DE3014679C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/04—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
- F02P5/145—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
- F02P5/15—Digital data processing
- F02P5/1502—Digital data processing using one central computing unit
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-
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- F02P5/145—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
- F02P5/155—Analogue data processing
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Zünd
zeitpunkts einer Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Verfahren wird in der DE-OS 26 45 642 be
schrieben. Bei diesem herkömmlichen Verfahren wird die
Zündwinkel-Vorverstellung im unteren Drehzahlbereich,
der von der Drehzahl 0 bis zu einer etwas oberhalb der
Leerlaufdrehzahl liegenden Drehzahl reicht, konstant ge
halten. Insbesondere ist die Zündwinkel-Vorverstellung
auch während des Anlaßvorgangs auf einen konstanten Wert
eingestellt.
Zur näheren Erläuterung des Standes der Technik soll be
reits hier auf Fig. 1 und 2 der Zeichnung Bezug ge
nommen werden.
In den in Fig. 1 und 2 gezeigten Diagrammen ist auf
der Abszisse die Maschinendrehzahl und auf der Ordinate
die Vorverstellung des Zündzeitpunkts angegeben. Mit
N 1 ist eine Drehzahl bezeichnet, bei der das Vorstellen
des Zündzeitpunkts beginnt, und N 2 bezieht sich auf eine
Drehzahl, bei der die maximale Vorverstellung erreicht
ist. Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Charakteristik nimmt
die Vorverstellung zwischen den Drehzahlwerten N 1 und N 2
linear zu. Im Fall der Charakteristik nach Fig. 2 wird
der Anstieg zwischen den Werten N 1 und N 2 bei dem Wert
N 3 geändert. In beiden Fällen ist der Zündzeitpunkt bei
niedrigen Drehzahlen unterhalb von N 1 und bei hohen Dreh
zahlen oberhalb von N 2 konstant und unabhängig von Ände
rungen der Drehzahl. Mit N 4 ist die Leerlaufdrehzahl be
zeichnet.
Wenn die Brennkraftmaschine angelassen wird, ergibt sich
bei diesen herkömmlichen Verfahren zur Steuerung des Zünd
zeitpunkts das folgende Problem. Unterhalb des Drehzahl
wertes N 1 ist der Zündzeitpunkt im Hinblick auf die zeit
liche Verzögerung zwischen dem Austreten des Zündfunkens
und der vollständigen Entzündung des Brennstoffs derart
eingestellt, daß der Brennstoff unmittelbar nach Erreichen
der oberen Totpunktstellung des Kolbens entzündet wird,
so daß der Verbrennungsdruck die Maschine in Vorwärts
richtung antreibt. Wenn jedoch bei niedrigen Außentempe
raturen oder bei niedriger Batteriespannung die Anlaßdreh
zahl unterhalb der normalen Anlaßdrehzahl liegt, wird die
Zeitspanne zwischen dem Zündzeitpunkt und dem Erreichen
der oberen Totpunktstellung so groß, daß der Brennstoff
bereits entzündet wird, bevor der Kolben die obere Tot
punktstellung erreicht, so daß der Kolben gegen den zu
nehmenden Verbrennungsdruck anarbeiten muß. Dies führt
dazu, daß die Brennkraftmaschine unter ungünstigen Bedin
gungen nur schlecht oder gar nicht anspringt.
In der US-PS 40 33 305 ist eine Zündvorverstellungs-Charak
teristik gezeigt, die im unteren Drehzahlbereich einen
linearen Anstieg aufweist. Diese Charakteristik betrifft
jedoch den während des normalen Fahrbetriebs vorherrschen
den Drehzahlbereich. Einzelheiten über die Steuerung des
Zündzeitpunkts bei sehr niedrigen Drehzahlen, insbesondere
während der Anlaßphase, sind dieser Druckschrift nicht zu
entnehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der
eingangs genannten Gattung derart weiter zu bilden, daß das
Anlaßverhalten der Brennkraftmaschine verbessert wird, wenn
die Anlaßdrehzahl bei niedrigen Außentemperaturen, niedriger
Batteriespannung oder infolge anderer ungünstiger Umstände
herabgesetzt ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Ver
fahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 und 2 sind Diagramme zur Veranschaulichung
der Beziehung zwischen der Maschinen
drehzahl und dem Zündzeitpunkt bei
herkömmlichen Einrichtungen;
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung
einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm zur Veranschau
lichung der Arbeitsweise eines Digi
tal-Mikrocomputers zur Bestimmung
des Zündzeitpunkts;
Fig. 5 ist ein weiteres Flußdiagramm zur
Veranschaulichung der Arbeitsweise
eines Digital-Mikrocomputers bei der
Bestimmung des Zündzeitpunkts;
Fig. 6 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung
der Beziehung zwischen der Maschinen
drehzahl und dem Zündzeitpunkt gemäß
der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Mit 1 ist ein
Zündschalter bezeichnet, der ein "EIN"- oder "AUS"-Signal
S 1 liefert, wenn die Maschine angelassen wird oder nicht.
Mit 2 ist ein Basiswinkel-Sensor bezeichnet, der Basiswin
kel-Impulse S 2 jeweils bei einem bestimmten Winkel, bei
spielsweise bei 120° der Kurbelwelle liefert. Ein weiterer
Sensor 3 liefert Impulse 3 bei bestimmten Winkeleinheiten,
beispielsweise jeweils 1 Grad Kurbelwellendrehung. Die Kur
belwellendrehzahl ergibt sich auf der Grundlage des Impuls
signals S 3 des Sensors 3. Diese Signale S 1 bis S 3 und im
Bedarfsfall weitere Signale, die etwa dem Ansaugvakuum der
Maschine oder der Brennstoffeinspritzung entsprechen, wer
den über eine Eingangs-Ausgangs-Steuereinheit 4 in der Form
einer Halbleiterschaltung durch einen zentralen Rechner
5 eingelesen, der einen Auslesespeicher (ROM), einen Spei
cher mit direktem Zugriff (RAM) und eine zentrale Rechner
einheit (CPU) umfaßt. Aus den Signalen S 1 bis S 3 ermittelt
der zentrale Rechner 5, ob die Maschine angelassen wird
oder nicht und sodann durch Berechnung oder Abgreifen einen
Wert der Zündzeitpunkts-Vorverstellung, und dieser Wert
wird an denjenigen Bereich der Steuereinheit 4 abgegeben,
der die Zündzeitpunkts-Steuerung bewirkt. Die Steuerein
heit 4 liefert an einer Ausgangsklemme 6 ein Signal, das
eine Information trägt, die bewirkt, daß der Zündstrom in
Abhängigkeit von den Signalen S 2 und S 3 der Sensoren 2 und
3 durchgelassen oder unterbrochen wird. Dadurch wird die
Arbeitsweise eines Transistors 7 gesteuert, der einen
elektrischen Strom ein- oder ausschaltet, der durch eine
Zündspule 9 eines Zündsystems hindurchgeht, das durch einen
rechteckigen, strichpunktierten Rahmen in Fig. 3 umgeben
ist. Mit 8 ist ein Zündverteiler, mit 10 eine Zündkerze
und mit 11 eine Batterie einer Stromquelle bezeichnet. Auf
grund der jüngeren Fortschritte der Halbleitertechnik ist
es möglich, in einfacher Weise eine zusammengefaßte Einheit
aus zentralem Rechner 5 und Steuereinheit 4 sowie Transistor
7 herzustellen, wie sie in Fig. 3 ebenfalls durch eine
strichpunktierte Linie eingerahmt ist.
Fig. 4 und 5 zeigen Flußdiagramme zur Veranschaulichung der
Arbeitsweise des zentralen Rechners 5 von der Bestimmung
der Zündzeitpunkts-Vorverstellung bis zu einer entsprechen
den Signalabgabe. Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, bei dem die
selbe Zündzeitpunkts-Charakteristik beim Anlassen und beim
normalen Betrieb der Maschine verwendet wird, während gemäß
Fig. 5 eine gesonderte Charakteristik für das Anlassen und
für den üblichen Betrieb gilt. Wenn gemäß Fig. 4 das Pro
gramm beginnt, wird ein Zündzeitpunkts-Grundwert entspre
chend der Maschinendrehzahl, Last und anderer Faktoren in
dem Schritt P 1 festgelegt. In der Stufe P 2 wird anhand des
ein- oder ausgeschalteten Zustandes des Zündschalters 1
ermittelt, ob die Maschine angelassen wird oder nicht. Wenn
der Zündschalter 1 ausgeschaltet ist, wird die Maschine
nicht angelassen, so daß das Programm weiterläuft zu Stufe
P 3 und der Zündzeitpunkts-Grundwert der Stufe P 1 übertragen
wird. Wenn der Zündschalter 1 geschlossen ist und somit die
Maschine angelassen wird, läuft das Programm von der Stufe
P 2 zu einer Stufe P 4, in der ermittelt wird, ob die Maschi
nendrehzahl N höher als ein vorgegebener Wert N L oder niedri
ger als dieser Wert ist. Wenn N < NL ist, geht
das Programm von P 4 zu P 3 über, so daß der ermittelte Zünd
zeitpunkts-Grundwert gemäß Stufe P 1 als Ausgangssignal ab
gegeben wird. Wenn N≦N L gemäß der Entscheidung der Stufe
P 4 ist, geht das Programm zu Stufe P 5 über, in der der
Zündzeitpunkts-Grundwert mit einem Koeffizienten multi
pliziert wird, der proportional zu der Maschinendrehzahl
N ist, und das Ergebnis gelangt an die Stufe P 3. Daher wird
die Vorverstellung gering gehalten, wenn N/N L ≦1 ist.
Gemäß dem Flußdiagramm der Fig. 5 wird in der Stufe P 2 ent
schieden, ob der Zündschalter 1 geschlossen oder offen ist.
Wenn der Zündschalter 1 geschlossen ist und damit die Ma
schine angelassen wird, springt das Programm zu P 12, wäh
rend bei offenem Zündschalter 1 das Programm zu P 11 über
geht. In der Stufe P 11 wird der Wert der Vorverstellung
für Normalbetrieb auf der Grundlage der Maschinendrehzahl
und Last ermittelt, und das Ergebnis wird über die Stufe
P 3 als Signal abgegeben. In der Stufe P 12 wird der Zünd
zeitpunkt für den Anlaßvorgang ermittelt und sodann an
die Stufe P 4 weitergegeben. Das Programm im Anschluß an
die Stufe P 4 einschließlich dieser Stufe ist dasselbe wie
bei Fig. 4, d. h., wenn ein Vergleich von N und L ergibt,
daß N≦N L ist, geht das Programm auf die Stufe P 5 über,
in der der Normalwert der Zündzeitpunkts-Vorverstellung ge
mäß Stufe P 12 mit N/N L multipliziert und dieses Ergebnis
über die Stufe P 3 als Signal abgegeben wird.
Anschließend soll die Bedeutung des im Zusammenhang mit
Fig. 4 und 5 erläuterten Vorganges beschrieben werden. Bei
der Einstellung des Zündzeitpunkts sollte als Korrektur
faktor die zeitliche Verzögerung von der Funkenabgabe zu
der Verbrennung berücksichtigt werden, so daß zu einem
optimalen Augenblick nach dem oberen Totpunkt der Verbren
nungsdruck den maximalen Wert erreicht und in möglichst
wirksamer Weise thermische Energie in Drehmoment umge
setzt wird. Insoweit sollte der mittlere Zündzeitpunkts
wert in der Form einer Vorstellzeit und nicht eines Kurbel
winkels angegeben werden.
Da beim normalen Betrieb die Maschinendrehzahl relativ sta
bil ist, kann davon ausgegangen werden, daß der Vorstell
winkel gleich der Vorstellzeit ist. Da sich Teile der Ma
schine in zeitlicher Zuordnung zu der Kurbelwelle bewegen,
ist es besonders zweckmäßig, die Zündvorverstellung auf
den Kurbelwinkel zu beziehen.
Dies gilt jedoch nicht beim Anlassen der Maschine und ins
besondere nicht beim Kaltstart, wenn die Drehzahl der Ma
schine außerordentlich niedrig ist. Wenn beispielsweise ein
Vorstellwinkel von 18° optimal für eine Maschinendrehzahl
von 120 1/min ist, so entspricht dieser Vorstellwinkel
einer Zeit von 25 msec vor dem oberen Totpunkt. Dieser Vor
stellwinkel von 18° entspricht 50 msec bei einer Maschi
nendrehzahl von nur 60 1/min, so daß die Zündung zu früh
erfolgt und der maximale Verbrennungsdruck vor dem oberen
Totpunkt erreicht wird. Dadurch ergibt sich eine Rückwärts
drehung oder zumindest ein Aufhalten der Drehung, so daß
die Maschine nicht anspringt. Wenn zur Vermeidung dieses
Nachteils eine sehr kleine Vorverstellung verwendet wird,
wird ein ausreichendes Drehmoment nicht erzeugt, so daß
die Maschine ebenfalls nicht anspringt.
Zur Lösung dieses Problems wird beim Anlassen oder bei einer
Maschinendrehzahl N unterhalb einer vorgegebenen Drehzahl
N L die Vorstellzeit in bezug auf den oberen Totpunkt kon
stant gehalten, indem erfindungsgemäß der optimale Vorstell
wert für die Drehzahl N L mit dem Koeffizienten N/N L multi
pliziert wird. Dadurch ergibt sich die wirksamste Umsetzung
des Verbrennungsdruckes in Drehmoment und damit ein optima
les Anspringen der Maschine.
Der Grund, weshalb eine derartige Korrektur des Vorstell
wertes nicht notwendig ist, wenn N < N L ist, besteht darin,
daß bei einer relativ hohen Anlaßdrehzahl N die anderen
Randbedingungen, wie etwa Funkenenergie und Brennstoff
zerstäubung günstig sind und die Tendenz haben, die Zünd
verzögerung zu verringern, so daß eine Korrektur des Zünd
zeitpunkts nicht notwendig ist. Ein weiterer Grund ist da
rin zu sehen, daß das Anspringen der Maschine nicht beein
flußt wird, wenn die Zündzeitpunkts-Vorverstellung nicht
genau eingestellt ist, sofern die Anlaßdrehzahl ausreichend
hoch ist, und sofern eine genaue Zeitpunkteinstellung er
folgt, ergibt sich eine Reaktion, wie etwa ein Klopfen nach
Beendigung der Verbrennung. Der erwähnte vorgegebene Wert
N L sollte im Bereich von 60 bis 200 1/min liegen.
Fig. 6 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung der Bezie
hung der Maschinendrehzahl zu dem Zündzeitpunkt, N L bezeich
net wiederum den vorgegebenen Wert, und N 1, N 2 und N 4 sind
Drehzahlen mit ähnlicher Bedeutung wie die entsprechenden
Werte in Fig. 1.
Bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels wurde
angegeben, daß der aus Halbleitern bestehende Mikrocomputer
zur Multiplikation des normalen Vorstellwertes mit N/N L
verwendet wird, jedoch ist die Erfindung auf diese Ausfüh
rungsform nicht beschränkt und die Zündzeitpunkt-Charak
teristik gemäß Fig. 6 kann auch erreicht werden, mit einer
Zentrifugal-Einstelleinrichtung, wie sie für herkömmliche
Verteiler verwendet wird.
Wenn jedoch ein Mikrocomputer ohnehin vorgesehen ist, kann
die vorliegende Erfindung mit einer geringfügigen Ergänzung
des Programms verwirklicht werden, so daß keine wesentliche
Kostenerhöhung notwendig ist. Wenn ein herkömmlicher Zen
trifugal-Zündversteller verwendet wird, kann die Erfindung
ebenfalls ausgeführt werden und sie ist auch geeignet für
nahezu alle Arten herkömmlicher Brennkraftmaschinen, ohne
daß sich wesentliche Kostenerhöhungen ergeben.
Da erfindungsgemäß bei einer Anlaßdrehzahl N unter einem
vorgegebenen Wert N L die Zündvorverstellung geringer gehalten
wird, wird eine Rückwärtsdrehung der Maschine auch dann
verhindert, wenn die Anlaßdrehzahl niedrig ist, so daß
eine wirksame Umwandlung des Verbrennungsdrucks in Dreh
moment erfolgt und die Maschine leicht anspringt.
Bei der praktischen Erprobung der Erfindung ist als zentra
ler Rechner ein Modell Nr. HD 46 802 der Firma Hitachi
verwendet worden. Das Modell HD 46 506 der Firma Hitachi
diente als Eingangs-Ausgangs-Steuereinheit, die mit dem
Rechner zusammengeschaltet werden konnte.
Der Zündschalter 1 kann in herkömmlicher Weise ausgebil
det sein und zwei Kontakte umfassen, die geschlossen sind,
während der Anlasser in Betrieb ist.
Der Basiswinkel-Sensor und der Winkeleinheiten-Sensor kön
nen herkömmliche Teile sein und die Form einer Abtastein
heit 24 aufweisen, die in der US-PS 40 15 565 beschrieben
ist. Es kann sich auch um einen Drehzahl-Spannungs-Wandler
10 gemäß der US-PS 38 53 103 handeln.
Die Ermittlung der Maschinendrehzahl aus den Signalen des
Winkeleinheits-Sensors ist herkömmlich und wird in der
US-PS 38 53 103 beschrieben. In diesem Zusammenhang wird
weiterhin auf die US-PS 39 69 614 und die US-PS 40 09 699
Bezug genommen.
Bei der Erprobung der Erfindung ist weiterhin ein unterbre
cherloses Zündsystem mit einer Zündspule und einem Leistungs
transistor verwendet worden.
Eine Möglichkeit zur Bestimmung des Zündzeitpunkts auf der
Grundlage von binären Signalen des Basiswinkel-Sensors und
des Winkeleinheits-Sensors ist in der US-PS 38 53 103 sowie
der US-PS 40 15 565 beschrieben.
Bei einer Viertaktmaschine mit vier Zylindern muß jeweils
eine Zündung nach einem Kurbelwinkel von 180° erfolgen. In
einer Stellung von 180° nach dem ersten Zündimpuls muß ein
zweiter Basiswinkel-Impuls abgegeben werden. In diesem Falle
muß der Basiswinkel-Sensor einen Impuls jeweils nach 180°
Drehung der Kurbelwelle abgeben.
Bei einer Viertaktmaschine mit sechs Zylindern muß ein Zünd
impuls jeweils nach 120° abgegeben werden. Dementsprechend
muß ein Basiswinkel-Impuls jeweils nach einer Drehung von
120° geliefert werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Steuerung des Zündzeitpunktes bei einer
Brennkraftmaschine mit Funkenzündung, bei der der Wert
der Zündwinkel-Vorverstellung entsprechend einer vorge
gebenen Charakteristik in Abhängigkeit von Betriebspara
metern der Brennkraftmaschine, insbesondere der Drehzahl
festgelegt wird, welche Charakteristik unterhalb eines
ersten vorgegebenen Drehzahlwertes N 1, der oberhalb der
Leerlaufdrehzahl N 4 der Brennkraftmaschine liegt, einen
konstanten Wert der Zündwinkel-Vorverstellung vorsieht,
dadurch gekennzeichnet, daß anhand der
Stellung eines Startschalters ein Anlaßvorgang der Brenn
kraftmaschine abgetastet wird, und daß beim Anlassen der
Brennkraftmaschine in dem Fall, daß die Anlaß-Drehzahl
N unterhalb eines zweiten vorgegebenen Wertes N L liegt,
der kleiner als die Leerlaufdrehzahl N 4 ist, der fest
gelegte Wert der Zündwinkel-Vorverstellung durch Multi
plikation mit dem Faktor N/N L korrigiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der korrigierte Wert der Zündwinkel-
Vorverstellung, der der jeweils vorliegenden Motordreh
zahl entspricht, in einer Tabelle aufgesucht wird, die
in einem Festwertspeicher eines Mikrocomputers gespei
chert ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Korrektur der Zündwinkel-Vor
verstellung beim Anlassen der Brennkraftmaschine mit
Hilfe einer Fliehkraft-Zündverstelleinrichtung ausge
führt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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