DE3011528C2 - Gerüsttafel aus Kunststoff - Google Patents
Gerüsttafel aus KunststoffInfo
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- DE3011528C2 DE3011528C2 DE19803011528 DE3011528A DE3011528C2 DE 3011528 C2 DE3011528 C2 DE 3011528C2 DE 19803011528 DE19803011528 DE 19803011528 DE 3011528 A DE3011528 A DE 3011528A DE 3011528 C2 DE3011528 C2 DE 3011528C2
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/15—Scaffolds primarily resting on the ground essentially comprising special means for supporting or forming platforms; Platforms
- E04G1/153—Platforms made of plastics, with or without reinforcement
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gerüsttafel aus Kunststoff mit einem Schaumstoifkern L,nd wenigstens zwei die
Tafel in Längsrichtung aussteifenden, zwei Deckschichten miteinander verbindender. Kunststoffelementen,
wobei die Deckschichten Glasfasermatten aufweisen.
Gerüsttafel finden im Gerüstbau als Aussteifungsund Tragtafeln wie auch zur Festigkeit des Gerüstverbandes
beitragende und/oder begehbare Bauteile Verwendung.
Es ist eine Gerüsttafel bekanntgeworden, die mit Kunststoff ausgeschäumte Hohlräume aufweist, deren
V/andungen aus glasfaserverstärkten Kunststoffmatten,
die in mehreren Lagen übereinander angeordnet sind, besteht (GB-PS 14 87 302). Die Herstellung dieser
Gerüsttafel ist wegen ihres komplizierten Aufbaues leuer und außerdem ist sie schlecht stapelbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gerüsttafel der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß ihre Herstellung einfacher und damit kostenpn stiger
und ihre Lagerung platzsparender ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kunststoffelemente einen die Tafel an ihren
Stirnseiten einfassenden Rahmen bilden, daß die Deckschichten jeweils aus mehreren übereinander
angeordneten, mit dem Schaumstoffkern und dem Rahmen verklebten Glasfasermatten und einer Kunststoffschicht
geringer Saugfähigkeit bestehen und daß an den Schmalseiten bedarfsweise Befestigungsmittel vorgesehen
sind.
Die erfindiingsgemäße Gerüsttafel ist zufolge dieses
Aufbaues weitestgehend witterungs- Und feuchtigkeits^
beständig und hat Hoch dazu, bezogen auf die bekanntgewordene Gerüsttafel, bei gleicher Belastbar-
keit ein geringeres Gewicht.
Besonders günstige Oberflächeneigenschaften
(Kratzfestigkeit, Schlagfestigkeit), aber auch Festigkeitseigenscharten erhält die erfindungsgemäße Gerüs'-tafel
dadurch, daß die Glasfasermatten und die Kunststoffschicht unter Druck und Temperatur miteinander
und mit dem Kern und dem Rahmen verklebt sind. Um die durch den verhältnismäßig rauhen Betrieb des
Gerüstbaues besonders gefährdeten schmalen Stirnseiten der Gerüsttafel zu schützen, sind in Weiterbildung
der Erfindung über deren schmale Stirnseiten Armierungskappen geschoben und geklebt.
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Gerüsttafel mit den herkömmlichen Befestigungselementen beliebiger
Ausbildung ausgerüstet werden, um diese Gerüsttafel fest in das Gerüstgefüge einsetzen zu können.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 die isometrische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Gerüsttafel im auseinandergezogenen Zustand der Einzelteile vor dem Verkleben und Verpressen,
Fig.2 die isometrische Darstellung einer armierten
schmalen Stirnseite der Gerüsttafel und
Fig. 3 die isometrische Darstellung einer armierten
schematischen Stirnseite der Gerüsttafel mit etwas anderer Ausbilde ng der Armierungskappe.
Nach Fig. 1 ist der aus Schaumstoff mit erhöhter Festigkeit bestehende Kern 1 durch einen Rahmen
bildende, auf Gehrung geschnittene Randverschlußprofile 3 armiert, die aus hochfestem Kunststoff bestehen,
wobei man zweckmäßig glasfaserverstärktes Material verwendet. In den Ecken des Rahmens sind Holzstücke
2 eingeklebt, die in der Zone liegen, durch die die Aufnahmebohrungen für Befestigungselemente gelegt
werden.
Auf den so armierten Kern 1 werden dann von jeder Seite her fünf Matten 4 eines besonders festen
kunststoffgetränkten Glasgewebes aufgeklebt. Die Anzahl der Matten 4 wurde hier nur beispielsweise zu
fünf gewählt, sie kann variiert werden, je nachdem, welche Festigkeitserwartungen an die Gerüsttafel
gestellt werden.
Anschließend werden die beiden Seiten durch je eine Kunststoffschicht 5 aus einer Textilglasmatte mit
besonders hohem Glasgehalt verschlossen, die ebenfalls aufgeklebt wird und eine besonders dichte Oberfläche
bildet, die in erhöhtem Maße rißsicher ist. Anschließend wird die Gerüsttafel 6 unter Einwirkung von Druck und
Wärme gepreßt und auf ihre Endstärke gebracht.
Man kann die Preßformen ohne weiteres so
ausbilden, daß die großen Flächen der Gerüsttafel 6 eine Strukturierung erhalten, die beispielsweise die Begehbarkeit
durch eine erhöhte Rutschsicherheit verbessert.
Die F i g. 2 zeigt ein Ende der Gerüsttafel 6. das durch
eine aufgepreßte und verklebte Armierungsplatte 7 aus
schlagfestem Kunststoff, beispielsweise PVC. verstärkt ist. Die Armierungskappe 7 nimmt die herkömmlichen
Aufnahmebohrungen 8 der Gerüsttafel 6 auf.
Gemäß Fig. 3 ist die Armierungskappe T etwas anders geformt. Diese Form, ist leichter herzustellen,
bringt jedoch einen etwas erhöhten Materialaufwand im
Vergleich zu der Armierungskäppe 7 gem. Fig.2 mit
sich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Gerüsttafel aus Kunststoff mit einem Schaumstoffkern
und wenigstens zwei die Tafel in Längsrichtung aussteifenden, zwei Deckschichten
miteinander verbindenden Kunststoffelementen, wobei die Deckschichten Glasfasermatten aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffelemente einen die Tafel (6) an ihren Stirnseiten einfassenden Rahmen bilden, daß die
Deckschichten jeweils aus mehreren übereinander angeordneten, mit dem Schaumstoffkern (1) und
dem Rahmen verklebten Glasfasermatten (4) und einer Kunststoffschicht (5) geringer Saugfähigkeit
bestehen und daß an den Schmalseiten bedarfsweise Befestigungsmittel vorgesehen sind.
2. Gerüsttafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasfasermatten (4) und die
Kunststoffschicht (5) unter Druck und Temperatur untereinander und mit dem Kern (1) und dem
Rahmen verklebt sind.
3. Getüsttafel nach Anspruch 1 oder 2. dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoffschichten (5) kunstharzgetränkte Textilmatten sind.
4. Gerüsttafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über deren schmale
Stirnseiten Armierungskappen (7) geschoben und geklebt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011528 DE3011528C2 (de) | 1980-03-21 | 1980-03-21 | Gerüsttafel aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011528 DE3011528C2 (de) | 1980-03-21 | 1980-03-21 | Gerüsttafel aus Kunststoff |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3011528A1 DE3011528A1 (de) | 1981-10-01 |
| DE3011528C2 true DE3011528C2 (de) | 1982-11-11 |
Family
ID=6098286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803011528 Expired DE3011528C2 (de) | 1980-03-21 | 1980-03-21 | Gerüsttafel aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3011528C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE9314364U1 (de) * | 1993-09-23 | 1993-12-02 | Merkel, Gerald, 02625 Bautzen | Gerüstbelag |
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-
1980
- 1980-03-21 DE DE19803011528 patent/DE3011528C2/de not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
| DE3011528A1 (de) | 1981-10-01 |
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