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DE3016887A1 - Gardinenbesatz mit eingearbeitetem bleiband - Google Patents

Gardinenbesatz mit eingearbeitetem bleiband

Info

Publication number
DE3016887A1
DE3016887A1 DE19803016887 DE3016887A DE3016887A1 DE 3016887 A1 DE3016887 A1 DE 3016887A1 DE 19803016887 DE19803016887 DE 19803016887 DE 3016887 A DE3016887 A DE 3016887A DE 3016887 A1 DE3016887 A1 DE 3016887A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
lead
curtain
curtains
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803016887
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 5600 Wuppertal Röllinghoff
Wolfgang 4322 Sprockhövel Uschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quambusch & Meyri & Co GmbH
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Quambusch & Meyri & Co GmbH
Dr Ing HCF Porsche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quambusch & Meyri & Co GmbH, Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Quambusch & Meyri & Co GmbH
Priority to DE19803016887 priority Critical patent/DE3016887A1/de
Publication of DE3016887A1 publication Critical patent/DE3016887A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof
    • D04C1/02Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof made from particular materials
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B31/00Crocheting processes for the production of fabrics or articles
    • D04B31/02Crocheted strips or threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof
    • D04C1/06Braid or lace serving particular purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Gardinenbesatz mit eingearbeitetem Bleiband
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gardinenbesatz aus Textilmaterial, bestehend aus einer Annähkante und einer, vorzugsweise mit dieser verbundenen Bordüre.
  • Bei Gardinen ist es üblich, um deren Fall zu verbessern, in den Gardinensaum ein Bleiband einzunähen. Hierzu wird das Gardinenende umgenäht und das Bleiband eingezogen.
  • Bei fertig konfektionierten Gardinen kann dies bereits maschinell erfolgen, und zwar gleichzeitig mit der Gardinenherstellung. Werden Gardinen jedoch individuell angefertigt, erfolgt das Befestigen des Bleibandes nachträglich von Hand, was aber sehr zeitraubend ist.
  • Nun ist es bereits bekannt, konfektionierte, mit Bleiband versehene Annähkanten herzustellen, die nachträglich an die Gardinen angenäht werden. Diese bestehen aus einem mittig gefalteten Textilband, wobei in den Faltengrund das Bleiband eingelegt und nachträglich umnäht wird, um es dort festzulegen. Zwischen die beiden umgefalteten Bandeneden wird dann später die Gardine eingenäht. Diese Annähkante hat aber den Nachteil, daß ein relativ großer Materialbedarf erforderlich ist, da das Bandmaterial aufgrund der mittigen Faltung in doppelter Breite hergestellt werden muß.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Gardinenbesatz, insbesondere eine Annähkante zu schaffen, die kostengünstig, d.h. weitgehend ohne zusätzlichen Materialbedarf hergestellt werden kann, ohne daß das Bleiband die Textilstruktur stört. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in der Annähkante ein Bleiband in Längsrichtung der Annähkante innerhalb der Maschen verläuft. Demnach wird das Bleiband unmittelbar bei der Herstellung des textilen Bandmaterials mit eingearbeitet, d.h. das Bleiband läuft mit in die Maschine zur Bandherstellung ein. Hierdurch wird nicht nur eine äußerst rationelle Herstellung ermöglicht, sondern auch erreicht, daß das Bleiband praktisch unmittelbar ein Teil des die Annähkante bildenden Bandes darstellt.
  • Vorzugsweise besitzt das erfindungsgemäß verwendete textile Band eine geklöppelte oder gehäkelte Maschenstruktur.
  • Hierbei wird erfindungsgemäß das Bleiband von den Maschen eingeschlossen. Dabei kann es insbesondere vorteilhaft sein, wenn im Bereich des Bleibandes eine doppelte Masche vorhanden ist, so daß das Bleiband zwischen den -Ubereinanderliegenden Maschen verläuft.
