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DE3011797A1 - Tapeziertisch - Google Patents

Tapeziertisch

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Publication number
DE3011797A1
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DE
Germany
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frame
struts
legs
wallpapering
leg
Prior art date
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Application number
DE19803011797
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English (en)
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DE3011797C2 (de
Inventor
Alfred 78906 Wutöschingen Wilbs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alfer Aluminum Fertigbau GmbH
Original Assignee
Alfer Aluminum Fertigbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Alfer Aluminum Fertigbau GmbH filed Critical Alfer Aluminum Fertigbau GmbH
Priority to DE19803011797 priority Critical patent/DE3011797A1/de
Priority to FR8106993A priority patent/FR2478977A1/fr
Publication of DE3011797A1 publication Critical patent/DE3011797A1/de
Application granted granted Critical
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C7/00Paperhanging
    • B44C7/02Machines, apparatus, tools or accessories therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • A47B3/08Folding or stowable tables with legs pivoted to top or underframe
    • A47B3/083Folding or stowable tables with legs pivoted to top or underframe with foldable top leaves
    • A47B3/087Folding or stowable tables with legs pivoted to top or underframe with foldable top leaves with struts supporting the legs

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Anmelder : ALFER aluminium-fertigbau GmbH Wutöschingen-Horhei Bezeichnung : Tapeziertisch
Anwaltsakte : A 1128
Die Erfindung betrifft einen Tapeziertisch/ mit einer Tischplatte, die aus mindestens zwei gelenkig miteinanderverbundenen Hälften besteht, an denen je eine klappbare Stützbeinanordnung vorgesehen ist, wobei jede Tischplatten-, halfte aus einem geschlossenen Rechteckrahmen mit vJec aus Aluminiumprofilrohren gleichen Querschnittes bestehenden Rahmenschenkeln, sowie ebenfalls als Profilrohre ausgebildeten Streben besteht, auf denen eine dünne Platte, insbesondere aus Kunststoff befestigt ist.
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Ein derariger Tapeziertisch ist Gegenstand der nicht vorveröffentlichten DE-OS 30 02 817. Bei diesem Tapeziertisch macht das Anbringen von Beitischen zur Vergrößerung der Tischfläche gewisse Schwierigkeiten. Außerdem ist die Lagerung der Tischbeinanordnungen noch nicht optimal gelöst und auch der Rahmen selbst ist noch etwas zu sperrig und besteht aus unterschiedlichen Profilquerschnitten.
Aufgabe dieser Erfindung ist es, den vorgenannten Tapeziertisch dahingehend zu verbessern, daß die aufgezeigten Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird afindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bodenflächen der Streben und der Rahmenschenkel in derselben Ebene liegen, daß an einer Längsseite beider Tischhälften und/oder einer Querseite mindestens einer Tischhälfte jeweils über die Bodenflächenebene des Rahmmens nach untenragende Laschenpaare an den Rahmenschenkeln und benachbarten Streben befestigt sind, die paarweise miteinander ausgefluchtete Bohrungen aufweisen, welche die Bodenflächenebene des Rahmens oben etwa tangieren und daß in j§dem Bohrungspaar ein Stützrohr bis zu einem Anschlag ausziehbar gelagert ist, wobei mindestens zwei parallele Stützrohre zur Abstützung einer Beitischplatte
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vorgesehen sind, deren Rahmenschenkel mindestens die gleiche.Höhe, vorzugsweise aber den gleichen Profilquerschnitt wie diejenigen des Rahmens aufweisen.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Stützrohre - dem Widerlager gegenüber liegend - nahe ihren äußeren Enden jeweils einen nach oben stehenden Vorsprung aufweisen, welcher einen Rahmenschenkel oder eine dazu parallel liegende Strebe des Beitisches hintergreift. Vorzugsweise ist das Stützrohr in den Bohrungen drehbar gelagert, sodaß der als Querstift ausgebildete Vorsprung im eingezogenen Zustand des Stützrohres unterhalb des Rahmenschenkels liegt und nach dem Herausziehen des Stützrohres und Drehung des Rohres um etwa 90° den Rahmenschenkel oder eine Strebe des Rahmenschenkels hintergreift, wobei vorzugsweise eine Verspannung des Beitisches erfolgt.
Die Erfindung bringt den Vorteil, daß der Beitisch überhaupt keine Befestigungsmöglichkeit aufzuweisen braucht und daß der Tapeziertisch selbst mit allen notwendigen Auflage- und Spannmitteln versehen ist, die zur späteren Anbringung einer Beitischplatte oder mehrerer Beitischplatten erforderlich sind. Wichtig ist aber, daß der Tapeziertisch im eingeschobenen Zustand der Stützrohre keine, über den Tischrahmen vorstehenden Teile aufweist.
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Ein weiteres wichtiges Merkmal besteht darin, daß die Rahmenschenkel und die Streben mindestens angenähert den gleichen Profilquerschnitt aufweisen. Vorzugsweise wird ein quadratisches Profil gewählt. Der Rahmenschenkel hat dann einen/ um die Dicke der Platte nach oben stehenden und in der Ebene der außenliegenden Vertialwand des Pröfilrohres liegenden Steg/ wobei die Platte allseitig um die Stärke dieses Steges gegenüber der Rai^nenaußen-, kontur verkleinert ist, sodaß der ringsumlaufende Steg die Platte einfaßt. Die Streben brauchen diesen Steg nicht. Gemäß einer Ausführung stimmen sie mit Ausnahme dieses vorstehenden Steges mit dem Profilquerschnitt der Rahmenschenkel identisch überein. Eine besonders vorteilhafte Lösung liegt nun darin, daß auch die Streben diesen einen vorstehenden Steg aufweisen, daß sie jedoch vorzugsweise um 90° gedreht/ montiert sind, sodaß der vorstehende Steg parallel zur Tischplatte verläuft. Der Steg hat dann keine Funktion, jedoch können Rahmenschenkel und Streben aus identischen Profilrohren hergestellt werden.
Ein weiteres wesentliches neues Merkmal besteht darin, daß die Streben als Längsstreben ausgebildet sind, wobei lediglich zwei Streben vorgesehen sind, die je in gleichem Abstand von einem der beiden Längsschenkel des Rahmens be-
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festigt sind, wobei dieser Abstand kleiner als der Abstand zwischen den Streben ist. Diese Ausführung führt zu dem Vorteil/ daß die Beine je um einen Querbolzen schwenkbar gelagert werden können, der in,miteinander fluchtende ,Bohrungen jedes der Rahmenschenkel und (,der jeweils benachbarten Strebe eingesteckt und gesichert ist, wobei vorzugsweise auf dem Querbolzen zwischen Strebe und Bein eine Abstandhülse angeordnet ist. Die Lagerung jedes Beines ist dadurch sehr leicht möglich. Dabei sollten die Außenwände der Rahmenschenkel keine Bohrungen tragen, um das Aussehen des Tisches zu verbessern. Die Querbolzen müssen dann zwischen den beiden Längsstreben eingeführt, zuerst durch die beiden Bohrungen der Längsstffibe hindurchgeführt, dann durch die Abstandhülse gesteckt, weiterhin durch das Tischbein hindurchgeführt und schließlich in den Rahmenschenkel eingeführt werden, wonach eine Sicherung des Bolzens mittels einer Fixierschraube möglich ist.
Schließlich besteht noch ein wichtiges Merkmal darin, daß an einem Längsrand des Tisches an beiden Tischhälften und zwar an der Außenwand des Längsrahmenschenkels jeder Tischhälfte eine oben bündig abschließende Sehneiäschiene befestigt ist, die aus Chromstahl besteht.
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Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, sei die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht eines ausgeklappten und in Funktionsstellung befindlichen Tapeziertisches mit einer am rechten Ende angebrachten Beitischplatte,
Figur 2 eine Draufsicht auf den Tapeziertisch nach Figur 1 jedoch nach Wegnahme der Deckplatte und mit Darstellung von Beitischplatten sowohl am einen stirnseitigen Ende, als auch an der Längsseite des Tisches, -
Figur 3 eine Querschnittansicht längs der Linie 3-3 der Figur 1,
Figur 4 eine Querschnittansicht längs der Linie 4-4 der Figur 2,
Figur 5 eine Querschnittansicht längs der Linie 5-5 der Figur 2 und
Figur 6 eine Querschnittansicht ähnlich Figur 4, jedoch in Verbindung mit einer breiteren Beitischplatte.
Der Tapeziertisch 10 besteht aus zwei Tischhälften 12,14 die grundsätzlich identisch ausgebildet sind, wenn man von der mittleren Beinanordnung absieht. Die beiden Tisch-
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hälften 12,14 sind an der Rahmenunterseite durch ein Klappscharnier miteinander verbunden. Jede der beiden Tischhälften 12,14 hat eine äußere Beinanordnung 18,20. Die Tischhälfte 12 hat nahe dem Gelenk 16 ein mittleres Stützbein 22, während an der anderen Tischhälfte 14 ein Hebel 24 angelenkt ist, der das Stützbein 22 in der vertikalen Stellung arretiert. Im Gegensatz zu dem mittleren Stützbein 22 sind die beiden äußeren Stützbeinanordnungen 18,20 schräg nach unten und außen gerichtet,und weisen ebenfalls Schwenkhebel 26 auf, um die Beine der Beinanordnung in dieser Schrägstellung zu halten.
Jede Tischhälfte besteht aus einem Rechteckrahmen 28, der sich aus zwei Rahmenlängsschenkeln 30,32 und zwei Rahmenguerschenkeln 34,36 sowie zwei Längs streben 38,40 zusammensetzt.
Alle Rahmenschenkel bestehen aus einem Aluminiumhohlprofil gleichen Profilquerschnittes und zwar ist der Querschnitt im wesentlichen quadratisch. Wesentlich ist, daß die Höhe der Streben 38,40 mit der effektiven Höhe der Rahmenschenkel unterhalb der mit 4,2 b,<|zeichn.eten Tischplatte übereinstimmt. Die Streben stützen also die Rahmenplatte ab, sodaß eine vergleichsweise sehr dünne Kunststoffplatte
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verwendet werden kann. Mittels nicht dargestellter Bohrungen ist die Tischplatte 42 auf den Rahmenschenkeln und den Streben verschraubt oder vernietet. Im ersten Fall ist eine besonders einfache Auswechselbarkeit der Tischplatte gegeben. Alternativ oder kumulativ kann die Tischplatte 42 auch auf den RahmenschenkeIn und Streben verklebt werden.
Mindestens die Rahmenschenkel 30,32/34,36 habt/i einen, in der Ebene der Schenkelaußenwand 44 liegenden und über die Schenkeloberwand 46 um die Dicke der Platte 42 vorstehenden Steg 48, sodaß die Stege der vier Rahmenschenkel eine umfangsgeschlossene Einfassung für die Tischplatte 42 bilden. Letztere ist dafür um die Dicke der Stege 48 allseitig gegenüber der Außenkontur des Rahmens zurückgesetzt.
Obwohl es gxindsätzlich möglich ist, die Rahmenschenkel gemäß -Figur 2 aneinanderzustossen und miteinander zu verschweißen, wird in einer überlegeneren Ausführungsfofm vorgezogen, die Rahmenschenkel, auf Gehrung zu schneiden und an den Gehrungsflächen miteinander zu verschweißen.
Grundsätzlich könnte man für die Streben 38,40 Profilrohre verwenden, die nur in der Höhendimension mit den Rahmenschenkel-Profilen übereinstimmen. Besonders vorteil-
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haft ist es aber, wenn für alle Schenkel und Streben des Rahmens derselbe Profi!querschnitt verwendet werden kann. Dies ist in der Ausführungsform dargestellt und man sieht deutlich beispielsweise aus Figur 3, daß die Strebe 40 ebenfalls den Steg 48 aufweist, der jedoch hier keine Funktion hat, allerdings nicht über die Ebene der Rahmenschenkel-Oberwände 46 hinausragen darf. Deswegen wird die Strebe 40 gegenüber dem Rahmenschenkel 30 um 90° gedreht, sodaß der Steg 48 horizontal liegt, sich also unmittelbar unterhalb der Deckplatte 42 befindet.
Um an dem Tapeziertisch 10 Beitische anbringen zu können, nämlich zu dem Zweck,den Tapeziertisch in der Breite und ggf. auch in der Länge vergrößern zu' können, sind einmal am Rahmenschenkel 32 und an der benachbarten Längsstrebe 38 Laschen 50,52 angeschweißt oder angenietet, die über die Bodenebene 54 (vergleiche Figur 4) des Rahmens nach unten ragen und zwar sind für jede Tischhälfte 12,14 zwei derartiger Laschenpaare vorgesehen. Jede dieser Laschen 50,52 hat eine Bohrungen 56, bzw. 58. Die Bohrungen sind in Querrichtung des Tisches ausgefluchtet und sie tangieren oben die Bodenebene 54 des Tischrahmens. Xn den bej-den Bohrungen 56,58 ist nun ein Stützrohr 60 drehbar und in Längsrichtung verschiebbar gelagert. Am inneren Ende ist in
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das Stützrohr 60 eine Schraube 62 eingeschraubt, die ein Widerlager für die Lasche 52 bildet, wenn sich das Stützrohr 60 in der ausgezogenen Stellung befindet, wobei das Widerlager 62 an der Platte 52 anliegt, die damit als Anschlag wirkt. Am anderen freien Ende des Stützrohres 60 befindet sich ein Stift 64, der in eine Querbohrung des Stützrohres 60 eingesetzt ist, wobei die Längsrichtung des Stiftes 64 mit der Achse de- Stützrohres 60 in Ausziehrichtung des Stützrohres einen Winkel billet, der größer als 90° ist.
Wie Figur 5 veranschaulicht, befindet sich bei einem Tapeziertisch ohne Beitischplatten das Stützrohr 60 bzw. befinden sich alle Stützrohre 60 unterhalb der Tischplatte und zwar ausnahmslos innerhalb der Tischrahmenkontur. Keine Teile der Stützkonstruktion stehen also über diese Tischrahmenkdntur vor. Um nun eine Bettischplatte anbringen zu können, werden sowohl für die Tischhälfte ,12 als auch für die Tischhälfte 14 die Stutζrohrpaare 60 herausgezogen, wobei die Stifte 64 sich in einer Horizontalebene befinden. Nachdem das Widerlager an der hinteren Lasche van.stößt< wird <|aji Rohr um 90° gedreht, sodaß der Stift 64 im Unterschied zu Figur 4 in eine Stellung gelangt, in welcher das nach oben vorstehende Ende schräg nach oben
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und außen ragt. In dieser Lage kann die mit 66 bezeichnete Beitischplatte besonders leicht auf die Stützrohre 60 gelegt werden, weil der Stift durch seine Schrägstellung bewirkt, daß die Beitischplatte beim Einsetzen an die Tischplatte 14 bzw. 12 herangedrückt wird. Diese Beitischplatte besteht ebenfalls aus zwei Längsrahmenschenkeln 68,70 und zwei Querrahmenschenkeln 72,74, die alle das identische Profil wie die Rahmenschenkel der Tischhälften 12,14 aufweisen, wobei die Längsrahmenschenkel 68,70 mit den Längsrahmenschenkeln 30,32 der Tischhälften auch identisch lang sind. Werden nun die Stützrohre 60 um 180° gedreht/ so kommt der nach innenweisende Abschnitt des Stiftes 64 mit dem äußeren Längsrahmenschenkel 70 in Eingriff und verspannt den Beitisch an der Tischhälfte. Da dank der Schrägstellung nur die obere Kante des Stiftes 64 gegen den Beitisch drückt und diese Kante den Beitisch etwa in der Mitte oder oberhalb der Mitte berührt, wird der Beitisch durch Kantenwirkung nach unten gehalten, sodaß die Tischplatte 42 mit der Tischplatte '7.6 des Beitisches 66 bündig liegt.
