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DE3014708C2 - Schalung zur Fertigung von Stabelementen aus Beton - Google Patents

Schalung zur Fertigung von Stabelementen aus Beton

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DE3014708C2
DE3014708C2 DE19803014708 DE3014708A DE3014708C2 DE 3014708 C2 DE3014708 C2 DE 3014708C2 DE 19803014708 DE19803014708 DE 19803014708 DE 3014708 A DE3014708 A DE 3014708A DE 3014708 C2 DE3014708 C2 DE 3014708C2
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DE
Germany
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formwork
supports
substructure
lever
slack
Prior art date
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DE19803014708
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English (en)
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DE3014708A1 (de
Inventor
Johannes Georg Holzapfel
Hermann 7505 Ettlingen Walka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holzapfel & Walka 7505 Ettlingen De GmbH
Original Assignee
Holzapfel & Walka 7505 Ettlingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Holzapfel & Walka 7505 Ettlingen De GmbH filed Critical Holzapfel & Walka 7505 Ettlingen De GmbH
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Priority to CH83881A priority patent/CH652337A5/de
Publication of DE3014708A1 publication Critical patent/DE3014708A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3014708C2 publication Critical patent/DE3014708C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0029Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
    • B28B7/0035Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding
    • B28B7/0041Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding the sidewalls of the mould being moved only parallelly away from the sidewalls of the moulded article

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

Aufwand hinsichtlich der Verschiebbarkeit der einen Seitenschalung herstellbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen den einzelnen vertikalen Stützen der Stützkonstruktion nur im Bereich von deren Fußenden über die Unterkonstruktion eine Verbindung besteht, daß die Stützen der verschiebbaren Seitenschalung sich über eine nach außen abstehende Strebe an je einem etwa parallel zu den Stützen angeordneten Hebel abstützen, der an der Strebe angelenkt, an seinem unteren Ende mit einer Klinke versehen und an einem oberen Ende mit der Stützkonstruktion über ein schlaffes Verbindungselement verspannt ist, und daß die Unterkonstruktion in Verschieberichtung der verschiebbaren Seitenschalung hintereinander angeordnete Rastaufnahmen für jede Klinke aufweist
Dadurch, daß die Stützkonstruktion aus einzelnen vertikalen Stützen gebildet ist, die an ihrem Kopf keine Verbindung tragen, können am Stabelemer*. auch in jeder Richtung seitlich auskragende oder umlaufende Konsolen. Aufkantungen od. dgl. ohne weiteres abgeformt und^ntschalt werden. Das in der Schalung liegende Stabelement kann nämlich nach Abrücken der einen Seitenschalung nach oben ausgehoben werden, wobei die Schalhaut an der festgelegten und an der verschiebbaren Seitenschalung entsprechende vertikal verlaufende, zwischen den Stützen angeordnete Kanäle aufweisen kann. Durch die erfindungsgemäße Abstützung der beweglichen Seitenschalung an der Unterkonstruktion kann diese von Hand sowohl in die Entschalstellung als auch in die Schalstellung bewegt werden. In der Schalstellung bzw. beim Betonieren werden die Seitenkräfte über die Stütze und die Strebe in das Gelenk am Hebel abgetragen. Das um die Klinke, die in der Rastaufnahme an der Unterkonstruktion eingerastet ist, entstehende Moment wird von der gespannten schlaffen Verbindung zwischen dem oberen Ende des Hebels und der Stützkonstruktion aufgenommen. Unter schlaffer Verbindung werden Seile, Kabel, Ketten od. dgl. verstanden. Zum Entschalen wird der Hebel unter Entspannen dieser Verbindung zur Stützkonstruktion hin geschwenkt, so daß die Klinke aus der Rastaufnahme ausgehoben werden kann und sich die Seitenschalung dann von dem geformten Stabelement abrücken läßt
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Klinke aus einer am unteren Ende des Hebels angelenkten, sich fußartig erweiternden Lasche gebildet, die beim Bewegen der Seitenschalung über die Rastaufnahmen rutscht, in der Ruhelage in eine Rastaufnahme einrastet und bei Verspannen des schlaffen Verbindungselements sich in der Rastaufnahme abstützt.
Je nach Größe der Schalung kann die verschiebbare Seitenschalung in einem Zug oder schrittweise — ähnlich wie bei einer Ratsche — von der fests'ehenden Schalung abgerückt werden. Ebenso kann die verschiebbare Seitenschalung in einem Zug in die Schalstellung gebracht werden, wobei die Klinke über die Rastaufnahmen rutscht, oder auch schrittweise — wiederum ähnlich wie bei einer Ratsche — unter ständigem Einfallen und Aushebel der Klinke in die bzw. aus den Rastaufnahmen durch Verschwenken des Hebels. Durch die gelenkige Anordnung der Klinke kann diese mit ihrer fußartigerErweiterung — je nach Bewegungsrichtung der Seitenschalungen — um 180° umgelegt werden, so daß sie sich in der einen oder anderen Bewegungsrichtung in der Rastaufnahme abstützen kann, während sie in der anderen Richtung über diese hinwegrutscht.
Gemäß einem weiteren besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die wirksame Länge des schlaffen Verbindungselements zwischen dem oberen Ende des Hebels und der Stützkonstruktion der verschiebbaren Seitenschalung stufenlos einstellbar. Hierzu kann im Falle eines Seils ein Spannschluß, im Falle einer Kette eine einfache Spannspindel vorgesehen sein.
Diese Ausführungsform ermöglicht eine stufenlose Verstellung der verschiebbaren Seitenschalung mit der
ίο Folge, daß Stabelemente beliebigen Querschnittes — wie bei einer hydraulischen Schalung, jedoch ohne deren Aufwand — gefertigt werden können. Beim Einschalen wird in der Weise gearbeitet daß die Seitenschalung an die auf der Unterkonstruktion aufgelegte Bodenschalung herangeschoben und anschließend die für die Ketten- bzw. Seilspannung erforderliche wirksame Länge eingestellt wird. Diese bleibt dann für jeden folgenden Schalvorgang erhalten. Gegenüber den üblichen kippbaren Schalungen ist der Zeitaufwand für das Umrüsten erheblich geringer. Eine erfindungsgemäß ausgebildete Seitenschalung kann — auch bei größerer Länge — von zwei Personen in die Einschal- bzw. Entschalstellung verschoben werden, da nach Lösen der Klinken aus ihren Rastaufnahmen nur zwei Hebel nach Art einer Ratsche betätigt werden müssen.
Ein in bedienungstechnischer und konstruktiver Hinsicht besonders einfaches Ausführungsbeispiel besteht darin, daß das eine Ende des schlaffen Verbindungselements mit einem Ende eines Spannhebels verbunden ist, der an dem Hebel beweglich abgestützt und mit seinem anderen Ende in der Spannstellung an dem Hebel festlegbar ist
Vor dem Entschalen wird das festgelegte Ende des Spannhebels von dem Hebel gelöst und durch Schwenken um die bewegliche Abstützung die in gespanntem Zustand befindliche schlaffe Verbindung gelockert, so daß dann mit dem Hebel die ratschenartige Bewegung durchgeführt werden kann.
Nachstehend ist die Erfindung anhand einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der gesamten Schalung und
F i g. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Stützkonstruktion einer verschiebbaren Seitenschalung.
Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 eine Zwillingsausführung, bei der also auf einer Unterkonstruktion 1 eine Mittelschalung 2 und zu deren beiden Seiten je eine verschiebbare Seitenschalung 3 angeordnet ist. Die komplette Schalung ist nur im linken Teil der Darstellung wiedergegeben, während im rechten Teil die Schalungsplatten zur besseren Übersichtlichkeit weggelassen sind.
Die Unterkonstruktion besteht aus zwei durchlaufenden Längsträgern 4, die eine Mehrzahl von Querträgern 5 verbinden und über Schwingungsdämpfer 6 auf dem Hallenboden liegen. An der Unterseite mehrerer Querträger 5 sind Aufnahmen 7 für Verdichtungsrüttler vorgesehen.
μ Die Mittelschalung 2 besteht aus einer Stützkonstruktion 8 und je einer zu beiden Seiten angeordneten Schalhaut 9, wobei die Stützkonstruktion ihrerseits aus mehreren Rechteckrahmen besteht, die abnehmbar und versetzbar an den Querträgern 5 befestigt sind. Jeder Rechteckrahmen wird von vertikalen Stützen 10 und horizontalen Verbindungsholmen U gebildet, wobei die unteren Holme zugleich die Auflagerfläche für die Querträger 5 bilden. Die Schalhaut 9 wird an den Stirn-
Seiten der Stützen 10 der Rechteckrahmen 8 befestigt. Der Raum zwischen den Rechteckrahmen 11 ist nach oben offen.
Während die Mittelschalung 2 auf der Unterkonstruktion festgelegt ist, sind die Seitenschalungen 3 auf der Ünterkonstruktion 1 verschiebbar, können also von der Mittelschalung 2 abgerückt oder an diese heranbewegt werden. Die Seitenschalungen 3 haben eine Stützkonstruktion 12, die aus einzelnen vertikalen Stützen 13 besteht, die lediglich an ihrem Fußende und durch eine Profilschiene 14 verbunden und an ihrer der Mittelschalung 2 zugekehrten Seite mit einer Schalhaut 15 beplankt sind.
Die Profilschiene 14 sitzt auf einem Führungsblech 16, das seinerseits auf den Querträgern 5 als Gleitstück aufliegt. Die Stützen 13 sind zusätzlich über eine Winkelstrebe 17 gegenüber dem Gleitstück 16 ausgesteift.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel weist jede zweite Stütze 13 eine horizontal verlaufende, auf der Profilschiene 14 befestigte, horizontale Strebe 18 auf, an deren freiem Ende ein Gelenk 19 für einen Hebel 20 angeordnet ist. Das obere freie Ende des Hebels 20 ist über eine eine schlaffe Verbindung bildende Kette 21 mit der Stützkonstruktion, nämlich den Stützen 13 oder den Winkelstreben 17, verbunden. Am unteren Ende des Hebels ist bei 22 eine Klinke 23 angelenkt, die einen erweiterten Fuß 26 aufweist (Fig. 2). Mit der einen Seite dieses Fußes 26 greift die Klinke 23 in Rastaufnahmen 24 an den Querträgern 5 ein. Diese Rastaufnahmen werden beim gezeigten Ausführungsbeispiel von den Lükken einer an den Querträgern 5 angeordneten Zahnleiste gebildet.
In der Zeichnung ist die Betonierstellung gezeigt, d. h. die Kette 21 ist straff gespannt und die Klinke 23 in der entsprechenden Rastaufnahme 24 abgestützt
Die beim Betonieren entstehenden Seitenkräfte werden über die Stützen 13 und die horizontalen Streben 18 in das Gelenk 19 am Hebel 20 abgetragen, und das entstehende Moment einerseits durch die Abstützung der Klinke 23 in den Rastaufnahmen 24 der Querträger 5, andererseits durch die straff gespannte Kette 21 aufgenommen, so daß der Hebel nicht zurückweichen und die Klinke nicht aus der Rastaufnahme herausrutschen kann. Ist der Betoniervorgang abgeschlossen und hat das gefertigte Stabelement eine ausreichende Transporthärte, so werden die Ketten 21 gelöst und wenigstens zwei der Hebel 20 an ihrem oberen Ende nach innen gedrückt, so daß die Klinke 23 aus der Rastaufnahme freikommt. Sie wird dann um 180° umgelegt, so daß sie in eine andere Rastaufnahme 24 einfallen und die Seitenschalung 3 durch erneutes Umlegen des Hebeis
20 von der Mittelschalung 2 abgerückt werden kann. Das Stabelement kommt auf diese Weise frei. Soll die Seitenschalung 3 weiter abgefahren werden, so wird das Hin- und Herschwenken des Hebels mehrfach wiederholt, so daß die Klinke 23 nach Art einer Ratsche durch die Rastaufnahmen 24 wandert. Das Einschalen erfolgt in umgekehrter Weise, d. h. die Klinke 23 wird wieder um Ί80° umgelegt und die Seitenschalung nach Art einer Ratsche soweit verschoben, bis sie an der Boden- ω schalung 25 anstößt. Anschließend werden die Ketten
21 straff verspannt
Hat das herzustellende Stabelement seitlich vorragende Konsolen oder Aufkantungen, so weisen die Schalhaut 9 bzw. 15 entsprechend ausgebildete, vertika-Ie Kanäle auf, die sich gegebenenfalls zwischen den Stützen 10 der Mittelschalung 2 bzw. den Stützen 13 der Seitenschalung 3 erstrecken können, so daß das Stabelement nach oben aus der Schalung entnommen werden kann. In der gezeigten Schalung können nicht nur massive Stabelemente, sondern auch Hohlelemente, wie Dekkenbalken, Trogelemente od. dgl., insbesondere aber auch Stützen mit Kreuz- oder Ringkonsolen, hergestellt werden, wobei lediglich auf der Unterkonstruktion 1, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine glatte Bodenschalung 25 aufweist, eine Schalung mit einer entsprechenden Form angeordnet werden muß. Ein Kostenvergleich zeigt, daß die erfindungsgemäße Schalung gegenüber herkömmlichen Kippschalungen eine Ersparnis an Investitionskosten von ca. 30% gegenüber hydraulischen Schalungen sogar von 50 bis 70% bringt.
In Fig.2 ist eine in konstruktiver und bedienungstechnischer Hinsicht besonders einfache Ausführungsform der Stützkonstruktion 12 der verschiebbaren Seitenschalung 3 in vergrößerter Seitenansicht gezeigt. Dort ist ferner von der Unterkonstruktion 1 ein Querträger 5 mit einer die Rastaufnahmen 24 aufweisenden Profilschiene erkennbar.
Die Stützkonstruktion 12 besteht, wie bereits mit bezug auf Fig. 1 erläutert, aus den senkrechten Stützen 13, den diese in horizontaler Richtung an ihrem Fußende verbindenden Profilschienen 14 und den Winkelstreben 17, die — wie die Profilschiene 14 — mit einem Gleitstück 16 verbunden sind, über das die Stützkonstruktion 12 auf dem Querträger 5 aufliegt. An der Profilschiene 14 ist weiterhin die horizontale Strebe 18 befestigt, die an ihrem Ende das Gelenk 19 für den Hebel 20 aufweist. Am unteren Ende des Hebels 20 ist an einem Bolzen 27 die Klinke 23 angelenkt, die — in der gezeigten Schalstellung — mit der einen Seite ihres erweiterten Fußes 26 in eine der Rastaufnahmen 24 eingreift und sich an deren äußeren Wandung abstützt.
Am oberen Ende der Stütze 13 ist das eine Ende der Kette 21 befestigt. Das andere Ende bzw. ein Glied 28 der Kette ist an einem Schraubbolzen 29, der ein Gabelstück 30 durchsetzt, eingehängt. Durch Lösen des Schraubbolzens 29 kann das Kettenglied 28 gelöst und ein anderes eingehängt, die wirksame freie Länge der Kette 21 also stufenweise eingestellt werden. Das Gabelstück 30 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einer Gewindespindel 31 gehalten, die eine stufenlose Feineinstellung der wirksamen Kettenlänge ermöglicht, so daß der Ort der Festlegung der Seitenschalung 3 auf der Unterkonstruktion 1 nicht mehr von dem Rastermaß der Rastaufnahmen 24 abhängig, vielmehr stufenlos einstellbar ist
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Gewindespindel 31 nicht unmittelbar am Hebel 20 gelagert, sondern — zur Vereinfachung der Bedienung — an dem von einer Lasche 32 gebildeten einen Ende eines bügelartigen Spannhebels 33, dessen anderes unteres Ende 34 U-förmig abgebogen ist und somit den Hebel 20 umgreifen kann. Am oberen Ende des Hebels 20 ist weiterhin ein Winkelstück 35 befestigt, dessen Steg 36 an seiner äußeren Kante ein Widerlager zur losen Abstützung eines Vorsprungs 37 des Spannhebels 33 bildet
In F i g. 2 ist die Spannstellung des Hebels 20 bzw. die Einschalstellung gezeigt Um die Seitenschalung 3, wie oben beschrieben, in die Entschalstellung zu bewegen, wird der Spannhebel 33 um die Abstützung 36, 37 im Gegenuhrzeigersinn gekippt so daß sein U-förmig abgebogenes Ende 34 vom Hebel 20 freikommt Anschließend wird der Spannhebel 33 im Uhrzeigersinn um die Abstützung 36, 37 gekippt bis er vom Widerlager 36 freikommt und damit auch die Kette 21 freigibt Das weitere Vorgehen beim Entschalen wie auch beim Ver-
schieben der Seitenschalung 3 in die Schalstellung ist bereits oben beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20 25 30 35 40 45 50 55 £0 65

Claims (9)

1 2 kennzeichnet, daß die Spannspindel (31) zwischen Patentansprüche: dem einen Ende des schlaffen Verbindungselements (21) und dem Spannhebel (33) angeordnet ist
1. Schalung zur Fertigung von Stabelementen aus 10. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
Beton, z. B. Stützen, Balken, Treppenstufen, Trogele- 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkonstruktion menten od. dgL, mit einer schwingbar gelagerten (1) quer verlaufende Profilschienen (5) aufweist, die
Unterkonstruktion und wenigstens zwei daran ange- jeweils eine Stütze (13) der Seitenschalungen (J) aufbrachten, den Betonierraum begrenzenden Seiten- nehmen.
schalungen, von denen eine an der Unterkonstruk- 11. Schalung nach Anspruch 10, dadurch gekenntion festgelegt und die andere zum Ein- und Aus- 10 zeichnet, daß die quer verlaufenden Profilschienen schalen verschiebbar ist und die beide eine Stütz- (5) die Zahnleisten aufweisen,
konstruktion zum Abtragen der Seitenkräfte aufweisen, die mit Abstand nebeneinander angeordnete
vertikale Stützen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen vertikalen 15
Stützen (13) der Stützkonstruktion (12) nur im Be- Die Erfindung betrifft eine Schalung zur Fertigung
reich von äeren Fußenden über die Unterkonstruk- vor Stabelementen aus Beton, z. B. Stützen, Balken, tion (1) eine Verbindung besteht, daß die Stützen Treppenstufen, Trogelementen od. dgl, mit einer (13) der verschiebbaren Seitenschalung (3) sich über schwingbar gelagerten Unterkonstruktion und wenigeine nach außen abstehende Strebe (18) an je einem 20 stens zwei daran angebrachten, den Betonierraum, beetwa parallel zu den Stützen angeordneten Hebel grenzenden Seitenschalungen, von denen eine an der (20) abstützen, der an der Strebe (18) angelenkt, an Unterkonstruktion festgelegt und die andere zum Einseinem unteren Ende mit einer Klinke (23) versehen und Ausschalen verschiebbar ist und die beide eine und an einem oberen Ende mit der Stützkonstruk- Stützkonstruktion zum Abtragen der Seitenkräfte auftion (12) über ein schlaffes Verbindungselement (21) 25 weisen, die mit Abstand nebeneinander angeordnete verspannt ist, und daß die Unterkonstruktion (1) in vertikalen Stützen aufweist
Verschieberichtung der verschiebbaren Seitenscha- Bei eine» bekannten derartigen Schalung (DE-GM
lung (3) hintereinander angeordnete Rastaufnahmen 70 28 031) besteht die Stützkonstruktion aus vertikalen (24) für jede Klinke (23) aufweist. Stützen, die kopf- und fußseitig durch längsverlaufende
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 30 Träger unter Ausbildung eines geschlossenen Rahmens zeichnet, daß die Stützen (13) der verschiebbaren verbunden sind. Die verschiebbare Seitenschalung ist Seitenschalung (3) an ihren Fußenden durch eine auf horizontal und quer zur Schalungslängsseite über Laufder Unterkonstruktion (1) lose aufliegende Profil- rollen auf Schienen relativ zu der festen Seitenschalung schiene (14) miteinander verbunden sind. verfahrbar. Zum Antrieb sind Elektromotoren und Ge-
3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- 35 windespindeln vorgesehen. In Schalstellung ist die verkennzeichnet, daß die Unterkonstruktion (1) Zahn- schiebbare Seitenschalung mit dem festen Schalungsteil leisten aufweist, deren Lücken die Rastaufnahmen mittels einer im unteren Schalungsbereich angreifenden (24) bilden. Ankerverbindung aus Spannanker und Ankerführung
4. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, verspannt. An dem verschiebbaren Schalungsteil ist im dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (23) aus ei- 40 Bereich der Laufrollen eine separate zusätzliche Kippsiner am unteren Ende des Hebels (20) angelenkten, cherung angeordnet. Die Schalungen sind sowohl in einsich fußartig erweiternden Lasche gebildet ist, die fächer als auch in Zwillingsausführung vorgesehen. Bei beim Bewegen der Seitenschalung (3) über die Rast- der Zwillingsausführung bildet die an der Unterkonaufnahmen (24) rutscht, in der Ruhelage in eine Rast- struktion festgelegte Seitenschalung eine Mittelschaaufnahme (24) einrastet und bei Verspannen des 45 lung, zu deren beiden Seiten eine verschiebbare Seitenschlaffen Verbindungselements (21) sich in der Rast- schalung angeordnet ist Die Schalungen können in aufnahme abstützt. Längsrichtung ein- oder mehrteilig — letzteres insbe-
5. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, sondere bei Ausführungen der Schalung mit größerer dadurch gekennzeichnet, daß das schlaffe Verbin- Länge — ausgebildet sein.
dungselement von einer Kette (21) gebildet ist. 50 Die bekannte Schalung weist einen großen antriebs-
6. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, und steuerungstechnischen Aufwand auf, und der naturdadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge gemäß relativ empfindliche Gewindespindelantrieb des schlaffen Verbindungselements (21) zwischen muß gewartet werden. Ferner ergeben sich auch aufdem oberen Ende des Hebels (20) und der Stützkon- grund der jeweils separat von Hand einzustellenden Anstruktion (3) der verschiebbaren Seitenschalung (3) 55 kerverbindungen und Kippsicherungen bedienungsstufenlos einstellbar ist. technische Nachteile beim Einstellen der Schalung zum
7. Schalung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- Ein- bzw. Entschalen. Besondere Probleme ergeben sich zeichnet, daß das eine Ende des schlaffen Verbin- bei der Herstellung von Betonteilen mit auskragenden dungselements (21) mit einer Spannspindel (31) ver- oder umlaufenden Konsolen, denn dadurch, daß die sehen ist. 60 Stützen an ihren oberen Enden über Längsträger ver-
8. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bunden sind, können derartige Betonteile beim Entdadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des schalvorgang nach dem Abrücken der verschiebbaren schlaffen Verbindungselements (21) mit einem Ende Seitenschalung nicht vertikal nach oben herausgehoben eines Spannhebels (33) verbunden ist, der an dem werden.
Hebel (20) beweglich abgestützt (36, 37) und mit 65 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Scha-
seinem anderen Ende (34) in der Spannstellung an lung der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß
dem Hebel (20) festlegbar ist. mit ihr auch Stabelemente aus Beton mit an ihren Sei-
9. Schalung nach Anspruch 7 und 8, dadurch ge- tenflächen vorstehenden Teilen bei möglichst geringem
DE19803014708 1980-04-17 1980-04-17 Schalung zur Fertigung von Stabelementen aus Beton Expired DE3014708C2 (de)

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