  • Der erfindungsgemäße Gardinenbesatz kann entweder als reine Annähkante ausgebildet- sein. Es ist jedoch ebenfalls möglich, mit der Annähkante eine Schmuckbordüre zu verbinden. Bei dieser Ausführungsform befindet sich das Bleiband dann im Ubergangsbereich der Annähkante zur Schmuckbordüre. Hierdurch ist gewährleistet, daß jede beliebige Bordürenstruktur herstellbar ist, ohne daß bei deren Herstellung auf das Bleiband Rücksicht genommen werden müßte. Gleichzeitig bietet die erfindungsgemäße Ausführung erstmals die Möglichkeit, eine Bordüre zu verwenden, die gleichzeitig auch als Annähkante verwendet werden kann, so daß der erfindungsgemäße Gardinenbesatz die bisher aus zwei separaten Teilen bestehenden Annähkanten und Bordüren zu einem einzigen Gardinenbesatz verbindet.
  • Diese Ausgestaltung eignet sich insbesondere zum Annähen an sogenannten Raffgardinen, bei denen die Bordüren zur Dekoration auch an den Seitenkanten angeordnet werden, die aufgrund der Raffung bogenförmig verlaufen. Hierbei wird durch die erfindungsgemäße Bordüre erstmalig die Möglichkeit gegeben, auch an den z.B. bogenförmig verlaufenden Seitenkanten eine Bleibandbeschwerung zur Verbesserung des Gardinenfalls zu befestigen. Gleichzeitig wird aber verhindert, daß das Bleiband optisch hervortritt, so daß der Dekorationseffekt nicht beeinträchtigt, sondern durch den besseren Fall der Gardine erhöht wird.
  • Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes eines erfindungsgemäßen Gardinenbesatzes, Fig. 2 eine Frontansicht des in Fig. 1 dargestellten Gardinenbesatzes.
  • Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht ein erfindungsgemäßer Gardinenbesatz 1 aus einer Annähkante 2 und einer Bordüre 3, die einstückig hergestellt sind. Im Übergangsbereich zwischen der Annähkante 2 und der Bordüre 3 ist ein Bleiband 4 in Längsrichtung des Gardinenbesatzes 1 in diesem angeordnet. Der Gardinenbesatz weist vorzugsweise eine Maschenstruktur auf, die gehäkelt oder geklöppelt sein kann. Hierbei verläuft das Bleiband 4, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, zwischen den Fäden 5 der einzelnen Maschen hindurch. Somit stellt das Bleiband 4 einen Bestandteil der gesamten Maschenstruktur dar, die weiterhin in Längsrichtung verlaufende Fäden 6 zum Abbinden der einzelnen Maschen aufweist.
  • Demnach wird eine Kombination von Annähkante und Bordüre mit eingearbeiteten Bleiband geschaffen, so daß es nicht mehr erforderlich ist, einerseits in den Gardinensaum nachträglich Bleiband einzulegen und andererseits Annähband und Bordüre aus zwei Teilen bestehend separat an der Gardine in zwei Arbeitsgängen zu befestigen.
  • Der erfindungsgemäße Gardinenbesatz faßt demnach erstmalig eine Annähkante, eine Bordüre und das Bleiband in einem einzigen Teil zusammen, wobei sichergestellt ist, daß durch die Art der Einarbeitung des Bleibandes die textile Struktur des Gardinenbesatzes nicht beeinträchtigt wird, da dieses im wesentlichen von den Maschen des Bandmaterials eingeschlossen wird.

Claims (6)

  1. Ansprüche: 1. Gardinenbesatz aus Textilmaterial, bestehend aus einer Annähkante und einer vorzugsweise mit dieser verbundenen Bordüre, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß in der Annänkante (2) ein Bleiband (4) in Längsrichtung derselben innerhalb des Maschenverbundes verläuft.
  2. 2. Gardinenbesatz nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine geklöppelte oder gehäkelte Maschenstruktur.
  3. 3. Gardinenbesatz nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Bleiband (4) von den Fäden (5) der Maschen eingeschlossen ist.
  4. 4. Gardinenbesatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Bereich des Bleibandes (4) eine doppelte Maschenlage vorhanden ist und das Bleiband von jeweils zwei getrennten Maschen eingeschlossen wird.
  5. 5. Gardinenbesatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Bleiband (4) im Übergangsbereich der Annähkante (2) zur Bordüre (3) verläuft.
  6. 6. Gardinenbesatz nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß Annähkante (2) und Bordüre (3) einstückig ausgebildet sind.
DE19803016887 1980-05-02 1980-05-02 Gardinenbesatz mit eingearbeitetem bleiband Withdrawn DE3016887A1 (de)

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