs, die durch das Sieb hindurchgegangen sind), die, wie oben beschrieben,
erhalten worden sind, vermischt.
IV: Die Mischkohle, mit der die Vorbehandlung III durchgeführt
wurde, wird auf 2000C vorerhitzt und dann
kann sie auf einer Eisenplatte ähnlich wie bei der Vorbehandlung II abkühlen.
0300A8/0761
Ver- Vorbe- Gesamt- Schüttsuch hand- feuch- dichte
Nr. lung tigkeit in der X%) Zinnbüchse
(kg/m3)
Koksfestigkeit DI?9 (%) Mischkohle F Miscgkohle G
| 41 | I--;. | 8, | O | 750 | 92,1 |
| 42 | II | 0 | 870 | 92,8 | |
| 43 | III | 8, | 0 | 750 | 92,5 |
| 44 | IV | O | 870 | 93,6 | |
| Tabelle XI |
92,2 92,9 92,7 93,5
Art der Kohle Sieben Siebgröße 4 mm Siebgröße 6 mm
Prozent- CSN Prozent- CSN gehalt gehalt
stark verkokende
Kohle
Kohle
zurückgehalten
passiert
semi-stark verko— zurückgekende Kohle halten
passiert
48,6 (96) 1 1/2 40,3 (%) 1 1/2 51,4 6 59,3 5 1/2
49,1 50,9
1/2
6
6
37,9 62,1
1 1/2 5
Bemerkung: Die Tabelle XI zeigt die Prozentgehalte mit der
die Teilchen von Kokskohle australischen Ursprungs nach der Pulverisierung teilweise auf dem
Sieb zurückgehalten werden und teilweise durch das Sieb hindurchgehen, wenn Siebe mit 4 mm und 6 mm
lichter Maschenweite verwendet werden. Die entsprechenden CSN-Werte sind ebenfalls aufgeführt.
Die Mischkohle F von Beispiel 6 wird mit einem unterschied-
030048/0761
lichen Mischverhältnis mit der minderhaltigen Kohle H, wie
in Tabelle XII angegeben, vermischt. Die entstehenden Gemische werden der Vorbehandlung von Beispiel 6 mit und ohne
Modifizierung unterworfen. Die Vorbehandlungen I und II wer den in nicht-modifizierter Form durchgeführt. Die Vorbehandlung
III1 umfaßt das Pulverisieren nur der semi-stark verkokenden Kohle australischen Ursprungs einer gegebenen
Mischkohle, Sieben der entstehenden Teilchen durch ein 6-mm-Sieb und erneutes Pulverisieren der groben Teilchen, die
auf dem Sieb zurückbleiben. Man erhält dabei Teilchen, die 8O?o Teilchen mit einer Größe von nicht über 3 mm aufweisen.
Die groben Teilchen werden erneut pulverisiert und die feinen Teilchen von Kohle australischen Ursprungs, die durch
das Sieb hindurchgehen, werden mit den verbleibenden Kokskohlen und der minderhaltigen Kohle H, die zuvor zu Teilchen pulverisiert worden ist, bei denen 8O?6 der Teilchen
Größen nicht über 3 nun aufweisen, vermischt. Bei der Vorbehandlung
IV1 wird die Kohle, die man bei der Vorbehandlung III' erhält, auf 2000C vorerhitzt und dann kann sie auf
einer Eisenplatte ähnlich wie bei der Vorbehandlung II abkühlen. Die Mischkohle, die man bei jeder der Vorbehandlungen
erhält, wird carbonisiert und dann wird die Koksfestigkeit ähnlich, wie bei Beispiel 6 beschrieben, geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle XIII aufgeführt.
ungefähre Analyse (Ji) CSN FI i^ö
Feuch- Asche fluch- gebun- (Log g™
tigkeit tiges dener DDPM) xer
Material Kohlenstoff
minderhal-
tige Kohle keine
H 2,7 8,8 34,1 54,4 1/2 Drehung 80%
030048/0761
Ver- Vorbe- Mischverhältnis Gesamt- Schüttdichte Koksfestigsuch
hand- (%) feuch- in der Zinn- keit Kr. lung Misch- minder- tigkeit büchse , τ>τ30 /0/\
kohle F haltige (kg/nr*) m15 K/o}
Kohle H
91,2
92,5 92,1 91,4 92,1 91,8 93,2 92,8 92,1 91,2
Aus der Tabelle XIII ist ersichtlich, daß bei den Versuchen 51 bis 54, bei denen die Vorbehandlung IV durchgeführt
wurde, nämlich die Stufen der selektiven Pulverisierung der Kokskohle australischen Ursprungs, das Mischen der entstehenden
Kohleteilchen mit den anderen Kokskohlen unter Bildung der Mischkohle P, Vermischen der Mischkohle F mit
der minderhaltigen Kohle H und anschließende Behandlung
des entstehenden Gemisches für die Einstellung des Gesamtfeuchtigkeitsgehaltes,
die Herstellung von Gemischen erlaubt wird, die 70% Mischkohle F und 30% minderhaltige Kohle
H enthalten.
