DE3014118B1 - Kontaktorgan - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R13/15—Pins, blades or sockets having separate spring member for producing or increasing contact pressure
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kontaktorgan gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Kontaktorgane gelangen insbesondere bei elektrischen Verbindungen zur Verwendung, bei denen
relativ große Ströme, beispielsweise Ströme von mehr als 50 A, zu übertragen sind.
Bei elektrischen Steck-Verbindungen sind die beiden Kontaktgrundkörper etwa durch eine Steckerbuchse
und einen in diesen gesteckten Steckerstift gebildet. Das Kontaktorgan kann dabei entweder in der Buchse oder
am Stift befestigt sein. Solche Kontaktorgane werden jedoch auch zum Verbinden von Stromschienen in
Verteileranlagen verwendet. Die Kontaktorgane werden dann zwischen den miteinander verschraubten
Schienenabschnitten angeordnet. Die Kontaktorgane können ferner bei Schaltvorrichtungen verwendet
werden, wobei sie entweder an den festen oder bewegbaren Kontaktgrundkörpern der Schaltvorrichtungen
befestigt sind.
Aus der französischen Offenlegungsschrift 23 39 259 sind Kontaktorgane bekannt, die eine Reihe federnder
Lamellen aufweisen. Die Lamellen sind an ihren beiden Enden miteinander verbunden, und zwar entweder
durch mit ihnen zusammenhängende Blechstreifen oder durch separate Leisten, in denen die Lamellenenden
eingehängt sind. Die Lamellen, die aus einem gute Federeigenschaften aufweisenden Material bestehen,
sind mit einem Überzug aus einem andern, elektrisch gut
leitenden Material versehen. Die Überzüge können beispielsweise durch Metallstreifen gebildet sein, die die
Lamellen bei ihren Längsrändern umfassen. Sie können aber auch angelötet, angeschweißt oder angeklebt sein.
In allen Fällen liegt im wesentlichen die ganze lamellenseitige Fläche der Metallstreifen an der Lamelle
an.
Durch die bei den vorstehend beschriebenen, vorbekannten Kontaktorganen vorgesehene Kombination
von zwei verschiedenen Materialien wird angestrebt, sowohl optimale Federeigenschaften als auch
optimale elektrische Eigenschaften zu erzielen. Damit die Federwirkung der Lamelle nicht allzusehr beeinträchtigt
wird, darf jedoch nur eine relativ kleine Zone in der Mitte der Lamelle mit dem elektrisch gut
leitenden, aber nicht oder nur schlecht federnden Überzug versehen werden. Dementsprechend kann von
der gesamten Fläche, die das Kontaktorgan im Grundriß bedeckt, nur ein verhältnismäßig kleiner
Anteil für die Stromleitung ausgenutzt werden. Wenn große Ströme übertragen werden sollen, muß also das
Kontaktorgan im Grundriß verhältnismäßig große Abmessungen aufweisen. Dabei muß noch berücksichtigt
werden, daß die Längen einer an sich federnden Lamelle und des auf ihr angebrachten, nicht federnden
Überzuges nicht beliebig proportional vergrößert werden können, weil sich sonst wegen der Biegung der
Lamelle nur noch wenig Kontaktstellen zwischen dem Überzug und den Kontaktgrundkörpern ergeben.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, ein Kontaktorgan zu schaffen, das bei kleinsten Abmessungen
eine große Stromübertragung ermöglicht, zugleich aber auch eine gute Federwirkung hat und diese
Eigenschaften bis zu großen Temperaturen beibehält sowie wirtschaftlich hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Kontaktorgan der einleitend genannten Art gelöst, das erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet ist.
Im Hinblick auf die Definition in den Ansprüchen soll noch etwas zum Begriff der Grundriß-Projektion
vermerkt werden. Die Leiter-Körper sind im allgemeinen plättchenförmig, d. h., ihre entlang einer Ebene
gemessene Länge und Breite sind größer als ihre Dicke, wobei die Breite mindestens etwa 2- bis 3mal größer ist
als die Dicke. Die Leiter-Körper sind im wesentlichen eben oder allenfalls leicht gewölbt. Die Leiter-Körper
spannen daher eine ungefär parallel zu ihren Breitseiten verlaufende Ebene auf. Die Projektion des Leiter-Körpers
auf dieser Ebene ergibt den Grundriß des Leiter-Körpers. Unter der Grundriß-Projektionsfläche
des Leiter-Körpers ist nun die durch den Grundriß-Umriß, d. h. durch die Schmalseiten des Leiter-Körpers
begrenzte Fläche zu verstehen. Der Grundriß wird im übrigen so gelegt, daß die Grundriß-Projektionsfläche
die größtmögliche, sich bei einer Projektion auf eine Eben ergebende Projektionsfläche des Leiter-Körpers
ist. Da jeder Leiter-Körper im allgemeinen, abgesehen von Ausnehmungen für das federnde Element bzw. die
federnden Elemente, ungefähr eben ist, sind die Flächen seiner beiden Breitseiten, nämlicn seine Deckfläche und
seine Grundfläche, in guter Näherung gleich groß wie die Grundriß-Projektionsfläche. Unter dem dauernd am
federnden Element bzw. an den federnden Elementen anliegenden Teil der Grundriß-Projektionsfläche ist die
Projektion desjenigen Leiter-Körper-Flächen-Teils gemeint, der bei jeder Stellung des federnden Elements
ohne Zwischenraum an diesem anliegt. Im Bereich des anliegenden Teils kann sich also das federnde Element
bezüglich des Leiter-Körpers nicht deformieren. Dagegen kann sich das federnde Element, in denjenigen
Bereichen, in denen es nicht oder nicht dauernd am Leiter-Körper anliegt, bezüglich diesem federnd deformieren.
Bei einem erfindungsgemäßen Kontaktorgan kann ein verhältnismäßig großer Anteil der gesamten, vom
Kontaktorgan im Grundriß bedeckten Fläche von den Leiter-Körpern bedeckt werden. Dadurch läßt sich im
Vergleich zur Größe der Genannten Fläche ein hoher Stromdurchgang ermöglichen.
Besonders zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die elektrische Leitfähigkeit des federnden Elements des erfindungsgemäßen Kontaktorgans ist völlig belanglos.
Desgleichen ist die elastische Verformbarkeit der Leiter-Körper nebensächlich. Man kann also das
federnde Element aus einem Material herstellen, das eine größere elasusche Verformbarkeit aufweist als das
Material des Leiter-Körpers. Oder anders gesagt, soll das Material des federnden Elements mehr deformierbar
sein als dasjenige des Leiter-Körpers, ohne daß bleibende Deformationen auftreten. Umgekehrt kann
man die Leiter-Körper aus Materialien herstellen, die eine größere spezifische elektrische Leitfähigkeit
aufweisen als das federnde Element.
Der Erfindungsgegenstand soll nun anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert
werden. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine axonometrische Ansicht eines Kontaktorgans,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die untere Seite des in der F i g. 1 dargestellten Kontaktorgans, wobei aber die
Zungen nicht verschränkt sind und bei einem der Zungenpaare des federnden Elements der Leiter-Körper
noch nicht montiert ist,
Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der
F i g. 2, wobei zusätzlich noch die beiden leitend durch das Kontaktorgan verbundenen Kontaktgrundkörper
eingezeichnet wurden,
Fig.4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der F i g. 2, wobei zusätzlich noch der eine Kontaktgrundkörper
eingezeichnet und die Zunge des federnden Elements in unverschränktem Zustand dargestellt
wurde,
Fig.5 einen der Fig.3 entsprechenden Schnitt,
wobei das Kontaktorgan zwischen Kontaktgrundkörpern mit zylindrischen Kontaktflächen angeordnet ist,
F i g. 6 eine der F i g. 2 entsprechende Draufsicht auf eine Variante eines Kontaktorgans, dessen federndes
Element durch einen gewellten, zungenlosen Streifen gebildet ist,
F i g. 7 eine Seitenansicht des in der F i g. 6 ersichtlichen,
zwischen zwei aufgeschnittenen Kontaktgrundkörpern angeordneten Kontaktorgans,
Fig.8 ein Kontaktorgan mit zwei drahtartigen,
federnden Elementen,
F i g. 9 ein Kontaktorgan mit mehreren Reihen von Leiter-Korpern,
Fig. 10 ein Kontaktorgan, bei dem aufeinanderfolgende
Leiter-Körper durch je ein Paar federnde Elemente miteinander verbunden sind,
F i g. 11 eine der F i g. 7 entsprechende Seitenansicht
des in der F i g. 10 dargestellten Kontaktorgans,
Fig. 12 ein Kontaktorgan, dessen aufeinanderfolgende
Leiter-Körper durch je einen Bügel miteinander verbunden sind,
Fig. 13 eine Seitenansicht des zwischen zwei aufgeschnitten dargestellten Kontaktgrundkörpern eingesetzten,
in der Fig. 12 ersichtlichen Kontaktorgans,
F i g. 14 ein Kontaktorgan, dessen federndes Element durch ein Band mit zwei Randstreifen und diese
verbindenden Stegen gebildet ist,
Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie XV-XV der Fig. 14, in größerem Maßstab, wobei aber bei jedem
Steg ein Leiter-Körper eingezeichnet ist,
Fig. 16 eine Variante eines Kontaktorgans mit zwei federnden Elementen,
Fig. 17 ein Kontaktorgan mit einem einstückigen, federnden Element und zwei Reihen von Leiter-Körpern,
Fig. 18 ein Kontaktorgan mit drei federnden Elementen und zwei Reihen von Leiter-Körpern,
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht einer Variante
eines Kontaktgrundkörpers mit einem Kontaktorgan,
F i g. 20 eine Draufsicht auf die untere Seite des in der Fig. 19 dargestellten Kontaktorgans, wobei bei einem
der Zungenpaare der Leiter-Körper noch nicht montiert ist und die Zungen nicht verschränkt sind,
F i g. 21 einen Längsschnitt durch das in den F i g. 19 und 20 dargestellte Kontaktorgan und die beiden
Kontaktgrundkörper, wobei zuoberst ein Leiter-Körper im Schnitt, in der Mitte ein Leiter-Körper in der Ansicht
und zuunterst eine Zunge ohne Leiter-Körper dargestellt wurde,
F i g. 22 einen Schnitt durch das Kontaktorgan entlang der Linie XXII-XXII der Fig.20, wobei
zusätzlich noch der eine Kontaktgrundkörper und die Zungen des federnden Elements in unverschränktem
Zustand dargestellt wurden,
F i g. 23 einen Schnitt durch Kontaktgrundkörper mit zylindrischen Kontaktflächen, zwischen denen ein nicht
geschnittenes Kontaktorgan angeordnet ist,
F i g. 24 eine Draufsicht auf eine weitere Variante eines Kontaktorgans,
F i g. 25 einen Längsschnitt durch das in der F i g. 24 dargestellte Kontaktorgan und die beiden Kontaktgrundkörper,
F i g. 26 einen Schnitt entlang der Linie XXVI-XXVI der F i g. 24, wobei zusätzlich noch der eine Kontaktgrundkörper
eingezeichnet und der Leiter-Körper in zum Kontaktgrundkörper paralleler Lage dargestellt
wurde, und
F i g. 27 eine Draufsicht auf ein Kontaktorgan, bei dem Leiter-Körper und federnde Elemente der in den
F i g. 24 bis 26 dargestellten Art eine gebogene Reihe bilden.
Das in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Kontaktorgan 1 weist ein federndes Element 2 und eine Reihe von
Leiter-Körpern 3 auf. Die letzteren sind plättchenförmig, d. h., ihre in der F i g. 2 ersichtlichen Umriß-Abmessungen
sind mindestens etwa drei Mal größer als ihre rechtwinklig dazu gemessene Dicke. Im übrigen sind die
Leiter-Körper im wesentlichen eben. Das federnde Element 2 weist einen sich durchgehend über die ganze
Länge des Kontaktorgans erstreckenden Mittel-Streifen 2a auf, dessen Breite ein Mehrfaches seiner Dicke d
beträgt. Der Mittel-Streifen 2a ist für jeden Leiter-Körper 3 mit einem Paar seitlich vorstehender, verschränkter
Zungen 2b versehen, die auf den beiden Schmalseiten des Mittel-Streifens 2a seitlich vorstehen und sich
gegen ihr freies Ende hin verbreitern. Die plättchenförmigen Leiter-Körper 3 haben in der Draufsicht auf ihre
Breitseiten, d. h. im Grundriß, eine im wesentlichen rechteckige Form. Sie sind jedoch bei beiden parallel
zur Längsrichtung des Mittel-Streifens 2a verlaufenden Rändern 3a, und zwar beim gleichen, quer zur
genannten Längsrichtung verlaufenden Rand, mit je einem seitlich über die Ränder 3a hinausragenden, im
Querschnitt rundlichen Nocken 3b versehen. Im übrigen verlaufen die längeren Rechteckseiten der Leiter-Körper-Grundrisse
quer zur Längsrichtung des federnden Elements 2 und der Reihe der Leiter-Körper.
Die sich in den F i g. 1 bis 4 oben befindende, etwas
Die sich in den F i g. 1 bis 4 oben befindende, etwas
ίο konkave Breitfläche der Leiter-Körper 3 wird im
folgenden als Deckfläche 3cbezeichnet. Die gegenüberliegende
Breitfläche wird im folgenden als Grundfläche 3d bezeichnet. Im Bereich der letzteren ist eine
kreuzförmige Ausnehmung 3e vorhanden, die durch zwei einander kreuzende Nuten 3f, 3ggebildet ist. Die in
der Längsrichtung des Mittel-Streifens 2a verlaufende Nut 3/" ist etwas breiter als der Mittel-Streifen und
erstreckt sich über die ganze Grundfläche 3d. In dem sich zwischen den Nocken 3b befindenden Bereich
nimmt die Tiefe der Nut 3/"gegen ihr Ende hin zu, so daß
ihr Ende in der Deckfläche 3c zu liegen kommt und sich dort ein Einschnitt 3/ergibt. Die Nut 3gerstreckt sich im
Gegensatz zur Nut 3/nicht über die ganze Grundfläche, so daß zwischen ihren einander abgewandten Enden
und den Rändern 3a noch ein Materialsteg vorhanden bleibt. Im übrigen ist die Nut 3g ungefähr gleich breit
wie die freien Enden der Zungen 2b. Wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, sind die freien Enden 2cder Zungen
2b etwas abgekröpft, liegen am Boden der Nut 3g an und werden durch gestauchte Vorsprünge 3Λ gehalten.
In der Fig.4 ist für einen der Vorsprünge 3ft noch
dessen vor dem Stauchen eingenommene Form strichpunktiert eingezeichnet. Die Leiter-Körper 3 sind
also bei den freien Enden 2c der Zungen 2b am federnden Element 2 befestigt.
In der F i g. 3 ist ersichtlich, wie das Kontaktorgan 1 zwischen zwei elektrisch leitend miteinander zu
verbindenden, metallischen Kontaktgrundkörpern 5 und 6 angeordnet wird, die ebene, einander zugewandte
Kontaktflächen 5a und 6a aufweisen. Infolge der Verschränkung der Zungen 2b sind die plättchenförmigen,
im wesentlichen ebenen Leiter-Körper 3 bezüglich der Kontaktflächen 5a, 5a geneigt, so daß der eine quer
zur Längsrichtung des Mittel-Streifens 2a verlaufende Rand jedes Leiter-Körpers 3 am Kontaktgrundkörper 5
und der gegenüberliegende Rand am Kontaktgrundkörper 6 anliegt, wobei das federnde Element 2 die
Andruckkraft erzeugt.
Die Kontaktfläche 5a wird durch den Boden einer Schwalbenschwanznut gebildet, deren Wände die
Nocken 3b teilweise umgreifen und schwenkbar halten, wie es aus der Fig.4 ersichtlich ist. Bei den beiden
Kontaktgrundkörpern 5, 6 kann es sich beispielsweise um einen flachen Steckerstift und einen damit elektrisch
leitend zu verbindenden Teil der Steckdose handeln, in die der Steckerstift eingesteckt ist. Die beiden
Kontaktgrundkörper können jedoch puch durch den festen und beweglichen Kontaktteil einer Schaltvorrichtung
gebildet sein. Ferner kann es sich auch um zwei Stromschienen handeln, die im Bereich des Kontaktorgans
1 miteinander verschraubt sind.
Wie aus der F i g. 4 ersichtlich ist, liegen die sich zwischen den beiden Zungenenden 2c befindenden
Zungenabschnitte und auch der sich zwischen den beiden Zungen befindende Abschnitt des Mittel-Streifens
2a nicht am Leiter-Körper 3 oder, genauer gesagt, am Boden der Nut 3g an. Wie der F i g. 3 entnommen
werden kann, liegt der Mittel-Streifen 2a nur über einer
verhältnismäßig kurzen Distanz am in dem sich zwischen den beiden Vorsprüngen 3b befindenden Teil
der Nut 3/ am Leiter-Körper 3 an. Von demjenigen Abschnitt des federnden Elements 2, der sich in der in
der Fig.2 dargestellten Draufsicht innerhalb des Umrisses der Grundfläche 3d, d. h. innerhalb des
Grundrisses des Leiter-Körpers 3, befindet, liegt also nur ein kleiner Teil dauernd fest am Leiter-Körper 3 an.
Zwischen dem restlichen Teil des genannten Abschnittes des federnden Elements 2 und dem Leiter-Körper 3
ist ein freier Zwischenraum vorhanden, der eine elastische Deformation des federnden Elements ermöglicht.
Ferner ragt jeder Leiter-Körper 3 im Grundriß allseitig über die Zungen 2b hinaus, und zwar um eine
Strecke, die mindestens das Doppelte und beispielsweise etwa das 5- bis lOfache der Materialdicke d des
federnden Elements 2 beträgt. Wenn man also rechtwinklig auf die vom Leiter-Körper aufgespannte
Ebene blickt, d. h. in der in der F i g. 2 dargestellten Draufsicht, bedeckt das federnde Element 2 einen Teil
der Grundfläche 3d, der höchstens 75% und sogar weniger als 50% der gesamten Grundfläche 3d beträgt.
Dementsprechend könnte jeder Leiter-Körper 3 allerhöchstens in einem Teilbereich seiner Grundfläche 3d
am federnden Element anliegen, der in der Grundriß- 2 j Projektion kleiner ist als 75% bzw. 50% der Projektion
der gesamten Grundfläche. Da, wie bereits erwähnt, zwischen verschiedenen sich innerhalb des Grundrisses
eines Leiter-Körpers 3 befindenden Abschnitten des federnden Elements 2 und dem betreffenden Leiter- 3»
Körper 3 ein freier Zwischenraum vorhanden ist, liegt der Leiter-Körper, insbesondere, wenn das federnde
Element 3 entspannt ist, nur mit einem Teil des vom federnden Element überdeckten Grundflächenteils
tatsächlich am federnden Element an. Bei entspanntem federndem Element, d. h., wenn das Kontaktorgan 1
nicht zwischen Kontaktgrundkörpern angeordnet ist, liegen also in der Grundriß-Projektion weniger als 20%
der Grundfläche 3d des Leiter-Körpers am federnden Element an.
Beim Kontaktorgan 1 bedecken also die Leiter-Körper 3 im Grundriß fast die ganze vom Kontaktorgan
bedeckte Fläche. Zudem hat jeder Leiter-Körper 3 im Grundriß quer zur Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe
die größere Maximal-Abmessung als das federnde Element 2 und ragt beidseitig rechtwinklig zur
genannten Längsrichtung über das federnde Element 2 hinaus. Dies ist insbesondere auch bei den verrundeten,
quer zur genannten Längsrichtung verlaufenden Leiter-Körper-Randzonen der Fall, die an den Kontaktflächen.
5a bzw. 6a anliegen. Daraus resultiert eine im Vergleich zu den Grundrißmessungen des Kontaktorgans große
Strombelastbarkeit. Da das federnde Element 2 trotzdem über raltiv große Strecken frei federn kann,
weist das Kontaktorgan 1 auch gute Federeigenschaften « auf.
Es sei noch vermerkt, daß der Mittel-Streifen 2a in seiner Längsrichtung noch gewellt sein könnte, wobei
die Zungen 2b dann jeweils bei Wellenflanken angeordnet wären. Dadurch könnte die Federwirkung
noch erhöht werden.
Die Fig.5 zeigt eine Anwendung, bei der ein Kontaktorgan 11, das im wesentlichen gleich ausgebildet
ist wie das Kontaktorgan 1, zwischen zwei kreiszylindrischen Kontaktflächen 15a und 16a von zwei
Kontaktgrundkörpern 15 bzw. 16 angeordnet ist. Der Kontaktgrundkörper 15 kann etwa durch den Stift eines
Steckers und der Kontaktgrundkörper 16 durch eine Steckerbuchse gebildet sein, in die der Stift gesteckt ist.
Das in den F i g. 6 und 7 ersichtliche Kontaktorgan 21 weist ein federndes Element 22 auf, das aus einem
glatten, zungenlosen, in seiner Längsrichtung gewellten Streifen besteht. Die Leiter-Körper 23 haben eine
ähnliche Umrißform wie die Leiter-Körper 3 und eine Ausnehmung 23e, die durch eine in der Längsrichtung
des federnden Elements 22 verlaufende Nut gebildet ist. Das federnde Element verläuft durch die Ausnehmung
23 e. Der Leiter-Körper 23 steht auf beiden Längsschmalseiten des federnden Elements 22 seitlich über
dieses vor und ist mit gestauchten Vorsprüngen 23Λ am federnden Element 22 befestigt, und zwar an geneigten
Wellenflanken. Die Ausnehmungen 23e sind dabei in ihren sich außerhalb des Bereiches der Vorsprünge 23Λ
befindenden Bereichen etwas tiefer als bei den Vorsprüngen, so daß der Leiter-Körper 23 nur gerade
im Bereich der Vorsprünge 23A am federnden Element anliegt und das letztere über relativ lange Längenabschnitte
frei federn kann. Das Kontaktorgan 21 kann zwischen den ebenen Kontaktflächen 25a, 26a von zwei
Kontaktgrundkörpern 25 bzw. 26 angeordnet werden. Man könnte das Kontaktorgan 21 jedoch ohne weiteres
auch zwischen zwei Kontaktorganen 15, 16 mit gekrümmten Kontaktflächen anordnen.
Das in der F i g. 8 ersichtliche Kontaktorgan 31 weist zwei streifenförmige, parallel nebeneinander verlaufende,
in ihrer Längsrichtung gewellte, federnde Elemente 32 auf, die durch Drähte oder im Vergleich zur Breite
der Leiter-Körper 33 schmale Bänder gebildet sind. Jeder Leiter-Körper 33 ist im Bereich seiner Grundfläche
33d für jedes der beiden Kontaktorgane 31 mit einer nutförmigen Ausnehmung 33e versehen. Die Leiter-Körper
33 sind in der Mitte der Ausnehmungen 33e mittels gestauchter Vorsprünge 33Λ an den federnden
Elementen 32 befestigt. Die Leiter-Körper ragen also an beiden Längsseiten der beiden federnden Elemente
beträchtlich über diese hinaus. Die Ausnehmungen 33e sind so beschaffen, daß die Grundfläche 33cf der
Leiter-Körper 33 nur im Bereich der Vorsprünge 33Λ an den federnden Elementen anliegt. Der insgesamt an den
beiden federnden Elementen anliegende Teil einer Grundfläche 33c/ bildet dementsprechend, wie beim
Kontaktorgan 1 und auch beim Kontaktorgan 21, nur einen kleinen Teil der gesamten Grundfläche.
Das in der F i g. 9 ersichtliche Kontaktorgan 41 ist aus federnden Elementen 42 und Leiter-Körpern 43
gebildet und weist mehrere parallel nebeneinander verlaufende, federnde Elemente 42 und mehrere Reihen
von Leiter-Körpern 43 auf. An den inneren, federnden Elementen 42 sind jeweils abwechselnd zu zwei
verschiedenen Reihen gehörende Leiter-Körper befestigt. Die federnden Elemente 42 sind identisch mit den
federnden Elementen 32. Die Leiter-Körper 43 sind, abgesehen davon, daß die seitlich vorspringenden
Nocken weggelassen wurden, gleich ausgebildet wie die Leiter-Körper 33. Die Leiter-Körper der beiden
äußersten Reihen können jedoch ebenfalls mit seitlich vorspringenden Nocken versehen werden. Das Kontaktorgan
41 ist also insbesondere geeignet, um Kontaktgrundkörper mit breiten Kontaktflächen leitend
miteinander zu verbinden.
Das in den F i g. 10 und 11 dargestellte Kontaktorgan
51 weist eine Reihe Leiter-Körper 53 auf. Zwei aufeinanderfolgende Leiter-Körper 53 sind jeweils
durch ein Paar drahtförmiger, federnder Elemente 52 paarweise miteinander verbunden, deren ejnes Ende 52a
hakenartig abgewinkelt ist. Die Leiter-Körper 53 sind
130109/455
im Bereich ihrer Grundfläche 53c/ mit zwei rillenförmigen
Ausnehmungen 53e und zwei rillenförmigen Ausnehmungen 53/versehen, wobei diese Ausnehmungen
53e, 53/mit der Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe einen spitzen Winkel bilden. Bei den einen Enden
der Ausnehmungen 53/ sind ferner Einschnitte 53g vorhanden, in die die hakenartigen Enden 52a der
federnden Elemente 52 eingehängt sind. Die andern Enden der federnden Elemente sind durch bei den
Enden der Ausnehmungen 53/ vorhandene, gestauchte Vorsprünge 53Λ der Leiter-Körper 53 an den letzteren
befestigt. Die Ausnehmungen 53e sind so beschaffen, daß die von ihnen überdeckten Abschnitte der
federnden Elemente nur bei den Vorsprüngen 53Λ am Leiter-Körper anliegen. Das Kontaktorgan 51, das vor
allem für Leiter-Körper mit relativ großen Abmessungen und große Stromstärken zweckmäßig ist, kann
zwischen zwei Kontaktgrundkörpern 55 und 56 angeordnet werden, die, abgesehen von den allenfalls
anderen Abmessungen, ähnlich ausgebildet sind wie die Kontaktgrundkörper 5 bzw. 6.
Das in den F i g. 12 und 13 dargestellte Kontaktorgan
61 ist ebenfalls besonders für Leiter-Körper 63 mit relativ großen Abmessungen zweckmäßig. Aufeinanderfolgende
Leiter-Körper 63 sind paarweise durch ein bügeiförmiges, federndes Element 62 miteinander
verbunden. Jeder Leiter-Körper 63 weist auf der Seite seiner Grundfläche 63c/ eine Ausnehmung 63e mit der
Form einer U-förmig verlaufenden Nut auf, wobei die U-Schenkel in den einen, quer zur Längsrichtung der
Leiter-Körper-Reihe verlaufenden Rand der Leiter-Körper münden. Ferner sind zwei durch gerade Nuten
gebildete Ausnehmungen 63/ vorhanden. Die beiden Enden eines bügeiförmigen, federnden Elements 62 sind
mittels gestauchter Vorsprünge 63Λ, die sich bei den inneren Enden der Ausnehmungen 63/ befinden, an
einem der Leiter-Körper 63 befestigt. Der mittlere, U-förmige Teil des federnden Elements 62 liegt in der
Ausnehmung 63e des benachbarten Leiter-Körpers 63. Die Leiter-Körper 63 haben im Grundriß im wesentlichen
eine ähnliche Umrißform wie die Leiter-Körper 3. Sie sind jedoch in der Mitte von beiden quer zur
Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe verlaufenden Querrändern mit einem Einschnitt 63/ bzw. 63k
versehen. Diese Einschnitte 63/) 63k unterteilen die im wesentlichen geraden Querränder in zwei Hälften und
ergeben, insbesondere bei breiten Leiter-Körpern, den Vorteil, daß die Leiter-Körper 63 beidseitig der
Einschnitte gleichmäßig an den Kontaktflächen 65a, 66a der Kontaktgrundkörper 65 bzw. 66 anliegen.
Es sei vermerkt, daß man auch bei den Leiter-Körpern 3 gegenüber dem Einschnitt 3/ noch einen
zusätzlichen Einschnitt vorsehen könnte. Desgleichen wäre es auch bei allen übrigen beschriebenen Leiter-Körpern
möglich, den Einschnitten 63/ und 63k entsprechende Einschnitte vorzusehen.
Das in den F i g. 14 und 15 dargestellte Kontaktorgan
71 weist ein federndes Element 71 und plättchenformige Leiter-Körper 73 auf. Das federnde Element 72 ist mit
zwei in seiner Längsrichtung verlaufenden Streifen 72a versehen, die durch quer zu ihnen verlaufende Stege 720
miteinander verbunden sind. Wie aus der Fig. 15 ersichtlich ist, sind die Streifen 72a im Längsschnitt
stetig gewellt. Jeder Steg 726 befindet sich bei eine··
Wellenflanke, d. h. zwischen einem Wellental und dem darauffolgenden Wellenberg. Die Stege 726 haben
ungefähr die gleiche Neigung wie die.Streifen-Abschnitte, mit denen sie zusammenhängen, und sie sind über
ihre ganze Länge bezüglich der Ebene 78 geneigt, die durch die geometrischen Achsen 77 der mittleren
Abschnitte von zwei aufeinanderfolgenden Stegen 726 verläuft.
Jeder Leiter-Körper 73 ist im Bereich seiner Grundfläche 73c/ mit einer nutförmigen Ausnehmung
73e versehen. Der mittlere Steg-Abschnitt liegt in der Ausnehmung 73e am Leiter-Körper an, wobei seine
seitlich vorstehenden, gekröpften Ränder in Vertiefungen 73/eingreifen und ist durch gestauchte Vorsprünge
73Λ des Leiter-Körpers 73 befestigt. Die Vorsprünge 73 Λ nehmen vor dem Stauchen die in der Fig. 15
strichpunktiert angedeutete Lage ein. Die beiden sich zwischen den Vorsprüngen 63/? und den Streifen 72a
befindenden Stegabschnitte sind vom Leiter-Körper 73 durch einen freien Zwischenraum getrennt. Die parallel
zu den Stegen 726 verlaufenden Ränder der Leiter-Körper 73 sind in der Mitte mit einem verrundeten
Einschnitt 73/versehen.
Die Streifen-Abschnitte, die sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stegen 72 befinden, sind nach
außen gebogen, so daß das federnde Element 72 zwischen den Stegen 726 breiter ist als bei diesen. Die
äußeren Längsränder des federnden Elements bilden über ihre ganze Länge eine durchgehend stetig
gekrümmte Wellenlinie. Die inneren Ränder der sich zwischen den Stegen 72b befindenden Streifen-Abschnitte
sind in der gleichen Richtung gebogen wie die sich im gleichen Bereich befinden Abschnitte der
äußeren Längsränder, so daß die sich zwischen den Stegen 72b befindenden Streifen-Abschnitten über ihre
ganze Länge ungefähr die gleiche Breite haben.
Die beschriebene Ausbildung der Streifen ergibt besonders gute Federeigenschaften sowie eine hohe
Dauerbruchfestigkeit. Ferner lassen sich die nach außen vorstehenden, gebogenen und gewellten Abschnitte der
Streifen 72a gut in schwalbenschwanzförmigen Nuten eines Kontaktgrundkörpers einschieben, so daß das
Kontaktorgan dadurch gut festgehalten werden kann.
Das in der Fig. 16 dargestellte Kontaktorgan 81 weist zwei federnde Elemente 82 auf, von denen jedes
mit einem gewellten Verbindungsstreifen 82a und einer Reihe Zungen 826 versehen ist. Jeder Leiter-Körper 83
ist auf der Seite seiner Grundfläche 83c/ mit zwei nutförmigen Ausnehmungen 83e versehen, in die die
sich gegenüber stehenden Zungen 826 der zwei federnden Elemente 82 hineinragen. Die Leiter-Körper
sind mittels gestauchter Vorsprünge 83Λ an den freien Enden der Zungen 826 befestigt.
Das in der Fig. 17 dargestellte Kontaktorgan 91 weist ein federndes Element 92 mit zwei Reihen von
Stegen 926 auf, die gleich ausgebildet sind wie die Stege 72b des federnden Elements 72. Die die beiden
Steg-Reihen außen miteinander verbindenden Verbindungsstreifen 92a sind gleich ausgebildet wie die
Verbindungsstreifen 72a. Zwischen den beiden Steg-Reihen hängen die Stege 926 über einen mittleren
Verbindungsstreifen 92c zusammen. Die Leiter-Körper 93 sind in gleicher Weise an den Stegen 926 befestigt
wie die Leiter-Körper 73 an den Stegen 726. Die quer zu den Verbindungsstreifen verlaufenden Querränder der
Leiter-Körper können durchgehend gerade oder in der Mitte mit verrundeten Einschnitten versehen sein.
Bei dem in der Fig. 18 dargestellten Kontaktorgan 101 sind drei federnde Elemente vorhanden, nämlich
zwei äußere und ein mittleres. Die beiden äußeren federnden Elemente 82 sind identisch mit denjenigen
des in der Fig. 16 dargestellten Kontaktorgans. Das
mittlere, federnde Element 102 weist einen Mittel-Streifen 102a sowie beidseitig von diesem vorstehende
Zungen 1026 auf und ist also ähnlich ausgebildet wie das federnde Element 2, aber zusätzlich in seiner Längsrichtung
gewellt. Die Leiter-Körper 83 des Kontaktorgans j 101 sind identisch mit denjenigen des Kontaktorgans 81
und in analoger Weise an den Zungen der federnden Elemente befestigt.
Das in den Fig. 19 bis 22 dargestellte Kontaktorgan Ul weist ein federndes Element 112 mit einem m
Mittel-Streifen 112a und paarweise seitlich vorstehenden Zungen 1126 sowie eine Reihe von Leiter-Körpern
113 auf. Das Kontaktorgan 111 ist ähnlich ausgebildet wie das Kontaktorgan 1. Jeder Leiter-Körper 131 hat
einen im allgemeinen rechteckigen Umriß, wobei die längere Rechteckseite rechtwinklig zur Längsrichtung
des federnden Elements verläuft. Im übrigen weist jeder Leiter-Körper 131 eine Decid'läche 113c sowie eine
Grundfläche 113c/ auf. In der letzteren ist eine Ausnehmung 113e vorhanden, die durch zwei sich
kreuzende Nuten 113f. It3ggebildet ist. Das Kontaktorgan
111 unterscheidet sich vom Kontaktorgan 1 jedoch dadurch, daß sich die Nuten 113g- bis zu den
Seitenrändern der Leiter-Körper erstrecken. Die Se'tenränder sind mit die Nuten 113g" fortsetzenden
Einschnitten 113/n versehen, die ihrerseits durch eine in
der Deckfläche 113c vorhandene Nut 113/2 miteinander verbunden sind. Ferner unterscheidet sich das Kontaktorgan
111 vom Kontaktorgan 1 dadurch, daß die freien Enden 112c der Zungen 1126 hakenförmig gebogen sind
und die Einschnitte 113m umgreifen und bis in die Nuten 113/2 hineinragen. Wie aus den Fig. 19, 20 und 22
ersichtlich ist, erstrecken sich aber die Leiter-Körper 113 auf beiden Seiten der Zungen 1126 quer zur
Längsrichtung des federnden Elements 112 über die Zungen heraus. Obschon also die Zungen 1126 die
Leiter-Körper umgreifen, haben die Leiter-Körper 113 quer zur Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe eine
größere Maximai-Abmessung als das federnde Element 112.
Die Tiefe der in der Längsrichtung des federnden Elements 112 verlaufenden 113/" nimmt gegen ihr
zwischen den Nocken 1136 liegendes Ende hin zu, wie das auch beim Kontaktorgan 1 der Fall ist. Dort, wo der
vertiefte Teil der Nut 113/" in den Bereich der Nut 113g·
hineinragt, ist die letztere ebenfalls mit Vertiefungen versehen. Jede der letzteren ist durch eine geneigte,
dreieckige Fläche gebildet, die bei der Grundlinie des Dreiecks in den unvertieften Teil der Nut 113^übergeht.
Das Kontaktorgan 111 kann zwischen zwei Kontaktgrundkörpern
115,116 mit ebenen, zueinander parallelen Kontaktflächen 115a bzw. 116a angeordnet werden.
Die Kontaktfläche 115a wird dabei durch den Boden einer Schwalbenschwanznut gebildet, deren Wände die
Nocken 1136 teilweise umgreifen und schwenkbar ^ halten. Die Zungen 1126 sind derart verschränkt, daß sie
bestrebt sind, die Leiter-Körper 113 bezüglich des ungefähr parallel zu den Kontaktflächen 115a, 116a
verlaufenden Mittel-Streifens 112a zu neigen und an die beiden Kontaktgrundflächen anzudrücken, wie es in der
Fig.21 ersichtlich ist.
In der in der Fig.20 dargestellten Projektion des
Leiter-Körpers 118 beträgt der von der Projektion des
federnden Elements 112 überlappte Teil der Leiter-Körper-Projektionsfläche
weniger als 75% und sogar etwas weniger als 50% der ganzen Projektionsfläche des
Leiter-Körpers. Wegen der Verschränkung der Zungen 1126 liegt das federnde Element 112 zudem nur bei den
hakenförmigen Zungenenden und bei einigen kleinflächigen, anderen Stelle:! am Leiter-Körper an. Der
dauernd am Leiter-Körper 113 anliegende Teil des federnden Elements 112 ist also in der Grundriß-Projektion
kleiner ais 50% und sogar kleiner als 20% der gesamten Grundriß-Projektionsfläche des Leiter-Körpers,
so daß dieser sehr gut federnd gehalten wird.
Da der Leiter-Körper 113 bei denjenigen Stellen, bei
denen er die Kontaktflächen 115a, 116a berührt, d. h. bei seinen quer zur Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe
verlaufenden Rändern, quer zur genannten Längsrichtung beidseitig über das federnde Element hinausragt,
hat das Kontaktorgan 111 im Vergleich zu seinen Grundriß-Abmessungen eine große Strombelastbarkeit.
Die Leiter-Körper 113 werden bei der Herstellung quer zur Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe
gebogen, so daß sie zwischen die hakenförmigen Enden eines Zungen-Paares hineingelegt werden können.
Danach werden die Leiter-Körper mit einer Presse plattgedrückt, so uaß sie dann von den Zungen gehalten
werden.
Das in der F i g. 23 dargestellte Kontaktorgan 121 ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie das Kontaktorgan
111, aber zwischen zwei Kontaktgrundkörpern 125, 126 mit koaxial gebogenen Kontaktflächen 125a, 126a
angeordnet.
Das in den F i g. 24 bis 26 dargestellte Kontaktorgan 131 weist gleich wie das in den Fig. 12 und 13
dargestellte Kontaktorgan 61 für jeden Leiter-Körper 133 ein separates, federndes Element 132 auf. Jeder
Leiter-Körper 133 ist im Bereich seiner Grundfläche 133a mit einer in der Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe
verlaufenden Nut 133/versehen. Diese hängt mit einem zwischen den seitlich vorstehenden Nocken 1336
vorhandenen, abgestuften Einschnitt 133g· zusammen. Auf der Deckseite 133c ist ebenfalls eine beim Einschnitt
133g· beginnende Ausnehmung 133Λ vorhanden, aus der
ein Nocken 133/vorspringt.
Jedes federnde Element 132 ist an seinem breiteren Ende mit einem Haken 132a versehen, der den
Leiter-Körper im Innern des Einschnitts 133g· umgreift.
Der eine Teil des Hakens 132a weist eine zum Nocken 133/ komplementäre öffnung 1326 auf und wird von
dem beim Verbinden des Leiter-Körpers mit dem federnden Element gestauchten Nocken 133/ in der
Ausnehmung 133Λ starr festgehalten. Der sich in der Nut 133/ befindende Teil des Elements 132 ist durch
zwei voneinander durch einen Zwischenraum getrennte Schenkel 132c gebildet, die sich in der vom Haken 132a
weg verlaufenden Richtung aneinander annähern und schließlich zu einer Zunge 132c/ vereinigen, die auf
beiden Außenseiten je einen Einschnitt aufweist und in der Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe gewellt ist.
Jedes Glied des Kontaktorgans 131 besteht aus einem Leiter-Körper 133 und einem mittels des Hakens 132a
an diesem befestigten, federnden Element 132. Die auf der dem Haken 132a abgewandten Seite über den
betreffenden Leiter-Körper hinausragende Zunge 132c/ ist zwischen die Schenkel 132c des nachfolgenden,
federnden Elements eingehängt, wodurch die aufeinanderfolgenden Glieder beweglich miteinander zu einer
Reihe verbunden werden.
Das Kontaktorgan 131 ist zwischen den ebenen, zueinander parallelen Kontaktflächen 135a, 136a von
zwei Kontaktgrundkörpern 135 bzw. 136 angeordnet. Der Kontaktgrundkörper 135 weist dabei wiederum
eine Schwalbenschwanznut auf, deren Seitenwände die Nocken 1136 schwenkbar halten. Die federnden
Elemente 132 sind derart vorgespannt, daß sie die Leiter-Körper in der Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe
neigen und dann die Kontaktflächen 135a, 136a andrücken, wie es in der F i g. 25 dargestellt ist.
Die federnden Elemente 132 liegen in den normalerweise von ihnen eingenommenen Stellungen nur mit
dem die Öffnung 1320 enthaltenden Teil des Hakens 132a am zugehörigen Leiter-Körper 133 an. Auch bei
diesem Kontaktorgan kann also ein großer Teil der federnden Elemente frei federn, so daß sich gute
Federeigenschaften ergeben. Ferner ergibt sich auch eine große Strombelastbarkeit.
Das in der F i g. 27 dargestellte Kontaktorgan 141 ist aus Gliedern zusammengesetzt, die identisch ausgebildet
sind wie die Glieder des Kontaktorgans 131. Die Leiter-Körper sind in einem Kontaktgrundkörper
gehalten, von dem nur der Verlauf einer Schwalbenschwanznut strichpunktiert angedeutet ist. Diese
Schwalbenschwanznut ist entlang der von ihrem als Kontaktfläche dienenden Boden aufgespannten Ebene
gebogen, so daß also die Leiter-Körper nicht eine gerade, sondern eine gebogene Reihe bilden. Diese kann
selbstverständlich zu einem Kreis geschlossen werden, so daß sie endlos wird.
Die fernden Elemente der verschiedenen in den 2->
Figuren dargestellten und vorgängig beschriebenen Kontaktorgane bestehen aus einem anderen Material
als die Leiter-Körper. Die Materialien werden so ausgewählt, daß die federnden Elemente optimale
mechanische Eigenschaften und insbesondere eine jo möglichst große elastische Verformbarkeit aufweisen.
Dabei soll vor allem die elastische Verschränk- und Biegbarkeit groß sein, und die elastischen Eigenschaften
sollen bis zu hohen Temperaturen erhalten bleiben. Das Material der Leiter-Körper kann dagegen ohne π
weiteres eine wesentlich kleinere elastische Verformbarkeit aufweisen. Dafür soll dessen spezifische
elektrische Leitfähigkeit möglichst groß und zweckmäßigerweise größer als diejenige des federnden Elements
sein. Im übrigen sollen vorzugsweise die Leiter-Körper auch eine große Warmfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit
haben, so daß sie mindestens auf die gleichen Temperaturen erwärmt werden können wie das
federnde Element. Diese Auswahl der Materialien ermöglicht es, Kontaktorgane herzustellen, die, bezogen
auf ganze Grundrißfläche des Kontaktorgans, eine sehr große Strombelastbarkeit aufweisen.
Die federnden Elemente können beispielsweise aus einer Nickel-Beryllium-Legierung hergestellt werden,
die ungefähr 2% Beryllium enthält. Dieses Material ist dauernd bei Temperaturen bis 3500C verwendbar, ohne
daß seine elastischen Eigenschaften wesentlich verschlechtert werden. Bei kurzzeitigen Spitzenbelastungen
sind sogar Temperaturen bis zu 450° C zulässig. Die federnden Elemente könnten jedoch auch aus Federstahl
hergestellt und eventuell mit einem galvanischen Überzug versehen werden. Ferner könnten auch
Kupfer-Beryllium-Legierungen oder andere Materialien mit guten elastischen Eigenschaften verwendet
werden.
Die Leiter-Körper können etwa aus Kupfer mit versilberter Oberfläche bestehen. Es ist jedoch auch
möglich, Leiter-Körper herzustellen, deren mittlerer Teil aus Kupfer und deren an den Kontaktgrundkörper
anliegende Randabschnitte aus Silber bestehen. Selbstverständlich können die Leiter-Körper auch aus
anderen Metallen oder Legierungen hergestellt werden. Die Leiter-Körper sollen jedoch überall eine große
elektrische Leitfähigkeit aufweisen und mindestens bei ihren Rändern, mit denen sie an den Kontaktgrundkörpern
anliegen, eine einen guten Stromübergang ermöglichende und je nach den Anforderungen bis zu
großen Temperaturen korrosionsfeste Oberfläche haben.
Bei allen, in den verschiedenen Figuren dargestellten Kontaktorganen überlappen also die federnden Elemente
im Grundriß weniger als 75%, nämlich höchstens 50% der Leiter-Körper. Ferner liegt bei allen
beschriebenen federnden Elementen jeweils nur ein Teil ihrer im Grundriß von den Leiter-Körpern überdeckten
Abschnitte tatsächlich fest und dauernd an den Leiter-Körpern an, ähnlich wie es ausführlich für das
Kontaktorgan 1 erläutert wurde. Dementsprechend ist bei allen Ausführungsbeispielen im Vergleich zur
insgesamt bedeckten Kontaktfläche eine große Strombelastbarkeit möglich, und es können auch gute
Federeigenschaften erzielt werden.
Im übrigen sei noch vermerkt, daß die Leiter-Körper statt durch Stauchen von Vorsprüngen oder andere
Verformungen auch in anderer Weise, etwa durch Nieten oder Schweißen, an den federnden Elementen
befestigt werden können.
Ferner können die meisten beschriebenen Kontaktorgan-Ausführungsbeispiele,
analog wie es schon für das in der F i g. 27 dargestellte Kontaktorgan 141 erwähnt
wurde, auch so ausgebildet werden, daß die Leiter-Körper-Reihe oder -Reihen einen geschlossenen Kreis
bilden, der entlang einer ebenen Kontaktfläche verläuft.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Kontaktorgan zum Anordnen zwischen zwei elektrisch leitend miteinander zu verbindenden
Kontaktgrundkörpern, mit elektrisch leitenden Leiter-Körpern, die zur reihenweisen Anordnung mit
mindestens einem aus einem andern, elastisch federnden Material bestehenden, federnden Element
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter-Körper (3,23,33,43,53,63,73,83,93,
113, 133) in der Grundriß-Projektion, in der sie die größtmögliche Fläche bedecken, teilweise über das
federnde Element (2, 22, 72, 92, 112) bzw. die federnden Elemente (32, 42, 52, 62, 82, 102, 132)
hinausragen und daß die auf den Grundriß projizierte Fläche des dauernd am federnden
Element (2, 22, 72, 92, 112) bzw. den federnden Elementen (32, 42, 52, 62, 82, 102, 132) anliegenden
Teils jedes Leiter-Körpers (3, 23, 33, 43, 53, 63, 73, 83, 93, 113, 133) höchstens 75% der gesamten
Projektionsfläche des letzteren beträgt.
2. Kontaktorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die beiden zum
Anliegen an je einem der beiden Kontaktgrundkörper (5, 6, 15, 16, 25, 26, 55, 56, 65, 66, 115, 116, 135,
136) bestimmten Abschnitte der Leiter-Körper (3, 23, 33, 43, 53, 63, 113, 133) beidseitig quer zur
Längsrichtung der Leiter-Körper-Reihe über das federnde Element (2, 22, 112) bzw. die federnden
Elemente (32,42,52,62,132) hinausragen.
3. Kontaktorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (2, 112)
einen sich über die Reihe der Leiter-Körper (3,113) erstreckenden Streifen (2a, 112a) aufweist, der für
jeden Leiter-Körper (3, 113) beidseitig eine seitlich vorstehende Zunge (2b, \\2b)aufweist, an denen die
Leiter-Körper (3,113) befestigt sind.
4. Kontaktorgan nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (2, 112)
und die Leiter-Körper (3,113) einander an den freien
Enden (2c, U2c) der Zungen (2b, \\2b) halten und daß zwischen den befestigten Enden (2c, 112c) jedes
Zungenpaares Zungen- und/oder Streifenabschnitte vorhanden sind, die vom Leiter-Körper (3, 113)
durch einen freien Zwischenraum getrennt sind.
5. Kontaktorgan nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (2b, H2b) verschränkt
sind.
6. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde
Element (22,32,42) sich durchgehend über die ganze Reihe der Leiter-Körper (23,33,43) erstreckt und in
seiner Längsrichtung gewellt ist und daß die Leiter-Körper (23, 33, 43) an Wellenflanken des
federnden Elements (22,32,42) befestigt sind.
7. Kontaktorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Leiter-Körper (53,63,
133) mindestens ein separates federndes Element (52, 62, 132) vorhanden ist, das jeweils zwei
aufeinanderfolgende Leiter-Körper (53, 63, 133) miteinander verbindet.
8. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter-Körper (3,
23, 33, 53, 63, 113, 133) im wesentlichen einen rechteckigen Grundriß aufweisen, wobei jeder
Leiter-Körper (3, 23, 33, 53, 63,113, 133) bei seinen
im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der
Leiter-Körper-Reihe verlaufenden Rändern (3a) beidseitig einen quer zur genannten Längsrichtung
nach außen vorstehenden Nocken (3b, 1136, 133£>^
aufweist, der dazu bestimmt ist, in einen Kontakt-Grund-Körper (5, 115, 135) einzugreifen und den
Leiter-Körper (3, 23, 33, 53, 63, 113,133) bewegbar
in diesem zu halten.
9. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Grundriß-Projektionsfläche, über dem ein Leiter-Körper
(3, 23, 33, 43, 53, 63, 73, 83, 93, 113, 133) dauernd am federnden Element (2, 22, 72, 92, 112,
132) oder an federnden Elementen (32,42,52,62,82,
102) anliegt, höchstens 50% der gesamten Grundriß-Projektionsfläche des Leiter-Körpers beträgt.
10. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes federnde Element (2,22,32,42,52,62,72,82,92,102,112,132)
mindestens einen im Grundriß von einem Leiter-Körper (3, 23, 33, 43, 53, 63, 73, 83, 93, 113, 123)
überdeckten, aber nicht fest an diesem anliegenden Abschnitt aufweist.
11. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (2, 22, 72, 92, 112) bzw. die federnden
Elemente (32, 42, 52, 62, 82, 102, 132) im Grundriß höchstens 75% der Grundriß-Projektionsfläche des
Leiter-Körpers (3, 23, 33, 43, 53, 63, 73, 83, 93,113,
133) überlappt bzw. überlappen.
12. Kontaktorgan nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (2, 22, 72, 92, 112) bzw. die federnden
Elemente (32, 42, 52, 62- 82, 102, 132) im Grundriß höchstens 50% der Grundriß-Projektionsfläche des
Leiter-Körpers (3,23,33,43,53,63, 73,83,113,133)
überlappt bzw. überlappen.
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