DE3014614A1 - Quetschkontaktfeder fuer einen elektrischen steckverbinder - Google Patents
Quetschkontaktfeder fuer einen elektrischen steckverbinderInfo
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- DE3014614A1 DE3014614A1 DE19803014614 DE3014614A DE3014614A1 DE 3014614 A1 DE3014614 A1 DE 3014614A1 DE 19803014614 DE19803014614 DE 19803014614 DE 3014614 A DE3014614 A DE 3014614A DE 3014614 A1 DE3014614 A1 DE 3014614A1
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/40—Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
- H01R13/42—Securing in a demountable manner
- H01R13/428—Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members
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Description
- Quetschkontaktfeder für einen elektrischen Steckverbinder
- Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einer vorgestanzten Platine herstellbare, zwei Federarme aufweisende Quetschkontaktfeder Für einen elektrischen Steckverbinder mit einer Rastfahne, die in Gebrauchslage hinter eine in einer Kontaktkwammer des Gehäuses einer ein- oder mehrpoligen Federleiste ausgebildeten Rastschulter schnappt.
- Eine Quetschkontaktfeder dieser Art ist in der D-OS 25 55 l38 beschrieben. Bei dieser Kontaktfeder ist die Rastfahne jedoch relativ unelastisch, was zur Folge hat, daß sie bei unsachgemäßer Handhabung beim Einsetzen in die Kontaktkammer des Gehäuses der Federleiste leicht umknicken oder sonstwie beschädigt werden kann.
- Es ist daher Ziel und Zweck der Erfindung, eine Ouetschkontaktfeder der eingangs genannten Gattung zu schaffen, deren-Rastfahnc so ausgebildet ist, daß sie in Gebrauchslage, d.h. während der Abstützung ihres freien Endes an einer Rastschulter der Kontaktkammer des Gehäuses einer Federleiste trotz hoher Haltekraft nicht überbogen bzw. beschädigt werden kann, wobei insbesondere dafür Sorge zu tragen ist, daß durch die Æu treffenden konstruktiven Maßnahmen kein zusätzlicher Materialverbrauch verursacht wird.
- Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß in der vorgestanzten, jedoch unverformten Platine zwischen den beiden Federarmen ein kreuzfdrmiger Rasthaken vorgesehen ist, der etwa auf halber Länge zwischen seinem Fußteil und seinem freien Ende zwei entgegengesetzt gerichtete, zueinander fluchtende Fortsätze aufweist, die in Gebrauchslage (nach Verformung der Platine) in an den Federarmen ausgebildeten Aussparungen ruhen und in dieser Lage der vom freien Ende des Rasthakens gebildeten, durch zweimaliges Knicken des Rasthakens um jeweils etwa 90" um die Knickachsen entstandenen Rastfahne ein Widerlager bieten, um dessen Achse die Rastfahne ihre Wipp- oder Rastbewegungen ausführt.
- Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß in der Platine zwischen dem Fußteil des Rasthakens und der Drahtanschlußklemme der Ouetschkontaktfeder und zur Rastfahne fluchtend eine Biegezunge vorgestanzt ist, die in Gebrauchslage um eine Biegeachse herum um etwa 900 herausgebogen ist und einen Anschlag für die von der Drahtanschlußklemme der Quetschkontakt feder her eingeführten freiliegenden Drahtlitzen eines Anschlußdrahtes bildet.
- Die erfindungsgemäße -Ausbildung der Rast feder sowie die zusätzliche Schaffung der erwähnten Biegezunge bringen erhebliche Vorteile gegenüber der bekannten Kontaktfeder mit sich: Abgesehen davon, daß die Rastfahne nunmehr wesentlich elastischer ausgebildet ist und mit ihren Fortsätzen in den seitlich der Federarme ausgebildeten Aussparungen sicher ruht, bildet eine infolge des zweimaligen Knickens des Rasthakens entstandene, etwa senkrecht zur Mittelachse der Quetschkontaktfeder verlaufende Anschlagfläche eine Begrenzung für einen in die nuetschkontakt feder eingeschobenen Kontaktstecker , so daß dieser nicht ungewollt zu tief in die Quetschkontaktfeder eingeführt werden kann.
- Dies hat bei der bekannten Kontaktfeder oft zu Beschädigungen derselben geführt. Des weiteren sorgt die Biegezunge dafür, daß auch die Drahtlitzen des von der Drahtanschlußklemme her eingeführten Anschlußdrahtes in ihr eine Begrenzung finden, über die hinaus der Anschlußdraht nicht in die Kontaktfeder eingeführt werden kann. Dies könnte dazu führen, daß die Rastfahne im Inneren der Kontaktfeder nicht frei weggebogen werden konnte, falls die Kontaktfeder mittels eines Lösewerkzeugs aus der Kontaktkammer des Gehäuses der Federleiste entfernt werden milSte. Ein solchcs Lösewerkzeug ist beispielsweise in der DE-OS 26 01 182 beschrieben.
- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie aus der in der Anlage beigefügten Zeichnung.
- Hierbei zeigen: Fig. 1: eine Platine zur Herstellung einer Quetschkontaktfeder vor dem Biegen zur Herstellung des gebrauchs fähigen Zustands; Fig.2: eine Seitenansicht der aus der Platine gemäß Fig. 1 gebrauchsfertig hergestellten bzw. montagebereiten Quetschkontaktfeder; Fig. 3: eine Vorderansicht der Quetschkontaktfeder gemäß Fig.2 und Fig. 4: eine skizzenhafte Darstellung der Ouetschkontaktfeder im eingebauten Zustand innerhalb einer Kontaktkammer des Gehäuses einer Federleiste.
- Die in Fig. 1 dargestellte vorgestanzte Platine 2 zur Herstellung einer Quetschkontaktfeder 1 weist folgende Einzelheiten auf: Zwei Federarme 3,4; einen zwischen den Federarmen angeordneten, vorgestanzten kreuzförmigen Rasthaken 5, der etwa auf halber Länge zwischen seinem Fußteil 10 und seinem freien Ende 26 zwei entgegengesetzt .gerichtete Fortsätze 6,7 aufweist; seitlich der Federarme 3,4 ausgebildete Aussparungen 13,14; Quetschlappen 18,19 für das spätere Festklemmen von Drahtlitzen 24 eines Anschlußdrahtes 25; Quetschzungen 16,17 zur späteren Halterung der Isolation des Anschlußdrahtes 25 (Fig. 4); eine vorgestanzte Biegezunge 15 zwischen dem Rasthaken 5 und der von den Quetschlappen 18,19 gebildeten Litzenanschlußklemme.
- Zur Herstellung der montage fertigen Quetschkontaktfeder wird der Rasthaken 5 zweimal jeweils um etwa 900 nach vorne gebogen, und zwar um eine Knickachse 11 und um eine Knickachse 12, wonach das freie Ende 26 des Rasthakens nunmehr etwa parallel zu den b is lanLt nicht verformten Federarmen 3,4, den Quetschiappen 18,19 zugewandt, verläuft und die Rastfahne 8 der Kontaktfeder 1 bildet.
- Alsdann werden die Federarme 3,4, die Ouetschlappen 18,19 sowie die Quetschzungen 16,17 um eine Achse 28 herum gebogen, wonach sie die in den Figuren 2 und 3 dargestellte fertige Kontaktfeder 1 bilden. Die freien Enden der Federarme sind jeweils nach außen zu biegen, um die Einführun(J eines (hier nicht dargestcllten) Kontaktstiftes zu erleichtern (29,30). Bei der Biegung der Federarme ist darauf zu achten, daß. die Enden der Fortsätze 6,7 des Rasthakens 5 in den Aussparungen 13,14 zu liegen kommen, so daß die an die Fortsätze 6,7 anschließende Rastfahne 8 sich in den Aussparungen 13,14 nach Art eines Wiederlagers nicht nur abstützen, sondern auch in gewissen Grenzen um eine Schwenkachse 20 herum bewegen kann. Vor dem Einsetzen der Quetschkontaktfeder 1 in eine Kontaktkammer 21 des Gehäuses 23 einer Federleiste ist dafür Sorge zu tragen, daß die Rastfahne 8 etwa die in den Figuren 2 oder 4 gezeigte Stellung aufweist, damit der gewünschte Rasteffekt eintritt, d.h. daß das freie Ende 26 des Rasthakens 5 auf einer Rastschulter 22 des Gehäuses 23 zur Anlage WelanRen kann.
- Ferner muß vor dem Einsetzen der Quetschkontaktfeder 1 an dieser der Anschlußdraht 25 angeschlossen werden. Hierzu wird zunächst der Anschlußdraht 25 an seinem Ende abisoliert. Die somit Freigelegten Drahtlitzen 24 werden zwischen den nuetschlappen 18,19 eingequetscht, wobei dafür zu sorgen ist, daß die Drahtlitzen 24 bündig an der vorher um etwa 90° um eine Biegeachse 27 herum nach vorne gebogenen Biegezunge 15 anliegen (Fig. 4). Schließlich wird tier Anschlußdraht im noch isolierten Bereich zwischen den Quetschzungen 16 , 1 7 eingeklemmt I)ie nunmehr einbaufähige Ouetschkontaktfeder 1 wird in die Kontaktkammer 21 des Gehäuses 23 der Federleiste in Pfeilrichtung .() weit eingeführt bis die Rastfahne 8 hinter der Rastschulter 22 des Gehäuses 23 herauskiappt. Dam-it befindet sich die nuetschkontaktfeder in ihrer Gehrauchslage. Ein (hier nicht dargestellter) Kontktstift könnte in Pfeilrichtun P in sie eingeführt werden, bis er an der Anschlagfläche 9 des Rasthakens 5 anschlägt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE 49Aus einer vorgestanzten Platine herstellbare, zwei Federarme aufweisende Quetschkont akt feder für einen elektrischen Steckverbinder mit einer Rastfahne, die in Gebrauchslage hinter eine in einer Kontaktkammer des Gehäuses einer ein- oder mehrpoligen Federleiste ausgebildeten Rastschulter schnappt, dadurch gekennzeichnet, daß in der vorgestanzten, jedoch unverformten Platine (2) zwischen den beiden Federarmen (3,4) ein kreuzförmiger Rasthaken (5) vorgesehen ist, der etwa auf halber Länge zwischen seinem Fußteil (5) und seinem freien Ende (26) zwei entgegeneesetzt gerichtete, zueinander fluchtende Fortsätze (6,7) aufweist, die in Gebrauchslage (nach Verformung der Platine (2)) in an den Federarmen (3,4) ausgebildeten Aussparungen (13,14) ruhen und in dieser Lage der vom freien Ende (26) des Rasthakens (5) gebildeten, durch zweimaliges Knicken des Rasthakens (5) um jeweils etwa 900 um die Knickachsen (11,12) entstandenen Rastfahne (8) ein Widerlager bieten, um dessen Achse (20) die Rastfahne (8) ihre Wipp- oder Rastbeweunen ausführt.
- 2. Quetschkontaktfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Platine (2) zwischen dem Fußteil (10) des Rasthakens (5) und der Drahtanschlußklemme (18,19) der Quetschkontaktfeder (1) und zur Rastfahne (8) fluchtend eine Biegezunge (15) vorgestanzt ist, die in Gebrauchslage um eine Biegeachse (27) herum um etwa 90" heraus gebogen ist und einen Anschlag für die von der Drahtanschlußklemme (18,19) der Quetschkontaktfeder (1) her eingeführten frei liegenden Drahtlitzen (24) des Anschlußdrahtes (25) bildet.
Priority Applications (1)
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| DE19803014614 DE3014614A1 (de) | 1980-04-16 | 1980-04-16 | Quetschkontaktfeder fuer einen elektrischen steckverbinder |
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Publications (2)
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| DE3014614A1 true DE3014614A1 (de) | 1981-11-12 |
| DE3014614C2 DE3014614C2 (de) | 1987-10-01 |
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ID=6100196
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Country Status (1)
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Ipc: H01R 13/432 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AMPHENOL CORP., WALLINGFORD, CONN., US |
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Free format text: WAGNER, K., DIPL.-ING. GEYER, U., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN |
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |