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DE3017587A1 - Vorrichtung zum abdichten des durchgangsschlitzes fuer eine rollade an einem rolladenkasten - Google Patents

Vorrichtung zum abdichten des durchgangsschlitzes fuer eine rollade an einem rolladenkasten

Info

Publication number
DE3017587A1
DE3017587A1 DE19803017587 DE3017587A DE3017587A1 DE 3017587 A1 DE3017587 A1 DE 3017587A1 DE 19803017587 DE19803017587 DE 19803017587 DE 3017587 A DE3017587 A DE 3017587A DE 3017587 A1 DE3017587 A1 DE 3017587A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller shutter
strip
elongated holes
material strip
thin
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803017587
Other languages
English (en)
Other versions
DE3017587C2 (de
Inventor
Helmut 5600 Wuppertal Rheingans
Geb. Seiffert Marlies Rheingans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINGANS GEB SEIFFERT MARLIES
Original Assignee
RHEINGANS GEB SEIFFERT MARLIES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by RHEINGANS GEB SEIFFERT MARLIES filed Critical RHEINGANS GEB SEIFFERT MARLIES
Priority to DE19803017587 priority Critical patent/DE3017587C2/de
Publication of DE3017587A1 publication Critical patent/DE3017587A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3017587C2 publication Critical patent/DE3017587C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17076Sealing or antirattling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdichten des Durchgangsschlitzes für eine Rollade an einem Rolladenkasten mittels eines an der Rolladenfläche anliegenden Materjaistreifens, der ortsfest gehalten ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (nach dem DE-GM 1 896 708) besteht der Materialstreifen aus einem Filzstreifen, der ortsfest an einer geraden oder abgewinkelten Metallschiene durch Klemmung gehalten ist. Nach dem Offenbarungsgehalt dieser Vorveröffentlichung soll je ein Filzstreifen an der Innen- und Außenseite der Rollade federnd anliegen, wobei die jeweilige Metallschiene am Fensterrahmen bzw. an dem den Rolladenkasten aufnehmenden, angrenzenden Mauerwerk befestigt ist.
  • Diese Vorrichtung ist mit dem Nachteil behaftet, daß der den Staub von der Rollade abstreifende Filzstreifen diese Schmutzpartikel aufnimmt, verhärtet und sodann in Zugrichtung der Rollade Riefen und Rillen zieht, welche einen optisch ungünstigen Eindruck hinterlassen. Dabei ist dieser Abrieb um so größer, je stärker der bzw. die Filzstreifen federnd an die Rollade gepreßt wird bzw. werden. Letzteres wiederum bewirkt, daß sowohl beim Heraufziehen als auch beim Herablassen der Rollade jeweils erhebbliche Reibungskräfte in Form von Zugkräften auf den bzw.
  • die Filzstreifen ausgeübt werden, wodurch diese ausfransen und sich dennoch ein Spalt zwischen Roilsde und Filzstreifen bildet. Ein Spalt jedoch läßt wiederum Zuglufterscheinungen zwischen der Außenatmosphäre und dem Rolladenkasten und auf diese Weise mit dem angrenzenden Wohnraum zu Diese Zuglufcerscheinungen sind mit erheblichen konvektiven Wärmeverlusten in der Größenordnung zwischen 10 % und 30% der übrigen Transmissionsverluste behaftet.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtungen der eingangs genannten Art (nach der DE-PS 243 295) besteht aus einer mittels eines Winkels am Mauerwerk gehalten Bürstenleiste oder aus einer beidendig gelagerran Bürstenwalze, die unmittelbar unterhalb des Fenster oder Türsturzes angeordnet ist. Eine solche Vorrichtung ist mit den gleichen vorstehend auf geführten Nach teilen behaftet. Darüber hinaus ist eine Abdichtung des Durchgangsschlitzes mit einer Bürste in der dargestellten oder in ähnlicher noch enger gestellter Form gar nicht zu erzielen, da die Borsten einer jeden Bürste von. Haus aus mit einem - und sei er i#.##I. SO gering - Abstand behaftet sind, zwischen dem Luft hindurchströmen kann.
  • Durch die Anordnung einer derartigen Bürsten leiste bzw. Bürstenwalze kann daher allenfalls der Strömungswiderstand geändert, jedoch eine AbdichtuuD des Durchgangsschlitzes nicht erzielt werden.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei preiswertem Aufbau und einfacher Montage eine dauerhafte Abdichtung des Durchgangsschlitzes gewährleistet und die dennoch nur äußerst geringe, keine Spuren an der Rollade hinterlassende Reibungskräfte sicherstellt.
  • Diese auf zwei in konträrem Gegensatz zueinander stehende Zielrichtungen beinhaltende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Materialstreifen in Richtung auf den Rolladen verstellbar ist und aus einem Elastomer, z.B. aus Gummi oder Kautschuk, besteht, dessen der Rollade zugewandte Kante als dünnwandige Lippe ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung wird eine Vorrichtung geschaffen, die einerseits bei Verschleißerscheinungen nachjustierbar ist und die andererseits aufgrund der Ausbildung der der Rollade zugewandten Kante als dünnwandige Lippe vernachlässigbar geringe Reibungskräfte zwischen sich und der Rolladenfläche sicherstellt. Durch diese Anordnung wird der Durchgangsschlitz in einer jegliche Zuglufterscheinungen unterbindenden Weise elastisch abgedichtet, wodurch die ansonsten an dieser Stelle entstehenden Wärmedurchgangsverluste drastisch herabgesetzt werden.
  • In seiner einfachsten Ausführungsform ist der Materialstreifen an seinem von der dünnwandigen Lippe abgewandten Befestigungsteil vorteilhaft verstärkt ausgebildet, z.B. durch eine vergrößerte Materialdicke oder durch eine einvulkanisierte Metallschiene, Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine einfache Handhabung sowie durch eine preiswerte Herstellung, z.B. als Meterware, aus.
  • Das gilt insbesondere dann, wenn der elastomere Materialstreifen einfärbbar ist und auf diese Weise dem optischen Erscheinungsbild der mit unterschiedlichen Farben versehenen Rolladen unauffällig angepaßt werden kann.
  • Es ist jedoch auch möglich, den Materialstreifen in einer lösbaren Klemmhalterung eines Strangpreßprofiles aus Leichtmetall einzuschieben und diesen nach dem "Scheibenwischer-Prinzip" an Pkw's auswechselbar zu gestalten.
  • Eine einfache, jedoch sehr wirkungsvolle Verstellbarkeit des Materialstreifens in Richtung auf den Rolladen wird dadurch erzielt, daß der Materialstreifen an seinem Befestigungsteil und/oder die lösbare Klemmhalterung Langlöcher aufweisen, deren Längsachse etwa senkrecht zur Rolladenfläche verläuft. Durch diese Ausbildung ist eine direkte Zustellung, Justierung und Nachjustierung der dünnwandigen Lippe in Richtung auf den Rolladen gewährleistet.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß der Materialstreifen aus zwei übereinander angeordneten und zueinander verschieblichen Materialstreifen mit Langlöchern besteht, von denen die Langlöcher des einen Materialstreifens zu den Langlöchern des anderen Materialstreifens in Bezug auf die Fläche des Rolladens divergieren. Auf diese Weise ist es möglich, die Materialstreifen auch an ihren Enden in eine dichtende Anlage entweder an dem betreffenden Fensterrahmen bzw. Rolladenrahmen oder an das angrenzende Mauerwerk gelangen zu lassen, um auch an diesen Stellen jeden Luftdurchtritt zu verhindern.
  • Da beide Materialstreifen mit Langlöchern versehen sind, die beispielsweise um 900 zueinander divergieren und von denen ein jedes zur Fläche der Rollade einen Winkel von 450 bildet, können diese beiden Materialstreifen mit ein und derselben Schraub-Dübel-Befestigung justierbar bzw. nachjustierbar angeordnet werden und darüber hinaus im Rahmen dieser kreuzweisen Langlochanordnung auch an ihren Enden dichtend gegen die angrenzende Bauwerkskante gestoßen werden.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Alternative ist der Materialstreifen an jedem seiner Enden einem L-Winkel zugeordnet, dessen einer Schenkel mit ihm durch Langlöcher g#reifende Schraubbefestigungsmittel verbunden ist. Um beide Teile vorteilhaft zueinander an der Baustelle ausrichten zu können, weisen der eine Schenkel des L-Winkels sowie der mit ihm verbundene Materialstreifen Langlöcher auf, die zueinander senkrecht angeordnet sind. Da die Langlöcher im Materialstreifen senkrecht zur Rollade und die Langlöcher im Schenkel des L-Winkels dazu senkrecht angeordnet sind, wird eine einfache Anpassung ermöglicht, Dabei kann eine Justierung bzw.
  • Nachjustierung der dünnwandigen Lippe des Materialstreifens in Richtung auf den Rolladen dadurch vorgenommen werden, daß der andere Schenkel des L-Winkels über eine Schraube schwenkbeweglich an einer Seitenfläche eines Fensterdurchbruches, Fensterrahmens oder dgl. befestigbar und über eine Klemmschraube, z.B. eine solche mit Schneidring an einem Stirnende, in jeder Schwenklage arretierbar ist.
  • Zur Längenverstellbarkeit ist der elastomere Materialstreifen vorteilhaft aus zwei in Längsrichtung teleskopähnlich zueinander verschiebbaren Materialstreifen ausgebildet, von denen der eine als Rohrkörper ausgebildete Materialstreifen mit zwei dünnwandigen Lippen versehen ist, zwischen denen die Lippe des anderen Materialstreifens verschiebbar ist.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen: Fig. 1 eine schematische Schnittansicht durch einen Rolladenkasten mit der neuen Abdichtungsvorrichtung, Fig. 2 eine Unteransicht in Richtung des Pfeiles II von Fig. 1 auf die neue Vorrichtung zum Abdichten des Durchgangsschlitzes, Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 111/111 von Fig. 2 durch einen Materialstreifen, Fig. 4 die Draufsicht auf zwei übereinander angeordnete und zueinander verschiebliche Materialstreifen mit unterschiedlich zueinander verlaufenden Langlöchern, Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V/V von Fig. 4, Fig. 6 eine Teilansicht eines Materialstreifens, der mittels eines L-förmigen Winkels und einer Klemmschraube schwenkbeweglich befestigt ist, Fig. 7 eine Endansicht auf die mit einem Schneidring versehene Klemmschraube, und Fig. 8 die Ansicht in Richtung VIII/VIII von Fig. 6.
  • Die Funktionsweise und die Anordnung der neuen Vorrichtung ist am anschaulichsten aus Fig. 1 ersichtlich. Oberhalb eines Fensterrahmens 1 ist ein Rolladenkasten 2 angeordnet, in dem auf einer beidendig gelagerten Rolladenwelle 3 eine Rollade 4 gewickelt ist. Die Rollade 4 wird durch den Durchgangs schlitz 5 herabgelassen und heraufgezogen. Im vorliegenden Fall ist der Durchgangsschlitz 5 sowohl auf der Außenseite 6 als auch auf der Innenseite 7 der Rollade 4 durch je einen Materialstreifen 8 verschlossen. Dieser Materialstreifen 8 besteht im vorliegenden Fall aus einem Elastomer, z.B. aus Gummi oder Kautschuk, dessen der Rollade 4 zugewandte Kante als dünnwandige Lippe 9 ausgebildet ist. Beide Materialstreifen 8 weisen Langlöcher 10 auf, durch welche Schrauben 11 hindurchgreifen und den einen Materialstreifen 8 am Mauerwerk 12 und den anderen Materialstreifen 8 an einem Rahmenholz 13 des Rolladenkastens 2 halten.
  • Die im vorliegenden Fall senkrecht zu der Fläche des Rolladens 4 verlaufenden Langlöcher 10 gestatten eine verstellbare Justierung und damit eine stets dichtende Anlage der Materialstreifen 8 an der Fläche der Rollade 4 auch dann, wenn die Rollade 4 innerhalb des Durchgangsschlitzes 5 nicht parallel, sondern diskontinuierlich verläuft. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Rolladenwelle 3 nicht exakt parallel zum Durchgangsschlitz 5 fluchtet.
