DE3014375C2 - Transformator, insbesondere Klingeltransformator - Google Patents
Transformator, insbesondere KlingeltransformatorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator, insbesondere Klingeltransformator, mit einer Primärspule,
einer Sekundärspule, einem Kernblechpaket und einem einstückigen Spulenkörper aus Isolierstoff, der
aus einem im wesentlichen röhrenförmigen Grundkörper etwa rechteckigen Querschnitts besteht, an dessen
Stirnenden je ein ggf. Anschlußfahnen halternder umlaufender Flansch und zwischen diesen in dichtem
Abstand voneinander zwei weitere Flansche angeordnet sind, welche den röhrenförmigen Grundkörper in
zwei distanzierte Teilkörper unterteilen, wobei die Wicklungsräume für den Primär- und den Sekundärspulcndraht
voneinander getrennt sind.
Ein solcher Transformator ist beispielsweise aus dem DE-GM 71 20 221 bekanntgeworden. Er besitzt einen
ejnstückigen Spulenkörper mit vier Flanschen. Zwei dieser Flansche sind an den beiden Endstirnseiten des
Spulenkörpers angeordnet, die anderen beiden in der Mitte durch einen DistanzspaK voneinander getrennt.
Der gesamte Spulenkörper ist einschließlich der Anschlußfahnen bzw. Anschlußstifte, die an den beiden
endseitigen Spulenkörperflanschen befestigt sind, in Isoliermasse vergossen. Der umlaufende Spalt zwischen
den beiden mittleren Spulenkörperflanschen ist demzufolge ebenfalls mit Vergußmasse gefüllt.
Aus der DE-OS 22 33 005 ist ein Transformator bekannt, der über zwei Spulenkörper verfügt, die
jeweils vier U-förmig an einem röhrenförmigen
Grundkörper angebrachte Flansche aufweisen. Auch hier sind zwei Flansche int wesentlichen endseitig und
die beiden anderen Fianscheftnittig unter- Belassuhg
eines Spaltes angeordnet.-Dieser Spalt ist für das
mindestens teilweise Einschieben einer Isolierplatte vorgesehen die die Aufgabe hat; die beiden Spulenkörper
miteinander zu verbinden. Die Isolierplatte besitzt eine im wesentlichen H-förmige Gestalt und hält die
beiden Spulenkörper formschlüssig zusammen.
Die Spulenkörper der beiden vorgenannten Transfer- '°
matoren bestehea aus einem jeweils röhrenförmigen • Hohlzyünder mit rechteckigem Grundquerschnitt, an
dessea ununterbrochen durchlaufender Mantelfläche die Füße der umlaufenden Flansche einstückig angeschlossen
sind. !'
Aus dem DE-GM 78 10 658 ist ein Transformator bekannt, der sich von den zuvor beschriebenen im
wesentlichen dadurch unterscheidet, daß die Primärspule einerseits und die- Sekundärspule andererseits auf
jeweils einem gesonderten, rwei endseitige Spulenkörperflansche
aufweisenden eigenen Spulenkörper aufgewickelt ist, wobei die Spulenkörper, vom Kernblechpaket
zusammengehalten werden. Zwischen ^sn beiden
Spulenkörpern ist wenigstens ein Nebenschlußblech angeordnet, welches die Aufgabe hat, das Kurzschlußverhalten
des Transformator durch Einwirkung auf den magnetischen Streufluß zu verbessern. Es ist erforderlich,
das oder die Nebenschlußblech(e) an wenigstens einem der Spulenkörper unverrückbar festzulegen, was
bei der vorbekannten Ausführung durch entsprechende Formgebung der Außenseite des Spulenkörpers erreicht
wird.
Sämtliche Anschlußfohnen sowohl für die Spulendrahtenden
der Primärspule als auch diejenigen der Sekundärspule sind beim Transformator gemäß J5
DE-GM 78 10 658 an einem einzigen Flansch eines der beiden Spulenkörper angeordnet, wodurch sich insbesondere
vorteilhafte Anschlüsse ergeben und welche Maßnahme ein günstig gestaltetes Isolierstoffgehäuse
zur Aufnahme des Transformators erlaubt
Ausgehend von dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzten und durch das DE-GM 71 02 221
bekannten Transformator liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen solchen Transformator hinsichtlich
der Gestaltung des Spulenkörpers derart zu verbessern, daß in einfacher Weise sowie unverlierbar
zwischen den mittleren Flanschen mindestens ein Nebenschlußblech gehalten werden kann, ohne daß
auftretende Maßtoleranzen einen nachteiligen Einfluß auf die Halterung des Nebenschlußbleches ausüben. 3()
Auch sollen Grundvoraussetzungen dafür geschaffen werden, den Spulenkörper in wirksamer Weise an der
Verlegung der Spulendrahienden teilhaben zu lassen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die weiteren Flansche an wenigstens drei
Außenkanten durch Seitenwände miteinander verbunden sind derart, daß ein im wesentlichen taschenförmiger
Hohlkörper ausgebildet ist, der in einem Seitenwandbereich wenigstens eine öffnung zum schubladenartigen
Einführen wenigstens eines Nebenschlußbleches aufweist und den röhrenförmigen Grundkörper quer
durchsetzt und daß das Nebenschlußblech durch mindestens teilweises Umgreifen des Kerns am Platze
gehalten ist.
Im Gegensatz zum Transformator nach dem DE-GM 71 20 221 ist bei dem erfindungsgemäßen Transformator
die Möglichkeit geschaffen, in geschickter und einfacher Weise iwirshen den beiden mittleren
Grundkörperflanschen mindestens ein Mebenschiüßblechsicher
haltern zu können. Im Gegensatz zum Transformator nach der DE-OS 22 33 0Q5, bei dem die
Isolierplatte klemmend zwischen den mittleren Flanschen
im Spalt gehalten ist, stellt der erfindungsgemäße Spulenkörper eine'"-.Tasche zur Verfügung, in die das
wenigstens eine Nebenschhißblech auch lose hineingesteckt
werden kann. Da der so gebildete taschenförmige
Hohlkörper den röhrenförmigen Grundkörper quer durchsetzt und ihn in zwei Teilkörper derart unterteilt,
daß seine? Wände im Bereich des Spaltes unterbrochen sind, wird die Möglichkeit eines direkten Zusammenwirkens
des Kerns mit dem Nebenschlußblech geschaffen, so daß — nachdem das Nebenschlußblech in die Tasche
eingesteckt ist und anschließend der Kern in einer Querrichtung dazu durch den Spulenkörper hindurchgeführt
ist — ohne besondere Maßnahmen, insbesondere ohne aufwendige Formgebung des, Spulenkörpers, das
Nebenschlußblech unverlierbar am Platz gehalten ist Toleranzunterschiede spielen praktisch keine negative
Rolle, und die Bemaßung des Spulenkörpers kann auf
die größtmöglichen zu erwartende« Toleranzen abgestellt werden.
Erfindungsgemäß wird der taschenförmige Hohlkörper durch Verbindung von Außenkanten der weitere
Flansch erzeugt Die dadurch entstehenden flanschverbindenaen
Seitenwände eignen sich in hervorragender Weise zur Anordnung von Mitteln zur Führung und
Halterung der Spulendrahtenden, worin ein weiterer Vorteil zu sehen ist
Die Erfindung führt zu einem Transformator, der sich durch besonders geschickte Ausbildung eines einstückigen
Spulenkörpers auszeichnet, der im Zeitpunkt eines jeden einzelnen Verfahrensschrittes zur Herstellung des
Transformators leicht zu handhaben ist
Bezüglich des beanspruchten Teilmerkmals, wonach das Nebenschlußblech durch mindestens teilweises
Umgreifen des Kerns am Platze gehalten ist wird auf die US-PS 28 50 708 hingewiesen, die einen Transformator
zeigt, bei dem zwischen zwei Spulenwicklungen, die jeweils auf einem gesonderten Spulenkörper sitzen, ein
im wesentlichen C-förmiges Nebenschlußteil angeordnet ist, das vom Mittelabschnitt eines E-förmigen Teiles
des Kerns durchgriffen und dadurch lagegesichert gehalten ist Diesem Vorschlag des Standes der Technik
fehlt jedoch ein einstückiger, beide Spulenwicklungen aufnehmender Spulenkörper. Die Enden der Wicklungsdrähte sind außerdem lose aus dem Transformator
herausgeführt
Der erfindungsgemäß ausgebildete Spulenkörper besitzt in seiner beanspruchten Raumform auch noch
den Vorteil, daß das Spritzgießwerkzeug zur Herstellung des Spulenkörpers sehr einfach ausgebildet stin
und lediglich zur Formung der Einschubtasche für das mindestens eine Nebenschlußblech eine Form besitzen
muß, deren Äußeres dem Negativ des Tascheninnenraumes entspricht
Zweckmäßig erstreckt sich die zum schubladenartigen Einführen des Nebenschlußbleches vorgesehene
Öffnung über den gesamten Querschnitt einer Seitenwand des Hohlkörpers.
Die Raumform des Hohlkörpers ist somit durch das Fehlen einer Wand zur Bildung einer Tasche gekennzeichnet
Innerhalb des Hohlkörpers können den Einschubquerschnitt für das Nebenschlußblech in Richtung der
Spulenkörperlängsachse begrenzende Anschläge vorgesehen sein, die gemäß einer bevorzugten Ausführung
als in Einschubrichtung des Nebenschlußblechs verlaufende, an der Innenseite einer Querwand des Hohlkörpers angeformte Rippen ausgebildet sind. Das Nebenschlußblech wird somit zwischen den Stirnkantenflächen der Rippen und der Innenfläche der gegenüberlie- >
genden Querwand aufgenommen. Bei dieser Ausbildung wird der durch die Höhe der Anschläge überdeckte
Hohlkörper-Innenraum nicht zur Einlagerung eines Nebenschlußbleches benutzt. Er kann aber für die
Einlagerung mehrerer geschichteter Nebenschlußble- in ehe oder eines dickeren Nebenschlußbleches genutzt
werden, wenn die Rippen fortfallen. Da bei der Herstellung des Spulenkörpers im Wege des Kunststorfspritzgießens die Tasche durch einen Seitenschieber gebildet wird, der zur Schaffung der Rippen Nuten ι ί
aufweist, läßt sich ein für die Bestückung des mit dickeren Nebenschlußblechen geeigneter Spulenkörper
lediglich durch Austausch des Querschiebers gegen einen solchen, der weniger tiefe Nuten oder gar keine
enthält, !eicht erzeugen. Das bedeutet also, daß eine
einzige Spritzgießform ausreicht, um lediglich durch Austausch des einfach gestalteten Querschiebers hinsichtlich der äußeren Dimensionen und der Lage der
Flansche zueinander gleiche Spulenkörper zu gestalten, die sich jedoch durch die in Längsrichtung des
röhrenförmigen Grundkörpers gemessene nutzbare Taschenbreite voneinander unterscheiden.
Es ist weiterhin von Vorteil, wenn sämtliche Aufnahmen für Anschlußfahnen an einem der beiden
endseitigen Flansche angeordnet sind und daß wenigstens eine Seitenwand des Hohlkörpers außenseitig mit
Führungsnuten für Spulendrahtenden versehen ist. Ein derartiger Transformator vereinigt in geschickter
Weise die Vorteile eines einstückigen Spulenkörpers mit den Vorteilen einer einseitigen Anordnung sämtlieher Aufnahmen für Anschlußfahnen. Die an einer
Seitenwand des Hohlkörpers vorgesehenen Führungsnuten ermöglichen ein gezieltes und damit sicheres und
einfaches Verlegen der Spulendrahtenden von Hand.
Die Führungsnuten können durch gegenüber der Seitenwand vorstehende Rippen begrenzt sein. Vorteilhaft ist es, daß die die Führungsnuten für Spulendrahtenden aufweisende Seitenwand der Einschuböffnung für
das Nebenschlußblech gegenüberliegt, so daß die verbleibenden beiden Seitenwände als Flächen zur -ts
Anlage an die Innenseiten der Jochabschnitte des Kernblechpaketes dienen und somit auf einfache Weise
den Abstand zwischen den Seitenkanten des Nebenschlußbleches und den Innenseiten der Jochabschnitte
des Kernblechpakets begrenzen können.
Wenigstens eine Führungsnut für Spulendrahtenden kann durch einen Einschnitt innerhalb der Seitenwand
ausgebildet sein, wobei von weiterem Vorteil ist, daß
wenigstens eine den Einschnitt bis auf einen schmalen Draht-Einführungsspalt verengende Rückhaltenase
vorgesehen ist. Diese Ausbildung ist in besonderer Weise für den sogenannten »Mittelabgriff« der
Sekundärspule vorteilhaft, denn die wenigstens eine Rückhaltenase ermöglicht die Herausführung des
Drahtabschnittes des Mittel3bgriffs zur zugehörigen to Anschlußfahne und das Zurückführen zur Sekundärspule auch mit raschen Handbewegungen, ohne daß die
Gefahr besteht, daß diese Drahtabschnitte sich wieder vom Spulenkörper lösen.
In der den Abschlußfahnen abgewandten Querwand t>5
des Hohlkörpers können Schlitze und/oder außenseitig Nuten angeordnet sein, die in die an der Seitenwand
befindlichen Führungsnuten und/oder den Einschnitt
einmünden und sich mindestens teilweise bis an den
Grundkörper erstrecken. ,Hierdurch ist eine günstige Führungsmöglichkeit für,,,die Spulendrahtenden im
Bereich des die Wicklungskammern trennenden hohlkörperartigen Flansches gegeben.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn das Nebenschlußbiech eine mittige öffnung zum Durchtritt des Eisenkernes
des Kernblechpakets aufweist, dessen innerer Rand den Eisenkern wenigstens teilweise an allen vier Seiten
umgibt. Hierdurch ist auf einfache Weise eine Arretierung des Nebenschlußbleches durch den in den
Innenraum des röhrenförmigen Grundkörpers des Spulenkörpers eingesteckten Eisenkern möglich, ohne
daß es weiterer Haltemittel bedarf, um das Nebenschlußblech an einem Herausfallen zu hindern.
Um die teilweise in den Umfang des dritten und vierten Flansches bzw. des taschenförmigen Hohlkörpers eingreifenden Drähte nicht zu kontaktieren, ist es
vorteilhaft, wenn das Nebenschlußblech einen im Bereich des Einschnitts durch Rücksprung. Auskerbung
oder Spalt unterbrochenen Außenrand aufweist. Zweckmäßig ist das Nebenschlußblech als im wesentlichen gabelförmiges Rahmenbauteil ausgebildet, bei dem
mit einem Steg zwei zueinander parallele Schenkel verbunden sind, an deren Enden kurze, von einem Spalt
voneinander getrennte zusätzliche Schenkel angeordnet sind, die zum Steg wiederum parallel verlaufen.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes besteht
darin, daß alle Anschlußfahnen zwischen ihren mit dem Spulenkörperflansch verbundenen Enden und ihren
freien Enden jeweils einen vom Spulenkörper wegweisenden ausgebogten Abschnitt zur Befestigung der
Spulendrahtenden aufweisen, wobei alle ausgebogten Abschnitte in einer gemeinsamen Ebene liegen. Wenn,
wie üblich, die Spulendrahtenden um die Befestigungsabschnitte der Anschlußfahnen herumgewickelt und
dort verlötet werden, ergibt sich durch den ausgebogten Verlauf dieser Befestigungsabschnitte und ihrer Anordnung in einer Ebene der Vorteil, daß bei gelacktem,
schwer lötbarem CuL-Draht (Kupferlack-Draht) die Lackschicht durch kurzzeitiges Anlegen an ein Schmirgelband od. dgl. zerstört und somit die Lötung
vorbereitet werden kann. Damit erübrigt sich ein Vorverzinnen de>· Drahtenden.
Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels eines Transformators ohne Gehäuse beschrieben.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Transformators mit strichpunktiert schematisch angedeuteten
Transformatorblechen und einem Nebenschlußblech, jedoch ohne die Wicklungen der Primär- und Sekundärspule,
F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht der in F i g. 1 hinten
liegenden Seite des Spulenkörpers mit schematisch angedeuteter Sekundärwicklung und deren Spulendrahtenden,
F i g. 3 einen Querschnitt entlang Schnittlinie IH-III in Fig. 1, wobei das verwendete Nebenschlußbiech nur
mit strichpunktierten Umrißlinien dargestellt ist, und
In den Zeichnungen, die eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes etwa im Maßstab 2 :1 wiedergeben, ist mit 10 ein Spulenkörper in seiner Gesamtheit
bezeichnet Dieser Spulenkörper 10 trägt in seiner Längsrichtung L koaxial hintereinanderliegend in
Wicklungsräumen Il und 12 eine Primärspule und eine
Sekunclärspule, die aus Gründen der übersichtlichen
Darstellung nicht eingezeichnet sind, zumal deren Anordnung als bekannt vorausgesetzt werden kann. Die
Wicklungsräume 11 und 12 werden dadurch gebildet, daß der Spulenkörper 10 an den äußeren Freien Enden
eines im wesentlichen röhrenförmigen Grundkörpers 13 etwa rechteckigen Querschnitts mit umlaufenden
Flanschen 14 und 15 versehen ist und daß zwischen dies«;. Flanschen 14 und 15 eine weitere Flanschanordnung
in Form eines taschenförmigen Hohlkörpers 16 vorgesehen ist. An zwei gegenüberliegenden Seiten 17
und 18 ist der Spulenkörper 10, schematisch in Fig. 1
dargestellt, von Jochen 19, 20 eines sich umlaufend schließenden Kernblechpakets 21 umgeben. Der Innenraum
22 des röhrenförmigen Grundkörpers 13 ist vom Kern des Kernblechpakets durchdrungen.
Während beim Ausführungsbeispiel der unterste äußere Flannsch 15 des Spulenkörpers 10 ohne jede
Besonderheit einfach gestaltet ist, besitzt der andere endseitig angeordnete Flansch 14 taschenförmige
Aufnahmen 23 für Anschlußfahnen 24, 25 und 26. Die beiden auf einer Seite des Flansches 14 angeordneten
Anschlußfahnen 24 dienen der Befestigung der Spulenenden des Windungsanfangs und Windungsendes der
dem Wicklungsraum 11 zugeordneten Primärspule, während die gegenüberliegend angeordneten beiden
äußeren Anschlußfahnen 25 zum Anschluß des Spulendrahtendes 27 des Wicklungsanfangs der Sekundärspule
und des Spulendrahtendes 28 des Wicklungsendes der Sekundärspule dienen und die mittige Anschlußfahne 26
zur Befestigung des Spulendrahtabschnittes 29 für den Mitteiabgriff der Sekundärspule bestimmt ist (vgl.
F ig. 2).
Der taschenförmige Hohlkörper 16 besteht im Prinzip aus zwei mit geringem Abstand zueinander
versetzten Flanschen 30 und 31. Diese sind an drei Seiten über Seitenwände 32, 33, 34 miteinander
stcffschJössig verbunden, während an der vierten Seite
eine Einschuböffnung 35 für ein Nebenschlußblech schlußblech 36 ist Auf diese Weise stellt sich diese
Flanschanordnung dar als ein im wesentlichen taschenförmiger
Hohlkörper 16, der den röhrenförmigen Grundkörper 13 quer zur Längsachse /,durchdringt und
ihn in zwei Teilkörper 13a und 136 unterteilt, die entsprechend dem Abstand der Flansche 30 und 31
voneinander distanziert sind. Die Flansche 30 und 31 können auch als (umlaufende) Querwände des taschenförmigen
Hohlkörpers 16 aufgefaßt werden. Entlang der Umrißlinie 37 steht die Querwand 30 mit dem
röhrenförmigen Teilkörper 13a in Verbindung. Entsprechend ist die Querwand 31 stoffschlüssig am Teilkörper
136 angebunden. Daraus ergibt sich eine Raumform, die es ermöglicht, einen die Innenflächen der Seitenwände
32 und 34 berührenden, plattenförmigen Querschieber in Richtung des Pfeiles 38 bis zur Innenfläche der
hinteren Seitenwand 33 hindurchzuschieben.
Für den Betrieb des Transformators wird in den Hohlkörper 16 ein im wesentlichen U- bis C-förmiges
Nebenschlußblech 36 in Richtung des Pfeiles 38 eingeschoben. Durch diese Gestaltung besitzt das
Nebenschlußblech 36 (siehe Fig.4) eine mittige Ausnehmung 39, die an allen vier Seiten durch
Innenkanten 40 bis 43 derart begrenzt ist, daß das zunächst eingeschobene Nebenschlußblech 36 von dem
anschließend eingesetzten Kern 70 des Kernblechpakets am Platze gehalten werden kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die lichte Höhe h innerhalb des Hohlkörpers 16 durch zwei
sich in Einschubrichtung 38 erstreckende Leisten oder Rippen 44 vermindert. Damit dient dieser speziell
ausgebildete Hohlkörper zum Einschub eines relativ dünnen Nebenschlußbleches 36 oder mehrerer geschichteter
noch dünnerer Nebenschlußbleche. Da bei der Herstellung des Spulenkörpers 10 der taschenförmige
einseitig offene Hohlkörper 16 durch Einschub eines Querschiebers als Formkern in Richtung des Pfeiles 38
erhalten wird, sind in diesen der Raumform der Rippen
ίο 44 entsprechende Nuten vorgesehen. Wird dieser
Schieber durch einen Schieber mit weniger tiefen Nuten oder ohne Nuten ausgetauscht, so ergibt sich bei
gleichem äußerem Umriß und gleicher lichter Innenhöhe Λ für dickere oder dicker geschichtetere Neben-
Π schlußbleche, ohne daß man eine grundsätzlich andere
Spritzgießform verwenden muß, eine analoge geeignete Aufnahmetasche.
Das Nebenschlußblech besitzt beim Ausführungsbeispiel eine im wesentlichen C-förmige Gestalt mit einem
Steg 45, zwei endseitig daran anschließende und zueinander parallelen Schenkeln 46, 47 und zwei
endseitig wiederum daran anschließenden und zum Steg 45 parallel verlaufenden kürzeren Schenkeln 48 und 49,
die einen Spalt 50 zwischen sich belassen. Auf diese Weise kommen alle Innenränder 40 bis 43 mit allen vier
Außenseiten 51 bis 54 des lamellierten Eisenkernes 70 in die Unverlierbarkeit des Nebenschlußbleches 26 gewährleistende
Berührung. Zum besseren Verständnis des Querschnittes nach F i g. 3 sei noch erwähnt, daß es
jn sich bei den hier gezeichneten Kern 70 um einen geteilten Steckkern handelt, wobei die Blechpakethälften
70a und 706 aus wechselnden Richtungen bezüglich der Längsachse L zusammengesteckt werden können.
Derartige »Steckkerne« sind bekannt
j"> Jedes Nebenschlußblech 36 soll im übrigen derart
innerhalb des taschenförmigen Hohlkörpers 16 aufgenommen sein, daß die Außenkanten 55, 56 der
zueinander parallelen Schenket 46 und 47 die Innenfläche 48 und 49 der Seiten wände 32 und 34 djs
Hohlkörpers 16 berühren, so daß die Wandstärke dieser Seitenwände 32 und 34 den Abstand des Nebenschlußbleches
36 von den Jochen des Kernblechpaketes bestimmt
Da sämtliche Anschlußfahnen 24 bis 26 in vorteilhaf-
Da sämtliche Anschlußfahnen 24 bis 26 in vorteilhaf-
r. ter Weise an nur einem einzigen Spulenflansch, nämlich dem der Primärspule benachbarten Außenflansch 14 des
Spulenkörpers 10 angeordnet sind, müssen die Anschlußenden des Spulendrahtes der Sekundärspule zu den
Anschlußfahnen 25 und 26 geführt werden. Um im
M) Bereich des taschenförmigen Hohlkörpers 16 deren
Führung zu erleichtern, sind auf der Außenseite der bezüglich F i g. 1 hinteren Seitenwand 33 des Hohlkörpers
16 Führungsnuten 57, 5?, 59 vorgesehen. Die Führungsnuten sind jeweils durch zueinander parallele
in Längsrichtung des Spulenkörpers verlaufende Stege 60 bzw. 61 begrenzt An den Innenseiten der die mittlere
Führungsnut begrenzenden Stege 61 sind zueinander weisende Nasen 62 angeordnet, die zwischen sich einen
geringen Einführungsspalt für die beiden Drahtabschnitte 29a und 296 belassen. Diese Nasen 62 dienen
ersichtlich dem Rückhalt der bereits in die Nut 58 eingelegten Drahtabschnitte 29a und 296, bei denen es
sich um die Abschnitte des Sekundärspulen-Mittelabgriffs handelt, und wobei nach halb durchgeführter
Wicklung der Sekundärspule der Abschnitt 29a von Hand zu der Anschlußfahne 26 geführt, dort herumgewickelt
und unter Bildung des zweiten Abschnittes 296 durch die Nut 58 zur Sekundärspule und zur weiteren
Wicklung zurückgeführt wird.
Die Bildung der Schlaufe 29a, 296 unter gleichzeitiger Befestigung an der Anschlußfahne 26 läßt sich auf diese
Weise sicher und rasch nur mit einer Hand ausführen, ohne daß die Gefahr eines Verrutschens der Drahtabschnitte
29a und 23i' besteht. Durch die rückhaltenden Nasen 62 entfällt auch das bisher erforderliche
umständliche Virdrillen der Drahtabschnitte 29a, 29b der Schlaufe 29.
Im übrigen ist im Bereich der bezüglich der Fig. 1
und 2 unteren Querwand 31 des Hohlkörpers 16 ein Einschnitt 63 vorgesehen, der etwa bis in Flanschmitte
reicht und der gezielten Führung der Drahtabschnitte für den Mittelabgriff dient. Korrespondierend hierzu ist
beim Ausführungsbeispiel der Spalt 50 zwischen den Sc!.~nkeln 48 und 49 des Nebenschlußbleches 36
vorgesehen. Es würde aber auch genügen, in diesem Bereich den Außenrand 69 auszuklinken oder einzukerben:
eine solche Raumform ist mit dem strichpunktierten Linienverlauf 68 in F i g. 4 veranschaulicht.
Jede der Anschlußfahnen 24 bis 26 besitzt ein in die taschenförmige Aufnahme 23 des Flansches 14 eingreifenden
Befestigungsabschnitt 64 und einen etwa in gleicher Ebene gelegenen Anschlußabschnitt 65, an dem
die Anschlußdrähte beispielsweise mittels einer Klemmschraube befestigt werden können. Zwischen diesen
Abschnitten 64 und 65 ist ein Verbindungsabschnitt 66 angeordnet, der vom Spulenkörper 10 nach außen
erhaben weggekrümmt ist. Dieser Abschnitt 66 ist zum Umwickeln durch die Spulenanschlußdrähte bestimmt.
Da die Abschnitte 66 aller Anschlußfahnen wiederum in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind, können mit
einem einzigen Handgriff alle um die Abschnitte 66 gewickelten Spulendrahtabschnitte an ein Schmirgelband
gedrückt werden und so von ihrer eine Verlötung nicht gestattenden Lackschicht befreit werden. Die;'
geschieht zweckmäßig bevor das Kernblechpaket mit dem Spulenkörper 10 verbunden wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Transformator, insbesondere Klingeltransfor-
' mator, mit einer Primärspule, einer Sekundärspule,
einem Kernblechpaket und einem einstückigea Spulenkörper aus Isolierstoff, der aus einem im
wesentlichen röhrenförmigen Grundkörper etwa rechteckigen Querschnitts besteht, an dessen Stirneijj?
den je ein ggf. Anschlußfahnen halternder umlaufeniderFlansch
und zwischen diesen in dichtem Abstand voneinander zwei weitere Flansche angeordnet sind,
welche den röhrenförmigen Gmhdkörper in. zwei
distanzierte Teilkörper unterteilen, wobei die Wicklungsräume für den Primär- und den Sekundärspulendraht
voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Flansche
(30, 3t) an wenigstens drei Außenkanten durch Seitenwände (32,33,34) miteinander verbunden sind
derart, daß ein im wesentlichen taschenförmiger Hohlkörper (16) ausgebildet ist, der in einem
Seitenwafcdbereich wenigstens eine öffnung (35)
zum schubladenartigen Einführen wenigstens eines Nebenschlußbleches (36) aufweist und den röhrenförmigen
Grundkörper (13) quer durchsetzt und daß das Nebenschlußblech (36) durch mindestens teilweises
Umgreifen des Kerns (70) am Platze gehalten isL
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Öffnung (35) über den
gesamten Querschnitt einer Seitenwand des Hohlkörpers (16) erstreckt
3. Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Hohlkörpers (16)
den Einschubquerschnitt für Jas Nebenschlußblech (36) in Richtung der Spulenkörperlängsachse (L)
begrenzende Anschläge vorgev hen sind.
4. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge als in Einschubrichtung
(38) des Nebenschlußbleches (36) verlaufende, an der Innenseite einer Querwand (31) des
Hohlkröpers (16) angeformte Rippen bzw. Leisten (44) ausgebildet sind
5. Transformator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtlicrie
Aufnahmen (23) für Anschlußfahnen (24, 25, 26) an einem der beiden endseitigen Flansche (14) angeordnet
sind und daß wenigstens eine Seitenwand (33) des Hohlkörpers (16) außenseitig mit Führungsnuten
(57, 58, 59) für Spulendrahtabschnitte (27, 28, 29) versehen ist.
6. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten (57, 58, 59)
durch gegenüber der Seitenwand (33) vorstehende Rippen (60,61) begrenzt sind.
7. Transformator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Führungsnuten für Spulendrahtabschnitte (27, 28, 29) aufweisende Seitenwand (33) der Einschuböffnung
(35) für das Nebenschlußblech (36) gegenüberliegt.
8. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer Führnungsnut
(z. B. 58) ein Einschnitt (67) innerhalb der Seitenwand (33) zugeordnet ist und daß wenigstens eine
den Einschnitt (67) bis auf einen schmalen Draht-Einführungsspalt verengende Rückhaltenase (62) vorgesehen
ist.
9. Transformator nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Anschlußfahnen (24,
25, 26) abgewandten Querwand (3.1) des Hohlkörpers
(16) Schlitze (63) und/oder außenseitig Nuten angeördnetsind, die in die an der Seitenwand (33)
befindüchen Führungsnuten (z. B. 57) und/oder den
Einschnitt (67) einmünden undL" sich- mindestens
teilweise bis an den Grundkörper (l3)"erstfecken.
10. Transformator nach Anspruch 1 öder einem
der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das
Neberischlußblech (36) eme mittige "Öffnung (39)
zum Durchtritt des Eisenkerns (70) des Kernblechpakets
(21) aufweist, dessen innerer Rand (40 bis 43) den Eisenkern (70) wenigstens teilweise an allen vier
Seiten (51 bis 54) umgibt
11. Transformator nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Nebenschlußblech (36) einen im Bereich des Einschnitts durch Rücksprung,
Auskerbung oder Spalt (50) unterbrochenen Außenrand (69) aufweist
IZ Transformator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Nebenschlußblech (36) als
im wesentlichen gabelförmiges Rahmenbauteil ausgebildet ist, bei dem mit einem Steg (45) zwei
zueinander parallele Schenkel (46, 47) verbunden sind, an deren Enden kurze, von einem Spalt (50)
voneinander getrennten zusätzliche Schenkel (48, 49) angeordnet sind, die zum Steg (45) parallel
verlaufen.
13. Transformator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Anschlußfahnen (24,25,26) zwischen ihren mit dem Spulenkörperfiansch (14) verbundenen Enden (64)
und ihren freien Enden (65) jeweils einen vom Spulenkörper (14) weg weisenden ausgebogten
Abschnitt (66) zur Befestigung von Spulendrahtabschnitten (27, 28, 29a, "2Sb) aufweist, wobei alle
Abschnitte (66) in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803014375 DE3014375C2 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Transformator, insbesondere Klingeltransformator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803014375 DE3014375C2 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Transformator, insbesondere Klingeltransformator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3014375A1 DE3014375A1 (de) | 1981-10-29 |
| DE3014375C2 true DE3014375C2 (de) | 1983-08-04 |
Family
ID=6100032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803014375 Expired DE3014375C2 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Transformator, insbesondere Klingeltransformator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3014375C2 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2850708A (en) * | 1954-10-29 | 1958-09-02 | Gen Electric | Transformer core construction |
| DE7120221U (de) * | 1971-05-25 | 1971-08-19 | Siemens Ag | Kunststoffummantelter kleintransformator |
| JPS5134501Y2 (de) * | 1971-11-06 | 1976-08-26 | ||
| DE7810658U1 (de) * | 1978-04-10 | 1979-09-13 | Eichhoff-Werke Gmbh, 5880 Luedenscheid | Netztransformator, z.b. klingeltransformator |
-
1980
- 1980-04-15 DE DE19803014375 patent/DE3014375C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3014375A1 (de) | 1981-10-29 |
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