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DE2461124A1 - Teilbare tunnelschalung - Google Patents

Teilbare tunnelschalung

Info

Publication number
DE2461124A1
DE2461124A1 DE19742461124 DE2461124A DE2461124A1 DE 2461124 A1 DE2461124 A1 DE 2461124A1 DE 19742461124 DE19742461124 DE 19742461124 DE 2461124 A DE2461124 A DE 2461124A DE 2461124 A1 DE2461124 A1 DE 2461124A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
horizontal
tunnel
plates
diagonal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742461124
Other languages
English (en)
Inventor
Guy Blonde
Louis Lefebvre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Outinord St Amand SA
Original Assignee
Outinord St Amand SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7347219A external-priority patent/FR2256671A5/fr
Priority claimed from FR7403711A external-priority patent/FR2259294A1/fr
Priority claimed from FR7439448A external-priority patent/FR2323844A2/fr
Application filed by Outinord St Amand SA filed Critical Outinord St Amand SA
Publication of DE2461124A1 publication Critical patent/DE2461124A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/02Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for rooms as a whole by which walls and floors are cast simultaneously, whole storeys, or whole buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

DR. HANS ULRICH MAY
8 München 22, Thierschstr. 27 Telefon (089) 22 50 51
O-5-P-2/1334 ο,» .„,.
O-g~<3"2/i 334a München, den c ö> "^Z. i974
Dossier No. 74.227 Dr.M,/es
Bts. OUTINORD S.A. in St-AiiUKd-les~Eaux/F>rankreich
Teilbare Tunnelschalungι
Die Erfindung betrifft eine teilbare Tunnelschalungj die aus zwei rechtwinkligen Halbschalungen besteht, deren waagrechte Platten an
freien
ihren/Enden durch Verbindungselemente verbunden sind und bei denen außerdem jedes Ende mit der Basis der zugehörigen senkrechten Platte durch längenverstellbare Diagonalstreben verbunden ist, deren Längenverringerung eine Verringerung des Winkels zwischen waagrechter und senkrechter Platte bewirkt, wobei ferner entweder, für den Gebrauch der Schalung als vollständiger Tunnel mit fest verbundenen Halbschaiungen, die unteren Teile der beiden senkrechten Platten auf der Höhe der unteren Befestigung der Diagonalstreben durch abnehmbare waagrechte längenverstellbare Stangen verbunden sind oder, im Fall der halbschalungsweisen Benutzung und besonders Ausschalung der schalung,am freien Ende der waagrechten Platten der Halbschalungen angelenkte Ständer vorgesehen sind, die sich auf dem Boden abstützen.
Derartige Tunnelschalungen sind besonders aus der PR-PS 1 180 699 und der zugehörigen französischen Zusatzpatentschrift No. 73 650 be-
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kannt. Darin ist ein Verfahren zum Herstellen von hohlen Batikö>pern durch Gießen von Beton und eine aus zvei getrennt ausschalbaren Halbschalen bestehende Schalung besdirieben.in der Praxis läßt man zu» nächst die Ständer auf einer Seite herab und bringt sie in die Stützstellung, vorauf die Halbschalen der gegenüberliegenden Seite abgenommen werden, dann die so teilweise freigelegte Decke abgesteift wird und anschließend die zweite Gruppe der Halbschalungen abgenommen wird, bevor der Beton vollständig erhärtet ist. Dieses Verfahren und derartige Schalungen sind vorteilhaft, wenn der Beton langsam abbindet.
Unter Bedingungen, wo der Beton rasch abbindet, besonders im Sommer, kann es dagegen vorteilhafter sein, die Schalungen im Ganzen und in einem einzigen Vorgang auszuschalen·
Man muß daher die Schalungen für zwei Benutzungsarten ausbilden. Für die erste Benutzungsart als Schalung aus trennbaren Halbschalungen ist es bekannt, an den freien Enden der waagrechten Platten der Halbschalungen, also am Scheitel der Schalung, Riegel vorzusehen, die aus einer Platte bestehen, die um eine am Ende der einen waagrechten Platte feste senkrechte Achse schwenkbar sind und deren anderes Ende einen schlitz aufweist, in den ein an der anderen waagrechten Platte vorgesehener Zapfen eingreift. Die beiden waagreehten Platten können auf diese Weise voneinander getrennt werden.
PUr die zweite Anwendungsart der Schalungen als vollständige Schalung oder Tunnel sind die waagrechten Platten ständig durch ein Verbindungselement verbunden, wie es in der PR-PS 2 136 400 beschrie- . ben ist. Bei allen solchen Schalungen verändert sich jedoch der Abstand der unteren Teile der Platten im Verlauf der Handhabung, was einige Schwierigkeiten mit sich bringt. Außerdem erfordert das Bin-
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und Ausschalen langwierige und mühsame Hantienuigeu«
In allen Fällen verkürzt man zum Ausschalen etwas die Diagonalstreben, wodurch der rechte Winkel der Halbschalung etvas verringert wird und sich die waagrechten Platten von der Decke ablösen· Zu diesem Zweck muß man jedoch rasch und energisch arbeiten und besonders die Verbindungselemente am Scheitel rasch lösen. Das ist nicht immer möglich und wird behindert durch die mangelnde Nachgiebigkeit der Verbindung zwischen den waagrechten und senkrechten Platten.
Außerdem weisen die Diagonalstreben zur Längeneinstellung eine Schraube auf, die beim Aufstellen der Schalung genau eingestellt werden muß. Zum Ausschalen muß man dann die Diagonalstreben wieder verkürzen, was nicht gleichzeitig bei allen Diagonalstreben ausgeführt werden kann und von unerfahrenen Arbeitern, welche die Gewinde in der falschen Richtung oder zu stark drehen, in falscher Weise ausgeführt wird, so daß die Kräfte auf die verschiedenen Diagonalstreben ein und derselben schalung nicht in gleicher Weise wirken sondern bestimmte Diagonalstreben sogar unter Zugspannung arbeiten und diese auf eine geringere Zahl von Diagonalstreben übertragen, welche außerdem noch das Gewicht des Betons abfangen. Daraus folgt manchmal eine Beschädigung gewisser Diagonalstreben durch Verbiegen. Außerdem ist die Ablösung der waagrechten Platten von der gegossenen Decke, wie oben erläutert umso leichter, je rascher und kräftiger, also "brutaler11 das Abreißen erfolgt. Eine solche Handhabung ist jedoch mit durch Schrauben verstellbaren Diagonalstreben nicht möglich.
Die erfindungsgemäße Tunnelschalung soll diese verschiedenen Nachteile beheben. Die Erfindung bezweckt eine Tunnelschalung, die in den beiden oben angegebenen Weisen benutzbar ist, bei der Handhabung
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der vollständigen Tunnelschalung außerhalb der Arbeitsstellung nicht verformbar ist. Außerdem sollen bei der Tunnelschaiung die Verbindungselemente am Scheitel und die Diagonalstreben rasch und gleichzeitig verstellbar sein, und die waagrechten Platten beim Ausschalen besser absenkbar sein.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe weist eine Tunnelschalung der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß vor allem folgende Merkmale in Kombination miteinander auf:
a) Vorrichtungen zur gleichzeitigen, raschen und reversiblen Betätigung der Gruppen von Verbindungselementen der Schalungsteile in der Weise, daß sämtliche Schalungsteile bei jeder Hantierung rasch und ohne Regulierung genau ihre gleiche Ausgangsstellung im Bezug aufeinander einnehmen, wobei zu den Gruppen der Verbindungselemente gehören:
- die Verbindungselemente am Scheitel, welche die freien finden der waagrechten Platten wahlweise auf gleicher Höhe oder verschiedenen Höhen halten und miteinander verbinden- oder ihre Lösung voneinander ermöglichen, und
- Betätigungs- und Einstellvorrichtungen der Diagonalstreben, wel-. ehe eine rasche und reversible Verkürzung der Diagonalstreben .
und eine Peineinstellung der Länge der Diagonalstreben ermöglichen,
b) Vorrichtungen, welche die Verringerung des Winkels zwischen der waagrechten und senkrechten Platte einer Halbschalung erleichtern, und
c) eine Verbindungsstrebe, welche an der Basis zweier gegenüberliegender senkrechter Platten abnehmbar befestigt ist und zwei Einrichtungen zur Längenverstellung, nämlich eine Feinverstellungseinrichtung und eine Vorrichtung zur plötzlichen und reversiblen Verkür-
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zung aufweist, und vorzugsweise aus mindestens zwei waagrechten-Stangen besteht.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäßen Verbesserungen erbringen insgesamt eine wesentlich vielseitigere Anwendungsmöglichkeit und verbessern vor allem die Geschwindigkeit, Sicherheit, Bequemlichkeit und Wirksamkeit der Maßnahmen zum Einschalen und Ausschalen mit Hilfe der Tunnelschalung. Die Vielseitigkeit der Verwendung folgt aus der Möglichkeit, durch eine einfache und rasche Hantierung entweder halbschalenweise oder den vollständigen Tunnel auszuschalen. Die anderen Vorteile ergeben sich aus der Kombination der erfindungsgemäßen Vorrichtungen, welche nach einer zu Beginn der Arbeit erfolgten richtigen Einstellung der Schalung eine rasche Handhabung derselben sowohl beim Ausschalen wie beim Einrichten der Form oder Einschalen ermöglichen, wobei man ohne weiteres sogleich wieder die genauen Anfangseinstellungen erhält.
Bs sei noch bemerkt,, daß die erfindungsgemäße Kombination der Vorrichtung zur raschen Verkürzung der Diagonalstreben mit der nachgiebigen Verbindung der waagrechten und senkrechten Platten auf der Höhe des Scheitels des rechten Winkels es ermöglicht, die waagrechten Platten einem kräftigen plötzlichen Zug auszusetzen, was ihre Ablösung von der gegossenen Decke (Ausschalung) begünstigt. Die Erfindung wird erläutert anhand der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Hierin zeigen:
- Pig, 1 einen Aufriß der gesamten Tunnelschalung mit ihren zwei Halbschalungen, wie sie auf der Innenseite der Mauern und
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unter einer Decke, die gegossen warden sollen, angeordnet ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht des Verbindungselements (Riegels) in
der Verriegelungsstellung, in welcher die beiden waagrechten Platten der Schalung fluchten;
- Fig. 3 eine Ansicht entsprechend Pig. 2, wobei sich das Verbindungselement in der Entriegelungsstellung und eine der waagrechten Platten unter der anderen befinden;
- Fig. 4 einen Aufriß des unteren Teils einer zweiteiligen Diagonalstrebe in Verriegeltstellung bei maximaler Länge (mit Vollstrich gezeichnet) und die gleiche Diagonalstrebe entriegelt und verkürzt (gestrichelt gezeichnet);
- Fig. 5 einen senkrechten schnitt der Gelenkverbindung zwischen
den waagrechten und senkrechten Teilen einer Halbschalung, gemäß der Linie A-A der Fig. 6;
- die Figuren 6 und 7 Seitenansichten von zwei verschiedenen Ausführungsformen der nachgiebigen Verbindung zwischen den waagrechten und senkrechten Teilen, wobei die Fig. 6 der Fig. 5 entspricht;
- Fig. 8 eine Gesamtansicht der Tunnelschalung mit den beiden zum
Ausschalen als Halbschalungen mit Hilfe von Ständern vorbereiteten Teilen;
- Fig. 9 eine Ansicht der Verbindung der beiden waagrechten Platten der beiden Halbschalen in der für den Guß des Betons vorgesehenen Stellung;
- Fig. 10 eine Ansicht ähnlich Fig. 9 mit gelöstem Verbindungselement (Riegel), wobei durch gleichzeitiges Herausziehen der abnehmbaren Achsen nicht nur das Ausschalen sondern auch das Trennen der beiden Halbschalungen voneinander
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erfolgt;
- Fig. 11 eine Ansicht von unten der Verbindungssteile der beiden
waagrechten Platten der Schalung mit der Vorrichtung zur gleichzeitigen Betätigung der abnehmbaren Achsen der Gabeln, wobei die anderen Teile des Verbindungselements zur Klarheit der Zeichnung weggelassen sind;
- Fig. 12 in größerem Maßstab von unten die Vorrichtung zur Verriegelung und Entriegelung zweier waagrechter Teile der beiden Halbschalungen, wie in Fig. 11 gezeigt;
- Fig. 13 ähnlich Fig. 4 eine abgewandelte Ausbildung der Diagonalstrebe mit zwei Teilen mit ü-Profil, wobei die Entriegelungsstellung mit Vollstrich und die Verriegelungsstellung der Diagonalstrebe in maximaler Länge gestrichelt gezeichnet sind;
- Fig. 14 einen Schnitt der beiden verriegelten Teile im Schnitt
längs B-B.
Gemäß den Zeichnungen, besonders den Figuren 1 und 8, besteht .die Tunnelschalung aus zwei Halbschalungen 1 und 2 mit senkrechten Platten 3 und 4 und waagrechten Platten 5 und 6· Jede Halbschalung bildet einen rechten Winkel, und die Enden 7 und 8 der waagrechten Platten 5 und 6 sind durch Verbindungselemente 9 verbunden, die in der Beschreibung allgemein kurz als Riegel bezeichnet und im Folgenden mit Bezug auf die Figuren 2, 3, 9, 10, 11 und 12 genauer beschrieben sind. Die waagrechten Platten 5 und 6 sind ferner im Bereich ihrer Enden 7 und 8 mit den Basen 10, 11 der senkrechten Platten 3»4 durch Diagonalstreben 12,13 verbunden, deren Länge durch eine Feineinstellung mit Schrauben 14,15 einstellbar ist und die außerdem durch eine Verstellvorrichtung 120 plötzlich und reversibel verkürzt werden können. Die unteren Teile oder Basen 10,11 der platten
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3,4 können durch waagrechte Stangen 16 verbunden sein, die ebenfalls eine Schraubvorrichtung zur Längenfeineinstellung sowie außerdem eine Schnellverstellvorrichtung 17 zur raschen Verkürzung der Stange 16 ähnlich der Verstellvorrichtung 120 der Diagonalstreben 12,13 aufweisen. Die Horizontalstangen 16 werden nur verwendet, wenn der Schalungstunnel vollständig mit den beiden miteinander verbundenen Halbschalungen 1,2 benutzt wird (Pig. 1). Zum Ausschalen mit zwei getrennten Halbschalungen benutzt man normalerweise nicht die Stange 16 sondern Ständer 83,84, welche die freien Enden der waagrechten Platten 5»6 stützen und sich auf dem Boden abstützen, damit die Schalung nicht umfällt, wenn man den Riegel 9 löst (Fig. 8). Die Verwendung von Ständern und Schalungstunneln ist bekannt und in den obenerwähnten Patentschriften beschrieben. Selbstverständlich kann die Schalung in der Höhe durch Gerüstschrauben verstellt werden, die unter den Basen 10,11 angeordnet sind, und kann in Längsrichtung mittels Rollen verschoben werden, die ebenfalls in der Höhe der Basen 10,11 vorgesehen sind.
