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DE3014766A1 - Automatische spieleinrichtung fuer ein elektronisches musikinstrument - Google Patents

Automatische spieleinrichtung fuer ein elektronisches musikinstrument

Info

Publication number
DE3014766A1
DE3014766A1 DE19803014766 DE3014766A DE3014766A1 DE 3014766 A1 DE3014766 A1 DE 3014766A1 DE 19803014766 DE19803014766 DE 19803014766 DE 3014766 A DE3014766 A DE 3014766A DE 3014766 A1 DE3014766 A1 DE 3014766A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pattern
signal
circuit
game
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803014766
Other languages
English (en)
Inventor
Akio Imamura
Akiyoshi Oya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Gakki Co Ltd
Original Assignee
Nippon Gakki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Gakki Co Ltd filed Critical Nippon Gakki Co Ltd
Publication of DE3014766A1 publication Critical patent/DE3014766A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/36Accompaniment arrangements
    • G10H1/40Rhythm
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H2210/00Aspects or methods of musical processing having intrinsic musical character, i.e. involving musical theory or musical parameters or relying on musical knowledge, as applied in electrophonic musical tools or instruments
    • G10H2210/341Rhythm pattern selection, synthesis or composition
    • G10H2210/346Pattern variations, break or fill-in
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H2220/00Input/output interfacing specifically adapted for electrophonic musical tools or instruments
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    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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    • G10H2220/086Beats per minute [BPM] indicator, i.e. displaying a tempo value, e.g. in words or as numerical value in beats per minute
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S84/00Music
    • Y10S84/12Side; rhythm and percussion devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

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NIPPON GAKKI SEIZO KABUSHIKI KAISHA
10-1, Nakazawa-cho, Hamamatsu-shi, Shizuoka-ken / JAPAN
Automatische_Sgieleinrichtun2· für_ein Musikinstrument
Die Erfindung betrifft eine automatische Spieleinrichtung für ein elektronisches Musikinstrument, mit einem Musterspeicher, in dem mehrere Spielmuster gespeichert sind, und einer Tonbildungseinrichtung zur Bildung von Musiktönen für automatisches Spiel entsprechend dem aus dem Musterspeicher ausgelesenen Spielmuster.
Eine derartige Spieleinrichtung erzeugt automatisch Töne von Rhythmusinstrumenten, wie Trommeln und Zimbeln, oder Töne der Tonleiter als Begleitung als Baßtöne, Akkordtöne bzw. Arpeggiotöne für an der Tastatur des Musikinstruments gedrückte Tasten.
Automatische Spieleinrichtungen dieser Art, bei denen mehrere Spielmuster (ein Rhythmusmuster, ein Baßmuster, ein Akkordmuster und ein Arpeggiomuster) in einem Musterspeicher entsprechend verschiedenen Rhythmen gespeichert sind, sind bekannt. Aus dem Musterspeicher wird ein aus speziellen
bestehendes Spielmuster .
Musterimpulsen /fur einen speziellen Rhythmus ausgelesen, in-dem ein von einem Tempoimpulstakt getakteter Tempozähler als Adressengenerator benutzt wird. Ein Rhythmuskennsignal, das das betreffende Muster angibt, wird von einem Rhythmuselektionsschalter geliefert und die Tonerzeugung erfolgt durch verschiedene Rhythmustongeneratoren. Eine
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automatische Baßakkordeinheit oder eine automatische Arpeggioeinheit wird entsprechend dem so ausgelesenen Spielmuster gesteuert, wodurch automatisch Rhythmustöne, Baßtöne, Akkordtöne oder Arpeggiotöne erzeugt werden.
Bei der konventionellen automatischen Spieleinrichtung wird das aus dem Musterspeicher ausgelesene Spielmuster von dem Rhythmuskennsignal bestimmt, das bei der Rhythmusselektion ausgewählt wird. Der Musterspeicher enthält infolge seiner begrenzten Kapazität nur zwei Takte und es ist schwierig, das Rhythmuskennsignal durch Betätigung des Rhythmuseinstellschalters während des Spieles zu verändern. Wenn daher durch das einmal eingestellte Rhythmuskennsignal der Rhythmus bestimmt ist, dann läuft das Spielmuster entsprechend dem so eingestellten Rhythmus lediglich über zwei Takte. Das automatische Spiel wird somit monoton.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatische Spieleinrichtung zu schaffen, bei der ein Fortlauf des Spielmusters beliebig programmiert werden kann, so daß ein variationsreiches automatisches Begleit- oder Rhythmusspiel ausgeführt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß ein Sequenzspeicher zur Speicherung einer mehrere nacheinander zu spielende Spielmuster angebenden Musterfortlaufsequenz vorgesehen ist und daß das Auslesen der Spielmuster aus dem Musterspeicher durch eine Ausleseeinrichtung entsprechend der in dem Sequenzspeicher gespeicherten Musterfortlaufsequenz gesteuert ist.
Bei einer derartigen automatischen Spieleinrichtung wird der Musterfortlauf programmiert, indem nacheinander
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spezielle Muster kennzeichnende Signale in den Sequenzspeicher eingeschrieben werden, die von einem Musterselektionsschalter ausgewählt werden. Die gewünschten Spielmuster werden nacheinander aus dem Musterspeicher ausgelesen, der zahlreiche verschiedene Spielmuster gespeichert enthält. Das Auslesen geschieht entsprechend dem so programmierten Musterfortlauf, wobei automatisch Rhythmusbereichstöne, Baßtöne, Akkordtöne oder Arpeggiotöne erzeugt werden, die entsprechend dem programmierten Musterfortlauf variieren.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild der gesamten automatischen Spiel- oder Begleitvorrichtung,
Figur 2 ein Diagramm der Anordnung verschiedener Stellknöpfe bzw. Tasten bei der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 3 ein detailliertes Schaltbild der Moduseinstellschaltung und des ModusSteuersignalgenerators der Vo rrichtung nach Figur 1,
Figur 4 die Einzelheiten des Schaltteiles für die Mustereinstellung, des Sequenzspeichers und des Datenselektors für die Mustereinstellung bei der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 5 ein Schaltungsdiagramm der Einzelheiten der Start-Stop-Steuerschaltung und des Schlagzählerteils der Vorrichtung nach Figur 1,
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Figur 6 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach Figur 5,
Figur 7 ein Schaltbild der Einzelheiten des Taktzählerteiles, eines Addierers und einer Ende-Steuerschaltung der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 8 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach Figur 7,
Figur 9 ein Schaltbild des Musterimpulsselektors in der Schaltung nach Figur 1,
Figur 10 ein Blockschaltbild der Einzelheiten einer Leuchtschaltung in der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 11 ein Blockschaltbild einer Anzeigeschaltung für Tempo, Takt und Schlag in der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 12 ein Diagramm zur Erläuterung einer bestimmten Anzeige auf einer Anzeigeeinheit,
Figur 13 ein Schaltbild der Einfüll-Steuerschaltung der Vorrichtung nach Figur 1 und
Figur 14 und 15 Zeitdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach Figur 13.
0 Das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel einer automatischen Spiel- oder Begleitvorrichtung wird eingestellt bzw. gesteuert durch verschiedene Knöpfe (oder Stellelemente), die an dem in Figur 2 dargestellten Schalt-
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pult 24 angeordnet sind. Zunächst werden die Funktionen der verschiedenen Knöpfe und die Funktionen der Anzeigeeinheiten an dem Schaltpult 24 erläutert.
Erläuterung der Funktionen der Knöpfe und der Anzeigeeinheiten.
Die in Figur 2 dargestellte Gruppe 241 von Knöpfen ist mit mechanischer Verriegelung ausgestattet, die bewirkt, daß, wenn einer der Knöpfe der Gruppe gedrückt ist, dieser Knopf gedrückt bleibt und die übrigen Knöpfe automatisch in ihre Ausgangsstellung zurückspringen. Die Funktionen der Knöpfe der Gruppe 241 sind folgende:
Knopf NOR
Dieser Knopf kennzeichnet einen normalen Spielmodus. Beim Drücken des Knopfes wird ein Spielmuster eingestellt, das durch die an der Knopfgruppe 244 eingestellte Rhythmuswahl· und die an der Knopfgruppe 245 eingestellte Variationswahl bestimmt wird.
Knöpfe Var4 und Var8
Diese Knöpfe dienen zur Kennzeichnung der Variations-Spielmoden. Beim Drücken des Knopfes Var4 entsteht ein SpieMuster, bei dem ein Normalmuster in jedem vierten Takt zu einem (durch ein) Variationsmuster verschoben (ersetzt) wird. Beim Drücken des Knopfes Var8 wird ein Spielmuster erzeugt, bei dem ein Normalmuster in jedem achten Takt zu einem (durch ein) Variationsmuster verschoben (ersetzt) wird.
Knöpfe SEQ1, SEQ2 und SEQ3
Diese Knöpfe dienen zum Adressieren eines Sequenzspeichers 7 bei der Programmierung· des Musterfortlaufs der Sequenz-
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Speicher 7, der drei Speichereinheiten SEQ1, SEO2 und SEQ3 aufweist, kann drei verschiedene Programme (Sequenzen) speichern .
Die Knopfgruppe 242 besteht aus einem Knopf CHECK und einem Knopf REC. Jeder Knopf bleibt nach dem Drücken eingedrückt und springt zurück, wenn er von neuem gedrückt wird. Mit anderen Worten: jeder Knopf wird durch Drücken eingeschaltet und durch Drücken ausgeschaltet. Die Knöpfe haben folgende Funktionen:
Knopf REC
Dieser Knopf dient zur Einstellung eines Programmodus für e nen Programmusterfortlauf im Sequenzspeicher 7 (Figur 1).
Knopf CHECK
Dieser Knopf dient zur Kennzeichnung eines Prüfmodus (Checkmodus),mit dem der in dem Sequenzspeicher 7 (Figur 1) programmierte Musterfortlauf jeden Takt geprüft wird.
In der Nähe des Knopfes REC befindet sich eine Leuchtdiode 2 42a. Wenn der Musterfortlauf in den Sequenzspeicher 7 (Figur 1) eingegeben wird, leuchtet die Leuchtdiode 2 42a, um anzuzeigen, daß die Programmierung ausgeführt wird. Wenn die Adressen im Sequenzspeicher 7 überfließen, flackert die Diode 242, um anzuzeigen, daß keine weitere Eingabe möglich ist.
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Die Knöpfe einer Knopfgruppe 243 sind selbstrucksteilend, d.h. ein Knopf ist so lange eingeschaltet wie er gedrückt ist und schaltet sich aus, wenn er losgelassen wird. Die Funktionen dieser Knöpfe sind folgende:
Knopf FORWARD
Dieser Knopf wird beim Programmodus oder beim Prüfmodus benutzt und bewirkt die Weiterbewegung einer Taktzahl (einer Progrämmzahl) um einen Schritt.
Knopf BACK
Dieser Knopf wird im Programmodus oder im Prüfmodus benutzt und dient zur Rückwärtsbewegung einer Taktzahl (einer Programmzahl) um eine Stufe.
Knopf RESET
Dieser Knopf dient zur Rückstellung der Taktzahl (Programmzahl) auf den ersten Takt.
Knopf LOAD
Dieser Knopf wird in einem Programmodus in jeder Stufe gedrückt, um das Eingeben des Musterfortlaufs in den Sequenzspeicher 7 (Figur 1) anzugeben.
Knopf BREAK
Dieser Knopf kennzeichnet die Unterbrechung der Unterdrückung einer Mustererzeugung bei einem Programmodus.
Knopf END
Dieser Knopf dient zur Kennzeichnung der Beendigung der Programmierung bei einem Programmodus.
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Die Knopfgruppe 244 umfaßt Rhythmuswählschalter, an denen Rhythmusarten einstellbar sind. Die Rhythmuswählknöpfe sind für 16 verschiedene Rhythmen bestimmt, wie Marsch, Walzer, Jazzwalzer u.dgl. Die Knöpfe sind, ebenso wie die Knöpfe der Knopfgruppe 241, mit mechanischer Verriegelung ausgestattet. 16 Leuchtdioden (LED) 244a bis 244p sind in der Nähe der 16 Knöpfe vorgesehen, um den jeweils einegestellten Rhythmus anzuzeigen.
Die Knopfgruppe 2 45 besteht aus Musterangabeknöpfen zur Auswahl eines von vier verschiedenen Mustern PT1, PT2, PT3 und Var, das einem an den Rhythmuseinstellknöpfen 244 bezeichneten Rhythmus entspricht. Bei der automatischen Spiel- bzw. Begleitvorrichtung werden für jeden Rhythmus vier Muster, d.h. drei Normalmuster PT1, PT2 und PT3 und ein Variationsmuster Var eingestellt. Unter diesen vier Mustern wird mit Hilfe der Knopfgruppe 245 eines ausgewählt. In der Nähe der vier Knöpfe befinden sich vier Leuchtdioden 245a bis 245d, um das jeweils angegebene Muster anzuzeigen. Die Knopfgruppe 245 ist mit mechanischer Verriegelung ausgestattet, so daß beim Drücken eines der Knöpfe die übrigen Knöpfe automatisch zurückspringen.
Die Knopfgruppe 2 46 besteht aus Knöpfen zum Einschalten von Einfüllmustern und Knöpfen zum Einschalten von Wirbelmustern. Ein Einfüllmuster ist ein spezielles Muster, bei dem ein Trommelsolo wesentlich ist, und ein Wirbelmuster ist ebenfalls ein spezielles Muster einer kleinen Trommel, auf die nach Art eines Trommelwirbels kontinuier-
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lieh geschlagen wird. Die Knopfgruppe 2 46 ist so ausgebildet, daß an ihr drei verschiedene Einfüllmuster FiI-1, Fil-2 und Fil-3 und drei verschiedene Wirbelmuster Roll-1, Roll-2 und Roll-3 eingestellt werden können. Die Leuchtdioden LED 246a bis 246f, die in der Nähe der sechs Knöpfe der Gruppe 246 angeordnet sind, zeigen die eingestellten Einfüll- bzw. Wirbelmuster an. Die Knopfgruppe 246 ist ebenfalls mit mechanischer Verriegelung ausgestattet.
Ein einzelner Knopf FiI.Roll 247 dient als Einfüll-Einstellknopf, der gedrückt wird, wenn ein Einfüllmuster oder ein Wirbelmuster während oder vor dem Fortlauf eines Rhythmus oder während der Programmierung eingesetzt werden soll. Dieser Einfüll-Einstellknopf ist, ebenso wie die Knöpfe der Gruppe 243, selbstrückstellend.
Ein weiterer Knopf FiI.ABC 248 ist ein ÄBC-Einfüll-Einstellknopf, der dazu dient, zu bestimmen, ob ein spezielles Muster, das in Abhängigkeit von der Einstellung eines Einfüllmusters oder eines Wirbelmusters vorgesehen ist, auf das automatische Baßakkordspiel angewandt werden soll.
0 Der ABC-Einfüllknopf ist, ebenso wie die Knöpfe der Knopfgruppe 242, ein Knopf, der durch Drücken eingeschaltet und durch Drücken ausgeschaltet wird.
Ein Startschalter ST 2 49 und ein Synchron-Startschalter SST 250 dienen zur Steuerung des Rhythmusfortlaufs.
Wenn der Startschalter 249 eingeschaltet wird, wird ein
bereichsspiel
Rhythmus/gestartet,und wenn der Schalter 249 ausgeschalspiel
tet wird, wird das Rhythmus/beendet. Der Synchronstartschalter 250 dient zur Steuerung des Starts und Endes eines Rhythmus synchron mit dem Drücken, der Tasten an
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einer Tastatur 19 .(Figur 1). Jeder der Schalter 249 und 250 ist ein Ein/Aus-Schalter vom Sägezahntyp.
Der ROM/RAM-Wechselschalter ROM/RAM 251 dient zum Einstellen eines Musterspeichers ROM 13, in dem mehrere Spielmuster gespeichert sind, oder eines Musterspeichers RAM 14 (Figur 1), in den Muster eingespeichert werden können. Wenn der Musterspeicher 13 eingestellt ist, wird aus ihm ein Spielmuster ausgelesen. Wenn der Musterspeicher 14 eingestellt ist, wird aus ihm ein Spielmuster ausgelesen. Der ROM/RAM-Wechselschalter 251 ist ebenfalls ein Ein/Aus-Schalter vom Sägezahntyp.
Der Knopf SWS 252 und der Knopf R/W 253 dienen zum Eingeben eines an der Musterschaltermatrix 15 (Figur 1) eingestellten Spielmusters in den Musterspeicher 14. Beim Drücken des Knopfes 252 wählt der Musterimpulsselektor 16 (Figur 1) ein Muster der Mustereinstellmatrix 15 aus. Das Drücken des Knopfes 253 ermöglicht den Ladevorgang für den Musterspeicher RAM 14. Die Knöpfe 252 und 25 3 werden durch Drücken eingeschaltet und durch Drücken ausgeschaltet.
Der Knopf FSS Start/Stop 254 dient dazu, die Start-Stopsteuerung für einen Rhythmus mit einem (nicht dargestellten) Fußschalter vorzunehmen. Der Knopf FSS Fill-in 255 befähigt den Fußschalter, ein Einfüllmuster oder ein Wir-2r belmuster einzugeben. Beim Drücken des Knopfes 254 dient der Fußschalter für die Steuerung des Starts und Stops
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eines Ehythmus. Dies bedeutet, daß der Rhythmus durch den Fußschalter begonnen bzw. beendet wird. Beim Drücken des Knopfes 255 dient der Fußschalter zur Steuerung des Einsetzens eines Einfüllmusters oder eines Wirbelmusters. Dies bedeutet, daß das Einsetzen eines Einfüllmusters oder eines Wirbelmusters durch den Fußschalter gesteuert wird. Die Knöpfe 254 und 255 werden durch Drücken eingeschaltet und durch Drücken ausgeschaltet.
Die Anzeigeeinheit 256 dient der digitalen Anzeige der .
Taktzahlen und Schlagzahlen. Die Anzeigeeinheit 256 wird bei dem vorliegenden Beispiel zur Anzeige von drei verschiedenen Werten Tempo, Taktzahl und Schlagzahl verwandt. Bevor der Rhythmus gestartet wird, zeigt die Anzeigeeinheit 256 ein Tempo an. Nach dem Starten des Rhythmus zeigt die Anzeigeeinheit 256 die Taktzahl und die Schlagzahl gleichzeitig an. Bei einem Programmodus oder Prüfmodus zeigt die Anzeigeeinheit 256 die Taktzahl an. Die Anzeigeeinheit 256 weist eine Leuchtdiode LED 256a auf, die dazu dient, die Taktzahl und die Schlagzahl voneinander zu unterscheiden, wenn beide gleichzeitig angezeigt werden.
Die Leuchtdiode LED 257 dient zur Angabe des Tempos. Mit anderen Worten: die Leuchtdiode 257 wird synchron mit dem Tempo ein- und ausgeschaltet.
Der Knopf 258 wird gedrückt, wenn die Anzeigeeinheit 256 während des Fortlaufs eines Rhythmus/ numerisch ein Tempo anzeigen soll. Wird der Schalter 258 während des Fortlaufs eines Rhythmus betätigt, so wird an der Anzeigeeinheit 256,
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die zuvor die Taktzahl und die Schlagzahl angezeigt hat, in Form von Ziffern nunmehr ein Tempo angezeigt. Der Knopf 2 58 wird ebenfalls durch Drücken eingeschaltet und durch Drücken ausgeschaltet.
Der verstellbare Widerstand 259 dient zur Einstellung eides Tempos. Der Tempowert wird durch Betätigung des verstellbaren Widerstandes 259 verändert.
Die Funktionen der verschiedenen Knöpfe und Anzeigeelemente sind oben erläutert worden. Die automatische Spiel- oder Begleitvorrichtung wird entsprechend den Zuständen der oben beschriebenen Knöpfe am Schaltpult in den folgenden (nur roh klassifizierten) Operationsmoden betrieben:
1. Normalspielmodus
2. Variationsspielmodus
3. Programmodus
4. Programmprüfmodus
5. Programmspielmodus
6. Musterspeicher-Lademodus
7. Einfüll/Wirbel-Spielmodus.
0 Diese Moden werden unter Bezugnahme auf das Blockschaltbild der Figur 1 und die entsprechenden Diagramme nachfolgend noch im einzelnen erläutert werden.
Kurzbeschreibung der Gesamtschaltung
Im folgenden wird nun zunächst die automatische Spiel- oder Begleitvorrichtung in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme auf Figur 1 erläutert.
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Die den Knopfgruppen 241, 242 und 243 des Schaltpults der Figur 2 entsprechende Moduseinstellschaltung 1 enthält eine Reihe von Schaltern, die in Abhängigkeit von der Betätigung der Knopfgruppen 241, 242 und 243 ein- und ausgeschaltet werden. Der Operationsmodus wird als Ergebnis der Operation der Moduseinstellschaltung 1 eingestellt, indem von dem Modussteuersignalgenerator 2 ein Modussteuersignal, das einem bestimmten Operationsmodus entspricht, erzeugt wird. Die Moduseinstellschaltung 1 und der Modus-Steuersignalgenerator 2 sind detailliert in Figur 3 dargestellt.
Die Mustereinstellschaltung 6 umfaßt die Schalter der Knopfgruppe 244 für die Rhythmuseinstellung,der Knopfgruppe 2 45 für die Musterbestimmung und der Knopfgruppe '246 für die Bestimmung von Einfüll- oder Wirbelmustern sowie den ROM/RAM-Wechselschalter 251 (Figur 2). Die Schaltung 6 erzeugt entsprechend dem Zustand dieser Schalter Mustereinstelldaten, die ein Spiel- oder Begleitmuster kennzeichnen.
Bei dem Sequenzspeicher RAM 7 handelt es sich um einen ladbaren Speicher. Im Programmodus speichert dieser Speicher nacheinander die von dem Mustereinstellschalter 6 gelieferten Mustereinstelldaten, wodurch die Musterfortlaur/programmiert wird.
Der Mustereinstelldatenselektor 8 selektiert die Mustereinstelldaten, die ihm von der Mustereinstellschaltung zugeführt werden,oder die aus dem Sequenzspeicher RAM 7 ausgelesenen Mustereinstelldaten. Beispielsweise selektiert der Selektor 8 im Normalspielmodus die Musterein-
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Stelldaten aus der Mustereinstellschaltung 6, während er im Programmspielmodus die Mustereinstelldaten aus dem Sequenzspeicher (RAM) 7 selektiert.
Die Musterselektionsschaltung 6, der Sequenzspeicher RAM und der Mustereinstelldatenselektor 8 sind detailliert in Figur 4 dargestellt.
Der Schlagzähler 4 zählt die von einem Tempooszillator erzeugten Tempoimpulse und erzeugt Adressensignale TCO bis TC4 zur Adressierung eines Musterspeichers ROM 13, eines Musterspeichers RAM 14 und einer (noch zu erläuternden) Einstellschaltermatrix 15. Ferner gibt der Schlagzähler 4 bei jedem Schlag einen Schlagimpuls Ci2 aus, erzeugt in jeden Takt einen Taktimpuls Ci4 und gibt schließlich ein das Tempo kennzeichnendes Temposignal TEMP aus.
Bevor ein Rhythmus/gestartet wird, wird das Temposignal TEMP ein Impulssignal, das bei jedem Schlagimpuls Ci2 unter der Bedingung erzeugt wird, daß der Synchronstartschalter 250 (Figur 2) eingeschaltet ist. Während des Fortlaufs des Rhythmus/ wird das Temposignal TEMP ein Impulssignal, das bei jedem Taktimpuls Ci4 erzeugt wird.
Die Start-Stop-Steuerschaltung 5 erzeugt als Antwort auf die Operationen des Startschalters 249 und des Synchronstartschalters 250 (Figur 2) und eines Anschlagsignals KTR vom Tastaturteil 19, das das Drücken einer Taste an dem Tastaturteil 19 angibt, ein Steuersignal zur Steuerung der Operation des Schlagzählers 4 und gibt ein Rhythmusstopsignal STOP aus, das angibt, daß ein Rhythmus beendet wird, oder ein Rhythmuslaufsignal RUN, das angibt, daß ein Rhythmus läuft.
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Der Schlagzähler 4 und die Start-Stop-Steuerschaltung 5 sind detailliert in Figur 5 dargestellt.
Der Taktzähler 9 zählt die von dem Schlagzähler 4 erzeugten Taktimpulse Ci4 und erzeugt ein Signal QO bis Q4, das jeweils den Taktfortlauf angibt (die Taktzahl gibt die Ordnung des Taktes an). Das Signal QO bis Q1 wird als Adressensignal zur Adressierung des Sequenzspeichers RAM 7 benutzt und einem Addierer 10 zugeführt, wo ihm eine 1 hinzuaddiert wird. Das resultierende Signal wird als Taktangabesignal QO1 bis Q4' einer Tempo/Takt/Schlaganzeigeschaltung 18 zugeführt. Der Taktzähler 9 liefert alle vier Takte ein Signal 4h und alle acht Takte ein Signal 8h. Diese Signale 4h und 8h werden beim Variationsspielmodus benutzt. Der Taktzähler 9 ist so ausgebildet, daß die Taktzahl beim Programmodus oder Programmprüfmodus ohne Betätigung des Schlagzählers 4 aufwärts oder abwärts gezählt werden kann. Ein von dem Taktzähler 9 ausgegebenes Signal O1 bedeutet, daß der Zählwert des Taktzählers 9 nicht 0 ist. Das Signal O wird als Bestätigungssignal· benutzt, wenn der Zählwert des Taktzählers 9 sich verringert.
Die Ende-Steuerschaltung 11 arbeitet hauptsächlich während des Programmspielmodus. Sie weist einen Speicherteil auf. Im Programmodus wird die letzte Adresse des Programms im Sequenzspeicher RAM 7 in dem Speicherteil gespeichert. Im Programmspielnodus wird die letzte Adresse des auf diese Weise gespeicherten Programms mit dem Ausgangswert des Addierers 10 verglichen. Wenn beide miteinander übereinstimmen, wird von der Ende-Steuerschaltung 11 ein Koinzidenzsignal A=B ausgegeben, um den Taktzähler 9 zu Beginn
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rückzusetzen. Auf diese Weise wird im Programmspielmodus der in dem Sequenzspeicher RAM 7 programmierte Inhalt repetierend ausgelesen und das Programmspiel wird repetierend ausgeführt.
Der Musterspeicher ROM 13 enthält einen Festwertspeicher ROM. Der Musterspeicher ROM 13 enthält mehrere Spielmuster (z.B. die Muster PT1, PT2, PT3 und Var), die jeweils Rhythmen entsprechen, gespeichert und speichert zwei Takte von drei Arten von Einfüllmustern und zwei Takte von drei Arten von Wirbelmustern. Die in dem Musterspeicher ROM 13 gespeicherten Spielmuster (Musterimpulse) werden mit dem Signal QO als Adressensignal aus den von dem Mustereinstelldatenselektor 8 gelieferten Mustereinstelldaten RO bis R3, RVO, RVl, FO bis F2 und FILS, den von dem Schlagzähler 4 gelieferten Signalen TCO bis TC4 und den von dem Taktzähler 9 gelieferten Signalen QO bis Q4 nacheinander ausgelesen. Die von dem Selektor 8 gelieferten Mustereinstelldaten RO bis R3 werden dazu benutzt, die Art des eingestellten Rhythmus anzugeben, der Teil RVO, RV1 bezeichnet ein spezielles Muster (eines der Muster PT1 bis PT3 und Var) in einer Art des ausgewählten Rhythmus, der Teil FO bis F2 bezeichnet ein ausgewähltes Einfüllmuster oder ein ausgewähltes Wirbelmuster und der Teil FILS gibt an, ob der Einfüll- oder Wirbelmodus eingestellt ist oder nicht. Die Verwendung des Signals QO als Adressensignal unter den von dem Taktzähler 9 gelieferten Signalen QO bis Q4 bezieht sich auf die Tatsache, daß zwei Takte eines jeden Spielmusters in dem Musterspeicher ROM 13 gespeichert sind. Wenn daher das Signal QO "0" ist, wird das Spielmuster für den ersten Takt ausgelesen, und wenn das Signal QO "1" ist, wird das Spiel-
muster für den zweiten Takt ausgelesen.
Der Musterspeicher RAM 14 enthält einen Speicher RAM mit wahlweisem Zugriff, in den die Daten eingegeben werden können. Die Adressenanordnung des Musterspeichers RAM 14 ist gleich derjenigen des Musterspeichers ROM 13, so daß das in ihm gespeicherte Spielmuster (Musterimpulse) in gleicher Weise ausgelesen wird, wie im Falle des Musterspeichers ROM 13.
Die Mustereinstell-Schaltermatrix 15 dient zum Eingeben der Spielmuster in den Musterspeicher RAM 14. In der Mustereinstell-Schaltermatrix 15 sind die Mustereinstellschalter in Matrixform angeordnet. Ein gewünschtes Spielmuster kann durch entsprechende Betätigung dieser Schalter eingestellt werden.
Der Musterimpulsselektor 16 dient zur Selektierung von aus dem Musterspeicher ROM 13 ausgelesenen Musterimpulsen oder von aus dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesenen Musterimpulsen entsprechend dem Signal ROM/RAM des Mustereinstelldatenselektors 8, sowie zur Zuführung der so se-0 lektierten Musterimpulse zu einer Tonbildungssehaltung 20 und einer Rhythmustonquellenschaltung 21. Der Musterimpulsselektor 16 ist so konstruiert, daß bei Ausgabe eines Unterbrechungssignals BRCS (Unterdrückung der Mustererzeugung) von dem Selektor 8 die Zufuhr von Spielmustern zu der Musiktonbildungsschaltung 20 und der Rhythmustonquellenschaltung 21 unterbrochen wird. Ferner ist der Musterimpulsselektor 16 so ausgebildet, daß beim Drücken des ABC-Einfüllschalters (oder des Knopfes 248 in Figur 2), wenn das das Einfüll/Wirbel-Spiel angebende Signal FILS
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vorhanden ist, die Ausgabe eines speziellen Musters entsprechend der Einstellung des Einfüllmusters oder des Wirbelmusters an die Tonbildungsschaltung 2 0 unterdrückt werden kann. Beim Drücken des Schaltmatrix-Einstellschalters (entsprechend dem Knopf 252 in Figur 2) selektiert der Musterimpulsselektor 16 das Ausgangssignal der Mustereinstell-Schaltmatrix 15 und liefert das so elektierte Ausgangssignal an den Musterspeicher RAM 14, so daß ein von der Mustereinstell-Schaltmatrix 15 selektiertes Spielmuster in den Musterspeicher RAM 14 eingegeben wird.
Die Einzelheiten des Musterimpulsselektors 16 in Verbindung mit dem Musterspeicher ROM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 sowie der Mustereinstell-Schaltmatrix 15 sind im einzelnen in Figur 9 angegeben.
Die Tonbildungsschaltung 20 bildet Musiktöne entsprechend den an dem Tastaturteil 19 gedrückten Tasten. Sie bildet jedoch nicht nur die Töne der gedrückten Tasten, sondern zusätzlich automatische Baßtöne, automatische Akkordtöne 0 und automatische Arpeggiotöne entsprechend den von dem Musterimpulsselektor 16 zugeführten Baßmustern, Akkordmustern und Arpeggiomustern. Das Baßmuster gibt die Intervalle zu der (entsprechend den Noten der an der Tastatur gedrückten Tasten zu ermittelnden) Grundnote und die ErzeugungsZeitpunkte für die Baßtöne an. Entsprechend dem Baßmuster bildet die Tonbildungsschaltung 2 0 Musiktonsignale, die die Grundnote sowie in vorbestimmter Intervallbeziehung zur Grundnote stehende Subnoten bilden, und gibt das Tonsignal mit der Zeitsteuerung des Baßmusters
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aus. Das Akkordmuster gibt die ErzeugungsZeitpunkte der Akkordtöne an. Die Tonbildungsschlatung 20 gibt entsprechend dem Akkordmuster Tonsignale für Akkordtöne aus, die durch Drücken von Tasten an der Tastatur gebildet werden. Das Arpeggiomuster gibt die Ordnung von Tönen an, die von den Tönen der gedrückten Tasten erzeugt werden und seine Zeitsteuerung bestimmt die Zeitsteuerung der Erzeugung der Arpeggiotöne. Die Tonbildungsschaltung 20 bildet Musiktöne entsprechend dem Arpeggiomuster und bewirkt ihre Ausgabe unter Zeitsteuerung durch das Arpeggiomuster.
Die Einzelheiten der Tonbildungsschaltung 20 werden hier nicht beschrieben, da sie bekannt sind. Als Tonbildungsschaltung kann eine Einrichtung benutzt werden, wie sie in der US-Patentanmeldung 940 381 beschrieben ist und als automatische Arpeggiotonbildungsschaltung kann eine Einrichtung verwendet werden, wie sie in der US-Patentanmeldung 952 089 beschrieben ist.
Der Rhythmustongenerator 21 enthält mehrere Tongenerator-Rhythmus teiles (Schlaginstrumententöne) schaltungen, die hauptsächlich Töne des / erzeugen. Die Rhythmustonquellenschaltung 21 empfängt eines der Rhythmusmuster/ dxe von dem Musterimpulsselektor 16 ausgegeben werden, und steuert die Tongeneratorschaltungen entsprechend diesem Rhythmusmuster, um Musiktonsignale zu erzeugen, die dem Rhythmusmuster entsprechende Rhythmustöne (Schlaginstrumententöne) darstellen.
Die Tonsignale der gedrückten Tasten, der automatischen Baßtöne, der automatischen Akkordtöne und der automatischen Arpeggiotöne der Tonbildungsschaltung 20 und die
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Tonsignale der automatischen Rhythmustöne vom Rhythmustongenerator 21 werden einer Widerstandsmischung unterzogen und anschließend einem Verstärker 22 zugeführt, wo sie verstärkt werden. Die auf diese Weise verstärkten Tonsignale werden von einem Lautsprecher 23 abgestrahlt.
Eine Leuchtschaltung 17 steuert das Aufleuchten der Leuchtdiode 242 in der Nähe des Knopfes REC, der 16 Leuchtdioden 244a bis 244p in der Nähe der Kopfgruppe 2 44 für die Rhythmusauswahl, der vier Leuchtdioden 245a bis 245d in der Nähe der Knopfgruppe 245 für die Musterangabe, der sechs Leuchtdioden 246a bis 246f in der Nähe der Knopfgruppe 2 46 für Einfüll- oder Wirbelmuster und der Leuchtdiode 257 für die Tempoanzeige. Die Einzelheiten der Leuchtschaltung 17 sind in Figur 10 dargestellt.
Die Tempo/Takt/Schlag-Anzeigeschaltung 18 dient zur Steuerung der numerischen Anzeige von Tempo, Taktzahl und Schlagzahl an der Anzeigeeinheit 256. Die Einzelheiten der Schaltung 256 sind in Figur 11 abgebildet.
Die Einfüll-Steuerschaltung 12 arbeitet im Einfüll/Wirbel-Spielmodus. Diese Schaltung 12 gibt ein den Einfüll/Wirbel-Spielmodus kennzeichnendes Signal Fis aus, das nach Betätigung des Einfüll-Stellschalters (entsprechend dem Knopf 247 in Figur 2) synchron mit dem Schlagimpuls Ci2 ansteigt und synchron mit dem Taktimpuls Ci4 abfällt. Ferner ist die Einfüll-Steuerschaltung 12 so angeordnet, daß sie, wenn der Einfüll-Stellschalter betätigt wird, bevor ein Rhythmus läuft, ein Signal CODT an den Taktzähler 9 liefert und dadurch verhindert, daß der Taktimpuls Ci4 dem Taktzähler 9 zur selben Zeit zugeführt
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wird, zu der der Rhythmus zu laufen beginnt. Die Einzelheiten der Einfüll-Steuerschaltung 12 sind in Figur 13 dargestellt.
Im folgenden werden die verschiedenen Operationsmoden unter Bezugnahme auf die detaillierten Schaltungen erläutert.
Normalspielmodus
Im Normalspielmodus wird ein Spielmuster, das an der Knopfgruppe 244 für die Rhythmuswahl und an der Knopfgruppe 245 für die Musterwahl eingestellt worden ist, repetierend erzeugt, wobei zwei Musiktakte eine Einheit bilden. Hierdurch v/erden Rhythmus töne, Baßtöne, Akkordtöne oder Arpeggiotöne automatisch und repetierend mit zwei Takten als einer Einheit erzeugt.
Im Normalspielmodus werden die Knöpfe wie folgt betätigt:
1. Der Knopf NOR wird gedrückt.
Einer der Rhythmuseinstellknöpfe 244 und einer der Musterwählknöpfe 245 sind selektiv gedrückt.
Der Umschalter 251 ROM/RAM wird auf ROM oder auf
RAM eingestellt.
2. Der Startschalter 249 oder der Synchronstartschalter 250 wird eingeschaltet.
Wenn einer der Knöpfe 241 (Figur 2) gedrückt ist, springen die übrigen Knöpfe 241 automatisch zurück. Dies bedeutet,
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daß die Knopfgruppe 241 mit mechanischer Verriegelung ausgestattet ist. Wenn der Knopf NOR gedrückt wird, sind daher die übrigen Knöpfe Var4, Var8 und SEQ1 bis SEQ3 zwangsweise ungedrückt, wodurch in der Moduswählschaltung 1 (Figur 3) die den Knöpfen Var4, Var8 und SEQ1 bis SEQ3 entsprechenden Schalter 19 bis 23 ausgeschaltet sind. Die Knopfgruppe 243 und die Knopfgruppe 242 im Schaltpult 24 (Figur 2) sind noch nicht gedrückt und die entsprechenden Schalter 11 bis 18 in der Moduseinstellschaltung 1 (Figur 3) sind im "Aus"-Zustand. Von den Signalen, die von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 ausgegeben werden, nimmt nur das Signal R+C den Logikwert "1" an (im folgenden lediglich als "1" bezeichnet) und die übrigen Signale befinden sich auf dem Logikwert "0". Das Signal R+C entsteht durch Invertieren eines Aufzeichnungs- oder Prüfsignals R+C, das von einer ODER-Schaltung OR2 erzeugt wird, die einerseits ein Signal des dem Knopf CHECK entsprechenden Schalters 17 und andererseits ein Signal des dem Knopf RECORD entsprechenden Schalters 18 empfängt.
0 Wenn einer der Rhythmuswählknöpfe 24 4 und einer der Musterwählknöpfe 245 gedrückt sind und der Umschalter 251 auf ROM oder auf RAM steht, dann erzeugt die Mustereinstellschaltung 6 einen Rhythmuswählwert RO bis R3, der einen ausgewählten Rhythmus kennzeichnet, eine Musterbezeichnung RVO, RV1, die ein bestimmtes Muster in einem ausgewählten Rhythmus kennzeichnet,und ein Umschaltsignal ROM/RAM. Die Musterwählschaltung 6 (Figur 4) ist mit 16 Rhythmuswählschaltern 61, vier Musterwählschaltern 62, sechs Einfüll- oder Wirbelmusterwählschaltern 63 und ei-0 nem Wechselschalter ROM/RAM ausgestattet, die sämtlich den Rhythmuswählknöpfen 244, den Musterwählknöpfen 245,
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den Einfüll- oder Wirbel-Musterwählschaltern 246 und dem RAM/ROM-Wechselschalter 251 am Schaltpult 24 entsprechen (s. auch Figur 4). Wenn einer der Rhythmuswählschalter 244 gedrückt ist, dann ist der entsprechende Rhythmuswählschalter 61 eingeschaltet und der Rhythmuswählschalter 61 erzeugt ein Signal, das den ausgewählten Rhythmus kennzeichnet. Das Signal wird in ein aus vier Bits bestehendes Rhythmuswählzeichen RO bis R3 von einem Kodierer 65 umkodiert, wie es beispielsweise in der nachfolgenden Tabelle 1 angegeben ist. Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, können bei der automatischen Spielvorrichtung 16 Arten von Rhythmen eingestellt werden und nur einer dieser 16 Rhythmen wird von dem Rhythmuswählzeichen RO bis R3 bezeichnet.
15 Rhythmus Marsch R3 Tabelle R1 1 RO
1 . Walzer 0 R2 0 0
2. Swing 0 0 0 1
3. 0 0 1 0
0
15. Bossa-nova 1110 16. Samba 1111
Wenn einer der Musterbezeichnungsknöpfe 245 gedrückt wird, wird der entsprechende Musterbezeichnungsschalter 62 ein-
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geschaltet und gibt das Signal des so bezeichneten Musters aus. Das Signal wird einem Kodierer 66 zugeführt, wo es in ein aus zwei Bits bestehendes Musterkennzeichen RVO, RV1 umkodiert wird, das über die ODER-Schaltungen OR61 und OR62 ausgegeben wird. Ein Beispiel der in dem Kodierer 66 stattfindenden Kodierung ist in Tabelle 2 angegeben. In der automatischen Spielvorrichtung sind für jeden Rhythmus vier verschiedene Muster PT1, PT2, PT3 und Var vorgesehen und nur eines dieser verschiedenen Muster wird von einem Musterzeichen RVO, RV1 ausgewählt.
Tabelle 2
Muster RV1 RVO
PT1 0 0
PT2 0 1
PT3 1 0
Var 1 0
Der ROM/RAM-Umschalter 251 erzeugt, wenn er auf die ROM-Seite gestellt ist, ein "1"-Signal, das die Einstellung des Musterspeichers (ROM) 13 angibt, und wenn er auf die RAM-Seite gestellt ist, ein "0"-Signal, das die Einstellung des Musterspeichers (RMl) 14 angibt.
Wenn in diesem Fall am Schaltpult 24 (Figur 2) einer der Einfüll- oder Wirbelbezeichnungsknöpfe 246 gedrückt ist, ist der entsprechende Einfüll- oder Wirbelbezeichnungsschalter 63 eingeschaltet und erzeugt ein Signal, das das so bezeichnete Einfüll- oder Wirbelmuster angibt. Dieses Signal wird einem Kodierer 67 zugeführt, wo es
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in ein aus drei Bits bestehendes Wort FO bis F2 umkodiert wird, das das Einfüll- oder Wirbelmuster kennzeichnet und gemäß Tabelle 3 zusammengesetzt ist.
Tabelle 3 F1 FO
Muster F2 0 0
Roll 1 0 0 1
Roll 2 0 1 0
Roll 3 0 1 1
FiI 1 0 0 0
FiI 2 1 0 1
FiI 3 1
Im Normalspielmodus ist der Einfüll-Knopf 247 (Figur 2) nicht gedrückt und von der noch zu erläuternden Einfüll-Steuerschaltung 12 (Figur 13) wird kein Einfüllsignal· FiS geliefert. Daher wird auch kein Einful^PrOZeBsignal FILS von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugt und das Einfüll- oder Wirbelmusterzeichen FO bis F2 wird in diesem Fall nicht benutzt.
Das Rhythmuswählzeichen RO bis R3, das Musterangabezeichen RVO, RV1, die Einfüll·- oder Wirbelmusterzeichen FO bis F2 und das ROM/RAM-Umschaitsignal·, die von der Musterwähl·- scha^ung 6 erzeugt werden, werden dem Mustereinste^datenseiektor 8 zugeführt.
Der Mustereinstel·l·datensel·ektor 8 weist fünf Seiektoreinheiten 81 bis 85 auf, die den Rhythmuswähizeichen RO bis R3, den Musterkennzeichen RVO, RV1, den Einfüil·- oder Wirbeikennzeichen FO bis F2, dem Einfüll-Prozeßsignal FILS
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bzw. dem ROM/RAM-Umschaltsignal entsprechen. Die Daten der Musterwählschaltung 6 werden dem Eingang A einer jeden Selektoreinheit 81 bis 85 zugeführt und den B-Eingängen der Selektoreinheiten werden Daten vom Sequenzspeicher RAM 7 zugeführt. Die Selektoreinheiten 81 bis 85 werden von einem Sequenzspeicherauswahlsignal SEQS gesteuert, das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) ausgegeben wird. Im Normalspielmodus ist das Sequenzspeicherauswahlsignal SEQS "0", wie oben beschrieben wurde. Daher wählen die Selektoren 81 bis 85 die Daten der Mustereinstellschaltung 6 aus und der Datenselektor 8 gibt dementsprechend die Daten der Musterselektionsschaltung 6 aus.
Die Daten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2, FILS und ROM/RAM, die von der Musterselektionsschaltung 6 geliefert werden, werden ferner einem Sequenzspeicher RAM 7 zugeführt. Bei diesem Vorgang ist jedoch ein Ladeimpulssignal LDP, das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugt wird, im "0"-Zustand und der Sequenzspeicher (RAM) 7 wird noch nicht in den Ladezustand versetzt. Dies bedeutet, daß aus der Musterselektionsschaltung 6 keine Daten in den Sequenzspeicher RAM 7 eingegeben werden. Beim Drücken des Synchronstartschalters 250 oder des Startschalters 249 am Schaltpult 24 (Figur 2) beginnt der Schlagzähler 41 im Schlagzählerteil zu arbeiten.
Zunächst wird die Wirkungsweise beschrieben, die sich ergibt, wenn der Synchronstartschalter 250 betätigt wird. Wenn der Synchronstartschalter 250 und der Startschalter 0 249 der Start/Stop-Steuerschaltung 5 in Figur 5 ausge-
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schaltet sind, sind sowohl das Synchronstartsignal· SST al·s auch das Startsignal· ST, die von den Schaltern 250 und gemeiert werden, "0". Ais Fol·ge hiervon ist das Ausgangssignal· einer NOR-Schaitung NR51, die diese beiden Signaie empfängt, "1" und das F^p-Fiop 51 befindet sich im Rücksetzzustand. Andererseits gibt eine NOR-Schaltung NR52 ein "1"-Signal· aus, das dem Ladeeingang L des Schiagzählers 41 im Schlagzählerteil· 4 zugeführt wird. Auf diese Weise werden sämtiiche Bits des Schlagzäh^ers 41 zwangsweise auf "1" gesetzt.
Wenn in diesem Zustand der Synchronstartschaiter 250 eingeschaitet wird und das Synchronstartsignal· SST auf "1" geht, wird das Ausgangs signal· der NOR-Schaltung 52 auf "0" gesetzt, woraufhin der Schlagzähler 41 beginnt, die von dem TempoosZi^ator 3 erzeugten Tempoimpuise TCL zu
Tempo zählen. Der TempooSZi^ator 3 bestimmt das/aes automatischen Spieis und besteht aus einem variabier Frequenz. Die Frequenz des Oszillators kann durch Verstel^ng des variabien Widerstandes 259 am Schal·tpu^ 24 (Figur 2) verändert werden.
Der SchiagZat^er 41 (Figur 5) zähit die von dem TempoosZi^ator 3 ausgegebenen Tempoimpuise TCL, so daß sich seine parallelen Ausgangssignaie TCO bis TC4 verändern, gibt beim Abfa^en des Signais TC2 einen Musiktaktimpuis Ci2 aus und er gibt beim AbfaUen des Signais TC4 einen Musiktaktimpuis Ci4 aus. Vor Eintreffen eines Anschiagsignais KTR vom Tastaturteil· 19 bl·eibt die UND-Schaitung A51 der Start/Stop-Schal·tung 5 gesperrt, obwohl· der Synchronstartschal·ter 250 im Einschaitzustand verbl·eibt, und das Fiip-Fiop 51 wird daher nicht gesetzt. Das von
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dem Tastaturteil 19 kommende Anschlagsignal KTR ist ein Signal, das synchron mit einem Tastendruck am Tastaturteil 19 auf "1" geht. Wenn das Flip-Flop 51 bei eingeschaltetem Synchronstartschalter 250 auf "1" geht, dann ist die UND-Bedingung der UND-Schaltung A52 in der Start/ Stop-Steuerschaltung 5 erfüllt und die UND-Schaltung A41 im Schlagzählerteil 4 wird durch das Ausgangssignal "1" der UND-Schaltung A52 geöffnet. Daher wird der von dem Schlagzähler 41 erzeugte Schlagimpuls Ci2 über eine ODER-Schaltung OR41, die UND-Schaltung 41 und eine ODER-Schaltung OR4 3 als Temposignal TEMP ausgegeben. Dieses Temposignal TEMP wird zur Steuerung des Leuchtens einer das Tempo anzeigenden Leuchtdiode 257 (Figur 2) in der noch zu erläuternden Leuchtschaltung 17 benutzt. Der Musiktaktimpuls Ci4, der von dem Schlagzähler 41 erzeugt wird, wird ebenfalls über die ODER-Schaltungen OR42 und OR43 als Temposignal TEMP ausgegeben. Dieses Signal TEMP, das sich mit dem dem Schlagimpuls Ci2 zugeordneten Temposignal TEMP überlappt, tritt jedoch nicht in selbständiger 0 Form auf.
Bei diesem Vorgang ist das Flip-Flop 51 in der Start/ Stop-Steuerschaltung 51 rückgesetzt worden und das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR51 ist daher "0". Aus diesem Grunde wird kein Rhythmuslaufsignal RUN ausgegeben, sondern ein Rhythmusstopsignal STOP, durch das das automatische Spiel beendet wird.
Der Grund, warum der Schlagzählerteil 4 betätigt wird, bevor nach dem Einschalten des Synchronstartschalters 250 das Anschlagsignal KTR auftritt, besteht darin, daß das Temposignal TEMP erzeugt werden soll, das für die
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Tempoanzeige benutzt wird.
Wenn an dem Tastaturteil 19 ein Tastendruck erfolgt ist und der Start/Stop-Steuerschaltung 5 ein Anschlagsignal KTR zugeführt wurde, schaltet die UND-Schaltung A51 in der Schaltung 5 durch, so daß auch das Flip-Flop 51 gesetzt wird und das Signal des Setzausgangs Q von Flip-Flop 51 über die ODER-Schaltung 0R51 als Rhythmuslaufsignal ausgegeben wird. Die Anstiegsflanke des Ausgangssignals der ODER-Schaltung 0R51 wird in einer Differenzierschaltung 52 differenziert. Das Ausgangssignal der Differenzierschaltung 52 bewirkt die Rücksetzung des Schlagzählers 41, dessen sämtliche Bits somit auf "0" gesetzt werden, und gleichzeitig die Rücksetzung des Tempooszillators 3 in den Anfangszustand. Andererseits wird das Ausgangssignal der Differenzierschaltung 52 auch den ODER-Schaltungen OR41 und OR42 zugeführt, so daß der Schlagimpuls Ci2 und der Musiktaktimpuls Ci4 synchron mit dem Start des Rhythmuslaufs ausgegeben werden. Hierdurch wird die Schwierigkeit vermieden, daß, wenn die Ausgangssignale TC2 und TC4 des Schlagzählers 41 "0" sind, weder der Schlagimpuls Ci2 noch der Musiktaktimpuls erzeugt würden.
Wenn das Flip-Flop 51 in der Start/Stop-Steuerschaltung 5 gesetzt ist, geht das Signal des Inversionsausgangs Q auf "0". Daher werden die UND-Schaltungen A52 und A41 gesperrt und der Musiktaktimpuls Ci4 wird über die ODER-Schaltungen OR42 und OR43 als Temposignal TEMP ausgegeben.
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Figur 6 zeigt ein Zeitdiagramm der verschiedenen Signale, die bei den oben beschriebenen Vorgängen benutzt werden. Wenn das Synchronstartsignal durch Einschalten des Synchronstartschalters 250 auf "1" geht, beginnt der Schlagzähler 41 seine Operation und die Bit-Ausgangssignale TCO bis TC4 variieren in der in Figur 6 angegebenen Form. Der Schlagimpuls Ci2 wird beim Abfall des Signals TC2 erzeugt und der Musiktaktimpuls Ci4 wird beim Abfall des Signals TC4 erzeugt. Ferner wird der Schlagimpuls Ci2 in den Tempoimpuls TEMP umgewandelt. Wenn an dem Tastaturteil 19 ein Tastendruck erfolgt und das Anschlagsignal KTR auf "1" geht, wird der Schlagzähler 41 rückgesetzt, woraufhin alle Bit-Ausgangssignale TCO bis TC4 auf "0" gesetzt werden und gleichzeitig das Rhythmuslaufsignal RUN auf "1" geht.
Bei diesem Vorgang werden der Schlagimpuls Ci2 und der Musiktaktimpuls Ci4 mit Hilfe des Ausgangssignals der Differenzierschaltung 52 erzeugt. Der Schlagzähler 41 beginnt seinen Zählvorgang von neuem und in diesem Fall tritt anstelle des Schlagimpulses Ci2 der Musiktaktimpuls Ci4 als 0 Temposignal TEMP auf.
Wenn der Startschalter 249 eingeschaltet wird, erzeugt er das Startsignal ST, das über die ODER-Schaltung OR51 als Rhythmuslaufsignal RUN ausgegeben wird. Wenn dieses Rhythmuslaufsignal RUN erzeugt wird, werden der Schlagzähler 41 und der Tempooszillator 3 durch das Ausgangssignal der Differenzierschaltung 52 in ihren Anfangszustand versetzt und der Schlagzähler 41 beginnt in diesem Anfangszustand mit dem Zählvorgang. Die nachfolgende Operation ist dieselbe wie in dem Fall, daß der Synchronstartschalter 250 0 eingeschaltet wurde.
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Ein Schalter 53 in der Start/Stop-Steuerschaltung 5 entspricht dem Einstellknopf für den Start/Stop-Fußschalter (FSS Start/Stop) 254 am Schaltpult 24 (Figur 2). Wenn der Schalter 53 eingeschaltet gehalten wirdr wird der Start oder Stop eines Rhythmus durch den Fußschalter FS gesteuert. Im einzelnen wird das Ausgangssignal des Schalters 53 dem Eingang T des Flip-Flops zugeführt und das Signal am Eingang T wird von dem Fußschalter FS gesteuert, wodurch das Flip-Flop 51 gesetzt oder rückgesetzt wird, um den Beginn und das Ende des Rhythmus zu steuern.
Wie Figur 7 zeigt, enthält der Musiktakt-Zählerteil·9 einen aus sechs Bits bestehenden Musiktaktzähler 91. Sämtliche Bits des Musiktaktzählers 91 werden von dem Ausgangssignal einer UND-Schaltung A93, die von dem Signal R+C geöffnet wird, wenn die Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) das Rhythmusstopsignal STOP liefert, auf "1" gesetzt.
Der Musiktaktimpuls Ci4 vom Schlagzähler 4 wird dem Zähleingang Ci des Musiktaktzählers 91 über eine von dem Signal R+C geöffnete UND-Schaltung A91, eine ODER-Schaltung OR91 und eine von dem invertierten Signal COTD geöffnete UND-Schaltung A92 zugeführt. Dieses Signal COTD wird von der noch zu erläuternden Einfüll-Steuerschaltung 12 (Figur 13) erzeugt und ist in diesem Fall "0". Dem Aufwärts/ Abwärts-Steueranschluß U/D des Musiktaktzählers·91 wird von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) ein Rückwärtsprozeß-Impulssignal BCP zugeführt, das in diesem Fall "0" ist, so daß der Musiktaktzähler 91 in den Aufwärtszählzustand versetzt wird.
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Der Musiktaktzähler 91 führt also entsprechend den ihm von dem Schlagzählerteil 4 zugeführten Musiktaktimpulsen Ci4 den Aufwärtszählvorgang durch und erzeugt parallele Ausgangssignale QO bis Q5.
Wenn beide Ausgangssignale QO und Q1 des Musiktaktzählers 91 "V.sind, was alle vier Musiktakte geschieht, ist die UND-Bedingung der UND-Schaltung A94 erfüllt, die daraufhin ein Signal 4n ausgibt. Wenn die Ausgangssignale QO, Q1 und Q3 "1" sind, was alle achte Musiktakte geschieht, ist die UND-Bedingung der UND-Schaltung A95 erfüllt und die UND-Schaltung A95 gibt ein Signal 8n aus. Diese Signale 4n und 8n werden bei dem noch zu erläuternden Variationsspielmodus benutzt.
Die übrigen Schaltungselemente aus Figur 7 werden an dieser Stelle nicht näher erläutert, weil sie keinen direkten Bezug zu dem Normalspielmodus haben.
Die von dem Schlagzählerteil 4 gelieferten Signale TCO bis TC4 und das von dem Musiktaktzählerteil 9 gelieferte Signal QO werden als dynamische Adressensignale dem Mu-0 sterspeicher ROM 13, dem Musterspeicher RAM 14 und der Schaltermatrix 15 für die Mustereinstellung zugeführt, um aus denjenigen Adressen, die durch die Musterwähldaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2 und FILS statisch angegeben werden, nacheinander die Spielmuster auszulesen. 5 Die Spielmuster (Baßmuster, Akkordmuster und Arpeggiomuster) für Begleittöne und die Spielmuster (Rhythmusmuster) für Rhythmustöne werden,mit zwei Musiktakten als einer Einheit, in den Adressen gespeichert, die von den Musterselektionsdaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2 und FILS bezeichnet
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werden, unter Verwendung der Signale TCO bis TC4 in dem Musterspeicher ROM 13 gespeichert.
Die Anordnung der Adressen in dem Musterspeicher RAM 14 ist ähnlich der Anordnung der Adressen in dem Musterspeieher ROM 13 und bestimmte Spielmuster sind in den Musterspeicher RAM 14 eingeschrieben worden. Das Einschreiben der Spielmuster in den Musterspeicher 14 erfolgt durch die Matrixschaltung 15 mit den Mustereinstellschaltern in einem Mustereinspeichermodus (der noch erläutert wird).
Ein aus dem Musterspeicher ROM 13 ausgelesenes Spielmuster und ein aus dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesenes Spielmuster werden dem Musterimpulsselektor 16 zugeführt, wo in Abhängigkeit von dem vom Datenselektor kommenden Signal ROM/RAM eines dieser Spielmuster ausgewählt wird.
Der Musterimpulsselektor 16, der in Figur 9 dargestellt ist, enthält Selektoren 161 und 162, von denen jeder eines der Ausgangssignale der Musterspeicher 13 und 14 selektiert. Im einzelnen selektiert der Selektor 161 die Spielmuster für die Begleittöne und der Selektor 162 die 0 Spielmuster für die Rhythmustöne.
Die aus dem Musterspeicher ROM 13 ausgelesenen Spielmuster werden in Spielmuster für Begleittöne und Spielmuster für Rhythmustöne klassifiziert und die so klassifizierten Spielmuster werden jeweils den Α-Eingängen der Selektoren 161 und 162 zugeführt. In gleicher Weise werden die aus dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesenen Spielmuster in Spielmuster für Begleittöne und Spielmuster für Rhythmustöne klassifiziert und die so klassifizierten Spielmuster
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werden den B-Eingängen der Selektoren 161 und 162 zugeführt.
Es sei angenommen, daß das Umschaltsignal ROM/RAM "1" ist. Dann selektieren die Selektoren 161 und 162 ein (aus dem Musterspeicher ROM 13 ausgelesenes) Signal, das ihren A-Eingängen zugeführt wird. Wenn das Signal ROM/RAM "0" ist, dann selektieren die Selektoren 161 und 162 ein (aus dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesenes) Signal, das ihren B-Eingängen zugeführt wird. Die Ausgangssignale der Selektoren 161 und 162 werden jeweils den Α-Eingängen der Selektoren 163 und 164 zugeführt.
Die Selektoren 163 und 164 selektieren die Ausgangssignale des Musterspeichers ROM 13 oder des Musterspeichers RAM 14 oder das Ausgangssignal der Schaltermatrix 15 entsprechend dem Ein/Aus-Zustand eines Wählschalters 165 für die Schaltermatrix. Die an der Schaltermatrix 15 für die Mustereinstellung eingestellten Spielmuster werden, nachdem sie in Spielmuster für Begleittöne und Spielmuster für Rhythmustöne klassifiziert worden sind, den B-Eingängen der Selektoren 163 und 164 zugeführt.
Im Normalspielmodus ist der Wählschalter 165 zum Einschalten der Schaltermatrix ausgeschaltet. Daher ist das Schaltermatrix-Selektionssignal SWS, das von dem Schalter 165 erzeugt wird, "0" und die Selektoren 163 und 164 entnehmen das Spielmuster für die Begleittöne und das Spielmuster für die Rhythmustöne jeweils dem Musterspeicher ROM 13 oder dem Musterspeicher RAM 14.
Die Selektoren 163 und 164 haben die Funktionen des Unterdrückens der Ausgangssignale durch Beendigung der Selek-
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tionsvorgänge. Im einzelnen unterdrückt der Selektor 163 das Ausgangssignal, wenn der Datenselektor 8 ein Prozeßunterbrechungssignal BRCS liefert, wenn ein Einfüll-Prozeßsignal FILS ansteht und ein Einfüll-Wählschalter 166 eingeschaltet ist. Der Selektor 164 unterdrückt das Ausgangssignal, wenn das Prozeßunterbrechungssignal BRCS ansteht.
Die Ausgangssignale der Selektoren 163 und 164 werden jeweils der Tonbildungsschaltung 20 und dem Rhythmustongenerator 21 zugeführt, woraufhin die Begleittöne (automatischen Baßtöne, automatischen Akkordtöne und automatischen Arpeggiotöne) und die Rhythmustöne gebildet werden.
Auf diese Weise werden die Baßtöne, Akkordtöne, Arpeggiotöne und Rhythmustöne automatisch repetierend in zwei Musiktakten als einer Einheit wiederholt, und zwar entsprechend dem Spielmuster, das an der Knopfgruppe 144 für die Rhythmuswahl und der Knopfgruppe 245 für die Musterwahl eingestellt worden ist.
Im folgenden wird nun die Anzeigefunktion unter Bezugnahme 0 auf Figur 10 erläutert.
Die Musterselektionsdaten RO bis R3, RVO bis RV1 und FO bis F2, die von dem Datenselektor 8 ausgegeben werden, werden Dekodierern 171, 172 und 173 in der Leuchtschaltung (Figur 10) zugeführt. Der Dekodierer 171 dekodiert die Daten RO bis R3 in 16 verschiedene Rhythmen darstellende Signale; der Dekodierer 172 dekodiert die Daten RVO bis RV1 in vier Signale, die spezielle Muster darstellen, und
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der Dekodierer 173 dekodiert die Daten FO bis F2 in sechs Signale, die verschiedene Einfüllmuster oder Wirbelmuster darstellen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Operationen der Dekodierer 172 und 173 von dem vom Datenselektor 8 gelieferten Einfüll-Prozeßsignal FILS gesteuert werden. Im einzelnen wird der Dekodierer 172 eingeschaltet, wenn das Signal FILS "0" ist. In diesem Fall ist der Kodierer 173 ausgeschaltet. Andererseits ist der Kodierer 172 ausgeschaltet, wenn das Signal FILS "1" ist, und in diesem Fall ist der Dekodierer 173 eingeschaltet.
Im Normalspielmodus ist das Signal FILS "0". Daher wird der Dekodierer 172 eingeschaltet und der Dekodierer 173 ausgeschaltet gehalten. Ausgangssignale werden daher nur von den Dekodierern 171 und 172 erzeugt und über eine Treiberschaltung 175 den Leuchtdioden 244a bis 244p und den Leuchtdioden 245a bis 245d zugeführt, so daß eine Leuchtdiode, die einem gedrückten Rhythmuswähknopf entspricht, und eine Leuchtdiode, die einem gedrückten Musterwählknopf entspricht, leuchten.
0 Das von dem Schlagzählerteil 4 gelieferte Temposignal TEMP wird über die Treiberschaltung 17 der Leuchtanzeige (Figur 10) der Leuchtdiode 25 7 für die Tempoanzeige zugeführt. Wie schon erläutert wurde, ist das Temposignal TEMP gleichstrommäßig "0", wenn sowohl der Synchronstartschalter 250 als auch der Startschalter 249 ausgeschaltet ist. Selbst wenn der Synchronstartschalter 250 ausgeschaltet ist, erscheint der Schlagimpuls Ci2, bevor ein Rhythmus läuft,und der Musiktaktimpuls Ci4 erscheint, wenn der Rhythmus läuft. Der Leuchtvorgang der Leuchtdiode 257 0 für die Tempoanzeige gehorscht folgenden Bedingungen:
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(1) Wenn sowohl der Synchronstartschalter 250 als auch der Startschalter 249 ausgeschaltet sind-Licht aus.
(2) Bei eingeschaltetem Schalter 250, jedoch bevor
ein Rhythmus läuft - Aufleuchten bei jedem Schlag.
(3) Während des Laufs eines Rhythmus - Aufleuchten bei jedem Musiktakt.
Die von dem Tempooszillator 3 ausgegebenen Tempoimpulse TCL und das aus parallelen Bits bestehende Ausgangsignal TCO bis TC4 des Schlagzählers 41 werden der Anzeigeschaltung 18 für Tempo, Musiktakt und Schlag (Figur 11) zugeführt. Das aus parallelen Bits bestehende Ausgangssignal QO bis Q4 des Musiktaktzählers 91 wird dem Addierer 10 zugeführt, wo dem Signal eine 1 hinzuaddiert wird, so daß das Signal QO1 bis Q4' entsteht, das der Anzeigeschaltung 18 zugeführt wird. Der Grund, warum jedem der parallel anstehenden Ausgangssignale QO bis Q4 im Addierer 10 eine 1 hinzuaddiert wird, besteht darin, daß andernfalls der Zählwert des Musiktaktzählers 91 nicht der Taktzahl entspricht. Wie schon erläutert wurde, beginnt der Musiktaktzähler 91 den Musiktaktimpuls Ci4, wenn dessen sämtliche Bits "1" sind. Der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 ist daher um 1 niedriger als die tatsächliche Musiktaktzahl. Dies bedeutet, daß der Zählwert des Musiktaktzählers 91 um 1 erhöht werden muß, damit er mit der tatsächlichen Musiktaktzahl übereinstimmt. Beispielsweise ist im ersten Takt der Zählerstand des Zählers 0 (in Dezimalschreibeweise). Durch Zufügen einer 1 zu diesem Zählerstand erhält man den Wert, der den ersten Takt kennzeichnet.
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In der Anzeigeschaltung 18 für Tempo, Takt und Schlag werden das Tempo, die Taktzahl und eine Schlagzahl an der Anzeigeeinheit 256 (Figur 2) angezeigt, und zwar in Abhängigkeit von dem Tempoimpuls TCL, dem Signal TCO bis TC4 und dem Signal QO1 bis Q4'.
Im folgenden wird nun die numerische Tempoanzeige erläutert. Bevor ein Rhythmus läuft oder wenn ein Schalter für die Einstellung der Tempoanzeige (entsprechend dem Stellknopf 258 zur Einstellung der Tempoanzeige in Figur 2) eingeschaltet ist, wird das Tempo als drei-stellige Zahl an der Anzeigeeinheit 256 angezeigt. In Figur 11 hat der Taktoszillator 181 eine höhere Schwingungsfrequenz als der Tempooszillator 3 (Figur 1) und erzeugt Taktimpulse mit bestimmter Frequenz. Die von dem Taktoszillator 181 erzeugten Taktimpulse werden in einem Zähler 182 gezählt. Die Signale der parallelen Ausgänge des Zählers 182 werden einer Halteschaltung 183 zugeführt, deren Steueranschluß L von dem Tempoimpuls TCL gesteuert wird. Der Tempoimpuls TCL wird außerdem dem Rücksetzan-Schluß R des Zählers 182 zugeführt. Immer dann, wenn der Tempoimpuls TCL kommt, wird der Zähler 182 rückgesetzt und beginnt seinen Zählvorgang von neuem. Der Inhalt des Zählers 182 zur Zeit des Tempoimpulses TCL wird immer dann, wenn der Tempoimpuls TCL erzeugt wird, zur Halteschaltung 183 übertragen.
Der auf diese Weise in die Halteschaltung 183 übertragene numerische Wert ist dem Tempo umgekehrt proportional. Das
Ausgangssignal der Halteschaltung 183 wird als Adressenreziproken) signal einem invers-proportionalen/Binär/Dezimal-ümwandlungsspeicher 184 zugeführt. Dieser Speicher 184 ist ein
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Festwertspeicher ROM, in dem zu einer Binärzahl jeweils der reziproke Wert in Dezimalschreibweise gespeichert ist, wobei die Binärzahl als Adresse fungiert. Der Speicher wandelt also eine ihm zugeführte Binärzahl in eine umgekehrt proportionale Dezimalzahl um.
Auf diese Weise gibt der Speicher 184 in Dezimalschreibweise eine dem Tempo entsprechende Zahl aus. Dieser Wert wird einer Multiplexschaltung 185 zugeführt, wo er im Zeitteilungs- oder Multiplexbetrieb mit Hilfe der von einem Multiplexsignalgenerator 193 kommenden Multiplexsignale T1, T2 und T3 für jede Dezimalstelle verarbeitet wird, um anschließend dem B-Eingang eines Selektor 190 zugeführt zu werden.
Im Normalspielmodus ist das Aufzeichnungs- oder Prüf-Prozeßsignal R+C des Modussteuersignalgenerators 2 (Figur 3) "0". Wenn daher das Ausgangssignal einer UND-Schaltung A181 "0" wird, d.h. wenn das Rhythmuslaufsignal RUN "0" ist oder der Stellschalter 186 für die Tempoanzeige eingeschaltet ist, wird das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 0R181 auf "0" gesetzt, woraufhin der Selektor 190 das seinem B-Eingang zugeführte Signal selektiert.
Das von dem Selektor 190 selektierte Multiplex-Dezimalsignal wird über eine Treiberstufe 191 der Anzeigeeinheit 156 zugeführt. Wenn die höchstwertige Stelle (die Hunderterstelle) eines anzuzeigenden Wertes "0" ist, wird das der Treiberstufe 191 für Ziffernleuchtdioden zugeführte Signal T1 dazu benutzt, die Anzeige des Wertes zu unterdrücken. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung A182, die das Signal T3 und das Signal R+C empfängt, wird dazu be-
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nutzt, die Anzeige der niedrigstwertigen Ziffer (die im Programmodus oder im Prüfmodus die Schlagzahl angibt) im Programmodus oder im Prüfmodus zu unterdrücken.
Die Anzeigeeinheit 256 ist eine drei-stellige Leuchtdioden-Ziffernanzeige, bei der ein zugeführtes Signal mit Hilfe der Signale T1, T2 und T3 den einzelnen Ziffernleuchten zugeordnet wird, die jeweils für die Stellen einer anzuzeigenden Zahl vorgesehen sind, wodurch der Tempowert angezeigt wird. Ein Beispiel der digitalen Anzeige der Anzeigeeinheit 256 ist in Teil (a) von Figur 12 dargestellt, wobei die Zahl "125" bedeutetM.My= 125.
Der Spieler kann die Schwingfrequenz des Tempooszillators 3 (Figur 1) durch Betätigung des variablen Widerstandes 25 9 (Figur 2) verändern und dabei das Tempo an der Anzeigeeinheit 256 ablesen, bevor ein Rhythmus läuft. Der Spieler kann daher das Tempo auf den günstigsten Wert einstellen. Wenn ein Rhythmus läuft, wird das Tempo digital angezeigt, indem der Stellknopf 258 für die Tempoanzeige betätigt wird. Hierdurch hat der Spieler die Möglichkeit, 0 sich das Tempo bestätigen zu lassen.
Nachfolgend wird die Anzeige einer Musiktaktzahl und einer Schlagzahl erläutert.
Während ein Rhythmus läuft, wird an der Anzeigeeinheit 2 58 unter Verwendung der ersten und zweiten höchstwertigen Stellen eine Taktzahl und unter Verwendung der niedrigstwertigen Stelle eine Schlagzahl angezeigt. Das von dem Schlagzählerteil 4 ausgegebene Signal TCO bis TC4 und das Signal QO' bis Q4' werden den Binär/Dezimal-
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Wandlern 187 und 188 zugeführt, wo sie in Dezimalzahlen darstellende Signale umgewandelt werden, die einer Multiplexschaltung 189 zugeführt werden. Die Multiplexsignale T1 bis T3 werden von dem Multiplexsignalgenerator 193 der Multiplexschaltung 198 zugeführt, so daß das Ausgangssignal der Schaltung 187 dem Signal T3 in Synchronisation zugeordnet wird und die Signale der ersten Stelle und der zehnten Stelle des Ausgangs der Schaltung 188 werden jeweils den Signalen T2 und T3 in Synchronisation zugeordnet, wodurch die Ausgangssignale der Binär/Dezimal-Wandler 187 und 188 im Multiplex- oder Zeitteilungsbetrieb verarbeitet werden. Die so entstandenen Multiplexsignale werden von der Multiplexschaltung 189 dem A-Eingang des Selektors 190 zugeführt.
Wie oben schon erläutert wurde, ist beim Normalspielmodus das Aufzeichnungs- oder Prüfprozeßsignal R+C "0". Wenn daher das Rhythmuslaufsignal RUN "1" ist, ist der Stellschalter 186 für die Tempoanzeige im Aus-Zustand und das Aus-.. gangssignal der UND-Schaltung A181 ist "1" und das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR181 geht auf "1". Als Folge hiervon läßt der Selektor 190 das seinem A-Eingang zugeführte Signal durch.
Das von dem Selektor 190 durchgelassene Signal wird über die Treiberschaltung 191 der Ziffernanzeigeeinheit 256 zugeführt und die Ziffernanzeigedioden werden mit Hilfe der Signale T1 bis T3 gesteuert. Auf diese Weise gibt in der Ziffernanzeigeeinheit 156 die niedrigstwertige Ziffer die Schlagzahl an und die übrigen Ziffern geben die Taktzahl an. Wenn das 'Ausgangssignal der UND-Schaltung A181 "1" ist, dann wird der Treiber für die Leuchtdiode des
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Dezimalpunktes angesteuert, woraufhin die Leuchtdiode des Dezimalpunktes 256a (Figur 2),der zwischen der niedrigstwertigen Ziffer und der nächstfolgenden Ziffer an der Anzeigeeinheit 256 vorgesehen ist, angesteuert wird. Der Dezimalpunkt ist in dieser Anzeigeeinheit nicht gleich dem Dezimalpunkt bzw. dem Komma bei Dezimalschreibweise. Dies bedeutet, daß der Punkt lediglich dazu dient, die Taktzahl und die Schlagzahl voneinander zu unterscheiden. Ein Beispiel der von der Anzeigeeinheit 256 bewirkten Anzeige ist in Teil (b) von Figur 12 dargestellt, wobei die Zahl 13 die Taktzahl und die Ziffer 2 die Schlagzahl darstellt.
Variations-Spielmodus
Im Variations-Spielmodus wird ein im Normalspielmodus laufendes Spielmuster in jedem vierten Takt oder in jedem / auf ein Variationsmuster umgeschaltet, so daß das automatische Spiel modifiziert wird. Die Knopfbetätigung beim Variationsspielmodus ist dieselbe wie beim Normalspielmodus, mit Ausnahme der Tatsache, daß anstelle des Knopfes NOR in der Knopfgruppe 241 (Figur 2) der Knopf Var8 oder Var4 gedrückt wird. Im einzelnen gilt folgendes:
(1) Der Knopf Var4 oder Var8 ist gedrückt. Einer der Rhythmuseinstellknöpfe 244 und einer der Musterwählknöpfe 245 sind gedrückt. Der ROM/ RAM-Umschalter 251 ist auf ROM oder auf RAM eingestellt.
(2) Der Synchronstartschalter 250 oder der Startschalter 149 sind eingeschaltet.
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Wenn der Knopf Var4 der Knopfgruppe 241 gedrückt wird, dann stellen sich die anderen Knöpfe automatisch zurück und nur der dem Knopf Var4 entsprechende Schalter 19 wird in der Moduseinstellschaltung 1 (Figur 1) eingeschaltet. Wenn der Schalter 19 eingeschaltet ist, liefert die Moduseinstellschaltung 1 ein Signal Var4, das der UND-Schaltung A23 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 zugeführt wird. Dem anderen Eingang der UND-Schaltung A23 werden das von dem Taktzählerteil 9 (Figur 7) erzeugte und jeweils für einen von vier Takten auf 1 gehende Signal 4n, das von der Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) gelieferte Rhythmuslaufsignal RUN und ein Signal SEQ zugeführt, das durch Invertieren des Ausgangssignal SEQ einer ODER-Schaltung OR1 entstanden ist, welche die Ausgangssignale SEQ1 bis SEQ3 der Schalter 21 bis 23 der Moduseinstellschaltung 1 empfängt. Der logische Ausdruck für die UND-Schaltung 23 ist also folgender:
4n-RUN-SEQ»Var4.
Die UND-Bedingung der UND-Schaltung A23 ist für einen Musiktakt erfüllt, wenn das Signal 4n auf "1" geht, d.h. in
Takt
jedem vierten / * Die UND-Schaltung A23 gibt dann ein 1T-Signal aus. Dieses "1"-Signal wird als Variationsprozeßsignal VRS über eine ODER-Schaltung OR21 ausgegeben.
Das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 erzeugte Variationsprozeßsignal VRS wird den ODER-Schaltungen OR61 und OR62 der Musterselektionsschaltung 6 (Figur 4) zugeführt. Solange das Variationsprozeßsignal VRS "1" ist, wird das Ausgangssignal (die Musterangabedaten RVO, RV1) des Kodierers 66 zwangsweise in "1 1" umgesetzt. Wie in Tabelle 2 angegeben ist, entspricht der Fall, daß die Da-
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ten RVO, RV1 in "1 1" umgewandelt werden, dem Fall, daß das Variationsmuster Var bezeichnet ist. Mit anderen Worten: wenn der Knopf Var4 am Schaltpult 2 4 gedrückt ist, ändern sich die Musterangabedaten RVO, RV1 in jedem vierten Takt in gleicher Weise wie in dem Fall, daß das Variationsmuster Var eingestellt ist.
Wenn also eines der Normalmuster PT1 bis PT3 eingestellt worden ist, ändert sich das Muster automatisch in jedem / Takt in das Variationsmuster Var. Dies bedeutet, daß die Musterangabedaten RVO, RV1 in einem von vier Takten vermischt und von der Musterselektionsschaltung 6 ausgegeben werden.
Wenn der Knopf Var8 an dem Schaltpult 2 4 (Figur 2) gedrückt ist, wird der Schalter 20 in der Moduseinstellschaltung 1 (Figur 3) eingeschaltet, um das Signal Var8 zu erzeugen, das anschließend der UND-Schaltung A22 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) zugeführt wird. Die Signale 8n, RUN und SEQ werden dem anderen Eingang der UND-Schaltung A22 zugeführt und die logi-0 sehe Bedingung lautet:
8n · RUN · SEQ · Var8.
Das Signal 8n wird durch den Taktzählerteil 9 erzeugt und geht in einem von vier Takten auf "1", wie oben beschrieben wurde.
Die UND-Bedingung der UND-Schaltung A22 ist für einen Takt erfüllt, wenn das Signal 8n auf "1" geht, d.h. alle vier Takte,und die UND-Schaltung A22 liefert dann ein "1"-Signal. Dieses wird als Variationsprozeßsignal VRS
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durch eine ODER-Schaltung 21 ausgegeben, wodurch die Verarbeitung in ähnlicher Weise ausgeführt wird, wie in dem Fall, daß der Knopf Var4 gedrückt ist.
Wenn der Knopf Var8 am Schaltpult gedrückt ist, werden die Musterangabedaten RVO, RV1, daß das Variationsmuster alle acht Takte für einen Takt automatisch gemischt wird, von der Musterselektionsschaltung 6 ausgegeben.
Die Musterangabedaten RVO, RV1, die von der Musterselektionsschaltung 6 ausgegeben werden, werden als Adressensignal über den Mustereinstelldatenselektor den Musterspeichern 13 und 14 zugeführt. Die nachfolgenden Operationen sind vollständig gleich denjenigen beim Normalspielmodus .
Beim Variationsspielmodus ändert sich der Wert der Musterangabedaten RVO, RV1, selbst wenn die den Normalmustern PT1 bis PT3 entsprechenden Knöpfe gedrückt sind, jeden vierten oder achten Takt auf."1 1", was das Variationsmuster angibt. Daher wird für jeweils einen Takt, in dem die Musterangabedaten RVO, RV1 auf "1 1" gehen, in der Leuchtschaltung die Leuchtdiode 245d in der Nähe des Knopfes für das Variationsmuster anstelle der Leuchtdioden in der Nähe der gedrückten Tasten eingeschaltet.
Prograitunodus
Der Programmodus ist ein Operationsmodus zur Programmierung des Musterfortlaufs. In diesem Modus wird der Musterfortlauf zur Vorbereitung für ein (noch zu erläuterndes) Programmspiel in den Sequenzspeicher RAM 7 eingeschrieben.
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Im Programmodus wird die Programmierung beispielsweise in maximal 32 Stufen (entsprechend 32 Musiktakten) ausgeführt. Die Knopfbetätigung im Programmodus ist folgende:
(1) Der Knopf REC wird gedrückt. Einer der Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 wird selektiv gedrückt.
(2) 1) Bei "der Programmierung eines Hauptmusters
wird einer der Rhythmuswählknöpfe 2 44 gedrückt und einer der Musterwählknöpfe 245 wird gedrückt. Anschließend wird der Knopf LOAD gedrückt.
2) Bei der Programmierung eines Einfüll- oder Wirbelmusters wird einer der Einfüll- oder Wirbelmusterwählknöpfe 246 gedrückt und anschließend der Knopf LOAD bei eingedrücktem Einfüllwählknopf 247 gedrückt.
3) Bei der Programmierung eines Unterbrechungsmusters wird der Knopf LOAD bei gedrücktem Knopf BREAK gedrückt.
Die oben beschriebenen drei Knopfoperationen 0 werden je nach Wahl ausgeführt.
(3) Am Ende der Programmierung wird der Knopf END gedrückt.
Bei dem oben beschriebenen Vorgang sollte der Wechselschalter 251 ROM/RAM auf die ROM-Stellung oder auf die RAM-Stellung eingestellt werden. Die Programmierung kann jedoch auch durchgeführt werden, indem die Operation des Wechselschalters 251 ROM/RAM als eine der Programmbedingungen eingeschlossen wird. In diesem Fall wird die Operation des
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Wechselschalters 251 ROM/RAM für jeden Ladevorgang hinzugenoirunen.
Wenn am Schaltpult 2 4 der Knopf REC gedrückt wird, wird der entsprechende Schalter 18 in der Moduswählschaltung 1 (Figur 1) eingeschaltet und die Moduswählschaltung 1 liefert das Signal REC. Dieses Signal REC wird als Aufzeichnungsprozeßsignal REC über die UND-Schaltung A26 der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 ausgegeben (Figur 3) .
Das Aufzeichnungsprozeßsignal REC wird in der Leuchtschaltung 17 (Figur 10) einer UND-Schaltung A171 zugeführt. Das invertierte Ausgangssignal Q eines Niederfrequenzoszillators 174 wird dem anderen Eingang der UND-Schaltung A171 zugeführt. In diesem Fall ist das Signal Q "1". Daher wird die UND-Schaltung A171 geöffnet. Das "1"-Signal wird auf diese Weise über eine Treiberschaltung 175 der Leuchtdiode 242a zugeführt, woraufhin diese leuchtet.
Ein Signal REC* entsteht, indem die Anstiegsflanke des Signals REC in einer Differenzierschaltung 30 in der Moduseinstellschaltung 1 (Figur 3) differenziert wird. Das Signal REC* wird über eine UND-Schaltung A31 und eine ODER-Schaltung OR22 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 als Rücksetzimpuls ausgegeben. Das Signal REP wird über eine ODER-Schaltung 93 des Musiktaktzählers 9 (Figur 7) dem Rücksetzeingang R des Musiktaktzählers 91 zugeführt, woraufhin alle Bits des Musiktaktzählers 91 auf "0" gesetzt werden. Die Stellen QO bis Q4 des Ausgangssignals QO bis Q5 des Musiktaktzählers 91 werden als Adressensignale für den Sequenzspeicher RAM 7
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(Figur 4) benutzt. Die nullte Adresse des Sequenzspeichers RAM 7 wird von diesen Signalen als erste bezeichnet.
Wenn einer der Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 am Schaltpult 24 (Figur 2) gedrückt wird, wird der entsprechende Schalter 21 bis 23 im Schalterteil 1 (Figur 3) eingeschaltet und das entsprechende Signal SEQ1 bis SEQ3 geht auf "1". Dieses Seignal (SEQ1 bis SEQ3) wird dem Sequenzspeicher RAM 7 (Figur 4) zur Bezeichnung einer Adresse in einer für die Programmierung zu verwendenden Speicherregion zugeführt. Das Signal wird ferner dem Steueranschluß E der entsprechenden Halteschaltung 111 bis 113 der Ende-Steuerschaltung 11 (Figur 7) zugeführt und nur die entsprechende Halteschaltung wird aktiviert.
Daraufhin wird das Programm (Einschreiben der Musterselektionsdaten in den Sequenzspeicher RAT-I 7) ausgeführt. In den folgenden Fällen verlaufen die Operationen jedoch etwas unterschiedlich:
(1) In dem Fall, daß das Hauptmuster programmiert wird.
0 (2) In dem Fall, daß das Einfüll- oder Wirbelmuster programmiert wird.
(3) In dem Fall, daß das Unterbrechungsmuster programmiert wird.
Wenn das Hauptmuster programmiert wird, werden beim Drücken des Rhythmuswählknopfes 244 und eines Musterwählnopfes die Rhythmusselektionsdaten RO bis R3 und die Musterwähldaten RVO, RV1 von dem Musterwählschalterteil 6 (Figur 4) erzeugt und dem Sequenzspeicher RAM 7 zugeführt.
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Die von dem Musterwählschalterteil 6 gelieferten Daten RO bis R3 und RVO, RV1 werden ferner dem Musterwähldatenselektor 8 zugeführt. Im Programmodus ist das Rhythmuslaufsignal RUN "0", so daß das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS, das von der Modussteuersignalbildungsschutzschaltung 2 ausgegeben wird, "0" ist. Der Musterwähldatenselektor (Figur 4) selektiert daher die Signale der Α-Eingänge, die von dem Musterwählschalterteil 6 ausgegeben werden. Die dem Selektor 8 zugeführten Daten RO bis R3 und RVO, RV1 werden selektiert, um der Leuchtschaltung 17 zugeführt zu werden. Als Folge hiervon werden eine der Leuchtdioden 244a bis 244p, die dem gedrückten Rhythmuswählknopf entspricht, und eine der Leuchtdioden 245a bis 245d, die dem gedrückten Musterwählknopf entspricht, eingeschaltet.
Nach dem Drücken des Knopfes LOAD wird daraufhin der Schalter 14 im Moduswählschalterteil 1 eingeschaltet. Die Anstiegsflanke des Ausgangssignals des Schalters 14 wird in der Differenzierschaltung 27 differenziert und das Differenziersignal als Signal LOA* der UND-Schaltung A28 zugeführt. Die Signale SEQ und REC v/erden dem anderen Eingang der UND-Schaltung A28 zugeführt, so daß deren logischer Ausdruck folgendermaßen lautet:
SEQ · REC · LOA*.
Wenn das Signal LOA* ansteht, d.h. der Knopf LOAD gedrückt ist, ist die UND-Bedingung der UND-Schaltung A28 erfüllt und die UND-Schaltung A28 gibt einen Ladeimpuls LDP aus. Dieser wird über einen Inverter dem Lese/Schreib-Steueranschluß R/W des Sequenzspeichers RAM 7 zugeführt, um diesen in den Schreibzustand zu versetzen. Die Rhythmus-
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wähldaten RO bis R3 und die von dem Musterwählschalterteil 6 gelieferten Musterwähldaten RVO, RV1 werden in die nullte Adresse der von dem Signal (SEQ1 bis SEQ3) angegebenen Speicherregion des Sequenzspeichers RAM 7 eingeschrieben.
Das Ausgangssignal· LOA* der Differenzierschaltung 27 (Figur 3) wird einer UND-Schaltung A35 zugeführt. Die Signale SEQ und R+C werden dem anderen Eingang der UND-Schaltung A35 zugeführt, so daß deren logischer Ausdruck folgendermaßen lautet:
SEQ · (R+C) · LOA*.
In diesem Fall wird daher die UND-Schaitung A35 durchgeschaltet, d.h. sie gibt ein Ausgangssignal· "1" aus, das über eine ODER-Schaitung OR23, ein um zwei Bit-Zeiten verzögerndes Verzogerungs-Fiip-Fiop DF21 und eine ODER-Schal·- tung OR2 4 al·s Treiberimpuls CDP für den Musiktaktzähler benutzt wird.
Dieses Treibersignal CDP für den Musiktaktzähler wird einem Eingang einer UND-Schaitung A97 des Musiktaktzähierteiies 9 (Figur 7) zugeführt. Das von der Modussteuersignaibiidungsscha^ung 2 ge^eferte Aufzeichnungsprozeßsignal· RES und das höchstwertige Bit am Ausgang des Musiktaktzählers 91 werden der UND-Schaltung A96 zugeführt. Das Ausgangssignal der UND-Schaitung A96 wird über einen Inverter dem zweiten Eingang der UND-Schaltung A97 zugeführt und das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) gelieferte Aufzeichnungs- oder Prüfprpzeßsignal· R+C wird dem verbieibenden Eingang der UND-Schaltung A9 7 zugeführt. In diesem Fall schaltet die UND-Schal-
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tung A97 durch. Das Treibersignal CDP wird daher über die UND-Schaltung A9 7, eine ODER-Schaltung 91 und eine UND-Schaltung A92 dem Zähleingang Ci des Musiktaktzählers 91 zugeführt, um dessen Zählerstand zu erhöhen. Auf diese Weise wird die nächste Adresse im Sequenzspeicher RAM 7 (Figur 4) aufgerufen, d.h. der Sequenzspeicher RAM 7 wird zur Einschreibung in die nächste Stufe vorbereitet.
Bei der Programmierung des Einfüll- oder Wirbelmusters wird zuerst einer der Wirbelmuster-Wählknöpfe 246 gedrückt. Als Folge hiervon werden die Wirbelmuster-Wähldaten FO bis F2 von dem Musterwählschalterteil 6 ausgegeben und dem Sequenzspeicher RAM 7 zugeführt.
Die Daten FO bis F2 werden über den Musterwähldatenselek-
tor 8 der Leuchtschaltung 17 zugeführt, so daß diejenige
der Leuchtdioden 246a bis 246f eingeschaltet wird, die
dem gedrückten Knopf entspricht.
Daraufhin wird der Einfüll-Wählknopf 247 gedrückt und in der Einfüll-Steuerschaltung 12 (Figur 13) wird ein Einfüllwählschalter 121 eingeschaltet, so daß über die ODER-Schaltungen OR121 und OR122 ein "!"-Signal einem Verzögerungs-Flip-Flop DF121 zugeführt wird. Das Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF121 wird einer UND-Schaltung A125 zugeführt. Wenn das Aufzeichnungsprozeßsignal RES der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 dem anderen Eingang der UND-Schaltung A125 zugeführt wird, schaltet diese durch. Daher wird das der UND-Schaltung A125 zugeführte Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF121 unverändert durch die UND-Schaltung A125 durchgelassen und anschließend als Einfüll-Wirbelmodus-Kennsignal FiS über
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eine ODER-Schaltung OR124, ein Verzögerungs-Flip-Flop DF122 und eine ODER-Schaltung OR12 6 ausgegeben.
Das Signal FiS der Einfüll-Steuerschaltung 12 wird einem Eingang einer UND-Schaltung A2 4 der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 2) zugeführt und ein Signal CHE, das die Tatsache angibt, daß der Modus ein anderer als der Prüfmodus ist, wird dem anderen Eingang der UND-Schaltung A24 zugeführt. Daher wird die UND-Schaltung A24 durchgeschaltet und gibt das Einfüll-Prozeßsignal FILS aus, das über den Musterwählschalterteil 6 dem Sequenzspeicher RAM zugeführt wird.
Wenn in diesem Zustand der Knopf LOAD gedrückt wird, wird von der Modussteuersignalbildungsschaltung 20 in der beschriebenen Weise der Ladeimpuls LDP ausgegeben. Das Ladeimpulssignal LDP versetzt den Sequenzspeicher RAM 7 in den Schreibzustand. Auf diese Weise werden die Einfülloder Wirbelmusterkenndaten FO bis F2 und das Einfüllprozeßsignal FILS in den Sequenzspeicher IiAM 7 eingeschrieben.
Nach dem Einschreiben in den Sequenzspeicher RAT-I 7 auf das 0 Drücken des Knopfes ROAD hin wird das Treiberimpulssignal CDP für den Musiktaktzähler von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) in dem beschriebenen Sinne ausgegeben, wodurch der Zählwert des Musiktaktzählers 91 (Figur 7) um 1 erhöht wxrd.
Bei Programmierung des Unterbrechungsmusters wird zuerst der Knopf BREAK gedrückt und ein Schalter 15 im Moduswählschalterteil 1 (Figur 3) eingeschaltet. Daraufhin wird einer UND-Schaltung A25 in der Modussteuersignalbildungsschal-
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tung 2 (Figur 3) ein Signal BRE zugeführt. Den anderen Eingängen der UND-Schaltung A25 werden die Signale SEQ und REC zugeführt, so daß der logische Ausdruck lautet:
SEQ · REC · BRE.
In dem beschriebenen Fall ist die Bedingung der UND-Schaltung A25 erfüllt und ein Unterbrechungsprozeßsignal· BRCS wird von der UND-Schaltung A25 ausgegeben.
Das Signal BRCS wird über den Musterwählschalter 6 (Figur 4) dem Sequenzspeicher RAM 7 zugeführt.
Wenn in diesem Zustand der Knopf LOAD gedrückt wird, dann wird von der ModusSteuersignalbildungsschaltung 2 auf die beschriebene Weise das Ladeimpulssignal LDP ausgegeben und der Sequenzspeicher RAM 7 in den Schreibzustand versetzt. Das Unterbrechungsprozeßsignal BRCS wird daher in den Sequenzspeicher RAM 7 eingeschrieben.
Auch in diesem Fall wird von der Schaltung 2 das Treiberimpulssignal· CDP für den Musiktaktzähler ausgegeben, nachdem das Signal· in den Sequenzspeicher RAM 7 eingeschrieben worden ist, wodurch der Inhait des Musiktaktzähiers 91 um 1 erhöht wird.
Bei der automatischen Spiel·- oder Begl·eiteinrichtung hat das Unterbrechungsmuster die erste Priorität. Dies bedeutet, daß, wenn das Unterbrechungsprozeßsignal· BRCS von dem Musterwähl·datensel·ektor 8 ausgegeben wird, ein von dem Musterimpul·ssel·ektor 16 ausgegebenes Spielmuster von dem Signal BRCS unterdrückt wird. Auch wenn beim Ein-
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schreiben des Unterbrechungsprozeßsignals BRCS in den Sequenzspeicher RAi4 7 gleichzeitig die Rhythmuswähldaten RO bis R3 und die Musterkenndaten RVO, RV1 oder die Einfülloder Wirbelmusterkenndaten FO bis F2 oder das Einfüll-Prozeßsignal FILS in den Speicher eingeschrieben werden, entsteht daher kein Problem. Anders ausgedrückt: das Unterbrechungsmuster kann auch dann programmiert werden, wenn die betreffenden Knöpfe in der Rhythmuswählknopfgruppe 2 44, der Wählknopfgruppe 24 5 für die Musterangabe und der Wählknopfgruppe 246 für die Angabe des Einfülloder Wirbelmusters gedrückt gehalten werden.
Ferner sind der Musterspeicher ROM 13 und der Musterspeicher RAM 14 so ausgebildet, daß das Einfüllmuster und das Wirbelmuster aus ihnen nicht ohne das Einfüllprozeßsignal FILS ausgelesen werden. Bei der Programmierung des Hauptmusters entstehen daher auch dann keine Schwierigkeiten, wenn der betreffende Knopf der Wählknopfgruppe 246 für das Einfüllmuster oder das Wirbelmuster gedrückt gehalten wird.
0 Die Programmierung wird weitergeführt, indem bestimmte der oben beschriebenen Vorgänge wiederholt werden. In diesem Fall wird der Programmschritt (Musiktaktzahl) entsprechend dem vom Musiktaktzähler 91 (Figur 7) gelieferten Signal QO bis Q4 an der Anzeigeeinheit 256 angezeigt.
Nachdem dem von dem Musiktaktzähler 91 ausgegebenen Signal QO bis Q4 eine 1 hinzuaddiert worden ist, wird das Signal QO bis Q4 dem Binär/Dezimalwandler 188 in der Tempo/Takt/ Schlag-Anzeigeschaltung 18 (Figur 11) zugeführt, wo es in eine Dezimalzahl umgewandelt wird, die dann über die MuI-
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tiplexschaltung 189 dem A-Eingang des Selektors 190 zugeführt wird. In diesem Fall wählt der Selektor 190 den Α-Eingang aus, da ihm das Aufzeichnungs- oder Prüfprozeßsignal R+C von der Steuersignalbildungsschaltung 2 zugeführt wird. Das dem Α-Eingang zugeführte Ziffernsignal wird über die Treiberstufe 191 der Anzeigeeinheit 256 zugeführt, so daß diese die beiden höchstwertigen Ziffern der Taktzahl anzeigt. Bei diesem Vorgang wird die UND-Schaltung A182 durch das Aufzeichnungs- oder Prüfprozeßsignal R+C unter Zeitsteuerung durch das Signal T3 geöffnet, so daß die Anzeige der (der Schlagzahl entsprechenden) niedrigstwertiger Ziffer an der Anzeigeeinheit 256 unterbleibt und die Treiberstufe für die Leuchtdiode des Dizimalpunktes wird ausgeschaltet, so daß das Aufleuchten der Dezimalpunktdiode 256a unterbleibt. In Teil (c) von Figur 12 ist ein Beispiel der Anzeige an der Anzeigeeinheit 256 beim Programmodus dargestellt.
Wenn der Knopf END nach Beendigung der Programmierung gedrückt wird, wird der Schalter 16 im Moduswählschalterteil 1 (Figur 1) eingeschaltet. Das Ausgangssignal des Schalters 16 wird in.einer Differenzierschaltung 28 einer Anfangsflankendifferenzierung unterzogen und als Signal END* einer UND-Schaltung A29 der Moduswählsignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) zugeführt. Dem anderen Eingang der UND-Schaltung A29 werden die Signale SEQ und REC zugeführt, so daß der logische Ausdruck der UND-Schaltung A28 lautet:
SEQ ' REC · END*.
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In dem genannten Fall ist die Bedingung der UND-Schaltung A29 erfüllt und die UND-Schaltung A29 gibt einen End-Impuls ENP aus. Dieser End-Impuls ENP wird den Ladesteueranschlüssen L der Halteschaltungen 111, 112 und 113 der Ende-Steuerschaltung 11 (Figur 7) zugeführt. Wie schon erläutert wurde, wird nur eine der Halteschaltungen 111, 112 und 113 von dem Signal (SEQ1 bis SEQ3) aktiviert. Daher wird der Zählwert (QO bis Q4) mit Hilfe des End-Impulses ENP in die Halteschaltung eingegeben. Bei diesem Vorgang ist der Zählwert des Musiktaktzählers 91 durch das Treiberimpulssignal CDP von der Modussteuersignalbildungsschaltung 20 nach Beendigung des letzten Programmes um einen Impuls erhöht worden, so daß der Zählerstand nun die der letzten Adresse nächstfolgende Adresse angibt. Dieser Wert entspricht der Taktzahl. Mit anderen Worten: in die Halteschaltung (111 bis
113) der Ende-Steuerschaltung 11 wird ein Wert, der gleich der letzten programmierten Taktzahl ist, eingegeben.
Wenn das Programm aus 32 Schritten (entsprechend 32 Takten) ausgeführt wird und das Ausgangssignal Q5 des Musik-0 taktzählers 91 auf "1" gegangen ist, wird das Signal Q5 der UND-Schaltung A96 zugeführt, um diese zu öffnen. Hierdurch wird die UND-Schaltung A97 gesperrt und der Zählvorgang des MusiktaktZählers 91 beendet. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung A96 wird als Signal LAMP bezeichnet.
5 Dieses Signal LAMP wird über einen Inverter dem Rücksetzeingang R eines Niederfrequenzoszillators 147 in der Leuchtschaltung 17 (Figur 10) zugeführt, woraufhin der Niederfrequenzoszillator 174 zu laufen beginnt. Wenn dies der Fall ist, wird die UND-Schaltung A171 repetierend geöffnet und geschlossen und gibt ein Ausgangssignal aus, das abwechselnd "1" und "0" wird. Die Aufzeichnungs-
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Anzeigeleuchte 242 wird auf diese Weise ein- und ausgeschaltet und der Sequenzspeicher RAM 7 wird informiert, daß kein Programmraum mehr verfügbar ist.
In dem Programm der 32. Stufe (oder des 32. Taktes) ist der Inhalt Q5 bis QO des Musxktaktzählers 91 "0 1 1 1 1 1". In dem Addierer 10 wird dem Inhalt "1 1 1 1 1" vom nullten Bit (QO) bis zum vierten Bit (Q4) des Musxktaktzählers eine 1 hinzuaddiert und der resultierende Wert "0 0 0 0 0" wird ausgegeben. Dieser Wert repräsentiert den 32. Takt. Die letzte Taktzahl im vorhergehenden Programm ist in den Halteschaltungen 111 bis 113 gespeichert worden. Dieser Wert repräsentiert eine Taktzahl, die kleiner ist als 32 Takte, oder er repräsentiert 32 Takte. Ein Komparator, der den Inhalt der Halteschaltungen 111 bis 113 mit dem Ausgangssignal des Addierers 10 vergleicht, gibt entweder ein Koinzidenzsignal A=B aus oder ein Signal A<B, das angibt, daß das Ausgangssignal des Addierers 10 größer ist als der Inhalt der Halteschaltungen 111 bis 113. In dem Komparator 114 wird der Wert "0 0 0 0 0", der den 32. Takt angibt, als "1 1 1 1 1" behandelt. Das von dem Komparator 114 ausgegebene Signal A=B oder A<B wird über eine ODER-Schaltung OR95 einem Eingang einer UND-Schaltung A114 zugeführt. Dem anderen Eingang dieser UND-Schaltung wird das von der Modussignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugte Ladeimpulssignal LDP zugeführt. Die Bedingung der UND-Schaltung A114 ist erfüllt, wenn der Knopf LOAD zur Programmierung der 32. Stufe gedrückt ist. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung Α1Ί4 wird über ein Verzögerungs-Flip-Flop DF111 den UND-Schaltungen A111 bis A113 zugeführt. Den anderen Eingängen dieser UND-Schaltungen werden die Signale SEQ1 bis SEQ3 zugeführt. Unter den
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UND-Schaltungen A111 bis A113 ist nur in einer, die der Adresse des die Programmierung ausführenden Sequenzspeichers RAM 7 entspricht, die UND-Bedingung erfüllt. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung wird dem Rücksetzan-Schluß R der entsprechenden Halteschaltung zugeführt, um diese rückzusetzen, so daß sich ihr Inhalt auf "0 0 0 0 0" verändert. Der Wert 11O 0 0 0 0" bedeutet den 32. Takt, wie schon erläutert wurde. Wenn das Programm die 32. Stufe erreicht hat, wird daher automatisch derselbe Zustand erreicht wie in dem Fall, daß der Knopf END gedrückt wird, und zwar auch dann, wenn der Knopf END nicht gedrückt ist.
In dem oben beschriebenen Programmodus wird der Schlagzähler 41 (Figur 5) nicht betätigt und die dynamischen Adressensignale TCO bis TC4 werden dem Musterspeicher POM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 nicht zugeführt. Daher wird das Spielmuster nicht ausgelesen (d.h. es wird kein automatisches Spiel ausgeführt).
Im folgenden wird nun die Korrektur und Addition des Programms beschrieben.
Im Falle der partiellen Korrektur des Programms, das in den Sequenzspeicher RAM 7 eingegeben worden ist, werden die Knöpfe wie folgt betätigt:
(1) Der Knopf FORWARD und der Knopf BACK oder RESET werden betätigt, um die zu korrigie
renden Takte unter Bezugnahme auf die Anzeigeeinheit 256 zu korrigieren.
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(2) Dieselbe Operation wie beim Programmieren wird ausgeführt.
Wenn der Knopf FORWARD am Schaltpult 24 (Figur 2) gedrückt wird, wird der Schalter 11 in der Moduswählschaltung (Figur 1) eingeschaltet, woraufhin von der Anstiefsflankendifferenzierschaltung 24 ein Signal FOW* ausgegeben wird. Dieses Signal wird dem einen Eingang einer UND-Schaltung A34 der Modussteuersignalbildungsschaltung 20 (Figur 3) zugeführt. Dem anderen Eingang dieser UND-Schaltung werden die Signale SEQ und R+C zugeführt, so daß der logische Ausdruck der UND-Schaltung A34 lautet:
SEQ · (R+C) · FOW*.
In diesem Fall ist die Bedingung der UND-Schaltung A34 erfüllt, so daß ein "1"-Signal erzeugt wird. Dieses "1"-Signal wird als Treiberimpulssignal CDP für den Musiktaktzähler über eine ODER-Schaltung OR23, ein um zwei Bit-Zeiten verzögertes Verzögerungs-Flip-Flop DF21 und eine ODER-Schaltung OR24 ausgegeben, um den Zählerstand des Musiktaktzählers 91 (Figur 7) um einen Zählimpuls zu erhöhen.
Beim Drücken des Knopfes BACK wird ein Schalter 12 im Moduswählschalterteil· 1 (Figur 3) eingeschaltet,und von der Anstiegsflankendifferenzierschaltung 25 wird ein Signal BAC* ausgegeben. Dieses Signal BAC* wird einem Eingang einer UND-Schaltung A36 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) zugeführt. Dem anderen Eingang dieser UND-Schaltung werden die Signale 0, SEQ und R+C zugeführt. Die logische Bedingung lautet daher:
Ö - SEQ · (R+C) · BAC*.
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Das Signal O ist das Ausgangssignal einer ODER-Schaltung OR92 im Musiktaktzählerteil 9 (Figur 7). Wenn eines der Ausgangs-Bits QO bis Q5 des Musiktaktzählers 91 "1" ist, geht das Signal O auf "1", was anzeigt, daß der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 nicht Null ist. In diesem Fall ist die Bedingung der UND-Schaltung A36 erfüllt, wenn der Zählwert des Musiktaktzählers 91 nicht Null ist, und die UND-Schaltung A36 erzeugt ein "1"-Signal. Dieses "1"-Signal wird als Rückprozeßimpulssignal BCP ausgegeben.
Das Signal BCP wird der ODER-Schaltung OR24 zugeführt und von dieser als Treiberimpulssignal CDP ausgegeben. Das Signal CDP wird dem Aufwärts/Abwärts-Steueranschluß des Musiktaktzählers 91 (Figur 7) zugeführt und versetzt diesen in den Abwärtszählzustand. Der Zählerstand des MusiktaktZählers 91 wird um 1 erniedrigt. Das Signal O wird als Bedingung für die Erzeugung des Rückprozeßimpulssignals BCP benutzt, weil der Zählwert unsinnig würde, wenn der Musiktaktzähler 91 in den Rückzählzustand versetzt würde, wenn sein Zählerstand Null wäre.
Das Rückprozeßimpulssignal BCP wird in ein Sperrsignal für eine UND-Schaltung A98 in dem Musiktaktzählerteil (Figur 7) invertiert. Dies stellt die Abwärtszählung von der letzten Adresse im Programmprüfmodus,der noch erläutert wird, sicher. In diesem Programmodus ist der Knopf REC gedrückt worden und die UND-Schaltung A27 der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) ist gesperrt worden und ein Seq-enzprozeßsignal SES ist "0". Das Signal BCP wird daher beim Programmodus nicht benutzt.
Wenn der Knopf RESET gedrückt ist, wird ein Schalter 13 im Moduswählschalterteil 1 (Figur 3) eingeschaltet und
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die Anstiegsflankendifferenzierschaltung 26 gibt ein Signal RESE* aus. Dieses Signal RESE* wird über eine UND-Schaltung A33 einer ODER-Schaltung OR22 zugeführt und diese erzeugt ein Rücksetzimpulssignal REP. Dieses Signal REP wird über eine ODER-Schaltung OR93 im Musiktaktzählerteil 9 (Figur 7) dem Rücksetzanschluß R des Musiktaktzählers 91 zugeführt r um diesen rückzusetzen.
Mit anderen Worten: beim Drücken des Knopfes FORWARD wird der Zählerstand des Musiktaktzählers um 1 erhöht, während beim Drücken des Knopfes BACK der Zählerstand dieses Zählers um 1 erniedrigt wird. Beim Drücken des Knopfes RESET wird der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 in den Anfangszustand zurückversetzt. Wenn beispielsweise der Knopf RESET als erster gedrückt wird und der Knopf FORWARD mehrere Male gedrückt wird, um einen zu korrigierenden Takt unter Bezugnahme auf die Anzeigeeinheit 256 zu lokalisieren, und wenn der zu korrigierende Takt vorübergegangen ist, dann sollte der Knopf BACK gedrückt werden, um den Zählerstand des Musiktaktzählers 91 auf den zu korrigierenden Takt einzustellen.
Wenn der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 auf den zu korrigierenden Takt eingestellt ist, dann kann das Korrekturprogramm eingegeben werden. Diese Operation ist ähnlich derjenigen bei der oben beschriebenen Programmierung.
Mit anderen Worten: das Korrekturprogramm wird in vorbestimmte Adressen des Sequenzspeichers RAM 7 eingegeben, in-dem die Knopfgruppe 244 für die Rhythmuswahl, die Knopfgruppe 245 für die Musterwahl oder die Knopfgruppe 245 für die Wahl des Einfüll- oder Wirbelmusters bzw. der Einfüll-Wählknopf 247 oder der Knopf BREAKE oder der Knopf LOAD betätigt wird.
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Nachdem das Programm eingegeben ist, können Programme durch Betätigung der folgenden Knöpfe hinzugegeben werden:
(1) Der Knopf FORWARD, der Knopf BACK oder der Knopf RESET wird betätigt, so daß die Taktzahl auf die Zahl des auf den letzten Takt
folgenden Taktes eingestellt wird, wobei die Anzeigeeinheit 256 beobachtet wird.
(2) Die Operation wird in gleicher Weise wir die Operationen (2) und (3) beim Programmieren ausgeführt.
Die Wirkungsweise der Schaltungen bei der oben beschriebenen Operation (1) entspricht der der Operation (1) bei der Programmkorrektur. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Operation bei der Programmkorrektur so erfolgt, daß der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 (Figur 7) auf den Wert des zu korrigierenden Taktes eingestellt wird, während bei der Programmergänzung der Zählerstand auf den dem letzten Takt folgenden nächsten Takt eingestellt wird. Dies bedeutet, daß bei der Operation (1) der Knopf FORWARD, 0 der Knopf BACK oder der Knopf RESET entsprechend gedrückt werden muß, um den Zählerstand des Taktzählers 91 zu erhöhen, zu erniedrigen oder rückzusetzen.
Daraufhin werden die Knöpfe der Knopfgruppe 144 für die Rhythmuswahl, die Knopfgruppe 2 45 für die Musterwahl oder die Knöpfe der Knopfgruppe 246 für das Einfüll- oder Wirbelmuster sowie der Einfüll-Wählknopf 247 oder der Knopf BREAK in geeigneter Weise gedrückt, um das Muster der ersten Stufe im zusätzlichen Programm einzustellen. Wenn in diesem Zustand der Knopf LOAD gedrückt wird, erzeugt
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die Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) das Ladeimpulssignal LDP. Die Daten des Musters, das von dem Ladesignal LDP ausgewählt worden ist, werden in die der letzten Adresse des Sequenzspeichers RAM 7 folgende nächste Adresse eingelesen. Das Ladeimpulssignal LDP wird ferner einer UND-Schaltung A114 in der End-Steuerschaltung 11 zugeführt. In diesem Fall ist das Ausgangssignal des Addierers 10 größer als der in der entsprechenden Halteschaltung 111, 112 bzw. 113 gespeicherte Wert und der Komparator 114 erzeugt das Signal A B. Die UND-Schaltung A114 schaltet daraufhin durch und gibt ein "1"-Signal aus. Als Folge hiervon wird der in der entsprechenden Halteschaltung gespeicherte Wert rückgesetzt.
Die nachfolgende Operation ist vollständig ähnlich derjenigen bei der Programmierung.
Wenn nach der Programmierung, der Programmkorrektur oder der Programmergänzung der Knopf REC wieder gedrückt wird, springt der Knopf REC heraus. Daraufhin wird der Schalter 18 im Moduswählschalterteil 1 (Figur 3) ausgeschaltet und 0 die Rückflankendifferenzierschaltung 31 gibt ein Signal R+C* aus. Dieses Signal R+C* wird über eine UND-Schaltung A32 in der Modussteuersignalbildungsschältung 2 (Figur 3) einer ODER-Schaltung OR22 zugeführt, die daraufhin das Rücksetζimpulssignal REP ausgibt. Auf diese Weise wird der Musiktaktzähler auf den Anfangszustand zurückgesetzt.
Wenn die Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 von neuem gedrückt werden, um ein anderes Programm in den Sequenzspeicher RAM 7 einzuspeichern, wird dieser Wechsel von den Exklusiv-ODER-
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Schaltungen EX91 bis EX93 erkannt, die die Signale SEQ1, SEQ2 und SEQ3 empfangen. Diesen Exklusiv-ODER-Schaltungen werden außerdem Signale zugeführt, die durch Verzögerung der Signale SEQ1, SEQ2 und SEQ3 durch Verzögerungs-Flip-Flops DF91, DF92 bzw. DF93 entstanden sind. Die Ausgangssignale der Exklusiv-ODER-Schaltungen EX91 bis EX93 werden über ODER-Schaltungen OR94 und OR93 dem Rücksetzanschluß R des Musiktaktzählers 91 zugeführt. Wenn daher die Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 von neuem gedrückt werden, wird der Musiktaktzähler 91 automatische in seinen Anfangszustand zurückversetzt.
Programmprüfmodus
Im Programmprüfmodus wird jeden Takt ein programmiertes Muster erzeugt, um das Programm zu prüfen.
Die Betätigung der Knöpfe im Programmprüfmodus ist folgende :
(1) Der Knopf CHECK wird gedrückt. Einer der Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 wird gedrückt.
(2) Der Knopf FORWARD, der Knopck BACK oder der 0 Knopf RESET wird betätigt, um unter Beobachtung der Anzeigeeinheit 256 einen gewünschten Takt aufzusuchen.
(3) Der Startschalter 2 49 wird eingeschaltet.
Auf das Drücken des Knopfes CHECK am Schaltpult 24 (Figur 5 2) hin wird ein entsprechender Schalter 17 im Moduswählschalterteil 1 eingeschaltet. Daraufhin geht das von der Moduswählsignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugte Si-
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gnal (R+C) auf "1", während das Signal R+C "O" wird. Das Signal R+C wird einer UND-Schaltung 91 im Taktzählerteil· (Figur 7) zugeführt, die daraufhin gesperrt wird. Das Signal R+C wird der UND-Schaltung A97 zugeführt und sperrt diese.
Wenn der Schalter 17 eingeschaltet wird, gibt die Anstiegsflankendifferenzierschaltung 29 ein Impulssignal CHE* aus, das einer UND-Schaltung A31 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) zugeführt wird. Das durch Invertieren des Signals REC entstandene Signal REC wird dem anderen Eingang der UND-Schaltung A30 zugeführt, deren logischer Ausdruck lautet:
REC ' CHE*.
In diesem Fall ist die Bedingung der UND-Schaltung A30 erfüllt und die UND-Schaltung A30 gibt über die ODER-Schaltung OR22 den Rücksetzimpuls REP aus, durch den der Musiktaktzähler 91 (Figur 7) in seinen Anfangszustand rückgesetzt wird.
Wenn die Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 selektiv gedrückt werden, wird in dem Sequenzspeicher RAM 7 eine Adresse bestimmt.
Danach wird der Knopf FORWARD, BACK oder RESET betätigt, um den gewünschten Takt (der geprüft werden soll) zu lokaiisieren. Die Operation ist in diesem Fall· dieselbe wie bei der Prozedur (1) bei der Programmkorrektur.
Im Programmprüfmodus ist eine Einrichtung vorgesehen, die das Herunterzählen sicherstellt, wenn der Zählerstand des
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Musiktaktzählers 91 die letzte Adresse in dem Programm angibt. Hierzu dient das Rückprozeßimpulssignal BCP, das über einen Inverter einer UND-Schaltung A98 in dem Taktzählerteil 9 (Figur 7) zugeführt wird. Es sei angenommen, daß das Rückprozeßimpulssignal BCP der UND-Schaltung A98 zugeführt wird. In diesem Fall gibt der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 die letzte Adresse des Programms an. Wenn der Knopf BACK daher gedrückt wird, wenn der Komparator 114 in der Ende-Steuerschaltung 11 das Signal A=B geliefert hat, dann geht das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR91 durch das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 auf das Drücken des Knopfes BACK hin erzeugte Schreiberimpulssignal CDP auf "1". In diesem Fall ist der Knopf REC noch nicht gedrückt und das Sequenzprozeßsignal SES der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 ist "1". Die Bedingung der UND-Schaltung A98 ist daher erfüllt und der Taktzähler 91 wird rückgesetzt. Dies bedeutet, daß eine Schwierigkeit besteht, weil, obwohl der Knopf BACK gedrückt worden ist, um eine Adresse unmittelbar vor der letzten Adresse zu erhalten, der Taktzähler 91 auf 0 rückgesetzt wird.
Wenn jedoch das Rückprozeßsignal BCP über einen Inverter an die UND-Schaltung A98 angelegt wird, dann wird die Operation der UND-Schaltung A98 gesperrt. Auf die oben beschriebene Weise wird die genannte Schwierigkeit vermieden.
Wenn danach der Startschalter 249 gedrückt wird, beginnt der Schlagzähler 41 im Schlagzählerteil 4 (Figur 5) seine Operation in gleicher Weise wie bei dem Normalspielmodus. Da jedoch die UND-Schaltung A91 des Taktzählerteils 9 (Fi-
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gur 7) in der oben beschriebenen Weise gesperrt worden ist, wird der Taktzähler 91 nicht betätigt, selbst wenn der Musiktaktimpuls Ci4 von dem Taktzählerteil 4 geliefert wird. Der Zählerstand des Taktzählers 91 bleibt daher auf den ■ mit der Operation 2 eingestellten Wert.
Wenn der Start/Stop-Schalter 249 in der beschriebenen Weise eingeschaltet wird, erzeugt die Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) ein Rhythmuslaufsignal RUN. Dieses wird einer UND-Schaltung A21 in der Steuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 2) zugeführt. Die Signale SEQ und RUN werden den anderen Eingängen der UND-Schaltung A21 zugeführt, deren logischer Ausdruck wie folgt lautet:
RUN · SEQ · REC.
In diesem Fall ist daher die UND-Bedingung der UND-Schaltung A21 erfüllt und diese gibt über eine UND-Schaltung A37 das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS aus. Das Signal FILS, das im Einfüllmodus auf "1" geht, wird über einen Inverter an den anderen Eingang der UND-Schaltung A37 gelegt. Auf diese Weise wird die UND-Schaltung A37 durchgeschaltet.
Bei Auftreten des von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugten Sequenzspeicherselektionssignals SEQS selektiert der Musterwähldatenselektor 8 (Figur 4) die (aus dem Sequenzspeicher RAM 7 ausgelesenen) Daten, die seinen B-Eingängen zugeführt werden. Wenn aus dem Sequenzspeicher RAM 7 das Unterbrechungsprozeßsignal BRCS ausgelesen wird, wird dieses über eine von dem Seqeunzspeicherselektionssignal SEQS geöffnete UND-Schaltung A81 einem Verzögerungs-Flip-Flop DF81 züge-
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führt. Das Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF81 und das Ausgangssignal der UND-Schaltung A81 werden einer UND-Schaltung A82 zugeführt. Wenn der Schlagimpuls Ci2 vom Schlagzählerteil 4 (Figur 5) dem Verzögerungs-Flip-Flop DF81 zugeführt wird, wird das Unterbrechungsprozeßsignal BRCS um einen Takt verzögert. Es wird daher in dem Musterwähldatenselektor 8 für den ersten Takt unterdrückt, d.h. für diese Periode wird kein Unterbrechungsprozeßsignal BRCS erzeugt. Dieser Prozeß geht auf eine musikalische Forderung zurück gemäß der in dem Fall, daß das Unterbrechungsmuster eingestellt ist, nur für den ersten Schlag keine Unterbrechung (d.h. Unterdrückung des Spielmusterausgangssignals) stattfindet.
Die Ausgangssignale TCO bis TC4 des Schlagzählers 41 und das Ausgangssignal QO des Musiktaktzählers 91 werden als dynamische Adressensignale dem Musterspeicher ROM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 zugeführt. Wie oben schon beschrieben wurde, ist der Zählerstand des Taktzählers 91 fixiert. Daher ist das Signal QO "1" oder "0". Der Wert 0 "1" für das Signal QO bedeutet eine ungerade Taktzahl, während.der Wert "0" eine gerade Taktzahl bedeutet.
Auf diese Weise wird das Spielmuster für einen Takt repetierend aus dem Musterspeicher ROM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesen.
Bei diesem Vorgang werden die Musterselektionsdaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2 und FILS des Sequenzspeichers RAM 7, die von dem Musterwähldatenselektor 8 selektiert worden sind,und das von dem Schlagzählerteil erzeugte Si gnal SEMP der Leuchtschaltung 10 (Figur 10) zugeführt. Da-
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her werden die Leuchtdioden (244a bis 244p r 245a bis 245d und 246a bis 246f) entsprechend den für einen zu prüfenden Takt programmierten Musterdaten RO bis R3, RVO, RVl und FO bis F2 eingeschaltet. Zusätzlich wird die das Tempo anzeigende Leuchtdiode 257 synchron mit dem Musiktaktimpuls Ci4 eingeschaltet.
In der Tempo/Takt/Schlag-Anzeigeschaltung 18 (Figur 11) bestimmt der Selektor 190 mit Hilfe des von der Steuersignalbildungsschaltung 2 erzeugte Signals R+C die A-Eingangsseite. Das Signal R+C öffnet die UND-Schaltung A182 zur Unterdrückung der Anzeige des ersten Platzes (entsprechend der Schlaganzeige), während das Ausgangssignal einer ODER-Schaltung OR182 die Treiberstufe 192 für die Leuchtdiode des Dezimalpunktes sperrt und das Aufleuchten des Dezimalpunktes 256a unterdrückt. Daher wird nur die zu prüfende Musiktaktzahl an der Anzeigeeinheit 256 angezeigt.
Programmspielmodus
Im Programmspielmodus wird entsprechend dem in dem Sequenzspeicher RAM 7 programmierten Musterfortlauf ein automatisches Spiel repetierend ausgeführt.
Im Programmspielmodus werden die Knöpfe wie folgt betätigt:
(1) Einer der Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 wird gedrückt.
(2) Der Synchronisationsstartschalter 250 oder der Startschalter 249 wird eingeschaltet.
Wenn einer der Knöpfe SEQ1 bis SEQ3 am Schaltpult 24 (Fi-
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gur 2) gedrückt wird, werden von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) die Signale SEQ1 bis SEQ3 ausgegeben, wodurch in dem Sequenzspeicher RAM 7 eine dynamische Adresse bezeichnet wird.
Anschließend wird der Synchronisationsstartschalter 250 oder der Startschalter 249 betätigt. Dann wird von der Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) das Rhythmuslaufsignal RUN synchron mit oder asynchron mit dem Drücken von Tasten erzeugt, woraufhin der Schlagzählerteil 4 (Figur 4) den Musiktaktimpuls Ci4 zur Beaufschlagung des Musiktaktzählers 91 (Figur 7) erzeugt. Die oben beschriebene Operation verläuft vollständig gleich derjenigen im Falle des Normalspielmodus. Das Ausgangssignal QO bis Q4 des Musiktaktzählers 91 im Taktzählerteil 9 wird als dynamisches Adressierungssignal dem Sequenzspeicher RAM 7 (Figur 9) zugeführt.
Wenn das Rhythmuslaufsignal RUN von der Start/Stop-Steuerschaltung 5 erzeugt wird, wird durch eine UND-Schaltung A37 in der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS erzeugt. Wenn das Signal SEQS dem Musterwähldatenselektor 8 zugeführt wird, selektiert dieser die seinen B-Eingängen zugeführten Daten, die dann aus dem Sequenzspeicher RAM 7 ausgelesen werden. Der Musterwähldatenselektor 8 gibt also die Muster-5 Wähldaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2, FILS, ROM/RAM und BREAK aus, die für jeden Takt aus dem Sequenzspeicher RAM 7 ausgelesen werden.
Der Taktzähler 91 im Taktzählerteil 9 (Figur 7) zählt die Musiktaktimpulse Ci4, die von dem Schlagzählerteil 4 aus-
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gegeben werden. Das Ausgangssignal des Addierers 10, das die Summe aus dem Zählwert des Musiktaktzählers 91 und der Zahl 1 darstellt, wird einem Komparator 114 in der Ende-Steuerschaltung 11 (Figur 7) zugeführt, wo sie mit dem in der Halteschaltung 111 bis 113 gespeicherten letzten Takt verglichen wird. Wenn die Signale SEQ1 bis SEQ3 den Öffnungseingängen E der Halteschaltungen 111 bis 113 zugeführt werden, wird nur die der angegebenen Adresse entsprechende Halteschaltung geöffnet. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des Addierers 10 mit dem in der so geöffneten Halteschaltung gespeicherten Wert verglichen.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß der Komparator 114 das Signal A=B ausgibt, wenn der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 denjenigen Wert erreicht hat, der der letzten Adresse des Programms entspricht (die um 1 niedriger ist als die letzte Taktzahl des Programms. Das Signal A=B wird einem Eingang einer UND-Schaltung A98 im Taktzählerteil 9 (Figur 7) zugeführt. Das von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) erzeugte Sequenzprozeßsignal SES, das Inversionssignal des Rückprozeßimpulssignals BCP und das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR91 werden den anderen Eingängen der UND-Schaltung A98 zugeführt. Wenn das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR91 (wenn der nächste Musiktaktimpuls Ci4 erzeugt wird) auf "1" geht, ist die Bedingung der UND-Schaltung A98 erfüllt und das Ausgangssignal "1" der UND-Schaltung A98 wird dem Rücksetzanschluß R des Musiktaktzählers 91 über ein Verzögerungs-Flip-Flop DF94 und eine ODER-Schaltung OR93 zugeführt, wodurch der Musiktaktzähler 91 rückgesetzt wird.
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Als Folge hiervon beginnt der Musiktaktzähler 91 den Zählvorgang von 0 an von neuem.
Figur 8 zeigt ein Zeitdiagramm der Arbeitsweise des Musiktaktzählers 91 in dem Fall, daß als letzte Taktzahl in der Ende-Steuerschaltung 11 die Zahl 12 (in Dezimalschreibeweise) gespeichert ist. Bevor der Rhythmus läuft (RUN = und STOP = 1), sind alle Bits des Zählerstandes des Musiktaktzählers 91 "1", was durch das Ausgangssignal einer UND-Schaltung A9 3 (Figur 7) erreicht wird, die das Signal STOP und das Signal R+C empfängt. Wenn das Rhythmuslaufsignal RUN auf "1" geht, beginnt der Musiktaktzähler 91 mit dem Zählen der Musiktaktimpulse Ci4, die von dem Schlagzählerteil 4 erzeugt werden. Wenn der Zählerstand Q4 bis QO den Wert "0 1 0 1 1" (11 in Dezimalschreibweise) erreicht, gibt der Komparator 114 in der Ende-Steuerschaltung 11 das Signal A=4 aus. Daraufhin wird der Zählerstand des Musiktaktzählers 91 rückgesetzt und der Zähler 91 beginnt seinen Zählvorgang von neuem mit 0. Diese Operation wird repetierend ausgeführt. Dies bedeutet, daß der Se-0 quenzspeicher RAM 7 von dem Musiktaktzähler 91 repetierend adressiert wird.
Der folgende Vorgang ist vollständig gleich demjenigen beim Normalspielmodus. Der Musterspeicher ROM 13 und der Musterspeicher RAM 14 liest ein bestimmtes von dem Selektor 8 ausgegebenes Spielmuster mit Musterselektionsdaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2 und FILS, das Signal TCO bis TC4 vom Schlagzählerteil 4 und das Signal QO vom Musiktaktzählerteil 9 als Adressensignale. Das so gelesene Spielmuster wird von dem Musterimpulsselektor 16 selektiert und anschließend der Musiktonbildungsschaltung 20
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und dem Rhythmustongenerator 21 zur Bildung von Begleittönen (Baß-, Akkord- und Arpeggiotönen) zugeführt, wodurch das automatische Spiel ausgeführt wird. Die Leuchtschaltung 17 schaltet die Leuchtdioden 244a bis 244p, 245a bis 245d und 246a bis 246f entsprechend den von dem Selektor 18 ausgegebenen Musterselektionsdaten ein und schaltet die Tempoanzeigeleuchte 257 entsprechend dem von dem Schlagzählerteil 4 erzeugten Temposignal TEMP ein und aus. Andererseits zeigt die Tempo/Takt/Schlag-Anzeigeschaltung 18 die Schlagzahl und die Taktzahl· entsprechend dem vom Schlagzäh^erteil· 4 ausgegebenen Signal TCO bis TC4 und dem Signal QO1 bis Q41 an. Das Signal QO1 bis Q4' ist dadurch entstanden, daß dem vom Schlagzählerteil· 9 ausgegebenen Signal· QO bis Q4 eine 1 hinzuaddiert worden ist. Die Schaitung 18 zeigt das Tempo an, wenn dies gewünscht wird.
Musterspeichereinschreibmodus
Der Musterspeicher RAM 14 ist in dem Zustand beschrieben worden, daß bestimmte Spieimuster in ihn eingespeichert worden sind. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß das Einschreiben in den Musterspeicher RAM 14 in dem nachfol·gend beschriebenen Musterspeichereinschreibmodus erfolgt.
In diesem Modus wird ein Spielmuster, das in die Schaltermatrix 15 eingegeben worden ist, in den Musterspeicher RAM 14 eingespeichert.
Die Knopfbetätigung im Mustereinschreibmodus ist foigende:
(1) Der Einstellknopf für die Schaltermatrix 252 wird gedrückt.
0 2 CO A4/0 61
(2) Einer der Rhythmuswählknöpfe 2 44 und einer der Musterangabeknöpfe 245 werden gedrückt oder einer der Einfüll- oder Wirbelmusterknöpfe 246 wird gedrückt und der Einfüllwählknopf 247 wird gedrückt.
(3) Der Einschreibknopf 253 wird gedrückt.
(4) Der Startschalter 249 wird eingeschaltet.
Wenn der Schaltermatrix-Wählknopf 252 am Schaltpult 24 (Figur 2) gedrückt wird, wird der Schaltermatrix-Wählschalter 165 (Figur 9) eingeschaltet, woraufhin die Selektoren 163 und 164 so geschaltet werden, daß sie das von der Mustereinsteil-Schaltermatrix 15 den B-Eingängen zugeführte Signal selektieren.
In der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) ist die UND-Schaltung A21 gesperrt worden. Daher ist das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS "0" und der Selektor (Figur 4) ist so geschaltet, daß er das von dem Musterwählschalterteil 6 den Α-Eingängen zugeführte Signal selektiert.
0 Wenn einer der Rhythmuswählknöpfe 244 und einer Musterwählknöpfe 2 45 gedrückt ist oder einer der Einfüll- oder Wirbelmusterknöpfe 246 und der Einfüll-Selektionsknopf 2 47 gedrückt sind, dann werden die entsprechenden Schalter in dem Musterwählschalterteil 6 eingeschaltet, um die Musterselektionsdaten RO bis R3, RVO, RV1, FO bis F2 und FILS zu erzeugen. Die Musterselektionsdaten werden über den Selektor 8 dem Musterspeicher RAM 14 zur Angabe der Adressen für die Mustereinschreibung zugeführt.
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Beim Drücken des Einschreibknopfes 253 wird der Schalter 141 (Figur 9) eingeschaltet und dadurch der Musterspeicher RAM 14 in den Einschreibzustand versetzt.
Anschließend wird der Startschalter 249 eingeschaltet, so daß die Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) das Rhythmuslaufsignal RUN erzeugt. Daraufhin beginnt der Schlagzähler 41 in dem Schlagzählerteil 4 (Figur 5) seine Operation, wodurch der Musiktaktzähler 91 im Taktzählerteil 9 (Figur 7) mit dem vom Schlagzählerteil 4 erzeugten Musiktaktimpuls Ci4 beaufschlagt wird. Bevor das Rhythmuslaufsignal RUN erzeugt wird, sind alle Bits des Musiktaktzählers 91 mit Hilfe des Ausgangssignals der UND-Schaltung A93 auf "1" gesetzt worden. Daher werden beim Auftreten des Rhythmuslaufsignals RUN alle Bits aus 0 gesetzt und der Musiktaktzähler 91 beginnt sein ZählVorgang mit dem ersten Takt.
Das Signal TCO bis TC4 vom Schlagzählerteil 4 und das Signal QO vom Taktzählerteil 9 werden als dynamische Adressensignale dem Musterspeicher RAM 14 und der Mustereinstell-Schaltermatrix 15 zugeführt. Das eingestellte Spielmuster wird aus der Mustereinstell-Schaltermatrix 15 mit zwei Takten ausgelesen. Das ausgelesene Spielmuster wird über die Selektoren 163 und 164 im Musterimpulsselektor 16 (Figur 9) dem Musterspeicher RAM 14 zugeführt, wo es in die angegebenen Adressen eingeschrieben wird. Die Mustereinstell-Matrixschaltung 15 enthält eine Schaltermatrix, deren Adressenanordnung ähnlich derjenigen des Musterspeichers RAM 14 ist, so daß die Inhalte der Adressen mit Schaltern eingestellt werden können. Ein gewünschtes Spielmuster wird in der Schaltung 15
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unter Verwendung dieser Schalter voreingestellt.
Einfüll-Wirbel-Spielmodus
Im Einfüll-Spielmodus wird während oder vor dem Normalspielmodus oder dem Programmspielmodus ein Einfüllmuster oder ein Wirbelmuster eingegeben, so daß ein automatisches Spiel entsprechend dem Einfüllmuster oder dem Wirbelmuster erfolgt.
Zuerst wird ein Einfüllmodus "während des Laufs" beschrieben, bei dem ein Einfüllmuster oder ein Wirbelmuster eingegeben wird, während der Normalspielmodus oder der Programmspie lmodus ausgeführt wird.
Der Einfüllmodus "während des Laufs" wird dadurch bewirkt, daß der Fußschalter FS unter der Bedingung gedrückt wird, daß der Einstellknopf 247 gedrückt ist oder der Einfüll-Fußschalter-Einstellknopf 255 wird während der Zeit der Ausführung des Normalspielmodus oder des Programmspielmodus gedrückt. In diesem Fall ist einer der Einfülloder Wirbelmuster-Kennknöpfe 246 gedrückt und ein Einfüll- oder Wirbelmuster ist bezeichnet worden.
0 Wenn der Fußschalter FS unter der Bedingung eingeschaltet wird, daß der Einfüll-Fußschalter-Einstellknopf 255 gedrückt ist oder daß der Schalter 255 während des Normalspielmodus oder des Programmspielmodus gedrückt wird, dann wird von der ODER-Schaltung OR121 in der Einfüll-Steuerschaltung 12 ein "1"-Signal ausgegeben (Figur 13). In Figur 13 entspricht der Schalter 121 dem Einfüll-Stellschalter 247 und der Schalter 122 entspricht dem
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Einfüll-Fußschalter-Stellknopf 255.
Das Ausgangssignal "1" der ODER-Schaltung OR121 wird über eine ODER-Schaltung OR122 einem Verzögerungs-Flip-Flop DF121 zugeführt. Das Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF121 und die UND-Schaltungen A122 und A121 bilden eine Rückkopplungsschleife. Das Ausgangssignal einer ODER-Schaltung OR125, die den Musiktaktimpuls Ci4 und den Schlagimpuls Ci2 vom Schlagzählerteil· 4 empfängt, wird über einen Inverter dem anderen Eingang der UND-Schaltung A122 zugeführt. Das Aufzeichnungsprozeßsignal RES von der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 wird über einen Inverter dem anderen Eingang der UND-Schaltung A121 zugeführt. In diesem Fall ist das Signal RES "0" und die UND-Schaltung A121 wird gesperrt und das dem Verzögerungs-Flip-Flop DF121 zugeführte "1"-Signal ist selbsthaltend, bis der nächste Musiktaktimpuls Ci4 und Taktimpuls Ci2 erscheinen. Das Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF121 wird über eine UND-Schaltung A123 einer ODER-Schaltung OR126 zugeführt. In diesem Fall wird jedoch der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus ausgeführt und daher ist das Rhythmuslaufsignal RUN von der Start/ Stop-Steuerschaltung 5 "1", so daß die UND-Schaltung A123 gesperrt ist. In diesem Fall wird daher noch kein Einfüllsignal Fis erzeugt.
Wenn der Musiktaktimpuls Ci4 oder der Schlagimpuls Ci2 von dem Schlagzählerteil 4 geliefert wird, wird dieses Signal über ODER-Schaltungen OR125 und OR123 einer UND-Schaltung A125 zugeführt, um diese zu öffnen. Als Folge hiervon wird das "1"-Signal, das in der das Verzögerungs-Flip-Flop DF1 enthaltenden Schleife gespeichert ist, über
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die UND-Schaltung A125 und die ODER-Schaltung OR124 einem Verzögerungs-Flip-Flop DF122 zugeführt. Andererseits wird das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR125 über einen Inverter der UND-Schaltung A122 zugeführt, um diese zu sperren. Daher werden die in der das Verzögerungs-Flip-Flop DF121 enthaltenden Schleife gespeicherten Daten gelöscht.
Das Verzögerungs-Flip-Flop DF122 weist eine Rückkopplungsschleife auf, in der sein Ausgangssignal über die UND-Schaltung A126 auf den Eingang zurückgekoppelt wird. Das Inversionssignal des Musiktaktimpulses Ci4, das Inversionssignal des Aufzeichnungsprozeßsignals RES und das Rhythmuslaufsignal RUN werden den anderen Eingängen der UND-Schaltung 126 zugeführt. Das Verzögerungs-Flip-Flop DF122 hält daher das ihm zugeführte "1"-Signal bis zum Eintreffen des nächstfolgenden Musiktaktimpulses Ci4 fest. Das Ausgangssignal des Verzögerungs-Flip-Flops DF122 wird über die ODER-Schaltung OR126 als Einfüllsignal FiS ausgegeben.
Figur 14 zeigt die oben beschriebenen Vorgänge der Einfüll-Steuerschaltung 12 anhand eines Zeitdiagramms.
Wenn gemäß Figur 14 der Fußschalter FS zum Zeitpunkt P eingeschaltet wird, während der Einfüll-Stellknopf 247 oder der Einfüll-Fußschalter-Stellknopf 255 gedrückt ist, entsteht das Einfüll-Signal FiS, das mit dem nächstfolgen-5 den Schlagimpuls Ci2 ansteigt und mit dem Musiktaktimpuls Ci4 abfällt, wobei es für eine Schlagperiode auf "1" gehalten wird. Wenn der Fußschalter FS im Augenblick Q eingeschaltet wird, während der Einfüll-Wählknopf 247 gedrückt ist oder der Einfüll-Fußschalter-Wählknopf 255
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gedrückt ist, dann entsteht das Einfüllsignal Fis', das mit dem nächstfolgenden Musiktaktimpuls Ci4 ansteigt und für einen ganzen Musiktakt auf "1" gehalten wird.
Das von der Einfüll-Steuerschaltung 12 ausgegebene Einfüllsignal FiS wird der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) zugeführt und öffnet dort die UND-Schaltung A2 4, wodurch das Einfüll-Prozeßsignal FILS entsteht. Dieses wird über den Mustereinstellschalterteil 6 (Figur 4) den Α-Eingängen des Mustereinstelldatenselektors 8 zugeführt.
Das Ausgangssignal der UND-Schaltung A24 der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) wird über einen Inverter einer UND-Schaltung A37 zugeführt, um diese zu öffnen. Als Folge hiervon wird das durch die UND-Schaltung A37 erzeugte Sequenzspeicherselektionssignal SEQS zwangsweise auf 0 gesetzt. Dies bedeutet, daß im Normalspielmodus das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS "0" ist und daß dieses Signal selbst dann auf "0" gehalten wird, wenn das Einfüll-Prozeßsignal FILS erscheint. Im Programmspielmodus ist jedoch das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS "1" und wenn das Einfüll-Prozeßsignal FILS auftritt, dann wird das Sequenzspeicherselektionssignal SEQS zwangsweise auf "0" gesetzt. Als Folge hiervon wird der Mustereinstelldatenselektor 8 auf die A-Eingänge geschaltet bzw. an die Ausgänge des Rhythmuseinstellschalterteiles 6.
Auf diese Weise wird das Einfüll-Prozeßsignal FILS dem Musterspeicher ROM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 zugeführt, um die Ausleseadresse auf die dem Einfüll- oder Wirbelmuster entsprechende Adresse zu verändern.
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— ο / —
Auf diese geänderte Adresse hin wird das Einfüll- oder Wirbelmuster aus dem Musterspeicher ROM 13 und dem Musterspeicher RAM 14 ausgelesen. Das so ausgelesene Muster wird über den Musterimpulsselektor 16 der Tonbildungsschaltung 20 und dem Rhythmustongenerator 21 zugeführt, um die automatischen Begleittöne und Rhythmustöne zu verändern (in Musiktöne, die im wesentlichen den Tönen von Solotrommel· bzw. kontinuierlichen Wirbeltönen der kleinen Trommel o.dgl. entsprechen).
Wenn das Einfüllsignal FiS der Einfüll-Steuerschaltung auf "0" gesetzt wird, wird auch das Einfüll-Prozeßsignal FILS der Modussteuersignalbildungsschaltung 2 (Figur 3) auf "0" gesetzt und der Ursprungszustand eingenommen (d.h. der Modus kehrt zum Normaispielmodus oder zum Sequenzspielmodus zurück).
Im Einfüll-Wirbelspielmodus sperrt das Einfüll-Prozeßsignal FILS den Dekoder 172 in der Leuchtschaltung 17 (Figur 10) und öffnet statt dessen den Dekodierer 173. Daher wird eine der den Musterangabeknöpfen 245 entsprechenden Leuchtdioden 245a bis 245d ausgeschaltet, während eine der den Einfüll- oder Wirbelmusterangabeknöpfen 246 entsprechenden Leuchtdioden 246a bis 246f eingeschaltet wird.
Im folgenden wird nun ein Intro-Einfüllmodus (Introduktion) beschrieben, bei dem ein Einfu^muster oder ein Wirbelmuster eingegeben wird, bevor der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus ausgeführt wird.
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Der Intro-Einfüllmodus wird ausgeführt, indem der Fußschalter FS unter der Bedingung eingeschaltet wird, daß der Einfüll-Stellknopf 247 gedrückt oder der Einfüll-Fußschalter-Stellknopf 255 gedrückt ist, bevor der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus ausgeführt wird.
Wenn der Fußschalter FS bei gedrücktem Knopf 24 7 oder bei gedrücktem Knopf 255 eingeschaltet wird, gibt die ODER-Schaltung OR121 ein "1"-Signal aus. Dieses wird über die ODER-Schaltung 122 dem Verzögerungs-Flip-Flop 121 zugeführt, wo es sich über die UND-Schaltungen A122 und A121 selbst hält. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR121 wird einem Eingang der UND-Schaltung A124 zugeführt, derem anderen Eingang das von der Start/Stop-Steuerschaltung (Figur 5) gelieferte Stopsignal STOP zugeführt wird.
In diesem Fall läuft der Rhythmus noch nicht. Das Stopsignal STOP ist "1", wodurch die UND-Schaltung A124 durchgeschaltet wird. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung A124 wird einem Flip-Flop 123 zugeführt, um dieses zu setzen, woraufhin von dem Flip-Flop 123 ein Signal COTP ausgegeben wird. Dieses Signal COTP wird über einen Inverter einer UND-Schaltung A92 im Musiktaktzählerteil 9 (Figur 7) zugeführt, um diese zu sperren.
Wenn der Startschalter 249 eingeschaltet wird, wird ähnlich wie beim Normalspielmodus oder beim Programmspielmodus das Rhythmuslaufsignal RUN von der Start/Stop-Steuerschaltung 5 (Figur 5) ausgegeben und der Schlagzähler 41 im Schlagzählerteil 4 (Figur 5) liefert den Schlagimpuls Ci2 und den Musiktaktimpuls Ci4 synchron mit der Erzeugung des Rhythmuslaufsignals RUN. Wenn jedoch die UND-Schaltung A92 im Taktzählerteil 9 (Figur 7)
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wie oben beschrieben gesperrt ist, startet der Taktzähler 91 seinen Zählvorgang noch nicht (alle seine Bits bleiben auf "1"). Das von der Start/Stop-Steuerschaltung 5 erzeugte Rhythmuslaufsignal RUN wird nach Verzögerung durch das Verzögerungs-Flip-Flop DF123 dem Rücksetzanschluß R des Flip-Flops 123 zugeführt. Das Flip-Flop 123 wird dadruch eine bestimmte Zeitspanne nach der Erzeugung des Rhythmuslaufsignals RUN rückgesetzt, so daß das Signal COTD auf "0" gesetzt wird und die UND-Schaltung A92 im Taktzählerteil 9 geöffnet wird.
Der Schlagimpuls Ci2 und der synchron mit dem Rhythmuslaufsignal RUN von dem Taktzählerteil 4 erzeugte Musiktaktimpuls Ci4 werden über eine ODER-Schaltung OR125 einer UND-Schaltung A125 zugeführt, um diese durchzuschalten, so daß das in dem Verzögerungs-Flip-Flop DF125 festgehaltene "1"-Signal in das Verzögerungs-Flip-Flop DF122 übertragen wird. Das Verzögerungs-Flip-Flop DF122 hält dieses "1"-Signal bis zum nachfolgenden Musiktaktimpuls Ci4 fest und gibt das Signal FiS über die ODER-Schaltung OR126 aus.
Die Operation bei der Erzeugung des Einfüllmusters oder des Wirbelmusters entsprechend dem Signal FiS unterscheidet sich nicht von derjenigen bei dem oben beschriebenen Einfüllmodus "während des Laufs".
5 Wenn der zweite Musiktaktimpuls Ci4 von dem Schlagzählerteil 4 erzeugt wird, wird das in dem Verzögerungs-Flip-Flop DF122 festgehaltene Signal gelöscht und das Einfüllsignal FiS wird auf "0" gesetzt. Wie oben schon erläutert wurde, ist das Flip-Flop 123 von dem durch Verzögerung
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des Rhythmuslaufsignals RUN entstandenen Signal rückgesetzt worden und die UND-Schaltung A92 im Taktzählerteil 9 (Figur 7) ist durchgeschaltet worden. Daher beginnt der Taktzähler 91 seine Operation. Als Folge hiervon beginnt der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus mit dem ersten Takt.
Dies bedeutet, daß das Einfüllmuster oder das Wirbelmuster eingegeben wird unmittelbar bevor das Normalspielmuster oder das Programmspielmuster ausgeführt wird, so daß das Spiel entsprechend dem Einfüllmuster oder dem Wirbelmuster ausgeführt wird, bevor der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus ausgeführt wird.
Figur 15 zeigt ein Zeitdiagramm des oben beschriebenen Vorgangs beim Intro-Einfüllmodus. Wenn der Fußschalter FS zum Zeitpunkt R eingeschaltet wird und der Einfüll-Stellschalter 2 47 gedrückt ist oder der Einfüll-Fußschalter-Stellschalter 255 gedrückt ist und der Startschalter 249 im Augenblick S eingeschaltet wird, steigt das Einfüllsignal FiS synchron mit dem Drücken des Startschalters 249 an und fällt nach einer Taktperiode auf "0" ab. Während der Zeit, in der das Einfüllsignal FiS "1" ist, wird der Intro-Einfüllmodus entsprechend dem Einfüllmuster oder dem Wirbelmuster ausgeführt und anschließend wird der Normalspielmodus oder der Programmspielmodus ausgeführt.
In der Einfüll-Steuerschaltung 12 in Figur 13 hat die UND-Schaltung A13 die Funktion des Einschaltens der Leuchtdioden 246a bis 246f, die ein Einfüllmuster oder ein Wirbelmuster anzeigen, bevor ein Rhythmus startet.
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Wenn das Signal "1" in das Verzögerungs-Flip-Flop DF121 eingegeben wird, dann wird, bevor der Rhythmus läuft, die UND-Schaltung A123 durchgeschaltet und legt ein "1"-Signal an die ODER-Schaltung OR126, so daß von dieser das Einfüllsignal Fis erzeugt wird. Daraufhin erzeugt die Modussteuersignalerzeugungsschaltung 2 das Einfüllprozeßsignal FILS, das über den Mustereinstellschaltteil 6 und den Mustereinstelldatenselektor 8 an die Leuchtschaltung 17 (Figur 10) gegeben wird und den Dekodierer 173 einschaltet. Hierdurch wird eine der Leuchtdioden 246a bis 246f, die dem betreffenden Muster entspricht, eingeschaltet.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, kann der Musterfortlauf in beliebiger Weise programmiert werden, so daß variationsreiche Rhythmustöne bzw. Begleittöne automatisch gespielt werden können. Im Programmodus werden die Musiktaktzahlen angezeigt, was den Programmiervorgang erleichtert. Da außerdem der Programminhalt eines speziellen Taktes repetierend ausgelesen wird, kann die Bestäti-0 gung oder Kontrolle des Programms leicht durchgeführt werden.
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Claims (1)

  1. VON KREISLER SCHONWALD EISHOLD FUES VON KREISLER KELLER SELTING WERNER
    PATENTANWÄLTE Dr.-Ing. von Kreisler t 1973
    NIPPON GAKKI SEIZO ?'"!"9" ί ΪΙΤιί ίί^
    TCÄTqHÄ Dr.-Ing. K. W. Bshold, Bad Soden
    KABUSHIKI KAISHA Dr. J. F. Fues, Köln
    10-1, Nakazawa-Cho Dipl-Chem. Alek von Kreisler Köln
    Hamamatsu-shi , Shizuoka-ken °!p f hem r C°r°la K;!er' Köln
    Dipl.-Ing. G. Selting, Köln
    Japan Dr- Η·"κ· Werner, Köln
    DEICHMANNHAUS AM HAUPTBAHNHOF
    D-5000 KÖLN 1
    9. April 1980 Sg/En
    Ansprüche
    1. Automatische Spieleinrichtung für ein elektronisches Musikinstrument, mit einem Musterspeicher, in dem mehrere Spielmuster gespeichert sind, und einer Tonbildungseinrichtung zur Bildung von Musiktönen für automatisches Spiel entsprechend dem aus dem Musterspeicher ausgelesenen Spielmuster, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sequenzspeicher (7) zur Speicherung einer mehrere nacheinander zu spielende Spielmuster angebenden Musterfortlaufsequenz vorgesehen ist und daß das Auslesen der Spielmuster aus dem Musterspeicher (13,14) durch eine Ausleseeinrichtung (4,9) entsprechend der in dem Sequenzspeicher (7) gespeicherten Musterfortlaufsequenz gesteuert ist.
    2. Spieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sequenzspeicher (7) derart ausgebildet ist, daß er nacheinander Musterselektionsdaten speichert,
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    die jeweils eines von mehreren in dem Musterspeicher (13,14) gespeicherten Spielmustern selektieren.
    3. Spieleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Musterspeicher (13,14) derart ausgebildet ist, daß er mehrere Arten einheitlicher Spielmuster in bestimmten Abschnitten speichert.
    4. Spieleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das einheitliche Spielmuster ein Spielmuster für mindestens einen Musiktakt ist.
    5. Spieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleseeinrichtung (4,9) nacheinander eines von mehreren in dem Musterspeicher (13,14) gespeicherten Spielmustern auf ein Ausgangssignal des SequenzSpeichers (7) hin selektiert, um ein bestimmtes Spielmuster auszulesen.
    6. Spieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleseeinrichtung (4,9) einen ersten Zähler (41) aufweist, der von einem Tempooszillator (3) getaktet ist, und ein Übertragssignal für die Taktung eines zweiten Zählers (91) ausgibt, dessen parallele Ausgangssignale als Adressensignale für den Sequenzspeicher (7) benutzt werden, daß unter den in dem Musterspeicher (13,14) gespeicherten Spielmustern ein Spielmuster entsprechend den aus dem Sequenzspeicher (7) ausgelesenen Musterselektionsdaten ausgewählt wird und daß das so selektierte Spielmuster mit einem Ausgangssignal des ersten Zählers als Adressensignal ausgelesen wird.
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    7. Spieleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Bildung einer der Frequenz des Tempooszillators (3) entsprechenden digitalen Anzeige vorgesehen ist, daß der erste und der zweite Zähler (41,91) eine digitale Anzeige für den Rhythmusfortlauf steuern und daß die Anzeigeeinrichtung derart gesteuert ist, daß die digitale Tempoanzeige dann eingeschaltet wird, wenn ein Rhythmus beendet wird und der Rhythmusfortlauf während des Rhythmuslaufs digital angezeigt wird.
    8. Spieleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das digitale Anzeigesignal für den Rhythmuslauf zustand aus einer von dem Ausgangssignal des zweiten Zählers abgeleiteten Taktzahl und einer von dem Ausgangssignal des ersten Zählers abgeleiteten Schlagzahl besteht, wodurch an der Anzeigeeinheit eine gleichzeitige Anzeige des fortlaufenden Taktes und Schlages erfolgt.
    9. Spieleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinheit eine Einrichtung zur Anzeige eines Dezimalpunktes (256a) zur Trennung der Taktzahl von der Schlagzahl aufweist.
    10. Spieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionseinrichtung für die Anzeigeeinrichtung einen Steuerschalter für die Tempoanzeige aufweist, der die Schaltselektion derart ausführt, daß unter der Bedingung, daß der Steuerschalter eingeschaltet ist, das digitale Tempoanzeigesignal der Anzeigeeinrichtung zugeführt wird.
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    11. Spieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Programmierungseinrichtung vorgesehen ist zum Einschreiben einer Musterfortlaufsequenz in den Sequenzspeicher.
    12. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung eine Gruppe von Musterselektionsschaltern zur Selektierung eines von mehreren Spielmustern /eine Einrichtung zur Eingabe einer Adresse in den Sequenzspeicher entsprechend der durch die Gruppe von Musterselektionsschaltern bewirkten Spielmusterselektion aufweist, wobei die Programmierungseinrichtung nacheinander aus der Gruppe von Musterselektionsschaltern selektierte Musterselektionsdaten in Adressen des Sequenzspeichers einschreibt.
    13. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung einen Unterbrechungsschalter sowie eine Einrichtung zum Einschreiben eines Unterbrechungssignals in den Sequenzspeicher bei betätigtem Unterbrechungsschalter aufweist und daß die Ausleseeinrichtung das Ausgeben eines Spielmusters aus dem Musterspeicher unter der Bedingung, daß das Unterbrechungssignal aus dem Sequenzspeicher ausgelesen wird, unterdrückt.
    14. Spieleinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Sequenzspeicher ausgelesene Unterbrechungssignal beim ersten Schlag unterdrückt wird.
    15. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung einen Programm-
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    Ende-Schalter und einen Speicher zur Speicherung eines Adressensignals für den Sequenzspeicher im Falle der Betätigung des Programiti-Ende-Schalters aufweist und daß die Ausleseeinrichtung einen Komparator enthält, der den Inhalt der Speichereinrichtung mit einem dem Musterfortlauf entsprechenden Adressensignal vergleicht und im Falle der Koinzidenz den Musterfortlauf auf den Anfangszustand des Musters zurückversetzt.
    16. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung das überfließen der Adresse in dem Sequenzspeicher erkennt und anzeigt.
    17. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung eine Programmprüfeinrichtung aufweist, die den Musterfortlauf beendet und eine dem angehaltenen Musterfortlauf entsprechende Adresse repetierend aus dem Musterspeicher ausliest.
    18. Spieleinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmprüfeinrichtung eine Anzeigeeinrichtung zur Anzeige des angehaltenen Musterfortlaufs aufweist.
    19. Spieleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierungseinrichtung eine Anzeigeeinrichtung zur Anzeige eines Programmfortlaufs entsprechend der Programmeinschreibung aufweist.
    20. Spieleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erkennungseinrichtung für einen bestimmten Takt eine Musterwechselein-
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    richtung steuert, die die Musterselektionsdaten entsprechend dem Ausgangssignal der Erkennungseinrichtung verändert, so daß das automatische Spiel jeweils nach Ablauf der bestimmten Taktzahl· verändert wird.
    21. Spieieinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungseinrichtung für den bestimmten Takt periodisch einen Takt festiegt, der nach einer bestimmten Taktzahl auftritt, die einem partieilen Bitausgang der von dem TempoosZi^ator getakteten Zähleinrichtung entspricht.
    22. Spieieinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterwechseleinrichtung eine logische Schaltung ist, die entsprechend einem Ausgangssignal der Erkennungseinrichtung für den bestimmten Takt die Musterkenndaten in andere Musterkenndaten umwandelt.
    23. Spieleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einfu^signaigenerator zur Erzeugung eines EinfuUsignaies vorgesehen, ist, dessen Einfu^signaie einer Schlafeinrichtung zugeführt werden, die ein aus dem Musterspeicher ausgelesenes Spieimuster in ein spezie^es Spielmuster umwandelt, wenn das Einfüilsignal erzeugt wird.
    24. Spieieinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung einen ersten Speicher aufweist, der das Einfüllsignal empfängt und festhält, bis ein erstes Zeitsteuersignal ais Antwort auf ein bestimmtes Ausgangssignal· der Zähleinrichtung erzeugt wird und daß der erste Speicher bei dem ersten Zeit-
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    steuersignal seinen Inhalt an einen zweiten Speicher abgibt, der ihn bis zum Auftreten eines zweiten Zeitsteuersignals als Antwort auf einen anderen Zählerstand der Zähleinrichtung festhält, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die ein aus dem Musterspeicher ausgelesenes Spielmuster auf ein Ausgangssignal des zweiten Speichers hin in ein anderes Spielmuster umschaltet.
    25. Spieleinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zeitsteuersignal Schlagen entspricht, während das zweite Zeitstuersignal Musiktakten entspricht.
    26. Spieleinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung des Einfüllsignals ein an einem Schaltpult vorgesehener manueller Schalter ist.
    27. Spieleinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung des Einfüllsignals ein Fußschalter ist, der ein Signal unter der Bedingung erzeugt, daß er durch einen an einem Schaltpult vorgesehenen Handschalter wirksam gemacht ist.
    28. Spieleinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das spezielle Spielmuster im wesentlichen ein Trommelsolo enthält.
    030044/08 1 1
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