DE2448617A1 - Absenkvorrichtung - Google Patents
AbsenkvorrichtungInfo
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Description
MANITZ, FINSTERWALD & GRÄMKOW
München, den P/Sv - E 2022
C. EVANS & SONS LIMITED
Commercial,Union House
406-410 Eastern Avenue, Gants Hill ILFORD, ESSEX 1G2 6NR, England
Absenkvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Absenkhalterung,
wie sie bei der Herstellung von Beton-Dächern, -Böden, -Decken oder ähnlichen Teilen verwendet wird.
Absenk-Halterungen dieser Art werden gemeinsam mit Baugerüsten oder Baustützen eingesetzt, um die Schalung zu haltern;
zu den möglichen Anwendungsgebieten gehört insbesondere die Herstellung von Beton-Decken und anderen horizontalen
oder nicht-vertikalen Strukturen; dabei hat die Schalung,üblicherweise
die Form von Schalplatten mit oder ohne Deckenträgern. Solche Vorrichtungen ermöglichen es, daß die Schalungselemente
nacheinander fortlaufend vor dem endgültigen Aushärten des Betons abgenommen werden, ohne daß der Beton
gar nicht mehr abgestützt ist. Dadurch können die Schalungs-
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elemente entfernt und wislerverwendet werden, ohne daß die
Stützen weggenommen werden müssen, die solange in ihren Stellungen bleiben, bis der Beton endgültig abgebunden und
ausgehärtet ist.
Die zu diesem Zweck verwendeten herkömmlichen Absenk-Vorrichtungen
sind sehr kompliziert und teuer in der Herstellung; andererseits haben sie nur eine geringe Stabilität und müssen
!Teile verwenden, die sehr rasch verschleißen und/oder beschädigt
werden können. Bei einer herkömmlichen Vorrichtung dieser Art ist eine drehbare Hülse vorgesehen, um ein Tragteil für eine
Schalung .anzuheben oder abzusenken; die vertikale Bewegung der Hülse wird durch eine als Steuerkurve ausgebildete Mitnehmeroberfläche
erzeugt, die auf einem quer verlaufenden Stift abläuft. Abgesehen davon, daß eine getrennte Einrichtung,
wie beispielsweise ein Drehstift, eingesetzt werden muß, um die Hülse zu drehen, hat diese herkömmliche Vorrichtung den
Nachteil, daß der Querstift sehr rasch verschleißt und dadurch diese Vorrichtung im allgemeinen keine sehr lange Lebensdauer
hat.
Bei einer anderen herkömmlichen Vorrichtung wird ein keilförmiges Teil dazu verwendet, um das Tragteil für die Schalung
anzuheben und abzusenken; auch hier hängt jedoch wieder die Stabilität der ganzen Vorrichtung von einem Querstift ab, mit
dem das keilförmige Seil zusammenwirkt. Deshalb hat auch diese Vorrichtung den Nachteil, daß aufgrund der relativen Bewegung
zwischen dem keilförmigen Teil und dem Stift sehr rasch Verschleißerscheinungen auftreten»
Der Erfindung liegt deshalb uutar anderem die Aufgabe zugrunde,
die oben erwähnten Nachteile zu überwinden oder wesentlich zu verringern und eine einfache und robuste Absenkvorrichtung
zu schaffen.
Weiterhin wird bei den Absenkhalterungen des Typs, bei dem
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ein keilförmiges Teil verwendet wird, in der Praxis so vorgegangen,
daß das keilförmige Teil durch Gießen oder Schmieden hergestellt wird. Obwohl in der Praxis keine Einwände gegen
die Verwendung eines gegossenen oder geschmiedeten keilförmigen Teils bestenen, so erfordert jedoch die Herstellung
eines solchen Teils einen Spezial-Facharbeiter, so daß die Produktion solcher Elemente relativ teuer ist. Weiterhin treten
oft bei der Anschaffung gegossener oder geschmiedeter Produkte Schwierigkeiten auf, so daß sich als Ergebnis hiervon
Verzögerungen bei der Fertigstellung der Stützen oder Träger ergeben, die sonst durch herkömmliche, immer rasch zur
Verfügung stehende Fabrikationstechniken und Maschinen hergestellt
werden.
Der Erfindung liegt deshalb weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine Absenk-Halterung mit einem verbesserten keilförmigen
Teil zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Absenkvorrichtung der hier beschriebenen Art geschaffen wird,
die einen senkrechten Träger aufweist", von dem ein Ende direkt oder indirekt an einer Stütze oder einem ähnlichen Element befestigt
werden kann, während das andere Element mit einer Kopfplatte ausgebildet wird; als Alternative hierzu kann eine
Kopfplatte daran angebracht werden; weiterhin ist ein Tragteil für die Schalung verschiebbar an dem Träger befestigt,
wobei eine keilförmige Anordnung das Tragteil für die Schalung in der Betriebsstellung arretiert; der senkrechte Träger hat
einen im allgemeinen H-förmigen Querschnitt und ist so ausgebildet oder angeordnet, daß quer verlaufende Vorsprünge entstehen,
die jedem seiner umgebogenen Ränder zugeordnet sind; diese Vorsprünge wirken mit der keilförmigen Anordnung zusammen,
um das Tragteil für die Schalung in der Betriebsstellung
zu haltern.
Die Vorsprünge an dem Träger können hergestellt werden, indem
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seine Rändern umgebogen werden, so daß Schultern entstehen,
die sich über die gesamte .Breite eines jeden Flansches erstrecken.
Als Alternative hierzu ist an dem Träger ein Steg vorgesehen, der sich durch die Plansche erstreckt, so daß
die Vorsprünge entstehen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kopfplatte abnehmbar an dem Träger angebracht, so daß in der Praxis unterschiedliche
Formen der Kopfplatte wahlweise eingesetzt werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Absenkvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei sich das Tragteil
für die Schalung in seiner Betriebsstellung
befindet;
Fig. 2 einen Schnitt längs Linie A-A von Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt längs Linie B-B von Fig. 1;
Fig. 4· eine Figur Λ entsprechende Ansicht, wobei
sich jedoch das Tragteil für die Schalung in seiner Ruhestellung befindet;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeils 0 von Fig. 5;
Fig. 7 einen Schnitt längs Linie D-D von Fig. 5;
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- 5- Ί Ί :;■:·■
Fig. 8 einen Schnitt längs Linie E-E von Hg. 6;
Fig. 9 einen Schnitt längs Linie F-F von Fig. 6;
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung des Pfeils G von Figur 6, wobei das Tragteil für die Schalung
in seiner Ruhestellung gezeigt ist; und
Fig. 11 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt längs Linie H-H in Figur 8, wobei nur das keilförmige
Teil gezeigt ist.
Wie sich aus den Figuren 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnungen
ergibt, weist eine Absenkhalterung einen senkrechten Träger 1 mit im allgemeinen S-förmigem Querschnitt auf, der aus einem
Paar im Abstand zueinander angebrachten umgebogenen Rändern oder Flanschen 2 besteht, die untereinander durch einen
mittleren Steg 3 verbunden sind. Die Flansche 2 des Trägers sind an einer mittleren Stelle zwischen ihren Enden umgebo- .
gen,.so daß Schultern 4 entstehen, die sich über die gesamte
Breite erstrecken. Wie sich aus Figur 2 ergibt, ist also die Tiefe des Trägers 1 an seinem unteren Ende größer als an seinem
oberen Ende.
An seinem unteren Ende ist der Träger 1 mit einer umgekehrten, hängenden, als U-Profil ausgebildeten Grundplatte 5 versehen.
Um den Träger 1 an einer Stütze P anzubringen, wird eine Druckplatte 6 mit einem zentralen Zapfen \7 in. das Ende der
Stütze P gepaßt, während die Grundplatte 5 mit Hilfe eines U-förmigen Befestigungselementes 8 sowie Schrauben und Muttern
9 an der Druckplatte 6 angebracht wird. Als Alternative
hierzu kann der Träger 1 mit einem Zapfen versehen werden, so daß er direkt in eine Stütze P in Eingriff gebracht werden kann*
An seinem oberen Ende ist der Träger 1 mit einer Kopfplatte
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10 versehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Kopfplatte 10 mit einem umgebogenen Rand oder Flansch 11 ausgebildet, der in einem ü-förmigen Tragteil 12 aufgenommen
Wird, das in der Nähe des Endes des Trägers 1 angebracht ist; der Plansch 11 wird mittels einer Kopf- oder Stellschraube 13
in seiner Lage in dem Tragteil 12 gehalten. Wie sich insbesondere aus Figur 5 erkennen.läßt, ist das Tragteil 12 von
dem Steg 3 des Trägers 1 versetzt bzw. seitlich verschoben, so daß die Kopfplatte 10 in Bezug auf den träger 1 in der Mitte
angeordnet ist. Wird die Kopfplatte 10 so ausgebildet, daß sie abhnehmbar ist, so können jeweils Kopfplatten mit unterschiedlichen
Formen verwendet werden, die also beispielsweise U-förmig oder kanalförmig sind; dadurch kann sie bei Trägern
oder anderen Elementen mit unterschiedlichen Formen eingesetzt werden. Selbstverständlich kann die Kopfplatte10 auch fest
an dem Ende des Trägers 1 angebracht werden, so daß sie nicht abgenommen werden kann.
Verschiebbar an dem Träger 1 angebracht ist ein Teil 14 zur
Schalungshaiterung, das eine Platte 15 mit einer Öffnung 16
und ein Paar von im Abstand zueinander angebrachten Führungsplat-fcen
17 aufweist, die jeweils einen nach innen verlaufenden Vorsprung 18 haben. Diese Vorsprünge wirken mit an dem
Träger 1 angebrachten Anschlaggliedern 19 zusammen und dienen dazu, die Aufwärtsbewegung des Halteteils 14 zu begrenzen.
Das Halteteil 14 wird in seiner obersten oder Betriebs-Stellung mittels eines keilförmigen Teils 20 arretiert, der mit
den Schultern 4 des Trägers 1 zusammenwirkt. Das keilförmige Teil 20 weist ein Paar von im Abstand zueinander angebrachten,
spitz zulaufenden Platten 21 auf, die in einer zu der Kegelform senkrechten Ebene bei 22 gekröpft sind, so daß sich der
Abstand der Platten 21 an einem Ende der Tiefe des oberen und schmaleren Teils des Trägers 1 nähert, während der Abstand
an dem anderen Ende größer als das untere und breitere Ende des Trägers 1 ist. Damit hat also das keilförmige Teil
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20 einen schmalen Bereich und einen breiten Bereich, wobei die Platten 21 durch Endanschläge 23 entsprechender Größe
in einer solchen Abstandsbeziehung zueinander gehalten werden, daß das keilförmige Teil fest an dem Träger 1 angebracht ist.
Beim Gebrauch wird eine Absenkhalterung an einer Stütze P
auf die oben beschriebene Weise angebracht, wobei die Stütze so eingestellt wird, daß sich.die Kopfplatte 10 auf der gewünschten
Höhe befindet. Ein Schalungsträger (nicht dargestellt) wird dann an einem seiner Enden an dem Tragteil 14
angebracht, wobei an diesem vorgesehene Vorsprünge 24 verwendet
werden; das Tragteil 14 wird durch den Keil 20 gehaltert,
der so angeordnet ist, daß sich sein schmalerer Bereich im Eingriff mit den Schultern 4 befindet. Das andere Ende des
Schalungsträgers wird dann an einem zweiten Träger 2 angebracht; diese Montage der einzelnen Teile wird dann weiter
fortgesetzt, so daß ein Rahmen entsteht, auf den Schalplatten (nicht dargestellt) gelegt und dort gehaltert werden. Wenn
sich die Schalträger in ihren Stellungen befinden, sind die Vorsprünge 18 im Eingriff mit den Anschlaggliedern 19, so daß
sich ein starrer Aufbau ergibt. In dieser Lage sind die oberen
Oberflächen der Schalplatten ausgerichtet und auf einer Höhe mit den oberen Oberflächen der Kopfplatten 10, so daß sich
eine kontinuierliche ebene Oberfläche ergibt.
Um diesen Aufbau wieder in seine Einzelteile zu zerlegen,
wird mit einem Hammer von Ende zu Ende auf die Keile 20 geschlagen,
wodurch ihre breiten Bereiche in mit dem Träger ausgerichtete Stellungen gebracht werden, so daß die Keile
außer Eingriff mit den Schultern 4 kommen; dadurch gleiten die Keile und die Tragteile 14 über die Säule nach unten in
die Ruhestellung, wie es in Pig. 4 dargestellt ist. Dadurch entsteht ein Zwischenraum, der ausreicht, die Schalungsträger
und Schallplatten zur Wiederverwendung abzunehmen. Diese Entfernung
der Schalungsträger bzw. Schalplatte beeinflußt jedoch nicht die Lage der Kopfplatten 10, die in ihren Stellungen
bleiben, um den Beton zu haltern. Dadurch kann also die Scha-
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lung nach dem anfänglichen Abbinden des Betons abgenommen werden, wobei jedoch die Stützen in ihren Stellungen gelassen
werden, um den Beton zu haltern, bis er schließlich vollständig ausgehärtet ist.
Bei der in den F^g. 5 bis 11 gezeigten alternativen Ausführungsform
weist eine Absenkvorrichtung einen senkrechten Träger 25 mit im allgemeinen H-förmigem Querschnitt auf, der aus
einem Paar von in Abstand zueinander angebrachten umgebogenen Rändern oder Flanschen 26 und einem Steg 27 besteht; dabei
erstreckt sich der Steg durch Schlitze, die in den Flanschen ausgebildet sind, so daß Vorsprünge 28 entstehen, die nur
über einen Teil der Länge des Trägers verlaufen. Die obersten Enden der Vorsprünge 28 sind um 90° gebogen, so daß Tragoberflächen
29 entstehen.
An seinem unteren Ende ist an dem Träger 25 eine quer verlaufende
Grundplatte 30 oder ein rechtwinkliges Gebilde angebracht, das an jeder Ecke ein Loch aufweist, um eine Hakenschraube
31 aufzunehmen; die Hakenschrauben 31 werden dazu
verwendet, um die gesamte Vorrichtung an einer im entsprechenden Abstand angebrachten Tragplatte 32 zu befestigen, die am
Kopf einer Stütze P vorgesehen oder daran angebracht ist. Wie sich aus den Figuren 7» 8 und 9 ergibt, ist die Grundplatte
in einem Winkel von 45° relativ zu der Tragplatte 32 verdreht,
so daß die Hakenschrauben 31 mit den Seitenrändern der Tragplatte
32 in Eingriff kommen. Um die genaue Lage zu fixieren,
ist an der Unterseite der Grundplatte 30 in der Nähe eines jeden Lochs für die Hakenschrauben ein U-förmiges Tragteil 33
vorgesehen, wobei die Enden der Schenkel des U's geneigt sind, um die genaue Ausrichtung zu erleichtern.
An seinem oberen Ende ist der Träger 25 mit einer Kopfplatte 34 versehen. Bei diesem A^führungsb ei spiel ist die Kopfplatte
34 mit einem nach unten vorstehenden Vorsprung 35 ausgebildet,
der ein Querloch aufweist, um eine Schrauben- und Mutter-Ver-
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bindung 36 aufzunehmen. Befindet sich die Kopfplatte in ihrer
Stellung, so ist die Schraube 36 so angeordnet, daß sie in
einem Schlitz 37 aufgenommen wird, der im oberen Ende des Stegs 27 des Trägers ausgebildet ist, wie sich aus Figur 6
erkennen läßt. Die Kopfplatte 34 wird sicher in ihrer Stellung
gehalten, indem die Schrauben- und Mutter-Verbindung 36 angezogen
wird, um den Vorsprung 35 und den Steg 27 fest und sicher
miteinander in Eingriff zu bringen.