In den Figuren 2 und 3 ist das Verbindungselement (der Riegel) 9 gezeigt, der von zwei Gelenkblöcken 18,19 gebildet wird, die unter den freien Enden 7 und 8 der waagrechten Platten 5»6 angeschweißt sind. Jeder Gelenkblock 18,19 weist in Richtung auf die entsprechende andere Halbschalung 2 bzw» 1 eine Gabel 20,21 auf, welche den Kniehebel 122 aufnimmt, der zwei Arme 85 und 86 aufweist, die an ihren Enden Zapfen 87 und 88 tragen. Außerdem weisen die Gelenkblöcke 18 und 19 an der den Gabeln 20,21 entgegengesetzten Seite Gabeln 27 und 28 auf, welche Hebel 124 und 123 aufnehmen, an denen Platten 93 und 92 angeschraubt sind, welche Ausnehmungen 89 und aufweisen, die zur Aufnahme der Zapfen 87 und 88 bestimmt sind. Die Platten 92 und 93 sind an den Hebeln 123,124 jeweils durch
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Schrauben 95,96 und 97,98 befestigt. Die Schrauben ^5 und 97 gehen in üblicher Weise durch eine Kreisbohrung in den Platten 92 und 93, während die Schrauben 96 und 98 durch ein Langloch 99,100 der Platten 92,93 gehen, bevor sie in ein Gewinde im Hebel 123,124 eingeschraubt sind. Durch diese Ausbildung kann die Lage der Ausnehmungen 88 und 89 etwas verändert und geregelt werden, wie im Folgenden bei der Beschreibung der Punktion erläutert. Jeder Kniehebel 122 ist in der Gabel 20 durch eine Achse 25 und in der Gabel 21 durch eine Achse 26 gehalten.
Die Gelenkblöcke 18,19 sind genau gleich und symmetrisch unter den freien Enden 7 und 8 angeordnet. Die Achsen 25,26»29 und 30 sind . herausnehmbar, und man kann daher die stellung des Kniehebels 122 sowie auch die der Hebel 123 und 124 umkehren, obgleich die Vertauschung der Hebel 123,124 nicht erforderlich ist, da sie identisch sind.
Die Enden 101 der Hebel 123,124 ein und derselben Halbschalung sind durch eine Stange oder ein Rohr 102 verbunden, das durch eine Mutter 103 an ihnen gehalten ist. Auf diese Weise können die Verriegelungshebel 123 ebenso wie die Hebel 124 bei der Entriegelung gleichzeitig betätigt werden, wie weiter unten bei der Funktionsbeschreibung erläutert.
Im Folgenden werden außer den Figuren 2 und 3 noch die Figuren 9 bis 12 betrachtet. Die Gelenkblöcke 18 und 19 weisen danach zwischen den die Achsen 29 und 25 sowie 26 und 30 aufnehmenden Bohrungen noch Bohrungen 36 und 37 auf β deren Bohrungsachsen parallel zu den anderen Achsen 29,25,26,.30 sind. Die Bohrungen 36 und/oder 37 nehmen eine Stange 3$ auf, die sich über die ganze Länge eines freien Endes 7 erstreckt und in der Bohrung 36 bzw. 37 verschiebbar ist.
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Die Stange 38 kann sich also auch, anders els Jn den Figuren gezeigt, in den Bohrungen 37 des Gelenkblocks 19 längs des anderen freien Endes 8 befinden. Es können auch an den beiden freien Enden 7 und 8 je eine Stange 38 vorgesehen sein, deren Punktion im Folgenden beschrieben ist.
In der Höhe jedes Blocks 18 trägt die Stange 38 einen Finger 39 in Form eines Bajonetts, der mittels einer Hülse 40 auf die Stange 38 aufgeschoben und durch einen Steckstift 128 mit dieser verbunden ist. So führen alle auf ein und derselben Stange 38 angeordneten Finger 39 gleichzeitig die von der längs-verschiebbaren und um ihre Achse drehbaren Stange 38 gesteuerte Bewegung aus. Der Finger 39 trägt einen Zapfen 41, der am Finger 39 durch eine Mutter 129 befestigt ist. Der Zapfen 41 kann anstelle der Befestigungsachse 25 des Kniehebels 122 in der Gabel 20 treten. Das Ende 42 des Zapfens 41 ist konisch ausgebildet, um seine Einführung in die entsprechenden Bohrungen der Gabel 20 und des Kniehebels 122 au erleichtern. Entsprechend sind im Block 18 konische Bohrungen 44 und 46 und im Kniehebel 122 eine konische Bohrung 45 für den Zapfen 41 vorgesehen (Fig. 12). Im Block 19 sind entsprechend konische Bohrungen 49, 51 und eine konische Bohrung 50 im Kniehebel 122 vorgesehen.
Durch die Stange 38, welche die Bajonettfinger 39 betätigt, können die waagrechten Platten 5»6 leicht miteinander verbunden bzw. voneinander gelöst werden, indem gleichzeitig alle Zapfen 41, welche die Kniehebel 122 in den Blöcken 18,19 halten, herausgezogen bzw. hereingeschoben werden. Die Verbindung 94 zwischen der waagrechten Platte 5 und senkrechten Platte 3 ist in den Figuren 5 bis 7 in Einzelheiten gezeigt. Die Schalungsfläche 104 der waagrechten Platte 5 ist von der Schalungsfläche 105 der senkrechten Platte 3 durch ei-
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ne Stoßfuge 106 getrennt, und die beiden Schalungsflächen 104 und 105 fluchten genau miteinander durch zwei Gruppen von Führungen, die jeweils an der Platte 5 und Fläche 104 sowie an der Platte 3 und Fläche 105 angeschweißt sind. Die Platte 5 ist durch eine Reihe von Omega-Profilen 107 und die Platte 3 durch eine Reihe von Omega» Profilen 108 versteift, wie aus den erwähnten französischen Patentschriften bekannt. Ein Eckprofil 109 ist an den Omega-Profilen 107 der Platte 5 und ein anderes Eckprofil 110 an den Omega-Profilen 1Ό8 der senkrechten Platte 3 angeschweißt. Die beiden Eckprofile 109 und 110 verstärken die Stoßfuge zwischen den Platten 3 und 5, die in dieser Höhe durch den Bolzen 111 verbunden sind, der durch die Bohrungen 112 und 113 der Profile 109 und 110 geht. Das elastische Anziehen des Bolzens 111 erfolgt durch ein Paar von Federscheiben oder Belleville-Scheiben 114. Das Fluchten der beiden Schalungsflächen 104 und 105 mit der Fuge 106 ist gewährleistet durch zwei Gruppen von Führungen 115 und 116, die an der den Diagonalstreben 12 zugewandten Seite der Eckprofile 109 und 110 angeschweißt sind. Die Führungen 115 und 116 haben die Form von Stäben, die sich über einen Teil der zwischen den waagrechten Teilen der Eckprofile 109 und 110 gelegenen freien Höhe erstrecken. Anders gesagt liegt die Führung 115 gleichzeitig an den waagrechten und senkrechten Teilen des Eckprofils 109 an und erstreckt sich über einen senkrechten Teil des Profils 110, während die an den waagrechten und senkrechten Teilen des Eckprofils 110 befestigte Führung 116 sich tiber den senkrechten Teil des Profils 109 erstreckt. Auf diese Weise wird jede waagrechte Relativbewegung zwischen der Platte.3 und Platte 5 ausgeschlossen. Man erhält ein gleiches Ergebnis, wenn man die aufgeschweißten Führungen 115 und 116 (Fig. 6) durch'Zähnungen 215 und 216 (Fig. 7) ersetzt, die nach Art einer Zahnstange mit ih-
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ren Zähnen ineinander greifen·
Die Diagonalstreben 12,13 (Fig. 13 und 14) sind unterteilt in zwei Gurte 117*118, die durch eine Achse 119 aneinander angelenlct sind, die parallel zu den an der Basis einer senkrechten Platte 3 bzw. 5 gelegenen Drehachsen 55*56 der Diagonalstreben verläuft. Die beiden Gurte 117»118 können durch eine verriegelbare Verstellvorrichtung 120 in einer Richtung gehalten werden.
Erfindungsgemäß besteht der Gurt 117 aus zwei parallelen Profilen, die einen geringen Abstand voneinander haben, so daß zwischen ihnen der Gurt 118 schwenkbar ist. Die beiden den Gurt 117 bildenden Profile sind durch eine feste Achse 121 voneinander entfernt gehalten, über die eine um eine Achse 126 schwenkbare Klinke 125 greifen kann. Alle Klinken 125 sämtlicher zu einer Halbschalung gehörenden Diagonalstreben 12 oder 13 sind durch eine Stange 127 verbunden und dadurch gleichzeitig zu betätigen.
Gemäß einer in den Figuren 13 und 14 gezeigten Abwandlung sind die Gurte 117a und 118a als ü-Profile ausgebildet und durch die Achse 119a schwenkbar aneinander gehalten. Der Querschnitt des Gurts 118a ist größer als der des Gurts 117a, so daß der Gurt 118a den Gurt 117a umgibt und über die Achse 119a hinaus verlängert. Er ist dann an der Basis der Platte 3 mit der Drehachse 55 angelenkt. Die Verstellvorrichtung 120 ist genau gleich der oben beschriebenen und dementsprechend mit den gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch ist die feststehende Achse 121a an der Rückseite des Gurtes 117a angeschweißt *
Eine weitere Besonderheit der Diagonalstrebe 12 oder 13 besteht darin, daß ihr anderes Ende, das dem mit dem Gurt 118 versehenen Ende entgegengesetzt ist, Schrauben 14,15 trägt, die zur Längenfein-
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einstellung dienen und nur funktionieren können, wann der 5Vrt 117 teilweise demontiert und damit drehbar ist oder die sonst an der Drehachse 56 gehaltene Schraube 14 gelöst und damit drehbar ist.
Man kann auch andere Wege einschlagen, um das gleiche Ergebnis der Verkürzung der Diagonalstreben 12 oder 13 zu erhalten und auch die gleiche Vorrichtung benutzen» um die waagrechte Stange 16 zu verkürzen. Zum letztgenannten Zweck kann man auch eine Konstruktion anwenden, die auch für die Diagonalstreben 12 oder 13 anwendbar ist und im Folgenden beschrieben wird.
Die Stange 16 ist unterteilt in zwei Teleskoprohr«* 130,131 (Fig.1), die durch eine Verstellvorrichtung 17 in Form eines Hebelgestänges verbunden sind, das nach Art eines Zirkels einen Arm 132 aufweist, der am Teleskoprohr 130 mittels der Achse 133 angelenkt ist, und einen Arm 134, der am Teleskoprohr 131 mit der Achse 135 angelenkt ist* aufweist, wobei die beiden Arme 132 und 134 durch die Achse 136 aneinander angelenkt sind. Das Teleskoprohr 131 ist in Längsrichtung in das Teleskoprohr 130 einschiebbar, wobei sein .Einschubweg durch eine Anschlagvorrichtung begrenzt ist, die aus einem in die Wände des Teleskoprohrs 130 geschnittenen Schlitz 137 und einem darin verschiebbaren, mit dem Teleskoprohr 131 fest verbundenen Zapfen 138 besteht. Der Arm 132 der Verstellvorrichtung 117 ist jenseits der Achse 133 durch einen Bedienungshebel 139 verlängert. Fig. 1 zeigt die Verstellvorrichtung 17 in ihrer größten Ausdehnung, d.h. die Arme 132 und 134 praktisch in einer Linie. Um die Stange 16 zu verkürzen, muß man den Betätigungsgriff 139 so anheben, daß die Arme 132 und 134 miteinander einen Winkel bilden, so daß die Achse 133 sich der Achse 135 nähert und dadurch das Teleskoprohr 131 in das Teleskoprohr 130 drückt. In der größten Erstrekkung der Stange 16 ist der Betätigungsgriff 139 am Teleskoprohr
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in beliebiger Weise festgehalten, beispielsweise durch ein-en Ring oder Haken, die nicht gezeigt sind. Außerdem wird die Längenschnellverstel!vorrichtung 17 wie bei den Diagonalstreben 12,13 ergänzt durch eine Feineinstellschraube 140.
Im Folgenden wird die Arbeitsweise 3er erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.
Beim Verbindungselement oder Riegel 9 kann der die Gelenkblöcke 18 und 19 verbindende Kniehebel 122 entsprechend den relativen Stellungen der waagrechten Platten 5 und 6, die durch die Einstellung der Diagonalstreben 12 und 13 festgelegt sind, schwenken. Wenn sich die Platten 5 und 6 auf gleicher Höhe befinden (Fig. 2) liegen auch die Achsen 25 und 26 auf gleicher Höhe und der Arm 86 des Kniehebels 122 verläuft waagrecht, so daß sein Zapfen 88 in die Ausnehmung 90 der Platte 92 des Verriegeltsugshebels 123 eingreift, was automatisch geschieht. Da der Hebel 123 etwas geneigt ist und durch sein Gewicht und das der Stange bzw. des Rohrs 102 ;nach unten gezogen wird, ist die Verriegelung durch den in der Ausnehmung 90 sitzenden Zapfen 88 umso sicherer» da die beiden Seitenwände der Ausnehmung 90 praktisch in Richtung auf die Achse 26 verlaufen. Um die Anfangseinstellung zu Beginn der Arbeit des Aufeinanderabgleichens der Platten 5 und 6 zu vervollkommnen, kann man die Schrauben 95 und 96 lockern, um die Stellung der Platte 92 und der Ausnehmung 90 etwas zu verschieben, bis sich die beiden Platten 5 und 6 genau auf gleicher Höhe befinden. Sodann werden die Schrauben 95 und 96 wieder festgezogen.
um den Riegel zu lösen, braucht man nur die Stange 102 und damit die zu ein und dergleichen Halbschalung gehörenden Verriegelungshebel 123 anzuheben, wodurch die Ausnehmungen 90 die Zapfen 88 frei-
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geben. Dieser Arbeitsgang muß gleichzeitig mit dem Verkürzen der Diagonalstreben erfolgen,, wie weiter unten erläutert. Wenn die Zapfen 88 frei sind, können die Kniehebel 122 schwenken und die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnehmen. Bei diesem Vorgang lcann der Zapfen 87 des Arms 85 in die an der Platte 93 des Entriegelungshebels 124 vorgesehene Ausnehmung 89 eingreifen. Die zu ein und derselben Halbschalung gehörenden Entriegelungshebel 124 sind untereinander in gleicher Weise wie die Hebel 123 durch eine Stange ähnlich der Stange 102 verbunden. Wenn sich die Schalung in der Ausschalungsstellung befindet, kann man die Platten 5 und 6 auf verschiedenen Höhen halten, indem man die Zapfen 87 in den Ausnehmungen 89 verriegelt-hält. Die Entriegelung erfolgt durch gleichzeitiges Anheben aller Entriegelungshebel 124, so daß sich die Kniehebel 122 in die gewünschte Stellung bringen lassen, insbesondere in die Stellung, wo die Zapfen 88 in die Ausnehmungen 90 eingreifen, wie in Fig. 2 gezeigt.
Wie angegeben, muß man den Riegel zugleich mit den Diagonalstreben 12 und 13 betätigen, welche um einen genau vorbestimmten Wert verkürzt oder verlängert werden können, indem man den Gurt 118 bezüglich des Gurtes 117 durch Betätigung der Stange 127 schwenkt· Dadurch können gleichzeitig alle Xlinken 125 betätigt und über die festen Achsen 121 gebracht oder von diesen gelöst werden. Die Klinken 125 werden durch das Gewicht der Stange 127 auf den Achsen 121 gehalten. Wenn der Gurt 118 aus der Stellung, wo er in einer Linie mit dem Gurt 117 verläuft, nach unten geklappt ist, verkürzt sich die gesamteDiagonalstrebe um einen genügenden Wert, um das Absenken der waagrechten Platte 5 oder 6 in dem zum Ausschalen notwendigen Maß zu ermöglichen, vorausgesetzt, daß man gleichzeitig die Riegel 9.betatigt hat, wie oben angegeben.
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Die beiden erwähnten Hantierungen werden dadurch erleichtert, daß eine oben mit Bezug auf die Figuren 5 bis 7 beschriebene nachgiebige Verbindung mit einer Stoßfuge vorgesehen ist. Die Punktion dieser Stoßfuge liegt auf der Hand. Tatsächlich liegen die entsprechenden Teile der Platte 5 und der Platte 3 auf der Höhe der Stoßfuge 106 nebeneinander und sind frei gegeneinander verschwenkbar, jedoch durch den Bolzen 111 aneinander gehalten,
Die Kopplung und Entkopplung der beiden Halbschalungen 1 und 2, die bereits oben im Rahmen der Beschreibung angegeben wurde, wird nun noch mit Bezug auf die Figuren 9 bis 12 vollständiger beschrieben.
\tewi die beiden Halbschalungen 1 und 2 aneinander gekoppelt sind, ist die Stange 38 so eingeschoben, daß alle Bajonettfinger 39 an ·. den Gelenkblöckeni8 anliegen und die Zapfen 41 in die Bohrungen 44, 46 der Gelenkblöcke 18 und die Bohrungen 45 der Kniehebel 122 eingeschoben sind. Der Kniehebel 122 ist im übrigen am Gelenkblock 19 durch die feste Achse 26 angelenkt. In dieser Stellung kann die Schalung als vollständige Schalung benutzt werden, und der Riegel 9 arbeitet normal, wie oben angegeben*
Wenn man die beiden Halbschalunge 1 und 2 voneinander trennen will, braucht nur die Stange 38 in Richtung des Pfeils 141 (Fig.10) herausgezogen zu werden, so daß sie in den Bohrungen 36 gleitet und die Bajonettfinger 39 von den Blöcken 18 entfernt, wodurch die Zapfen 43 aus den Bohrungen 44,46 der Blöcke 18 und vor allem aus den Bohrungen 45 der Kniehebel 122 zurückgezogen werden. Nachdem die Kniehebel 122 so freigesetzt sind, kann man die beiden Halbschalungen 1 und 2 voneinander trennen.
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Claims (14)

  1. Patentansprüche
    1ΛTeilbare Tunnelschalung, die aus zwei rechtwinkligen Halbschalungen besteht, deren waagrechte Platten an ihren freien Enden durch Verbindungselemente verbunden sind und bei denen außerdem jedes dieser Enden mit der Basis der zugehörigen senkrechten Platte durch längenverstellbare Diagonalstreben verbunden ist, deren Längenverringerung eine Verringerung des Winkels zwischen waagrechter und senkrechter Platte bewirkt, wobei ferner entweder, für den Gebrauch der Schalung als vollständiger Tunnel mit fest verbundenen Halbschalungen, die unteren Teile der beiden senkrechten Platten auf der Höhe der unteren Befestigung der Diagonalstreben durch abnehmbare waagrechte längenverstellbare Stangen verbunden sind oder, im Fall der halbschalungsweisen Benutzung und besonders Ausschalung der Schalung, am freien Ende der waagrechten Platten der Halbschalungen angelenkte Ständer vorgesehen sind, die sich auf dem Böden abstützen, gekenn zei chhe t durch die Kombination von
    a) Vorrichtungen zur gleichzeitigen raschen und reversiblen Betätigung von Gruppen der Verbindungselemente der Schalungsteile in der Weise, daß sämtliche Schalungsteile bei jeder Hantierung rasch und ohne Regulierung genau wieder ihre gleiche Ausgangsstellung in Bezug aufeinander einnehmen, wobei zu den Gruppen der Verbindungselemente gehören:
    - die Verbindungselemente, welche die freien Enden der waagrechten Platten wahlweise auf gleicher Höhe oder verschiedenen Höhen halten und miteinander verbinden, wobei die Verbindung lösbar ist,
    - Betätigungs- und Einstellvorrichtungen der Diagonalstreben, wel-
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    ehe eine rasche und reversible Verkürzung der Diagonalstreben und eine Peineinstellung der Länge der Diagonalstreben ermöglichen;
    b) Vorrichtungen, welche die Verringerung des Winkels zwischen der waagrechten und senkrechten Platte einer Halbschalung erleichtern, und
    c) eine Verbindungsstrebe, welche an der Basis zweier gegenüberliegender senkrechter Platten abnehmbar befestigt ist und zwei Einrichtungen zur Längenverstellung, nämlich eine Peinverstellungseinrichtung und eine Vorrichtung zur plötzlichen und reversiblen Verkürzung aufweist und vorzugsweise aus mindestens zwei waagrechten Stangen besteht.
  2. 2. Tunnelschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente jeweils aus zwei Gelenkblöcken (18,19) bestehen, von denen jeder an einem der freien Enden (7#8) der waagrechten Platten (5,6) befestigt ist und in Richtung auf die jeweils andere Halbschalung (1,2) einen Kniehebel (122) abnehmbar angelenkt enthält, der die Verbindung mit dem anderen Gelenkblock der anderen Halbschalung herstellt, und wobei jeder der Blöcke in Richtung auf jeweils die zugehörige senkrechte Platte (3t4) einen Verriegelungshebel (123) an einer Achse (30), der die freien Enden der waagrechten platten auf derselben Höhe hält, und einen Entriegelungshebel (124) mittels einer Achse (29), der die freien Enden der waagrechten Platten untereinander hält, angelenkt trägt, wobei jeder dieser Hebel eine Ausnehmung (90,89) zur Aufnahme wid Verriegelung eines entsprechenden Zapfens (88,85) des Kniehebels (122) aufweist.
  3. 3. Tunnelschalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ausnehmung (90,89) an den Verriegelungs·» u&d Bntriegelungshebeln (123,124) an einer Platte (92,93) befindet, die an dem jewei-
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    ligen Hebel einstellbar gehalten ist und dadurch eine geringe Veränderung der Feststellage des Verbindungselements ermöglicht.
  4. 4. Tunnelschalung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Verriegelungshebel (123) und andererseits die Entriegelungshebel (124)» die zu ein und derselben Schalung gehören, untereinander verbunden sind, so daß sie gleichzeitig zur Verriegelung oder Entriegelung betätigt werden können.
  5. 5. Tunnelschalung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkblöcke (18,19) jeweils mit zwei Gabeln (20,21 bzw. 27,28) ausgebildet sind, in denen die Hebel (123,124) und der Kniehebel (122) angelenkt sind, wobei zur Anlenkung des Kniehebels wenigstens eine entfernbare Achse (41) vorgesehen ist.
  6. 6. Tunnelschalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Halbschalung gehörenden entfernbaren Achsen (41) mit einer längs des oberen freien Endes der Halbschalung, also parallel zu den Achsen (41,43) verschiebbaren stange (38) verbunden sind, wodurch alle Achsen (41,43) einschiebbar und herausziehbar sind.
  7. 7* Tunnelschalung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die entfernbaren Achsen (41,43) konisch sind.
  8. 8. Tunnelschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenfeinverstelleinrichtungen (14,15»140) der Diagonalstreben und waagrechten Verbindungsstreben zur ausnahmsweisen Betätigung bestimmt sind und die Längenschnellverstellungseinrichtung (120) dadurch gebildet ist, daß die jeweilige Strebe aus zwei Gurten (117,118) besteht, die mit einer zu Gen an den Enden der Strebe befindlichen Gelenkachsen parallelen Achse (119) aneinander angelenkt und durch.einen Riegel in einer Linie gehalten sind und
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    nach Art eines Knies unter der Wirkung einer stange (127), welche die Enden der über die Gelenkachse (119) hinausreichenden Gurte (118) verbindet» um die Gelenkachse (119) in Bezug aufeinander in einer Richtung schwenkbar sind.
  9. 9. Tunnelschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe (12,13) aus zwei Gurten (117,118) besteht, von denen einer von zwei parallelen, einen geringen Abstand voneinander aufweisenden Profilen gebildet ist, zwischen denen der andere Gurt (118) schwenkbar ist, wobei am Ende des einen Gurts eine durch Drehung des Gurtes um sich selbst betätigte Längeneinstellschraube vorgesehen ist.
  10. 10. Tunnelschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe (12,13) aus zwei aneinander angelenkten Gurten (117a, 118a) mit U-Profil besteht, von denen der eine Gurt (ii8a) über den anderen Gurt (117a) geschoben ist und sich Über das Ende des ersten Gurtes und die die beiden Gurten verbindende Gelenkachse (119a) bis zu einer der senkrechten Platten (3) fortsetzt, wo der Gurt (118a) mit einer Achse (55) angelenkt ist.
  11. 11. Tunnelschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstreben (12) und waagrechten Verbindungsstreben (16) jeweils aus zwei teleskopartig ineinandergeschobenen Elementen (130,131) bestehen, die durch ein zirkelartiges Gestänge verbunden sind, von dem ein Arm (132) einen.Betätigungshebel (139) aufweist, der die Arme (132 und 134) des Gestänges in der größten Längenausdehnung der Diagonalstrebe oder Verbindungsstrebe in einer Linie miteinander und im stabilen Gleichgewicht hält und durch einen Ring an der Diagonal- öder Verbindungsstange in dieser Stellung blockierbar ist.
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  12. 12· Tunnelschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die waagrechten Platten (5»6) und senkrechten Platten (3,4) in der Höhe der Kante des rechten Winkels durch eine nachgiebige Verbindung (94) verbunden sind, welche eine geringe Veränderung des Winkels, besonders mit Hilfe der Diagonalstreben (12,13) ermöglicht,
  13. 13. Tunnelschalung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung (94) so ausgebildet ist, daß die aneinanderstoßenden Platten (3,5) mit ihren Schalungsflächen (104,105) fluchtend durch zwei Gruppen von Führungen (115,116), von denen eine Gruppe (116) an der senkrechten Platte (3) und die andere Gruppe (115) an der waagrechten Platte (5) jeweils auf der den Diagonalstreben zugewandten Seite der Platten angeschweißt sind, gehalten und durch Zugbolzen (111) elastisch verbunden sind.
  14. 14. Tunnelschalung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten durch die Zugbolzen (111) unter Zwischenschaltung von Federscheiben (114) von der Art Belleville-Scheiben elastisch aneinander gehalten sind.
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