Wesentlich ist, daß der Beitisch überhaupt keine Bohrungen oder sonstige Befestigungen aufzuweisen braucht. Er besteht lediglich aus einem Rechteckrahmen mit Tischplatte und
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kann gleichwohl dank der ausziehbaren und verdrehbaren Stützrohre 60 in einfachster Weise ohne irgendwelche Werkzeuge an der Tischhälfte befestigt werden.
Häufig besteht das Problem,Beitische unterschiedlicher Breite benutzen zu müssen. Dieses Problem ist durch diesen neuartigen Tapeziertisch sehr einfach dadurch gelöst, daß der Beitisch 86 (Figur 6) wegen seiner größeren Breite eine Längsstrebe 78 aufweist, deren Lage bezüglich des inneren Rahmenschenkels 68 dem äußeren Rahmenschenkel 70 beim schmaleren Beitisch 66 gemäß Figur 4 entspricht. Mit anderen Worten ist der Abstand der voneinander abgewandten Vertikalwände zwischen den Profilen 68 und 70 einerseits und zwischen den Profilen 68 und 78 andererseits gleich. Das führt dazu, daß unabhängig von der tatsächlichen Breite des Beitisches 86 dieselbe Stützkonstruktion mit den Stützrohren 60 auch in Verbindung mit dem breiteren Beitisch 86 verwendet werden kann, denn der Stift 64 wirkt mit der Längsstrebe 78 zusammen, um den Beitisch 86 an der Tischhälfte 14 zu fixieren, wobei im Unterschied zur Ausführung gemäß Figur 4, die den schmaleren Beitisch zeigt, der breitere Beitisch 86 etwas über die Stützrohre 60 überhängt. "*'■ "·
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Der Tapeziertisch 10 kann nicht nur in seiner Breite unterschiedlich vergrößert werden, sondern kann auch verlängert werden, wofür gemäß Figur 2 ein Beitisch 96 veranschaulicht ist, der in gleicher Weise ausgebildet ist,wie die Beitische 66 und 86, also aus einem Rahmen mit Profiirohren desselben Querschnittes bestehen, wobei auch hier ausziehbare Stützen 60 vorgesehen sind, die allerdings in Abwandlung von der vorbeschriebenen Ausführungsform nicht in herabragenden Laschen gelagert sind, sondern unmittelbar in den Profilrohren 30,32 gelagert sind, sodaß die Längsstützrohre und die Querstützrohre in unterschiedlichen Ebenen einander kreuzen. Entsprechend hat der Beitisch 96 in den QuerrahmenschenkeIn miteinander fluchtende Bohrungen, sodaß die Stützrohre 60 durch die in Tischlängsrichtung liegenden Rahmenschenkel verlaufen.
