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DE301619C - - Google Patents

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Publication number
DE301619C
DE301619C DENDAT301619D DE301619DA DE301619C DE 301619 C DE301619 C DE 301619C DE NDAT301619 D DENDAT301619 D DE NDAT301619D DE 301619D A DE301619D A DE 301619DA DE 301619 C DE301619 C DE 301619C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
breathing
mouthpiece
mouth
mask
gas mask
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT301619D
Other languages
English (en)
Publication of DE301619C publication Critical patent/DE301619C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/04Couplings; Supporting frames

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine freitragbare Atmungsvörrichtung, die aus einem an sich bekannten, mit Mundstück versehenen Atmungsgerät und einer an sich ebenfalls bekannten Gasmaske mit ausgeschalteter Filterpatrone zusammengesetzt ist und betrifft die Vereinigung dieser beiden Atmungsgeräte mittels eines eigenartigen, am Mundstück des Mundatmungsgerätes vorgesehenen Anschlußstückes (Gewinde-ίο hohlzapfen o. dgl.).
Der Erfindung gemäß erfolgt die Zusammensetzung und Verbindung der beiden Einzelgeräte in der Weise, daß nach Ausschaltung der Filterpatrone von der Maske das Mundstück des Mundatmungsgerätes in die sonst zum Anschluß der Filterpatrone dienende Öffnung der Mundpiatte, der Gasmaske eingeführt" und
"~ mittels des Anschlußstückes darin befestigt wird, so daß das Mundatmungsgerät und die Gasmaske zu einer einzigen einheitlichen, freitragbaren Atmungsvorrichtung vereinigt sind und in dieser Vereinigung eine Atmungsvorrichtung bilden, die frei von den Nachteilen der beiden Einzelgeräte ist und die ermöglicht, daß nach Lösen der Verbindung und Wiedereinschalten der Filterpatrone sowohl das Mundatmungsgerät wie die Gasmaske für sich allein als Einzelgerät verwendet werden kann.
Es sind schon Atmungsvorrichtungen bekannt, die in Verbindung mit einem den Kopf umschließenden Helm stehen. Bei diesen Vorrichtungen bildet aber der mit der Atmungsvorrichtung fest verbundene Helm ein einheitliches, untrennbares Ganzes. Die gereinigte
Luft, d. i. das Ätmungsgas, wird dem' Innenraum des Helmes zugeführt und von hier durch die Nase des Helmträgers eingeatmet, während die verbrauchte, ausgeatmete Luft durch ein den Helminnenraum durchsetzendes Mundstück abgeführt wird. Im Gegensatz hierzu findet bei dem Erfindungsgegenstande die Ein- und Ausatmung durch das bis in den Mund des Gerätträgers reichende Mundstück statt. Infolgedessen tritt bei Undichtheiten der Maske oder ihrer Abdichtung am Gesicht auch kein Verlust an Atmungsluft oder Sauerstoff ein, was aber bei den bekannten Helmgeräten mit Einatmung durch den Innenraum des Helmes möglich ist.
Es ist auch schon eine Atmungsvorrichtung ■ bekannt, bei der das Mundstück in fester Verbindung mit "dem Vorderteil einer Mund- und Nasenmaske ist. Bei dieser, ebenfalls ein in sich einheitliches Gerät bildenden Vorrichtung ist die Mundmaske so ausgebildet, daß der Vorderteil der Maske, der das nach innen vorstehende Mundstück und eine abschließbare Austrittöffnung zum Ausstoßen der ausgeatmeten Luft enthält, gegen das Gesicht in verschiedenen Abständen festgestellt werden kann, so daß der Träger der Vorrichtung in der Lage ist, je nachdem das Mundstück bis zum Munde herangerückt ist oder in Abstand von diesem bleibt, mit oder ohne Mundstück zu atmen. Dementsprechend ergeben sich bei einer solchen. Vorrichtung auch verschiedene Atmungsmöglichkeiten. Ist die Mundmaske so eingestellt, daß reine Mundatmung stattfindet, so geschieht sowohl die Einatmung als auch die Ausatmung nur durch das "Mundstück. Die Vorrichtung ist dann nur ein bekanntes Mundatmungsgerät mit Mundstück und wirkt auch als solches. Die Mundmaske ist in solchem Falle vollständig
ausgeschaltet und überflüssig, da sie nur eine Umhüllung des Mundstückes bildet, nicht aber eine das Gesicht gegen die Einwirkung von Gasen schützende Gasmaske. Auch diese be^ kannte Atmungsvorrichtung ist nicht geeignet, die durch die Vereinigung von Mundatmungsgerät und Gasmaske gemäß der Erfindung gebildete einheitliche Atmungsvorrichtung zu ersetzen. Unter gewissen Voraussetzungen vermag sie wohl einen Ersatz für den einen Teil der Atmungsvorrichtung, das Mundatmungsgerät mit Mundstück, bilden können, nicht aber auch für den anderen Teil, die Gasmaske mit Filterpatrone.
Die Erfindung schafft den großen Vorteil, daß man nicht drei verschiedene einheitliche Arten von Atmungsgeräten mitzuführen braucht, sondern nur zwei, da die dritte Art aus den beiden anderen hergestellt werden kann.
Die bei der Lösung der gestellten Aufgabe zu ' überwindenden Schwierigkeiten war der schädliche Raum der Gasmaske, deren Inhalt als lästige Rückbleibeluft die Atmungsluft verschlechtert, ferner die Gefahr der Undichtigkeit, wenn ein immerhin schweres Mundatmungsgerät in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Gasmaske steht und schließlich die Gefahr, daß beim Atmen der für die Atemzeit kostbare Sauerstoff verloren geht, indem er sehr leicht herausgedrückt werden kann. Alle diese Nachteile und Gefahren sind durch vorliegende Erfindung beseitigt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der. Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein mit einer Gesichts- oder Gasmaske verbundenes Mundatmungsgerät in vorderer, teilweise in schaubildlicher Darstellung. Fig. 2 zeigt schematisch in größerem Maß- \ stäbe einen mittleren Längsschnitt durch die Gasmaske und das an die Mundplatte angeschlossene Mundstück des Mundatmungsgerätes. Fig. 3 zeigt in noch größerem Maßstabe in besonderer Darstellung das Mundstück mit dem Anschlußstück.
Fig. 4 zeigt in gesonderter Darstellung die Gasmaske mit angeschlossener Filterchemikalpatrone in ihrer Verwendung als Einzelgerät.
Fig. 5 stellt das Lufterneüerungs-Mundatmungsgerät in seiner Verwendung als Einzelgerät dar.
■Die Gasmaske a, welche von an sich bekannter Einrichtung ist, besitzt für den Anschluß des Gewindezapfens einer Atmungspatrone a1 (Filterchemikalpatrone) in ihrer Mundplatte m ein Muttergewinde δ (Fig. 2). Das an sich bekannte Lufterneuerungs-Mundatmungsgerät be-; steht in der Hauptsache aus einer ■Luftreinigungspatrone g mit Atmungsschlauch d, Atmungssack s und Sauerstoffflasche t. Das Mundstück C des zu dem frei tragbaren Atmungsgerät führenden Atmungsschlauches d ist 'mit einem Anschlußstück e ausgerüstet. Das Anschlußstück sitzt drehbar auf dem Mundstück und besteht zweckmäßig aus einem Hohlzapfen mit Handgriffen e1 und Außengewinde, das in das Gewinde b der Mundplatte in der Maske paßt. Dem Anschlußstück e ist zweckmäßig eine Dichtungsringscheibe f vorgelagert. Die Teile e und f können dauernd oder abnehmbar mit dem Mundstück c verbunden sein;
Nach Vereinigung des Mundatmungsgefätes mit der Gasmaske in der aus Fig. 1 und 2 ohne weiteres verständlichen Weise ist die neue Atmungsvorrichtung hergestellt, mit der die Atmung wie bei normaler Mundatmung geschieht. Die Gasmaske bietet hierbei einen Schutz für die Augen und gestattet außerdem ohne erhebliche Gefährdung des Maskenträgers einige Worte mit dem Mundstück im Munde zu sprechen. Die Ausgestaltung der einzelnen Teile ist, wie dies Fig. 2 zeigt, eine solche, daß die Gasmaske und das Mundstück stets die rieh- ■ tige Lage zueinander haben.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch: ■ .
    Freitragbare Atmungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigung eines an sich bekannten, mit Mundstück versehenen Atmungsgerätes (g) mit einer an sich ebenfalls bekannten Gasmaske («) nach Ausschaltung des Filters mittels eines am Mundstück vorgesehenen Anschlußstückes (e) (Gewindehohlzapfen o. dgl.) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301619D Active DE301619C (de)

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