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DE3013195C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals in einem Fernsehsystem - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals in einem Fernsehsystem

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Publication number
DE3013195C2
DE3013195C2 DE3013195A DE3013195A DE3013195C2 DE 3013195 C2 DE3013195 C2 DE 3013195C2 DE 3013195 A DE3013195 A DE 3013195A DE 3013195 A DE3013195 A DE 3013195A DE 3013195 C2 DE3013195 C2 DE 3013195C2
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DE
Germany
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signal
color channel
color
circuit
gain
Prior art date
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DE3013195A
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DE3013195A1 (de
Inventor
Felix Thalwil Aschwanden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
Priority claimed from US06/094,279 external-priority patent/US4264918A/en
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE3013195A1 publication Critical patent/DE3013195A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3013195C2 publication Critical patent/DE3013195C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • H04N11/06Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
    • H04N11/18Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using simultaneous and sequential signals, e.g. SECAM-system
    • H04N11/183Encoding means therefor
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
    • H04N9/68Circuits for processing colour signals for controlling the amplitude of colour signals, e.g. automatic chroma control circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Color Television Systems (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Kürzliche Entwicklungen gemäß der französischen SECAM-Norm haben gezeigt, daß einige Toleranzen des SECAM-Systems in Zukunft enger gehalten werden müssen. Damit ergeben sich nicht nur Probleme beim Entwurf von Codierschaltungen, sondern es wird auch schwieriger, SECAM-Codierer bei der Herstellung abzugleichen. Testeinrichtungen, wie Vektorsichtgeräte, die einen einfachen und genauen Abgleich von NTSC- oder PAL-Decodern erlauben, gibt es nicht für SECAM. Es besteht daher ein starkes Bedürfnis nach der Einführung selbstabgleichender Schaltungen in SE-CAM-Codierern.
Aus der DE-OS 24 46 539 ist eine Schaltung zum automatischen Gamma-Abgleich bekannt, bei welcher die in den Farbsignalkanälen einer Farbkamera liegenden Gamma-Stufen mit Hilfe eines Testsignals abgeglichen werden, welches in zwei dieser Färbkanäle eingespeist wird. Dieses Testsignal erzeugt an einem nach den Gamma-Stufen in diesen Kanälen liegenden Punkt entsprechende Ausgangssignale, und diese Werden miteinander verglichen. Unterscheiden sie sich, so wird die Gamma-Stufe des einen Kanals so eingeregelt, daß beide Kanäle übereinstimmen* Für die Einjustierung eines SECAM-Codierers eignet sich dieses bekannte Verfahren jedoch nicht besonders gut, wie später noch im einzelnen erläutert werden wird, weil eine genaue Verstärkungseinstellung in einem Farbkanal für eine Abweichungsrichtung des SECAM-Farbträgers dazu führen kann, daß die Verstärkung für andere Abweichungen nicht mehr stimmt und diese dann aus dem Toleranzbereich herausfallen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe eines Verfahrens — und einer entsprechenden Vorrichiung — zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals für ein SECAM-Farbfernsehsystem, bei welchem die Verstärkung in den Farbkanälen so geregelt wird, daß jegliche Frequenzabv/eichungen innerhalb der vorgeschriebenen Toleranzgrenzen bleiben.
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 6 gelöst. Nachfolgend seien einige Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Aufzeigung der speziellen Probleme bei der Regelung der Farbkanalverstärkung im SECAM-System im einzelnen erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
FIig. 1 ein Blockschaltbild eines SECAM-Codierers, F i g, 2 und 3 zeitliche Signalverläufe,
F i g. 4 ein Blockschaltbild gemäß einer AUsführungsform der Erfindung,
F i g. 5 einige Signalverläufe,
F i g, 6 eine alternative Aüsführungsforrrt,
Fi g. 7 ein detaillierteres Blockschaltbild der alterna-
tiven Ausführungsform,
F j g. 8 bis 11 einige Signalverläufe und
F i g. 12 ein detailliertes Schaltbild.
Beim SECAM-System wird der Farbträger durch die in Zeilenfolge auftretenden Farbdifferenzsignale frequenzmoduliert Die Mittenfrequenz des Farblrägers beträgt für das (B-Y)-Signa\ Foij=4,25 MHz und für das /Ä-y>Signal FOß=4,40625 MHz, Die maximale Abweichung des Farbträgers wird für das (B-Y)- und das fÄ-y^-Signal durch Db und Dr dargestellt und sollte mit einer Genauigkeit von 1OkHz eingehalten werden. Während des Auftretens der Horizontalsynchronimpulse wird der Modulator auf Fob oder For nachsynchronisiert.
F i g. 1 zeigt eine Schaltung eines SECAM-Codierers. Der erste Teil 100 verarbeitet das Basisbandsignal und bildet aus drei Primärfarbsignalen in geeigneter Weise vorverzerrte (Preemphasis) und geklemmte Zeilenfolgesignale mit Zeilenidentifikationssignalen. Diese Signale werden einer Frequenzregelschleife 102 zugeführt, welche ein Basisband-SECAM-FM-Farbsignal vorn spannungsgesteuerten Oszillator 4S entsprechend den Zeilenfolgesignalen liefert. Das FM-Sign-l wird dann einem Hochfrequenzsignalverarbeitungsteil 104 zugeführt, welcher eine zeilenabwechselnde Phasenumkehr, stärkere Preemphasis und Filterung durchführt.
Es sei nun Fig. 1 genauer betrachtet: Die von einer geeigneten Quelle, etwa von Kameraaufnahmeröhren kommenden Signale R, G und B werden einer Matrix 12 zugeführt, welche Potentiometer 13 und 13a zur Handeinstellung der Amplituden der Farbdifferenzsignale R-Υηηά B-Yenthält.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der hier beschreibenden Erfindung sind diese Potentiometer durch eine Einrichtung ersetzt, die einen automatischen Abgleich bewirken. Ein Ausgang liefert das Leuchtdichtesignal Y, das einer Verzögerungsleitung 14 zugeführt wird welche die inhärenten Schaltungsverzögerungen kompensiert, denen die dem Eingang 17 oder der Addierschaltung 16 zugeführten Farbsignale unterworfen sind. Von hier wird das Leuchtdichtesignal der Addierschaltung 16 zugeführt, welche an einem Eingang 17a außerdem ein Synchronsignalgemisch erhält. Die Matrix 12 erzeugt auch Farbdifferenzsignale R-Yund B-Y, die abwechselnd durch den Zeilenfolgeschalter 18, dem ein halbzeilenfrequentes Schaltsignal (HI2 zugeführt wird, zu einer Schaltung 20 gtlangen, welche Austast- und Klemmimpulse erhält und eine Preemphasis, ein Klemmen und ein Austasten bewirkt. In der Schaltung 20 erhalten die Farbdifferenzsignale eine niederfrequente Preempha^is entsprechend der SE-CAM-Norm. Dann werden sie während des Austastintervalls auf eine Spannung Ub/2 geklemmt. Von der Schaltung 20 gelangen die Farbdifferenzsignale zu einem Schalter 22. Während der Vertikalidentifikationsperiode — dies ist die Zeitperiode während der Halbbildaustastzeit, wenn Signale gesendet werden, die anzeigen, welches Farbsignal gerade übertragen wird — schaltet der durch ein seinem Steuer'iingang 23 zugeführtes Bottle-Einfügungssignal gesteuerte Schalter 22 das Sägezahnausgangssignal des Bottle-Generators 24 (der formal als SECAM-Zeilenidentifikationssignalgenerator bezeichnet wird) auf einen Eingang jedes A+ =+21OkHz 4406,25 + 28OkHz der Schalter 26 und 28, Zu anderen Zeiten wird den Schaltern 26 und 28 eines der Farbdifferenzsignale zugeführt Die Schalter 26 und 28 werden ähnlich wie beim Betrieb des Schalters 18 durch ein /w/2-Signal gesteuert
Während des Auftretens einer (B-Y)-ZeWe ist der Widerstand 30 über einen Schalter 26 mit einer Spannungsquelle 27 der Spannung Ub/2 verbunden, Während der Widerstand 32 über den Schalter 28 mit dem Ausgang des Schalters 22 verbunden ist und das (B-Y)-Signal dem nichtinvertierenden Eingang des Verstärkers 34 zuführt Während des Auftretens der (R-Y)-ZeWe ist der Ausgang des Schalters 22 über den Schalter 26 an den Widerstand 30 und den invertierenden Eingang des Verstärkers 34 angeschlossen. Zur gleichen Zeit ist die Spannungsquelle 27 über den Schalter 28 mit dem Widerstand 32 und dem nichtinvertierenden Eingang verbunden. Durch diese abwechselnde Zuführung der Farbsignale zum Verstärker 34 wechselt die Richtung von Abweichungen der Farbdifferenzsignale R- Y und B- Y ab. ~er Widerstand 35 bewirkt είπε negative Rückkopplung zvr Regelung der Verstärkung des Verstärkers 34. Am nichtinvertierenden Eingang des Verstärkers 34 wird über einen Widerstand 42 auch ein Mittenfrequenzregelsignal addiert, welches mit Hilfe eines Phasendetektors 38, dem während abwechselnder Zeilen die Frequenzen For und Fob zugeführt werden, und eine Abtast- und Halteschaltung 40 erzeugt wird. Die Abtastimpulse für die Abtast- und Halteschaltung 40 enthalttn Horizontalsynchronimpulse. Dadurch wird der Oszillator 48 während der Horizontalsynchronisationsperiode auf die Frequenzen For oder Fob nachsynchronisiert Nach Durchlaufen einer Amplitudenbegrenzungsstufe 44, weiche die Abweichungen begrenzt und eines Tiefpaßfilters 46, dessen Grenzfrequenz bei etwa 1,3 MHz liegt, moduliert das Ausgangssignal des Verstärkers 34 die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 48, wenn dieser nicht nachsynchroniüert wird. Das Ausgangssignal des Oszillators 48 wird einem Farbträgerphasenschalter 50 zugeführt dessen Eingang 51 ein Jchaltsignal zugeführt wird, um eine 180°-Phasenumkehr für jedes Vollbild und bei einer von je drei Zeilen entsprechend der SECAM-Norm zu bewirken.
Das Ausgangssignal des Schalters 50 durchläuft ein Glockenfilter 52 zur Anhebung der Farbtrageramplitude während hoher Farbträgerabweichungen, was ebenfalls der SECAM-Norm entspricht. Das Ausgangssignal des Filters 52 wird einem Bandpaßfilter 34 mit einem Durchlaßbereich von 3 bis 53 MHz zugeführt, von wo es zu einer Austastschaltung 56 gelangt, die Austastimpulse erhält, ehe das FM-Farbsignal dem y-Signal und dem Synchropsignalgemisch mit Hilfe der Addiers^zltung 16 hinzuaddiert wird.
Für beide Farbdifferenzsignale wird der Farbträger moduliert, so daß eine lineare Beziehung zwischen der Änderung der Farbträgerfrequenz und dem Wert der Farbdifferenzsignale besteht. Die Abweichungen für Farbbalken gemäß der Europäischen Rundfunkunion sind nachstehend angeführt und in F i g. 2 zusammen mit den maximalen Abweichungsgrenzen VQn 4,756 und 3,900 MHz angeführt:
= 4686,25 kHz R- = -28OkHz 4406,25 - 28OkHz = 4126,25kHz B+ =+23OkHz 4250 + 23OkHz = 448OkHz
B" = -Ii-OkHz 4250 - 23OkHz
■■ 402OkHz Toleranzea: < ± SkHz
Gegenwärtige SECAM-Codierer benötigen zwei Justierungen für die (R-Y)- und die (B-YyVerstärker (in F i g. 1 mit Hilfe der Potentiometer 13 und 13a). Aus zwei Gründen ist die Einstellung der Farbverstärkung bei der Produktion nicht leicht:
a) die Toleranzen sind < ±5 kHz und
b) wegen der Nichtlinearitäten des Modulators
(Oszillator 48).
10
"Man muß daher einen Kompromiß treffen, wie aus dem Beispiel gemäß Fig. 3a ersichtlich ist, welche eine ideale (R- K^-Zeilenmodulatorübertragungsfunktion und eine reale nichtlineare Modulatorübertragungsfunktion zeigt
Den besten Kompromiß erhält man bei der Beziehung
AR - = -AR * oder -AR - = AR +
Das gleiche gilt für die Zeile B-Y. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Nichtlinearität spannungsgesteuerter Oszillatoren, wie sie normalerweise verwendet werden, kleiner als ± 1 % ist, wie dies übertrieben in F i g. 3b gezeigt ist Nimmt man einen Fehler von ± 1 % für den ungünstigsten Fall an, dann ergibt dies einen Abweichungsfehler von ±2,8 kHz (für Abweichungen von ±280 kHz). Es hat daher keinen Sinn, beispielsweise die Farbverstärkung sehr genau für die Abweichung R * einzustellen, weil das R --Signal dann außerhalb der Toleranz läge Es sei darauf hingewiesen, daß die Neigung der Spannungs/Frequenz-Kennlinie des Oszillators sich auch infolge von Temperaturschwankungen oder Alterungserscheinungen ändert Eine automatische Farbverstärkungsschaltung muß nicht nur Verstärkungsänderungen des Oszillators kompensieren, sondem auch die Verstärkung automatisch auf den besten Kompromiß der Abweichungen R + und R - bzw. B * und B - einstellen.
Fig.4 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltung anhand eines Block-Schaltbildes, worin entsprechende Elemente die gleichen Bezugsziffem wie in F i g. 1 haben. Das mit 12,18, 20, 22, 26 und 28 bezeichnete Kästchen enthält die mit diesen Bezugszahlen bezeichneten Elemente aus F i g. 1. Der Einfachheit hiüber sind diejenigen Teile aus F i g. 1, welche nicht verändert sind, hier nicht dargestellt Die in F i g. 4 dargestellte Schaltung erlaubt die Verstärkungsregelung für die (R- Y?-Zeile. Eine Regelschaltung für die (B-Y)-ZeWe ist identisch und hier nicht dargestellt Gerade nach Beginn des Vertikalaustastintervalls werden in die Matrix 12 mit Hilfe des Eingangswahlschalters 60 nur ein R +-Signal und ein R --Signal eingefügt, wie sie in Fig.5 dargestellt sind und vom Farbbalkengenerator 58 stammen, der die normgerechten bekannten EBU-Farbbalken erzeugt Eine Frequenzmeßschaltung 62, weiche genauer in Fig.7 dargestellt ist, mißt die Frequenz des abweichenden Farbträgers vom Detektor 38 für beide Signale R + bzw. R -. Dem Phasendetektor 38 werden abwechselnde Bezugssignale For· und Fob durch den Schalter 72 unter Steuerung durch halbzeüenfrequente Impulse (F i g. 5e) zugeführt. Mit Hilife eines Koinzidenzphasendetektors 64 und einer Integrierschaltung 66 wird eine Gleichspannung zur Regelung der (R- Y)- Farbverstärkung erzeugt, so daß
R* +R
gleich 280 kHz ist. Um sicherzustellen, daß die Verstärkungsschleife ebenfalls richtig arbeitet, wenn der Eingang der Matrix 12 an eine externe Quelle (beispielsweise an die Aufnahmeröhren einer Kamera) angeschlossen ist, wird der Eingangswählschalter 60 Über ein ODER-1TOr 68 periodisch an den Farbbalkengeneratorausgang nur während R + und nur während R - angeschaltet. Der Generator 58, das Tor 68 und die Meßschaltung 82 werden gesteuert durch ein Veranlassungssignal »CE« (Fig.5h) für die Regelzeileneinfügung, um sicherzustellen, daß die Einfügung zu Beginn des Vertikalaustastintervalls erfolgt (siehe Fig.5g). Weiter sorgt ein Schalter 70 für eine von Hand einstellbare Kontrolle der Einfügung eines Signals von einer Kamera oder einem Farbbalkengenerator 58. Die nur R+ und nur R ~-Signale enthalten R-, G-, B-Kombinationen in folgender Weise:
/? + ( = Rot) R = Hoch
KJ — IilCUIIg
B = Niedrig
Ä-( = Cyan) R = Niedrig
G = Hoch
B = Hoch
Der Farbbalkengenerator 58 und der Eingangswählschalter 50 sind in der RCA-Kamera Modell TK-47 bereits vorfanden.
Das Verstärkungsregelelement gemäß Fig.4 weist einen FET 74 auf, der als veränderbarer Parallelwiderstand geschaltet ist. Die Widerstände 30 und 32 gemäß F i g. 1 sind in zwei Teile 30a/30Z> bzw. 32a/32b aufgeteilt und bilden zusammen mit dem Feldeffekttransistor 74 ein veränderbares Dämpfungsglied, welches auf die Verstärkungsregelspannung vom Integrator 66 reagiert, die dem Feldeffekttransistor 74 zugeführt wird.
Diese Schaltung arbeitet bei relativ niedrigen Signalamplituden (< 30OmVs5) gut Für höhere Signalamplituden wird die Dämpfung jedoch signalabhängig. Eine etwas kompliziertere Lösung verwendet eine lineare Multiplizierschaltung 76 anstelle des Feldeffekttransistors 74, wie dies in F i g. 6 gezeigt ist Bei der RCA-Kamera TK-47 ist diese Multiplizierschaltung bereits eingebaut und kann als Kontrastkompressions-Muhiplizierschaltung benutzt werden. Man kann derselben linearen Multiplizierschaltung 76 sehr einfach das Farbverstärkungsregelsignal zuführen, so daß kein FET-Dämpfungsglied 74 benötigt wird. Für den Betrieb der erfindungsgemäßen automatischen Farbverstärkungsregelschaltung können beide Arten von Verstärkungsregelelementen benutzt werden.
Das in F i g. 7 dargestellte Blockschaltbild zeigt mehr Einzelheiten der bevorzugten Ausführungsform der Schaltung, welche nach den Prinzipien der Erfindung aufgebaut ist, und hierbei sind entsprechende Elemente mit den bereits verwendeten Bezugsziffern bezeichnet, und einige der bereits beschriebenen Elemente sind in Blöcken zusammengefaßt Das Ausgangssignal des Oszillators 48 wird dem Phasendetektor 38 zugeführt, der vom Typ MC 4044 der Motorola Ina, Phoenix, Arizona, USA, sein kann und einen flankengetriggerten Phasendetektor 78 enthält, der zur Synchronisierung des Oszillators 48 benutzt wird, sowie ein exklusives ODER-Tor 80, welches als Frequenzmischer für das Oszillatorsignal und die Bezugsfrequenz dient Die resultierende Differenzfrequenz beträgt 28OkHz für R + bzw. R -, wenn die R --Verstärkung richtig einjustiert ist und wenn der Oszillator 48 absolut linear
arbeitet. Die Bezugsfrequenz am Eingang des Phasendetektors beträgt für (R-Y)-ZsWe F0R (=4,40625 MHz) und für die (^y>Zeile FOb(=4(25 MHz).
Das Ausgangssigpal des EXKLUSIV-ODER/Tores 86 wird durch das Filter 82 tiefpaßgefiltert und einem Puffer 84 zugeführt, dessen Verstärkung so hoch ist, daß er gesättigt wird und ein Rechteckwellenausgangssignal erzeugt, i^enn das ihm zugeführte Signal GE einen hohen Pegol hat. Vom Puffer 84 werden die Impulse einem Teilerdeeodef 86 zugeführt und dort durch 4 I ο geteilt, so daß ein vom Detektor 64 zu messendes Signal entsteht. Ein Ausgangssignal des Teilerdecoders 86 wird zum Starten eines Bezugsteilers benutzt, der Teiler 88 und 90 aufweist und einen Zeitbezugsimpuls (TR) erzeugt, der über einen Inverter 92 dem Koinzidenzdetektor 64 zugeführt wird. Befindet sich das durch 4 geteilte Ausgangssignal des Teilerdecoders 86 in Koinzidenz mit dem Zeitbezugsimpuls TR, dann ändert sich die Ausgangsspannung Ue des Integrators 66 nicht und die (R- Y)-Verstärkung ist exakt. Andernfalls ändert sich Ug, bis Koinzidenz vorliegt Das dem Puffer 84 zugeführte Signal CEstellt sicher, daß nur während der beiden Kontrollzeilen (nur R -, nur R +, siehe Fig.5f und h) das Ausgangssignal des EXKLUSIV-ODER-Tores 80 dem Teilerdecoder 86 zugeführt wird. Dieses Signal CEist dasselbe wie in F i g. 4 und in F i g. 5h.
F i g. 8 zeigt Formen von in der Schaltung nach F i g. 7 vorkommenden Signalen, und Fig.7 soll nunmehr im einzelnen erläutert werden.
Der erste positive Übergang des Signals BO (Puffera'-sgangssignal) wird dem Setzeingang (s) des Flipflops 94 zugeführt, dessen Ausgangssignal Q einen niedrigen Wert annimmt und den Flipflop 90 des Bezugsteilers in die Lage versetzt, den Bezugsfarbträger For durch 2 zu teilen. Positive Übergänge des Ausgangssignals Q des Flipflops 90 takten die durch 32 teilende Schaltung 88. Nach 31 Taktimpulsen nimmt das Ausgangssignal der Schaltung 88 einen niedrigen Wert an, während es beim nächsten positiven Übergang des Signals /(Fig.9c) wieder einen hohen Wert annimmt Der positive Übergang des Signals TR (F i g. 8d) steuert die Schaltung 88 an und triggert gleichfalls den Flipflop 94. Das Signal A nimmt einen hohen Wert an und setzt die durch 2 teilende Schaltung 90 außer Betrieb. Gleichzeitig fährt der Teilerdecoder 86 fort, das Signal BOzu zählen. Nach vier Impulsen des Signals BOnimmt das Ausgangssignal des Teilerdecoders 86, welches das zu messende Signal G ist, gemäß F i g. 8c einen hohen Wert an, so daß der Teilerdecoder 86 sich selbst anhält Der Zeitbezügsimpuls TR (Fig.8e) sperrt den Köinzidenzphasendetektof 64 und läßt das Signal GE zum Eingang des Integrators 66 gelangen. Befinden sich die Signale GE und TR in Koinzidenzv dann ändert sich die Ausgangsspannung V1 des Integrators 66 nicht, weil sein Eingangsstrom einen positiven und einen negativen Teil jeweils gleicher Amplitude enthält, und damit ist die (7?-y^-Farbverstärkung korrekt. Andernfalls ändert sich Ug bis Koinzidenz erreicht ist. Der Teilerfaktor von 32 errechnet sich folgendermaßen:
Impulse des Signals BO =
1 Fairbträgerzyklus =
28OkHz
1
■= 14,2857//S.
4,40625MHz
63 Impulse.
= 226,95 ns
Aus Fig.9 sieht man, daß der Mittelpunkt r des Zeitbezugsimpulses (Fig.9b) dem 63sten Impuls von F0R entspricht, wenn die Bezugsteiler 90 und 92 für ein Teilerverhältnis von 32 programmiert sind. Das Flipflop 90 wird benutzt, um For durch 2 zu dividieren, damit man einen breiteren Zeitbezugsimpuls erhält, wie er erzeugt werden muß, um
= 28OkHz
konstant zu halten, wie nachstehend noch erläutert wird. Aus F i g. 8a sieht man, daß zwei Zyklen (R --Zyklus und R +-Zyklus) zur Erzeugung des Signals Ug benutzt werden. Die Annahme, daß sich Ug nicht ändert, wenn die Signale TA und GE koinzident sind, muß folgendermaßen abgewandelt werden: Ug ändert sich nicht, wenn der mittlere Eingangsstrom des Integrators 66 beider Zyklen 0 ist. Fig. 10 veranschaulicht drei Fälle, in denen sämtlich ein Strommittelwert von 0 für die beiden Zyklen vorliegt. Fig. 10a zeigt die Verhältnisse, wenn R - und R + genau 280 kHz haben (keine Nichtlinearität des Oszillators), während die Fig. 10b und 10c die Verhältnisse für eine Nichtlinearität des Oszillators von etwa 1,5% zeigen. Die richtigen Extremwerte von R + und R - werden in folgender Weise berechnet Die positiv gerichtete Flanke des Signals GE für das Signal R + in Fig. 10 liegt in Koinzidenz mit dem 64sten Taktimpuls, und damit ist die Frequenz von
R+ =
64
275,39 ~ - 4,6kHz
R- = = 284,27 ~ + 4,3kHz 62
Es ist bereits früher gesagt worden, daß die Nichtlinearität des Oszillators <1% ist und daß demzufolge die positiv gerichtete Kante des Signals GE immer innerhalb des positiven Teils des Impulses Ta für beide Zyklen R + und R - liegt, wenn der mittlere Eingangsstrom des Integrators 66 Null ist, und daher erhält man einen stabilen Betrieb. Fig. 11 zeigt ein praktisches Beispiel für eine Niehilinearität von 1%. Man sieht, daß dann R - gleich 282,8 kHz und R + gleich 2722 kHz betragen und damit
= 282,8+277,2 =
2
Wie bereits gesagt wurde, kann man das gleiche für die Regelung der (Β-!^-Verstärkung machen. Es hat sich herausgestellt, daß man sehr gute Ergebnisse erhält, wenn die fB-i^-Verstärkung mit Hilfe eines Potentiometers in der Matrixschaltung gemäß F i g. 1 einjustiert wird, welches stabile Widerstände und einen rückfuhrungsstabilisierten Verstärker hat Die (Ä-YT-Schleifen-
verstärkung ist dann gegen Temperatur und Alterungseinflüsse sowohl für die (R-Y)- als auch die (fl-y>Zeile stabilisiert.
