DE3012116C2 - Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen AbfällenInfo
- Publication number
- DE3012116C2 DE3012116C2 DE3012116A DE3012116A DE3012116C2 DE 3012116 C2 DE3012116 C2 DE 3012116C2 DE 3012116 A DE3012116 A DE 3012116A DE 3012116 A DE3012116 A DE 3012116A DE 3012116 C2 DE3012116 C2 DE 3012116C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- waste
- container
- shielding
- cover
- shielding cover
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21F—PROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
- G21F9/00—Treating radioactively contaminated material; Decontamination arrangements therefor
- G21F9/008—Apparatus specially adapted for mixing or disposing radioactively contamined material
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21F—PROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
- G21F9/00—Treating radioactively contaminated material; Decontamination arrangements therefor
- G21F9/28—Treating solids
- G21F9/30—Processing
- G21F9/301—Processing by fixation in stable solid media
- G21F9/302—Processing by fixation in stable solid media in an inorganic matrix
- G21F9/304—Cement or cement-like matrix
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High Energy & Nuclear Physics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
- Refuse Collection And Transfer (AREA)
Description
kann aber auch Sonden oder Peilstäbe zur Feststellung
des Füllstandes benützen.
Als Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist nach der weiteren Erfindung vorgesehen, daß der Abschirmdeckel
auf seiner Innenseite eine Dichtung für den Abfallbehälter aufweist. Eine Bindemittelleitung
kann vorteilhaft schräg durch den Abschirmdeckel führen, um die Abschirmung auch im Bereich des Abschirmdeckels
nicht zu unterbrechen. Zu dem gleichen Zweck kann sie abgewinkelt sein. Unter schräg wird
auch eine Form verstanden, bei der die Leitung schraubenlinienförmig
durch den Deckel geführt ist An den Enden der Schraubenlinie können Krümmer vorgesehen
sein, die einen zur Deckelfläche senkrechten Austritt ergeben. Ferner ist es-möglich, daß die Leitung eine
auswechselbare Auskleidung umfaßt. Damit kann man vermeiden, daß sie durch Bindemittel im Laufe des Gebrauchs
verstopft wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbcispiei beschrieben, das
in der einzigen Figur in einem Vertikalschnl'.i schematisch
dargestellt ist.
Mit 1 ist ein Abschirmbehälter bezeichnet, der aus
Stahl oder Beton bestehen kann und eine für die sichere Abschirmung der Strahlung bemessene Wandstärke
aufweist Dieser Behälter 1 wird mit einem nicht dargestellten Transportwagen an den Ort befördert, an dem
die Kontamination der für die Endlagerung zu behandelnden Feststoffe stattfindet Beim Ausführungsbeispiel
handelt es sich um Filterkerzen 2, die zum Beispiel in der Abwasser- oder Kühlmittelreinigungsanlagc eines
Kernkraftwerkes, insbesondere eines Druckwasserreaktors, anfallen. Diese Filterkerzen 2 werden mit nicht
dargestellten Greifern als Transportmittel durch Fernbedienung aus ihren Filtergehäusen entnommen.
Der Abschirmbehälter 1 wird mit einem Abfallbehälter 3 in Form eines genormten 2001 Stahlfasses beladen
und zu dem Betriebsort gefahren, so daß er mit dem genannten Greifer beladen werden kann. Die Filicrkerzcn
2 behalten dabei einen bestimmten Abstand von der Innenwand des Abfallbehälters 3, weil dieser mit einem
Sliilzgitier 4 versehen ist.
Nach dem Beladen des Abfallbehälters 3 wird der Abschirmbehälter 1 mit einem Abschirmdcckel 6 verschlossen.
Dieser Abschirmdeckel 8 bildet auch eine 4r>
Dichtung für den Abfallbehälter 3. denn eine Weichstoffdichtung 7 legt sich auf einen Behälterflansch 8 des
Abfallbehälters. Er ist darüber hinaus wesentlicher Bestandteil einer Einbetiurigsvorrichtung für die Filtcrkcrzen
2.
