DE3016591C2 - - Google Patents
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- DE3016591C2 DE3016591C2 DE3016591A DE3016591A DE3016591C2 DE 3016591 C2 DE3016591 C2 DE 3016591C2 DE 3016591 A DE3016591 A DE 3016591A DE 3016591 A DE3016591 A DE 3016591A DE 3016591 C2 DE3016591 C2 DE 3016591C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D23/001—Supporting means fixed to the container
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Behälter ist in der FR-OS 23 51 020 beschrieben.
Bei der den Behälterkörper und den Standsockel verbindenden
Schweißung hat es sich als nachteilig erwiesen, daß die
Anpreßkraft beim Schweißen sehr groß bemessen werden muß, und
daß die elastischen Eigenschaften des Standsockels zu un
gleichmäßig sind, um nach der Schweißung eine stets gleich
bleibende Anpreßkraft für den Eingriff in den Ansatz des
Behälterkörpers zu erreichen. Der bekannte Standsockel hat
auch den Nachteil, daß die Fallböden, die beim Transport des
Behälters in gefülltem Zustand bei einem unbeabsichtigten
Fallenlassen nicht zu Beschädigungen desselben führen, in der
Praxis nicht ausreichen. Beim Fall auftretende Deformationen
führen schon bald zu einer bleibenden Verringerung der Stand
festigkeit, weil sie sich nicht zurückbilden.
Die Aufgabe der
Erfindung ist daher, diese Nachteile zu vermeiden und durch
eine zweckmäßige Formgebung des Standsockels eine höhere
Standfestigkeit sowie höhere Sicherheit gegen bleibende
Deformation bei unbeabsichtigtem Herunterfallen zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Behälter durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Mit diese Maßnahmen ist erreicht, daß die durch Schweißung
verbundenen zentralen Bereiche des Behälterkörpers und des
Standsockels sich sowohl axial als auch radial relativ zum
kegelförmigen Kragen bzw. zur ringförmigen Standfläche bewegen
können, wobei wegen des vorgesehenen Abstands a zwischen dem
unter der Wirkung von Massekräften deformierten Behälterkör
per und der am nächsten gelegenen Fläche der
Einprägung im Normalfall ein gegenseitiges Anliegen vermieden
wird. Dadurch wird erreicht, daß die beim Schweißen aufge
prägte Vorspannung für den Eingriff des Standsockels in den
Behälterkörper erhalten bleibt, auch dann, wenn bei einer
übernormalen Stoßbelastung der Behälterkörper sich einseitig
an der elastischen Einprägung anzulegen beginnt.
Axiale Stöße dagegen, die eine symmetrische gleichmäßige
Aufweitung des Behälterkörpers in radialer Richtung bewirken,
können sich nicht ungünstig auswirken, weil die verschweißten
zentralen Teile eine gegenläufige Bewegung
erfahren, die sowohl einem Lockern des Eingriffes, als
auch einer Beeinträchtigung der Standfestigkeit entgegen
wirkt. Es tritt somit eine überraschende Kombinations
wirkung durch Schweißung, Abstand a und Ein
prägung auf. Die elastischen Eigenschaften des Stand
sockels führen außerdem auch bei hohen Stoßlasten zu
einer Rückbildung aufgetretener Deformationen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der zentrale Bereich des Standsockels einen Durch
messer von etwa 25% und der Bereich der elastischen
Einprägung außen einen Durchmesser von etwa 90% des
Durchmessers des Behälterkörpers hat. Durch diese Be
messung ist der zentrale Bereich in zweckmäßiger Weise
klein gehalten, während der Durchmesser der ringförmi
gen Standfläche sich optimal groß ergibt. Diese Maß
nahmen kommen der angestrebten hohen Standfestigkeit
zugute.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß innerhalb der ersten elastischen Einprägung gegen
den zentralen Bereich zu eine weitere konzentrische
elastische Einprägung vorgesehen ist, deren äußere radiale
Begrenzung in einem Abstand b von der Standebene liegt. Da
mit wurde eine zweckmäßige Lösung gefunden, die elasti
sche Zone unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehen
den freien Raumes zwischen Standebene und Behälterkörper
zu vergrößern.
Schließlich ist vorgesehen, daß der kegelförmige Kragen
des Standsockels nahe dem ringförmigen Ansatz des Behäl
terkörpers mit etwa 0,5° Neigung schwach kegelförmig be
ginnt und nach einem Ansatz in eine Neigung von etwa 3,5°
übergeht. Diese Ausbildung erreicht einerseits einen besse
ren Anschluß des Behälterkörpers im Standsockel nahe dem
ringförmigen Ansatz und andererseits eine steifere Anlen
kung der ringförmigen Standfäche an die daran anschlie
ßende elastische Einprägung. Die Standfestigkeit ist dabei
dadurch erhöht, daß alle Stöße quer zur Behälterachse
besser in den elastischen Bereich des Standsockels über
tragen werden.
Zusammenfassend ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Aus
bildung des Standsockels nach einschlägigen Versuchen die
erreichbare Fallhöhe gegenüber der bekannten Lösung um
280% vergrößert. Ebenso sind starke Deformationen, wie
sie bei Transport und Handhabung vorkommen können, auch
beim gefüllten Behälter durch entsprechende elastische
Rückbildungen kein Anlaß mehr für verminderte Standfestig
keit.
Auch die Materialverteilung im Standsockel mit einer Ma
terialkonzentration auf die ringförmige Standfläche und
die elastischen Einprägungen des Standsockels wirkt sich
günstig im Sinne höherer Stabilität und Standfestigkeit
aus.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren beispiels
weise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Behälter mit dem Behälterkörper und
mit einem Standsockel im Schnitt,
Fig. 2 den Standsockel vor der Schweißung und vor
Aufbringung des Anpreßdruckes im Schnitt und
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 den Standsockel am Behälterkörper angeschweißt
im Schnitt und in vergrößertem Maßstab.
Ein im Blasverfahren hergestellter Behälterkörper 20 aus
Kunststoff hat einen konvexen Bodenteil, mit dem er in
einen Standsockel 24 ragt. Auch dieser Standsockel ist
aus Kunststoff, vorzugsweise aus wiederverwendetem Kunst
stoff. Nur die zentralen Bereiche 32 des Behälterkörpers
und des Standsockels sind durch eine geeignete Schweißung
verbunden, beispielsweise durch eine Reibschweißung. Um
den Standsockel 24 nach dem Schweißen längs eines ring
förmigen Ansatzes 35 am Behälterkörper 20 in Eingriff
zu halten, muß der Standsockel elastische Eigenschaften
haben. Dies wird dadurch erreicht, daß der Standsockel 24
gemäß Fig. 2 vor dem Schweißen eine gewisse Ausgangs
form hat, beim Schweißen mit seinem zentralen Bereich ge
gen den Behälterkörper 20 gepreßt wird und dabei seine
endgültige Form mit elastischen Vorspannungen bekommt. Je
höher die Elastizität des Standsockels ist, desto niedriger
kann der Anpreßdruck beim Schweißen gewählt werden und
desto gleichmäßiger ist der Anlagedruck am Eingriff zum
Behälterkörper von Behälter zu Behälter. Dies ist für eine
gleichbleibende Standfestigkeit von großer Bedeutung. Der
Standsockel 24 ist mit einem kegelförmigen Kragen 31 aus
gerüstet, der nahe dem ringförmigen Ansatz 35 mit etwa
0,5° Neigung schwach kegelförmig beginnt und dann nach
einem Ansatz 36 in eine Neigung von etwa 3,5° übergeht.
Nach einer Abrundung 37 geht der kegelförmige Kragen in
eine ringförmige Standfläche 38 über. Dieser Standfläche
38 folgt radial nach innen mindestens eine konzentrisch
zur Behälterachse verlaufende Einprägung 33.
Sie umfaßt zweckmäßig zwei Kegelflächen 33 a, b, die eine
Neigung von etwa 90° zueinander haben, bzw. eine Neigung
von etwa 45° gegenüber der Behälterachse. Zwischen der
ersten elastischen Einprägung 33 und dem Behälterkörper
20 ist ein dem Füllgewicht des Behälters angepaßter Ab
stand a vorgesehen. Dieser Abstand ist bei hohem Füll
gewicht größer und bei kleinem Füllgewicht der Gesamt
füllung kleiner und ist somit vom spezifischen Gewicht
der Füllung, aber auch vom Abfülldruck abhängig, weil
dieser Abfülldruck den Behälterkörper etwas weitet.
Der Abstand a verhindert die Anlage des Behälterkörpers
20 am elastischen Teil des Standsockels, solange eine
der üblichen Belastungen und Deformationen am Behälter
eintritt. Erst bei Überbelastung bildet die elasti
sche Einprägung eine zusätzliche Abstützung. Radial inner
halb der ersten Einprägung 33 folgt (der ersten gegen den
zentralen Bereich zu) eine zweite Einprägung 34, die mit
einem bogenförmigen Querschnitt ebenfalls elastisch ist
und deren äußere radiale Begrenzung in einem Abstand b
über der Standebene liegt. Bei einer axialen Deformation,
beispielsweise durch hartes senkrechtes Aufsetzen des
Behälters auf die Standebene, wird ein Stoß bis zur Anlage
der äußeren radialen Begrenzung der zweiten elastischen
Einprägung 34 abgefangen. Im Bereich b werden auch Niveau
differenzen zwischen der ringförmigen Standfläche 38 und
den zentralen, der Schweißung vorbehaltenen Bereiche 32
ausgeglichen, so daß an diesen beiden die Standfestigkeit
bedingenden Flächen stets eine einwandfreie Lastverteilung
an Behältergewicht eintritt.
Besondere Bedeutung kommt der beschriebenen Ausbildung
bei unbeabsichtigtem Stürzen eines Behälters aus großen
Fallhöhen zu. Erfolgt dabei ein axialer Stoß durch Aufprall
auf die Mündung oder auf den Boden des Behälters, so sind
die elastischen Einprägungen, auch wenn deren Elastizität
durch Anlage des Behälterkörpers vermindert wird, in je
dem Falle in der Lage, Deformationen des Behälterkörpers
aufzufangen und die Rückbildung in einen standfesten Zu
stand relativ zur Standebene 30 sicherzustellen. Aber auch
ein Aufprall in einer schrägen Lage zur Behälterachse bie
tet durch ein elastisches Abfangen des Behälterkörpers 20
an der ersten Einprägung 33 und das Überwinden des Ab
standes a an dieser Stelle ausreichende Gewähr für die
elastische Rückbildung einer Deformation bis zum stand
festen Zustand.
Während bei der bisher bekannten Anlage des Behälterkörpers sich
am Standsockel elastische Eigenschaften nicht ausbilden
können, bietet der Abstand a zusammen mit der Schweißung
22 die Möglichkeit eines vollkommen elastischen Abfangens
des Behälterkörpers am Standsockel, wobei zwei oder mehr
elastische Zonen sowohl radial als auch axial wirksam wer
den.
Wenn in Ansprüchen und Beschreibung eine "Einprä
gung" erwähnt ist, so ist darin keine Beschränkung auf
ein bestimmtes Herstellungsverfahren, also Prägen zu
sehen, vielmehr sind dadurch allgemein auch Einbuchtungen
oder entsprechende, auf andere Weise hergestellte, Defor
mationen zu verstehen.
Claims (4)
1. Behälter, bestehend aus einem Behälterkörper aus Kunststoff
mit einem konvexen Bodenteil und aus einem Standsockel aus
Kunststoff zur Abstützung des Behälterkörpers, wobei der
Standsockel in seinem zentralen, etwas über der Standebene
angeordneten Bereich am konvexen Bodenteil durch Schweißung,
Leimung, Nietung usw. befestigt ist und nach außen hin einen
kegelförmigen Kragen aufweist, der eine den Behälterkörper
umfassende und diesen abstützende Fläche bildet, deren un
terer Rand in eine ringförmige Standfläche übergeht und
deren oberer Rand in mindestens einen ringförmigen Ansatz am
Behälterkörper eingreift, wobei der ringförmige Ansatz des
Behälterkörpers durch elastische Eigenschaften der Kunststoff
wand des Standsockels mit diesem in Eingriff gehalten ist,
wenn die Befestigung im zentralen Bereich hergestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Bodenfläche des
Standsockels (24) zwischen der Standfläche (38) und dem zen
tralen Befestigungsbereich (32) mindestens eine konzentrisch
zur Behälterachse umlaufende Einprägung (33) auf
weist, die zwei Ke
gelflächen (33 a, 33 b) umfaßt, die eine Neigung von etwa
90° zueinander bzw. eine Neigung von etwa 45° ge
genüber der Behälterachse haben und daß die dem Behälterkörper (20) am nächsten gelegene
Fläche der Einprägung einen dem Füllgewicht des Behälters angepaßten Abstand
(a) von diesem hat.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zentrale Bereich (32) des Standsockels (24) einen
Durchmesser von etwa 25% und der Bereich der elastischen
Einprägung (33) außen einen Durchmesser von etwa 90%
des Durchmessers des Behälterkörpers (20) hat.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß innerhalb der ersten elastischen Einprägung
(33) gegen den zentralen Bereich (32) zu eine weitere
konzentrische elastische Einprägung (34) vorgesehen ist,
deren äußere radiale Begrenzung in einem Abstand (b)
über der Standebene (30) liegt.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der kegelförmige Kragen (31) des Stand
sockels (24) nahe dem ringförmigen Ansatz (35) des Behäl
terkörpers (20) mit etwa 0,5° Neigung schwach kegelförmig
beginnt und nach einem Ansatz (36) in eine Neigung von
etwa 3,5° übergeht.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: DELFS, K., DIPL.-ING., 2000 HAMBURG MOLL, W., DIPL |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |