DE3016493A1 - Pflanzenzuchtgefaess sowie verfahren zur handhabung und zum schuetzen einer pflanze - Google Patents
Pflanzenzuchtgefaess sowie verfahren zur handhabung und zum schuetzen einer pflanzeInfo
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Description
ZOSO
BREVETEAM S.A., CH 1700 - Fribourg
Pflanzenanzuchtgefäss sowie Verfahren zur Handhabung und zum.
Schützen einer Pflanze
Die Erfindung betrifft eine Pflanzenanzuchtgefäss, das eine
Pflanze, ein Verwurzelungssubstrat und Wasser enthält und mindestens in seinem Oberteil parallele Innenwände besitzt,sowie
ein Verfahren zur Handhabung und zum Schützen·einer Pflanze
mit dem Pflanzenanzuchtgefäss.. ' ."..-■ "-.V-. \
Es ist bekannt, Pflanzen in Töpfen aus Keramik, Glas oder Kunststoff
mit parallelen Innenwänden zu ziehen. Die Wurzeln ernähren
sich dabei ausschliesslich in Erde. Bei einem Pflanzenanzuchtgefäss
der eingangs genannten Art ernährt sich die Pflanze aus einem Wachstumssubstrat aus Erde, das sich am Boden eines zy.iihderförmig
ausgebildeten Gefässes befindet. Das Gefäss ist in'
eine Schale mit Wasser eingesetzt, welche durch Oeffnungen am Boden des Gefässes in das Substrat eindringt. Es sind auch Hydrokulturverfahren
bekannt, bei denen die Wurzeln im allgemeinen an nährstofffreien Substraten, wie z.B. Blähton, Körnern oder Granulaten
aus Perlit, Sand oder dergleichen.gehalten werden und wegen
fehlender Pufferwirkung die Nährstoffe in genau dosierter Form zugeführt werden. Nach der ausreichenden Bewurzelung kann
eine Umpflanzung in Erde erfolgen. Bei diesen Hydrokultuverfahren befindet sich das Substrat in einem Einsatzbehälter, welcher
ebenfalls in ein grösseres mit Wasser gefülltes Gefäss eingesetzt wird, so dass der derselbe und das Substrat in das Wasser eintauchen.
Bei dem erstgenannten Verfahren kann auch ein Umsetzen auf Hydrokultur erfolgen, wobei jedoch das Substrat zunächst vor-
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sichtig· von den Wurzeln entfernt und diese abgewaschen werden
müssen, was ein sorgfältiges und daher aufwendiges Vorgehen zur Vermeidung einer Wurzelbeschädigung erfordert. Die bekannten
Gefässe haben den gemeinsamen Nachteil, dass die ausserhalb des Gefässes befindliche oder einmal aus diesem herausgewachsene
Jungpflanze bei einem Transport äusserst gefährdet ist und daher für diesen aufwendige Massnahmen erforderlich sind. Auch ist
beim Transport derartiger Gefässe eine sorgfältige Handhabung erforderlich, damit das in diesen befindliche Wasser nicht herausfliesst.
Ein Transport, z.B. Versand derartiger Einrichtungen ist daher, wenn überhaupt, nur unter grossem Aufwand möglich
iBei einer Aufstellung derartiger Gefässe, z.B. zum Verkauf
oder beim Verbraucher ist die Jungpflanze insbesondere in ihrem ersten Ehtwicklungsstadium voll der Umgebungsluft, z.B. Zugluft
oder Temperaturwechsel ausgesetzt, was für die Entwicklung schädlich sein kann.
Das nicht vorveröffentlichte CH-Patent Nr. (entsprechend
CH-Patentanmeldung Nr. 11092/79-9 vom 15. Dezember 1979,betitelt
"Verfahren zum sichtbaren Aufziehen einer Pflanze sowie Zuchtgefäss
für Pflanzen") beschreibt zwar eine technisch gute Lösung für ein Verfahren und Zuchtgef äss ,· bei welchen die Pflanze
mittels einer den Pflanzenschaft umgebenden Halterung in eine gewünschte Stellung im Gefäss auf- und abbewegt werden kann.
Hierbei ist-jedoch aufwendig, dass beim Verbraucher dieser
Einrichtung der Steckling zunächst erst bewurzelt sein muss, weil bei einem Transport ohne Gefäss die Wurzeln der Gefahr
ihrer Verletzung ausgesetzt sind, oder dass man eine angewurzelte Pflanze in einem eigenen Glas oderSchutzbehälter zu dem Ort
hin transportieren muss, an welchem ein Umsetzen in das bekannte
Zuchtgefäss erfolgt. Es wurde daher nach Wegen gesucht, eine
geeignete Bewurzelungseinrichtung für fertig kultiviert beziehbare Jungpflanzen zu finden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bisher bekannten Gefässe und Verfahren zur Anzucht von Pflanzen zu beseitigen,
und ein Pflanzenanzuchtgefäss der eingangs genannten Art zu schaffen,das für eine preiswert bewurzelte Pflanze ausreichenden
Schutz gegenüber der Umgebung gewährleistet und eine transport-
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und aufstellgünstige Verpackung für die bewurzelte Pflanze
sowie eine Hydrokultureinrichtung und -verfahren mit gesicherter Bewässerung und Wachstumsentwicklung ohne Umpflanzen liefern
soll.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei dem eingangs genannten An-·
zuchtgefäss erfindungsgemäss die Pflanze mittels des zusammengehaltenen,
zwischen den mindestens teilweise durchsichtigen und parallelen Innenwänden sitzenden Verwurzelungssubstrates
gehalten, das zusammen mit der. Pflanze an den·parallelen Innenwänden
entlang auf- und abbewegbar angeordnet, ist.
Damit ist eine Kombination aus Gefäss, Pflanze, bewegbarem Verwurzelungssubstrat und Wasser geschaffen, mit der es einerseits
möglich ist, dass auch völlig pflanzenzuchtunerfahrene Personen die Pflanze nicht nur in einfacher Weise handhaben und
aufziehen können, sondern dieselbe langfristig ohne Ersatz von Wasser oder Nährstoffen belassen können und, z.B. über
einen langen Zeitraum praktisch nur einer Lichtquelle aussetzen müssen. Die Pflanze ist in der geschaffenen Kombination
nicht nur während eines Transportes sondern auch am Ort ihrer Aufstellung gegen die Umgebung geschützt und kann insbesondere
ihrem Wachstum entsprechend mittels des bewegbaren.Verwurzelungssubstrates
im Gefäss in die ihrem Wurzelwachstum entsprechende Stellung gebracht werden. Damit bietet sich auch
insbesondere eine verkaufsgünstige Verpackung für die Pflanze an, durch welche ein Umpflanzen sich erübrigt. Sowohl das
Pflanzen- und das Wurzelwachstum als auch ein erforderliches Verhältnis von Wassermenge und Luftraum im Blätterbereich kann
in bisher unbekannter Weise beobachtet und kontrolliert werden.
Durch die über einen ziemlich langen Zeitraum ausdehnbare Pflanzenentwicklung
innerhalb des Behälters ist dessen Innenatmosphäre auch viel ausgeglichener und die Pflanzen sind dadurch viel
weniger wechselnden Temperaturen, Zugluft usw. ausgesetzt. Die Kombination von Behälter, Pflanzenbefestigüng im Wurzelbereich
und Wassergehalt kann so optimiert werden, dass auch ein Ver-
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sand des ganzen Systems notfalls in liegendem Zustand und unter z.B.an sich wenig günstigem Lichtabschluss über einige
Tagemöglich ist. Jedenfalls kann auch bei längerer Abwesenheit
des Benutzers im allgemeinen das Pflanzensystem über Wochen, wenn nicht Monate sich selbst ohne grösseren
Schaden überlassen und in einem Lebensraum untergebracht werden, der auch beschränkt und durch welchen das Wachstum
begrenzt werden kann. Dieses kann unter Ausschluss von Umgebungsluft erfolgen oder durch eine gedrosselte Luftzufuhr
von Umgebungsluft. Es kann von einem Steckling oder auch
einem- Sämling ausgegangen werden, der in das Verwurzelungssubstrat eingepflanzt ist. Es kann aber auch eine bereits
anderweitig in dem Verwurzelungssubstrat bewurzelte Pflanze
in das Gefäss auf einer entsprechenden Höhe desselben eingesetzt werden.
Vorzugsweise wird mit dem Pflanzenanzuchtgefäss nach der Erfindung
ein Verfahren zur Handhabung und zum Schützen der Pflanze geschaffen, durch welches die Pflanze bei ihrer Anzucht,
für ihren Transport oder ihre Aufstellung mit den zwischen den parallelen Gefässinnenwänden geführten Verwurzelungssubstrat
vertikal in eine jeweils gewünschte Stellung im Gefäss bewegt wird.
Es wurde daher eine Lösung gefunden, bei der die bewurzelten
Pflanzen in Grossmengen, z.B. von Gärtnereien oder vom Handel,
aus Spez ialzuchtbetri'eben oder auch aus Ländern bezogen werden und z.B. zwischenzeitlich im Handel und schliesslich beim
Verbraucher aufgestellt werden kann.
Nach der Erfindung kann jedoch ein an sich bekanntes Verwurzelungssubstrat,
das'keine Nährstoffe abgeben muss, ±0 überraschender
Weise über dem nährstoffhaltigen'Wasser angeordnet
werden.
Als Vorwurzelungssubstrat, in welchem der untere Pflanzenteil mit den Wurzeln sitzt, kann einlockeres Vorwurzelungsmaterial,
wie z.B. Torf, Schaumstoff, Blähton oder dergleichen vorliegen, das von einer Hülle, z.B.einer festen Manschette,
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einem Vliesstoff, Nonwoven oder einer, z.B. auch topfartigen,
Folienhülle zusammengehalten wird. Das Verwurzelungssubstrat kann aber auch einen eigenen inneren Zusammenhalt, wie z.B.
gebundene Steinwolle oder mit Schaumstoff gebundene Torfkultür,
und z. B. auch eine Hülle der vorgenannten Art besitzen.' Auf diese Weise lassen sich preiswerte, den gesamten Querschnitt des Gefässes
ausfüllende und der Innenwandung desselben angepasste oder anpassbare Verwurzelungssubstrate schaffen, die auch als Trägersubstrate
angesehen werden können.
Eine Folienumhüllung hat z.B. den Vorteil, dass sie'einerseits
bedruckt und Anweisungen für die Behandlung oder eine Werbung aufnehmen kann, und andererseits-, dass sie sich farblich ansprechend
gestalten lassen kann. Eine Folienumhüllung ermöglicht z.B. auch ein gutes Gleiten der Bewurzelungshalteruhg an den
Gefässwänden und es kann auch ein Algenwuchs im allgemeinen verhindert,
bzw. kaschiert werden- .
In einer Ausgestaltung besitzt das Verwurzelungssubstrat Oeffmangen sowohl für den Durchtritt der Pflanze, bzw», ihrer Wurzeln
als auch für den Durchtritt von Wasser in das Gefäss. Das Substrat kann aber auch ein wasserdurchlässiges, für die Wurzeln durchdringbares
z.B. elastisches, Material enthalten .
Das Verwurzelungssubstrat kann oben bis auf eine Durchtrittsöffnung
für die Pflanze und für das Hineingiessen von Giesswasser durch eine Abdeckung abgeschlossen sein, um eine Wasserverdunstung
aus dem Gefäss durch das Substrat hindurch zu verhindern
oder zumindeste zu drosseln oder ein Herausfallen oder -bröckeln von lockerem Füll- oder Trägersubstrat zu verhindern, die während
des VerSchiebens des Substrates mitwandert. Eine derartige Abdeckung
kann auch aus Steinchen,Förnern, Erde, Kies, Kunststoffgranulat oder Kugeln, eoner Folie oder Folienscheibe oder Platte
oder dergleichen bestehen und auch farbig gestaltet werden und zur Verschönerung dienen. ■ . .
Am Verwurzelungssubstrat kann ein nach aussen über dessen Profil
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abstehender Abdichtungsring vorgesehen sein oder es können auch entsprechend ausgebildete Nocken vorliegen, so dass das Substrat
einem grösseren GefäsSinnendurchmesser entsprechend angepasst
oder zwischen den parallelen Innenwänden eingeklemmt werden kann. Die Behälterinnenwand kann aber auch nach dem Gefässinneren
vorstehend Verstärkungsringe oder Nocken oder Einschnürungena ufweisen, auf denen das Substrat aufgesetzt oder zwischen
denen es eingeklemmt werden kann. . .
Das Verwurzelungssubstrat ist z.B. derart ausgebildet, dass die
Wurzeln durch eine oder insbesondere mehrere Oeffnungen desselben hindurchwachsen und sich den Weg in den unteren Wasservorrat
suchen können, was erfahrungsgemäss auch stattfindet, wobei
die Unterseite des Substrates auch einen Siebboden z.B. eine Siebplatte oder ein Netz aufweisen kann.
In vorteilhafter Weise kann somit eine sichtbare, kontrollierbare
Bewässerung über lange Zeiträume durchgeführt und das Pflanzen-
und Wurzelwachstum wie in einem Aquarium und damit auch die Gesundheit
der Pflanze beobachtet werden. In einer Ausführungsform kann das Gefäss an seinem Oberteil vollkommen oder für
einen gedrosselten Luftaustausch des Gefässinnenraumes mit der
Umgebungsluft durch eine Abdeckung verschlossen sein. Auf diese Weise kann, die Entwicklung der Pflanze durch die lichtdurchlässigen
Gefässwände. gegen die äussere Atmosphäre, z.B. Zugluaft
oder starkes Verdunsten des im Gefäss enthaltenen Wassers geschützt werden. ■
Gegenüber, den bisher üblichen Bewurzelungssystemen ist jedoch
das Verwurzelungssubstrat verschiebbar, so dass dasselbe bis
zum oberen Rand des Zuchtgefässes nach oben gezogen werden
kann. In beliebiger Weise lässt sich somit durch Verschieben nach oben oder unten die Pflanze in dem Gefäss einer gewünschten
Atmosphäre aussetzen. Wenn die Pflanze z.B. stark gewachsen und die Wurzeln ihren Innenbehälterbereich weitgehend ausgefüllt
haben, kann das Verwurzelungssubstrat mit der Pflanze ohne Schwierigkeiten in einen anderen Behälter mit einem grösseren
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Wurzelraum umgesetzt werden, dessen obere Behalterinnonwand z.B.
im wesentlichen auch den äusseren Abmessungen des Substrats angepasst
ist. Das Substrat kann aber in dem weiteren Behälter auch in ein entsprechendes Einsatzstück eingesetzt werden, in
welchem es ebenfalls verschiebbar sein kann.
Das Zuchtgefäss kann zum Aufstellen"ζ.B. mit einer planen Unterseite
oder zum Aufhängen eingerichtet sein und die in das Gefäss eingeschobene Pflanze kann z.B. für einen Transport von
der Umgebung geschützt vorliegen. Vorzugsweise wird das Verwurzelungssubstrat in Abhängigkeit von dem Verhältnis·zwischen
Wasser- und Luftraum innerhalb des Wurzelbereiches der Pflanze auf- und abbewegt. Das Wachstum der Pflanze kann durch Dosierung
von Menge und Qualität des Lichtes, z.B. durch Belichtung oder Abdunkelung der Wurzeln gesteuert werden. Vorzugsweise ist das
Substrat oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet, wobei das Gefäss von der Oberkante des Substrates weg nach oben durchsichtig
ausgestaltet sein kann. Es kann aber auch das gesamte Gefäss lichtdurchlässig ausgebildet sein und im Wurzelbereich,
d.h. vom Boden bis zum Verwurzelungssubstrat am Gefäss eine lichtundurchlässige, fest angeordnete oder auf dem. Oberteil des Ge fässes
verschiebbare Abdeckung z.B. eine Hülse vorliegen. Auf diese Weise lässt sich die Belichtung und Abdunkelung in ge- ·
wünschter.Weise vornehmen. Der Oberteil des Gefässes kann auch
mit einer das Pflanzenwachstum beeinflussenden Farbe oder nur
für einen teilweisen Lichtdurchtritt eingefärbt sein.
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Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung in Ausführungsbeispielen
näher erläutert.E s bedeuten
Figur 1 ein Pflanzenanzuchtgefäss mit einer bewurzelten
Pflanze in schematischer Darstellung in einer Ansicht
teilweise aufgebrochen.
Figur 2 das Zuchtgefäss von Figur 1 in einer weiteren
Wachstumsphase der Pflanze,
Figur 3 · ein weiteres Pflanzenanzuchtgefäss nach dem Um-•
. . ■ ■ pflanzen in schematischer Darstellung und
Figuren 4 bis 7 ·
je eine andere Aüsführungsform eines Pflanzenanzuchtgef ässes in schematischer Darstellung in
einer Ansicht, bzw. im Schnitt.
Ein durchsichtiges Zuchtgefäss 1, z.B. aus Glas oder durchsichtigem
Kunststoff, ist teilweise bis zur Höhe H mit Wasser 2 gefüllt und enthält eine Jungpflanze 3, die in ihrem Wurzelbereich
in. einer. Oeffnung 4 (nicht gezeigt) eines zylinderförmigen Verwurzelungssubstrates 5 horizontal und vertikal gehalten
wird. Mit ihrem Wurzeln aufweisenden unteren Ende befindet sich die Jungpflanze 3 noch im Substrat 5, das an seiner
Unterseite 7 Oeffnungen .8 für den Durchtritt der Wurzeln 9 besitzt.
Die Halterung 4 kann aus einem nachgiebigen, d.h. elastischen Material, vorzugsweise aus einem wasserdurchlässigen
Material, so dass der Wurzelbereich feucht gehalten werden kann.
Das Verwurzelungssubstrat sitzt in dem hier einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Oberteil des Zuchtgefässes 1 mit sein&n
den Innenwänden angepassten äusseren Abmessungen mit Klemmsitz durch elastischen Eigendruck oberhalb der Wasseroberfläche 6
und ist vertikal, d.h. in Richtung von Doppelpfeil A zwischen
den parallelen Innenwänden verschiebbar. Das Zuchtgefäss 1 ist an seinem oberen offenen Ende durch eine Kappe 10 derart verschlossen,
dass kein oder im wesentlichen kein Luftaustausch
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ORIGINAL INSPECTED
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zwischen dem Luftraum 13 im Zuchtgefäss 1 und dem dasselbe
umgebenden Iufträum stattfindet. Durch eine Oeffnüng (nicht
gezeigt) hindurch in der Kappe 10 erstreckt sich nach oben und aussen ein am Substrat befestigter Führungsdraht 11 mit einem
Handgriff 12, mit welchem das Substrat 5
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gemäss Doppelpfeil A vertikal im Inneren des Pflanzenanzuchtg%-fässes
1 verschoben werden kann. Der Führungsdraht 11 kann auch
eine dünne Stange aus einem beliebigen Material z.B. Kunststoff oder Metall sein. Es können aber auch Zugfadenpaare oder dergleichen
benutzt werden.
In Figur 1 befindet sich die Jungpflanze 3 im Zuchtgefäss in einem
begrenzten Lebensraum. Insbesondere wird die Photosynthese behindert, weil nur das im begrenzten Luftraum 13 befindliche
Kohlendioxyd zur Aufnahme zur Verfügung steht und abgegebener . Sauerstoff im üeberschuss vorliegt, was wachstumsbegrenzend
wirkt. Für das Bewurzeln,.bzw. das Entwickeln der Wurzeln liegt
jedoch eine günstige feuchte Atmosphäre vor. Die Entwicklung erfolgt
daher aüsschliesslich in dem begrenzten Lebensraum und durch das in das Zuchtgefäss 1 eintretende Licht.
Es kann allein natürliches Wasser verwendet werden, es können
dem Wasser jedoch auch Mittel zugesetzt werden, die für die Entwicklung
der Pflanze günstig sind.
In Figur 2, in welcher gleiche Teile mit Figur 1 gleiche Bezugszeicheri-haben,
hat sich die Jungpflanze 3 unter stärkerer Ausbildung
der Wurzeln 9 weiterentwickelt, die durch das Substrat 5 und die Oeffnungen 8 hindurch gewachsen sind. Gegenüber der Stellung
in Figur 1 ist das Substrat 5 bis an die Gefässoberkante 14
hinauf nach oben gezogen, wobei die Wurzeln durch die Oeffnungen 8 hindurch· bis in das Wasser 2 hinein gewachsen sind. Die Kappe
10 ist dabei zu einem früheren Zeitpunkt entfernt worden, sodass die Jun.gpf lanze 3 der Umgebungsluft ausgesetzt ist.
Das Zuchtgefäss 1 besitzt eine plane Unterseite 15 sodass es aufgestellt
werden kann. In dieser Form kann die Kombination aus
Zuchtgefäss 1, Pflanze 3, Substrat 5 und Wasser 2 an beliebiger
Stelle gelagert und auch transportiert werden. Bis zum Umsetzen,
z.B. in Er.de, kann die Jungpflanze 3 im geöffneten Zuchtgefäss 1 gemäss Figur 2 verbleiben. Dieses sollte jedoch nur solange geschehen,
wie die Wurzeln nicht durch den begrenzten, wasserenthaltenden Teil des Gefässes in ihrem Wachstum behindert werden.
Man setzt daher in ein Gefäss 16 mit grösserem inneren Volumen
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um, das ebenfalls teilweise mit Wasser 2 gefüllt ist, wie es Fi-. gur 3 zeigt, in welcher gleiche Teile mit- Figur 1 die gleichen
Bezugszeichen haben. Da das Gefäss 16 in seinem oberen Teil 17 den gleichen inneren Durchmesser D wie das Zuchtgefass 1 besitzt,
kann es auch das Substrat 5 in gleicher Weise aufnehmen. Die Wurzeln erstrecken sich zwischen dem Substrat 5 und der Wasseroberfläche
6 teilweise in einem Luftraum 18, sodass diese genügend belüftet werden. ■ ;
Figur 4 zeigt ein weiteres im Querschnitt kreisförmiges, durchsichtiges
Pflanzenanzuchtgefäss 20 mit einem Verwurzelungssubstrat 21 mit einer Jungpflanze 22 (teilweise gezeigt), das vertikal
zwischen parallelen Innenwänden 23 des Zucht.gefässes 20
verschiebbar ist. Wie der rechte Teil der Figur 4 zeigt, besitzt die Wand 23 eine in das Gefässinnere vorstehende Einschnürung 24,
sodass das Substrat 21 auf diese aufgesetzt und in einer gewünschten
Stellung sitzen kann. Das Substrat 21 ist von einer Folienhülle 25 umgeben, die gemäss rechtem Teil der Figur 4 auch
die Unterseite 26 des Substrates 21 umgibt und die Oeffnungen 27 (nur eine gezeigt} besitzt, durch welche sich die.Wurzeln 28 der
Jungpflanze 22 durch einen Luftraum 29 über der Wasseroberfläche 30 in das Wasser 31 hineingewachsen ,sind. Gemäss linkem Teil der
Figur 4 kann auch nur ein Folienmantel 32 vorliegen, der das Substrat 21 zylinderförmig umgibt. Das Substrat 21 besitzt in
diesem Fall Oeffnungen 33 für den Durchtritt der Wurzeln 28. Bei der Ausführungsform gemäss linkem Teil der Figur 4 kann an der
Unterseite 26 auch eine Siebplatte oder ein Netz angebracht sein (nicht gezeigt). Weiterhin sind gemäss linkem Teil von Figur 1
anstelle der Einschnürung 24 in das Gefässinnere vorstehende Nocken 34 vorgesehen, auf welchen das. Substrat· aufsitzt. Sowohl
mit der Einschnürung 24 als auch mit den Nocken 34 kann das Substrat 21 in einer gewünschten Stellung sitzen. Sowohl die Einschnürung 24 als auch die Nocken 34 können mehrfach auf der Höhe
des Gefässes 20 vorliegen, sodass das Substrat 21 in einer jeweils
gewünschten Höhe angeordnet werden kann« Beim Verschieben kann das nachgiebige Substrat 21 unter Zwang an der Einschnürung
24 oder den Nocken 34 vorbei geschoben werden.
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Am Boden des Gefässes 20 befindet sich im Wasser eine Einlage 35,
in Form eines aus Fasermaterial bestehenden Schichtkörpers, der
Wirkstoffe 35a, z.B. in Form von Ionenaustauscher, Nährstoffen, z.B. Düngemittel oder dergleichen enthält, wie es z.B. in der
DE-Offenlegungsschrift 28 55 059 beschrieben ist. Auf diese Weise
können die Wurzeln 28 mit Wirkstoffen versorgt werden, vor allem wenn sie sich bis ah die Einlage 35 erstrecken. Anstelle der
Einlage 35 können auch körnige Nährstoffe zwischen den Wurzeln vorliegen und anstelle der Nocken 34 kann auch ein nach Innen
vorstehender Ring vorliegen, auf welchem das Substrat sitzen kann. Das Wasser kann auch gelartig vorliegen, was für den Versand
des Pflanzenanzuchtgefässes mit Pflanze und Verwurzelungssubstrat vorteilhaft ist.
Wie Figur 5 zeigt, besitzt ein Pflanzenanzuchtgefäss 36 nach innen vorstehende Nocken 37 an den parallelen Innenwänden 38, zwischen
denen-ein Substrat 39 eingeklemmt sitzt. Zwischen der Wasseroberfläche
40 des Wassers 41 und der Unterseite 42 des Substrates
39 befindet sich eine aus Faserstoff bestehende Einlage 43, die wiederum Wirkstoffe 44 enthält und wie in der bereits genannten
DE-Offenlegungsschrift 28 55 059 ausgeführt sein kann.
Die Einlage 43 besitzt Oeffnungen 45, so dass die Wurzeln 46 durch diese hindurch in das Wasser 41 hinein wachsen können.
Durch die Einlage 43 sind die Wirkstoffe 44"unmittelbar im Bereich
der Wurzeln 46.
Wie der rechte Teil der Figur 5 zeigt, ist das Substrat 39 durch
eine Platte 47 abgedeckt, durch welche Wasserverdunstung durch das Substrat 39 hindurch gedrosselt, wenn nicht vermieden werden
kann. In einer anderen Ausführungsform gemäss linkem Teil von
Figur 5 kann auch .eine körnige Abdeckung 48 vorliegen, die in gleicher Weise eine Wasseryerdunstung vermindern kann.
Figur 6 zeigt noch das Pflanzenanzuchtgefäss 1 von Figur 1 in
einer Ausführungsform,, bei der es aussen von einer Abdeckung
umgeben ist (teilweise aufgebrochen), die sich vollumfänglich um
den Aussenumfang des Zuchtgefässes 1 und auf einem Teil der Höhe
K desselben, z.B. mindestens auf einer Wasserhöhe L erstreckt.
