DE3017600A1 - Messung von restspannung durch lokales schmelzen - Google Patents
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Description
Messung von Restspannung durch lokales Schmelzen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Messen der Restspannung in einem massigen Körper durch eine halbzerstörungsfreie Technik.
Die Restspannung ist auch als eine Innenspannung bekannt und ist definiert als ein Spannungssystem innerhalb eines
festen Körpers, das nicht von äußeren Kräften abhängig ist. Die zwei gegenwärtig vorwiegend zur Bestimmung der Restspannung
bekannten Techniken sind die Entspahnungsmethoden und die Rontgenstrahlmethode. Das erste Verfahren ist, wie es
üblicherweise ausgeführt wird, indem ein Loch in eine Probe gebohrt oder auf andere Weise maschinell hergestellt
wird, um die Spannungen zu entspannen, zerstörend. Versuche, die Restspannung zerstörungsfrei zu messen, haben wenig Erfolg
gehabt, mit Ausnahme der Verwendung von Röntgenstrahlen, aber diese sind nur auf eine Oberflächenschicht von 0,01 mm
anwendbar und nicht auf die Messung der Restspannung auf der innenseitigen Oberfläche eines Rohres oder einer anderen
Innenfläche.
Die Anmeldung steht in enger Beziehung zu der gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung P der gleichen
Anmelderin (Anmelderζeichen 8378-RD-97£2, US-Serial Nr.
38,069 mit der Priorität vom 11. Mai 1979). Darin wird die Oberflächenspannung dynamisch gemessen, bevor die Wärme eines
lokal geschmolzenen Bereiches unter dem Spannungsmeßgerät diffundiert und zu einer thermischen Spannung führt. Mit
halbzerstörungsfrei ist gemeint, daß die Beschädigung des Teiles so klein ist, daß das geprüfte Teil für eine weitere
Verwendung nicht beeinträchtigt ist.
Die Restspannungen werden aus der Messung von Oberflächenspannungen
ermittelt, die durch Spannungen hervorgerufen werden,
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die an einem lokal geschmolzenen Bereich von einem untersuchten Gegenstand entspannt werden, was in der Nähe des
Spannungsmessers geschieht. Das lokale Schmelzen wird durch einen Laserstrahl oder eine andere fein gerichtete Wärmequelle
herbeigeführt, und es wird ein kurzer Wärmeimpuls verwendet, um den geschmolzenen Bereich zu begrenzen und
den Spannungsmesser zu schützen. Nach dem Ende des Wärmeimpulses beginnt der geschmolzene Bereich wieder zu erstarren.
Die thermischen Spannungen verschwinden, wenn die Temperatur sinkt und die Umschmelzspannung vorherrschend
wird, und die Dehnungsänderung die durch die Entspannung hervorgerufen wird, wird nun durch eine relativ einfache elektrische
Schaltungsanordnung gemessen. Die Wirkungen sowohl der thermischen Spannung als auch der Umschmelzspannung
werden eliminiert, indem eine Eichmessung von einer vergüteten Probe aus dem gleichen Material von der Messung des
untersuchten Gegenstandes subtrahiert wird. Die resultierende Entlastungsdehnung wird für die Berechnung der Restspannungen
verwendet.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Widerstands-Dehnungsmesser mit
drei Elementen in einer rosettenartigen Anordnung verwendet, und in der Mitte der Rosette wird durch einen Laser
mit Impulsbetrieb temporär ein Loch geschmolzen. Die Deh-
•'mit
nungseichmessung / einer vergüteten Probe wird im wesentlichen identisch durchgeführt, indem der mit dem Gegenstand
durchgeführte Versuch dupliziert wird, wobei eine ausreichende Zeitdauer nach der Erstarrung des Loches (10-30 Sekunden)
gewartet wird, damit sich die thermischen und Umgießspannungen stabilisieren. Anstelle des Lochschmelzens
wird ein spannungsentlasteter, nahezu vollständiger Ring um den Umfang des Meßgerätes herum geschmolzen, wenn eine genauere
und empfindlichere Technik erforderlich ist.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das erfindungsgemäße Verfahren die Restspannung
in einem massigen Körper mißt, halbzerstörungsfrei
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ist, da wenig Material verloren geht, in Verbindung mit
optischen Komponenten verwendet werden kann, um den Laserstrahl zur Messung der Restspannung auf der Innenfläche
von Rohren und anderen Teilen abzulenken, und billiger ist als bekannte Techniken.
Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen anhand der folgenden Beschreibung und der Zeichnung
von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Figur 1 ist eine Draufsicht auf einen drei Elemente umfassenden rosettenartigen Dehnungsmesser zum Lochschmelzen.
Figur 2 zeigt in einem Kurvenbild die Spannung über der
Zeit für einen Gegenstand mit Restspannung und für eine vergütete Eichprobe.
Figur 3 ist ein Querschnitt durch ein Reaktorrohr und zeigt einen Laser und optische Einrichtungen zum lokalen
Schmelzen für die Restspannüngsmessung auf der inneren Oberfläche des Rohres.
Figur 4 ist ein schematisch.es Blockdiagramm von einem Laser—
Spannungsmeßsystem.
Figur 5 zeigt einen nahezu vollständig ringförmigen geschmolzenen Bereich für die Spannungsentlastung.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Messen von Restspannungen
basiert auf der bekannten Lochbohrtechnik von Restspannungsmessungen. Restspannungen werden aus der Messung
von Oberflächenspannungen ermittelt, die durch Spannungs— entlastungen an dem Loch hervorgerufen werden. Bei diesem
Verfahren wird vorübergehend ein Loch in dem untersuchten Gegenstand in der unmittelbaren Nähe des Dehnungsmessers
geschmolzen, um die Spannungen zu entspannen, unter gewissen
Umständen kann das Lochschmelzverfahren eine unzureichende Empfindlichkeit oder Genauigkeit aufweisen, und dann
kann das Hohlbohrverfahren verwendet werden, wenn, eine genauere, empfindlichere Technik erforderlich ist. In diesem
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Falle wird anstelle eines Loches in der Mitte einer Meßeinrichtung
ein spannungsentlasteter Ring oder ein nahezu vollständiger Ring um den Umfang der Meßeinrichtung herum
geschmolzen. Das halbzerstörungsfreie Verfahren ist auf das Hohlbohren und auch auf das Lochschmelzen und andere
lokal geschmolzene Geometrien anwendbar.
Das drei Elemente umfassende rosettenartige Spannungsmeßgerät 10, wie es in Figur 1 gezeigt ist, wird üblicherweise
gewählt, wenn die Hauptspannungen und eine Hauptrichtung ermittelt werden sollen. Die drei Meßelemente 11,
12 und 13 werden auf einem Meßkreis bei 0°, 90° und 225°C
angeordnet. In der Mitte des Meßgerätes, konzentrisch zu dem Meßkreis, befindet sich ein Kreisring 14, der als ein
Ausrichtmuster dient und in dem ein Loch 15 temporär geschmolzen wird durch eine geeignete fein gerichtete Wärmequelle.
Die gefalteten Meßelemente und das Ausrichtmuster sind geätzte Folienkomponenten auf einer durchgehenden
Kunststoffhalterung 16 und werden nach Art von gedruckten Schaltungen hergestellt. An jedem Ende des Meßelementes
befindet sich ein vergrößerter Kontaktstreifen 17 zur Herstellung elektrischer Anschlüsse. Das Rosettenmeßgerät 10
ist ein metallisches Widerstandsgerät, das so arbeitet, daß, wenn eine Folienlänge mechanisch gedehnt wird, ein
längerer und sc.imalerer Leiter entsteht, dessen elektrischer
Widerstand normalerweise vergrößert wird. Wenn die Länge des Widerstandselementes innig an einem unter Spannung
stehenden Widerstand befestigt wird derart, daß es ebenfalls gedehnt wird, dann kann die gemessene Widerstandsänderung
als eine Dehnung geeicht werden. Es sind viele andere Dehnungsmeßanordnungen bekannt und können
anstelle des rosettenartigen Meters verwendet werden, was von dem jeweiligen Anwendungsfall abhängt.
