DE3017264C2 - Beschlag eines Behälters für Abfalleimer oder-beutel - Google Patents
Beschlag eines Behälters für Abfalleimer oder-beutelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Beschlag eines Behälters für Abfalleimer oder -beutel, mit einem Deckel zum
Abschluß der oberen Behälteröffnung und mit einem Mantel aus einer geschlossenen Reihe von seitlich miteinander verbundenen, geraden Leisten, die am oberen
und unteren Rand des Mantels je mittels eines Ringes formschlüssig zusammengefaßt sind.
Bei einem aus der CH-PS 3 88 178 bekannten Beschlag für einen Behälter, dessen Leisten durch Nuten
getrennt sind, ist der obere Ring mit einer Ringnut versehen, die den oberen Mantelrand aufnimmt, und als
Deckel dieser obere Ring in Verbindung mit einem vertieften Mittelteil vorgesehen, und ist als oberer Ring ein
umfassendes Verschlußstahlband vorgesehen sowie der
Deckel mit seinem seitlichen Rand in eine Ringnut an
der Innenseite des Mantels eingelassen. Der bekannte
Behälter kann zwar zur Aufnahme von Abfalleimern oder -beuteln dienen, ist dafür jedoch weder bestimmt
noch geeignet, wie insbesondere die Ausführungsform gemäß Fig.2 zeigt, welche zum öffnen demontiert
werden muß. Aber auch bei der Ausfiiihrungsform gemäß F i g. 1 muß der Deckel mit zwei Hunden vom Mantel abgehoben werden, um ins Behälterinnere .-.u gelan-
gen.
Es sind auch Behälter für Abfalleimer oder -beutel mit
einem zylindrischen Blechmantel und mit einem Klappdeckel bekannt, der mittels eines pedalbetätigten Gestänges als Beschlag hochgeschwenkt werden kann. Bei
diesen Behältern kann es vorkommen,, daß das Gewicht des schräggestellten Klappdeckels das Gestänge allmählich verbiegt oder die Deckellagerung beschädigt,
so daß der Klappdeckel den Behälter nicht mehr ordnungsgemäß öffnet und schließt, wenn das Pedal nieder-
getreten bzw. losgelassen wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen die zuvor genannten Nachteile vermeidenden Beschlag eines Behälters für Abfalleimer oder -beutel zu
schaffen, welcher bequem gehandhabt werden kann und
funktionssicher ist
Diese Aufgabe ist bei einem Beschlag der eingangs genannten Art für c^nen Behälter der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am
oberen Ring der Deckel mittels eines Gelenkbeschlages
angelenkt ist, welcher eine zylindrische, bezüglich der
Mantelachse koaxiale Platte aufweist, die am oberen Ring mittels wenigstens eines Verbindungssteges befestigt ist, welcher in einen sich längs einer Mantcllinie
erstreckenden, oben offenen Schlitz der Behälterwand
eingreift wobei die Platte am Mantel außen anliegt und
der Gelenkbeschlag mindestens einen von der Platte abstehenden Ansatz aufweist, an dem an Gelenkzapfen
zur Lagerung des Deckels angebracht! ist Damit wird vorteilhafterweise erreicht, daß der im Behälter enthal
tene Abfalleimer oder -beutel ohne Zuhilfenahme der
vielleicht Abfall haltenden Hände zugänglich gemacht werden kann, und daß die Anlenkung des Deckels besonders standfest ist Diesbezüglich wirkt sich günstig
aus, daß erfindungsgemäß auf dem unteren Ring oder
einer diesen ausfüllenden Verschlußplatte ein diagonaler Stab waagerecht gelagert ist, der durch diametrale
Durchbrüche der Behälterwand reicht und einerseits das Gestänge für die Verschwenkung des Deckels trägt
sowie anderenendes ein Betätigungspedal aufweist.
so Bei einer vorteilhaften Ausführuiigsform des erfindungsgemäßen Beschlages eines Behällters, dessen Mantel wie im Falle der CH-PS 3 88 178 zumindest an seinem oberen Rand eine umlaufende Nut aufweist, in die
ein umlaufender randseitiger Vorsprung des oberen
Ringes eingreift, ist vorgesehen, daß der randseitige Vorsprung des oberen Behälterringes axial nach unten
vorsteht, um in die sich schwach konisch verjüngende Nut an der Stirnseite des oberen Beliälter-Mantelrandes einzugreifen, so daß der versenkte obere Ring bün-
dig mit dem oberen Behälter-Mantelrand abschließt.