Figur 3 erläutert eine besonders einfache Lagerung der Tischbeine. Zwischen dem Längsrahmenschenkel der beiden Tischhälften 12,14 und der benachbarten Längsstrebe ist ein Querbolzen 80 gelagert, der eine Bohrung am oberen Ende eines aus einem Profilrohr bestehenden Beines 82 durchsetzt;. Dafür weisen die beiden Längsstreben 38,40 durchgehende, also in beiden. Vertikalwänden befindliche
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Löcher auf und die Längsrahmenschenkel 30,32 haben ein Loch nur in der inneren Vertikalwand. Alle drei Löcher fluchten miteinander. Wenn nun vorgesehen ist, daß der Abstand zwischen dem Rahmenschenkel 32 und der benachbarten Strebe 38 bzw. zwischen dem Schenkel 30 und der Strebe 40 kleiner ist, als der Abstand zwischen den beiden Streben 38,40, wobei dieser Abstand zwischen den beiden Streben 38,40 mindestens gleich der Länge des Querbolzens 80 gemacht wird, so kann dieser zuerst zwischen die beiden Längsstreben 38,40 eingeführt, dann durch die Bohrungen der jeweiligen Längsstrebe 40 bzw. 38 hindurchgeführt werden, wonach man eine Abstandhülse 84 auf den Querbolzen steckt, dann den Querbolzen durch das Bein 82 führt, schließlich noch einen Abstandhalter auffädelt, der in Figur 3 nicht dargestellt ist, wonach dann der Querbolzen in den Rahmenlängsschenkel 30 eingesteckt wird. In dieser Stellung wird der Bolzen mittels einer Fixierschraube 88 festgelegt. Das Bein 82 kann dann bei Nichtgebrauch des Tapeziertisches in die Ebene des Rahmens eingeschwenkt werden.. Das gleiche gilt für die Schwenkstrebe 26 und auch für die Beine 22 und deren Schwenkhebel 24. Obwohl die Stützrohre 60 nach unten über den Rahmen vorstehen, stören sie dennnoch beim Zusammenklappen der beiden Tischhälften nicht, weil das Scharnier 1ß^ein genügendes Abstandmaß für die bei-
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den Tischhälften im zusammengeklappten Zustand bereitstellt, sodaß diese Tischhälften in eine Parallellage gelangen.
Ein wichtiges Merkmal besteht noch darin, daß an einer Längsseite des Tisches, in Figur 2 ist das die Unterkante, eine Schneidschiene 90 angebracht ist, die die Höhe der äußeren Vertikalwand 44 des Profils plus dem Steg 48 aufweist und die also oben mit der Tischoberfläche bündig abschließt. Diese Schneidschiene 90 besteht aus Chromstahl und verhindert somit eine.Abnutzung der Aluminium-Rahmenprofile.
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L e e r s e i t

Claims (14)

  1. DIPL.-INQ. H. J. HÜBNER
    D-896 Kempten, Mozaristr. 21, Ruf 08 31/2 32 91
    Anmelder : ALFER aluminlum+ferigbau GmbH,Wutöschinen-Horheim Bezeichnung : Tapeziertisch
    Anwaltsakte : A 1128
    24.März 1980/is
    P at en t a η s ρ r ü c h e
    / il Tapeziertisch mit einer Tischplatte, die aus mindestens zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften besteht, an denen je eine klappbare Stützbeinanordnung vorgesehen ist, wobei jede Tischplattenhälfte aus einem geschlossenen Rechteckrahmen mit vier, aus Aluminiumpro filrohr en gleichen Querschnittes bestehenden RahmenschenkeIn, sowie ebenfalls als Profilrohre ausgebildeten Streben besteht, auf denen eine dünne Platte insbesondere aus Kunststoff befestigt ist, dadurch gekennze lehnet, daß die Bodenflächen der Streben (38,40) und der Rahmenschenkel (30-36) in der-
    1 I
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    ORIGINAL INSPEeTBD"-1"--— «■
    selben Ebene (54) liegen, daß an einer Längsseite beider Tischhälften (12,14) und/oder einer Querseite mindestens einer Tischhälfte (14) jeweils über die Bodenflächenebene (54) des Rahmens nach unten ragende Laschenpaare (50,52) an den Rahmenschenkeln und benachbarten Streben befestigt sind, die paarweise miteinander ausgefluchtete Bohrungen (56,58) aufweisen, welche die Bodenflächenebene (54) des Rahmens oben etwa tangieren und daß in jedem Bohrungspaar ein Stützrohr (60) bis zu einem Anschlag (52) ausziehbar gelagert ist, wobei mindestens zwei parallele Stützrohre (60,60) zur Abstützung einer Beitischplatte (66; 86;96) vorgesehen sind, deren Rahmenschenkel den gleichen Profilquerschnitt wie der Rahmen der Tischhälften (12,14) aufweisen.
    t -
  2. 2. Tapeziertisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrohre (60) nahe ihren äußeren Enden jeweils einen nach oben stehenden Vorsprung (64) aufweisen, welcher einen Rahmenschenkel oder eine dazu parallel liegende Strebe des Beitisches hintergreift.
  3. 3. Tapeziertisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einem, mit dem Rahmenanschlag (52) zusammenwirkenden Widerlager (62) und dem Vorsprung (64) jedes Stützrohres (60) so bemessen ist, daß
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    letzterer (64) die Beitischplatte (66;86;96) gegen den Tischrahmen spannt, wenn das Widerlager (62) den Anschlag (52) berührt.
  4. 4. Tapeziertisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrohr (60) in den Bohrungen (56,58) drehbar gelagert ist und der Vorsprung aus einem, in eine Querbohrung des Stützrohres (60) eingesetzten Stift (64) besteht.
  5. 5. Tapeziertisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrung bzw. der Stift (64) mit der Drehachse des Stützrohres (60) in Ausziehrichtung einen Winkel größer als 90° bildet.
  6. 6. Tapeziertisch nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß verschieden breite Beitischplatten (66;86) vorgesehen sind, von denen die größere (86) eine Strebe (78) aufweist, deren Lage mit dem vom benachbarten Tisch weg liegenden Rahmenschenkel (70) der kleineren Beitischplatte (66) zusammenfällt.
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  7. 7. Tapeziertisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet/ daß die Streben (38,40) parallel zu den Längsrahmenschenkeln (3O732) an-
    • geordnet sind und in ihrem Querschnitt mit dem der Rahmenschenkel im wesentlichen übereinstimmen.
  8. 8. Tapeziertisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (30-36) einen, um die Dicke der Platte (42) nach oben stehenden und in der Ebene der außenliegenden Vertikalwand (44) des Profilfohres liegenden Steg (48) aufweisen, daß die Platte (42) allseitig um die Stärke dieses Steges (48) gegenüber der Rahmenaußenkontur verkleinert ist, sodaß der ringsumlaufende Steg (48) die Platte (42) einfaßt.
  9. 9. Tapeziertisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (30-36) und Streben (38,40) ein Quädratprofil. aufweisen.
  10. 10. Tapeziertisch nach Anspruch 7,8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, daß die Streben (3ß/40) mit den Rahmenschenkeln (30->36) im Profil identisch sind und daß die Streben (38,40) vorzugsweise um 90° oder um .180°
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    gedreht,befestigt sind, sodaß der Steg (48) der Streben (38,40) vorzugsweise horizontal liegt oder nach unten gerichtet ist.
  11. 11. Tapeziertisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet/ daß der Anschlag für das Widerlager (62) des Stützrohres (60) durch die tischeinwärtsliegende Lasche (52) gebildet ist.
  12. 12..,Tapeziertis.ch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen zwei parallele Längsstreben (38,40) aufweist/ die je im gleichen Abstand von einer der beiden Rahmenlängsschenkel (30,32) befestigt sind, wobei dieser Abstand kleiner als der Strebenabstand ist.
  13. 13. Tapeziertisch nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (82) je um einen Querbolzen (80) schwenkbar gelagert sind, der in miteinander fluchtende Bohrungen des Rahmenslängsschenkels und der jeweils benachbarten Strebe (38 bzw.40) eingesteckt und gesichert ist.
  14. 14. Tapeziertisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet/ daß auf dem Querbolzen (80) zwischen Strebe und Bein eine Abstandhülse (84) angeordnet ist.
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