  • Weiterhin ist eine verstellbare Justierung der Materialstreifen 8 auch dann vorteilhaft möglich, wenn die dünnwandige Lippe 9 einen Abrieb erfahren sollte. Auch in diesem Fall ist eine vollkommen dichte und somit Luftbewegungen verhindernde Abdichtung des Durchgangsschlitzes 5 möglich. Der Materialstreifen 8 besteht an seinem von der-dünnwandigen Lippe 9 abgewandten Befestigungsteil entweder aus einem verdickten Materialteil oder gemäß Fig. 3 durch eine Verstärkung in Form einer einvulkanisierten Metallschiene 14. Diese Ausführungsform des Materialstreifens 8 gemäß Fig. 3 zeichnet sich außerdem durch den Vorzug aus, daß auch dann eine dichtende Anlage des gesamten Materialstreifens 8 erzielt werden kann, wenn die Befestigungsflächen 15 am Mauerwerk 12 und/oder die entsprechende Befestigungsfläche 16 an der Unterseite des Rahmenholzes 13 Unebenheiten aufweisen. Auch in diesem Fall kann der mit wenigen Befestigungsschrauben 11 gehaltene Materialstreifen 8 dichtend mittels der Schrauben 11 an die unebenen Anlageflächen 15 und 16 gezogen werden.
  • Zwar ist es grundsätzlich auch möglich, die Metallschiene 14 nicht einzuvtlkanisieren, sondern an der Außenseite des aus einem Elastomer bestehenden Materialstreifens 8 anzuordnen. Eine derartige Ausbildung ist jedoch wegen ihrer Zweiteiligkeit und wegen der dann unvermeidbaren Korrosion der Metallschiene gegenüber der vorbeschriebenen Ausführungsform als eine verschlechterte Alternative zu betrachten.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. In diesem Fall besteht der Materialstreifen aus zwei übereinander angeordneten sowie zueinander verschieblichen Materialstreifen 17 und 18 die jeweils eine einseitig geschärfte, dünnwandige Lippe 9 aufweisen.
  • Beide Materialstreifen 17, 18 sind mit Langlöchern 19, 20 versehen, von denen die Langlöcher 19 des oben liegenden Materialstreifens 17 zu den Langlöchern 20 des unten liegenden Materialstreifens 18 in Bezug auf die dünnwandigen Lippen 9 und damit in Bezug auf die Fläche des Rolladens 4 zueinander divergieren und im vorliegenden Fall einen Winkel# von 900 einschließen. Durch diese Anordnung der Langlöcher 19, 20 können die Materialstreifen 17, 18 derart zueinander verschoben und befestigt werden, daß beide Materialstreifen 17, 18 auch an ihren Enden dichtend an der jeweiligen, im vorliegenden Fall nicht dargestellten Baukörperfläche anliegen.
  • Bei manchen Rolladenanordnungen sind wegen vorspringender Winkelrahmen der Rolladenführung oder wegen Baukörperunebenheiten (z.B. bei Rauhputz oder unverputzten Klinkern) die vorbeschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht oder nicht ohne weiteres anbringbar. Dann kann von der Erfindung in der Ausführungsform der Fig. 6 bis 8 Gebrauch gemacht werden.
  • In diesem Fall wird der Materialstreifen 8 an einem Schenkel 21 eines L-Winkels 22, beispielsweise mittels der Schrauben 23, befestigt. Der andere Schenkel 24 ist mittels einer Schraubbefestigung an einem Rahmen 25 des betreffenden Rolladens, Fensters oder dgl. gehalten. Diese Schraubbefestigung besteht zum einen aus einer als Schwenklager dienenden Befestigungsschraube 26 und einer der Justierung und Arretierung des L-förmigen Winkels 22 dienenden Klemmschraube 27, die an ihrem dem Rahmen 25 zugewandten Ende mit einem Schneidring 28 versehen ist. Soweit der aus Fig. 6 ersichtliche Materialstreifen 8 mit Langlöchern 10 entsprechend der Darstellung der Fig. 2 versehen ist, durch welche die Schrauben 23 greifen, kann vorab eine Grobjustierung dieses Materialstreifens 8 in Bezug auf die Fläche des Rolladens 4 vorgenommen werden. Sodann erfolgt die Feinjustierung entsprechend der Darstellung der Fig. 8 dadurch, daß der Winkel und damit die dünnwandige Lippe 9 des Materialstreifens 8 bis zu einer dichtenden Anlage über die gesamte Länge an den herabgelassenen Rolladen gebracht werden. Entsprechende Zwischenstellungen der dünnwandigen Lippe sind strichpunktiert mit den Bezugsziffern 9' und 9" dargestellt. Bei Erreichen einer dichtenden Anlage wird die Klemmschraube 27 angezogen, wodurch der Schneidring 28 den Winkel 22 unverrückbar in der betreffenden Stellung an dem Rahmen 25 klemmt und somit den Materialstreifen 8 gleichbleibend hält.
  • Auch hierbei ist über die gesamte Breite des Rolladens 4 selbst dann eine dichtende Anlage durch die vorbeschriebene Justierung möglich, wenn die Rolladenwelle 3 und damit die Rollade 4 nicht parallel zum Durchgangs schlitz 5 verlaufen.
  • Eine weitere Justiermöglichkeit ergibt sich im vorliegenden Fall dadurch, wenn sowohl der Schenkel 21 des L-förmigen Winkels 22 als auch der Materialstreifen 8 mit Langlöchern versehen sind, die zueinander senkrecht angeordnet sind. In diesem Fall sind die Befestigungsschrauben 23 an ihrem durch den Winkel 22 tretenden Ende mit entsprechenden Gewindemuttern zu versehen.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Materialstreifen sind im Prinzip sämtliche alterungs- und witterungsbeständigen Elastomere geeignet, wie z.B.
  • gesättigter (EPM) und ungesättigter (EPDM) Polyolefinkautschuk, Butylkautschuk (BR) oder Polychloroprenkautschuk (CR). Auberdem werden die Materialstreifen vorteilhaft, z.B. durch Beimischung von Chlorophyll, mit antielektrostatischen Eigenschaften versehen.
  • Leerseite

Claims (11)

  1. "Vorrichtung zum Abdichten des Durchgangsschlitzes für eine Rollade an einem Rolladenkasten" Patentansprüche 1 Vorrichtung zum Abdichten des Durchgangsschlxltzes für eine Rollade an einem Rolladenkasten mittels eines an der Rolladenfläche anliegenden Materialstreifens, der ortsfest gehalten ist, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Materialstreifen (8) in Richtung auf den Rolladen (4) verstellbar ist und aus einem Elastomer, z.B. aus Gummi oder Kautschuk, besteht, dessen der Rollade (4) zugewandte Kante als dünnwandige Lippe (9) ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Materialstreifen (8) an seinem von der dünnwandigen Lippe (9) abgewandten Befestigungsteil, z.B. durch eine einvulkanisierte Metallschiene (14), verstärkt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Materialstreifen (8) von einer lösbaren Klemmhalterung (11, 22, 23) ergriffen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Materialstreifen (8) an seinem Befestigungsteil und/oder die lösbare Klemmhalterung (22, 23) Langlöcher (10) aufweisen, deren Längsachse etwa senkrecht zur Fläche des Rolladens (4) verläuft.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Materialstreifen (8) aus zwei übereinander angeordneten und zueinander verschieblichen Materialstreifen (17, 18) mit Langlöchern (19, 20) besteht, von denen die Langlöcher (19) des einen Materialstreifens (17) zu den Langlöchern (20) des anderen Materialstreifens (18) in Bezug auf die Fläche des Rolladens (4) divergieren.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstreifen (8) an jedem seiner Enden einem L-Winkel (22) zugeordnet ist, dessen einer Schenkel (21) mit ihm durch Langlöcher (10) greifende Schraubbefestigungsmittel (23) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sowohl der eine Schenkel (21) des L-Winkels (22) sowie der mit ihm verbundene Materialstreifen (8) Langlöcher (10) aufweisen, die zueinander senkrecht angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der andere Schenkel (24) des L-Winkels (22) über eine Schraube (26) schwenkbeweglich an einer Seitenfläche eines Fensterdurchbruches, eines Fenster-oder Rolladenrahmens (25) oder dgl. befestigbar und über eine Klemmschraube (27), z.B. eine solche mit Schneidring (28), in jeder Schwenklage arretierbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der elastomere Materialstreifen (8) aus zwei in Längsrichtung teleskopähnlich zueinander verschiebbaren Materialstreifen (8) ausgebildet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der eine (8) als Rohrkörper ausgebildete Materialstreifen (8) mit zwei dünnwandigen Lippen (9) versehen ist, zwischen denen die Lippe (9) des anderen Materialstreifens (8) verschiebbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e -k e n n z e-i c h n e t , daß der elastomere Materialstreifen (8) einfärbbar ist.
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