Zweckmäßige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Beschlages eines Behälters zeichnen sich dadurch aus, daß der Deckel mit einem Winkelstück des
Gelenkbeschlags versehen ist, welches zwei koliniarc
Bohrungen für den Durchtritt des Gelenkzapfens und eine seitlich versetzte Bohrung für den Angriff eines
pedalbetätigten Gestänges zum öffnen des Behälters durch Hochschwenken des Deckels aufweist.
Im folgenden ist eine anhand einer durch die Zeichnung beispielhaft dargestellten bevorzugten Ausführungsform
eines Behälters mit Beschlag und zweier Varianten der Ausführungsform im einzelnen erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform mit Ausschnitten und Unterbrechungen, in Explosionsdarstellung;
F i g. 2 einen vertikalen zentralen Längsschnitt durch die Ausführütigsform, mit einigen Teilen in Seitenansicht;
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit einer ersten Variante der Ausführungsform;
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Variante der Ausfühmngsform mit Ausschnitten und Unterbrechungen,
in einer Fig.! entsprechenden Explosionsdarstellung;
F i g. 5 einen vertikalen zentralen Längsschnitt durch die zweite Variante der Ausfühmngsform mit einigen
Teilen in Ansicht,entsprechend Fig. 2;und
F i g. 6 eine Vergrößerung der in F i g. 5 eingekreisten Darstellung einer Einzelheit der zweiten Variante der
Ausführungsform.
Unter Bezugnahme auf diese Figuren, besonders auf die Fig. 1 und 2, wird mit (1) der zylindrische Körper
des Abfalleimers, mit (2) der Deckel desselben und mit
(3) ein Korb oder Eimer bezeichnet, welcher in den zylindrischen Körper (1) einsetzbar ist, um, wie oben
schon beschrieben, die Abfälle aufzunehmen. Der genannte Eimer ist aus dem zylindrischen Körper (1)
zwecks schneller Beseitigung der Abfälle herausnehmbar.
Nach der Erfindung besteht die Seitenwand (4) des zylindrischen Körpers (1) aus einer Reihe von Leisten
(5), vorzugsweise aus Holz, die eine neben der anderen aneinandergefügt sind. Die genannte Seitenwand (4)
kann erhalten werden, indem man die verschiedenen Leisten (5) miteinander verklebt, wobei eine entsprechende
Anordnung derselben beachtet werden muß, damit sie eine ringförmig geschlossene Wand bilden, oder
sie kann erhalten werden, indem auf der äußeren wie auf der inneren Oberfläche von einer oder mehreren flachen
Platten eine Reihe von eingeschnittenen Linien praktiziert wird, die parallel zueinander verlaufen, und
bei denen die innenliegenden Linien mit denen auf der Außenseite zusammentreffen, welche die genannten
Leisten (5) bilden und eine entsprechende Drehung erlauben,
so daß die Platten soweit gebogen werden können, bis eine zylindrische, ringförmig geschlossene
Wand wie in F i g. 1 erhalten wird. Diese zweite Lösung ermöglicht es, daß der Abfalleimer in seine Teile zerlegt
und in einer flachen Schachtel verpackt transportiert werden kann und somit nur einen geringen Platzbedarf
hat und die Verlade- und Einlagerarbeiten erleichtert. Der obere Rand (6) und der untere Rand (7) der Seitenwand
(4) haben über ihren gesamten Verlauf einen Zwischenraum (8) und entsprechend (9), in welche die kreisförmigen
Vorsprünge (10) und (11) eines ersten Ringes
(12) und eines zweiten Ringes (13) eingeschoben werden können, denen die Aufgabe zukommt, die Seitenwand
(4) ringförmig stabil geschlossen zu halten. Die Ringe (12) und (13) sind vorzugsweise aus Kunststoffmaterial
hergestellt und die Ränder (6) und (7) der Seitenwand (4) sind so angefast, daß die Ringe, wenn die kreisförmigen
Vorsprünge (10) und (11) erst einmal in die Zwischenräume (8) und (9) eingeschoben sind, rundum im Inneren
der Seitenwand begrenzt bleiben und oben mit diesen ahsi-hlipßen.
Bei Betrachtung der F i g. 2 wird es außergewöhnlich klar, daß, wenn die kreisförmigen Vorsprünge (10) und
(11) in die Zwischenräume (8) und entsprechend (9) eingerastet
sind, die zylindrische Wand (4) perfekt gehalten wird in ihrer geschlossenen ringförmigen Ausbildung,
ohne daß die Verwendung von Nägeln, Schrauben oder ähnlichem notwendig ist.
Um die stabile Zusammensetzung zwischen deit
kreisförmigen Vorsprüngen (10) und (11) und den Zwischenräumen (8) und (9) noch zu verbessern, kann eventuell
noch ein Klebematerial verwandt werden.
Will man einen geschlossenen Boden des zylindrischen
Körpers des Abfalleimers erhalten, kann der Ring (13) durch eine Platte ersetzt werden, die ringsum den
genannten kreisförmigen Vorsprung (It) aufweist
Nach dem was bekannt ist, wird das Öffnen und Schließen des Deckels (2) durch ein System erreicht das
nach den Darstellungen in den F i g. 1 und 2 einen von dem zylindrischen Körper (1) getragenen Stab (14) enthält
der sich um seine eigene Achse dreht und an dessen einem Ende ein Betätigungspedal AS) befestigt ist, während
an dem anderen Ende ein Zugstab (16) eingehängt ist verbunden mit dem Deckel (2) an einem Punkt, der
gegenüber der Achse, um die sich der Deckel (2) selbst drehen kann, verschoben ist.
Npch einer anderen Lösung — s. F i g. 3 — enthält das
Pedalsystem statt des von dem zylindrischen Körper (1) gehaltenen Stabes (14), eine Stange (17), die in der Mitte
des geschlossenen Bodens des zylindrischen Körpers (1) angelenkt ist, in diesem Falle an den: geschlossenen Boden
(13).
Nach einer weiteren Variante ist der Zugstab (16) mit seinem unteren Ende an dem Ende (14aJ des Stabes (14)
eingehängt, der nach einer diametral verlaufenden Achse unmittelbar über dem Ring (13) angebracht ist. Das
verbleibende Ende (14OJ des Stabes (14) ist wie in F i g. 4
gebogen und zur Befestigung des Pedals (15) bestimmt. Der Stab (14) ist frei in zwei vertikale Einschnitte (117)
eingefügt die von unten nach oben in z*ei skh gegenüberliegenden
Leisten praktiziert wurden. Die Halterung des Stabes (14) besteht aus zwei Bügeln (3OaJ und
(JOb), die zusammen mit dem Ring (13) einen Körper bilden. Das obere Ende des Bügeis (3OaJ hat eine durchgehende
Bohrung (31), während das obere Ende des Bügels (30ZjJ einen nach oben offenen Sitz (32) aufweist.
Auf diese Weise ist es möglich, den Stab (14) mit dem gebogenen Ende (14ÖJ in die Bohrung (31) einzuschieben
und ihn dann von oben nach unten in den Sitz (32) einzulegen.
so Nach einer weiteren möglichen Ausführungsform (Fig. 1) ist der Deckel (2) in der Position (18) an eine
Halterung (19) angelenkt, die an dem Ring (12) befestigt ist
.Oit:se Halterung weist eine Wand (20) auf, die sich
normalerweise parallel zur Anlagefläche des Ringes (12) entwickelt und iiiit diesem durch ein Haar Flügel (21)
verbunden ist, die parallel zueinander stehen und dazu bestimmt sind, sich in zwei entsprechende Schlitze (22)
einzufügen, die sich in der Seitenwand (4) des zylindrU
sehen Körpers (1) befinden. Die Wand (20) hat von dem kreisförmigen Vorsprung (10) des Ringes (12) einen solchen
Abstand, daß sie nach Zusammensetzung der Elemente des Abfalleimers an der seitlichen äußeren Oberfläche
der Seitenwand (4) so anliegt, daß auf diese die von dem Deckel '2) in offener Position entstehende Belastung
der Halterung 19) übertragen wird. Die Verbindung zwischen Deckel (2) und Halterung (19) kann wie
schon bekannt durch einen Griff (23) erreicht werden,
dessen drehbar in die Halterung (19) hineinreichende Enden als Scharnierzapfen des Deckels fungieren.
Nach einer interessanten Variante sieht die Halterung (19) zwei Ansätze (40) vor, die sich lotrecht von der
Wand (20) auf der den Flügeln (21) gegenüberliegenden Seite abheben. Die Ansätze sind mit zwei koaxial verlaufenden Vorsprüngen oder Zapfen {40a) (einer pro
Ansatz) versehen, die sich nach entgegengesetzten Richtungen erstrecken.
Die entsprechende Verbindung zwischen dem Deckel (2) und dem Halteelement (19) erfolgt durch ein Verbindungsstück (45). Dieses Element (45) besteht aus einer
kleinen Platte (46), die unverrückbar durch Schrauben (47) an der unteren Fläche (2ajdes Deckels (2) dicht an
dessen Rand (genauer gesagt in einer Ausbuchtung (20), is
die in dem Deckel selbst vorgesehen ist) befestigt wird. Die kleine Platte (46) ist mit drei nach unten gerichteten
Flügeln (48), (49), (50) versehen; die Flügel (48) und (49) liegen sich gegenüber und haben zwei koaxial verlaufende Bohrungen (51) (eine pro Flügel). In diese Bohrun-
gen rasten die entsprechenden Zapfen (40a) einfach ein (durch die Flexibilität der Ansätze, die ein Zusammendrücken derselben ermöglicht). Der verbleibende Flügel
(50) ist im Verhältnis zur Achse der genannten Bohrungen (51) zum Inneren des Deckels hin gerichtet und ist
mit einer durchgehenden Bohrung (52) versehen, in die das gebogene obere Ende (16a) des Zugstabes frei hineinragt.
Claims (3)
1. Beschlag eines Behälters für Abfalleimer oder -beutel, mit einem Deckel (2) zum Abschluß der oberen Behälteröffnung und mit einem Mantel (4) aus
einer geschlossenen Reihe von seitlich miteinander verbundenen, geraden Leisten (S), die am oberen
und unteren Rand (6 bzw. 7) des Mantels je mittels eines Ringes (12 bzw. 13) formschlüssig zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
am oberen Ring (12) der Deckel (2) mittels eines Gelenkbeschlages (19,23; 19,45) angelenkt ist, welcher eine zylindrische, bezüglich der Manteiachse
koaxiale Platte (20) aufweist, die am oberen Ring (12) mittels wenigstens eines Verbindungssteges (21)
befestigt ist, welcher in einen sich längs einer Mantellinie erstreckenden, oben offenen Schute (22) der
Behälterwand eingreift, wobei die Platte (20) am Mantel (4) außen anliegt und der Gelenkbeschlag
(19,23:19.=») mindestens einen von der Platte (20)
abstehenden Ansatz (18; 40) aufweist, an dem ein Gelenkzapfen (23; 40a) zur Lagerung des Deckels
(2) angebracht ist; und daß auf dem unteren Ring (13) oder einer diesen ausfüllenden Verschlußplatte ein
diagonaler Stab (14, 17) waagrecht gelagert ist, der durch diametrale Durchbräche der Behälterwand
reicht und einerseits das Gestänge (16) für die Verschwenkung des Deckels trägt sowie andernendes
ein Betätigungspedal (15) aufweist
2. Beschlag eines Behälters nach Anspruch 1, dessen Mantel (4) zumindest an seinem oberen Rand (6)
eine umlaufende Nut\8) aufv-eist, in die ein umlaufender randseitiger Vorsprung (10) des oberen Ringes (12) eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der
randseitige Vorsprung (10) des oberen Behälterringes axial nach unten vorsteht, um in die sich schwach
konisch verjüngende Nut (8) an der Stirnseite des oberen Behälter-Mantelrandes (6) einzugreifen, so
daß der versenkte obere Ring (12) bündig mit dem oberen Behälter-Mantelrand (6) abschließt
3. Beschlag eines Behälters nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) mit
einem Winkelstück (45) des Gelenkbeschlags (19; 45) versehen ist, welches zwei kolineare Bohrungen (51)
für den Durchtritt des Gelenkzapfens (40a) und eine seitlich versetzte Bohrung (52) für den Angriff eines
pedalbetätigten Gestänges (14, 16) zum Öffnen des Behälters durch Hochschwenken des Deckels (2)
aufweist (F ig. 4).
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- 1980-05-06 DE DE19803017264 patent/DE3017264C2/de not_active Expired
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