Fig. 12 zeigt Einzelheiten der Schaltung, wie sie in der /?C4-Kamera Modell TK-47 verwendet wird, wobei die /?C4-üblichen Bezeichnungen für integrierte Schaltungen verwendet sind. Die Betriebsweise entspricht den vorstehenden Erläuterungen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals in einem Fernsehsystem, bei welchem in den Kanal ein Testsignal eingegeben wird und die aufgrund dessen im Kanal auftretende Signalabweichung als Maß für die Verstärkungsregelung dient, dadurch gekennzeichnet, daß für einen SECAM-Farbkanal mit einem den modulierten SECAM-Farbträger liefernden Frequenzmodulator aufgrund des Testsignals am Modulator auftretende Frequenzabweichungen gemessen und aufgrund dieser Messung die Verstärkung des Farbkanals derart geregelt wird, daß die Frequenzabweichungen innerhalb der Toleranznorm bleiben.
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Testsignal während des Vertikalaustastintervalls eingespeist wird.
3. Verfahr?11 nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Messung umfaßt eine Frequenzteilung des abweichenden Signals zur Erzeugung eines zu messenden Signals, die Lieferung eines Zeitbezugsimpulses, die Koinzidenzbestimmung zwischen dem zu messenden Signal und dem Zeitbezugsimpuls und die Integration des aus der Koinzidenzbestimmung resultierenden Signals.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Regelung ein aus der Frequenzabweichung abgeleitetes Regelsignal einer im Signalweg des Farbkanals liegenden Multiplizierschaltung zugeführt wird.
5. Verfahren nach As/spruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei djr Regelung ein aus der Frequenzabweichung abgeleitete* Regelsignal einem im Signalweg des Farbkanals im Querschluß angeordneten Verstärkungsregelelement zugeführt wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (58, 60, 68) zur Einspeisung eines Testsignals in den Farbkanal, durch eine MePschaltung (80, 62, 64, 66) zur Messung der aufgrund des Testsignals auftretenden Frequenzabweichung, und durch eine Regeleinrichtung (74 oder 76) zur Regelung der Verstärkung des Farbkanals entsprechend der resultierenden Abweichung.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinspeisungsschaltung (58, 60) das Testsignal während der Vertikalaustastzeit einspeist
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung einen Teilerdecoder (86) zum Teilen des Abweichungssignals zur Urzeugung eines zu messenden Signals, sowie einen Bezugsteiler (88, 90) zum Teilen des Bezugssignals und Erzeugung eines Zeitbezugsimpulses, einen Koinzidenzdetektor (64), dem der Zeitbezugsimpuls und das zu messende Signal zugeführt werden, und einen mit dem Koinzidenzdetektor gekoppelten Integrator (66) enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsregeleinrichtung eine im Sign&lweg des Farbkanals angeordnete lineare Multiplizierschaltung (76) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsregeleinrichtung ein im Signalweg des Farbkanals angeordnetes einstellbares Querschlußelement (74) aufweist
DE3013195A 1979-04-05 1980-04-03 Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals in einem Fernsehsystem Expired DE3013195C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=26271138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3013195A Expired DE3013195C2 (de) 1979-04-05 1980-04-03 Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkungsregelung eines Farbkanals in einem Fernsehsystem

Country Status (3)

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