Der Abjchirmdeckcl 6, der wie der Abschirmbehälter
1 aus Abschirmmatcrial besteht, umfaßt eine in der Figur schräg gezeichnete, tatsächlich schraubenlinienförmig
verlaufende Bindemittellcitung !0, die auf der Oberseite 11 des Abschirmdcckels 6 eine Kupplung 12 in
Form einer Flanschverbindung für den Anschluß einer Bindemiitelzuleitung 13 aufweist Statt der Flanschverbindung
kann vorteilhaft auch eine Schnellschlußkupplung mit einer Radialdichtung vorgesehen sein. Die
durch den Abschirmdeckel 6 führende Bindemittellei- tu lung 10 kann dabei eine auswechselbare Auskleidung 14
aufweisen, der als flexibler Kunststoffschlauch ausgeführt ist und nach dem Vergießen gut zu säubern ist
oder durch einen neuen ersetzt wird.
Durch den Abschirmdcckel 6 führt ferner eine Abluft- b5
leitung 16 in der aus de.' Figur ersichtlichen abgewinkelten Form. Sie ist an der Oberseite 11 des Abschirmdckkcls
6 mit einer weiteren Kupplung 17, z. B. auch in Form einer Schnellschlußkupplung, ausgerüstet, so daß
eine Ablufiableitung 18 angeschlossen werden kann, die
zu einem Abgas- oder Abluftsystem führt.
Hinter der Bildebene führt eine in der Figur nicht dargestellte dritte Leitung durch den Abschirmdeckel 6,
die mit einer dritten Kupplung 20 ausgerüstet ist. Dort kann eine Füllstandsmeßvorrichtung 21 angebracht
werden, zum Beispiel ein in den Abfallbehälter 3 ragender Schwimmerkörper, oder ein Peilstab oder die anschließend
beschriebene pneumatische Meßlanze.
Es ist ein Wagen 24 vorgesehen, der in der Figur durch die gestrichelte Linie angedeutet ist und tatsächlich
in Form einer Sackkarre oder eines Handwagens ausgebildet sein kann. Der Wagen 24 umfaßt die für die
Beschickung mit dem Bindemittel notwendigen Einrichtungen in leicht transportabler Form.
Der als Bindemittel mit besonderem Verteil verwendete
Betonbrei, mit dem keine Erwärmung erforderlich ist und ein Abbinden auch unter Luftabschluß möglich
ist wird in einem Aufgabetrichter iisingerührt der mit
einem Mischer 26 ausgerüstet ist. Der Mischer wird von einem PneumatikmoSor 27 betätigt Dieser wird über
ein Ventil 28 von einer pneumatischen Sammeüeiiung
29 gespeist, die über eine Schnellkupplung 30 mit dem in Kraftwerken üblicherweise vorhandenen Druckluftnetz
verbunden werden kann.
Die Austragsöffnung 32 des Trichters 25 führt zu einer Dickstoffpumpe 33, die von einem zweiten Pneumatikmotor
34 angetrieben wird. Dieser ist über ein Ventil 35 ebenfalls mit der Sammelleitung 29 verbunden.
Die Dickstoffpumpe 33 fördert in eine zu der Schnellkupplung 12 führende Bindemittelleitung 13 über ein
Membranventil 36, dessen Membran 37 pneumatisch zu betätigen ist Für die pneumatische Betätigung ist eine
Sleuerlcitung 38 mit einem Ventil 39 vorgesehen, dessen
Antriebseinrichtung 40 von einem Fluidikbaustein 41 betätigt wird.
Der Fluidikbaustein 41 gehört zu der Füllstandsmeßvorrichtung, die vorstehend als Ganzes mit 21 bezeichnewurde.
Sie umfaßt eine in der Figur nicht dargestellte Düse, die mit einem Luftstrom bei verringertem
Druck beaufschlagt wird. Zu diesem Zweck ist der Fluidikbaustein 41 über ein Druckminderventil 42 mit der
Sammelleitung 29 verbunden. Der gewünschte Druck von zum Beispiel 0,1 bar kann mit einem Druckmeßgerät
43 überwacht werden. Jedenfalls wird der Stand des in den Abfallbehälter 3 eingespeisten Bindemittels
durch den mit wachsendem Bindemittelstand steigenden Staudruck erfaßt. Deshalb kann dann, wenn die gewünschte
Bindemiüelhöhe erreicht ist, über den Fluidikbaustein 41 ein Kommando auf das Ventil 39 gegeben,
so daß die weitere Bindemittelzufuhr durch Schließen des Membranventils 36 gestoppt wird.
Wie man sieht, >M die mit dem Wagen 2* transportabel
ausgebildete Aufgabevorrichtung für das Bindemittel leicht beweglich, so daß sie ebenso wie der Abschirmbehälter
1 unmittelbar zum Betriebsort gebracht werden kann, wo die abzutransportierenden Filterkerzen
2 anfallen. Die Figur zeigt ferner, daß für den Betrieb der Einbettungsvorrichtung nur ein einziger Energieträger
benötigt wird, nämlich die über die Schnellkupplung 30 eingespeiste Druckluft. Die Betätigung der
damit gespeisten Motoren 27 und 34 für den Mischer 26 und die Dickstoffpumpe 33 kann im übrigen ebenso wie
der Abschluß des Membranventils 36 vom Füllstand abhängig
gemacht werden, wenn dies erwünscht ist Ferner ist es denkbar, die Füllstandsmessung und die Motor-
und Ventilbetätigung auch mit einem anderen Encr-
gieträger zu betreiben, zum Beispiel elektrisch auszuführen, wobei die Regelung elektronisch erfolgt. Aber
auch hier wäre es vorteilhaft, daß die Zahl der Anschlußleitungen durch Verwendung eines einzigen
Energieträgers klein gehalten wird.
Bei dem beschriebenen Verfahren wird der für die Endlagerung zu behandelnde Feststoff nur noch mit
dem für seinen Betrieb ohnehin erforderlichen Transportmittel bewegt, bevor er für die Endlagerung konditioniert ist. Mit diesem Transportmittel wird er nämlich to
in den Abfallbehälter 3 eingebracht, der sich im Abschirmbehälter 1 befindet. Danach wird mit Hilfe des
zur Einbettung benutzten Abschirmdeckels 6 die für die Endlagerung erforderliche Konditionierung durch Einfüllen von Zementmilch oder Beton vorgenommen. r>
Nach der Überdeckung damit und gegebenenfalls nach dem Aushärten des Zements wird der Abschirmdeckcl 6
abgehoben. Dann wird der Abfallbehälter 3 durch einen
Verschlußdeckel verschlossen, so daß der Abfallbehälter zur Endlagerung vorbereitet ist.
Das Abnehmen des Abschirmdeckels 6 und das Aufsetzen des nicht dargestellten Verschlußdeckcls für den
Abfallbehälter 3 kann aber auch an anderer Stelle vorgenommen werden. Dabei kann der Abschirmdeckcl 6
nach dem Lösen der Kupplungen für die Zuleitungen 13 2">
und 18 und gegebenenfalls dem Abbau der Füllstandsmeßvorrichtung 21 mit zu dem Ort gebracht werden, wo
das Aufsetzen des Verschlußdeckcls auf den Abfallbehälters erfolgt.
30
40
45
50
55
Claims (11)
1. Verfahren zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen, bei dem jeweils am
Kontaminierungsort die Abfälle in einen in einem Abschirmbehälter angeordneten, für die Endlagerung vorgesehenen Abfallbehälter eingegeben, der
Abfallbehälter dann durch einen Deckel dicht verschlossen und durch den mit Kupplungen versehenen Deckel hindurch aus einer angeschlossenen Zuleitung mit einem Bindemittel befüllt wird, und die
Abfallbehälter abschließend dem Endlager zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß als Deckel ein Abschirmdeckel (6) verwendet wird, durch den der Abschirmbehälter (1) passend
verschlossen wird, daß der Abschirmdeckel (6) nach dem Befüllen des Abfallbehälters (3) abgenommen
wird und aui den Abfallbehälter (3) ein Verschluß-
Λ ι._ι t »—* —.: ι
uctkci auigcacu-i wiiu.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfallbehälter (3) während des
Füllvorganges über eine an dem Abschirmdeckei (6) vorgesehene zweite Kupplung (17) an ein Abgasoder Abluftsystem angeschlossen wird.
3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Füllstand während des Füllvorganges mit Kufe einer durch den Abschirmdekkel (6) führenden Öffnung überprüft wird.