Die Materialkohle für die Brikettierung, hergestellt durch
Vermischen der gleichen minderhaltigen Kohle H (Tabelle XII),
| 45 | I | 95 |
| 46 | II | 90 |
| 47 | II | 80 |
| 48 | II | 70 |
| 49 | III« | 95 |
| 50 | III« | 90 |
| 51 | IV | 90 |
| 52 | IV | 80 |
| 53 | IV | 70 |
| 54 | IV | 60 |
| 5 | 8,0 | 750 |
| 10 | 0 | 870 |
| 20 | 0 | 870 |
| 30 | 0 | 870 |
| 5 | 8,0 | 750 |
| 10 | 8,0 | 750 |
| 10 | 0 | 870 |
| 20 | 0 | 870 |
| 30 | 0 | 870 |
| 40 | 0 | 870 |
0-3.00-48/0761
wie sie im Beispiel 7 verwendet wurde, in unterschiedlichen Mischverhältnissen mit der Mischkohle G von Beispiel 6 und
Straßenteer mit einem Erweichungspunkt von 250C, der dazu
als Bindemittel zugegeben wird, wird bei 50 bis 60°C während 10 min verknetet. Das entstehende Gemisch wird zu Briketts
mit den Maßen 35 mm χ 35 mm χ 25 mm des Masec-Typs
mit einer Walzenpresse verformt. Der eingestellte Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts beträgt bei einigen Testversuchen
8% und bei anderen 2%.
Die Mischkohle, die durch Vermischen von 7O?6 der Mischkohle
G von Beispiel 6 und 30$ der minderhaltigen Kohle H von
Beispiel 7 erhalten wurde, wird der Vorbehandlung IV unterworfen
und mit k-0% Briketts, wie oben beschrieben, unterschiedlicher
Art vermischt. Das entstehende Gemisch wird gemäß dem Verfahren von Beispiel 6 carbonisiert und die
Koksfestigkeit des Kokses wird geprüft. Das Mischverhältnis der Materialkohlen für die Brikettierung und die Ergebnisse
der Versuche für die Koksfestigkeit sind in Tabelle XIV angegeben.
030CU8/0761
| Ver | Mischkohle. (Jg) | Mischverhältnis | ■■minder- | Briketts | Tabelle XIV | minder- | Binde | Gesamtgehalt | 1 | Koksfe | |
| such | Gesamt | Misch | haltige | Gesamt | (56) | haltige | mittel | an minder- | Schüttge | stigkeit | |
| Nr., | feuch | kohle | Kohle H | feuch | Kohle H | (zu | haltiger Koh | wicht in | ητ30 /0A | ||
| tigkeit | G | tigkeit | Mi s chverhältni s | sätz | le (A: | der Zinn | |||||
| Misch | lich) | büchse | |||||||||
| 30 | kohle | 40 | 7 | (kg/m3) :..;■. | |||||||
| 70 | 30 | G | 50 | 7 | |||||||
| 55 | 0 | 70 | 30 | 8,0 | 60 | 7 | .' 34 " ■ ■ | 92,3 | |||
| 0 | 70 | 30 | 8,0 | 40 | 7 | 38 | 950 ■;■...' | : 92,1 | |||
| 57 | 0 | 70 | 30 | 8,0 | 60 | 50 | 7 | 42 | 950 | ,91,1 | |
| 58 | 0 | 70 | 30 | 2,0 | . 50 | 60 | 7 | 34 | 950 ■;■;■■ | 93,0 | |
| G | 59 | 0 | 70 | 30 . | 2,0 | 40 | 70 | 7 | 38 | 950 | 92,5 |
| ω | 60 | 0 | 70 | 2,0 | 60 | 42 | 950 | 92,1 | |||
| ο ο |
61 | 0 | 2,0 | 50 | 46 | 950 | 91,7 | ||||
| 48/076 | 40 | 950 | |||||||||
| 30 |
OO Cn CO CD
Aus der Tabelle XIV folgt, daß der Koks der Beschickungskohle aus 60% Mischkohle, die 30% minderhaltige Kohle H
enthält, und 40% Briketts besteht, wobei der Anteil an'
minderhaltiger Kohle zu der Gesamtmenge an Beschickungskohle 38% beträgt, wenn die Briketts einen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 8% (Versuch Nr. 56) aufweisen, wogegen
der Anteil auf 42% erhöht wird, wenn die Briketts, die verwendet
werden, einen Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 2% (Versuch Nr. 60) besitzen.
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 8 werden Briketts hergestellt, die man erhält, indem man minderhaltige Kohle H,
wie in Tabelle XII angegeben, in unterschiedlichen Mischverhältnissen mit der Mischkohle G, wie im Beispiel 6 verwendet,
vermischt und zu dem entstehenden Gemisch ein Bindemittel (es wird Kohleteer oder Straßenteer verwendet)
und eine Backsubstanz, wie in Tabelle XV angegeben, zugibt. 60% der Mischkohle, die man durch Vermischen der
Mischkohle G mit 30% minderhaltiger Kohle H und Durchführung
der Vorbehandlung IV1 mit dem entstehenden Gemisch
erhält, werden mit 40% der Briketts, die wie oben erhalten wurden, vermischt. Das entstehende Gemisch wird gemäß dem
Verfahren von Beispiel 6 carbonisiert und die Koksfestigkeit des Kokses wird bestimmt.
Die Zusammensetzung der Briketts und die Ergebnisse der Versuche für die Koksfestigkeit sind in Tabelle XVI angegeben.
030048/0761
Erweichungs- gebundener unlösliche Stoffe bei der Lösungs- Endanalyse (%)
punkt (0Cj Kohlenstoff mittelextraktion (%) CH N S
(%) η-Hexan Benzol Schwefel- Chinolin
kohlenstoff
Backsubstanz 187 57,9 79,2 48,3 34,1 14,7 85,7 5,9 1,2 7,0
Ver- Mischkohle (%) Briketts (%) Gesamt-, Schutt- Koksfe-
. such Gesamt- Mischverhältnis Gesamt- Mischverhältnis gehalt gewicht stigkeit
Nr. feuch- Misch- minder- feuch- Misch- minder- Back- Binde- an min- in der nT30 ,0,\
tigkeit kohle G haltige tigkeit kohle haltige sub- mittel derhal- Zinn- "H 5 K/)
Kohle H G Kohle H stanz (zu- tiger büchse
satz- Kohle {%) (kg/πΡ)
lieh)
0 70 30 8,0 39,5 55 5,5 Kohle-
teer 7
30 8,0 34,5 60 5,5 Kohle-
teer 7
30 8,0 39,5 55 5,5 Straßen-
teer 7
30 2,0 29,5 65 5,5 Kohle-
teer 7
30 2,0 19,5 75 5,5 Kohle-
teer 7
30 2,0 9,5 85 5,5 Kohle-
teer 7
30 2,0 19,5 75 5,5 Straßen- 48 950 92,1
teer 7
| 63 | • 0 | |
| O | 64 | 0 |
| co | ||
|
O
O |
65 | 0 |
| co | 66 | 0 |
| O | ||
|
-J
OT |
67 | 0 |
| 68 | 0 |
| 950 | 92,2 |
| 950 | 91,4 |
| 950 | 92,1 |
| 950 | 92,7 |
| 950 | 92,1 |
| 950 | 91,6 |
Aus der Tabelle XVI folgt, daß die Zugabe der Backsubstanz
in einem Mischverhältnis von 5,5% zu den Briketts es ermöglicht,
daß der Gehalt an minderhaltiger Kohle um 2% bei Briketts mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 8% (Versuche
Nr. 56 bis 62) erhöht wird und daß die Erhöhung im Gesamtgehalt an minderhaltiger Kohle auf 6% steigt bei Briketts
mit einem Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 2% (Versuche Nr. 60 bis 66). Diese Tatsache zeigt, daß der Einfluß der
Zugabe der Backsubstanz zu den Briketts besonders ausgeprägt
ist, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Briketts erniedrigt ist.
Die Mischkohle G, die im Beispiel 6 angegeben ist, und die
stark verkokende Kohle australischen Ursprungs werden pulverisiert.
Die entstehenden Teilchen werden durch ein 6-mm-Sieb
gesiebt. Die feinen Teilchen, die sich unter dem 6-mm-Sieb ansammeln, werden mit der verbleibenden semistark
verkokenden Kohle und der schwach verkokenden Kohle vermischt. Das entstehende Gemisch wird in unterschiedlichen
Mischverhältnissen mit der minderhaltigen Kohle H vermischt, wie es in Tabelle XII von Beispiel 7 angegeben
ist. Die so erhaltene Mischkohle wird behandelt, um einen eingestellten Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von 2% zu ergeben.
Sie wird dann gemäß dem Verfahren von Beispiel 6 carbon!-
siert und die Koksfestigkeit des Kokses wird bestimmt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle XVII angegeben.
030048/0761
| Ver | Mischverhältnis (%) | Teilchen | semi | schwach | min- | Schutt- Koksfe |
| such | Teilchen | aus stark | stark | verko | der- | gewicht stigkeit |
| Nr. | aus stark | verkoken | verko | kende | hal- | in der ^30 /0/\ Zinn- DI15 {/o) |
| verkoken | der Kohle | kende | Kohle | tige | büchse | |
| der Kohle | australi | Kohle | Kohle | (kg/m5) | ||
| australi | schen Ur | aus den | H | |||
| schen Ur | sprungs , | USA | ||||
| sprungs , | die durch | |||||
| die auf | das Sieb | |||||
| dem Sieb | hindurch | |||||
| verbleiben | gehen | |||||
| 11,6 | 42,9 | 15,5 | 30 | 870 92,5 | ||
| 69 | 0 | 10,8 | 39,8 | 14,4 | 35 | 870 92,1 |
| 70 | 0 | 10,0 | 36,7 | 13,3 | 40 | 870 91,5 |
| 71 | 0 |
Aus der Tabelle XVII folgt, daß die Mischkohle, die ohne Beimischen
der auf dem Sieb zurückbleibenden Teilchen, der stark
verkokenden Kokskohle australischen Ursprungs, die von inerten Teilchen umgeben ist, gebildet wurden, ein Vermischen erlaubt,
das so hoch ist, wie 35% der minderhaltigen Kohle, wenn die Mischkohle so behandelt wird, daß der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt
auf 2% eingestellt wird.
Die auf dem Sieb zurückbleibenden Teilchen der stark verkokenden
Kohle australischen Ursprungs, die mit der Mischkohle von Beispiel 10 nicht vermischt wurden, werden weiter pulverisiert und als Materialkohle für die Brikettierung
verwendet. Gemäß dem Verfahren von Beispiel 8 werden Briketts aus dem Material gebildet, das man erhält, indem
man die zusätzlich pulverisierten Teilchen mit der in Tabelle XV aufgeführten Backsubstanz und Straßenteer oder
mit Kohle von Versuch Nr. 70 von Beispiel 10 vermischt,
wobei Jeweils 40 96 davon verwendet werden und wobei ent-
mit Kohle von Versuch Nr. 70 von Beispiel 10 vermischt,
wobei Jeweils 40 96 davon verwendet werden und wobei ent-
030048/0761
weder das Mischverhältnis von minderhaltiger Kohle vari-.
iert wird oder wobei der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der erhaltenen Briketts, wie oben angegeben, variiert wird.
Das entstehende Gemisch wird gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 carbonisiert und die Koksfestigkeit des
Kokses wird geprüft. Das Mischverhältnis der Materialkohlen
und die Ergebnisse der Versuche für die Koksfestigkeit
sind in Tabelle XVIII angegeben.
Es ist erkennbar, daß der Gehalt an minderhaltiger Kohle in
der Mischkohle in starkem Ausmaß erhöht werden kann (vgl. Beispiel 9), wenn man als Materialkohle für das Brikettieren
Teilchen verwendet, die auf dem Sieb zurückbleiben, wenn die stark verkokende Kohle australischen Ursprungs gesiebt
wird. Aus diesem Beispiel folgt weiterhin, daß die Hälfte
der gesamten Beschickungskohle durch minderhaltige Kohle
ersetzt werden kann, wenn der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Briketts eingestellt wird oder wenn eine Backsubstanz
zu den Briketts zugegeben wird.