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tstoff^ Feil re
Die Abdeckung 4 9 kann aus Papier, Metallfolie, Kunststo
oder dergleichen hergestellt sein und ist vorzugsweise lichtundurchlässig, höchstens jedoch für Licht teildurchlässig ausgebildet.
Hierdurch kann der mit dem Wasser 2 gefüllte Wurzelraum 50 abgedunkelt werden, so dass das Wachstum der Jungpflanze beschränkt
werden kann. Die Abdeckung kann in Form einer Manschette vorliegen, die über das Zuchtgefäss 1 gestülpt und auf diesem
gemäss Doppelpfeil E vertikal verschoben werden kann. Hierdurch
kann nicht nur der Wurzelraum 50 in beliebiger Weise abgedunkelt werden, sondern auch der die Blätter 51 enthaltende Luftraum 13
im Zuchtgefäss 1. · ..·..'
Figur 7 zeigt noch ein Pflanzenanzuchtgefäss 52, welches f.ür
Aufnahme von mehreren Verwurzelungssubstraten 53 eingerichtet ist, durch welche bewurzelte Jungpflanzen 54 im Zuchtgefäss 52
gehalten werden. Die Verwurzelungssubstrate 53 befinden sich auf
einer Siebplatte 55 mit Oeffnungen 56, durch welche Wurzeln 57 der Jungpflanzen 54 in das Zuchtgefäss 52 befindliche Wasser 58
hineingewachsen sind. Die Siebplatte 55 ist mittels·Gleitern 59
an den parallelen Innenwänden 60 des einen kreisförmigen Querschnitts
aufweisenden Pflanzenanzuchtgefässes 52 verschiebbar · gelagert und kann durch eine nicht gezeigte Einrichtung gemäss
Pfeil F vertikal im Zuchtgefäss 52 verschoben werden. Diese Platte 55 befindet sich oberhalb der Wasseroberfläche 61, so
dass die Verwurzelungssubstrate 53 sich ebenfalls oberhalb derselben befinden und die Wurzeln 57 sich teilweise wieder in einem
Luftraum 62 befinden. Mit einer derartigen Ausführungsform lassen sich somit auch mehrere Pflanzen wie bereits in den vorstehenden
Ausführungsbeispielen vertikal im Pflanzenanzuchtgefäss 52 verschieben und daher in gleicher Weise handhaben und
schützen.
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Claims (24)
1. Pflanzenanzuchtgefäss, das eine Pflanze, ein Verwurzelungssubstrat und Wasser enthält und mindestens in seinem Oberteil
parallele Innenwände besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanze mittels des zusammengehaltenen,.zwischen
den mindestens teilweise durchsichtigen und parallelen Innenwänden sitzenden Verwurzelungssubstrates gehalten ist,
das zusammen mit der Pflanze an den parallelen Innenwänden entlang auf- und abbewegbar angeordnet ist.
2. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat oberhalb des Wassers sitzt.
3. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat mittels'Klemmsitz durch elastischen Eigendruck an jeder beliebigen; •Innenwändstelle des zum Beispiel einen kreisförmigen, rechteckigen-,
dreieckigen oder ovalen Querschnitt aufweisenden" Gefässes
automatisch arretierbar ist. . ' ' _ ■
4. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat mit mindestens einem über sein äusseres Profil herausragenden Anpassungsring
oder Nocken oder durch nach dem Gef ässAnne.nraum vorstehende
Nocken oder einen Ring oder Einschnürungen der Gefässwand
zwischen den Innenwänden gehalten oder eingeklemmt ist.
5. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das zum Beispiel den gesamten Querschnitt des Gefässes ausfüllende Verwurzelungssubstrat einen inneren
Zusammenhalt besitzt.
6. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch !, dadurch gekennzeichnet,
dass das zum Beispiel lockere Verwurzelungssubstrat von einer äusseren, an den parallelen Innenwänden liegenden
Wurzeldurchtritt gewährenden Hülle, zum Beispiel einer Manchette, Folie oder Folienmantel umgeben, z.B. zylin-
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derförmig umschlossen ist.- · . · - ■;- .
7. ■ Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das den Querschnitt des Gefässes ausfüllende Verwurzelungssubstrat Oeffnungen für die Pflanze, den Durchtritt
der Wurzeln" und von Wasser besitzt.
8. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat eine obere, eine Wasserverdunstung verhindernde Abdeckung, zum Beispiel aufgelegte
Steinchen, Körner, Erde, Kunststoffgranulate oder
-kugeln, eine Folie, Platte oder Kappe, oder dergleichen besitzt.
9. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelüngssubstrat einen siebartigen Boden, zum Beispiel in Form einer Siebplatte, eines Netzes
oder dergleichen besitzt.
10. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Zuchtgefäss durchsichtig ist.
11. Pflanzenansuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass .Lm Wurzelbereich am Gefäss eine lichtundurchlässige fest angeordnete oder auf den Oberteil des Gefässes
verschiebbare Abdeckung, zum Beispiel Hülse vorliegt.
12. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Oberteil des Gefässes mit einer,
das Pflanzenwachstum beeinflussenden Farbe oder für einen
partiellen·. Lichtdurchtritt eingefärbt ist.
13. . Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn-.
zeichnet, dass das Wasser wachstumsbeeinflussende Zusätze
enthält, die zun Beispiel als körnige Nährstoffe in einem
Fasersystem im zum Aufnahme günstigen Abstand zu den Wurzeln vorliegen.
14. Pflanzenanzuchtciefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Wasser in transportfähiger und für die
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,· ORIGINAL /MSPECTED "
,· ORIGINAL /MSPECTED "
Wurzeln verträglicher Weise in Gelform gebunden.vorliegt.'
15. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungs substrat .im wesentlichen aus
wasserdurchlässigem, für die Wurzeln durchdringbarem Material, wie zum Beispiel Steinwolleblöckchen, Schaumstoff,
Erde, Torf, Tongranulat oder -körnern oder dergleichen, gegebenenfalls
mit einer Umhüllung besteht.
16. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass am Verwur.zelungssubstrat mindestens ein. Führungsmittel, zum Beispiel aus nichtrostendem Draht oder
Kunststoffdraht zum Verschieben angebracht ist.
17. Pflanzenanzuchtgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gefäss oben eine vollabdichtende oder eine teilweise, zum Beispiel gedrosselten, Luftaustausch zulassende
Verschlusskappe besitzt.
18. Pflanzenanzucntgefäss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Pflanze, zum Beispiel für .den Transport vor der Umgebung geschützt im Gefäss eingeschoben vorliegt.
19. Verfahren zur Handhabung und zum Schützen einer Pflanze in
einem wasserenthaltenden, mindestens teilweise.durchsichtigen Pflanzenanzuchtgefäss mit mindestens im Oberteil parallelen·
Innenwänden gemäss Patentanspruch-1, .dadurch gekennzeichnet,
dass die Pflanze bei ihrer .Anzucht -,. für■· ihren
Transport oder ihre Aufstellung mit einem zwischen den parallelen Gefassinnenwänden geführten Verwurzelungssübstrat vertikal
in eine jeweils gewünschte Stellung im: Gefäss bewegt wird. -
20. Verfahren nach Patentanspruch 39, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat, zum Beispiel mit einer Hülle an den parallelen Innenwänden entlang anliegend auf- und abbewegt
wird.
130032/(H 3 8
21. Verfahren nach Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet/
dass das Verwurzelungssubstrat in Abhängigkeit von dem Verhältnis
zwischen Wasser- und Luftraum innerhalb des Wurzelbereiches
der Pflanze auf- oder abbewegt wird.
22. Verfahren nach Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verwurzelungssubstrat an vorstehenden Einschnürungen,
Ringen oder Nocken der Gefässwände in der gewünschten
Stellung fixiert wird.
23. Verfahren nach Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser durch das Verwurzelungssubstrat hindurch
eingefüllt wird.
24. Verfahren nach Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass das Pflanzenwachstum bewusst, zum Beispiel durch zeitweisen
Ausschluss von Umgebungsluft, einen gedrosselten Luftaustausch zwischen Umgebungsluft und Gefässinnenraum oder
durch Beeinträchtigung der Gefässinnenatmosphäre, zum Beispiel
infolge pflanzenunzuträglicher überhöhter Feuchtigkeit, eingeschränkt oder durch Dosierung von Menge und Qualität des
Lichtes, zum Beispiel durch Belichtung oder Abdunkelung der Wurzeln gesteuert oder durch teilweises Hochziehen der
Pflanze an die Uragebungsluft mittels des Verwurzelungssubstrates,
zum Beispiel durch Hochziehen desselben bis zur Gefässoberkante,
unter Vergrösserung des Wurzelraumes beeinflusst
wird.
2.4.1980/DN/st
1300 32/04 38 ORIGINAL INSPECTED
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|---|---|---|---|
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- 1980-04-29 DE DE19808011686U patent/DE8011686U1/de not_active Expired
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