4. Einrichti g zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit auf der Außenseite
des Deckels vorgesehenen Kupplungen zur Verbindung einer Bindemittelzulei'.ung nit einer durch den
Deckel führenden Bindemittelleitdng und einer Abluftableitung mit einer durch den Deckel führenden
Abluftleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschirmdeckel (6) auf seiner Innenseite eine Dichtung
(7) für den Abfallbehälter (3) aufweist
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Bindemittelieitung (10) schräg
durch den Abschirmdeckel (6) führt
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluftleitung (16) abgewinkelt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 4,5 oder b, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindemittelieitung (10) eine
auswechselbare Auskleidung (14) aufweist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschirmdcckel
(6) eine Öffnung für eine Füllstandsmeßvorrichtung (21) aufweist
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstandsmeßvorrichtung (21) eine
pneumatische Meßlanzc aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abschirmbehälter (3) ein Wagen (24) zugeordnet ist, der eine Mischeinrichtung (26) für Beton, eine mit dieser verbundene Dickstoffpumpe (33), ein steuerbares Membranventil (36) in der Leitung (13) zwischen der Dickstoffpumpe (33) und der einen Kupplung (12) sowie
eine Füllstandsmcßvorrichtung (21) aufweist, und daß die Mischeinrichtung (26), die Dickstoffpumpe
(33) und das Membranventil (36) an die gleiche Energiequelle angeschlossen sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Energiequelle Druckluft ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen, bei dem
jeweils am Kontaminierungsort die Abfälle in einen in einem Abschirmbehälter angeordneten, für die Endla-
; gerung vorgesehenen Abfallbehälter eingegeben, der
Abfallbehälter dann durch einen Deckel dicht verschlossen und durch den mit Kupplungen versehenen Deckel
hindurch aus einer angeschlossenen Zuleitung mit einem Bindemittel befüllt wird, und die Abfallbehälter ab-
schließend dem Endlagcr zugeführt werden. Sie bezieht sich ferner auf eine Einrichtung zur Ausübung des genannten Verfahrens.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-OS 25 11 957
bekannt Dabei wird eine Injektionsanlage benutzt bei
der Abfälle, für die als Beispiel Ionenaustauscherharze
genannt sind, aus einem mit einem Rührer versehenen Behälter über Rohrleitungen mit Ventilen in Dcponiebehältcr gegeben werden. Die Dcponiebchälter sind mit
einer Einrichtung zur Entlüftung und zur Injektion eines
VcficSiigUngSnniiciS, ..UiTi Beispiel cifiCT WaSSCT-Zc-
mentmischung versehen. Die genannte Einrichtung dient als Deckel des Deponiebehälters und ist damit
ebenso wie ein gegebenenfalls benötigter Rührer ein verlorenes Bauteil, denn sie wird zusammen mit dem
Deponiebehälter einer Endlagcrstätte zugeführt
Die Erfindung geht demgegenüber von der Aufgabe aus, den Aufwand bei einem Verfahren der oben genannten Art zu verringern, und zwar sowohl den Materialaufwand als auch den wegen der Strahlenbelastung
kritischen Personaleinsatz. Dies ist besonders wichtig für feste Abfälle, wie Füterkcr/.cn, die ohnehin nicht in
flüssiger Form durch Rohrleitungen mit Armaturen abgefüllt werden können.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß als Deckel
j5 ein Abschirmdcckel verwendet wird, durch den der Abschirmbehälter passend verschlossen wird, daß der Abschirmdcckel nach dem Befüllen des Abfallbehälters abgenommen wird und auf den Abfallbehälter ein Vcrschlußdcckcl aufgesetzt wird.
Mit der Erfindung wird die Behandlung, die die Einbettung, Verfestigung und Umhüllung der festen Abfälle
betrifft, nacheinander in unterschiedlichen Abschirmbehältern mit dem gleichen Abschirmdcckel ausgeführt.
Der Abschirmdeckel kann nach der Zuführung des Bin
dcmittels abgenommen werden, wenn das Bindemittel,
vorzugsweise Beton oder Zementmilch, die für die Endlagcrfähigkeit radioaktiver Abfälle notwendige Abschirmung und Verfestigung auch im Deckelbcreich sichergestellt hat. Damit entfällt da·· beim Bekannten cr-
forderliche Lösen der verschiedenen Befüllungs- und En'JUftungsleitungen und Antriebsmotoren. Das Einfüllen der festen Abfälle kann dagegen, um einen besonderen Transportvorgang zu ersparen, mit den für den Betrieb ohnehin erforderlichen Transportmitteln vorge-
nommen werden. Für den Fall der eingangs genannten Fillcrkcrzcn sind dies die sogenannten Filterwcchsclmaschinen, die üblicherweise mit Fernbedienung arbeiten.
Der Abfallbehälter wird vorzugsweise während des
bo Füllvorganges über eine an dem Abschirmdcckel vorgesehene /weite Kupplung an ein Abgas- oder Abluftsystem angeschlossen. Damit kann man vermeiden, daß
Radioaktivität mit dem beim Auffüllen entstehenden und entweichenden Gas verbreitet wird.
b5 Außerdem kann der Füllstand während des Füllvorganges mit Hilfe einer durch den Abschirmdcckel führenden Öffnung überprüft werden. Dies kann durch Beobachtung erfolgen, so daß ein Fenster genügt. Man
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3012116A DE3012116C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen |
| EP81101939A EP0036999B2 (de) | 1980-03-28 | 1981-03-16 | Verfahren und Einrichtung zur Endlagerung von kontaminierten Feststoffen |
| JP4465281A JPS56151400A (en) | 1980-03-28 | 1981-03-26 | Method and device for finally storing solid material polluted by radioactivity |
| ES500798A ES8304351A1 (es) | 1980-03-28 | 1981-03-27 | Procedimiento e instalacion para el almacenamiento definiti-vo de materiales solidos contaminados |
| BR8101842A BR8101842A (pt) | 1980-03-28 | 1981-03-27 | Processo e instalacao para a armazenagem final de materiais solidos contaminados |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3012116A DE3012116C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3012116A1 DE3012116A1 (de) | 1981-10-08 |
| DE3012116C2 true DE3012116C2 (de) | 1985-03-21 |
Family
ID=6098677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3012116A Expired DE3012116C2 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0036999B2 (de) |
| JP (1) | JPS56151400A (de) |
| BR (1) | BR8101842A (de) |
| DE (1) | DE3012116C2 (de) |
| ES (1) | ES8304351A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805276A1 (de) * | 1988-02-19 | 1989-08-31 | Siemens Ag | Filteranordnung fuer radioaktive stoffe |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3439092A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-04-30 | Uwe Ing.(grad.) 6458 Rodenbach Grahmann | Radioaktive doppelgrosscontainer als endlagerungsfaehige abfallgebinde |
| DE3709315C2 (de) * | 1987-03-21 | 1996-04-25 | Nuklear Service Gmbh Gns | Verfahren zum Einlagern von radioaktiven Abfallstoffen |
| AU600583B2 (en) * | 1987-06-26 | 1990-08-16 | Australian Nuclear Science & Technology Organisation | Retrievable encapsulation of waste materials |
| GB9027236D0 (en) * | 1990-12-15 | 1991-02-06 | British Nuclear Fuels Plc | A method and apparatus for containing wastes |
| FR2682524B1 (fr) * | 1991-10-10 | 1993-12-10 | Matieres Nucleaires Cie Gle | Procede de conditionnement ou de recyclage de cartouches ioniques usagers. |
| JP2003502623A (ja) * | 1999-06-14 | 2003-01-21 | パウル・シェラー・インスティトゥート | 放射性物質の廃棄物処理 |
| SE526935C2 (sv) * | 2003-12-30 | 2005-11-22 | Oyster Internat Nv C O H B Man | Behållaranordning för förvaring av riskmaterial, i synnerhet för slutförvaring av kärnbränsle, och sätt för dess framställning |
| DE202019100728U1 (de) * | 2019-02-08 | 2019-02-20 | Klaus Wohlfarth | Spurverbreiterungsscheibe für Kraftfahrzeuge |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2511957C2 (de) * | 1975-03-19 | 1982-06-09 | Steag Kernenergie Gmbh, 4300 Essen | Verfahren und Vorrichtung zum Verfestigen von radioaktiven Abfällen in einem Deponiebehälter |
| US4058479A (en) * | 1975-05-12 | 1977-11-15 | Aerojet-General Corporation | Filter-lined container for hazardous solids |
| DE2546428C2 (de) * | 1975-10-16 | 1985-10-24 | Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim | Verfahren zur Einbettung von radioaktiv kontaminierten Filterkerzen oder Filterelementen in Bitumen |
| DE2726335C2 (de) * | 1977-06-10 | 1984-12-13 | Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe | Für die Endlagerung einsetzbares Behälteraggregat für radioaktive Abfallstoffe |
| DE2837560C2 (de) * | 1978-08-29 | 1982-04-22 | GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, 4300 Essen | "Verfahren zum Verfestigen von radioaktiven Abfällen in einem Deponiebehälter" |
-
1980
- 1980-03-28 DE DE3012116A patent/DE3012116C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-03-16 EP EP81101939A patent/EP0036999B2/de not_active Expired - Lifetime
- 1981-03-26 JP JP4465281A patent/JPS56151400A/ja active Pending
- 1981-03-27 ES ES500798A patent/ES8304351A1/es not_active Expired
- 1981-03-27 BR BR8101842A patent/BR8101842A/pt unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805276A1 (de) * | 1988-02-19 | 1989-08-31 | Siemens Ag | Filteranordnung fuer radioaktive stoffe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS56151400A (en) | 1981-11-24 |
| BR8101842A (pt) | 1981-09-29 |
| EP0036999A2 (de) | 1981-10-07 |
| ES500798A0 (es) | 1983-02-16 |
| EP0036999A3 (en) | 1981-12-30 |
| ES8304351A1 (es) | 1983-02-16 |
| DE3012116A1 (de) | 1981-10-08 |
| EP0036999B2 (de) | 1990-01-10 |
| EP0036999B1 (de) | 1983-09-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2943402C2 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Reinigen von radioaktive und nicht radioaktive kontaminierende Stoffe enthaltenden Fluiden sowie Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3012116C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten festen Abfällen | |
| DE2518453A1 (de) | Anlage zum filtrieren radioaktiver fluide | |
| DE60105450T2 (de) | Verfahren und anlage zur leerung von fässern | |
| DE2929294C2 (de) | ||
| DE3245443C2 (de) | Einrichtung und Verfahren zur endlagerfähigen Konditionierung von radioaktiven Abfällen | |
| DE3324543C2 (de) | ||
| DE69912970T2 (de) | Verfahren und anlage zum füllen von fässern mit gefährlichem abfall | |
| DE4445171C1 (de) | Verfahren zum Zerlegen sperriger Teile von Druckbehälter-Einbauten einer kerntechnischen Anlage und zum Aufnehmen der zerlegten Teile | |
| DE2637859C2 (de) | Einrichtung zum Einbetonieren von radioaktiven Abfällen in Abfallfässern | |
| EP1730059B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur pneumatischen förderung von fe inteiligen schü ttgütern | |
| DE10044666C1 (de) | Einrichtung zum Einfüllen eines Schüttgutes in einen Behälter und Verfahren zur Anwendung | |
| DE1042778B (de) | Beschickungsvorrichtung fuer Kernreaktoren | |
| DE202004015743U1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Materialresten in Kunststoffverarbeitungsmaschinen | |
| DE3029147C2 (de) | ||
| EP0468195A1 (de) | Einrichtung zur Entnahme von Gas- und/oder Flüssigkeitsproben aus einem Sicherheitsbehälter von Kernkraftwerken | |
| DE29920718U1 (de) | Anordnung und Vorrichtung zum Zertrennen eines radioaktiven Bauteils eines Kernreaktors | |
| DE2511957A1 (de) | Verfahren und anordnung zur beseitigung von radioaktiven abfaellen von kernkraftwerken | |
| DE2544447A1 (de) | Anlage zur durchfuehrung des verfahrens zur beseitigung von radioaktiven abfaellen | |
| DE3018857C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Einbringung von radioaktiven langgestreckten, metallischen Bauteilen in einen Abschirmbehälter | |
| DE69203778T2 (de) | Einrichtung zur biologischen Abschirmung eines Kreislaufelements für radioaktive Flüssigkeit. | |
| DE2526424C2 (de) | Anlage zum Umfüllen stark radioaktiver Harze in Abfallfässer | |
| EP2269749B1 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von Abfallstoffen | |
| EP0106207B1 (de) | Verfahren zur Handhabung von radioaktiven Abfallmengen | |
| DE2837560C2 (de) | "Verfahren zum Verfestigen von radioaktiven Abfällen in einem Deponiebehälter" |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |