DE3016194C2 - Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne - Google Patents
Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer SpäneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne, insbesondere Stahlspäne,
bestehend aus einem Späneaufgabetrichter, dessen untere Öffnung von der kammartig ausgebildeten Umfangsfläche
einer in einem Grundrahmen mit regelbarer Geschwindigkeit drehbar angetriebenen Dosierwalze
überdeckt wird, und aus einer Abstreifeinrichtung.
Die Dosierung von Spänen ist beispielsweise bei der Herstellung von Reststoff-Bnketts erforderlich, für die
die Späne als Gerüst dienen.
Die Rückgewinnung von Reststoffen ist ein seit langem behandeltes Thema. Sie gewinnt jedoch in jüngerer
Zeit im Zusammenhang mit der Rohstoffverknappung und den Schwierigkeiten, geeignete Deponien zu finden,
steigende Bedeutung. Hinzu kommt, dr.ß das Abtransportieren und Deponieren feinstaubförmiger Reststoffe
Probleme hinsichtlich der Umweltbelastung bereitet. Da die Reststoffe einen hohen Metallanteil, Eisen aber
auch teure Legierungselemente wie Chrom und Nickel, haben, ist ihre Wiederverwendung zur Einsparung teurerer
Einsatzstoffe interessant.
Aus dem DE-GM 18 86 766 ist eine Vorrichtung zum Austragen und Zuführen von ungleichmäßig gestalteten
Stücken aus einem Behälter auf einen Förderer mit einer Stachelwalze bekannt. Als nachteilig ist anzusehen,
daß eine Abstreifvorrichtung zur Auflösung von Späneverballungen nicht vorgesehen ist.
Aus der DE-OS 24 42 189 ist eine derartige Vorrichtung
bekannt, die auch eine Abstreifvorrichtung aufweist. Die Abstreifvorrichtung ist als Messer ausgebildet,
das auf der Umfangsfläche einer Dosierwalze aufliegt. Die Nadeln der Dosierwalze sind hierzu exzentrisch
angeordnet, und zwar in der Weise, daß im Bereich der Mantellinie A die Nadeln am weitesten herausstehen,
während die Nadeln im Bereich der Mantellinie B, die der Mantellinie A gegenüberliegt, in die Wand
der Dosierwalze zurücktreten. Dies ist erforderlich, weil die Nadeln sonst das Abstreifen durch die Abstreifvorrichtung
behindern wurden.
Die DE-OS 29 21 116 betrifft eine Einrichtung für eine
konstante Materialzufuhr, insbesondere für Steinwolle. Sie weist eine Abgabeeinrichtung auf, die das
Material von einem umlaufenden Teil trennt und es an
den Materialauslaß abgibt.
Beide Vorrichtungen weisen zur Durchführung einer dosierten Abgabe einen komplizierten technischen Aufbau
auf. Eine konstante Zufuhr von Metallspänen aus ■ einer Späneverballung läßt sich mit ihnen nicht im ausreichenden
Maße durchführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aus der DE-OS 24 42 189 bekannte, gattungsgemäße Vorrichtung
in der Weise weiterzuentwickcln, daß ein Reinigen der Dosierwalze mit einfachen Mitteln erreicht wird,
to Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
to Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die zu dosierenden Späne werden in den Aufgabetrichter gefüllt und aus ihm von der ihre untere Öffnung
überdeckenden Dosierwalze entnommen. Die Menge der dabei pro Zeiteinheit entnommenen Späne kann
durch entsprechende Wahl der Drehzahl der Dosierwalze verändert werden. Die Dosierwalze reißt mit ihrer
durch abstandsweise angebrachte Nägel od. dgl. gebildeten kammartigen Umfangsfiäche Späne aus dem Spänehaufen
in dem Aufgabetrichter mit Auf der Dosierwalze haften gebliebene Späne werden von der mit regelbarer
Geschwindigkeit gegenläufig zur Dosierwalze drehbar angetriebenen Nagelwalze abgestriffen.
Auf der Umfangsfläche der Dosierwalze und der Nagelwalze sind Stifte angeordnet, die bei gegenläufiger Beweguiig der beiden Walzen ineinandergreifen. Die Höhe und der Abstand der Stifte untereinander sind nicht größer als die Länge der zu dosierenden Späne. Der Durchmesser der Nagelwalze wird zweckmäßigerweise kleiner als der Durchmesser der Dosierwalze gewählt, um ein möglichst vollständiges Auskämmen von Spänen, die an der Dosierwalze noch anhaften, sicherzustellen.
Auf der Umfangsfläche der Dosierwalze und der Nagelwalze sind Stifte angeordnet, die bei gegenläufiger Beweguiig der beiden Walzen ineinandergreifen. Die Höhe und der Abstand der Stifte untereinander sind nicht größer als die Länge der zu dosierenden Späne. Der Durchmesser der Nagelwalze wird zweckmäßigerweise kleiner als der Durchmesser der Dosierwalze gewählt, um ein möglichst vollständiges Auskämmen von Spänen, die an der Dosierwalze noch anhaften, sicherzustellen.
Die Drehzahl der Nagelwalze wird vorzugsweise so eingestellt, daß sie eine gegenüber der Dosierwalze höhere
Umfangsgeschwindigkeit erreicht. Hierdurch können im gegebenen Fall an der Dosierwalze eventuell
anhaftende Späneverballungen in vereinzelter Form abgelöst werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Dosiervorrichtung,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und
F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 eine Einzelheit der Dosiervorrichtung.
Die Dosiervorrichtung nach F i g. 1 und 2 weist einen Grundrahmen 1 auf, in dessen oberem Teil eine Dosierwalze 2 und im Eingriff mit ihr eine Nagelwalze 3 drehbar angeordnet sind. Die durch Pfeile gekennzeichnete Drehrichtung der beiden Walzen 2,3 ist gegenläufig.
Die Dosiervorrichtung nach F i g. 1 und 2 weist einen Grundrahmen 1 auf, in dessen oberem Teil eine Dosierwalze 2 und im Eingriff mit ihr eine Nagelwalze 3 drehbar angeordnet sind. Die durch Pfeile gekennzeichnete Drehrichtung der beiden Walzen 2,3 ist gegenläufig.
Wie F i g. 3 zeigt, sind die Umfangsflächen der beiden Walzen 2, 3 mit Nägeln, Stiften 4 bzw. 5 od. dgl. versehen,
die bei der Drehung der Walzen 2, 3 ineinandergreifen.
Oberhalb der Dosierwalze 2 befindet sich ein Aufgabetrichter 6 für die zu dosierenden Stahlspäne. Unterhalb
der Dosierwalze 2 und der Nagelwalze 3 ist eine bo Dosierbandwaage 7 vorgesehen.
Der Antrieb der Walzen 2,3 und der Dosierbandwaage 7 erfolgt über hydraulische Antriebe 8, die eine stufcnlose
Drchzahlregulierung der Dosierwalze 2 und der Nagclwal/.e 3 bzw. eine stufenlose Regulierung der
b5 Bandgeschwindigkeit der Dosierbandwaage 7 ermöglichen.
Der Antrieb der Walzen 2,3 und der Dosierbandwaage 7 erfolgt über hydraulische Antriebe 8, die eine stu-
ienlosc Drehzahlregulierung der Dosierwalze 2 und der
Nagelwalze 3 bzw. eine stufenlose Regulierung der Bandgeschwindigkeit der Dosierbandwaage 7 ermöglichen.
Die Menge der von der Dosierwalze 2 aus dem Auf- 5
gabetrichter 6 mitgenommenen Späne wird von der gewählten Drehzahl dieser Walze 2 bestimmt. Die Drehzahl
der Nagelwalze 3 ist so eingestellt, dali sie ei:e
gegenüber der Dosierwalze 2 höhere Umfangsgeschwindigkeit erreicht Der Durchmesser der Nagelwal- io
ze ist kleiner gewählt als der Durchmesser der Dosierwalze 2. Die Nägel 5 der Nagelwaize 3 kämmen auf
diese Weise die in den Nägeln 4 der Dosierwalze 2 noch haftenden Späne aus.
Die Späne fallen anschließend auf die Dosierwaage 7, 15
welche die Späne zu einer nicht dargestellten Verarbeitungsanlage transportiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
20
25
JO
35
40
45
50
55
60
Claims (2)
- Patentansprüche:!. Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne, insbesondere Stahlspäne, bestehend aus einem Späneaufgabetrichter, dessen untere öffnung von der kammartig ausgebildeten Umfangsfläche einer in einem Grundrahmen mit regelbarer Geschwindigkeit drehbar angetriebenen Dosierwalze überdeckt wird, und aus einer Abstreifeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifeinrichtung von einer mit regelbarer Geschwindigkeit gegenläufig zu der Dosierwalze (2) drehbar angetriebenen, mit der kammartigen Umfangsfläche der Dosierwalze (2) in Eingriff stehenden Nagel walze (3) gebildet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nagelwalze (3) mit höherer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben ist als die Dosierwalze (2).
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3016194A DE3016194C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne |
| ZA00811740A ZA811740B (en) | 1980-04-26 | 1981-03-16 | Method for recovering residual matter accumulated in the production and machining of steel and apparatus for dispensing metal chips |
| JP5727281A JPS56166981A (en) | 1980-04-26 | 1981-04-17 | Method and device for regenerating residual substance |
| SU813273764A SU1292662A3 (ru) | 1980-04-26 | 1981-04-21 | Способ переработки отходов,содержащих свободную известь и металлические включени |
| CA000376237A CA1161649A (en) | 1980-04-26 | 1981-04-24 | Method for recovering residual matter accumulated in the production and machining of steel and apparatus for dispensing metal chips |
| BR8102483A BR8102483A (pt) | 1980-04-26 | 1981-04-24 | Processo para recuperacao de materia residual e aparelho para distribuir cavacos metalicos |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3016194A DE3016194C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3016194A1 DE3016194A1 (de) | 1981-11-05 |
| DE3016194C2 true DE3016194C2 (de) | 1984-07-05 |
Family
ID=6101061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3016194A Expired DE3016194C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Vorrichtung zur dosierten Abgabe metallischer Späne |
Country Status (6)
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| DE (1) | DE3016194C2 (de) |
| SU (1) | SU1292662A3 (de) |
| ZA (1) | ZA811740B (de) |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
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| RU2241049C1 (ru) * | 2003-06-04 | 2004-11-27 | Пензенский государственный университет | Шихта для изготовления металло-стружечного брикета |
| UA80196C2 (en) * | 2005-11-25 | 2007-08-27 | Ukrainian State Inst For Metal | Method for preparation of metallurgical charge material |
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| CN119683289B (zh) * | 2025-02-25 | 2025-06-27 | 江苏锦明再生资源有限公司 | 一种多功能废物运输设备 |
Family Cites Families (6)
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| DE1786766U (de) * | 1958-12-22 | 1959-04-09 | Fredenhagen Kommanditgesellsch | Vorrichtung zum austragen und gleichmaessigen zufuehren von ungleichmaessig gestalteten stuecken aus einem behaelter auf einem feorderer oder sonstigen aufnehmer. |
| DE1819780U (de) * | 1960-03-30 | 1960-10-13 | Parex Spezialmaschinen Horst G | Bunkeraustragsvorrichtung fuer zur bruekkenbildung neigendes material. |
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| JPS54155237A (en) * | 1978-05-29 | 1979-12-07 | Nobuo Serizawa | Constant quantity feeder |
-
1980
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-
1981
- 1981-03-16 ZA ZA00811740A patent/ZA811740B/xx unknown
- 1981-04-17 JP JP5727281A patent/JPS56166981A/ja active Pending
- 1981-04-21 SU SU813273764A patent/SU1292662A3/ru active
- 1981-04-24 CA CA000376237A patent/CA1161649A/en not_active Expired
- 1981-04-24 BR BR8102483A patent/BR8102483A/pt unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS56166981A (en) | 1981-12-22 |
| SU1292662A3 (ru) | 1987-02-23 |
| CA1161649A (en) | 1984-02-07 |
| BR8102483A (pt) | 1982-01-05 |
| ZA811740B (en) | 1982-09-29 |
| DE3016194A1 (de) | 1981-11-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B65G 29/00 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |