DE3013960A1 - Verfahren und vorrichtung zur anpassung von brillenstegen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur anpassung von brillenstegenInfo
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Description
Blutenburgstraße 25, 8 München 19
Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung von Brillenstegen
Bisher wird es als unbefriedigend empfunden, daß Brillenstege nur unzulänglich dem Nasenrücken angepaßt werden können, so
daß es zu einer mehr oder minder punktförmigen Auflage kommen
kann. Die Folge sind eine unangenehme Druckempfindung mit
Durchblutungsstörungen.
Diese Nachteile sollen nun durch das erfindungsgemäße Verfahren
vermieden werden, bei dem man einen erweichten Kunststoffbrillensteg oder einen Brillensteg, der mit einer Auflage
aus einer härtbaren plastischen Masse versehen ist, an ein Nasenpositiv anpreßt, wonach man den Brillensteg abkühlen
bzw. die Masse erhärten läßt. Sofern man keine härtbare plastische Masse verwendet, kann man einen Kunststoffbrillensteg z.B.
durch Erwärmen oder Anquellen mit einem Lö'sungs- bzw. Quellmittel
erweichen.
Bei der Anpassung ist es ohne weiteres mb'glioh, das Brillengestell
auf dem Nasenpositiv visuell derart auszurichten, daß die von der Nasenscheidewand gebildete Ebene befriedigend
genau die Spiegelebene der beiden durch den Steg verbundenen Brillenhälften bildet.
Für eine optimale Anpassung ist es Jedoch möglich,
130CU3/007A
(a) die Neigung des Nasenrückens zur Passungsebene oder zur vorderen Stegebene und
(b) die länge des Nasenrückens vor der Passungsebene bzw. vorderen
Stegebene zu ermitteln. Pur die Maßnahme (a) kann man den Winkel messen, der von der Fassungsebene oder der vorderen
Stegebene und einer Geraden gebildet wird, die in der durch die Nasenscheidewand gebildeten Ebene liegt und den Nasenrücket
an dem Punkt tangiert, an dem der Nasenrücken vor die Passungsebene bzw. die vordere Stegebene tritt. Die Neigung des Nasenrückens
zur Passungsebene bzw. vorderen Stegebene ergibt sich jedoch auch mittelbar, wenn man die räumliche Orientierung des
durch die Nasenscheidewand-Stirnfläche und die Oberlippe gebildeten Winkels in bezug auf die Passungsebene bzw. vordere
Stegebene ermittelt. (Vgl. z.B. die Ausführungsformen der
Piguren 2 bis 4.) (Im folgenden wird der Kürze halber nicht mehr zwischen Passungsebene und vorderer Stegebene unterschieden.)
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anpassen von Brillenstegen
und insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist durch eine Einrichtung (Meßeinrichtung) zum Ermitteln der räumlichen Orientierung der Nase zur Passungsebene gekennzeichnet, wobei die Vorrichtung mit einem Aneohlag
zum Anlegen an die Passungsebene versehen ist. Nachstehend wird, die erfindungsgemäße Vorrichtung durch Piguren näher erläutert.
Es zeigen:
Pigur 1A eine erfindungsgemäße Vorrichtung einschließlich
Pigur 1A eine erfindungsgemäße Vorrichtung einschließlich
Zusatzeinrichtung;
Pigur 1B eine erfindungsgemäße Vorrichtung beim Vermessen einer
Pigur 1B eine erfindungsgemäße Vorrichtung beim Vermessen einer
Nase;
Pigur 10 eine erfindungsgemäße Vorrichtung beim Ausrichten eines Nasenpositivs;
Pigur 10 eine erfindungsgemäße Vorrichtung beim Ausrichten eines Nasenpositivs;
Pigur 1D eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
bei der zwei Platten (Meßeinrichtungen) fest miteinander verbunden und parallel zueinander im Abstand
angeordnet sind;
Pigur 2A eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung beim Vermessen
einer Nase;
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Figur 2B ein Beispiel für einen Anschlag der Vorrichtung eem?iß
Figur 2A, wobei der Anschlag als Führungsflache für das Führen der Brille beim Steganpassen ausgebildet;
ist;
Figur 3 eine weitere Ausführungsform der erfinäuugsgemäßen
Vorrichtung; und
Figur 4 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Das in Fig. 1A gezeigte Gerät besteht in der Hauptsache
aus vier Teilen, die mit A bis D bezeichnet sind. Der Sockel A nimmt den U-förmigen Halter B für die Justierplatte
C auf. Das Meßgerät D wird von einer aus dem Sockel ragenden Rundstange getragen. Die Justierplatte läßt sich
um die Achse X drehen und da, sie fest mit dem Halter B verbunden ist, auch um die Achse Y schwenken.
Auch kann das Meßgerät D mit Hilfe einer Feststellschraube entlang der Führungsstange nach oben oder unten plaziert
werden.
Er hat eine rechteckige Form und ist massiv. In seiner
Mitte befindet sich eine Ausfräsung, die durch den ganzen Sockel geht und deren Kanten parallel zu den Außenkanten
des Sockels verlaufen. Die Aussparung ist gerade so breit, daß der u-förmige Halter (B) hineinpaßt, aber sie ist
länger als die Länge des Halters B.
Längs der Achse Y befindet sich eine Bohrung. Die Bohrung
ist in der vorderen Sockelwand mit einem Gewinde versehen, in welches die Feststellschraube (1), die den Halter B
fixiert, eingedreht wird. In den Teil der Bohrung, der die hintere Sockelwand durchstößt, wird der Bolzen oingeführt,
der den Halter B justiert.
In der rechten vorderen Ecke des Sockels ragt die Führungsstange (3) für das Meßgerät (D) senkrecht aus dem Sockel
empor. Sie wird mit der Feststellschraube (4) gehalten.
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Der Halter B ist u-förmig mit einem breiten rechteckigen Querbalken und schmalen Seitenteilen. Er ist aus einem
Stück gefertigt. In der Mitte der hinteren Seite des Querbalkens 1st eine Bohrung eingebracht, die den Bolzen
(2) aufnimmt. Dieser wird mit der Feststellschraube (5) fixiert.
In den oben abgerundeten Seitenteilen sind Bohrungen längs der Achse X angebracht, die von den Gewinden der Halterungen
(6) durchstoßen werden. Auf diese Gewinde werden die Unterlegscheiben (7) aufgeschoben und die Feststellmuttern
(8) aufgeschraubt. Die Muttern fixieren die Justierplatte C. Die Halterungen (6) für die Justierplatte weisen je
zwei Gewinde auf für die Aufnahme der Feststellschrauben (9)» die die Justierplatte C halten.
Die Justierplatte ist rechteckig und massiv. Entlang ihrer Längsachse ist eine schmale Fräsung in die Platte eingebracht,
die die Platte durchstößt. Auf diese Platte wird die Nasenplastik von oben aufgelegt, so daß die in die
Nasenplastik eingegoßene Schraube durch die Fräsung gesteckt wird und die Plastik so mittels einer Flügelmutter
auf der Justierplatte fixiert werden kann. Die Nasenplastik läßt sich entlang der Fräsung verschieben.
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Das Meßgerät ist aus Plexiglas gefertigt, und ist transparent. Auf der Vorderseite ist ein fakultatives Pendel (10) angebracht.
Dieses ist ein schmales rechteckiges Plexiglasplättchen, welches durch eine Schraube (11) an der Platte
D so angebracht,ist, daß es beweglich bleibt. Auf der Vorderfläche des Pendels ist entlang seiner Längsachse
ein Markierungsstrich gezogen. Parallel zu diesem Strich ist auch ein Markierungsstrich auf der.Platte D so angebracht,
daß bei senkrechtem Aufblick auf das Meßgerät und senkrechtem Verlauf der Kante (12) des Meßgerätes
die Markierungsstriche zur Deckung kommen. Hierbei müssen
sich auch die Markierungslinien e und f decken. Auf der Vorderseite der Platte D ist eine Winkel teilung eingraviert.
Die Platte D wird mittels des würfelförmigen Führungsklötzchens (13)t das mit den zwei Schrauben (14) an die
Platte D fixiert ist, längs der Führungsstange (3) nach oben oder unten zentriert und mit der Feststellschraube
(15) fixiert.
Alle beschriebenen Teile sind aus Metall gefertigt, außer der Platte D und dem Pendel (10).
Von einem auf der Kante (12) oder knapp vor der Kante und nicht mehr auf der Platte D liegenden Punkt gehen stahlenförmig
Winkelschenkel aus, z.B. im Abstand von 5 Grad.
Ein etwa horizontal verlaufender erster Winkelschenkel ist mit e bezeichnet.
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Beim Messen mit dem Meßgerät D wird die vorangepaßte Brille (d.h. Inklination und Bügelanpassung müssen
stimmen) dem Klienten aufgesetzt. Dann wird der Klient angewiesen, den Kopf so lange zu heben oder zu senken,
bis bei (gemäß Fig. 1A ) an die Fassungsränder angelegten· Meßgerät die Markierungsstriche auf Pendel 1o
und Platte D zusammenfallen. Nun steht die Fassungsebene senkrecht. Der Messende blickt senkrecht frontal
auf das Meßgerät.
Das Meßgerät wird nun so zentriert, daß der Schnittpunkt der Kante 12 mit der Markierungslinie e den Nasenrücken
eben berührt. Nun wird die Winkellinie, die den Nasenrücken tangiert, festgelegt und das Lot von dieser
Winkellinie auf die Nasenspitze gefällt. Das Lot muß hierbei die Nasenspitze tangieren, nicht schneiden.
Die Nasenplastik wird mit der darin eingegossenen Schraube durch die Fräsung in Platte C von oben gesteckt und unten
mit einer FlügeIschraube befestigt.
Das Meßgerät wird auf die Führungsstange 3 geschoben und
so fixiert, daß der Schnittpunkt der Kante 12 mit der Linie e dem Nasenrücken der Nasenplastik gerade berührt.
Die Nasenplastik wird jetzt mittels der Platte C um die Achse X so geschwenkt, daß der-selbe Winkelstrich wie
bei der Messung die Nase tangiert. Die Nasenplastik kann nun entlang der Fräsung in C so verschoben werden, daß
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das Lot von dem Winkelstrich aus wieder die Nasenspitze der Nasenplastik tangiert (Fig. 10 ). Um
die Achse Y wird die Nasenplastik so geschwenkt, daß die Nasenscheidewand lotrecht steht.
Der Einstellende blickt hierbei von der Seite entlang der Achse X über die Platte C hinweg auf das dahinterliegend e
Meßgerät D. So kann die Nasenplastik so ausgerichtet werden, daß sie derselben Stellung im Raum entspricht,
wie die Nase bei senkrecht gestellter Fassungsebene.
Der erwärmte Steg kann nun auf die Nasenplastik gedrückt werden, indem man die Fassung bei lotrechtgestellter Fassungsebene senkrecht auf die Nasenplastik
drückt. Die Fassungsebene muß auch parallel zur Achse X laufen.
Figur 1D zeigt zwei Platten D, die im Abstand zueinander
parallel angeordnet sind, indem sie durch eine Verbindungsplatte
zu einet U-förmigen Meßeinrichtung verbunden sind.
Der Abstand der beiden Platten D entspricht etwa dem Augenabstand.
Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, die Brille beim Anpressen an das Nasenpositiv längs der beiden Anschläge
12 sehr genau zu führen.
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-AQ-
Die in den Figuren 2A und 2B gezeigte Vorrichtung weist eine Platte 112 auf, die mit einem Fortsatz 119 (zum Teil weggebrochen)
zum Fixieren der Vorrichtung, einer Ausnehmung 120 in Form eines auf den Kopf stehenden "V" und mit einem Fortsatz
115 versehen ist. Der Fortsatz II5 steht etwa senkrecht
auf der Platte 112; er liegt in der durch den Nasenrücken und die Nasenscheidewand gebildeten Ebene. Der Fortsatz 115
ist durch eine Lasche 118 eines Schiebers 116 geführt, der in der durch Nasenrücken und Nasenscheidewand gebildeten Ebene
auf dem Fortsatz- 115 verschoben werden kann und etwa parallel zur Fassungsebene orientiert ist. Der Schieber 116 ist wiederum
durch eine Lasche 118 eines weiteren Schiebers 11? geführt, der eine Spitze 113 aufweist, die als Anschlag an der Nasenspitze
oder in dem durch Nasenscheidewand und Oberlippe gebildeten Winkel dient. Dieser Anschlagsschieber 117 kann auf dem Schieber
116 in der durch Nasenrücken und Nasenscheidewand gebildeten Ebene verschoben werden und verläuft etwa parallel zum Fortsatz
115. ' · .
Bei der Ermittlung der Neigung des Nasenrückens in bezug zur
Fassungsebene und der Länge des Nasenrückens vor der Fassungsebene geht man folgendermaßen vor. Der Brillenträger, der eine
noch nicht angepaßte Brille trägt, führt seine Nase durch die Ausnehmung 120, bis das Brillengestell 114 an der Platte 1^2
und der Nasenrücken am Scheitelpunkt der Ausndmung 120 anliegen.
Danach werden die Schieber 116 und 117 derart verschoben, daß die Spitze 115 des Schiebers 117 in dem durch Nasenscheidewand
und Oberlippe gebildeten Winkel (oder alternativ an der Nasenspitze) anliegt.
Wird danach das hergestellte Nasenpositiv derart in die Vorrichtung
eingeführt, daß der Nasenrücken am Scheitelpunkt der Ausnehmung 120 und der durch Nasenscheidewand und Oberlippe gebildete
Winkel am Anschlag 113 des Schiebers 117 anliegt, so kann die räumliche Orientierung der Nase des Brillenträgers zur
Fassungsebene befriedigend reproduziert werden. Die Brillen-
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fassung wird von oben her auf das Nasenpositiv aufgesetzt, ■wobei die Platte 112 beim Anpreß- bzw. Anpaßvorgang in vorteilhafter
Weise als Führungsfläche dient
Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Anschlag
212, der wie der Anschlag der in den Figuren 2A bis 233 wiedergegebenen Vorrichtung ausgebildet sein kann. Der Anschlag
212 tagt eine Nase 214» die in der Ebene der Nasenscheidewand
liegt und vom Brillenträger wegweist. Die Nase 214· trägt einen
zweischenkeligen Arm 215, der in einem weiteren Anschlag (Nasenspritzenanschlag)
213 endet. Der Arm 215 ist mit der Nase 214 gelenkig verbunden, und auch die beiden Schenkel des Arms 215
sind miteinander gelenkig verbunden, wobei sich beide Gelenkverbindungen arretieren lassen, z.B. durch das Anziehen von
Flügelschraüben 216 und 217.
Figur 4 zeigt eine Vorrichtung mit einem Anschlag 312, der wiederum
wie der Anschlag der in den Figuren -2A bis 2B dargestellten Vorrichtung ausgebildet sein kann. An dem Anschiß 312 ist
schwenkbar ein Arm 315 gelagert. Die lagerung kann z.B. mit
Hilfe eines Scharniers 314 erfolgen. Der Arm 315 soll sich in der Ebene der Nasenscheidewand oder in einer zu ihr parallelen
Ebene schwenken lassen. Wenn der Anschlag 312 gemäß Figur 2B ausgebildet ist, läßt sich der Arm in einer zur Anschlagsfläche
senkrechten Ebene schwenken.,Der Arm 315 ist mit einem weiteren Anschlag (Nasenspitzenanschlag) 313 verbunden, der in der Ebene
der Nasenscheidewand und etwa senkrecht zum Arm 315 verschoben werden kann. Dazu kann der Nasenspitzenanschlag 313 mit einer
lasche versehen sein, durch die der Arm 315 geführt ist.
Wenn man die räumliche Orientierung einer Nase zur Fassungsebene ermittelt, geht man folgendermaßen vor. Zuerst setzt der Brillenträger
die anzupassende Brille auf. Dann wird der Anschlag 312 an der Brille so angelegt, daß der Arm 315 in der Ebene der
ITa s en s ehe idewand oder in einer dazu parallelen Ebene geschwenkt
werden kann. Der Arm 315 wird dazu so weit geschwenkt, daß die geradlinige bzw. ebene untere'Begrenzung^ des Arms 315 den Nasen-
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rücken an dem Punkt tangiert, an dem der Nasenrücken vor die Fassungsebene tritt. Danach kann der Arm 315 durch eine (nicht
dargestellte) Einrichtung arretiert werden. Dann wird der Nasenspitzenanschlag
313 längs des Arms 315 derart verschoben, daß der Nasenspitzenanschlag 313 mit seiner dem Brillenträger
zugewandten geradlinigen bzw. ebenen Begrenzung an der Nasenspitze bzw. Nasenfront anliegt. Die Meßeinrichtung ist damit
in eine derartige Stellung gebracht, daß später mit einem Nasenpositiv die räumliche Orientierung der Nase zur Passungsebene
befriedigend genau simuliert werden kann.
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Claims (12)
1. Verfahren zur Anpassung von Brillenstegen, dadurch gekennze ichnet , daß man zuerst einen Nasenabguß
und danach ein Nasenpositiv herstellt und
(a) den erweichten Kunststoffbrillensteg an das Nasenpositiv anpreßt und erhärten läßt oder
(b) auf die Nasenauflagefläche des Brillenstegs eine härtbare
plastische Masse aufbringt und den Brillensteg an das Nasenpositiv anpreßt und die plastische Masse aushärten läßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man die räumliche Orientierung der Nase zur Fassungsebene oder vorderen Stegebene ermittelt und das Nasenpositiv gegenüber
der Fassungsebene bzw. vorderen Stegebene zum Anpassen entsprechend der Nase ausrichtet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zum späteren Ausrichten des Nasenpositivs bei aufgesetzter
Brille
(a) die Neigung des Nasenrüolcens zur Fassungsebene oder
vorderen Stegebene und
(b) die Länge des Nasenrückens vor der Passungsebene bzw. vorderen Stegebene ermittelt.
4. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
man bei der Maßnahme gemäß (a) den Winkel mißt, der von der
l^ssungsebene oder vorderen Stegebene und einer Geraden
gebildet wird, die in der durch die Nasenscheidewand gebildeten
Ebene liegt und den Nasenrücken an dem Punkt tangiert, an dem der Nasenrücken vor die Fassungsebene bzw. vordere
Stegebene tritt.
5. Vorrichtung zum Anpassen von Brillenstegen und insbesondere zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet duroh eine Einrichtung (Meßeinrichtung) zum Ermitteln der räumlichen
Orientierung der Nase zur Fassungsebene oder vorderen Stegebene, wobei die Einrichtung mit einem Anschlag (12, 112,
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212, 312) zum Anlegen an die Fassungsebene bzw. vordere
Stegebene versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung die Form einer Platte (D) aufweist, bei der ein Abschnitt der seitlichen Begrenzung als Anschlag (12)
ausgebildet ist, und mit einer Winkeleinteilung versehen ist, wobei die Winkelschenkel von einem gemeinsamen Punkt etwa
am Anschlag (12) ausgehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei fest miteinander verbundene und parallel zueinander im Abstand
angeordnete Plätten (D).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Justiereinheit (10) zum senkrechten Ausrichten des Anschlags
(12).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Lot oder eine Wasserwaage als Justiereinrichtung (10).
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen weiteren Anschlag (Nasenspritzenanschlag; 113,
213, 313) aufweist, der in der durch die Nasenscheidewand gebildeten Ebene beliebig verschiebbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (112, 212, 312) als Führungsfläche für das
Führen der Brille beim Steganpassen ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine weitere Einrichtung
(Zusatzeinrichtung) umfaßt, die mit der Meßeinrichtung fest verbunden ist oder mit ihr fest verbunden werden
kann und mit der das Nasenpositiv gegenüber der Fassungsebene (oder umgekehrt) oder der vorderen Stegebene (oder umgekehrt)
beliebig geschwenkt und verschoben werden kann.
130 0 A3/0 07k
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803013960 DE3013960A1 (de) | 1980-04-11 | 1980-04-11 | Verfahren und vorrichtung zur anpassung von brillenstegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803013960 DE3013960A1 (de) | 1980-04-11 | 1980-04-11 | Verfahren und vorrichtung zur anpassung von brillenstegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3013960A1 true DE3013960A1 (de) | 1981-10-22 |
Family
ID=6099769
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| DE19803013960 Withdrawn DE3013960A1 (de) | 1980-04-11 | 1980-04-11 | Verfahren und vorrichtung zur anpassung von brillenstegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3013960A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3241455C1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-04-12 | Peter 4250 Bottrop Frey | Verfahren zum Anpassen einer Brille und nach diesem Verfahren angepasste Brille |
| WO2001084221A1 (de) * | 2000-04-28 | 2001-11-08 | Optische Werke G. Rodenstock | Messgerät zur ermittlung des fassungsscheibenwinkels einer brillenfassung |
| US6935033B2 (en) | 2000-04-28 | 2005-08-30 | Rodenstock Gmbh | Measuring instrument for establishing the angle of tilt of a lens mounting rim of a spectacles frame |
-
1980
- 1980-04-11 DE DE19803013960 patent/DE3013960A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3241455C1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-04-12 | Peter 4250 Bottrop Frey | Verfahren zum Anpassen einer Brille und nach diesem Verfahren angepasste Brille |
| WO2001084221A1 (de) * | 2000-04-28 | 2001-11-08 | Optische Werke G. Rodenstock | Messgerät zur ermittlung des fassungsscheibenwinkels einer brillenfassung |
| US6935033B2 (en) | 2000-04-28 | 2005-08-30 | Rodenstock Gmbh | Measuring instrument for establishing the angle of tilt of a lens mounting rim of a spectacles frame |
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