Das lokal geschmolzene Loch oder der Bereich 15 für die Spannungsentlastung wird an der Mitte des Meters durch
einen gebündelten Laser- oder Elektronenstrahl hergestellt, oder es kann irgendeine Wärmequelle verwendet
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werden, die einen fein gerichteten, kurzen Wärmeimpuls liefern kann. Von diesen wird der Laser vorgezogen und
im Pulsbetrieb mit einer Pulslänge von etwa 1-10 Millisekunden
betrieben. Ein kurzer Wärmeimpuls begrenzt den geschmolzenen Bereich und schützt die Spannungsmesser,
und es ist auch wichtig, den untersuchten metallischen oder aus Kunststoff bestehenden Gegenstand zu schmelzen,
ohne daß Material verspritzt. Wenn das Schmelzen richtig gesteuert wird, ist das Loch nach der Erstarrung wieder
weitgehend geschlossen. Das Verfahren ist seiner Art nach halbzerstörungsfrei, da der geschmolzene Bereich in wenigen Millisekunden wieder erstarrt, bevor eine wesentliche
Materialmenge verloren geht.
Im folgenden wird nun das Verfahren zum Messen der Rest—
spannung durch lokales Schmelzen beschrieben. Zunächst bringt der Laser für eine ausreichende Zeitperiode Energie
in den Gegenstand, es wird ein geschmolzenes Loch gebildet und in dessen Nähe wird die Restspannung entspannt. Zur
gleichen Zeit wird auch eine thermische Spannung eingeführt aufgrund der ungleichförmigen Temperaturverteilung.
Wenn der Laserimpuls endet, beginnt das geschmolzene Loch wieder zu erstarren. Die thermischen Beanspruchungen werden
beseitigt, wenn die Temperatur abnimmt, und die Umschmelzspannung wird vorherrschend. Die Spannungsänderung,
die durch die Spannungsentlastung hervorgerufen wird, wird gemessen, nachdem der geschmolzene Bereich
wieder erstarrt ist und nachdem ein gewisser Zeitraum von etwa 10-30 Sekunden verstrichen ist zur Stabilisierung
der thermischen Beanspruchungen und der ümschmelzspannungen. Die Kurve der.Spannung über der Zeit gemäß
Figur 2, die sich auf die Kurve für einen Gegenstand mit Restspannung bezieht, zeigt, daß der Spitzenwert der Beanspruchung
auftritt, während der Bereich geschmolzen ist, und daß die Beanspruchung nach einem kurzen Zeitraum im
wesentlichen konstant 1st. Die Wirkung von sowohl der
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thermischen Beanspruchung als auch der Umgießbeanspruchung wird eliminiert, wenn eine Eichmessung von einer vergüteten
Probe von der Messung eines Gegenstandes mit Restspannung subtrahiert wird. Die vergütete Probe muß aus dem gleichen
Material bestehen wie der geprüfte Gegenstand, wie beispielsweise rostfreiem Stahl, aber braucht nicht die
gleiche Form zu haben (beispielsweise kann der eine Gegenstand ein Rohr und der andere eine ebene Platte sein). Es
wird ein vergütetes Stück gewählt, weil es keine eingebaute Restbeanspruchung besitzt und eine spannungsfreie Messung
durchgeführt werden kann. Die Eichmessung der Beanspruchung wird im wesentlichen in identischer Weise durchgeführt,
indem der für den Gegenstand durchgeführte Versuch dupliziert wird. Bezüglich der Kurve für die Spannung über
der Zeit in Figur 2 für die vergütete Probe wird die Oberflächenspannung
in gleicher Weise gemessen, nachdem der geschmolzene Bereich erstarrt ist und die Wirkung der thermischen
und Umgießspannungen sich stabilisiert hat. Die SpannungsentlastungA£ wird dadurch erhalten, daß die
Spannung für die vergütete Probe von der Spannung für den Gegenstand mit der Restspannung subtrahiert wird. Diese
Spannungsentlastung wird zur Berechnung der Restspannung benutzt. In dem biaxialen Spannungsfeld können drei Unbekannte,
zwei Hauptbeanspruchungen und eine Hauptrichtung, dadurch gelöst werden, daß drei Meter in verschiedenen
Richtungen angeordnet werden.