An dem Träger 25 ist verschiebbar ein Tragteil 38 für die
Schalung angebracht, das eine rechtwinklige Platte 39 mit einer zentralen öffnung 40 und jeweils in jeder Seitenkante einen
T-förmigen Schlitz 50 aufweist, um beim Gebrauch das in
geeigneter Weise ausgebildete Ende eines Abdeck- oder anderen Trägers aufzunehmen, der dadurch gehaltert wird.
Das Tragteil 38 wird mittels 'eines keilförmggen Teils 41 in
seiner obersten oder Betriebsstellung gehalten; das keilförmige
Teil 41 wirkt mit den Tragoberflächen oder Schultern
des Trägers 25 zusammen.
Das keilförmige Teil 41 weist eine Metallplatte 42 auf, die
längs eines jeden von zwei gegenüberliegenden Rändern mit einem
umgebogenen Rand oder Flansch 43 ausgebildet ist, wobei
die Flansche 43 nach einer bevorzugten A11Sführungsform, jedoch
nicht notwendigerweise, nach innen aufeinander zu geneigt sind, wie in Figur 11 dargestellt ist.
Der Steg 44 der Platte 42 ist mit einer öffnung 45 ausgebil
det, die so geformt ist, daß sie mit dem senkrechten Träger 25 und mit den Tragoberflächen oder Schultern 29 zusammenwirkt,
die an dem Träger 25 ausgebildet sind. Dabei weist die öffnung
45 einen schaalen Bereich 46 auf, der der Breite, des Trägers
entspricht und deshalb kleiner als die Größe der Schultern 29 ist; weiterhin ist ein breiter Bereioh 47 vorgesehen, der
größer ·!· die Auedehnung der Schultern 29 ist.
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Weiterhin sind zwei gegenüberliegende Seiten des Bereichs der öffnung 45 mit kegelförmig zulaufenden Vorsprüngen 4-8
ausgebildet, die in Ebenen verlaufen, die senkrecht zu der Ebene des Stegs 44 in einer JRichtung sind, die entgegengesetzt
zu der der Flansche 43 ist. Wie sich aus Fig. 5 der Zeichnungen entnehmen läßt, ist dabei die Kegelform der Vorsprünge.
48 so ausgelegt, daß sie in einer Ebene liegt, die relativ zu der Ebene des Stegs 44 geneigt ist.
Bei einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform
des keilförmigen Teils 41 sind die kegelförmig zulaufenden Vorsprünge 48 so angeordnet, daß sie sich in einer Ebene, die
senkrecht zu der Ebene des Stegs 44 ist, und in eine Richtung
erstrecken, die der des Stegs 4$ entspricht, d.h., entgegengesetzt
zu der Darstellung in den Figuren. Bei dieser Ausfüh rungsform kommen die geneigten Ränder der kegelförmig zulau
fenden Vorsprünge 48 in Eingriff mit den Schultern 29 des Trägers 25, während die obere Oberfläche des Stegs 44 in
Eingriff mit der unteren Oberfläche des Tragteils 38 kommt.
Das hier beschriebene keilförmige Teil besteht aus einer Platte,
die aus Stahl oder einem ähnlichen Material bestehen kann; •s erhält seine Form durch Schneiden oder Prägen bzw. Stanzen
und Pressen, wobei die im Maschinenbau üblichen Geräte verwendet werden können; dadurch werden die Schwierigkeiten überwunden, die bei gegossenen oder geschmiedeten keilförmigen
Teilen auftreten.
In der Praxis wird die Absenkhalterung nach den figuren 5
bis 11 im allgemeinen auf die gleiche Weise eingesetzt wie die Halterung nach den Figuren 1 bis 4, wobei in diesem Fall
die Aufwartsbewegung des Tragteils 39 durch Anschlagglieder 51 begrenzt wird, die sich zwischen den Flanschen 26 des
!Prägers 25 erstrecken. Dadurch wird das Tragteil 39 mittels
des schmalen Bereichs 46 des K*ila 41 in seiner B^triebsstellung gehalten, der mit den Vorsprängen oder Schultern 29 in
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Eingriff kommt. Das Teil 39 und der Keil 41 werden in die
Ruhestellung bewegt, indem von Ende zu Ende gegen den Keil 41 geschlagen wird, so daß der breite Bereich des Keils 41
mit der Säule 25 ausgerichtet ist. Dadurch gleiten der Keil 41 und das Tragteil 39 über den Träger 25 nach unten.
Obwohl zwei getrennte Ausführungsformen beschrieben worden sind, können selbstverständlich weitere Ausführungsformen
dadurch entwickelt werden, daß selektiv Merkmale der beiden Ausführungsformen miteinander kombiniert werden. So kann
beispielsweise das keilförmige Teil einer Ausführungsform bei der anderen Ausführungsform eingesetzt werden, was auch
für die Kopfplatte- und/oder Grundplatte-Anordnung gilt.
- Patentansprüche -
- 12 -
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Claims (13)
- Pat entansprücherl./Absenkvorrichtung, die gemeinsam mit Baugerüsten zur Halterung der Schalung oder ähnlicher !Teile eingesetzt wird, mit einem senkrechten Träger, von dem ein Ende direkt oder indirekt an einer Baustütze oder einem ähnlichen Teil angebracht werden kann, während sein anderes Ende mit einer Kopfplatten-Einrichtung versehen ist, weiterhin mit einem Tragteil für die Schalung, das verschiebbar an dem Träger befestigt ist, und mit einer keilförmigen Anordnung, die das Tragteil für die Schalung in der Betriebsstellung arretiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatten-Einrichtung (10; 34) abnehmbar mit dem Träger (1; 25) verbunden ist, wobei in Abhängigkeit von den jweiligen Anforderungen unterschiedliche Formen und/oder Größen der Kopfplatten-Einrichtung (10; 34) verwendet werden können.
- 2. Absenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatten-Einrichtung (10; 34) eine Querplatte (10) mit einem nach unten vorstehenden Plansch (11) aufweist, der in einem an dem Träger (1) angebrachten U-förmigen Tragteil (12) aufgenommen wird, wobei die Einrichtung in ihrer Lage an dem Träger (1) mittels einer Stellschraube (13) befestigt wird, die den Flansch (11) in arretierenden Eingriff mit einem der Schenkel des Unförmigen Tragteils (12) zwingt.
- 3. Absenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatten-Einrichtung eine Querplatte (34) mit einem nach unten vorstehenden Flansch (35) aufweist, durch den eine Schrauben- und Mutter-Verbindung (36) geführt ist, wobei die Schraube in einen in'einem Teil des Trägers (25) ausgebildeten Schlitz (37) aufgenommen wird, und wobei die Vorrichtung in ihrer Lage arretiert wird, indem die Schrauben- und Muter-Verbindung (36) angezogen- 13 609816/0343- 13 - 'j ; i :wird, um den arretierenden Eingriff zwischen dem Flansch (35) und dem Teil des Trägers (25) herbeizuführen.
- 4. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,-daß die Querplatte (10; 35) mit nach oben gebogenen Flanschen ausgebildet ist, so daß ein im wesentlichen U-förmiges oder kanalförmiges Element entsteht, das einen Träger oder ein anderes Teil aufnimmt.
- 5. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1; 25) einen im allgemeinen H-förmigen Querschnitt mit einem Paar von Flanschen (2; 26) und einem Steg (3; 27) hat und so ausgebildet oder angeordnet ist, daß quer verlaufende Vorsprünge oder Schultern (4; 29) entstehen, die jedem seiner Flansche (2; 26) zugeordnet sind, wobei die Vorsprünge oder Schultern (4; 29) mit der. keilförmigen Anordnung (20; 41) zusammenwirken, um das Tragteil (14; 38) für die Schalung in seiner Betriebsstellung zu arretieren.
- 6. Absenkvorrichtung"nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der Vorsprünge oder Schultern (4) die Flansche (2) des Trägers (1) an einer Stelle zwischen seinen Enden gekröpft sind, wobei der Steg (3) des Trägers (1) in entsprechender Weise geformt ist.
- 7. Absenkvorrichtung nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der Vorsprünge oder Schultern (29) der Steg (27) des Trägers (25) so ausgestaltet ist, (bei 28) daß er durch und über einen Bereich der Länge der Flansche (26) der Säule (25) hinaus vorsteht.
- 8. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Anordnung (20) einkeilförmiges Teil aufweist, das aus einem Paar von spitz zulaufenden Platten (21) besteht, die an ihren Enden- 14 -SO 9816/03 A3durch Anschlagteile (23) untereinander verbunden sind, so daß eine zentrale Öffnung ". entsteht, wobei die spitz zulaufenden Platten (21) gekröpft (bei 22) sind, so daß . die zentrale Öffnung einen schmalen Bereich, der mit den Vorsprüngen oder Schultern (4·) zusammenwirkt, und einen breiten Bereich aufweist, der nicht mit den Vorsprüngen oder Schultern (4·) zusammenwirkt.
- 9. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüchei bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Anordnung (4-1) ein keilförmiges Teil aufweist, das aus einer rechtwinkligen Metallplatte (4-2) mit einer zentralen Öffnung (4-5) baabeht, wobei die beiden gegenüberliegenden Kanten der Platte Flansche (4-3) haben, die in eine Richtung von der Ebene der Platte verlaufen, und daß die beiden gegenüberliegenden Seiten der zentralen Öffnung (45) spitz zulaufende Vorsprünge (4-8) haben,die in die entgegengesetzte Richtung von der Ebene der Platte verlaufen, wobei die zentrale Öffnung (4-5) einen schmalen Bereich (46), der mit den Vorsprüngen oder Schultern (29) des Trägers (25) zusammenwirkt, und einen breiten Bereich (4-7) aufweist, der nicht mit den Vorsprüngen oder Schultern (29) des Trägers (25) zusammenwirkt.
- 10. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadur'ch gekennzeichnet, daß das Tragteil für die Schalung (14-; 38) eine rechtwinklige Platte (15; 39) mit einer zentralen Öffnung zur Durchführung einer Gleitbewegung relativ zu dem Träger (1;25) und seinen zugeordneben Vorsprüngen oder Schultern (4; 29) aufweist, wobei die Platte weiterhin Elemente (24; 50) enthält, um Deckenstützen oder ähnliche Elemente aufzunehmen und zu fixieren.
- 11. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie Anschlagelemente (19; 51) an dem Träger (1; 25) enthält, die das Ausmaß der Aufwärts-509816/0343bewegung des Tragteils für die Schalung (14; 38) begrenzen.
- 12. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Trägers (1) mit einer hängenden, U-förmigen Grundplatte (5) versehen ist, die mit einer an einer Gerüststütze (P) angebrachten Druckplatte (6) zusammenwirkt, wobei die Grundplatte (5) an ihren Enden mit Tragteilen (8) versehen ist, die daran mittels einer Schrauben- und Mutter-Verbindung (9) angebracht sind, so daß beim Gebrauch die Grundplatte (5) durch Eingriff der. Tragteile (8) in die Druckplatte (6) und anschließendes Anziehen der Schrauben- und Mutter-Verbindung (9) an der Druckplatte (6) befestigt wird.
- 13. Absenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende des Trägers (25) eine quer verlaufende, rechtwinklige Grundplatte (30) angebracht ist, bei der .sich in jeder Ecke eine Hakenschraube (31) befindet, die mit den Seitenkanten einer entsprechend geformten Tragplatte (32) zusammenwirkt, die an einer Gerüststütze (p) vorgesehen oder an ihr befestigt ist.Absenkvorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (30) in einem Winkel von 45? relativ zu der Tragplatte (32) angeordnet ist» und daß zur Fixierung dienende Tragteile (33) auf der Unterseite der Grundplatte (30) in der Nähe der Hakenschrauben (31) vorgesehen sind.509816/0343Leerseite
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1977
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