DE3017902C2 - Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle - Google Patents
Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten PapierrolleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein Drucker der eingangs genannten Art ist aus der US-PS 36 12 373 bekannt. In diesem bekannten Drucker
ist eine Vorschubvorrichtung für flaches Material beschrieben, bei der ein Solenoid mit einem Vorsprung auf
den mittleren Bereich einer Blattfeder einwirkt, deren Kontaktfinger das Papier berührt. Wenn das Solenoid
auf die Blattfeder einwirkt und diese sich in Richtung senkrecht zur Bewegung des Solenoids ausdehnt, verfährt
die Blattfeder mit dem Kontaktfinger das Papier. Um die Rückwärtsbewegung des Papieres zu verhindem,
ist eine separate Sperre vorgesehen. Bei diesem bekannten Drucker erfolgl daher der Papiertransport
durch eine in sich abgeschlossene selbständig betätigbare Transporteinrichtung mil einem Solenoid, so dall die
Koordinierung des Püpiertransportes mit dem Druck-Vorgang eine separate Steuerung erfordert.
Der bekannte Drucker ist daher sowohl wegen der separaten, aktiven Fördereinrichtung mit dem Solenoid
als auch wegen der zusätzlich erforderlichen Steuerung aufwendig.
Aus der DE-OS 27 23 806 ist ein Drucker mit einem Schriuschaltmechanismus für den Papiertransport bekannt,
wobei die Papiertransporieinrichtung in Abhängigkeit von der Bewegung eines Schlittens, der den
Druckkopf trägt, über eine mechanische Kupplung immer dann eingeschaltet wird, wenn der Schlitten die eine
oder die andere Endstellung auf seiner Bewegungsbahn
erreicht hat. Beim Erreichen der Endstellung wird die Kupplungseinrichtung eingerückt und das Papier um
eine Zeile weiter transportiert. Bei dieser Anordnung ist nachteilig, daß die Kupplungseinrichtung mit engen Toleranzen
und großem Bauaufwand ausgeführt werden
muß, damit der Papiertransport bei Betätigung der Kupplungseinrichtung nicht hängenbleibt.
Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Drucker der eingangs genannten Art einfacher
und kompakter aufzubauen und einen zuverlässigen Papiertransport ohne eine separat zu betätigende
Fördereinrichtung, sondern unter Ausnutzung der Bewegung des Schlittens mit dem Drucker zu verwirklichen.
Diese Aufgabe wird bei einem Drucker nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß
durch die in dessen kennzeichnendem Teil angegebenen Merkmale gelöst.
Das Leitelcmcnt schwingt synchron mit einer Schlittenbewegung,
und die auf dem Leitelement angeordnete Reibeinrichtung fördert das Druckpapier um eine
Zeile weiter, wann immer der Schlitten sich auf seinem Rücklauf befindet. Der Aufbau des Druckers ist einfach,
seine Größe ist klein. Schließlich sind zur direkten Förderung des Papiers keine Sperr- oder Klinkenvorrichtungen
und kein zusätzlicher Motor (Solenoid wie bei dem Drucker gemäß US-PS 36 12 373) erforderlich, so
daß der erfindungsgemäße Drucker ein leichtes Gewicht
besitzt und fertigungstechnisch mit geringen Kosten herstellbar ist. Bei dem Drucker aus der DE-OS
27 23 806 ist zwar ebenfalls kein separater Motor für den Papiertransport vorgesehen, und der Papiertransport
erfolgt in Abhängigkeit von der Schlittenbewegung, die Synchronisation des Papiertransports mit der
Schlittenbewegung ist jedoch bei diesem bekannten Drucker insbesondere wegen der komplizierten Kupplungseinrichtung
bauaufwendiger als bei dem erfindungsgemäßen Drucker.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Drukkers,
F i g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von F i g. 1,
F i g. 3 den aus den F i g. 1 und 2 ersichtlichen Spindelaufbau,
Fig. 4 ein Vektordiagramm zur Erläuterung der Schwingbewegung eines Leitelements,
bo F i g. 5 und 6 Darstellungen zur Erläuterung des Bewegungsablaufes
sowie
Fig. 7Λ, 7B. 7Cund 71) einen Aufbau zur Erläuterung
einer Keibcinrichiiing.
F i g. I zeigt in Draufsicht einen Drucker, welcher die
hr> Papierfördereinrichtung gemäß der Erfindung aulw eist.
Dabei sind ein Motor 1 und miteinander in Eingnll sichende
Zahnräder 2a und 2b dargestellt, welche dun;h
den Motor 1 angetrieben sind.
Am Getriebe 2£>ist eine Spindel 3, welche eine sowohl
in Uhrzeigerrichtung wie auch in Gegenuhrzeigerrichtung verlaufende Schraubnut aufweist. Die in Uhrzeigerrichtung
verlaufende Schraubnut ist nvt der im Gegenuhrzeigersinn verlaufenden anderen Schraubnut an
beiden äußeren Enden der Spindel 3 gekoppelt. Ein Schlitten 4, auf dem ein Druckkopf 11 angeordnet ist,
besitzt einen nicht dargestellten Vorsprung, welcher mit einer der Schraubnuten der Spindel 3 zusammenwirkt.
Der Schutt: π 4 weist ebenfalls ein Paar von Schlitzen 4a
und 4b am Boden des Schlittens auf. Der Schlitz 4a verläuft parallel zur Spindel 3 und der Schlitz 46 verläuft
geneigt zur Spindel 3. Der auf dem Schlitten 4 angeordnete Druckkopf kann ein Punktmatrixdrucker zum Mosaik-
oder Nadeldrucken sein, welcher eine Anzahl von Punkten (beispielsweise sieben) aufweist, welche wahlweise
gemäß einem zu druckenden Muster betätigt werden. Ein für die Verwendung tauglicher Druckkopf ist in
der US-PS 38 96 918 beschrieben, wobei wahlweise ein thermisch arbeitender Druckkopf mit einer Vielzahl von
kleinen Wärmeelementen verwendet werden kann. Im Falle eines thermischen Druckkopfs wird als Druckpapier
ein behandeltes Thermopapier verwendet, welches aufgrund selektiver Erwärmung durch die Wärmeelemente
gefärbt wird. Parallel zur Spinde! 3 ist eine Führungswelle 5 angeordnet, durch welche der Schlitten 4
entlang der Spindel 3 geführt ist. Weiter ist ein Leitelement
6 vorgesehen, welches in einer zur Spindel 3 senkrechten und durch den Pfeil P in den Fig. 1, 2 und 5
gekennzeichneten Richtung verschiebbar ist. Gemäi?- ei- jo
ner vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Leitelement 6 eine T-förmige Platte, die gemäß den
Fig. 1,5 und 6 einen ersten Arm 6-1 parallel zur Spindel 3 und einen zweiten Arm 6-2 senkrecht zur Spindel 3
umfaßt (s. F i g. 5), wobei das Leitelement 6 an der linken Hälfte des ersten Arms 6-1 einen ersten zur Spindel 3
parallelen Vorsprung 6a und an der rechten Hälfte des ersten Arms 6-1 einen zweiten und geneigt zur Spindel 3
angeordneten Vorsprung 66 aufweist. Der schräge Vorsprung 66 ist derart geneigt, daß das linke äußere Ende
desselben sich nahe an der Spindel 3 befindet und das äußere rechte Ende von der Spindel 3 weit entfernt ist (s.
Fig. 1). Des weiteren läuft der schräge Vorsprung 66 im
wesentlichen parallel zum schrägen Schlitz 4b am Boden des Schlittens 4, so daß der Vorsprung 6fc>
mit dem Schlitz 4b zusammenwirken kann. Das Leitelement 6 weist weiter eine Reibeinrichtung 6c (s. F i g. 5 und 6) in
der Nähe des Endes des zweiten Arms 6-2 auf. Aufgrund des besonderen Aufbaus der in einem nachfolgenden
Abschnitt näher erläuterten Reibeinrichtung 6c unterscheidet sich die durch die Reibeinrichtung 6c in einer
Richtung bewirkte Reibung von derjenigen in der entgegengesetzten Richtung.
Am Boden des Gehäuses 50 ist eine Führungsplatte 7 vorgesehen, welche um die Achse 8 verschwenkbar ist.
Die Führungsplatte 7 weist ein Paar von Papierführungen 7a auf, welche senkrecht an beiden äußeren Enden
der Führungsplatte 7 vorstehen. Vorzugsweise besitzt die Führungsplatte 7 einen T-förmigen Schlitz zur Aufnahme
des T-förmigen Leitelements 6, wobei das Leitelement 6 derart in den Schlitz der Führungsplatte eingesetzt
ist, daß das Leitelement 6 in Pfeilrichtung P innerhalb des Schlitzes der Führungsplatte 7 gleiten
kann. Die Führungsplatte 7 weist ein Paar von Reibeinrichtungen Tb und 7c auf, welche in F i g. 1 dargestellt b5
sind und bei denen die Reibkraft richtungsabhängig ist. Eine Blattfeder 9 drückt die Führungsplatte 7 nach
oben. Mit dem Bezugszeichen 10 ist aufgewickeltes Druckpapier gekennzeichnet, welches im Gehäuse 50
angeordnet ist.
Schließlich ist ein Druckkopf 11 zum Mosaikdrucken,
eine U-förrnige und am Gehäuse 50 festgelegte Papierführung 12 vorgesehen, wobei das eine dünne Papierbahn
bildende Druckpapier zwischen der Papierführung 12 und der Führungsplatte 7 (oder dem Leitelement 6)
vorgesehen ist. wie aus F i g. 2 ersichtlich. Der dem Druckkopf 11 gegenüberliegende Abschnitt der Papierführung
12 dient a!s Druckplatte. Somit läuft das Papier von der Papierrolle 10 durch die dünne Papierbahn zwischen
der Papierführung 12 und der Führungsplatte 7 nach außen. Sobald das Papier am Druckkopf 11 vorbeiläuft
wird der Druckvorgang ausgeführt. Schließlich ragt eine Reibeinrichtung 6c auf dem Leitelement 6 in
die Papierbahn vor, um das Papier durch Reibschluß in jeder Schliltenstellung zu transportieren.
Nachfolgend wird die Betriebsweise des Druckers geschildert. Der Motor 1 treibt das erste Zahnrad 2a, wodurch
das zweite mit dem ersten Zahnrad 2a kämmende Zahnrad 26 sowie die mit dem zweiten Zahnrad Ib fest
verbundene Spindel 3 gedreht wird. Die Spindel 3 weist ein Paar von Schraubnuten 3a und 3b auf, welche miteinander
an beiden Enden 3-1 und 3-2 der Spindel 3 gekoppelt sind (vgl. F i g. 3). Der auf dem Schlitten 4
vorgesehene und nicht dargestellte Vorsprung steht in Eingriff mit. der Schraubnut. Wenn somit die Spindel 3 in
einer Richtung dreht, wird der in Eingriff mit der Nut der Spindel 3 stehende Schlitten 4 entlang der Spindel 3
und entlang der Führungswelle 5 in einer Richtung, nämlich links oder rechts, bewegt. Wenn der Schlitten 4
das äußere Ende der Spindel 3 erreicht, wirkt der nicht dargestellte Vorsprung des Schlittens 4 mit der äußeren
Schraubnut zusammen, so daß der Schlitten in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird. Auf diese Weise
bewegt sich der Schlitten 4 linear in beide Richtungen aufgrund der Führung durch die Führungswelle 5 bei
Umdrehung der Spindel 3. Wenn der Schlitten 4 sich von links nach rechts bewegt, druckt der auf dem Schlitten
angeordnete Druckkopf das gewünschte Muster auf das Papier 10. Wenn der Schlitten 4 sich vom rechten Ende
zum linken Ende bewegt, wird das Papier 10 um eine Zeile weitergeförderi. Der Weitertransport des Papiers
geschieht wie folgt.
Wenn sich der Schlitten 4 in der in F i g. 1 dargestellten Weise am linken Ende der Spindel befindet, wirkt
der erste Schlitz 4a, welcher am Boden des Schlittens 4 parallel zur Spindel 3 vorgesehen ist, mit dem ersten und
zur Spindel 3 parallelen Vorsprung 6a zusammen. Wenn sich der Schlitten 4 in die rechte Richtung bewegt, und
die Mitte der Bahn erreicht, wirkt der Schlitz 4a nicht länger mit dem Vorsprung 6a zusammen und wirkt indessen
der /weite und zum zweiten Vorsprung 6b im wesentlichen parallel verlaufende Schlitz 4b mit dem
zweiten Vorsprung 66 zusammen, welcher ebenfalls schräg zur Spindel 3 verläuft. Wenn sich der Schlitten 4
weiter in die rechte Richtung bewegt, wird der Vorsprung 66 des Leitelements 6 durch den Schlitz 4b des
Schlittens 4 in Bewegungsrichtung des Schlittens 4 gedrückt. Diese Kraft Fkann in die erste Komponente F*,
welche parallel zum Schlitz 4b des Schlittens 4 ist. und die 7weite Komponente Fn aufgeteilt werden, welche in
R'chtung der Bewegungsrichtung des Papiers (Fig. 4)
wirkt. Hierbei ist anzumerken, daß das Leitelement 6 auf der Führungsplatte 7 in Richtung des Pfeiles. P
(F i g. 5) verschiebbar ist. Wenn sich somit der Schlitten 4 von der Mitie der Bahn zum rechten Ende in Pfeilrichtung
Q gemäß F i g. 5 bewegt, wird das Leitelement 6
aufgrund der zweiten Kraftkomponente Fu in Richtung
R (F i g. 5) gestoßen. Diese Richtung R ist entgegengesetzt zur normalen Bewegungsrichtung des Papiers.