0 3 0048/0761
Tabelle XVIII
Ver- Mischkohle {%) such Gesamt- Mischverhältnis
Briketts (%)
Gesamt- Mischverhältnis
| Nr. | feuch | 0 | Teilchen | Teilchen | mm- | feuch | Teilchen | Teilchen | min | Back | Bindemittel | |
| tigkeit | 0 | aus stark | aus stark | der- | tigkeit | aus stark | aus stark | der-' | sub | (zusätzlich) | ||
| 0 | verkoken | verkoken | hal- | verkoken | verkoken | hal | stanz | |||||
| 0 | der Kohle | der Kohle | tige | der Kohle | der Kohle | tige | ||||||
| 0 | australi | australi | Kohle | australi | australi | Kohle | ||||||
| schen Ur | schen Ur | H | schen Ur | schen Ur | H | |||||||
| sprungs , | sprungs , | sprungs , | sprungs , | |||||||||
| die auf | die durch | die auf | die durch | |||||||||
| dem Sieb | das Sieb | dem Sieb | das Sieb | |||||||||
| zurück | hindurch | zurück | hindurch | |||||||||
| - | bleiben | gehen, se- | bleiben | gehen, se | ||||||||
| O | mi-stark | mi-stark | ||||||||||
| ca | verkoken | verkokende | ||||||||||
| ο | de Kohle | Kohle und | ||||||||||
| CD | und schwach | schwach | ||||||||||
| CD | verkokende | verkokende | ||||||||||
| Kohle | Kohle | |||||||||||
| -4 cn |
72 | 0 | 65 | 35 | 8 | 15,2 | 39,8 | 45 | 0 | Straßenteer 7 |
||
| -■* | 73 | 0 | 65 | 35 | 8 | 13,7 | 25,8 | 55 | 5,5 | Kohleteer 7 | ||
| ■74 | 0 | 65 | 35 | 2 | 14,2 | 30,8 | 55 | 0 | Kohleteer 7 | |||
| 75 | 0 | 65 | 35 | 2 | 12,2 | 12,3 | 70 | 5,5 | Kohleteer 7 | |||
| 76 | 0 | 65 | 35 | 2 | 12,2 | 12,3 | 70 | 5,5 | Straßenteer 7 |
|||
| O | ||||||||||||
| OP | ||||||||||||
| cn |
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CM ΚΛ <f
ir\ KO
t- C-
030048/0761
L e e r s e. i t e
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Hüttenkoks durch Vermischen
von Mischkohle aus Hüttenkoks und minderhaltiger Kohle mit Briketts in dem gewünschten Mischverhältnis, wobei'
die Briketts Kokskohle, eine minderhaltige Kohle und/ ein Bindemittel und/oder eine Backsubstanz enthalten,
und anschließendes Carbonisieren des entstehenden Gemisches,
dadurch gekennzeichnet, daß man
eine Mischkohle herstellt, die im wesentlichen Kokskohle
03004870761
und minderhaltige Kohle enthält, und den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Mischkohle auf oder unter 4% einstellt,
Briketts, die im wesentlichen nicht weniger als 10% Kokskohle und nicht mehr als 90% minderhaltige Kohle und ein
Bindemittel und/oder eine Backsubstanz enthalten, herstellt, nicht weniger als 60% der Mischkohle mit dem eingestellten Feuchtigkeitsgehalt auf nicht über 4% mit nicht
mehr als 40% der Briketts vermischt und das entstehende
Gemisch carbonisiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der
Briketts auf oder unter 4% eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischkohle hergestellt
wird, indem man im wesentlichen nicht weniger als 80% Kokskohle und nicht mehr als 20% minderhaltige Kohle vermischt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischkohle hergestellt
wird, indem man im wesentlichen nicht weniger als 65% des Materials, das man durch Pulverisieren einer Kokskohle,
deren Kokseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung ändern, Sieben der entstehenden Teilchen durch
ein Sieb und Vermischen der feinen Teilchen, die man unter dem Sieb sammelt, mit anderer Kokskohle erhält, mit nicht
mehr als 35% minderhaltiger Kohle vermischt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß man das Material, das man
durch Pulverisieren einer Kokskohle, deren Kokseigenschaften
030048/0761
sich entsprechend der Korngrößenverteilung ändern, Sieben der entstehenden Teilchen durch ein Sieb und erneutes Pulverisieren
der groben Teilchen, die auf dem Sieb zurückbleiben erhalten worden ist, als Kokskohle in der Mischkohle
verwendet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch
gekennzeichnet , daß man das Material,
das man durch Pulverisieren einer Kokskohle, deren Verkokungseigenschaften sich entsprechend der Korngrößenverteilung
ändern, Sieben der entstehenden Teilchen durch ein Sieb und erneutes Pulverisieren der groben Teilchen,
die auf dem Sieb zurückbleiben, erhält, als Verkokungskohle in den Briketts verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Briketts mit einem eingestellten
Gesamtfeuchtigkeitsgehalt von nicht über 4% hergestellt werden, indem man den Gesamtfeuchtigkeitsgehalt der Materialkohle
für die Brikettierung vorher einstellt, die Materialkohle, ein Bindemittel und/oder eine Backsubstanz verknetet
und dann unter einer Walzenpresse verformt.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Gesamtfeuchtigkeitsgehaltes
der Briketts auf oder unter 4% durchgeführt wird, nachdem die Briketts geformt worden sind.
0 300A8/076 1
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Legal Events
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