Die Verwendung einer entfernten, gerichteten Wärmequelle gestattet Restspannungsmessungen bei schwierigen Geometrien,
wie beispielsweise einer Innenfläche von einem Gegenstand. Gemäß Figur 3 ist ein Beispiel die Messung der Restspannung
auf dem Innendurchmesser eines Reaktorrohres 18. Masseschweiß-Restspannungen in nuklearen Rohrleitungen spielen
eine Hauptrolle in dem intergranularen, durch Spannungserosion hervorgerufenen Rißbildungsproblem, und da eine
derartige Rißbildung auf der Innenfläche des Rohres auf-
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tritt, muß die Messung hier durchgeführt werden. Ein LeI--stungslaser
19 befindet sich an einer entfernten Stelle und der Laserstrahl 20 wird nach dem Eintritt in das Rohr
durch ein Prisma 21 und eine Fokuslinse 22 auf die Mitte
des aufgebrachten Rosettenmeters 10 abgelenkt. Die Laserwärmequelle
und optische Bauteile zum Ablenken des Strahles, zu denen auch Spiegel gehören können, können auf
einem bewegbaren Wagen montiert werden. Das halbzerstörungsfreie Verfahren ist schnell, billiger als bestehende
Methoden und sie eignet sich für an Montagestellen durchgeführte
Messungen der Restspannung.
Figur 4 zeigt das Blockdiagramm von einem vollständigen Laserspannungs-Meßsystem. Das Laseruntersystem umfaßt
einen Richtlaser 25, einen Leistungslaser 26 und eine Fokussierungslinse 27. Diese Komponenten sind handelsüblich.
Der eine kleine Leistung aufweisende Richtlaser in dem einen Untersystem ist ein Helium-Neonlaser, der
auf einer gemeinsamen Achse mit dem Leistungslaser montiert ist, der ein Neodym-Glaslaser mit einer Wellenlänge
von 1,06^«m ist. Der Richtlaser hat eine unterschiedliche
Wellenlänge in dem Rotbereich und stellt sicher, daß der Impuls des Leistungslasers auf die Mitte des Meters gerichtet
ist. Das Meter 10 ist das gleiche wie in Figur 1 und kann ein handelsübliches lochbohrendes Rosetten-Spannungsmeter
sein. Diese Meter sind relativ klein mit einer Gesamtausdehnung von etwa 6 mm oder weniger und
sind mit einem geeigneten Kleber mit dem Gegenstand oder der Probe 28 verbunden. Die Spannungsänderung nach dem
Laserschmelzen wird durch eine elektrische Schaltungsanordnung gemessen, die eine Stromquelle und Verstärker
29 umfaßt. Jedem Meßelement wird ein konstanter Strom zugeführt und die über dem Element gemessene Spannung ist
direkt proportional zu der Dehnung, die ihrerseits der mechanischen Spannung proportional ist. Die Spannung
wird aus der gemessenen Dehnung durch geeignete Formeln
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ermittelt, die das Poissons1sehe Verhältnis und den Elastizitätsmodul
E für das Material umfassen. Wenn angenommen wird, daß das Rohr 18 der untersuchte Gegenstand
und der Stab 28 die vergütete Probe ist, wird das gleiche Meter für beide Versuche benutzt, und das Laser-Untersystem
und die Pulslänge und die Eingangsenergie des Laserpulses werden dupliziert. Wenn die Eichmessung der Dehnung
für ein gegebenes Material einmal ermittelt worden ist, braucht dieses Verfahren nicht jedesmal wiederholt zu
werden, wenn ein Gegenstand aus diesem Material untersucht wird. Weiterhin kann die Spannung, die die Eichmessung
der vergüteten Probe darstellt, automatisch durch die Einrichtung von der gemessenen Spannung für einen
Gegenstand mit Restspannung subtrahiert werden. Hierfür sind verschiedene Möglichkeiten bekannt.
Wenn die drei Spannungsentlastungen Δ£, für die rosettenförmige
Meßkonfiguration bekannt sind, ist die Berechnung der Spannungen und die Größe der Hauptspannungen und deren
Richtungen nur noch Routinesache. Diesbezüglich wird auf "Hole-Drilling Strain-Gage Method of Measuring Residual
Stresses" von N.G. Rendler und I. Vigness, Experimental Mechanic Dezember 1966, Seiten 577 - 586 und auf das
Buch "Mechanical Measurments", zweite Ausgabe, T.G.
Beckwith und N.L. Buck, Addison-Wesley Publishing Company,
Inc., 1973, Library of Congress Catalog Card No. 70-85380 verwiesen. Alternativ können die drei Spannungen, die die
Spannungsentlastung darstellen, in einen Mikroprozessor eingegeben werden, der die Berechnung der Hauptspannungen
und deren Richtungen übernimmt. Diese Technik mißt die Massenrestspannung, d. h. eine mittlere Spannung bis
1,25 mm oder mehr Tiefe von einer Oberfläche.
Das eingangs erwähnte Höh lbohrungsverf ahren istjin Figur 5 dargestellt
und anwendbar, wenn eine genauere und empfindlichere Technik erforderlich ist. In diesem Fall wird an-
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stelle der Herstellung eines Loches in der Mitte des Meters
ein spannungsentlasteter, nahezu vollständig ringförmiger Bereich 30 um den Meterbereich herum geschmolzen. Ein fein
fokussierter Laserstrahl wird abgelenkt, um den nahezu vollständigen Ring auszubilden, wobei ein gewisser Raum
für die Durchführung von Leitern zu den Meßelementen freibleibt.
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Leerseite
Claims (5)
- Ansprüche/T 1.JVerfahren zum Messen von Oberflächenspannungen auf einem Gegenstand zur Bestimmung von Restspannungen, dadurch gekennzeic hnet, daß ein Dehnungsmesser auf der Oberfläche des untersuchten Gegenstandes befestigt wird,ein Bereich des Gegenstandes in unmittelbarer Nähe des Dehnungsmessers mit einer fein gerichteten Wärmequelle temporär lokal geschmolzen wird, um die Spannungen zu entspannen, die Spannungsänderung aufgrund der Spannungsentlastungen nach dem Erstarren des geschmolzenen Bereiches und nach einem Zeitraum gemessen wird, der ausreicht, damit thermische Spannungen im wesentlichen verschwinden und die Umschmelζspannungen vorherrschend werden, undvon der gemessenen Spannung des untersuchten Gegenstandes eine Eichmessung der Spannung von einer vergüteten Probe subtrahiert wird, die aus dem gleichen Material wie der untersuchte Gegenstand besteht, wobei die Eichmessung in der Weise gefunden wird, daß in identischer Weise ein Bereich in der unmittelbaren Nähe eines Dehnungsmesser mit einer fein gerichteten Wärme030046/0922quelle temporär lokal geschmolzen und die Spannungsänderung gemessen wird, die durch die Spannungsentlastung hervorgerufen worden ist, nachdem der geschmolzene Bereich wieder erstarrt und nachdem ein ausreichender Zeitraum verstrichen ist, damit die thermischen Spannungen verschwinden können und die Umschmelzspannungen vorherrschend werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmequelle ein fokussierter Laserstrahlpuls mit einer Pulslänge von etwa 1-10 Millisekunden ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Laserstrahl abgelenkt wird, um den Strahl auf eine Innenfläche des untersuchten Gegenstandes zu richten.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmequelle ein fokussierter Laserstrahl ist, der abgelenkt wird, um den Strahl auf eine Innenfläche des untersuchten Gegenstandes zu richten.
- 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet , daß als Dehnungsmesser ein mehrere Elemente umfassendes, rosettenförmig angeordnetes Widerstands-Dehnungsmeßgerät verwendet wird, das an der Oberfläche des untersuchten Gegenstandes und an der Oberfläche einer vergüteten Probe aus dem gleichen Material befestigt wird,ein Loch in dem Gegenstand und in der vergüteten Probe an den Mittelpunkten der entsprechenden rosettenförmig angeordneten Meßstreifen mit einem fokussierten Laserstrahl temporär lokal geschmolzen wird, um die Spannungen zu entspannen,die durch die Entspannung hervorgerufene Spannungsänderung sowohl für den Gegenstand als auch die vergütete Probe gemessen wird, nachdem der geschmolzene. Bereich wieder erstarrt und nach einer ausreichend langen Zeitdauer, damit die thermischen Spannungen und die umschmelzspannungen sich stabilisieren, und030046/092die Eichmessung der Spannung bzw. Dehnung für die vergütete Probe von der Messung der Spannung bzw. Dehnung für den untersuchten Gegenstand subtrahiert wird, um
einen Wert der Dehnungsentlastung zu erhalten, der für die Ermittlung der Restspannungen verwendet wird.030046/0922
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- 1980-05-09 MX MX182260A patent/MX147699A/es unknown
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