Im übrigen steht das Papier mit der Reibeinrichtung 6c am Leitelement 6 und der Reibeinrichiung Tb und 7c
auf der Führungsplatte 7 in Berührung. Wenn das Leitelement 6 sich in Pfeilrichtung R (F i g. 5) bewegt, ist die
Reibung zwischen der Reibeinrichiung 6c und einem Papierabschnitt gering, so daß der Papierabschnitt nicht
der Bewegung des Leitelements folgt, sondern in seiner Stellung verbleibt. Die Reibeinrichtung Tb und 7c auf
der Führungsplatte 7 verhindert ebenfalls eine Papierbewegung in Pfeilrichtung R wenn sich das Lcitelement
6 in diese Richtung bewegt.
Wenn schließlich der Schlitten 4 sich in Richtung 5 von F i g. 6 von rechts nach links bewegt, nachdem der
Schlitten das äußerste rechte Ende der Bahn erreicht hat, wird der Vorsprung 6b des Leitelcments 6 durch
den Schlitz 4b des Schlittens 4 in Bewegungsrichtung des Schlittens 4 gestoßen. Die Kraft /·"' ist in diesem Fall
entgegengesetzt zur Kraft F(Fig. 5) gerichtet, so daß
sich das Leitelement 6 in Richtung T(Fig.6) bewegt,
wenn der Wagen 4 in Richtung 5 von Fig.6 bewegt
wird. In diesem Fall nimmt die Reibeinrichtung 6c des Leitelements 6 einen Papicrabschnitt in Richtung Taufgrund
eines Reibschlusses zwischen Reibeinrichtung 6c und dem Papier mit, wenn sich das Leitelement 6 in
Richtung T bewegt. In diesem Fall ist die durch die Reibeinrichtung Tb und 7c der Führungsplatte 7 ausgeübte
Reibungskraft geringer als die durch die Reibeinrichtung 6c erzeugte Reibung. Somit wird bei Bewegung
des Leitelements 6 in Richtung P das Papier ebenfalls in Richtung Tuber eine Länge gleich der Bewegungslänge
des Leitelements 6 bewegt.
Zusammenfassend gilt also, daß bei Bewegung des Schlittens 4 in beiden Richtungen der Druckzeile sich
auch das Leitelement 6 senkrecht zur Druckzeile oder in Bewegungsrichtung des Papiers bewegt. Wenn der
Schlitten 4 in seine Anfangsstellung zurückkehrt oder sich das Leitelement 6 in Richtung Tvon F i g. 6 bewegt,
wird das Papier über die vorbestimmte Länge oder die für den Druck einer Zeile erforderliche Länge bewegt.
Durch wiederholtes Vorgehen wird das Papier jedes Mal, wenn der Schlitten einen Zeilendruck beendet, um
eine Zeile weiterbewegt.
Wenn keine Papierrolle im Gehäuse angeordnet ist, und sich der Schlitten 4 in beiden Richtungen bewegt,
könnte die Reibeinrichtung 6c unmittelbar mit dem Boden der U-förmigen Papierführung in Berührung stehen.
In diesem Fall könnte die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und der Papierführung 12 sehr groß
rojri wobei diese "roße Rcibun^ den Betrieb des Drukkers
oder die Bewegung des Leitelements 6 stören würde. Um dieser Schwierigkeit zu begegnen ist die Führungsplatte
7 schwenkbar an der Achse 8 befestigt, so daß die Führungsplatte 7 gegen die Feder 9 im Gegenuhrzeigersinn
dreht (F i g. 2) wenn die Reibung zu groß ist. Die Drehung der Führungsplatte 7 reduziert die Reibung
und erleichtert den Betrieb des Druckers.
Im nachfolgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig.7A, 7B, 7C und 7D der Aufbau der Reibungseinrichtung
6c, 7 b und 7c beschrieben. F i g. 7 D zeigt eine perspektivische Ansicht der Reibeinrichtung, welche die
Form eines Zylinders mit einem sektorförmigen Schlitz 16 aufweist. Die Reibeinrichtung ist aus einem sehr starken
Reibmaterial hergestellt, etwa Urethangummi oder natürlicher Gummi. Die Größe einer jeden Reibeinrichtung
ist klein. Beispielsweise beträgt die Länge L weniger als 5 mm und der Durchmesser ist geringer als 3 mm
bei einer Papierbreite von ungefähr 10 cm.
Aufgrund des sektorförmigen Schlitzes 16 umfaßt jede Reibeinrichtung einen festen Abschnitt 13, einen Fedcrabschnilt
14 und einen den festen Abschnitt 13 mit dem Federabschnitt 14 verbindenden Stützabschnitt 15.
Der Winkel λ des sektorförmigen Schlitzes oder der Winkel /wischen dem festen Abschnitt 13 und dem Federabschnitt
14 kann dadurch verändert werden, indem der Federabschnitt 14 gegen den festen Abschnitt gedrückt
wird. Vorzugsweise ist der Federabschnitt 14 in eine Anzahl von Abschnitten unterteilt, welche voneinander
durch einen dünnen Schlitz 17 getrennt sind.
Gemäß den F i g. 7A bis 7C berührt ein Papier 10 die Reibeinrichiung am Punkt A, welche sich auf den Federabschnitt 14 in der Nähe von dessen Rand befindet.
Gemäß den F i g. 7A bis 7C berührt ein Papier 10 die Reibeinrichiung am Punkt A, welche sich auf den Federabschnitt 14 in der Nähe von dessen Rand befindet.
Wenn sich die Reibeinrichtung in Richtung R gemäß F i g. 7B bewegt, ist der Winkel n\ zwischen dem festen
Abschnitt 13 und dem Federabschnitt 14 kleiner als der Winkel λ von Fig. 7A, in welcher die Reibeinrichtung
stillsteht. Infolge dessen wird der obere Punkt A auf dem Federabschnitt um die Länge ΔΡ im Vergleich zur
Stellung abgesenkt, in welcher die Reibeinrichtung stillsteht. Demgemäß ist die Reibung zwischen der Reibeinrichtung
und einem Papier im Falle von F i g. 7B gering und das Papier bewegt sich nicht trotz Bewegung der
Reibeinrichtung in Richtung R.
Wenn sich andererseits die Reibeinrichtung in Richtung T(F i g. 7C) bewegt, wird der Winkel «2 zwischen
dem festen Abschnitt und dem Federabschnitt größer als der Winkel im Falle von F i g. 7A, wegen der Reibung
zwischen der Reibeinrichtung und dem Papier. Somit wird der obere Punkt A auf dem Federabschnitt 14 um
ΔΡ' angehoben im Vergleich zur Stellung von F i g. 7A.
wo die Reibeinrichtung stillsteht. Infolgedessen ist die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und einem Papier
im Falle von Fi g. 7C groß, so daß das Papier der Bewegung der Reibeinrichtung folgt.
Die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und einem Papier hängt somit von der Bewegungsrichtung der Reibeinrichtung und/oder des Papiers aufgrund des besonderen Aufbaus der in den F i g. 7A bis 7D dargestellten Reibeinrichtung ab.
Jede Reibeinrichtung 6c, Tb und 7c ist derart auf dem Leitelement 6 und der Führungsplatte 7 angeordnet, daß der obere Abschnitt oder Federabschnitt 14 sich stromaufwärts entlang der Papierbahn befindet und der untere Abschnitt oder feste Abschnitt 13 sich hinsichtlich der in den F i g. 2, 5 und 6 dargestellten Papierbahn
Die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und einem Papier hängt somit von der Bewegungsrichtung der Reibeinrichtung und/oder des Papiers aufgrund des besonderen Aufbaus der in den F i g. 7A bis 7D dargestellten Reibeinrichtung ab.
Jede Reibeinrichtung 6c, Tb und 7c ist derart auf dem Leitelement 6 und der Führungsplatte 7 angeordnet, daß der obere Abschnitt oder Federabschnitt 14 sich stromaufwärts entlang der Papierbahn befindet und der untere Abschnitt oder feste Abschnitt 13 sich hinsichtlich der in den F i g. 2, 5 und 6 dargestellten Papierbahn
so stromabwärts befindet. Schließlich soll die Höhe der drei Reibeinrichtungen 6c, Tb und 7c dieselbe sein, um
jederzeit einen Kontakt mit dem Papier sicherzustellen. Wenn sich das Leitelement 6 in Richtung Γνοη Fig. 6
bewegt, sind die in Fig. 7C dargestellten Verhältnisse
zwischen der Reibeinrichtung 6c und dem Papier gegeben, so daß die Reibung zwischen beiden Elementen
groß ist und das Papier in Richtung T und dem Leitelement 6 folgend gefördert wird. In diesem Fall liegen in
bezug auf die Reibeinrichtung Tb und 7c und dem Papier die in Fig.7B dargestellten Verhältnisse zugrunde, so
daß die Reibung zwischen diesen Reibeinrichtungen und dem Papier gering ist. Somit ist die durch die Reibeinrichtung
6c erzeugte Reibung größer als die durch die Reibeinrichtung Tb und 7c erzeugte Reibung.
Wenn sich andererseits das Leitelement 6 in Pfeilrichtung R (Fig.5) bewegt, ist die durch die Reibeinrichtung
6c erzeugte Reibkraft gering und die durch die Reibeinrichtung ?b und 7c erzeugte Reibung groß, so
daß sich das Papier nicht bewegt.
Der Aufbau der Reibcinrichiung ist nicht auf die in
den Fig. 7A bis 7D dargestellte Ausführungsform beschränkt,
sondern es kann auch ein V-förmiges Reibmaterial Verwendung finden. Die feststehenden Reibein
richtungen Tb und Tc können anstelle auf der Führungsplatte
7 auch auf der Führung 12 angeordnet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
lo
40
4ri
bO
b5
Claims (3)
1. Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle, einer Platte, entlang weleher
das Papier läuft, einem Motor, einem Druckkopf zum Bedrucken des Papiers auf der Platte und
mit einer Papierfördereinrichtung, die das Papier zeilenweise fördert und eine in der normalen Bewegungsrichtung
des Papiers eine starke Reibkraft auf das Papier und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung
des Papiers eine kleine Reibkraft auf das Papier ausübende Reibeinrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (11) auf einem Schlitten (4) angebracht ist, der
entlang der gesamten Breite des Papiers mittels des Motors (1) bewegbar ist, daß die das Papier bei einem
Rücklauf des Schlittens (4) fördernde Papierfördereinrichtung ein unterhalb der Papierbahn befindliches
Leitelement (6) aufweist, welches in Bewegungsrichtung des Papiers schwingbar ausgebildet
ist und einen ersten zur Bahn des Schlittens (4) parallelen Vorsprung (6a) und einen zweiten zur Bahn des
Schlittens (4) schräg verlaufenden Vorsprung (6b) aufweist, daß diese Vorsprünge (6a, 6b) kürzer als
die Hälfte der Bewegungsbahn des Schlittens (4) ausgebildet sind und zur Gewährleistung der
Schwingbewegung des Leitelements (6) synchron zur Bewegung des Schlittens (4) mit korrespondierenden
Schlitzen (4a. 4b) am Boden des Schlittens (4) zusammenwirken, und daß die Reibeinrichtung (6c)
zylinderförmig mit einem sekiorförmigen Schlitz. (16) so ausgebildet ist, daß das offene Ende des
Schlitzes (16) auf die Bewegungsrichtung des Papiers zu ausgerichtet ist.
2. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorsprung (6a) des Leitelements
(6) in der linken Hälfte des Leitelements (6) und der zweite Vorsprung (6b) in der rechten Hälfte
des Leitelements (6) angeordnet ist.
3. Drucker nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, ortsfeste mit dem Papier
in Berührung stehende Reibeinrichtung (TbJc).
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP6214079A JPS55154192A (en) | 1979-05-22 | 1979-05-22 | Paper feeding device in printer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3017902A1 DE3017902A1 (de) | 1980-11-27 |
| DE3017902C2 true DE3017902C2 (de) | 1984-06-28 |
Family
ID=13191482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3017902A Expired DE3017902C2 (de) | 1979-05-22 | 1980-05-09 | Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle |
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| JP (1) | JPS55154192A (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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